Lassen Sie sich nicht aufhalten…

Ich habe ein Motto, dass mir bisher auf meinem Lebensweg sehr geholfen hat. Ohne dieses Motto, hätte ich viele Dinge nicht erreicht und ich wäre heute nicht da, wo ich bin.

Dieses Motto hat mir immer geholfen, wenn ich vor neuen und manchmal kniffligen Herausforderungen stand. Dieses Motto hat mich wachsen lassen. Ich habe dank dieser Idee viele Dinge gelernt, die ich sonst nie verstanden hätte.

Ok, wie lautet nun dieses Wundermotto? Ganz einfach:

Lass dich von deiner Inkompetenz oder Mittelmäßigkeit nicht aufhalten. Tue es einfach.

Wenn wir unseren Zielen, Träumen und Wünschen entgegengehen, werden wir früher oder später mit unserem Nicht-Wissen oder Nicht-Können konfrontiert. Wir müssen etwas tun oder bewältigen, von dem wir nicht die blasseste Ahnung haben. Oder vielleicht sind wir in der Vergangenheit sogar schon an einer ähnlichen Sache gescheitert.

An dieser Stelle haben wir zwei Möglichkeiten:

  1. Wir können sagen: “OK, das war’s. Sollte nicht sein. Schade.”

  2. Oder wir sagen: “Ich kann das noch nicht. Egal, ich versuche es einfach trotzdem. Ich werde es auf dem Weg schon lernen.”

Sie können sich von Ihrer Inkompetenz einschüchtern lassen. Oder Sie können sagen: Kompetenz entsteht durch Lernen und Tun, also los…

Es gibt übrigens noch einen 3. Weg, den viele Menschen wählen:

Dieser Weg lautet: Ich mache erst einmal eine Ausbildung oder Weiterbildung in dem Bereich. Das ist grundsätzlich auch nicht schlecht. Oft ist eine Ausbildung oder Weiterbildung allerdings nur eine Art, sich vor der wirklichen Herausforderung zu drücken. Oft ist eine Ausbildung nur eine Verzögerungsstrategie. Oder man sucht einen Schonraum, in dem man sich nicht mit der wirklichen Welt mit den wirklichen Herausforderungen auseinandersetzen muss.

Nicht falsch verstehen: Weiterbildung ist wichtig. Aber es ist genauso wichtig, dass Sie so schnell wie möglich anfangen, Ihre Träume und Ziele zu verwirklichen, egal ob Sie Ihre Weiterbildung schon abgeschlossen haben oder nicht.

Meine Erfahrung ist: Das wahre Lernen und Wachsen passiert nicht im Seminar, sondern im wirklichen Leben. Am besten lernt man, indem man etwas ausprobiert, indem man experimentiert, indem man an einem realen Projekt in der wirklichen Welt arbeitet. Dann bekommt man Praxis-Wissen und Praxis-Erfahrungen und man kann die Theorie viel besser einsortieren.

Vor 12 Jahren haben wir hier mit “Zeit zu leben” angefangen und ich war damals alles, nur kein Autor und Texter. Vor ein paar Tagen habe ich mir einige meiner ersten Texte durchgelesen und ich musste richtig lachen, wie hölzern und ungelenk meine ersten Artikel waren. Aber mir war das damals egal. Ich habe einfach weitergeschrieben und nach ein paar Jahren ist aus mir tatsächlich ein passabler Schreiber geworden. Ich habe mich eben von meiner Inkompetenz nicht aufhalten lassen.

Wenn Sie also das nächste Mal vor einer Herausforderung stehen und denken: “Ich kann das nicht”, dann sagen Sie sich vielleicht so etwas wie: “Na und? Ich kann das NOCH nicht. Man lernt, indem man es versucht, die Augen offen hält und seine Fehler nicht zu oft wiederholt. Man lernt, indem man sich von seinem eigenen Unvermögen nicht aufhalten lässt.”

Wenn Sie das beherzigen, dann können Sie deutlich mehr erreichen, als Sie sich im Augenblick vorstellen können.

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Kommentare

  • Dieser Artikel hat mich wieder sehr inspiriert, vielen Dank . Obwohl ich mich schons eit langem mit dem Thema beschäftige, merke ich immer wieder, wie viel ich dazu lernen kann.

