Immer wieder der gleiche Mist

Der gleiche Mist

Schreib dich glücklich! -> Projekt Tagebuch

Wir wurden schon oft gefragt, ob wir eine Erklärung dafür haben, wieso man den gleichen Mist eigentlich immer wieder macht.

Dabei geht es dann z. B. um folgende Fragen:

  • Wieso lande ich immer wieder in einer Beziehung, die mir nicht guttut?
  • Weshalb schaffe ich es einfach nicht dauerhaft, mich mehr zu bewegen und mich besser zu ernähren, obwohl ich mich in meinem Körper sehr unwohl fühle?
  • Warum gelingt es mir nicht, beruflich den Weg einzuschlagen, den ich wirklich gehen möchte?

Dahinter steckt meist nicht nur die Frage nach den Ursachen des immer wieder gleichen Verhaltens. Sondern auch der Wunsch, es beim nächsten Mal anders hinzubekommen.

Tun wir nämlich immer wieder etwas, was wir eigentlich gar nicht wollen, dann leben wir unser Leben nicht selbstbestimmt. Wir funktionieren dann nach irgendwelchen Mechanismen, die uns nicht helfen, das Leben zu führen, was wir eigentlich führen möchten. Sondern lassen uns treiben.

Verantwortlich für dieses selbstschädigende Verhalten können ganz unterschiedliche Gründe sein. Drei davon schauen wir uns gleich mal ein bisschen genauer an: unsere Gewohnheiten, Muster aus unserer Vergangenheit und unerfüllte Bedürfnisse.

Schlechte Gewohnheiten

Häufig liegt es an unseren schlechten Gewohnheiten, wenn wir uns immer wieder so verhalten, wie wir es gar nicht möchten.

Wenn du immer wieder in die gleiche Falle tappst, schau doch einmal deine Gewohnheiten an. Und überleg dir ganz genau:

Welche Gewohnheiten hindern mich auf dem Weg zu einer positiven Veränderung?

(Ein Coaching ist dir zu teuer? Dann sei clever und coach dich selbst!)

Hadert jemand z. B. damit, dass er sich immer wieder nicht aufraffen kann, abends noch auszugehen, dann kann das an seinen Gewohnheiten liegen. Das kann zum Beispiel die Vorabendserie sein, die ihn dazu bringt, es sich lieber gleich auf dem Sofa gemütlich zu machen.

Negative Gewohnheiten zu verändern ist sehr schwer. Weil unser gewohnheitsmäßiges Handeln nämlich in einem Gehirnareal in Gang gesetzt wird, auf das wir mit unserem Bewusstsein keinen Zugriff haben. Dazu habe ich an anderer Stelle schon einmal einen Beitrag geschrieben.

Es hilft hingegen, wenn du neue Gewohnheiten aufbaust, die deine alten, „schlechten“ Gewohnheiten verdrängen.

Neue Gewohnheiten lassen sich recht gut aufbauen, wenn sie klein und überschaubar sind. Und man möglichst viele Widerstände aus dem Weg räumt.

Frag dich jetzt also: Welche Gewohnheit könnte mich dorthin bringen, wo ich hinmöchte? Und wie könnte ein erster kleiner Schritt aussehen?

Um es zu schaffen, mehr auszugehen, kann man es sich zur Gewohnheit machen, sich z. B. jeden Freitagabend nach der Arbeit zu verabreden, sodass man gar nicht mehr in Versuchung geführt wird, zu Hause auf dem Sofa sitzen zu bleiben.

So lassen sich gute neue Gewohnheiten aufbauen, die einem helfen, nicht immer wieder in die gleiche Falle zu tappen.

Muster aus der Vergangenheit

Gewohnheiten sind alles, was wir so gut wie automatisch regelmäßig machen. Also das, was wir tun, ohne eine bewusste Entscheidung zu treffen. Das sind z. B. tägliche oder wöchentliche Handlungen. Wie z. B. Zähne zu putzen, sonntags die Großeltern anzurufen, morgens Kaffee zu trinken oder jeden Montag die Lieblingsserie anzuschauen.

Aber auch in Situationen, in die wir nur unregelmäßig oder sogar selten geraten, verhalten wir uns oft ähnlich. Zum Beispiel, wenn wir neue Bekanntschaften schließen, den Job wechseln, uns nach einer neuen Wohnung umsehen oder einen Partner suchen.

Wenn man sich das eigene Verhalten in solchen Situationen anschaut, stellt man häufig bestimmte Verhaltensmuster fest. Zum Beispiel auch wenn es darum geht, andere Menschen kennen zu lernen. Der eine ist geradeheraus und spricht andere direkt an. Ein anderer ist eher zurückhaltend und wartet darauf, angesprochen zu werden. Dabei folgen wir keinen Gewohnheiten, wie es z. B. beim Zähneputzen der Fall ist, sondern wir entscheiden von Fall zu Fall. Dennoch werden wir bei diesen Entscheidungen in aller Regel von gelernten Mustern aus unserer Vergangenheit geleitet. Und diese Muster sind in vielen Fällen auch sehr nützlich und hilfreich, weil sie uns Sicherheit geben. Manchmal verhalten wir uns aber auch nach Mustern, die uns eher schaden, als dass sie uns nützen.

