Lebenszeit sinnvoll nutzen – ein sicherer Weg

Lebenszeit
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„Carpe diem – pflücke den Tag.“

(Horaz)

Die gegebene Lebenszeit sinnvoll verwenden. Schon der römische Dichter Horaz rief vor über 2000 Jahren dazu auf. Und eigentlich wollen wir das ja auch alle. Aber tun wir es auch?

Hast du das Gefühl, dass deine Zeit immer sinnvoll angelegt ist? Dass du den Tag „gepflückt“ hast? Ich nicht.

Aber ich habe eine Tätigkeit gefunden, die jede Sekunde veredelt, die ich mit ihr verbringe. Sie ist meiner Meinung nach der sicherste Weg, seine Lebenszeit sinnvoll zu nutzen. Aber bevor ich sie dir verrate, gibt es noch eine wichtige Sache zu klären.

Was ist sinnvoll eingesetzte Lebenszeit?

Im Allgemeinen kommt uns ein Einsatz sinnvoll vor, wenn wir etwas damit erreichen. Wir verwenden zum Beispiel eine bestimmte Menge Geld, um uns einen bestimmten Gegenstand zu kaufen, der uns einen bestimmten Nutzen bringt. Eine solche Investition ist für uns sinnvoll. Genauso verfahren wir mit der Zeit. Wir verwenden eine bestimmte Zeitspanne für eine bestimmte Handlung und erzielen ein bestimmtes Ergebnis.

  • Wenn das Ergebnis für uns von Nutzen ist, haben wir danach ein gutes Gefühl.
  • Wenn das Ergebnis für uns nicht von Nutzen ist, sondern zum Beispiel nur einer Firma nutzt, für die wir arbeiten, haben wir danach nicht zwangsläufig ein gutes Gefühl.

Ist das Ziel fremdbestimmt und nicht in unserem eigenen Interesse, haben wir eher das Gefühl, unsere Zeit für das Ziel eines Fremden „geopfert“ zu haben. Ob unsere Lebenszeit also sinnvoll eingesetzt ist, hängt von dem Nutzen ab, den wir mit der eingesetzten Zeit erzielen.

„Gewöhnliche Menschen überlegen nur, wie sie ihre Zeit verbringen. Ein intelligenter Mensch versucht, sie auszunutzen.“

(Arthur Schopenhauer)

Wir haben das Gefühl, unsere Zeit sinnvoll zu nutzen, wenn wir sie überwiegend für uns selbst nutzen oder wenn der Nutzen für einen anderen zumindest in unserem Interesse liegt (Partner, Familie, etc.).

Was du selbst nun als nützlich empfindest, ist natürlich eine sehr persönliche und individuelle Frage, die nicht pauschal zu beantworten ist. Gibt es also gar nicht den ultimativen Weg für sinnvoll genutzte Lebenszeit, den ich so verheißungsvoll angekündigt habe?

Doch, den gibt es!

Der ultimative Weg, deine Lebenszeit sinnvoll zu nutzen

Wir haben festgestellt, dass der Nutzen und somit der Sinn eines Zeiteinsatzes immer im Auge des Betrachters liegt. Er ist etwas Persönliches. Wenn wir also eine Sache nennen könnten, die jeden persönlich interessieren sollte, dann wäre das: die eigene Persönlichkeit! Und bezogen auf eine sinnvolle Tätigkeit wäre es: persönliche Entwicklung/persönliches Wachstum.

Das ist es. Meiner Meinung nach die beste Anlageform für Lebenszeit.

„Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.“

(Ernst Ferstl)

Der Nutzen ist für jeden von Interesse und übersteigt den Einsatz um ein Vielfaches. Aber warum ist das so?

Warum persönliches Wachstum das beste Zeitinvestment ist

1. Du erkennst, was du wirklich willst

Wer sich mit sich selbst beschäftigt, findet zwangsläufig dabei heraus, was er wirklich will und wer er wirklich ist. Damit gelingt es dir auch, deine ganz persönlichen Ziele im Leben zu definieren. Was ist dir wirklich wichtig?

Wenn dir zum Beispiel deine Arbeitszeit als verschwendete Lebenszeit erscheint, liegt es höchstwahrscheinlich daran, dass du einer Arbeit nachgehst, die nicht mit deinen persönlichen Interessen und Zielen übereinstimmt.

„Wer selbst kein Ziel hat, arbeitet automatisch für die Ziele anderer!“

(Unbekannt)

Viele Menschen haben dieses Problem, da sie gar nicht wissen, was ihnen persönlich eigentlich wichtig ist. Wenn du dich selbst besser kennenlernst und es herausfindest, hast du die Chance, dein Zeitinvestment in allen Lebensbereichen zu „optimieren“. Du lebst erfüllter.

2. Du erkennst, was du wirklich brauchst

Die Investition deiner Zeit in persönliche Ziele ist immer nur bis zu einem bestimmten Maß sinnvoll. Wenn der Aufwand den Nutzen übersteigt, wird es sinnlos. Die Frage ist also, wo dieses Maß bei dir liegt. Viele von uns wissen einfach nicht, wann sie genug haben. Wir leben in einer Überflussgesellschaft, in der das Motto „Lieber zu viel als zu wenig“ herrscht. Aber trotzdem sollten wir nicht mehr Zeit in etwas investieren, als nötig ist.