    Beste Grüße,
    Daniele

  • wunderbar. genau meine gedanken, nach vielen jahren des sich ausbildens. könnte noch immer weiter machen, aber stopp: ich wollte jetzt in und an einer konkreten herausforderung wachsen. die habe ich nach dieser erkenntnis wunderbarerweise vor die füße gelegt bekommen…und jetzt, in einer zeit der noch nicht kompetenz, der viele fragen habenden,der fehler machenden, hilft mir der hinweis: lass dich von deiner inkompetenz oder mittelmäßigkeit nicht aufhalten. tue es einfach. mach ich.
    freue mich über jeden newsletter. würde gerne was zurückgeben.

  • Das ist ein sehr schöner Artikel, der mich gerade zum richtigen Zeitpunkt “erwischt”, denn schon überlegte ich, wie ich am besten meinen “Start” noch etwas hinauszögere, indem ich eine weitere Ausbildung absolviere.
    Ich werde jetzt erst einmal so anfangen, mit dem, was ich an Wissen inzwischen erworben habe!

  • Dazu nur:

    “Fehler sind wie Umwege – sie erhöhen die Ortskenntnis”

    Dieser Satz paßt für mich sehr gut zu diesem Thema und hat mich schon so manches Mal entspannt mit meinen Umwegen umgehen lassen – übrigens auch im Bereich Liebes- und Beziehungsleben.

  • Absolut richtig!
    Der Artikel spricht mir aus dem Herzen. Einfach mal anpacken und mit den Aufgaben wachsen.
    Das hab ich bisher gerne so gemacht und daher schon sehr viele schöne Dinge erlebt, gesehen und selber lernen dürfen.
    Ich kann den “Mut zur Lücke” absolut empfehlen.
    Nur leider können es nicht alle. Es gibt solche “Anpacker” und es gibt auch die “Buchhalter”. Und das ist auch gut so. Ich denke da können beide Seiten voneinander profitieren sofern tolerant und aufgeschlossen.
    Das erlebe ich fast täglich in meinem Job.

  • Ja, liebe Tanja
    das sind Worte , die sehr aufmunternd sind ;-)
    und sie kommen genau richtig ;-)
    Meine Sätze über die Jahre lauten :

    Das ich soviele Dinge nicht sehen kann, heißt nicht , das ich sie nicht entdecken kann .

    und

    Die Aufgabe , die ich heute noch nicht habe , werde ich können, wenn ich sie habe .

    mit meiner ganzen Unvollkommenheit , die doch so vollkommen ist ;-))

    Ich sitze ja gerade hier und schreibe zum ersten Mal einen Kommentar ;-) auch das ist etwas Neues für mich – mit zu teilen ;-)

    In vielen Abschnitten meines Lebens habe ich immer gemeint , ich müsste beweisen, kämpfen ……..ich habe auf gegeben , zu kämpfen…….heute nehme ich das , was ich habe, das was sich mir bietet und nutze es ….ich sehe , das sich Türen öffnen, Möglichkeiten sich mir bieten und ich entscheide , was gerade passend ist ;-)

    Auch möchte ich DANKE sagen, für all die Gedanken und Anregungen von Dir und Ralph . Ja, ich könnte Romane schreiben, seit ich mich auf dem Wege gemachte habe ……ich bleibe jedoch bei dem DANKE, das für sovieles steht und bleibe weiterhin gerne und mit vollem Herzen in Kontakt ;-)mit Euch :-) Herzblättern ;-)

  • Es tut gut das zu lesen.
    Ich bin schon beide Wege gegangen: Ich habe mich in neue Sachen gewagt, habe aber vorher ein Seminar mit ähnlichem Thema gelegt. Aber sie haben Recht. Es ist nur eine Ausrede, nicht sofort anzufangen. Es tut aber gut und man lernt viele Leute kennen, die oft auch gute Ideen haben. Der Nachteil ist, es kostet-oft viel- Geld… Ich denke, es ist eine typische Frauenstrategie. Es wiegt uns ein wenig in Sicherheit.
    Beruflich wurden mit in den letzten 20 Jahren oft Dinge angeboten, die ich(noch)nicht konnte.
    Nachdem ich einmal den Mut hatte, habe ich es immer wieder gewagt und jedes mal gewonnen.
    Jetzt habe ich eine unbefristete Stelle, aber das Neue hat Suchtpotential.
    Auch jetzt tue ich wieder etwas, was ich noch nie getan habe und wieder macht es viel Freude, manchmal auch schlaflose Nächte aber es läßt mich auch die Arbeit genießen und mich unabhängig fühlen. Falls es mir nicht mehr gefällt…

