Lassen Sie sich nicht manipulieren

Sei nicht zu sehr ein Sklave der Meinungen andrer von dir! Sei selbständig! Was kümmert dich am Ende das Urteil der ganzen Welt, wenn du tust, was du sollst?

– Adolph Freiherr Knigge

Es gibt eine Angewohnheit, die uns Menschen ein selbstbestimmtes Leben ziemlich schwer machen kann: Ich rede vom Streben nach Anerkennung, dem Streben nach dem Wohlwollen anderer Menschen. Leider richten viele Menschen ihr Leben danach aus, was andere von ihnen denken. Oder noch schlimmer, was andere denken könnten.

So wägen sie jeden ihrer Schritte ab und bevor sie etwas tun, überlegen sie bewusst oder unbewusst, ob ihnen ihre Handlung auch die Anerkennung, der Kollegen, Freunde, Familie oder Nachbarn einbringt – oder zumindest nicht deren Ablehnung.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Natürlich ist es nett, wenn man von anderen Menschen gemocht wird und wenn man Anerkennung bekommt.

Kritisch wird es aber, wenn Sie davon abhängig sind. Denn dann,

  • öffnen Sie Tür und Tor dafür, manipuliert zu werden,
  • verleugnen Sie sich selbst, um anderen zu gefallen oder
  • Sie tun Dinge, die Sie eigentlich gar nicht möchten, nur um nicht anzuecken.

Wozu sind Sie auf dieser Welt? Um die Erwartungen anderer Menschen zu erfüllen? Um andere nicht zu enttäuschen? Um das Wohlwollen von Leuten zu gewinnen, vielleicht sogar von Menschen, die Sie noch nicht einmal mögen? Das kann es doch nicht sein, oder? Damit wäre Ihr Glück und Ihr Leben vollkommen abhängig von anderen Leuten. Damit bestimmen andere über Sie.

Wenn Sie also Ihr Leben selbst in die Hand nehmen und selbst Ihres Glückes Schmied sein wollen, dann hilft es nichts: Sie müssen sich unabhängig von dem machen, was andere denken und tun, was Sie für richtig halten, egal was die Nachbarn denken.

Leisten Sie sich eine eigene Meinung und handeln Sie auch danach, denn dann fängt die Freiheit an.

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Kommentare

  • Geht es bei der beschriebenen Haltung so sehr darum, was andere denken (so what, die Gedanken sind frei)? Oder doch eher darum, welche Sanktionen von anderer Seite drohen, ganz konkret, wenn ich deren Erwartungen nicht erfülle.

  • hallo liebe leute,
    ein echt wichtiges thema in unserer heutigen gesellschaft.
    zum glück hat mich mein glaube an gott davor bewahrt mich zu extrem anzupassen. die gefühle kenne ich aber auch. besonders wenn man sich ungeliebt und klein vorkommt hat man die aufmersamkeit anderer natürlich extrem nötig. wie soll man, wenn man bedürftigt ist sich einfach selbst genügen(also natürlich nicht auf dauer:-) ) und eigenverantworlich, gerade in krisen, durchs leben gehen und seine ziele verfolgen. schließlich braucht man dafür selbstvertrauen und was macht man wenn man das nciht hat ? eigenverantwortlichkeit geht nur, wenn man sichs wert ist !!! bin ichs mir persönlich wert, dass ich gut zu mir bin und das ich, ganz wichtig !, mich deshalb nicht unter druck setzte andern zu gefallen, mich unter druck sezte perfekt zu sein. selbstakzeptanz und die liebe gottes ist der ausweg schlechthin, selbst erlebt :-) mich so annehmen wie ich bin, ist natürlich schwer, wenn man sich ungeliebt vorkommt, aber man muss sich einfach nur seine eigenen ziele vor augen halten, seine träume, seine sehnsucht nach freiheit. Dennoch bleibt es eine unvermeidliche Auseinandersetzung mit dem antagonismus : Dazugehören und individuell sein…mir hilft da echt oft gott, ich fühl mich von ihm getragen und geliebt, ich lerne durch ihn liebe anzunehmen,anderen menschen nicht zu misstrauen, gott zu vertrauen, dass er einen tollen plan für mein leben hat und mich führt und mir mein leben lang die liebe geben wird, die ich brauche..natürlich auch durch menschen..man muss nur geduldig sein und die liebe in der umgebung und das vertrauen in die umgebung wiedergewinnen. Darauf zu vertrauen, dass man nicht zu kurz kommt im leben ! Wir menschen sind ja immer so ungeduldig und imer so: fix sonst kriegste nix !! echt schlimm…wo wir uns doch darauf verlassen können, dass für jeden genug liebe da ist, wir müssen gar nicht so viel für diese liebe kämpfen…vielleicht sollten wir einfach aufhören zu kämpfen..wir sind gut wie wir sind :-)

    liebe grüße an alle
    eure magda

  • hallo alle miteinander,
    ich bin derzeit auch dabei, mich von den Meinungen Anderer
    unabhängiger zu machen. Merke jedoch wie “automatisch” ich oft handle und mich wieder abhängig davon mache.
    Es fällt mir sehr schwer, weil ich mir nicht sehr viel zutraue und ich mich bereits jahrzehntelang (fast 50 Jahre) nach den Anderen gerichtet habe.
    Aber ich lese oft hier im Forum, bzw. Bücher und hole mir so den Mut einen Schritt nach dem anderen – “zu mehr Eigenverantwortung” – zu machen.
    Ich habe auch gerade einen Vortrag gehört, bei dem davon gesprochen wurde, dass man das schlechte Gewissen als “Muskelkater der Seele” sehen kann, wenn wir damit beginnen mehr “EigenSINN” zu entwickeln. Das merke ich mir!
    lg
    wendepunkt

  • danke peterpan hab ich natürlich schon nachgeholt und es sind mehr als ein oder anderer tipp lg andreas

  • wenn du andreas, weitere beiträge über deinem gelesen hättest, wärste sicher auf den ein oder anderen tipp gestoßen…

  • Hallo zusammen.