„Liebst du das Leben? Dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben.“

(Benjamin Franklin)

Dieses Prinzip kennen wir ja schon aus der Wirtschaft:

„Der Einsatz sollte stets so hoch wie nötig und so gering wie möglich sein.“

(Wirtschaftlichkeitsprinzip)

Deshalb ist es wichtig zu wissen, wann du genug hast. Genau das findest du heraus, wenn du dich mit dir selbst beschäftigst.

  • Wie viel Anerkennung brauchst du eigentlich und warum?
  • Wie viel materieller Besitz ist nötig?
  • Wann hast du genug?

Durch das Erforschen und Setzen deiner eigenen Maßstäbe vermeidest du „Zeitverschwendung“. Du lebst bewusster.

3. Du bekommst Zeit zurück

Ja, ganz recht. Wenn du deine Zeit für dein persönliches Wachstum einsetzt, bekommst du sogar wieder Zeit zurück. Dadurch, dass du dich mit dir selbst beschäftigst, verlängerst du deine b-e-w-u-s-s-t-e Lebenszeit. Einfach indem du sie nicht für etwas einsetzt, was du nicht willst oder nicht brauchst.

„Wie ein […] mäßiges Vermögen unter guter Obhut bei vorsichtigem Gebrauch wächst, so bietet uns auch unser Leben genügend Raum, wenn wir es in der rechten Weise anwenden.“

(Lucius Annaeus Seneca)

Ist das nicht ein tolles Geschäft? Du vermehrst deine Zeit, indem du sie bewusst benutzt. Das ist besser als jeder Zinseszins! Du lebst länger.

4. Persönliches Wachstum hat keine Grenzen

Persönliche Entwicklung ist nicht messbar. Es gibt keine bestimmte Marke, ab der man „vollentwickelt“ ist. Genauso gibt es auch kein Minimum. Jede noch so kleine Erkenntnis über dich und dein Leben ist von Nutzen. Daher gibt es hier auch keine sinnlose Investition.  Persönliches Wachstum ist vergleichbar mit dem Wachstum eines Baumes. Es beginnt mit einem winzigen Samen und kann zu einem riesigen und anmutigen Baum werden.

„Bäume wissen es längst: je mehr sie wachsen, desto mehr Licht bekommen sie.“

(Anke Maggauer-Kirsche)

Du kannst dich entfalten.

5. Du wirst sofort belohnt

Bei allen anderen Investitionen deiner Lebenszeit hängt der Nutzen vom Erreichen deines Zieles ab.

  • Du gehst zur Arbeit (Investition), um Geld zu verdienen (Nutzen).
  • Du baust eine Garage (Investition), um dein Auto sicher abstellen zu können (Nutzen).
  • Du betreibst persönliches Wachstum (Investition), um dich weiterzuentwickeln (Nutzen)!

Hier wirkt die verblüffende Formel: Investition = Nutzen. In der Physik würde man von einem Wirkungsgrad von 100 % sprechen. Sozusagen einem Wunder, denn in der Praxis kann dieser Wirkungsgrad nicht erreicht werden. Wir kennen dieses Wunder aber auch unter einer anderen Formulierung:

„Der Weg ist das Ziel.“

(Konfuzius)

In jeder Sekunde, in der du dich mit dir selbst und deinem persönlichen Wachstum beschäftigst, wächst du. Jede Erkenntnis, die du gewinnst, ist auch wieder Grundlage für weitere Erkenntnisse. Du brauchst auch keine Zielvorgaben einzuhalten. Du wirst sofort belohnt!

6. Du bist vollkommen unabhängig

Du bist auf niemanden angewiesen. Persönliches Wachstum kannst du überall und zu jeder Zeit betreiben. Du brauchst keine Unterlagen, kein Werkzeug und keine Einführungsveranstaltung. Alles, was du brauchst, bist du selbst.

„Es tut jeder gut, sich auf seine eigenen Beine zu stellen, diese Beine mögen sein, wie sie wollen.“

(Theodor Fontane)

Niemand bewertet deinen Fortschritt und du musst niemandem etwas beweisen. Wenn es um deine persönliche Entwicklung geht, hast du alle Fäden selbst in der Hand. Du entscheidest, ob, wo, wann, wie und wie lange du dich damit beschäftigen willst.

  • Es gibt keine „gute“ oder „schlechte“ persönliche Entwicklung.
  • Du musst dich nicht fragen, ob du es „richtig“ oder „falsch“ machst.
  • Auch ein „zu viel“ oder „zu wenig“ gibt es nicht.

Alles, was du über dich und dein Leben herausfindest, ist von unschätzbarem Wert. Du bist unabhängig.

7. Jeder kann es tun

Reich oder berühmt kann nicht jeder werden, aber persönlich wachsen schon. Jeder Mensch kann es in jeder Phase seines Lebens tun. Es ist ganz egal, ob du 16 oder 60 bist. Es lohnt sich zu jedem Zeitpunkt, damit zu beginnen.

  • Es spielt keine Rolle, ob du noch 5 oder 50 Jahre zu leben hast.
  • Auch ob du Buddhist, Christ oder Muslim bist, spielt keine Rolle.
  • Sogar ob du gesund, krank oder behindert bist, ist völlig ohne Bedeutung.

