Inspirations-Kärtchen: Im Fluss des Lebens

Du kannst deine Probleme lösen. Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut.
Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

Gibt es so etwas wie Vorbestimmung? Gibt es irgendeine Kraft, die uns manchmal sanft in die eine oder die andere Richtung schubst?

Ehrlich gesagt, habe ich keine Antwort auf diese Frage.

Als rationaler Mensch hätte ich früher gesagt: Nein.

In den letzten Jahren bin ich aber ein bisschen unsicherer geworden. Ich habe gemerkt, dass ich bestimmte Dinge immer wieder serviert bekam, so lange, bis ich sie verstanden hatte.

Ich habe auch erlebt, dass mich das Leben manchmal vor meinen eigenen Wünschen beschützt hat. Es gab also Situationen, bei denen ich hinterher gemerkt habe, dass es gut war, dass etwas nicht geklappt hat, was ich erreichen wollte.

Ich habe also manchmal das Gefühl, dass da irgendetwas ist, was es gut mit mir meint und mir hilft. Ich nenne diese Kraft manchmal einfach das „Leben“. Oder auch den „Fluss des Lebens“, in dem wir alle so vor uns hin paddeln.

Und wenn wir versuchen, gegen die Strömung dieses Flusses zu rudern, wird es sehr, sehr anstrengend. Wenn wir uns dem Fluss anvertrauen und motiviert mitpaddeln oder uns auch mal treiben lassen, dann führt uns der Fluss in die Richtung, die für uns gemeint ist.

Das mit dem Fluss ist natürlich nur ein Bild. Aber ich finde dieses Bild in den letzten Monaten sehr schön und hilfreich, wenn ich über mein Leben nachdenke, gerade wenn die Strömung mal ein bisschen wilder wird oder wenn Stromschnellen auftauchen.

Falls Sie dieses Bild mit dem Fluss auch schön finden, haben wir diese Woche wieder ein paar Inspirations-Kärtchen, auf denen wir ein bisschen mit der Idee eines „Lebensflusses“ spielen.

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Das eigene Leben besser machen

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Kommentare

  • Widerspricht das nicht irgendwie das ganze Grundkonzept von Zeitzuleben.de und der message “Das eigene Leben in die eigene Hand zu nehmen”.

    Zeitzuleben.de kommt mir sehr kontrolliert vor. Und plötzlich taucht jetzt ein Artikel auf, die Kontrolle loszulassen.

    Wenn also plötzlich jemand mit einem Riesen-Hochzeitskuchen vorbei kommt, dann passiert das halt eben. Und ich habe ja die Kontrolle seit heute aufgegeben, weniger zu essen und stürze mich auf den Kuchen. Um mal das klassische Beispiel mit der Diät zu nennen.

    Wenn ich doch alles fließen lassen sollte, warum brauche ich dann 10 Tipps um mich selber zu motivieren. Passiert doch eh alles, wie es soll??

  • Diese Zeilen bergen jedoch die Gefahr, dass man alles passiv mit sich geschehen lässt. Nur wer sein Leben selbst in die Hand nimmt, kann seine Ziele erreichen. Dass es dabei auch Niederlagen gibt ist gut, richtig und wichtig! Denn daraus kann man lernen und den Kurs korrigieren, ohne gegen die Niederlage anzukämpfen und sie stattdessen zu akzeptieren. Insoweit passt es dann wieder!
    Aber dennoch wer sich einfach treiben lässt, die Zügel aus der Hand gibt und nicht aktiv seinen Weg “schwimmt” wird zum Opfer. Denn es gibt mit Sicherheit Menschen, die genau diese Haltung für sich ausnutzen und dann gnadenlos auf dem „Opfer“ herum trampeln.
    Deshalb mein Credo: Ja, es gibt ein Schicksal. Aber es ist nicht notwendig sich in dieses willenlos und passiv zu ergeben. Vielmehr bietet es die Chance sein Leben aktiv zu gestalten, ohne dabei sinnlose Kämpfe zu führen zu müssen.