Verhaltensmuster geben Sicherheit

Wir Menschen haben bestimmte Erfahrungen gemacht. Und diese Erfahrungen fühlen sich vertraut an. Auch, wenn es keine guten Erfahrungen waren, werden wir von dem angezogen, was uns vertraut ist. Das ist z. B. ein Grund, wieso viele Menschen in Beziehungen bleiben, die ihnen alles andere als guttun. Oder wieso manch einer, der eigentlich lieber in der Stadt als auf dem Land leben möchte, dann doch in einem kleinen Dorf landet. Es hängt einfach damit zusammen, weil uns Vertrautes ein Gefühl der Sicherheit vermittelt.

Verhalten wir uns doch einmal anders, als wir es bislang kannten, fühlt sich das meist erst einmal verunsichernd an. Und das empfinden viele als unangenehm. Also lässt man das unvertraute Verhalten schnell wieder sein, verhält sich so, wie man es kennt und macht auch wieder dieselben Erfahrungen. Auch wenn die dann Mist sind. Und wir damit auch nicht das erreichen, was wir wirklich vom Leben wollen.

Beispielsweise ist jemand von klein auf gewohnt, Zuneigung und Freundlichkeit zu bekommen, wenn er oder sie nicht aus der Reihe tanzt. Für so jemanden ist es gar nicht so leicht, mit Menschen umzugehen, die einfach so freundlich sind oder liebevoll. Auch, wenn man mal anderer Meinung ist oder sich mit seinen Wünschen durchsetzt. Vorbehaltlose Zuneigung und Freundlichkeit kann dann sehr irritierend und verunsichernd wirken.

Daher wird ein Mensch, der Freundlichkeit nur bei angepasstem Verhalten gewohnt ist, sich mit einem Menschen sicherer fühlen, der dieses Verhaltensmuster bedient. Der also nur zugewandt ist, wenn der andere sich anpasst. Es fühlt sich vertraut an, für eine eigene Meinung abgestraft zu werden. Das bedeutet Sicherheit.

Mit Menschen Freundschaft zu schließen, die anders sind, kostet dementsprechend Überwindung. Nämlich, weil die Unsicherheit zunächst ausgehalten werden muss, bevor man merkt: Es ist schön, Freundlichkeit und Zuneigung zu empfangen, obwohl man nicht immer „lieb“ ist.

Umgekehrt kann es für einen Menschen, von dem stets erwartet wurde, durchsetzungsstark zu sein, recht schwer sein, sich auch mal fallen zu lassen. Den anderen machen zu lassen, nicht immer nur Leistung zu zeigen. Die Unsicherheit, die dies verursacht, will zunächst ausgehalten werden, damit man später spüren kann, dass es okay ist, nicht immer Stärke zeigen zu müssen. Dass es auch ganz schön sein kann, aus der Deckung hervorzukommen und bei jemandem die eigenen Schwächen zeigen zu dürfen.

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Sich von Verhaltensmustern lösen

Es kann sehr lohnenswert sein, sich von seinen alten Verhaltensmustern zu lösen. Dazu ist es zunächst wichtig, zu erkennen, dass man in einem Verhaltensmuster steckt, das einem nicht guttut. Das ist gar nicht so einfach. Denn oftmals sind wir zwar unzufrieden mit unseren Erfahrungen, analysieren jedoch nicht, wieso es überhaupt dazu gekommen ist.

Hier mal zwei Beispiele:

  • Ulrikes Beziehungen gehen immer im Streit auseinander. Sie ist schnell genervt von ihren neuen Partnern. Und weil sie sehr direkt ist, sagt sie ihrem Partner gerne und ausgiebig ihre Meinung. Es gibt Streit, dann knallen die Türen und sie sagt ihm direkt, dass er gar nicht mehr wiederzukommen braucht.
  • Jens lebt nach dem Motto: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Das merkt er besonders bei der Jobsuche. Wenn er ein Angebot bekommt, nimmt er es sofort an – und schaut gar nicht mehr, ob er nicht auch noch ein besseres Angebot bekommen könnte. Und so landet er immer wieder in Jobs, die ihn nicht glücklich machen.

Vielleicht hast du Lust, deine vertrauten Verhaltensmuster zu überprüfen und dein Leben in dem ein oder anderen Bereich ein kleines bisschen zu verbessern?

Dann denk jetzt mal für einen Moment an eine schwierige oder quälende Situation, bei der du das Gefühl hast, dass du sie immer wieder so oder ähnlich erlebt hast, z. B. deine Partnerschaft, deine berufliche Situation, deine Gesundheit oder deine Wohnsituation. Frag dich dazu:

  • Könnte ein bestimmtes Muster hinter meinem Verhalten stecken?
  • Wie verhalte ich mich in dieser Situation? Gibt es da vielleicht immer wieder ein gleiches Muster?

Und dann überleg dir, wie man sich in dieser Situation anders verhalten könnte.