    Leider bin ich (noch) sehr ein Mensch der von den Meinungen anderer abhängig ist davon Lebt und alles ich meine auch wirklich alles versucht um nicht unter Kritik oder schlechter Meinung zu geraten. Das es nicht der Weg sein kann ist mir auch klar umso mehr habe ich mich heute gefreut den Beitrag “Lassen sie sich nicht manipulieren” gelesen zu haben. Es hat gerade zu der Stummung und meinen Gedanken gepasst. Es ist mir ein großer Wunsch, noch mehr ein Ziel das zu Ändern. Wenn du oder auch andere Leser dazu Tipps oder Anregungen hast/hättet wäre ich sehr Dankbar. lg Andreas

  • Hallo zusammen,
    ich selbst komme gut klar, weil ich mich wenig von den Meinungen anderer beeinflussen lasse, und durch Ehrgeiz, und Engagement kann ich oft über den Tellerrand schauen, was mir weiterhilft.
    Nur mein Sohn (fast 13) möchte so oft “Everybodys Darling” sein und richtet sein Handeln fast ausschließlich danach aus, was anderen wohl gefällt. Ich habe schon oft mit ihm darüber gesprochen, aber….es scheint tief verwurzelt.

    Weiß noch jemand einen Tipp, wie man bei Kindern unterstützen kann ?

    VG Kirstin

  • Hallo,
    auch mir erging und ergeht es immer noch so, dass ich mich von der Meinung anderer abhängig mache. jedoch ist mir auch klar geworden, dass meine Lebenssituation, in der ich anderen gefallen möchte, Ausschlag für dieses Gefühl ist/war. Ausser guten Gesprächen half mir – auch wenn es vielleicht komisch klingt – eine kurze Behandlung (ca. 6 Wochen) mit Bachblüten. Sie unterstützten meine inneren Kräfte und ich konnte mich auch mit vielem besser und kritischer auseinandersetzen. Ich möchte hier die Bachblüten nicht als Allheilmittel anpreisen, doch mir halfen sie in meiner wirklich großen Not mich selbst zu finden und unterstützen mich erorm. Der nächste Schritt ist/war ein kritischer Blick auf mich. Und beides zusammen half/und hilft!!!!
    Alles andere, wichtige wurde von Euch allen schon gesagt und beleuchtet. Ich bin froh, eine solche Seite gefunden zu haben. Danke für Eure Gedanken und eine restliche gute Woche für Euch.
    Christel

  • Liebe Leser und Schreiber,
    den Artikel finde ich toll und auch viele Beiträge sind sehr interessant. Ich finde es prima so viele verschiedene Meinungen zu erfahren.
    Ich habe viele Jahre lang versucht anderen zu gefallen. So habe ich es im Elternhaus auch gelernt. Diese vielen Jahre ist mir immer aufgefallen, daß ich so oft übersehen werde, das irgendetwas mit meiner Presenz nicht stimmte.
    In den letzten Jahren bin ich zum Glück etwas presenter, selbstbewußter und eigener geworden, auch mit Ecken und Kanten. Aber ich habe nun bessere und intensivere Freundschaften als vorher. Ich glaube auch, dass die Mitmenschen einen vollwertigen Menschen als Freund brauchen und niemanden brauchen, der ihnen nur nach dem Mund redet und zu gefallen versucht. Es gibt Phasen, da bin ich besonders present, ohne es ausdrücklich zu wollen. Das passiert einfach. Es sind meistens Phasen, in denen ich sehr nah bei mir bin und das mache und sage, was mir wirklich liegt. Liebe Grüße, Judith

  • Egal, wie sehr man zur Selbstständigkeit und zu Selbstgewißheit ermutigt wurde, von Zeit zu Zeit gefällt es einem, noch mehr Anerkennung zu ernten und sich darin zu sonnen. Maßhalten ist schwer. Gesunde Balance zu finden und zu halten ist meine Lebens-Aufgabe.

    Mein verstorbener Vater erzog und ermutigte mich mit seinem Wahlspruch:

    “Lebe, wie du, wenn du stirbst,
    wünschen wirst, gelebt zu haben.”

    von Christian Fürchtegott Gellert

  • If you the world to change, be this change.

    Wenn du willst, dass die Welt sich verändert, sei diese Veränderung. (nach Nelson Mandela)

    Umgelegt kann dies bedeuten: Wenn du nicht mehr abhängig von den Meinungen anderer sein willst, fälle keine Meinungen bzw. werte nicht über andere. Denn es gilt, wie innen so auch außen und so sind die anderen eine hilfreiche Quelle, die uns einen Spiegel vorhält. Wenn du dir selbst keine Grenzen setzt, kann sie dir auch niemand anderer setzen. Du bist es, der entscheidet, der zulässt. Erkenne die Macht in dir. Wenn andere über dich Macht ausüben, so zeigt dir das, dass du dir deiner eigenen All-Macht nicht bewusst bist und sie brachliegen lässt. Der andere will dir dann sagen: Lass dich nicht von mir beherrschen, denn du bist es, der Herr deiner selbst ist.