  • Genau dieser Mut zur Lücke hat vor über einem Jahr bei mir dazu geführt, eine Bürgerinitiative gegen Tierversuche zu gründen. Meine Erfahrungen daraus: Ich wachse mit meinen Aufgaben und das rasanter als ich es mir je hätte träumen lassen ………. :)))

  • Ich kann das ebenso bestätigen und ich finde es ist vor allem hilfreich bei Bewerbungen. Heutzutage werden Anforderungsprofile gesucht, die gar nicht zu leisten sind, im Sinne von jung, 25 Jahre Berufserfahrung, Kenntnisse in XY, wenn man sich dann nur bewirbt, wenn man alle Kriterien erfüllt, bekommt man den Job nie (insbesondere Frauen sind da sehr schüchtern)- ich hatte mir gedacht, o.k. einiges davon kannst Du, anderes noch nicht – aber ich kann das was mir fehlt ja noch dazulernen – und ich habe den Job und bin echt glücklich! “Einfach machen” lautet deshalb auch meine Devise!

  • Hallo,
    was für ein schöner Artikel!! Viel zu oft habe ich,mittlerweile 52 Jahre alt,nicht nur in meiner Kindheit gehört “das kannst du nicht”, oder “das schaffst du nicht”. So fehlte mir im Leben häufig der Mut, überhaupt etwas Neues oder Unbekanntes anzufangen. Wenn ich mich dann doch gewagt habe etwas anzufangen und das Neue nicht perfekt lief, stieg sofort das Gefühl in mir hoch, “ja, die Eltern haben recht, ich kann das wirklich nicht, ich bin einfach zu nichts zu gebrauchen”.
    Wenn wir aber sagen, “ich kann das N O C H nicht”, nimmt uns das unglaublich viel Druck! Ich bin ganz begeistert und
    ich fühle, wie befreiend dieses kleine Wörtchen für mich ist. Schließlich sind wir alle hier auf der Erde, um zu lernen! Liebe Tania, ganz, ganz herzlichen Dank! Mein Leben wird für mich ab heute, um vieles leichter!

    Liebe Grüße
    Waldfee

  • Tolle Anregung. Ich habe mich dieses Jahr selbständig gemacht und erwische mich ab und zu immer noch dabei, dass ich mir gut zurede. Jetzt werde ich unbeschwerter an die Sache rangehen.

  • Hej,

    ich mache gerade genau das….
    ich mache eine Bäckerei und ein Café auf und habe erst gestern meine panikartige Angst “das schaffe ich nicht” mit den Worten “du wirst da schon reinwachsen und nix und niemand ist perfekt” klein gekriegt.

    Tut gut zu wissen, das wir alle nur Menschen sind.

    liebe gruesse
    Silke

  • Lass dich von deiner Inkompetenz oder Mittelmäßigkeit nicht aufhalten. Tue es einfach.

    Genau, tun und sich weiterntwickeln. Neues entdecken und staunen und sich freuen. Wie ich jetzt – wenn ich dass hier so eingeben darf mit meinem neuen Hobby: hapeskochbuch.de
    Ich muss viel neues lernen – und mache neue Erfahrungen!
    Liebe Grüße!
    HaPe

  • Wie so oft im Leben ist es nicht ein Entweder (gleich tun) Oder (erst eine Ausbildung machen).

    Wie wär’s denn mit einem “sowohl als auch”?

    Als vor ca. 5 Jahren mein Schwiegervater seinen Weingarten roden wollte, die Arbeit wurde ihm zu beschwerlich, habe ich ihn gebeten, es mich ab dem nächsten Jahrgang versuchen zu lassen. Parallel dazu habe ich (mit toller Unterstützung meiner Frau) ein Jahr lang 2mal in der Woche die Schulbank in der sog. “Bauernschule” gedrückt und eine Grundausbildung für Weinbau und Kellerwirtschaft absolviert.

    Jetzt, 5 Jahre später, habe ich ein tolles Hobby, das mich neben meinem oft stressigen Beruf im wahrsten Sinn des Wortes “erdet”, aber ohne die Ausbildung könnten wir heute auch noch keinen Qualitätswein produzieren.

    Da glaube ich auch, hängt es sehr davon ab, WAS ich machen will. Oder, Ralf, überspitzt formuliert, sollte jemand, der Mediziner werden will, lieber gleich mit Operieren anfangen oder doch vorher die Fachausbildung zum Chirurgen machen…? ;-)

  • Hallo Simone…. kann nicht sein -:)…. den Artikel hat Tania nur für mich geschrieben… danke… Never give up.
    Im Ernst: Ich nehme ihn mir zu Herzen!