Jeder Mensch ist ein Individuum, hat eine Persönlichkeit und kann persönlich wachsen. Ist das nicht ein hervorragendes Indiz für einen wahrhaften „Lebenssinn“?

Dass jeder die Möglichkeit dazu hat?

„Entwicklung ist der Zweck des Lebens, das Leben selbst ist Entwicklung, also ist das Leben selbst Zweck.“

(Georg Büchner)

Jeder kann es schaffen!

8. Niemand kann es dir wegnehmen

Materielle Güter, Status und Ruhm sind niemals sicher. Von einem auf den anderen Tag kann dein Haus zerstört oder dein Ruf ruiniert werden. Ich will dir damit keine Angst machen. Natürlich liegt das alles nur im Rahmen einer gewissen Wahrscheinlichkeit. Eine absolute Sicherheit gibt es aber nicht. Anders bei deiner persönlichen Entwicklung: Wer sollte dir deinen Nutzen streitig machen oder gar wegnehmen?

„Wer einmal sich selbst gefunden hat, kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren.“

(Stefan Zweig)

Die Investition in persönliche Entwicklung ist die sicherste Anlage der Welt! Du kannst absolut alles behalten!

9. Eine Chance auf ewigen Nutzen

Wer wünscht sich das nicht? Ein Investment, das für die gesamte Lebenszeit von Nutzen ist. Und vielleicht sogar noch darüber hinaus. Niemand weiß, was mit uns nach unserem Tod geschieht. Aber eines ist klar: Materiellen Besitz, Status und Titel kann niemand mitnehmen.

„Das letzte Hemd hat keine Taschen.“

(Sprichwort)

Aber was ist mit deiner Persönlichkeit? Deinen Erfahrungen? Deinem Karma? Ich kann dir nicht sagen, ob du etwas davon mitnehmen kannst, aber zumindest können wir es nicht ausschließen. Es besteht eine Chance. Also warum nutzen wir sie nicht?

  • Im ungünstigsten Falle beschränkt sich unser Nutzen auf die Spanne unserer Lebenszeit.
  • Im günstigsten Falle profitieren wir noch über unser Leben hinaus davon.

Es gibt nichts zu verlieren. Du hast die Chance auf ewigen Nutzen!

10. Du hilfst damit deinen Mitmenschen

Wenn du dich selbst besser verstehst, kannst du auch andere besser verstehen. Und nur wenn du dich selbst liebst und annimmst, wie du bist, kannst du auch andere lieben und annehmen, wie sie sind.

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

(Jesus Christus)

Du kannst einem anderen nichts entgegenbringen, was du dir selbst nicht entgegenbringen kannst. Ein weiterer Effekt ist deine Ausstrahlung. Wenn du dich selbst besser kennenlernst, wenn du weißt, was du vom Leben willst, und dadurch zufriedener und glücklicher wirst, färbt das auch auf deine Mitmenschen ab. Sie werden sich fragen, wie du es geschafft hast, und dir nacheifern. Schließlich wünscht sich doch jeder ein glückliches und erfülltes Leben. Du hilfst deinen Mitmenschen!

Bonus: Es wird nie langweilig

Womit könnte man sich besser ein Leben lang beschäftigen als mit seinem Leben? Es bietet einen unerschöpflichen Vorrat an Unterhaltung, Spannung, Drama, Comedy und den ein oder anderen Horror. Im Prinzip brauchst du dir nie wieder einen Film anzusehen!

  • Was sind denn die spannendsten und lehrreichsten Geschichten? Die persönlichen!
  • Warum fiebern wir mit den Helden unserer Geschichten mit? Wegen ihrer Persönlichkeit!

Warum also nicht einfach selbst die Hauptrolle übernehmen? Und das ein Leben lang?

„Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück. Es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt.“

(Lucius Annaeus Seneca)

Du bist der Held deiner eigenen Geschichte!

Fazit

Die Investition deiner Lebenszeit in persönliches Wachstum trägt seine reichsten Früchte! Die Frage, ob du deine Lebenszeit sinnvoll nutzt, ist immer eine persönliche. Die beste Anlageform für Lebenszeit ist daher das persönliche Wachstum. Die Gründe dafür kennst du jetzt:

  1. Du erkennst, was du wirklich willst
  2. Du erkennst, was du wirklich brauchst
  3. Du bekommst Zeit zurück
  4. Persönliches Wachstum hat keine Grenzen
  5. Du wirst sofort belohnt
  6. Du bist vollkommen unabhängig
  7. Jeder kann es tun
  8. Niemand kann es dir wegnehmen
  9. Eine Chance auf ewigen Nutzen
  10. Du hilfst damit deinen Mitmenschen

Nun kennst du den ultimativen Weg, deine Lebenszeit sinnvoll zu nutzen. Und das Beste: Du kannst gleich damit loslegen! Also, worauf wartest du noch? Nutze deine Zeit und „Pflücke den Tag“!

PS: Wie findest du den Artikel? War deine „Lese-Zeit“ sinnvoll investiert? Ich freue mich über deine Meinung in den Kommentaren!

Über Norman Brenner

Ich bin am Leben interessiert. Auf jede erdenkliche Art und Weise.

Auf meinem Blog vernuenftig-leben.de versuche ich das Leben besser zu verstehen und all meine Erkenntnisse für dich festzuhalten. Dabei möchte ich dir zeigen, warum dein Leben so ist, wie es ist und wie du es ändern kannst.