    • Daniele Cipriano

      Danke…

  • Liebe Elisabeth,

    vielen Dank für den Tipp, ich werde mir dieses Buch besorgen. Auf diesem Weg habe ich auch bei Bonhoeffer versucht Antworten zu finden, versucht…

    Dieser Humor wird mir auch zu geschrieben, allerdings kommt der nicht so ganz aus der Überzeugung, in stillen Stunden allein sieht es ganz anders aus – es ist nur für die anderen und für mich zum Schutz um überhaupt mit allem irgendwie umgehen zu können… Aber du hast Recht, es führt hier zu weit, ich rede auch nicht von “einem der mal gestorben ist in 15 Jahren…” sindern davon wenn man von einem Flussufer zum nächsten gespült wird, kaum, dass man glaubt Halt zu haben, reisst es einen wieder fort, man hat kaum Zeit Luft zu holen, geschweige denn zu Kräften zu kommen….egal – Danke noch mal!

    Ach ja noch ein Vers, mit viel Wahrheit für mich (von dem ich wieder nicht weiß woher):

    Wer vor dem Abgrund steht, für den ist ein Rückschritt ein Fortschritt! (Blöd wenn man irgendwann das Gefühl hat nur noch rückwärts zu gehen)….

  • Hallo zusammen!

    Ich finde diese Beiträge immer recht interessant, frage mich nur immer über welche “Stromschnellen” und über welche Dinge die “nicht so klappen” reden wir hier? Es gibt ein Sprichwort, von wem weiß ich leider nicht mehr ” Auf ruhiger See ist man leicht ein guter Kapitän” oder so ähnlich.

    Funktionieren diese Sichtweisen auch, wenn bei Menschen die gehäuft, wirklich sehr, sehr schwere Schicksalschläge hin zu nehmen haben? Schreiben diese Menschen hier auch? Ich will jetzt nicht meine Lebensgeschichte aufschreiben, nur so viele, ich habe in meinen 47 Lebensjahren, mehr Unglücksfälle (mit Todesfolge), Erkrankungen (u.a.Krebs mit Todesfolge) und schlimme Dinge erlebt, dass immer wenn ich mich wieder aufgerichtet und “mit dem Strom schwamm” mich wieder eine Stromschnelle herausriss und kräftig mit einer neuen “Überraschung durchwirbelte”… Dazu kraftlos, fast ertrinkend “ja” sagen? Was soll ich lernen? “Synchronizität” – wie kann ich sie in meiner Lage verstehen? Wohin werde ich getrieben???

    Gespannte Grüße
    Petra

    • Bernadette

      “Du fällst nicht tiefer als in Gottes Hände”, ist für mich eine große Wahrheit und ohne meine Krisen, also Zeiten, in denen ich alleine nicht mehr wußte, wo und wie es weitergeht, hätte ich dieses wohlwollende und allumfassend beschützende Gefühl niemals erlebt. Und dafür bin ich mehr als dankbar.
      Für mich ist es wichtig, immer wieder zu wissen, wo meine QUELLE ist, aus was oder wem ich schöpfe. Aus weltlichen Dingen oder aus Gott, der für mich der Schöpfer von allem ist. Mein Gehirn ist viel zu klein, um alles erfassen zu können. Ja, und so traurig es für uns Menschen ist, der Tod gehört zum Leben dazu. Doch wer von uns vermag hier wirklich eine Bewertung abgeben zu können, was schlimmer und was besser ist??? Es ist wie es ist und seitdem ich akzeptiere, dass wir Menschen eigentlich gar nichts wissen zumindest nicht viel wissen, gehts mir oft besser und ich habe mehr Gelassenheit für meinen Tag…
      Freue mich hier auch jeden Sonntag über die anregenden Texte,
      Bernadette