  • Hallo zusammen,

    he, ist der Artikel für mich geschrieben? :-) Seit ich mich vor 1 1/2 Jahren in die Selbständigkeit gewagt habe, ist das Gefühl der Inkompetenz mein ständiger Begleiter. (Hallo Kumpel :-)) Ja, ich möchte mich weiterbilden, ich gebe es zu und erhoffe mir damit ein Gefühl von steigender Sicherheit und Stärke. Gleichzeitig übe ich die Dinge, die ich jetzt schon kann. Und es ist tatsächlich eine Entwicklung zu beobachten !!! Offenbar wirke ich vor anderen Menschen kompetenter als ich mich innerlich fühle (hätte doch Schauspielerin werden sollen …:-) und das gibt mir dann die Kraft, einfach weiter zu probieren.
    Euch allen einen schönen Restsonntag. Simone

  • Vielen herzlichen Dank für diese motivierenden Zeilen, die wieder einmal genau zur richtigen Zeit kommen. Ich habe sie mir gleich abgespeichert, damit ich sie bei den nächsten
    aufkommenden Selbstzweifeln gleich wieder zu Hand nehmen kann. Und wie heißt es in der Möwe Jonathan “Glaube an Grenzen und sie gehören dir.”
    Und jetzt bin ich schon sehr neugierig auf Ihre neue Homepage, denn an dieses Projekt will ich mich auch endlich heranwagen und es nicht weiter aufschieben. Ich wünsche Ihnen ganz viel Licht auf allen Ihren Wegen in der kommenden Woche. Herzlichst Beatrice Floh

  • Hallo und einen guten Morgen, obwohl es jetzt schon 10:33 Uhr ist.
    Ich muss schon sagen, dieser Artikel ist ja wohl für mich geschrieben! Denn in einigen (vielen) Dingen meine ich, das bin ich der angesprochen wurde.
    Gerade in den letzten Tagen wurde mir bei Gesprächen oder Aufgaben gesagt: “Das kannst du NOCH nicht!”
    Ist das nicht sonderbar?
    Also, ab sofort weiß ich es und ich werde jetzt auch die Dinge umsetzen von denen ich bisher gemeint habe, dass ich es nicht kann. Die, die es mit mir gut meinen und sagen, dass ich es kann (oder NOCH) nicht kann, sie bestärken mich nun erst recht. Und im Grunde genommen weiß ich es schon lange selbst.

    Ich wünsche all denen, die es eigentlich wissen, gaaaaaaanz viel Kraft und Durchhaltevermögen bei der Umsetzung.

    Einen schönen Sonntag an alle Leser dieses wunderbaren Berichtes.

    Viel Erfolg

  • Was für ein toller Artikel, vielen Dank.
    Das ist genau das, was mir gefehlt hat :-)
    Herzlichen Dank für diese Er-MUT-igung.
    Ich freue mich auf diesen und alle weiteren Tage.
    Lassen wir uns nicht aufhalten!

    Herzliche Grüße
    Karin

  • Zufälle gibt es nicht, wie ich heute früh wieder einmal feststellen durfte. Insofern begegnet mir Ihr Artikel im Newsletter – den ich übrigens jeden Sonntagmorgen erwartungsfroh begrüße! – zum richtigen Zeitpunkt. Schon beim Lesen erinnerte ich mich vieler Gelegenheiten in den vergangenen 15 Jahren meines Lebens, bei denen ich Dinge in Angriff nahm, von denen ich eigentlich Null Ahnung hatte. Zum Beispiel hatte ich mich als Filialleiterin im Bereich des vor gut 10 Jahren eingeführten Open-Service-Konzepts der Deutschen Post AG in Verbindung mit McPaper beworben. Erst nachdem die Bewerbung auf dem Weg war, kam mir die erschreckende Frage: Ich? Filialleitung? Einzelhandel? Verkaufen? Menschen führen? Aber da waren die Würfel gefallen und ich entspannte mich mit der mutmachenden Devise: alles ist lernbar und ich wachse mit den Anforderungen. Die Folge war, ich bekam den Job und wuchs tatsächlich intuitiv in die Sache hinein, die ich letztlich richtig gut machte. Und so erging es mir fast immer. Ich traute mich an Aufgaben in völlig fremden Bereichen heran, entdeckte viele Talente und erarbeitete mir Fähigkeiten, die mir heute durchweg nützlich in Privat- und Berufsleben sind.
    Und wenn doch mal was schiefgeht? No problem! Grenzen zu erkennen durch das Scheitern in einer Sache, ist kein persönlicher Verlust, sondern Erfahrung, Erkenntnis, Wachstum und Wegmarke für die Zukunft.
    Schönen Sonntag allen Lesern von Zeit zu Leben und herzliche Grüße, Angelika Fleckenstein