Meine wichtigsten Erkenntnisse habe ich in meinem kostenlosen E-Book “Weisheiten des Flusses – 19 Erkenntnisse, die dein Leben zum Fließen bringen“ zusammengefasst.

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Kommentare

  • Sehr guter Artikel. I habe viel gelernt von dem Artikel. Vielen Dank!!

  • Hi Norman,

    dein Beitrag ist Klasse. Ich hatte auch immer das Gefühl meine Zeit nicht sinnvoll zu nutzen bis mir aufgefallen ist, dass alles was ich tue, mache ich aus Spaß.
    Meinen Job über den ich mich bisher immer aufregt und geärgert habe ist toll und genau das was ich schon immer machen wollte.
    Jeder Mensch erschafft sich seine Realität in seinem Bewusstsein. Leider verlernen wir Menschen durch Regeln, Verbote, Gesetze, die frei von anderen Menschen erfunden wurden, wie mächtig der Einfluss unseres Bewusstseins auf die Realität ist und leben stattdessen mit Blockaden, Ängsten und Sorgen.
    Ich bin mir aber sicher, dass der Zeitpunkt kommen wird, wo die Mehrheit begriffen hat, dass nur Liebe geben die Menschheit nach vorne bringt.

    Liebe Grüße
    Raoul

  • Gut geschrieben, ich mag Menschen die ganz eigene Sichtweisen kultivieren. Indes, hinter all den symbiotisch orientierten Zitaten steckt im Menschen, steckt in mir und vielleicht auch in dir? etwas, das einfach nur da sein will, da, ohne zu kämpfen, ohne zu konkurrieren, ohne sich mit etwas anderem verbinden zu wollen. Dieses eine, das so selbstgenügsam sein kann: Alle Philosophen und Heiligen wollten es aus dem Radar der Menschheit verbannen, dorthin an den Rand, wo nur wenige es wagen würden hinzugehen. Aber auch es ist eine Form unserer Möglichkeiten. Möge noch lange eine Verbindung bestehen zwischen den Menschen und den Göttern. Mögen die Götter allem Leben auf der Erde gnädig sein, in Memoriam, Geo Baba 3

  • Hallo Norman,

    Ich fühle mich im Moment etwas naja….nutzlos … naja, nicht ganz nutzlos, aber ich fühle mich als ob mein Potential nicht ausschöpfe.

    Eigentlich habe ich viele Talente und Fähigkeiten, aber ich letzter Zeit habe ich diese kaum benützt. Es ist bisher so, dass ich mir Tätigkeiten gesucht habe, die mir kurzfristig Spaß machen. Wie zum Beispiel: Serien und Filme schauen, Facebook, Computer spielen, Handy spielen, usw.

    Nun bin ich auf diesen Artikel gestoßen und habe mich entschlossen nach und nach mit dem ganzen sinnlosen Aktivitäten aufzuhören.

    Die meisten von uns haben auch alle wundere Ziele und wissen bereits was für einem Gut ist, aber der Weg dahin ist leider nicht immer nur Spaß. Es ist auch oft langweilig, anstrengend, herausforderd und hart. Eins ist klar, wenn man was erreichen will, muss man auch was dafür tun.

    Ich werde mein bestes gaben und jetzt anfangen.

    Danke für den tollen Beitrag! Es hat mich sehr inspiriert und motiviert.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Markus

    • Norman

      Hey Christine,

      wie schön, danke! =)

      Guten Start in die Woche!

      Norman

  • Hallo Norman,

    danke für den ausführlichen Eintrag, ich stimme dir nur sehr gerne zu, dass Persönlichkeitsentwicklung das Beste ist was man aus seinem Leben machen kann und es kostet kein Geld :-) und bringt einem selbst soviel an Zufriedenheit und Glück. Somit ist für mich auch der Weg das Ziel. Und wie Jürgen schreibt im Buddhismus gibt es den Punkt an dem die Vollkommenheit erreicht ist, so denke ich auch, dass es einen Punkt gibt wo wir selbst mit uns und der Umwelt so in Einklang stehen, dass wir zufrieden sind. Ich denke jedoch diesen Punkt bestimmen wir für uns selbst :-) Für mich persönlich war die Beschäftigung mit mir selbst der Meilenstein meines Lebens denn ich lernte mich selbst zu lieben und ich denke das Wichtigste ist ein wahrhaftiges Leben zu leben indem wir authentisch leben. Aber mir persönlich haben bestimmte Werkzeuge sehr geholfen oft nur schon in Gedankenanreizen wie deinem Eintrag :-)

    Herzliche Grüße
    Carmen

    • Norman

      Hey Carmen,

      vielen Dank für deinen tollen Kommentar!

      Eine super Ergänzung hast du da noch hinzugefüght:

      Es ist kostenlos =)

      Ich finde es auch sehr schön, wie du diesen Punkt der “Vollendung” beschreibst und es jedem frei lässt, ihn für sich selbst zu definieren. EIne sehr schöne Vorstellung =) Das passt super zu deinem Hinweis auf die Authentizität. Sich einfach selbst treu sein ist vermutlich ein guter Wegweiser!

      Liebe Grüße und eine tolle Woche, dir!