    • Elisabeth Mardorf

      liebe Petra,
      für eine hilfreiche Antwort (wenn es sie denn überhaupt gibt) zu Deinen wichtigen Fragen reicht ein kurzer Beitrag hier leider nicht aus.
      Vielleicht können Dir die Bücher von Viktor E.Frankl weiterhelfen – Frankl war im Konzentrationslager und hat mehrere Bücher geschrieben, u.a. “Trotzdem ja zum Leben sagen”. http://www.amazon.de/s/279-6106551-2240641?ie=UTF8&field-keywords=victor%20frankl&index=blended&link_code=qs&sourceid=Mozilla-search&tag=firefox-de-21
      Dieses “Trotzdem “habe ich oft von Menschen gehört, die sehr Schweres erlebt haben. Oft waren das auch Menschen mit einem beeindruckenden Humor.

  • wirklich schoene entwicklung, herzlichen glueckwunsch

  • Im Fluss des Lebens schwimmen. Tatsache ist aber doch, dass wir uns meistens am Rand aufhalten und sei es der letzte Grashalm, wo wir uns krampfhaft fest halten. Und wenn wir dann los lassen oder losgerissen werden und merken, huch, das geht ja, ich schwimme :-) und huch, da ist ja noch einer und da auch….:-)) dann ist das ein tolles Erlebnis.

    …letztlich doch alles eine Frage des Vetrauens. Oder?

  • Ich habe auch immer wieder in meinem Leben beobachtet, dass sich außen Dinge ereignen, die mit dem, was innerlich “dran” ist, korrespondieren. Der große Psychotherapeut C.G.Jung nannnte das “Synchronizität”. Ja, das Schicksal serviert uns manche Themen so lange immer wieder, bis wir begreifen … Gegen den Strom des Lebens zu schwimmen hilft unserer Entwickung nicht wirklich.
    @Cosima: Die Art,mit dem Strom zu schwimmen, die Du beschreibst, hat nichts mit dieser lebensklugen Weise, sich dem Strom des Lebens zu fügen, zu tun, die Ralf beschreibt.
    Natürlich geht es nicht darum, seine Individualität aufzugeben!
    Wer sich intensiver mit Synchronizität und dem Geborgensein im Strom des Lebens beschäftigen will: Darüber gibt es viele Bücher, u.a. eines von mir: “Das kann doch kein Zufall sein. Verblüffende Ereignisse und geheimnisvolle Fügungen in unserem Leben”. (Lieber Ralf, wenn Dir das zuviel Werbung ist, streich es bitte. Ich finde halt das Thema sehr wichtig und spannend)

    • monika

      liebe frau mardorf,

      leider hab ich meine antwort verkehrt eingegeben- (zufall oder plan?)
      deshlab kopiere ich den hier nochmmal rein:

      gerade las ich ihr anfangskapitel und stimme mit ihren überelgungen total überein.
      das können wir aber erst, wenn unsere augen geöffnet sind für diese “zufälle”, nämlich das, was uns zu-fällt, was unserer entwicklung dient, uns weiterbringt.
      da muss alles “schubladendenken” aufhören und wir offen werden für die überraschungen des alltags.
      ich erlebte an mir, dass ich solange mit einer charaktereigenschaft konfrontiert wurde, bis ich gelernt hatte, mit solchen menschen umzugehen.

      viel inspiritaion und weiterhin viel freude für ihre tätigkeit.

      lg monika

  • Das alles deckt sich absolut mit meinen Erfahrungen. Ich bin mir seit eh und jeh bewusst, dass “sich etwas Wünschen” mit vorsicht geschehen muss, denn die Wünsche könnten tatsächlich in Erfüllung gehen, und zwar zu einem Zeitpunkt, da wir uns schon etwas ganz anderes ausmalen, bestenfalls nicht genau das Gegenteil =)
    Vielen Dank für die Inspirationskärtchen und herzliche Grüsse aus der Schweiz!
    Annemarie