  • Das Motto “Lass dich von deiner Inkompetenz nicht aufhalten. Tue es einfach” habe ich mir gleich notiert. Es erinnert mich stark daran, dass ich mich häufig vor Aufgaben drücke, weil ich sie perfekt und nicht mittelmäßig erledigen möchte. Dazu brauche ich viel Zeit, genug Konzentration und am besten noch gute Laune. Dabei bleibt dann vieles auf der Strecke. Dabei erfordern die meisten Dinge ja gar keine Perfektion. Sich mit einer Sache intensiv zu beschäftigen, führt einen meistens schon automatisch aus der Mittelmäßigkeit heraus.
    Vielen Dank für dieses sehr hilfreiche Motto und viele Grüße

  • Es ist ein altes Lied. Beim Erlernen einer Sache -einer neuen Fertigkeit, Sprache, Verhaltensmuster, was es auch immer sei- kennt das jeder: am Anfang geht es schnell voran, man fängt gerade an sich zu freuen, da taucht die erste Hürde, das erste Plateau auf. Der Dilletanten gibt auf, denn ab hier hört der Spaß auf und die Arbeit beginnt. Das Plateau ist irgendwann überwunden und der Spaß an der Sache kehrt zurück. Immer weiter zu machen, die Hürden zu überwinden, das ist der Weg des Meisters. Niemand sagt, das ist leicht.
    Die gute Nachricht: man kann sich auf Aufgeben ebenso programmieren, wie auf Durchhalten. Noch eine gute Nachricht: Die Erfahrung zu wissen: alles Schwierige geht vorbei, genau, wie das Leichte. Was bleibt ist bei der Überwindung von Hürden, der Stolz etwas geschafft zu haben, das Selbstwertgefühl wächst.

  • Ich habe tatsächlich einmal nach dieser Methode gelebt. Auf diese Weise konnte ich in meiner Firma voran schreiten und als Romanistik-Studienabrecher einen Job ausfüllen, der Wirtschaftswissenschaftlern vorbehalten sein sollte. Das ist schon 13 Jahre her – den Job habe ich noch – inzwischen habe ich nicht gut auf mich aufgepasst und möchte nun wieder auf die Beine kommen. Selbst-Coaching ist ist offenbar der Weg.

  • Ihr Artikel ist sehr ermutigend. Wichtig ist aber, klar zu haben, was man machen will.Ich laufe sonst Gefahr, mich in einer Vielzahl von Aktivitäten zu verheddern. Aber wenn das klar ist, dann finde ich Ihre Ermutigung sehr hilfreich.
    Viele Grüße

  • Was für ein Artikel! Das war genau das Richtige für mich an diesem Vormittag!! Was Sie da schreiben ist so unglaublich motivierend… und vor allem freut es mich, dass ich bei dem Gedanken an ein Ziel/einen Wunsch den ersten Punkt, von dem sie schreiben: “ich kann es NOCH nicht” sofort in meinem Kopf hatte bevor ich Ihren las… Mir ging durch den Kopf, dass es doch Spaß macht, sich an Dinge heranzutrauen, die man noch nicht kann. So ist das Leben! Dazu muß ich sagen, dass ich völlig von der Spur abgekommen bin/war und erst das wieder lernen muß. Aber ich denke, dass gerade das die Abenteuer eines Lebens sind und man/frau genau an diesen WÄCHST. In diesem Sinne….
    Vielen Dank für den tollen Artikel!
    Viele Grüße und einen schönen Tag an alle!

  • Schöner Artikel!

    Ich hatte oft die Mentalität, dass ich wenn ich mich vor etwas fürchtete oder nicht wusste wie ich es hinkriege, so las ich darüber. Eigentlich der dritte Punkt der Ausbildung.

    Im Moment drückte ich mich eigentlich vor der Situation, aber langfristig war es wohl doch nützlich, denn so gewöhnt man sich immerhin mental an die Situation.

    Aber irgendwann kommt der Punkt wo man HANDELN muss…

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