Gibt es eine andere Möglichkeit, in der Partnerschaft anzusprechen, was stört? Zum Beispiel, dass man versucht, Vorwürfe dem anderen gegenüber zu vermeiden. Sondern bei sich bleibt und in einem gemeinsamen Gespräch seine Wünsche und Bedürfnisse äußert und miteinander abgleicht.

Frag dich jetzt also:

Wie würde sich jemand anderes in dieser Situation verhalten? Wie könnte ich anders handeln und so auch zu einem anderen Ergebnis kommen? Welches Verhalten wünsche ich mir von anderen in dieser Situation? 

Das Wissen über die eigenen Verhaltensmuster ist der erste wichtige Schritt. Der zweite Schritt ist dann, sich ein alternatives Verhalten zu überlegen. Und im dritten Schritt – und das ist natürlich der wichtigste und schwierigste Schritt – gilt es, die eigenen Verhaltensmuster zu verändern.

Das ist schwierig, weil du natürlich nicht wissen kannst, wie sich dein neues Verhalten auswirken wird. Aber du weißt ja immerhin schon, dass du mit deinem bisherigen Verhalten auch nicht zufrieden waren. Deshalb: Trau dich!

Vielleicht möchtest du ein geändertes Verhalten nicht in der Realität ausprobieren oder dies ist nur schwer möglich. Weil du z. B. jemandem dadurch weh tun würdest oder dazu Tatsachen schaffen müsstest, die du jetzt (noch) nicht schaffen willst.

Dann könntest du dich in deiner Vorstellung anders verhalten. Unsere Phantasie ist ein sehr machtvolles Instrument, um herauszufinden, wie man sich in bestimmten Situationen fühlt. Stell dir dann dein geändertes Verhalten möglichst genau und lebendig in deiner Phantasie vor. So kannst du spüren, wie es sich anfühlen könnte. Und du kannst dir auch schon überlegen, wie die Situation jetzt ablaufen könnte. Wir haben dazu auch schon einen Beitrag geschrieben: Nächstes Mal mache ich es anders

Das Auf und Ab der Bedürfnisse

Ein weiterer Grund, wieso wir uns immer wieder so verhalten, wie wir es eigentlich gar nicht möchten, hängt mit der Eigenart von Bedürfnissen zusammen. Beispielsweise jemand, der ein starkes Bedürfnis hat, eine Familie zu gründen, sehnt sich sehr danach, Kinder zu bekommen. Sind die Kinder dann da, ist das Bedürfnis, eine Familie zu haben, erfüllt. Dafür werden jetzt vielleicht aber andere Bedürfnisse verletzt. Zum Beispiel das Bedürfnis nach Ruhe, nach Freiheit oder Selbstbestimmung.

Sind unsere Bedürfnisse nicht erfüllt, machen sie sich sehr stark bemerkbar. Wenn Bedürfnisse erfüllt sind, spüren wir sie hingegen kaum oder gar nicht mehr. Deutlicher wird das vielleicht an einem Beispiel, das jeder kennt:

Du hast das Bedürfnis nach etwas zu essen. Wenn du dann etwas ißt und satt bist, spürst du das Bedürfnis nach Essen nicht mehr. In dem Moment, in dem du wieder hungrig wirst, merkst du es wieder. Dann möchtest du dein Bedürfnis nach etwas zu essen wiederum erfüllen.

Dieses Hin und Her der erfüllten und nicht erfüllten Bedürfnisse kann dazu führen, dass du immer wieder Entscheidungen fällst, mit denen du nicht das erreichst, was du eigentlich erreichen möchtest.

Hier noch mal ein anderes Beispiel:

Christoph, der immer wieder zwischen seinem Bedürfnis nach Nähe und nach Freiheit schwankt, wechselt von einer Partnerschaft zur nächsten.

In der Partnerschaft ist das Bedürfnis nach Nähe gestillt. Dafür leidet dann das Bedürfnis nach Freiheit. Und das ist, weil es ja jetzt gerade nicht so sehr erfüllt wird, ganz stark zu spüren. Also trennt sich Christoph wieder. Und spürt die ersehnte Freiheit. Ist dieses Freiheitsbedürfnis nach einer Weile des Single-Daseins befriedigt, wird das Bedürfnis nach Nähe wieder stärker, weil es daran mangelt. Und Christoph begibt sich wieder auf die Suche nach einer Partnerschaft.

Christoph hat mehrere Bedürfnisse, die zum Teil auch miteinander konkurrieren: das Bedürfnis nach Nähe in einer Partnerschaft. Und das Bedürfnis, frei zu sein und selbstbestimmt zu leben. Wenn ihm jetzt die Zusammenhänge und die eigenen Bedürfnisse bewusst werden, dann kann er leichter einen Weg finden, wie sich alle Bedürfnisse erfüllen lassen.