  • Man stelle sich vor, alle Menschen würden mit dem Strom schwimmen…..
    Ist sicher bequemer, weil man sich nicht so anstrengen muss – aber jede “Strömung” mitmachen ? Die der Politik, der modernen Medien, dem Geiz, der geil ist etc.?
    Wo blieben da die Freigeister, die Kreativen, die Visionäre, die letzten Idealisten, die unserer Welt auf dem Weg, auf dem sie sich befindet zur Umkehr raten – dem Schwimmen gegen den Strom ?
    Liebe Sonntagsgrüße
    Cosima

  • Alle Flüsse führen ins Meer, und dort ist es gut die eigene Richtung, die eigenen Wege zu finden und mit eigener Kraft weiter zu schwimmen (und schwimmen zu können).

    Der Gedanke des Loslassens ist gut; des Annehmens dessen, was uns das Leben beschert richtig.

    Die individuelle Entscheidung über die zeitweilige Richtung, des mir passenden Momentes des Innehaltens oder akiv seins, des einen eigenen Beitragleistens für sich und andere, des Erkennens von Gelegenheiten und des Zulassens von Hilfe ist ein Teil davon. Ohne “Fettpolster” aus Werten, Haltung und Zielen wird ein Mensch zu passivem Treibgut. Wesentlich ist es aus meiner Sicht daher, die Fähigkeit für sich zu erwerben unterscheiden zu können, wann ich mit dem Schwarm gut aufgehoben bin oder meine eigenen Wege gehe sollte. Irgendwann ich es nämlich soweit.

  • Verblüffend!Eurer Newsletter hat immer wieder die Themen, die mir auch auf den Weg kommen. Das Buch “Im Fluss mit dem Leben sein” von Dr. Mazza kann ich nur wärmstens empfehlen.
    Vielen Dank für Euren inspirierenden Newsletter und die tollen Beiträge. Ich wünsche allen einen sehr schönen Sonntag!

    Herzlichst
    Claudia T.

  • Ich möchte es einmal mit einer Fantasiegeschichte versuchen.

    Jedes Menschenkind wird auf einem Floss ausgesetzt und treibt auf dem Fluss des Lebens. Dieser Fluss hat viele Abbiegungen, aber die Menschenkinder wissen gefühlsmäßig welche Abbiegung zum Ziel führt.
    Leider gibt es aber viele vermeintlich kluge Menschen die diese Kinder beeinflussen, so dass die Menschenkinder verunsichert werden und ihren Gefühlen nicht mehr vertrauen. Deshalb verpassen die meisten die richtige Abbiegung und treiben ins Meer, wo sie zum Spielball der Wellen werden.

    Die Moral von der Geschichte. Verlasse Dich auf Dein Gefühl. Du wirst vielen Menschen begegnen, die Dir sagen wollen, welche Flussabbiegung für Dich die beste ist, obwohl sie selber als Kind, die für sie richtige Abbiegung, verpasst haben.

    Ironie ein :
    Jetzt weis ich auch warum unsere Familienministerin möchte das Schleckerfrauen, demnächst unsere Kinder betreuen. Frauen die ein Leben lang unterdrückt und gedemütigt wurden, wissen eben welche Abbiegung man wählen muss.
    Ironie aus :

  • Dankbar empfange ich seit gut 2 Jahren die sonntägliche “Zeit-zu-leben-Flaschenpost” – eine wohltuend inspirierende Begleitung erlebe ich mit diesem Newsletter – gerade am ruhigen Sonntag! Tausend Dank an dieser Stelle!
    Mit dem Bild vom Fluss des Lebens, verbinde auch ich schon lange (m)eine Idee vom Lebensverlauf – der Fluss ist ja auch ein Symbol für Zeit. Mein Mut, bewusst einzutauchen in den Fluss des Lebens, steigt erfreulicherweise proportional an mit meinem Lebensalter. Dabei spüre ich oft geradezu beglückend, das Leben hält wie ein Fluss alles bereit: die Richtung, die Tiefe, sanftes Umhülltsein… Und auch die spirituelle Idee vom “Gegen-den-Strom-Schwimmen”, die Monika beschreibt, ist mir gut vertraut… Vielleicht braucht es ja eine Zeit, um herauszufinden, welcher Fluss für jede*n der richtige ist, welche Strömung gut tut und mitnimmt :-)

