Kümmerst du dich genug?

Es gibt dieses seltsame Phänomen.

Ja, das ist wirklich eine schräge Nummer.

Ich schüttele immer wieder den Kopf.

Auch oft über mich selbst.

Ich rede von dieser Nummer, dass wir Menschen uns am liebsten mit den einfachen, leichten, alltäglichen, bedeutungslosen Dingen beschäftigen. Statt uns um die Dinge zu kümmern, die unser Leben einfacher, schmerzfreier, schöner machen.

Echt kurios.

Thorsten ist total unglücklich in seinem Job. Aber in seiner Freizeit beschäftigt er sich fast ausschließlich mit seinem Garten. Obwohl es viel wichtiger für seine Zukunft wäre, in seine Weiterbildung zu investieren. Oder Bewerbungen zu schreiben.

Caroline weiß, dass sie ein wichtiges Gespräch mit ihrem Partner Steffen über ihre gemeinsame Zukunft führen muss. Aber stattdessen surft Caroline Abend für Abend auf ihren Lieblingsseiten im Internet rum, statt das Gespräch zu suchen.

Es gibt Dinge, die sind wichtig für unser langfristiges Glück, unsere Zufriedenheit, unser Wohlergehen. Zu diesen wichtigen Dingen gehört es, unsere größten und schmerzhaftesten Probleme zu lindern oder zu lösen. Oder unseren größten Träumen und Sehnsüchten zu folgen.

Aber statt uns um diese wichtigen Dinge zu kümmern, tun wir lieber die einfachen, gewohnten, oft erstaunlich bedeutungslosen Dinge. Diese einfachen und oft bedeutungslosen Dinge ziehen unsere Aufmerksamkeit und unsere Tatkraft an wie ein dicker, fetter Magnet eine Büroklammer. Uns um die einfachen, alltäglichen Dinge zu kümmern ist eben … äh … einfach, gewohnt und bequem.

Uns dagegen um die wichtigen Dinge zu kümmern, ist schwer, es braucht oft Mut, ist ungewohnt, es kostet Überwindung und es ist nicht selten frustrierend.

Aber wer sich um die wichtigen Dinge kümmert, der verhindert oft, dass Probleme erst groß werden.

Wer sich um die wichtigen Dinge kümmert, verhindert Schmerz und Frust in der Zukunft.

Wer sich um die wichtigen Dinge kümmert, kommt seinen Zielen und Träumen näher und erreicht sie nicht selten.

Wer sich um die wichtigen Dinge kümmert, lebt eher aktiv und selbstbestimmt.

Das Leben in die Hand nehmen, nennt man sowas.

Deswegen gilt es sich selbst öfter mal die Frage zu stellen:

Was sind die wichtigen Dinge in meinem Leben? Und kümmere ich mich genug darum?

Ich wünsche dir einen guten Riecher für die wirklich wichtigen Dinge in deinem Leben. Und die Tatkraft und den Mut, hier ins Handeln zu kommen. Wieder und wieder und wieder.

Ralf

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Kommentare

  • Danke für den Beitrag, lieber Ralf, und Danke für die Frage, die mich jetzt einige Zeit beschäftigen wird.

    Das Wichtigste verliert man wirklich ständig aus den Augen. Und das wichtigste ist jetzt eben genau diese Frage, die Du an uns weitergibst !

    Es ist so wie mit der Geschichte, ob man zuerst die großen Steine, die kleinen Steine, den Sand oder das Wasser in ein Glas füllt. Man füllt sein Leben (das Glas) “erstmal”mit den “kleinen” Dingen, weil man glaubt, danach Zeit für die “großen Steine” zu haben.
    Der Weg ins Aus ist wohl gepflastert mit lauter “erstmals”.

    Die Frage “Kümmerst du dich genug (um das wirklich Wichtige)?” hat mich tief getroffen.

    Das Erkennen, dass das, was man doch eigentlich absolut weiß, einem nicht einfällt und man sich stattdessen plagt und stresst, ist verblüffend. Geradezu atemnehmend.

    Ich glaube, es war Eisenhower, der seine Planungen nach “Wichtig” und “Dringend” unterschied und erst das Wichtige sich vornahm.
    In diesem Sinne ist Wichtig = das für MICH Wichtige
    und “Dringend” = fast ausschließlich immer nur das, was für ANDERE wichtig ist.

    Danke für den Kronleuchter, der mir gerade aufging

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