      Norman

  • Hallo Norman

    Was nützt das Wissen …. das Zauberwort heisst tun ich gratuliere Dir das Du uns Dein Wissen schenkst aber sage mir bitte eins. Wenn ich am Morgen auf dem Bahnhof die Menschen anschaue dann fehlt sehr oft das lächeln. Seit 2 Monaten fahre ich in meiner Freizeit Taxi und bekomme nur Kompliment über mein Wesen und die Art wie ich mit den Menschen umgehe dabei kommen die Erfahrungen mit meinen Berufskollegen ans Licht. Und das zeigt mir wenn Du das was Du machst nicht mit dem Herzen verbindest dann wird es schwierig …. Wie man sich bettet so liegt man ist ein altes Sprichwort.
    Der Mensch kann denken und manchmal erwische ich mich selber das es nicht immer das Beste ist. Und deshalb habe ich angefangen folgenden Satz neu anzupassen.
    “Das Ziel bestimmt der Weg.”

    Beste Grüsse vom Paradies

    Roland

    • Norman

      Hey Roland,

      deinen Kommentar finde ich sehr bereichernd. Danke dafür!

      Wissen zu schenken war nicht wirklich meine Absicht. Vielleicht eher ein Nebeneffekt des eigentlichen Zwecks. Mein Zauberwort ist weder Wissen, noch Tun. Ich würde eher sagen “Bewusstheit”.

      Bewusstheit ist die Essenz des Ganzen.

      Wissen ohne Bewusstheit kann genauso, wie Tun ohne Bewusstheit großen Schaden anrichten.

      Und so wollte ich mit dem Artikel hauptsächlich zum bewussten Umgang mit Lebenszeit anregen =) sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis!

      Was du über die Situation vieler Menschen da draußen, am Bahnhof oder in deinem Taxi schreibst, kann ich gut nachvollziehen. Ich würde es darauf zurück führen, dass sie einfach unbewusst leben. Nicht hinterfragen, was sie eigentlich tun (wollen) und das Gefühl haben auf vordefinierten Schienen laufen zu müssen. Genau dagegen will ich mit meinem Blog etwas ausrichten und die Leute zum Nachdenken anregen.

      Wie sieht denn dein Paradies aus, Roland?

      Liebe Grüße und eine schöne Woche!

      Norman

  • Hallo Norman,
    ich habe bei dem Satz, dass man ja eigentlich keine Filme mehr anschauen muss, geschmunzelt. Genau so geht es mir seit einiger Zeit: Ich bin an Fernsehfilmen kaum mehr interessiert, weil ein bewusst gelebtes Leben genug Anregung bringt.
    Bewusstheit scheint mir der Schlüssel für alles zu sein:
    Wenn es etwas schönes ist, dann freue ich mich darüber; wenn es etwas Schwieriges ist, dann sehe ich es als Aufgabe zur Weiterentwicklung für mich.
    Ich persönlich bin Christin. Ich finde es hilfreich, an einen Gott zu glauben, der mir die Dinge schickt, und mir auch bei der Bewältigung hilft. Ich freue mich schon auf den Tag, wenn er mich mal im Jenseits empfängt und wir uns gemeinsam mein Leben anschauen.
    Deshalb will ich es auch jeden Tag aufmerksam und bewusst leben.

    • Norman

      Hey tantejolante,

      ein sehr schöner Kommentar, danke =)

      In Bezug auf die Bewusstheit stimme ich dir voll und ganz zu (siehe meinen nächsten Kommentar zu Roland).

      Ich bin persönlich nicht so sehr gläubig. Finde deinen Ansatz aber sehr schön gewählt. Meine Auffassung, ist ja, dass ein jeder sich aus jeder Religion das herausnehmen können sollte, was ihm gefällt und hilft. Ich habe auch einige Ansätze aus dem Christentum für mich übernommen.

      Auf jeden Fall freue ich mich für dich, dass dich dieser Gedanke ermuntert und motiviert und dir letzen Endes zu einem bewussten Leben verhilft =)

      Liebe Grüße und eine gute Woche!

      Norman

    • Neelthak

      Hi tantejolante,
      man könnte meinen, ich habe bereits einen Kommentar geschrieben, nämlich deinen. Ob du mein Doppelgänger bist? Du schreibst genau das, wie ich lebe und was ich dachte beim Lesen des Artikels und der Kommentare.
      eine bewusste Zeit hier auf Erden wünsche ich dir und wenn alles gut geht, treffen wir uns vielleicht am großen Tag im Jensseits.
      lg neelthak

    • Norman

      Auch dir danke für deinen Kommentar, Neelthak =)

      Liebe Grüße

      Norman

  • Lieber Norman,

    vielen Dank für Ihre Zeilen. Sie haben mich berührt.

    Herzlich,

    Christine

    • Norman

      Hey Christine,

      und ich danke dir für deinen lieben Kommentar! Der hat mich wiederum berührt =)

      Liebe Grüße und ein schönes Rest-Wochenende!

      Norman

  • Das Problem, die Zeit sinnvoll zu nutzen ist nur schwer zu lösen, da Andere schon 95 % unserer Zeit für sich in Anspruch nehmen. Wir sprechen also von 5 % die wir sinnvoll nutzen können.
    Persönliches Wachstum ist ein erstrebenswertes Ziel, und wenn man es erreicht, stellt man fest, das man sich so weit entwickelt hat, das man nicht mehr in diese Welt passt.
    Wenn ich einen zynischen Moment habe, bewundere ich die Ballermann-Urlauber, weil ihre Welt so schön einfach ist.