    • monika

      gerade las ich ihr anfangskapitel und stimme mit ihren überelgungen total überein.
      das können wir aber erst, wenn unsere augen geöffnet sind für diese “zufälle”, nämlich das, was uns zu-fällt, was unserer entwicklung dient, uns weiterbringt.
      da muss alles “schubladendenken” aufhören und wir offen werden für die überraschungen des alltags.
      ich erlebte an mir, dass ich solange mit einer charaktereigenschaft konfrontiert wurde, bis ich gelernt hatte, mit solchen menschen umzugehen.

      viel inspiritaion und weiterhin viel freude für ihre tätigkeit.

      lg monika

  • Hwerzlichen Dank, für alle diese Kommentare, ich glaubte
    alleine zu sein, mit diesen Problemen, die auf mich ein-
    strömten, wirre Gefühle,die ich nicht einordnen konnte.
    Ich bekam von fremder Hand eine Anweisung, es hat mich so
    erschüttert, wie wertvoll manche Menschen sind,ich habe eine
    dadurch eine Erkenntnis gewonnen, die überwältigend für mich
    ist, war es ein Engel, ich weiß es nicht, aber bestimmt
    Gottes Fügung, ich danke dieser Macht.
    Bedanken möchte ich mich auch bei Dir Ralf, der Du uns es
    möglich machst mit deinen Beiträgen, sich mit Gleichgesinnten
    sich zu verbinden.

  • Es gibt ein schönes Zitat von John Lennon: “Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist andere Pläne zu machen”.

    Wenn ich diesen Artikel lese, fühle ich mich sofort daran erinnert. Nach meiner Erfahrung war etwas “richtig” wenn es ganz leicht, wie von selbst ging. Wenn ich versuchte etwas zu beschleunigen, kontrollieren oder meiner ganz Energie auf das Gelingen einzusetzen, war ich so damit beschäftigt, dass ich gar nicht mehr fühlen und wahrnehmen konnte, ob es denn wirklich für mich stimmte.

    Insofern unterstreiche ich auch gerne, dass das Leben, das Universum o. ä. mich auch dann und wann mit einem Scheitern oder Nichtgelingen beschützt hat.

    Wenn ich es schaffe, mehr darauf zu vertrauen, dass alles seine Ordnung hat und gelenkt wird, spare ich viel Energie, die ich dann wieder brauchen kann um sie beizeiten gezielt einzusetzen. Ich glaube, das das letztendlich auch Erfolg ausmacht . . .

    • Uli

      Das stimmt. Nur ist die MACHT der Gewohnheit mitunter sehr stark und es braucht schon ein genaues Hinschauen und auch Mut!, den ‘Autopiloten’ mal auszuschalten. Wenigstens mal die Pausentaste drücken, damit die Überlagerungen, die sich durch die eingefahrenen Muster ergeben, sich besser sortieren können.

      Ich denke, die unerfüllten Träume/Wünsche und Schicksalsschläge sind Kurskorrekturen. Und je mehr ich die Tür suche, die dadurch aufgegangen ist, desto besser und freier fühle ich mich. Gott will, dass ich in Freiheit lebe und glücklich bin. Da ich aber meinen freien Willen habe, akzeptiert Gott meine Entscheidung, wenn ich mich dagegen entscheide. Er nimmt mich ernst. Er nutzt aber die kleinste Gelegenheit, die ich dem Leben gebe. Weil er Liebe ist. Und das ist wunderbar.

    • Daniele Cipriano

      Hallo,

      ich habe mir leider nicht alle Kommentare durchgelesen.

      Ich bedanke mich für diesen kurzen aber wichtigen Gedanken.