Die eigenen Bedürfnisse kennen lernen und berücksichtigen

Die Person, die zwischen Freiheit und Nähe bzw. zwischen Partnerschaft und Single-Dasein pendelt, kann sich überlegen, wie sich beides vereinbaren lässt. Zum Beispiel indem er genau darauf achtet, dass auch in einer Partnerschaft Zeit für eigene Aktivitäten bleibt. Beispielsweise jeder auch einmal für sich alleine in den Urlaub fährt oder einen Tag am Wochenende nur für sich selbst verplanen kann. So lässt sich beides vereinbaren: Nähe in der Partnerschaft und die Freiheit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Um dem Auf und Ab seiner Bedürfnisse nicht so ausgeliefert zu sein, lohnt es sich also, seine Bedürfnisse genauer kennen zu lernen. Denk an eine Situation oder Erfahrung, die dir missfällt oder unter der du leidest und die immer wieder in deinem Leben aufgetaucht ist.

Frag dich dazu:

Welche Bedürfnisse hab ich in Bezug auf eine Situation? Welche davon werden in dieser Situation erfüllt? Welche nicht? Gibt es eine Möglichkeit, mehr Bedürfnisse zu erfüllen oder diese besser zu erfüllen? Was muss ich ganz konkret ändern, um meine Bedürfnisse besser zu erfüllen?

Hier als kleine Hilfe noch ein paar Beispiele:

  • In der Partnerschaft wird das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit erfüllt. Aber das Bedürfnis nach Freiheit und Selbstbestimmung wird immer weniger erfüllt. Dadurch kommt es dann zur wiederholten Trennung.
  • Bei einer neuen Arbeitsstelle wird das Bedürfnis nach Herausforderung und Abwechslung erfüllt, aber nach einer Weile ist die Arbeit keine Herausforderung mehr und abwechslungsreich ist sie auch nicht mehr. Also sucht man sich eine neue Arbeitsstelle (was ja prinzipiell auch nicht schlimm ist, sondern nur, wenn man das eigentlich gar nicht möchte).
  • Wenn man die ersten drei Kilos runter hat, ist das Bedürfnis nach einem besseren Körpergefühl schon ein wenig erfüllt. Auch die Kleidung sitzt wieder besser. Das Bedürfnis nach reichlicherem Essen wurde nicht mehr erfüllt und meldet sich verstärkt, sodass die drei Kilos eventuell ganz schnell wieder zugenommen sind.

Es kann sehr helfen, seine Bedürfnisse besser kennen zu lernen. Und möglichst alle Bedürfnisse in seinem Leben zu berücksichtigen. Dabei muss das Bedürfnis nach Freiheit, Abwechslung bei der Arbeit oder reichlichem Essen nicht unbedingt immer erfüllt sein. Aber ein wenig mehr lässt sich sicherlich auch für diese Bedürfnisse tun. Indem man z. B. in der Partnerschaft Freiräume abspricht, bei der Arbeit sich immer wieder auch neuen Herausforderungen stellt und sich auch beim Abnehmen ab und zu etwas Gutes gönnt.

Noch mal kurz zusammengefasst: 

Wir machen den gleichen Mist unter anderem immer wieder,

  • weil wir es so gewohnt sind, z. B. Ernährung, Bewegung, Freizeitverhalten;
  • weil wir das von früher so kennen, es uns vertraut ist. Und das gibt uns das Gefühl von Sicherheit. Etwas anders zu machen, fühlt sich erst einmal unvertraut und eher unsicher an. Diese Unsicherheit müsste man in Kauf nehmen, um nicht den gleichen Mist immer wieder zu machen;
  • weil man ein erfülltes Bedürfnis nicht mehr spürt und den Mangel bei einem anderen Bedürfnis umso stärker wahrnimmt.

Auch wenn wir uns noch so sehr bemühen: Auch in Zukunft werden wir immer mal wieder dieselben Erfahrungen wiederholen und den gleichen Mist noch einmal produzieren. Wichtig ist nur, mit diesen Erfahrungen so umzugehen, dass sie uns für die Zukunft helfen können. Sie also zu analysieren und sich zu überlegen, an welchen Stellen man etwas verändern möchte.

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Kommentare

  • Gestern die Fehler
    Heute wiederholt
    Morgen sind sie Gestern
    Übermorgen – haben wir gelernt ?

  • Hallo liebes Team.
    Ich habe Ihre Seite erst vor einer Woche entdeckt und soeben diesen Beitrag gelesen.
    Zur Zeit befinde ich mich in einem Um und Aufbruch und sage hiermit HERZLICHEN DANK für diesen Artikel. 
    Das ist für mich ein gutes, kompaktes Handwerkszeug auf einen Blick, welches ich mir sonst in meiner Therapie hart erarbeiten muß;-)
    Viele Grüße aus Chemnitz