    Ein paar Gedanken ….

    die die deine Welt verändern, wenn du bereit bist, diese Veränderung zu sein.

  • Those who mind, don’t matter, and those who matter, don’t mind . (Dr. Seuss)

    — Die Leute, denen es etwas ausmacht, sind mir nicht wichtig. Und die anderen Leute, die mir wichtig sind, denen macht es nichts aus! —

    Halte ich mir vor Augen wenn ich mich mal wieder fragen muss: “Mache ich das jetzt, weil ich es so will, oder nur damit die Leute nicht reden?”

  • Der Artikel ist gut. Früher habe ich mich immer abhängig davon gemacht, was Andere von mir denken und meinen. Irgendwie fanden/finden sie immer ein Haar in der Suppe, um zu lästern. Das gehört jetzt der Vergangenheit an. Es stört mich nicht mehr. Jeder soll vor seiner eigenen Haustür kehren. Und auf Lob kann man heute eh warten, bis man schwarz wird auf der Nase. Jeder Mensch hat besondere Fähigkeiten und die sollte er/sie nutzen, um das Beste aus sich herauszuholen und danach zu leben. Nicht haufenweise Geld und materielle Dinge machen den Menschen aus, sondern der Charakter und das Sein. Viele Grüsse, Eris

  • Mir fällt immer wieder erschreckend auf, wie viele Menschen ihr Leben durch äussere Einflüsse (sprich meistens andere Menschen) steuern und leben lassen. Eine grosse Masse die sich (vielleicht) etwas bewegen lässt.

    Und ich kenne nur wenige, die aus sich heraus, aus ihrem Innersten ihr Leben und das was geschieht steuern und somit die Verantwortung für ihr Leben übernehmen und es auch aktiv gestalten. Und somit auch etwas bewegen.

    ist froh intrinsisch motiviert und gesteuert zu sein und grüsst euch alle
    Carolyn

  • Jo, wenn jemand überhaupt und grundsätzlich einfach gegen jede Form von Einflußnahme Ressistenz zeigt, ist zwar mein Jahrgang prägend gewesen. (nicht die 68-er)

    Wenn ich grundsätzlich noch jeder Instanz zumindest bereit bin mit Mißtrauen zu begegnen, wird es Zeit sich wenigstens noch im etwa gleichen Alter von Merkel einfach mal mit dem Thema Fahrlässigkeiten und mit Hinweis auf psychologische Aussagen einfach mal über Konditionierung nachzudenken.

    Wenn man längst bereit ist jede Vorsicht zu vergessen und im Amt als Bundeskanzler sich outet, dass prinzipiell gar kein Verständnis von Demokratie besteht und bereits seinen Eid in der DDR abgeleistet hat, dass man den Kapitalismus bis zum Ende zu bekämpfen *ggg* …

    Schadensbegrenzung durch Amtsenthebund aller (auch Lehrer), die bereits jede Form von Kritik am Osten zumindest als die Geschmacklosigkeit von Wessies beendet haben.

    Da es jede Regierungspartei betrifft und ich im Web, sowie real seit 2006 und 2008 mit Rechtsanspruch sehr ausführlich auch die Spezie USA einbeziehe, die wieder mal so frei ist nur den momentalen Vorteil zu sehen und sich nie klar wird, dass jeder Eingriff Auswirkungen auf komplexe Systeme eine
    globale Gefährdung bedeutet.

    Warum werden wir dazu erzogen, dass die Freiheit von jedem Menschen, sich einfach begrenzt.

    Da ja auch die Erleichteten – welche ihr Couching nicht nur elitär auf Marketing und Management reduzieren – ihre Erfolg und Glücksbotschaften in drei Schritten selbst für den Plebs
    interessant machen, ist die Masse doch auf Horoskope fixiert unbd damit ich davon auch was verstehe, gehe ich als Waage einfach jedem Konflikt aus dem Weg, mein Problem ist allein die Harmoniebedürftigkeit.

    O.K. das ist wohl logischerweise auch für die Waage von Web Justitia 2008 grundsätzlich ein Problem, jedenfalls hat sie der USA oder einfach wirtschaftlichen Interessen erlaubt im Sinne aller Versager eine leichte virtuelle Anerkennung zu verschaffen, die den ganzen realen Hofstaat + Cyberkrieg +
    Merkel mit ihrer Wachsamkeit zumindest uns vor Freiheiten strafrechlich zu schützen.

    Grundsätzlich werde ich die Zielgruppe in jedem Bereich wohl
    nie verstehen, obwohl “Wir sind das Volk” doch wieder etwas
    zum Lachen führte.

    Die Frage wäre noch zu stellen, ob das jetzt ein neuer oder der alte Ost-West konflikt ist, denn was mich betrifft ich bin nur das Opfer noch nicht verbotener Gedankenfreiheit ..