    • Norman

      Hey Ulli,

      sehr interessant, dein Einwand! Danke dafür!

      Ich weiß genau was du meinst. Ich habe dazu sogar mal einen Artikel geschrieben (hier findest du ihn: http://www.vernuenftig-leben.de/warum-dein-leben-zu-kurz-ist/).

      Ich denke aber, dass die Tatsache, dass man sich über diese “Knappheit” bewusst ist, schon dazu führen kann, sich bewusst mehr Zeit für sich zu nehmen. Diese Einteilung von 5 zu 95% ist glaube ich zwar oft zutreffend, aber nicht fix. Jeder kann sie verändern, wenn er will.

      Meindst du mit den “Ballermann-Urlaubern” sowas wie das Glück der Unwissenden?^^ Ich würde sie nicht generellalle in einen Topf werfen wollen, verstehe aber deinen Gedanken. Aber ich denke das Leben ist Entwicklung und wer stehen bleibt (ob bewusst oder unbewusst) macht es sich selbst schwer.

      Liebe Grüße und auch dir noch einen schönen Sonntag!

      Norman

    • Carmen

      Hallo Ulli,

      ich kann dich verstehen die Ballermann-Urlauber zu bewundern, aber sind die wirklich so bewundernswert? Ich denke oft, diese Menschen rennen im Alltag nur ihren Pflichten nach und versuchen Rollen zu erfüllen die andere ihnen aufbürden und das bricht im Urlaub einfach raus und schwenkt in das andere Extrem.
      Ich für mich bewundere Menschen mit Down-Syndrom, denn es gibt für mich keine authentischeren Menschen, sie leben wie ihnen danach ist wenn sie das Bedürfnis haben dich in den Arm zu nehmen weil sie dir ihre Zuneigung zeigen wollen dann machen sie es und sie denken nicht darüber nach was die anderen jetzt vielleicht darüber denken könnten. Sie leben einfach nach ihrem Gefühl und tragen noch das Kind in sich was viele andere Menschen verloren haben und das uns doch soviel Freude im Leben schenken kann.

      Herzliche Grüße
      Carmen

      Und Zeit wird einem nicht geschenkt – man nimmt sie sich :-) gesunder Egoismus :-) Alles Liebe!

  • Hallo Norman..

    auch mir hat Dein Artikel sehr gefallen, ihn zu lesen war gut investierte Lebenszeit für mich.
    Ich werde mich nun auch mal auf Deinem Blog umschauen.
    Bin schon sehr gespannt.
    Liebe Grüße
    Sonja

    • Norman

      Hey Sonja,

      wow, echt schön zu hören, dass sich der Artikel für dich gelohnt hat =)

      Wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg! Vielleicht sehe ich dich ja mal in den Kommentaren auf meinem Blog, dann können wir ein Stück des Weges gemeinsam gehen =)

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag noch!

      Norman

  • Lieber Norman,
    auch mir gefällt dein Artikel außerordentlich gut – und meine Lesezeit mit ihm habe ich genossen (ich finde es super, dass du so direkt danach fragst!! :-))
    Er lädt ein, sich mit sich selbst zu beschäftigen und eigene Maßstäbe zu suchen und zu finden, sein Leben zu gestalten. Da ist das Hinterfragen “automatisch” mit impliziert.
    Da ich im sozialen Bereich arbeite (berufl. Bildung, berufl. Rehabilitation und jetzt in der Betreuung von ALG II Beziehern), kenne ich viele Facetten von Fragestellungen in unterschiedlichen Prozessen, in denen sich Menschen befinden. Solange Sehnsucht, Fragen, Ängste, Wünsche, “Ziele” usw. bestehen und diese bewusst wahrgenommen werden (können), befindet ein/e jede/r sich auf einer Spur, auf der Suchbewegungen zu sich selbst am Wirken sind. Ich habe festgestellt, dass es Menschen einfacher fällt, sich mit sich auseinanderzusetzen, wenn Grundbedürfnisse sicher gestellt sind/wurden. Menschen in “existenziellen Situationen” beschäftigen sich bestenfalls “unterschwellig” mit Persönlichkeits- und Wachstumsfragen. Das ist natürlich schade, denn es würde ihnen helfen, andere Perspektiven einzunehmen.
    Manchmal habe ich jedoch auch Kontakt zu Menschen gehabt, die trotz wenig Geld und “Kontrolle durch Verwaltung”, ihren Blick auf für sie wertvolle Fragen und Dinge lenken konnten und genau damit “negativen” Folgen ihrer Situation entgegen wirken konnten.
    Ich habe gelernt, Respekt für die unterschiedlichsten Reaktionen und Verarbeitungsmechanismen im Zusammenhang mit “einschränkenden Entwicklungen” zu empfinden. Jeder Mensch steht woanders und nicht jeder wird sagen (können), ich sehe mein Leben als andauernden persönlichen Weiterentwicklungsprozess.
    Ganz entscheidend steht persönlichen Definitionen u. Sichtweisen, das gesellschaftliche Wertesystem (Zeit ist Geld) und die dauernde “mediale” Erreich- und Verfügbarkeit, entgegen. Hier eine “sich selbst sichernde” Abgrenzung hinzubekommen, ist schon für viele eine Herausforderung bzw. schon gar keine Fragestellung mehr, da eine solche “Distanzerfahrung” Leere und Angst erzeugt.
    Sich auf den Weg zu sich selbst zu machen, dazu gehört Selbstwahrnehmung und Stärke.
    Für mich persönlich gibt es dazu keine Alternative und in mir besteht Gewissheit, dass das Leben aus sich selbst heraus sinnvoll ist. Wer möchte beurteilen und darüber werten, was sinnvolle Zeit ist?
    Ich habe eine schwarz-weiße Postkarte in der Küche hängen, da steht drauf: “Was machen Sie”? Und die Frau, die laufend auf einem Steg am Meer mit einem umgeknickten Regenschirm auf ihr abgebildet ist, sagt: “Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen.”
    Einen schönen Sonntag wünscht Nele

