Ist das wirklich dein Leben?

Selbstbestimmung.

Das ist ein menschliches Grundbedürfnis.

Wir wollen selbst bestimmen.

Wie viele Snickers wir essen.

Ob wir rauchen oder nicht.

Mit wem wir befreundet sind.

Wofür wir unser Geld ausgeben.

Aber am wichtigsten: wie wir unsere Zeit und Energie nutzen.

Denn es ist schließlich mein Leben. Und ich bestimme, was ich mit diesem Leben anstelle. Das ist zumindest der Wunsch. Also die Theorie. Denn viele Menschen erleben sich selbst nicht besonders selbstbestimmt. Irgendwann fragst du dich: Wie bin ich da nur hineingeraten? Gefangen in einem Labyrinth aus Sachzwängen.

Ich muss ja schließlich Geld verdienen.

Ich brauche ja ein Dach über dem Kopf.

Die Kinder brauchen was zum Anziehen.

Ich kann ja nicht einfach machen, was ich will.

Denn was sollen denn die Nachbarn denken? Oder meine Familie?

Wenn ich dieses oder jenes mache, bekomme ich Ärger mit meinem Partner. Oder dann ist er/sie enttäuscht.

Fuck. Die Welt ist kompliziert.

Manchmal macht es Sinn, mal alles auseinanderzunehmen und zu sortieren.

Was will ICH für mich, weil es wichtig für mich ist und weil ich es brauche?

Was tue ich wirklich nur für oder wegen der anderen, aus Pflichtgefühl, um Konflikte zu vermeiden oder aus dem Sachzwang heraus?

Was ist nur noch ein Resultat vergangener, schlechter Entscheidungen?

Also nachdenken, reflektieren, hinschauen, ehrlich mit mir sein.

Hart. Aber gut.

Und dann?

Wie gewinnst du deine Selbstbestimmung zurück?

Da gibt es eine Menge Möglichkeiten:

Entscheiden, was für mich wirklich wichtig ist.

Neuverhandeln.

Zuhören.

Neue Wege finden.

Für mich einstehen.

Kämpfen.

Konflikte aushalten lernen.

Loslassen.

Ja, niemand hat gesagt, dass Selbstbestimmung leicht ist.

Aber wir haben eben nur das eine Leben.

Ich wünsche dir ein gutes Leben. Ein Leben, das auch wirklich deins ist.

Ralf

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Kommentare

  • Selbstbestimmt leben bedeutet für mich, nicht immer die Erwartungen anderer Menschen zu erfüllen. Wenn sich unsere Erwartungen decken, ist das prima. Wenn nicht, mache ich in der Regel mein Ding. Häufig habe ich gehört, dass ich wohl eine Egoistin sei. Im Beruf durfte ich unlängst erfahren, wie toll ich doch bin…. Klar, man wollte mir unliebsame Aufgaben übertragen, für die sich keine Bewerber fanden. Also habe ich abgelehnt. Ich arbeite seit längerem Teilzeit, erwirtschafte lediglich das, was ich zum Leben brauche und genieße jeden Nachmittag meine Zeit. Das ist für mich Freiheit. Niemals würde ich bis 17 Uhr im muffigen Büro hocken. Selbstbestimmung bedeutet für mich die überwiegend freie Entscheidung darüber, womit und mit wem ich die Zeit verbringen. 40-Stunden-Wochen empfinde ich als Sklaverei.

    • Frank schreibt am 18. Juni 2017

      Hallo Daniela,

      gut geschrieben, genauso sehe ich das auch. Ich arbeite auch in Teilzeit, habe zwar etwas weniger Geld aber über die Freie Zeit danach selbst zu entscheiden ist für mich weit aus wichtiger.

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