    Und ehrlich die Verlängerung ihrer Gespräche in Moskau wird möglicherweise für so einen verdammten, ungewollten Gedanken führen, dass der Freizeitspaß doch siegreich im Kampf gegen den Kapitalismus nicht nur die Deutschen zum Schenkelklopfer
    werden läßt, die USA lassen sich von den Chinesen ablenken.

    Tut mir leid, es gibt vielmehr wunderliche Dinge und falls ich wirklich belästigt werde, wird mir auch ein Wahnsystem
    absolut keine Chance geben …

    Ich fordere abschließend alle Sonderbegabten dazu auf ihre kosmischen Energien, ihre Weisheit zu überleben, sofort im Widerstand einzusetzen ….

    jetzt war ich selbst mal zukjunftorientiert, man wird mich in einem Lager umerziehen wollen

    mfg

  • Ein sehr richtiger Gedanke des leider oft etwas mißverstandenen Schriftstellers.

    Aber Knigge wußte auch, was es in vielen Fällen bedeuten kann derartig autonom und selbsbestimmt zu leben:

    „Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, soll sich ihren Gebräuchen unterwerfen, weil sie mächtiger sind als er.“ (Knigge)

  • mich beschäftigt dieses thema auch schon eine weile, und ich habe jetzt mit anfang 20 beschlossen mein leben nicht mit schlechten gefühlen zu verkürzen.

    kann die bücher vom pal verlag empfehlen, oder auch “sorge dich nicht – lebe”.

    es gibt soviele warnungen vor rauchen, schlechtem essen, krankheiten duch versäumte impfungen, aber hilfe bei seelischen problemen die sehr viele leute haben wird nicht offen angeboten… was ist ein leben wert, welches man zwar durch einen gesunden lebenswandel bis auf 75 ziehen kann, aber das geprägt war durch sorgen, ängste, hemmungen?

  • Hier noch ein netter Spruch dazu:
    Mit 5 Jahren:
    Sie schaut sich im Spiegel an und sieht eine Prinzessin.

    Mit 10 Jahren:
    Sie schaut sich an und sieht das Aschenputtel.

    Mit 15 Jahren:
    Sie schaut sich an und sieht die hässliche Stiefschwester des Aschenputtels: “Mutter, so kann ich unmöglich zur Schule gehen!”

    Mit 20 Jahren:
    Sie schaut sich an und sieht sich “zu dick, zu dünn, zu klein,
    zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie geht
    trotzdem aus.

    Mit 30 Jahren:
    Sie schaut sich an und sieht sich “zu dick, zu dünn, zu klein,
    zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie findet,
    sie habe jetzt keine Zeit, sich darum zu kümmern und sie geht trotzdem aus.

    Mit 40 Jahren:
    Sie schaut sich an und sieht sich “zu dick, zu dünn, zu klein,
    zu groß, die Haare sind zu kraus oder zu glatt, aber sie sagt,
    sie sei zumindest “sauber” und sie geht trotzdem aus.

    Mit 50 Jahren:
    Sie schaut sich an und sagt: “ich bin ich” und geht überall hin, wo sie hingehen will.

    Mit 60 Jahren:
    Sie schaut sich an und erinnert sich an alle Menschen, die sich nicht mehr im Spiegel betrachten können. Sie geht hinaus in die Welt
    und erobert sie.

    Mit 70 Jahren:
    Sie schaut sich an und sieht Weisheit, Lachen und Fähigkeiten.
    Sie geht aus und genießt das Leben.

    Mit 80 Jahren:
    Kümmert sie sich nicht mehr darum, in den Spiegel zu schauen.
    Sie setzt sich ganz einfach einen lila Hut auf und geht aus, um sich mit der Welt zu vergnügen.

    Vielleicht sollten wir alle diesen lila Hut schon viel früher
    aufsetzen…

  • Für mich war es wie ein Blitz vom Himmel an Erkenntnis, als ich den Satzlas: Die Nächstenliebe setzt die Eigenliebe voraus! Ich bin so aufgewachsen, dass das Leben ein Jammertal ist, voller Sünden, in einer Knechtschaft der Nächstenliebe, immer voll Schuld, immer zu wenig gott-gefällig zu leben.
    Mit dem eingangs beschriebenen Satz ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen, dass wir in einer Welt leben, in dem wir uns zunächt selbst lieben dürfen, uns an allem freuen dürfen, was uns die Welt bietet, an der Natur, an gutem Essen und Trinken, an Liebe und Sexualität, an Erfolg im Beruf und am Geldverdienen, allerdings immer mit den Grenzen, andern wehzutun, denen etwas wegzunehmen. Wenn wir unsere M I t -Menschen auch als solche betrachten und liebevoll mit Ihnen umgehen, dann erfüllen wir dieses Gebot der Nächstenhilfe ganz von selbst.
    Hilfreich ist eine andere Seh-Weise: Nicht zu schauen, was mir fehlt, sondern was ich habe, als nicht auf den Mangel, sondern auf auf das was uns geschenkt wird. Mir ist das an einem ganz simplen Beisiel klargeworden:
    Ich marschiere morgens immer eine Stunde durch Wiesen und Wald. Ich habe mich täglich über die verdreckten Feldwege geärgert. Als ich mir einmal wieder meine dreckigen Schuhe angesehen habe – mich ärgernd! – sah ich genau daneben einen leuchtend blühenden Lömenzahn mit einer Hummel drauf. Ein mich sofort erfreuendes Bild. Beides ist Realität, aber es ist eine Frage des Fokus: suche ich mir den schönen Teil oder lasse ich mich auf das Negative ein!
    Das versuche ich seither in meinen Alltag zu integrieren:
    Es gibt soviel Leid um mich herum, ich habe allen Grund, über das was ich habe, dankbar zu sein.
    Ein Beispiel: Einige Häuser nehben mir wohnt eine Familie, die seit mind. 6-7 Jahren zuhause einen damals 21jährigen Sohn nach einem Verkehrsunfall zuhause im Wachkoma pflegt – in dem Vergleich schrumpfen doch meine Probleme gegen Null.
    Auch was das Urteil der Anderen betrifft, habe ich – inzwischen Vergangenheit! – dass das Haupftproblem m e i n Kopf ist und meine Vorstellung, was die Andern über mich denken könnten – also lauter Ängste. Irgendwann habe ich begriffen, dass die meisten anderen Menschen ihre eigenen Problemd auf mich projezieren oder Frust ablassen – das hat aber meist garnichts mit mir als Person zu tun, sondern weil sie Ärger mir ihrer Frau hatten, oder schlecht geschlafen hatten oder.. oder oder..!
    Seit ich das verstanden hatte, konnte ich mich viel mehr abgrenzen und meine Gegenüber sogar insgeheim bedauern, dass sie sich so verhalten,
    Ich hoffe, meine Sicht hilft dem Einen oder Anderen ein kleines Stück für den eigen Alltag.
    Ich habe einen kleinen Schnipsel in meinem Geldbeutel:
    “Gott will, dass Dein Leben gelingt”
    Mir hilft diese Erinnerung täglich
    Alles Liebe
    Günter