    • sonja

      Hallo Nele…
      ich kann Deine Worte nur unterstreichen.
      Ich beziehe zur Zeit auch Alg2 und mit den Sorgen, wie es im Leben weiter gehen kann im Gepäck, ist es nicht immer einfach gut auf sich selbst zu achten.
      Ich bin ja nicht mehr die Jüngste(58 J.) und war sehr lange krank, habe aber den Mut nie verloren, doch noch meinen Weg zu finden.
      Anfang des Jahres habe ich einen Neuanfang mit Umzug in eine andere Stadt gestartet und richte mich ganz langsam im neuen Lebensabschnitt ein.
      Das tut mir gut und ich habe noch vieles vor.
      Allen hier ein schönes Wochenende.

    • Norman

      Hey Nele,

      toll! Vielen Dank für den schönen Kommentar =)

      Und danke für dein Lob!

      Ich kann sehr gut verstehen, was du in Bezug auf die existentiellen Ängste schreibst. Mir kam dabei gleich die Maslowsche Bedürfnispyramide in den Sinn. Die gliedert sich ja von unten nach oben in:

      körperliche Bedürfnisse -> Sicherheitsbedürfnisse -> soziale Bedürfnisse -> Geltungsbedürfnisse -> Selbstverwirklichung

      Der Theorie nach, kann die nächste Stufe erst dann angegangen werden, wenn die darunter liegende erfüllt ist. So kann man sich z.B. erst mit der Selbstverwirklcihung beschäftigen, wenn alle anderen 4 Stufen überwiegend gesättigt sind. Daher kann ich verstehen, dass Menschen mit Existenzangst “wichtigere” Gedanken haben.

      Aber ich würde die Selbstverwirklichung hier nicht mit der persönlichen Entwicklung gleichsetzen wollen. Ich denke Persönliche Entwicklung ist etwas, das die ganze Pyramide durchzieht. Von unten nach oben und auf alle Stufen wirken kann. So lässt sich dann vielleicht auch erklären, warum manche Menschen durch die Offenheit für ihre persönliche Entwicklung auch Probleme auf der Sicherheits- oder der sozialen Stufe lösen können (wie im Text oben angedeutet: Du findest eraus, was du wirklich willst und brauchst).

      Aber wie du schreibst: Jeder Mensch ist anders und sollte es auf seine eigene Weise angehen. Und im Endeffekt ist das ja auch ein Teil der persönlichen Entwicklung, nämlich seinen eigenen Weg zu finden =)

      Danke für die tollen Denkanstöße! Wünsche dir noch einen schönen Sonntag, mit viel Leben, das auf dich niederregnet =)

      Liebe Grüße

      Norman

  • Hallo Jürgen!

    Nachdem Du das Zitat “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.” angeführt hast, darf ich es ergänzen mit folgender “Umwidmung”:

    Lobe Dich selbst wie Deinen Nächsten!

    Diesen Satz habe ich mitbekommen, nachdem ich gerade die Konsequenz bekommen habe dafür, dass ich selbst stets die Leistung der Anderen respektiere und transportiere, meine eigene geradezu ablehne.

    • Norman

      Hey Margarete,

      wow, finde ich super die Umwidmung…regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Danke! =)

      Oft hört man ja “Eigenlob stinkt”, aber ich finde das ganz und gar nicht. Wenn man nicht bereit es sich selbst zu Loben, wie kann man es denn von anderen erwarten?

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag noch =)

      Norman

    • Norman

      Hey Sabine,

      vielen Dank für dein Lächeln, ich schick dir mal eins zurück =)

      Liebe Grüße

      Norman

  • Hallo Norman,

    toller Artikel! Vielen Gedanken stimme ich voll und ganz zu. Leider sagst du nicht viel darüber, wie ich denn nun meinen Lebenssinn finden kann. Ich vermute – und hoffe, dazu gibt es mehr Infos auf deinem Blog. Ich habe mich direkt mal in deine Mailinglist eingetragen und werde in den nächsten Tagen dein Buch lesen.

    Besonders gefreut habe ich mich, dass du in dem Artikel die religiöse Frage mit eingebunden hast. Klar gibt es darüber viele unterschiedliche Meinungen (sieht man ja schon an den Kommentaren :-)). Aber ich glaube, es lohnt sich, darüber nachzudenken.