      In der Tat bin ich schon am streiten darüber, ob das Leben einfach nur “geplant und getan” werden kann oder ob man alles geschehen lassen sollte.

      Meiner Meinung nach, plane ich zu viel und verbrauche dafür sehr viel Lebenszeit. Das sollte aufhören.

      Andererseits, wenn ich nichts ändere in meinem Leben, durch bewusstes Tun, passiert nichts.

      Gelegenheiten passieren, aber man muss sich auch entscheiden für diesen Gelegenheiten.
      Im Leben erschaffe ich mir keine Tür, aber ich kann und muss durchgehen. Die Tür selber wurde erschaffen.

      Ich habe noch keine Lösung für dieses Rätsel.

      Aber danke Susanne, für dieses Zitat, was ich schon mal gelesen habe aber nicht akzeptieren wollte.

  • Ich kann deine Worte nur bestätigen. Wenn Veränderungen angesagt waren, habe ich sie über sog. Kraftverdichtungen gespürt. Bis hin zu “Eingaben”, die ich erst später anhand von nachfolgenden Ereignissen verstand und es sich dann tatsächlich “automatisch” so ergeben hat. Problematisch wird es eben, wenn darüber sich angelernte Glaubens- und Verhaltensmuster legen und diese nicht mit dem Selbst überein stimmen. Das ergibt einen recht logischen Schmerz, der begriffen, verstanden und geleert werden muss. Ein jahrelanger Prozess – was bin ich und was sind manipulierte Glaubens- und Verhaltensmuster. Mittlerweile macht es mir viel Spaß, diese zu offenbaren, so sie sich denn überhaupt noch anzeigen. Gute Reise weiterhin!

    • Susann Al-Rifai

      Das Bild in meinem inneren Auge, wenn ich an ein fließendes Gewässer denke ist beruhigend und tut gut. Wasser, Berge, Stille, Balsam für die Seele. Oft auch benutzt zur Meditation und das mit großem Erfolg. Eine schöne Idee für den Sonntag, der uns die Ruhe bescheren soll.

      Aber nicht vergessen, auch das kleinste Flüsschen kann ein tosendes Gewässer werden und hier muss man dann die Stärke von Innen herbeizaubern, um die Stürme zu überstehen. Das soll nicht negativ sein, nein, eher positiv, denn auch hierfür haben Sie ja Lösungen.

      Damit man dann wieder, wenn der Sturm sich legt, die Ruhe genießen kann und Kräfte tankt.

      Auch von mir eine gute Reise!

      Su

  • Liebe Ralf,
    danke für die Inspiration heute! Das Bild vom Fluß des Lebens hat mich so angesprochen, dass ich es gleich ausdrucken und hier antworten mußte! Danke für die Anregungen, da ist viel drin um damit zu arbeiten!
    Herzlichst Margie

    • monika

      das bild vom fluss des lebens gefällt mir, kann aber auch bedeuten, dass ich gegen den strom schwimmen muss.
      es gibt ein kinderlied “sei ein lebend´ger fisch, schwimme doch gegen den strom.. nur die toten fische schwimmen immer mit dem strom, lassen sich von andern treiben”…
      das ist dann die negat. seite.
      so ist für mich wichtig, dass ich im richtigen strom schwimme, um an mein lebensziel zu kommen. wenn ich mich von gott geführt weiß, dann erkenne ich (meist) diese leisen tipps, in der richtigen strömung zu bleiben. es kann aber auch sein, dass mehrere anstöße nötig sind, bis ich meine lebensaufgabe gelrnt habe.

  • Habe die Quelle des Lebensflusses entdeckt (oder besser, bin entdeckt worden, passt aber nicht so ins Bild) und schwimme nun schon 40 Jahre im Bezug zur Quelle.

    • Georg Coppes

      Nachtrag zu meinem Kommentar:
      Hätte den Link vorher ausprobieren sollen. Man muss dann noch “Apg. 17, 22-34” ins Suchfenster eingeben.

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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