  • liebe antje,
    es gibt meiner meinung nach keinen immer gültigen mittelweg. es gibt immer nur die situation “hier und jetzt”. erst seitdem ich meine “egoistische basis” gefunden habe, kann ich rücksichtsvoll sein und auf die bedürfnisse anderer eingehen, ohne mir zu schaden. ICH weiß, was ICH will, und entscheide ganz gewußt für MICH, ob ich darauf verzichten will, weil es für einen/eine ANDERE wichtig ist.

    diese entscheidung kann in vergleichbaren situationen bei unterschiedlichen menschen völlig unterschiedlich ausfallen. daher gibt es menschen, die von mir sagen “was für eine egoistische zicke” und andere, die sagen “die frau ist mit herz gerne für andere da”. aber beides hat keinen einfluss auf mein handeln.

    viel glück auf der suche nach dem für dich richtigen weg.

  • Ich gestehe: ich habe sehr starke Schwierigkeiten mit dem immer öfter zu vernehmenden Rat, sich nicht manipulieren zu lassen, sich nicht von der Meinung anderer Menschen abhängig zu machen und seinen eigenen Weg zu gehen bzw. zu machen, was man selbst will. Schwierigkeiten habe ich deshalb, weil ich der Meinung bin, dass dies mit Egoismus gleichzusetzen ist und wo unsere Gesellschaft gelandet ist, wo jeder nur noch das tut, was ER will, sehen wir ja heutzutage… Ich denke einfach, dass Rücksicht auf andere Menschen noch wichtiger ist als immer nur seine eigenen Wünsche zu sehen.
    Andererseits ist mehr sehr wohl bewusst, dass es einen manchmal fertig macht, wenn man seine eigenen Wünsche ständig zugunsten anderer zurückstellt. Das heißt, es gilt einen Mittelweg zu finden, sich selbst zu finden, seine eigenen Wünsche nicht zu verlieren, aber trotzdem für andere Menschen da zu sein. Diesen Mittelweg habe ich leider noch nicht gefunden.

  • zur eigenen meinung zu stehen, auch mal anzuecken und “unfreundlich” zu sein und gleichzeitig liebevollen umgang mit anderen menschen pflegen zu wollen…es erscheint mir schwierig, hier die balance zu halten.
    die überlegungen, dass durch leichte unhöflichkeit der respekt der anderen einem gegenüber steigt, stimmt nämlich.

    also was will ich? liebe schenken? aber natürlich auch respekt und mit meiner meinung akzeptiert werden? ich schwanke….. ich will beides und werde versuchen müssen es zu vereinbaren.

    einen wunderschönen montag euch allen

    Susanne

  • Hallo & Guten Tag

    U.K.H.s “Kleiner Perspektivenwechsel”

    “Was kümmert mich die Meinung der anderen?”

    Ich für meinen Teil respektiere die Meinung der anderen Menschen und das Feedback, das Sie mir dadurch geben.
    Einerseits sehe ich in einen Spiegel, der mir zeigt, wo ich stehe, andererseits teilen mir die Menschen viel über sich selber mit

    Ich wünsche Allen eine respektvolle Woche im Umgang miteinander

    Herzlichst Ursula

  • ich gebe momo recht: an sich zu denken, heisst noch lange nicht, “über leichen zu gehen” und den anderen nicht zu sehen, wo wir doch ständig um ihn herum sind…gleichzeitig gibt es auch menschen, die nur an andere denken und sich selbst total vergessen! die waage dabei zu halten, dass ist der punkt, denke ich. und im vordergrund immer sich selbst und die eigenen bedürfnisse sehen, ohne den anderen einzuengen oder gar in anspruch zu nehmen.

    ein hoher anspruch, ein tanz auf dem seil – und doch manchmal zu schaffen. jeden tag auf´s neue einen versuch dessen starten…

    eine wundervolle woche für euch!