  • Super Beitrag, v.a. die systematik zum Aufspüren, was dahinter steckt. dieses Thema beschäftigt mich ständig, denn so manche Gewohnheit kann zwanghaft werden, bzw. als Sucht enden. Es geht letztendlich doch darum, ob und in welchem Ausmass die Gewohnheit das Glücklichsein beeinträchtigt. Manchmal tut sie dies nicht, und es ist in jedem Fall hilfreich, als ersten Schritt, die Sache so anzunehmen, wie sie nun mal ist, ohne Verurteilung. Mir hat oft schon beholfen das Bewusstsein, wie es sich anfühlt, frei davon zu sein, d.h. nicht zu müssen, aber doch zu dürfen, denn ein Erfahrungswert liegt ja meist jeder Gewohnheit zugrunde. So kann ich eher andere Möglichkeiten finden, dieses Bedürfnis zu erfüllen, als wenn ich die bewährte Methode ablehne, bzw. schlecht beurteile. Aus Erfahrung weiss ich, dass in unserer Welt der Polaritäten auch jeder Genuss von der Fähigkeit des Verzichts lebt, und das motiviert mich immer wieder auf der Suche nach Alternativen. Die richtige Motivation ist ein Schlüssel.
    danke auch für die Kommentare und liebe Grüße vom Bodensee!

  • Hallo liebes Team,

    vielen, vielen Dank, ich stecke voll im Veränderungsprozeß drin, bzw. will Selbstbestimmend leben. Da fängt das Problem an, da ich nicht weiß, ob mein zweiter Mann, diesen Weg mit geht. Er hat mich als ein hilfloses Etwas kennengelernt ,jetzt bin ich selbstbewusst und will für mich selbst Verantwortung übernehmen. Bin gespannt wie sich alles entwickeln wird.
    Liebe Grüße

  • Meine Erfahrung der letzte 2 Jahre ist – alle Gewohnheiten kann ich ändern, wenn ich will und ein ausreichend starkes Motiv zur Änderung habe.Dann bedarf es der Übung solange, bis es klappt.
    Mir gefällt bei diesem Thema der Begriff “schlechte” Gewohnheiten nicht mehr, weil es die Person, die diese Gewohnheiten hat, automatisch schlecht macht. Sie ist es jedoch nicht, denn die Gewohnheiten sind die Summe aller Erfahrungen und Erlebnisse und jeder Mensch für sich ist immer erst einmal gut so wie er ist.
    Er kann auch so bleiben, es ist seine Entscheidung.

    Veränderung funktioniért nicht, dass man etwas nur NICHT mehr will, sondern dass man etwas Besseres haben möchte (neues Bedürfnis), das ist dann die Motivation und nur damit gelingt eine Veränderung.

    • Annett

      Hallo Irmi.
      Mir gefällt Deine Einstellung sehr.
      Das Gewohneiten nicht schlecht sein müssen und letztlich den Mensch ja auch ausmachen ermutigt mich, nicht mehr so hart mit mir ins Gericht zu gehen.
      Auch dein Motivationsansatz gefällt mir.Vielen Dank!

  • Jetzt habe ich diesen Artikel bereits zum zweiten Mal gelesen, allerdings nicht, wie ich leider hinzufügen muss, weil er mir besonders gut gefallen hätte. Schon beim ersten Lesen konnte ich keine rechte Zustimmung geben, und ich wollte herausfinden, woran das liegt.

    Zunächst einmal waren es wohl diese typischen Beispiele für “schlechte” Gewohnheiten: Beziehung, Job und Körpergewicht. Die sind meines Erachtens inzwischen derart überpräsent, dass es zum einen nervt, und zum anderen damit ein Bild erzeugt wird, das ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Dieses Übermaß an Unzufriedenheit mit dem eigenen Selbst nur durch das Ändern bestimmter Gewohnheiten abstellen zu wollen, ist für mich in etwa damit vergleichbar, als wollte man eine Mücke im Schlafzimmer am Stechen hindern, indem man das Licht ausmacht.
    Oder ganz konkret ausgedrückt: Was soll am Ende die Veränderung bewirken? Wird mein Leben automatisch besser, wenn ich schlanker bin, mir einen anderen Job suche und mir völlig neue Freunde und Partner zulege? Egal ob ich es nun schaffe, aus bestimmten Mustern auszubrechen, oder nicht, das Ergebnis muss nicht zwangsläufig zufriedenstellend sein! Genauso wie die erwähnten Ausgangspunkte nicht zwangsläufig negativ gesehen werden müssen! Mir scheint die innere Einstellung zu sich selbst viel wichtiger zu sein, als eine andauernde Runderneuerung der Gegebenheiten.

    Warum wird einem z.B. ständig eingeredet, dass Abnehmen so ein erstrebenswertes Ziel sein soll? Es mag nur ein Beispiel sein, aber was macht die Leute so sicher, dass sie sich und ihren Körper hinterher besser annehmen? Und zwar wohlgemerkt dauerhaft! Der chronisch Unzufriedene wird immer etwas finden, was ihm nicht passt. Und ich bezweifle stark, dass solche Menschen überhaupt ihre wahren Bedürfnisse kennen, geschweige denn ihr Leben danach ausrichten.

    Man sollte immer erst die wahren Gründe durchleuchten, warum man eigentlich etwas will – und ob man es tatsächlich selbst ist, der diese Sache will, oder ob man sich wieder einmal nur der Gesellschaft beugt (Oft genug wird einem ja durch Medien, Bekannte und Familie eingeredet, was man alles “falsch” macht…). Wenn man erstmal herausgefunden hat, was wirklich hinter der Unzufriedenheit, dem inneren Konflikt, steckt, wird man feststellen, dass es oft schon genügt, seinen Blickwinkel zu verändern, anstatt sich gleich selbst komplett auf den Kopf zu stellen.