  • Hallo,

    ich verspüre seit Jahren mit einer eigenen Meinung hier in Deutschland, in vielen Situationen gern von hinten gesehen zu werden.

    Und auch an unsichtbaren Mauern anzustossen.

    Wer bei Hitler oder in der DDR seinen Mund unerwünscht auf machte, der verschwand von der Bildfläche.

    Hier kann man reden wie man will – dies wird bigott geregelt !

    Auch wurde mir schon an den Kopf geworfen: ” Hau ab, geh in die Wüste zurück, wo Du her gekommen bist. ”

    Nur weil ich dort als Deutscher Gastarbeiter für Made in Germany arbeitete und den Kopf hin gehalten habe, manches hieraus anders erkenne, und hier über das schändliche Absteigen aus Reichtum, meinen Finger darauf legte, wo er auch hin gehört.

    Das Leben in Aufrichtigkeit wird mehr und mehr verdrängt.

    Ein Mitglied der Bayerischen Staats-Partei sagte mir einmal in einer für diese Partei brenzligen Situation, als ich auf Erfordernisse hin wies: ” Da wär`n mir ja blöd ?”

    Mit dem Kopf im Sand lebt es sich eben angenehmer.

    Ich lebe nach dem Standpunkt, die Gesellschaft die alles durch gehen lässt, die betrügt mit.

    Hinsehen, Wegsehen, Schweigen und Verdrängen, dies sind alles die Stationen des sich mit schuldig machens.

    Das war 1933 und in den Folgejahren, das war nach dem 17.Juni 1953 – und das ist noch heute in Deutschland in voller Blüte.

    Über 30 Jahre Abstieg – wer Parteien vertraut, dem ist nicht zu helfen.

    Meine Meinung behalte ich bei, da ich das Verbrechen an den jungen Generationen in Deutschland nicht kommentarlos einfach nur ablaufen lasse.

    Auch wenn ich mich aus anderem, für Deutschland beschämendem und massgeblichen Grund als Deutscher Bürger, und hier unerwünscht darauf vorbereiten muss, Deutschland zu verlassen.

    Da ich anderen nicht nach dem Munde rede, und mir meine Leistung zu schade ist, ein marodes und schiefes System ohne Willen und Kraft für Veränderung nur noch zum Besaugen aufrecht zu halten.

    Unserer Gesellschaft fehlen eben Köpfe, die sich nicht zu schade sind, unbequeme Themen anzusprechen und anzupsacken.

    Alles andere ist Kasperl-Theater.

    Vor meinen Enkeln schäme ich mich Deutscher zu sein.

    Eine Gesellschaft in die Verarmung zu führen ist keine Leistung.

    Leistung ist das Gegenteil.

    Das mache ich mit x Millionen neuen Jobs.

    Dort – wo sie erwünscht sind ?

    MfG
    fennek

  • Na das kann aber wohl nicht der letzte Beitrag bleiben! Ich fühle mich hier auch sehr angesprochen und gebe Euch recht. Früher hatte ich mal einen Freund der mich mit dem Spruch: “Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht!” verrückt gemacht hat. Aber inzwischen sehe ich den Spruch als Tatsache und gar nicht mehr egoistisch an. Ich muss an mich denken. Es sagt ja niemand, dass ich dadurch nicht mehr an andere denken darf, oder gar über “Leichen” gehen muss. Ich muss in erster Linie an mich denken und für mich und mein Wohlergehen sorgen. Gleichzeitig kann ich aber auch darüber nachdenken, wie es dem anderen gehen wird. Und dann muss ich abwägen, was jetzt wichtiger oder richtiger für mich ist.
    So etwas in dieser Art hat hier schon jemand geschrieben: ich kann auch FÜR andere handeln und GEGEN das, was ich eigentlich wollte, aber nur wenn ich das ganz BEWUSST mache, ist es eine “gesunde” Sache.

    Liebe Grüße für Euch und den Wunsch nach der Ausgeglichenheit im Egoismus und dem nach den anderen schauen wünscht Euch Moni

  • Reizend – und sehr theoretisch. Um nicht anzuecken und von Kollegen, Nachbarn etc. einfach in Ruhe gelassen zu werden, ist es einfach notwendig unauffällig und angepaßt zu sein. Muß natürlich keiner – wenn er bereit ist die Konsequenzen daraus zu tragen.

  • Ein wunderbares Thema:-)) Danke, denn gestern haben wir darüber gerade gesprochen. Für mich gilt der Satz:” Ich muss anderen keine GUTEN Gefühle MACHEN!” Warum sollte ich das tun? Wenn ich genau hinhöre oder auch sogar in der Körpersprache sichtbar, wird der Rücken gekrümmt,der Ton lieblich und wenig echt vor lauter Gefälligkeit. Gefallen werde ich sicher niemanden, wenn ich z. B. keine eigene Meinung habe oder nicht für mich selber(mein Seelenheil) sorge. Wissen andere nicht viel besser, wie sie mit mir umgehen können, wenn ich für mich sorge und suchen den problemlosen Kontakt.
    Danke und schöne Grüße aus Bremen. Ruhestätte des Freiherrn Knigge von Anne

  • Zu Falko:
    Ich denke, es ist schwierig, vom Denken ins Tun zu kommen, weil wir dann ja eben den Mitmenschen tatsächlich (und nicht nur gedanklich) nicht mehr gefallen könnten. Und das tut weh – dir und vielleicht den anderen. Aber Veränderung, Neubeginn bringt immer ein bißl “Geburtswehen” mit sich – dafür entsteht neues Leben!