    Insofern war dieser Artikel für mich zumindest ein Anstoß für neue Ideen und Erkenntnisse. ^_^

    • Ute

      Diesem Beitrag möchte ich voll und ganz zustimmen!!!

      Vielen Dank dafür.

    • Charly

      @Chiyo

      Ich finde deinen Beitrag sehr gut.
      Weil einfach mal nen kritischen Ton angestimmt wird.
      Da dachte ich setze mich mal damit auseinander… Auch wenn ich den o.g. Beitrag unheimlich toll finde. Finde ich deine Argumente durchaus berechtigt.
      Ich saß innerlich immer zwischen den beiden Stühlen..
      Deine Heransgehensweise oder die im Artikel.
      Wie helfe ich mir selber, wenn ich mich nicht wohlfühle?
      Leider sind die o.g. Gewohnheiten (Körper Partnerschaft, Beruf) die, die uns am meisten beschäftigen.
      Ich leider sehr unter meinem Job. Er gibt mir allerdings Sicherheit, gutes Gehalt, selbstständiges Arbeiten, keiner redet mir rein, wie ich was zumachen habe….
      allerdings ist er sehr konfliktbehaftet, viele diskussionen, streitigkeiten, Schickssalschläge der anderen.
      Was würdest DU mir raten zutun?
      Das wurde mir jetzt nicht ganz klar aus deinem Beitrag

      LG

    • Chiyo

      @ Charly:

      Hallo Charly,
      erstmal vielen Dank für dein positives Feedback! Ich hatte ehrlich gesagt gar nicht damit gerechnet, dass überhaupt jemand meine Kritik unterstützt.
      Zunächst einmal muss ich natürlich eingestehen, dass ich sehr subjektiv auf den Artikel reagiert hab, also einfach mal versucht habe, meine persönliche Reaktion darzustellen. Und die beruht eben nur auf meinen Erfahrungen und meinen Charaktereigenschaften. Es ist einfach so, dass ich mit den vorgestellten Tipps nichts anfangen könnte, da sie quasi wider meine Natur agieren. Ich denke und handle selten so, wie die Menschen, die sich von Ratgebern aller Art agesprochen fühlen. Ich muss einfach alles hinterfragen, alles herausfinden und mir zu allem eine eigene Meinung bilden. Das bedeutet zwar nicht, dass ich alles kritisiere, aber übernehme auch nichts unreflektiert.
      Zum Beispiel lasse ich mir nicht unterstellen, dass meine Gewohnheiten grundsätzlich schlecht sind, nur weil sie zufällig gerade nicht der aktuellen Mode entsprechen. Der Zeitgeist schreit immer nur nach Veränderung, nach vermeintlicher Weiterentwicklung. Alles muss ständig optimiert werden – unsere Karriere, unsere Beziehungen, ja sogar unser Körper. Nur wir selbst bleiben auf der Strecke. Wir sind ständig unzufrieden und wissen schon gar nicht mehr warum. Wir sind regelrecht darauf programmiert, unzufrieden zu sein. Denn schließlich wird uns ja überall anschaulich demonstriert, wie es besser laufen könnte. So ist es dann am Ende zum Beispiel gar nicht mehr “mein” Bedürfnis, abzunehmen, sondern das Bedürfnis der Gesellschaft, die ein höheres Gewicht verpönt. Und dennoch – jetzt kommt der Moment, wo der Frosch ins Wasser springt! – wird sich am Ende weitaus weniger verändern, als man sich vorstellt, selbst wenn man den Anforderungen der Gesellschaft Genüge tut und die scheinbar notwendige Veränderung erfüllt. Sprich: Man bleibt derselbe Mensch. Der auch ohne Übergewicht krank werden kann, unbeliebt sein kann, keinen Partner findet, oder schlicht ausgedrückt kreuzunglücklich ist. Dann wird er sich natürlich wieder fragen, woran das liegt und den nächsten Punkt in Angriff nehmen – und sich dabei von sich selbst immer weiter entfernen. Das Leben ist wie ein Fluss, und erzwungene Veränderungen, die nicht wirklich aus einem selbst heraus entstehen, engen ihn ein zu einem Kanal, der gleichförmig, öde und trist dem Meer entgegenfließt. All seine Höhen und Tiefen und Windungen wurden ihm genommen, und das nur, weil er die Hindernisse scheute, die sich ihm in den Weg stellten. Ein bisschen Philosophie am Rande… ^^
      Aus Deinem Kommentar, liebe/r Charly, kann ich nun ersehen, dass Du Deinem Beruf zwar viel Nützliches abgewinnen kannst, aber die ewigen Diskussionen mit Deinen Mitarbeitern scheust, wie ich annehme. Anstatt diese Hindernisse elegant zu umfließen, überlegst du nun vielleicht, deinen Lebensfluss zu “kanalisieren”, indem Du Dir eine andere Arbeit suchst. Ganz ehrlich: Glaubst Du, dass woanders nie diskutiert wird? Dass Du tatsächlich einen Job findest, wo alle Kollegen Dich gleichermaßen mögen, bewundern und respektieren? Wo man Dir erst gar keine Steine in den Weg legt? Dieses Wunschdenken haben viele Menschen, und ein großes Bedürfnis nach Harmonie sicher auch, aber eben nicht alle. Es wird immer jemanden geben, der neidisch auf unser Können ist, unsere Lebensweise missbilligt, oder uns einfach nur schaden will.
      Am wichtigsten ist und bleibt jedoch, wie wir uns selbst in so einer Situation sehen.
      “Derselbe Mist” wird uns immer wieder passieren, egal wie sehr wir das auch verhindern wollen. Die Welt ist nämlich wie ist ist, und, wie es einmal in einem Lied von Udo Jürgens so schien hieß, “Die Blumen blüh’n überall gleich”. Ich sage nicht, dass wir uns nicht verändern oder weiterentwickeln können, aber alles sollte dabei im Fluss bleiben. Und Bedürfnisse sollten Bedürfnisse bleiben, jedoch keine Ansprüche werden. Ein Patentrezept für Glück und Zufriedenheit gibt es nicht. Ich halte es stets so, dass ich achtsam und liebevoll mit mir umgehe, aufmerksam in mich hineinhöre, mich nicht selbst belüge, versuche, in Balance zu bleiben und meinen Mitmenschen das gebe, was ich mir insgeheim von ihnen erhoffe. Die Hindernisse im Leben werden bleiben, aber sie werden einen nicht mehr so schnell aus dem Takt bringen, und man wird innerlich gelassener, sie praktisch sanft umfließen. Aber vielleicht funktioniert das, wie gesagt, nur bei mir (oder anderen ruhigen, introvertierten und hochsensiblen Menschen). Ich hoffe, ich konnte Dir trotzdem ein wenig weiterhelfen.

      Liebe Grüße,
      Chiyo ^_^

    • Charly

      @chiyo
      @all

      Ja das habe ich auch so richtig verstanden… Auch mich nervt es, immer wieder diese Nörglerei um Job, Gewicht, Partner….
      Und auch ein Rat, dass man immer Dinge verändern soll, naja….
      Ich glaub ich würde dann im Beruf nie ankommen, da zwar wo andes verhältnismäßig auf jeden Fall weniger Diskussionen sind , aber dafür die Sicherheit fehlt.
      Und ich beschäftige mich die Woche sehr mit der zentralen FRage:
      Was mache ich eigentlich ohne meine Probleme, ohne sich ständig weiter entwickeln wollen…. fehlt da nicht was…
      Somit gebe ich dir Recht, dass man irgendwie auf ein Unwohlsein “programmiert” ist.
      Ich weiß für mich dass ich da was “umprogrammieren” muss, denn sich ständig weiterentwickeln wollen und müssen kann auch zum Zwang werden…

      Und dennoch hat der Artikel mir sehr gefallen auf der anderen Seite.
      Vorallem der Punkt mit dem Bereich dass Routine einem Sicherheit gibt und man deswegen DInge tut die einem nicht gut tun.
      DAs ist ja auch das, was du mit insich hineinspüren meinst und auf seine eigene Bedürfnisse hören schreibst.

      LG Charly

    • Edgar Schneider

      Toll.

  • Hallo guten Morgen,
    danke für diesen sehr eindrucksvollen Beitrag.
    Ja auch ich kenne das Problem.Ich habe einen Reha-Aufenthalt hinter mir. Wege einem BurnOut bin ich dort gelandet. Dort habe ich gelernt neue Wege für mich zu finden und abgenutzte Wege zu verlassen. Das ist super schwer und ich muß sagen, dass ich immer wieder Rückfälle erlebe aber es ist auch immer wieder ein schönes Gefühl neue Erfahrungen machen zu können. Wieso sind neue Wege so schwer ? Ich fürchte mich manchmal vor den neuen Wegen weil ich nicht weiß welche Konsequenzen sie für mich haben werden.Wir erhalten aber leider vorher keine Garantie für jede Entscheidung die wir treffen, dass es eine gute Entscheidung war/ist. Auch aus Fehlern lernt man und dann gilt es einfach wieder aufzustehen und es vielleicht anders zu versuchen. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.Dieser Beitrag hat mir gut getan und ich möchte mich bei dem Team bedanken.Eure wöchentlichen Beiträge sorgen immer wieder dafür, dass ich über einiges nachdenke und das ist auch gut so. Herzlichen Dank dafür !

  • Hallo leute,

    Immer wieder bin ich überrascht wie treffend, lehrreich und inspirerend ihre Beitrage sind.
    Ich schätzte ihre Arbeit sehr.