    Ich für mich merke, dass es Zeiten gibt, in denen es mir leichter fällt nur nach meinem Guttünken zu entscheiden und Zeiten, wo ich “rückfällig” werde und das Wohlwollen der anderen mehr brauche und dann mehr hellhörig für andere Inputs bin… ein Auf und Ab eben.

    Danke für die guten Statements

    Evi

  • Hallo Ratsuchende(r),

    auch ich bin auf der Suche. Ich denke und stimme zu, dass es wichtig ist selbstbestimmt zu leben.

    Doch oft zwingen einen die Umstände nicht so zu handeln, wie es das “Bauchgefühl” rät.

    Dann lese ich wieder: wahre Sieger schaffen sich die Umstände die sie brauchen …

    Also ich finde das Leben ist eine Baustelle und Du wirst nie fertig. Denn auch die Prägungen der Eltern zu durchdenken und bei Nichtgefallen abzustreifen ist eine Herausforderung.

    Sein eigenes “Kontrolldrama” (wie es Redfield in “Celestine” beschreibt)zu erkennen und zu ändern fällt nicht leicht.

    But nobody said it would be easy.

    Einen lieben Gruß an alle “Kämpfer” …

    Oliver

    P. S.: … denn nur wer liegen bleibt hat schon verloren.

  • Mich beschäftigt dieses Thema auch sehr. Super, dass Ihr es aufgegriffen habt.
    Ich habe diesbezüglich schon viel gelernt. Vor lauter “den anderen alles recht machen” habe ich mich schon sehr unglücklich gemacht.
    Leider wurde es mir von Kindheit an so beigebracht. Nun lerne ich langsam, meine Bedürfnisse wahrzunehmen.

    Es ist der Weg in die Freiheit, dass ist mir jetzt wieder bewußt! Danke dafür.

  • Hallo, ich denke auch häufiger darüber nach, was andere von mir bzw. dem, was ich tue, denken. Habe dann immer ein Problem mit mir selbst, weil ich es allen recht machen möchte. Dabei vergesse ich oft selbst, was ich eigentlich möchte und befinde mich oft in einer Zwickmühle.

  • Wow, ein gutes Gefühl, dass ich nicht alleine mit solchen “Problemen” bin.

    Lg. Monika

  • ja, diese worter sind sehr richtig. oft habe ich meinungen angeschlossen die gar nicht meine waren. nicht immer hatte ich die kraft zu diskutieren. aber wenn man alter wird versteht man das es blodsinn ist. ich muss auch nicht das lezte wort haben und es ist auch egal “was denkt man uber mich” wichtig ist wie ich mich fuhle und denke und las mich nicht von palaver beeindrucken.

  • In Beziehungen müssen Kompromisse gefunden werden und ich empfinde es auch nicht negativ, wenn ich hin und wieder mein Handeln danach ausrichte, was den Menschen, die mir wichtig sind, gefällt oder nicht. Ich stelle in solchen Fällen die Beziehung über alles. Wichtig ist es meiner Ansicht, dass so etwas bewusst passiert. Die zugrunde liegende Intention ist der Wunsch nach Beziehung.Ich gebe damit aber nicht mein eigenständiges Denken auf, denn die Gestaltung meiner persönlichen Beziehungen entspringt meinem authentischen Wesen.
    Liebe Grüße
    Sigrid

  • Was andere über mich denken könnten…das frage ich mich auch öfter!
    Das ging sogar schon so weit, dass ich mir selber im Weg stand und das Abitur abgebrochen habe.Jetzt hole ich mein Abi nach und entferne mich so langsam davon…es jedem Recht zu machen bzw. darüber nach zu grübeln was andere über mich denken könnten.
    Manchmal verfalle ich jedoch in alte Verhaltensmuster…und da bin ich echt froh das ich diese tolle Seite gefunden habe…ein paar “kluge” Texte hängen sogar an meiner Pinnwand …

    Gaaaanz liebe Grüße und noch einen schönen selbstbestimmten:-) Sonntag…

    Nathalie

  • Bei mir ist das Thema auch gerade sehr aktuell. Durch meinen Ehrgeiz im Beruf stoße ich immer wieder auf Neider, die meinten, dass ich nichts kann und nichts wert bin. Anfangs habe ich mir total viele Gedanken dazu gemacht und mich mit einem guten Freund drüber unterhalten. Er erklärte es so: die Menschen, die einen beleidigen oder runtermachen, haben in Wirklichkeit ein Tablett mit Sch… = einen Haufen Frust, den sie mit sich rumschleppen. Indem sie einen mies behandeln, versuchen sie sich selbst aufzuwerten und einem sozusagen das Tablett damit in die Hand zu drücken.
    Dadurch gehe ich jetzt gleichgültiger mit der Meinung anderer über mich um. Denn letztendlich muss ich hinter dem stehen, was ich tue und sage. Komischerweise sind die Leute erst freundlich zu einem, wenn man selbst nicht mehr so freundlich ist. Irgendwie krank.