    Es fängt mit BewustSein an…dann gehts weiter. Wir brauchen auch Mut und den Willen um Veränderung zu zulassen. Wie anregend der Gedanke an unzählbare Möglichkeiten die Veränderung mit sich bringt

    Guiliëtte

  • Guten Morgen,

    das ist für mich der beste Artikel, den ich bisher hier gelesen hab.
    Hab auch eine völlig neue Erkenntnis gewonnen:
    Vertrautes gibt Sicherheit und deswegen setzt man sich immer wieder Dingen aus, die einem vielleicht nicht gut tun.

    Dickes Kompliment.

    Charly

  • Sehr guter Beitrag, ich kann alles nachvollziehen, insbesondere das Thema Gewohnheiten.
    Für den, der sich zur Zeit nicht wohl fühlt, schnell gereizt, sprich in einer miesen evtl. depressiven Stimmung ist, ist es schwierig, dieses nach zu vollziehen und zu verstehen und vor allem umzusetzen.
    Ich selbst habe mein Verhalten, meine Einstellungen und zum Teil auch Gewohnheiten seit ca. 4 Monaten schrittweise geändert und ich sage euch, was ist ich erlebe ist phantastisch. Ich bin in leitender Position (war ich vorher allerdings auch schon) und ich nehme meine Verantwortung als Vorgesetzter seit dieser richtig wahr. mein Ziel ist nicht, den Chef raushängen zu lassen, sondern andere mitzunehmen und zu entwickeln. Das geschieht schrittweise, jedoch sehr zielgerichtet und konsequent. Meine Mitarbeiter fragen sich wahrscheinlich, was mit mir passiert ist, fühlen sich aber trotzdem besser, obwohl sie jetzt termine einhalten und Aufgaben fertig melden müssen. Jeder arbeitet jetzt, bewusst oder unbewusst an sich selbst. Fehler oder Minderleistungen werden sehr konkret und sehr sachlich, unmittelbar und direkt ausgewertet und vereinbarungen getroffen um sie abzustellen und das erfordert “Veränderung von Gewohnheiten”. Seit dieser Zeit lasse ich viel mehr meinen “Bauch” entscheiden ohne den Verstand auszuschalten. Keines meiner Bauchgefühle lag in dieser Zeit daneben. Übrigens habe ich in dieser Zeit meinen Bauch deutlich verkleinert, habe 9 kg abgenommen, ohne zu hungern, sondern nur durch bewusste Ernährung und Änderung von Gewohnheiten.
    Ich habe meine Gewohnheiten verändert, weil ich noch vor 4 Monaten sehr litt (mental). Zum heutigen Tag kann ich den Beitrag sehr verstehen und nachvollziehen. Er zeigt mir jetzt ganz klar woran ich unbewusst gearbeitet habe und jetzt verstehe ich, warum ich erfolgreich war und vor allem wo ich noch hinkommen kann. das gleiche gilt übrigens nicht nur im Beruf sondern auch in Familie und Freundeskreis. Auch da nehme ich erste positive Entwicklungen war.
    ich freue mich auf jeden neuen Tag und will jederzeit Bodenhaftung behalten und nicht überheblich oder arrogant werden. Diese Verabredung habe ich übrigens mit den mir vertrauten Personen, dass sie mir ein persönliches feedback geben, vor allem kritisches, positives ist aber auch nicht verboten ;)
    Danke für den Beitrag

  • Danke für den Artikel.
    Ich stecke gerade in so einer alten Mist Geschichte und nun, zeitgenau euer Artikel, der mir noch genau die rechten externen Denkanstösse gibt.
    Es ist, wie wenn ein guter Freund mit mir spricht.
    Und – jeden Sonntag Morgen – Ist euer Newsletter einer der Aufsteller des Tages.

  • Dieser Beitrag ist wirklich sehr gut, detailliert und hinweisend. Es ist schon so, dass Gewohnheiten eine gewisse Sicherheit geben, doch was ist eigentlich Sicherheit ? Als ich das erkannt habe, begann ich Schritt für Schritt mich aus alten Gewohnheiten zu lösen. Dies ist jedoch damit verbunden, dass das Umfeld dies nicht gerade begrüsst – und sich fast ganz verabschiedet hat. Dafür kamen neue Leute auf mich zu und dies hat mein Leben total bereichert. Also raus aus dem gemütlichen Sofa vor dem Fernseher – und in die Aktivität. Gelebt werden ist auf die Dauer langweilig – leben, das macht Spass ….
    Herzliche Grüsse aus Basel

  • Guten Morgen,
    Danke für den kurzen und knackigen Bericht. Inhaltlich ist mir alles bekannt. Es tat aber wieder gut, daran erinnert zu werden. Wie gesagt, man fällt schnell in alte Verhaltensmuster zurück. Das ist auch immer wieder Thema in meinen Stressbewältigungsseminaren.
    Liebe Grüße aus Blieskastel
    Gabriele

  • Guten morgen liebes Team! Ich fand den Artikel wunderbar, sehr treffend und hilfreich! Was oft ganze Bücher füllt, ist hier kurz und präzise nochmals verständlich zusammengefasst und ein super Artikel um sich immer wieder daran zu erinnern, was man doch selbst imstande ist, an gewissen immer wiederkehrenden Situation zu ändern ! Vielen Dank dafür! Alles liebe Carmen

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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