  • Hallo alle zusammen,
    für mich ist es auch immer noch ein schwieriges Lernziel mich von den echten oder theoretischen/möglichen Meinungen anderer unabhängig durch’s Leben zu schlagen. Jahrzehnte (jetzt fast 3) habe ich nach den Meinungen anderer über mich gelebt.
    Für mich ist noch nicht klar, wie es dazu gekommen ist. Aber eines ist klar, ich hatte keine unabhängige eigene Meinung.
    Also ist mein erster Schritt, wann immer ich kann zu ragen: Was halte ICH davon? Und das bei jeder Gelegenheit.
    Wo ich mittlerweile Defizite in meinem Handeln sehe, ist die Umsetzung meiner Ziele, die genau aus den Antworten der Frage, was ich davon halte,entstehen, also von anfänglichen Denken ins Handeln zu kommen.

    Wenn mir von Euch jemand sagen kann, wieso ich oder auch andere solch eine Haltung entwicklen, würde es mir ein ganzes Stück weiterhelfen.

    Ein schönes Wochenende!
    Falko

  • Mir ist es eigentlich völlig egal, was andere über mich denken, über meine Art,mein handeln. (Endlich mal etwas positives von meiner Seite :-) )

    Meine Patienten haben da schon etwas mehr Schwierigkeiten, wobei das eher bei der älteren Generation anzutreffen ist.
    Mir wird oft erzählt, daß sie irgendetwas nicht machen, weil ja die Leute reden könnten. Ich antworte dann immer, daß es doch völlig uninteressant ist, was andere dazu sagen. Hauptsache man ist glücklich damit.

    Manchmal entdecke ich mich eher dabei, gerade deswegen etwas zu machen, weil ja andere darüber reden könnten… :-D

  • zu Eva-Maria
    “Es allen Menschen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann”, so habe ich hab ich mal gehört. Auch ich habe erkannt, dass mir die Umwelt mit mehr Respekt begegnet, wenn ich unabhängiger werde. Wie mache ich´s? Ich konzentriere mich mehr auf mich, auf meine kleinen Erfolge, auf meine Freude. Was tut mir wirklich gut, was schwingt positiv in mir nach? Da kommt schon ganz schön viel zusammen.

    Liebe Eva, danke für die guten Wochenwünsche.
    Wünsche euch allen viel Freude, jetzt scheint doch glatt die Sonne so toll draußen. Also nicht wie raus!
    Lieben Gruß

    Anton

  • Hallo Bernd Andreas, vielleicht schaust du mal auf meiner Homepage vorbei. Hier stehen Gedichte, die in meinem All-Tag entstanden sind und die damit zu tun haben zu dir selbst zurückzukehren, zu dem was du WIRKLICH bist.

    Alles Liebe,
    Marion-Hagia

  • Das ist das Thema meines derzeitigen Lebens und meiner Therapie. Doch wie komme ich davon los? Ich richte mich fast nur danach, was an dere von mir denken könnten! Doch wie lege ich dies ab um endlich selbstständig, selbstbewußt und unabhängig sein zu können? Hat da jemand Tipps?

  • Das Thema läuft mir momentan andauernd über den Weg.
    Ich bin besonders dafür offen, weil ich mich seit etwas längerem mit der Arbeit von Robert T. Betz und von Byron Katie “The work” beschäftige.

    Ich hatte immer das Gefühl, besser, den Gedanken (The work), das wenn ich so bin wie ich wirklich bin, keiner etwas mit mir zu tun haben will. Dabei wußte ich noch nicht einmal wer ICH überhaupt bin. Auch glaubte ich immer erst viel geben zu müssen um ein kleines bisschen erst zu bekommen.

    Warum? Das hat viele Gründe, das weiss ich jetzt. U.a. wer sich selbst nicht kennt, auf der Suche nach sich ist, wendet sich in seiner Unsicherheit (+ mangelendem Selbstwertgefühl) an andere die es vermeintlich zu wissen meinen. Man hat keinen festen Boden unter den Füßen.

    Seit ich mich mit Betz und Katie beschäftige komme ich von Sekunde zu Sekunde mehr an MICH ran. Es ist einfach unglaublich. Endlich bekomme ich Antworten auf meine Fragen!
    Ich bin jetzt 41 Jahre alt und EM-Rentnerin. So hat mich das alles fertig gemacht. BIS JETZT.

    Eine “Erleuchtung” war zusätzlich noch ein Refrain eines amerik. Liedes von Kathy Mattea (Song: Where have you been)
    Refrain: “Where have you been? I`ve looked for you forever and a day. Where have you been? I`m just not myself when you`re away.”

    Ich hätte beim zuhören Meere heulen können.

  • Hallo :) Ich merke, obwohl ich seit längerer Zeit unabhängig(er) von der Meinung meiner Umwelt entscheide, dass mir mit mehr Respekt begegnet wird.Ich fühle mich auch nicht mehr so unter Druck gesetzt, es allen Recht zu machen. Schöne, sorgenfreie Woche wünscht allen Eva :)

  • Seit dem es mir egal ist,was andere von mir denken,bin ich glücklich.
    Es ist auch nict wichtig,dass dich jeder liebt.Resspekt ist oft wichtiger.
    Liebe Tania alles Gute zum 8.März :internationaler Tag der Frauen.
    Herzliche Grüsse aus Bosnien.

    *Tania Konnerth schreibt:*

    Danke schön, skripic!

    Tania vom “Zeit zu leben”-Team

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