    Leider gibt es heute im Netz meist nur zwei Ansichten über Religion: fundamentalistische Mission oder boshafte Ablehnung. Wertschätzende Kommunikation über Religion ist wohl eher die Ausnahme. Dass es aber Sinn macht, zeigst du in dem Artikel.

    Dafür meinen herzlichen Dank :-)!

    Liebe Grüße
    Uwe

    • Norman

      Hey Uwe,

      danke für dein tolles Lob =)

      Der Artikel war leider so schon ziemlich lang, aber auf meinem Blog findest du wirklich ein paar passende Artikel dazu. Nächste Woche kommt einer, in dem ich zum Beispiel beschreibe, warum “Karriere” (Den Begriff definiere ich dort auch genauer) auf jeden Fall nicht der Sinn des Lebens sein kann. Über den Newsletter wirst du aber automatisch informiert =)

      Wünsche dir viel Freude mit dem Buch! Gib es gern weiter, wenn du denkst, es könnte auch anderen etwas nützen =)

      Auf jeden Fall… Religionen sind ja (meiner Meinung nach) auch von Menschen geschaffen worde, die sich viele Gedanken gemacht haben. Ich sehe das ganz offen. Vieles, was schon erkannt wurde, muss man ja nicht mühsam selbst nochmal erkennen. Man kann es übernehmen, wenn es einem sinnvoll erscheint (das eigene Hinterfragen ist hier wichtig). Nur eben nicht blind annehmen.

      Mein persönlicher Stil ist ja eher die bunte Mischung. Ich nehme mir hier und da, was mir gefällt und bastel mir meine eigene Religion =)

      Liebe Grüße

      Norman

  • Das Büchnerzitat bringt es doch auch auf den Punkt, wenn man es minimal anders schreibt: “Leben ist Selbstzweck”. Wir leben in erster Linie, um zu überleben – zum einen als Individuum, zum anderen als Art. Dies sind aus meiner Sicht die beiden Kernbedürfnisse, auf die sich alle anderen Bedürfnisse einschließlich der Grundbedürfnisse zurückführen lassen. Glaube, Religion, Ethik, Gesetze, Normen, Verhaltensregeln etc. sind alles Konstrukte, die wir uns selbst geschaffen haben, um letztlich das Überleben zu sichern, unser eigenes, unserer Kinder und der anderen Menschen. Insofern spricht aus meiner Sicht auch nichts dagegen, dem oben vorgestellten Ansatz zu folgen – ein weiteres Hilfskonstrukt, das zudem wenig Schaden, aber potenziell Nutzen bringt.

    • Norman

      Hey Ismir,

      danke für deinen bereichernden Kommentar!

      Vor allem deinen Hinweis auf die selbst geschaffenen Regelungen und Normen finde ich sehr spannend! Du beschreibst sie ja vorwiegend als “das Überleben sichernd”, worin ich auch nicht widersprechen würde. Die Absicht steckz ja auf jeden fall dahinter. Aber in der Auswirkung finde ich vieles auch oft begrenzend und für die persönliche Entwicklung hinderlich.

      Wenn zum Beispiel ein frommer Christ jede Auslegung aus der Bibel (die können ja stark differenzieren) glaubt, ohne sie zu hinterfragen, hemmt das doch eher seine persönliche Entwicklung. Auch Gesetze, die bis ins letzte Detail ausformuliert werden und jeden noch so kleinen Spielraum regeln wollen sehe ich skeptisch. Was hältst du davon?

      Liebe Grüße

      Norman

    • Ismir Übel

      Ja, Norman, jedes Ding kann man mindestens von zwei Seiten betrachten. Wie oft habe ich mich in meiner früheren Existenz als selbständiger Online-Händer über ungenau formulierte oder sogar bewusst unscharfe Gesetze geärgert – oft hatte ich den Eindruck, es ging nur darum, das Überleben der Heerscharen von Rechtsanwälten zu sichern. Wenn man aber alle Eventualitäten abdecken wollte. würden die Texte sehr lang und niemand wollte sie mehr lesen.

      Auch ist jeglicher Glaube nicht nur limitierend, sondern bietet auch etwas. Ab und an bewundere ich gläubige Menschen für ihr Gottvertrauen, während ich mir in Situationen, wo es mir nicht so gut geht, klar machen muss: “Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner.” Hier sehe ich auch eine gewisse Analogie zu dem weiter unten folgenden Kommentar bzgl. der Ballermann-Urlauber: Manchmal beneide ich die Gläubigen um ihren Glauben und die geistig simpel gestrickten um ihre Einfältigkeit denn beides macht das Leben – einfacher. Ist dir schon mal aufgefallen, dass gerade die weniger intelligenten Menschen oft die glücklicheren sind?

      Wie Ralf letzten sehr schön ausgeführt hat: Alles hat seinen Preis. Auch für persönliches Wachstum gibt es einen: Innerliche Absage, Nichtkumpelei, ja ggf. sogar Einsamkeit – einfach weil man erkennt, dass man nicht über das lachen kann, über das andere lachen, und sich nicht über das Sorgen machen möchte, worüber andere sich Sorgen machen. Kurzum, man steht oft einfach daneben, fühlt sich nicht zugehörig und fragt sich, warum man ständig alles reflektieren oder sogar hinterfragen muss. Das steht dem Leben im hier und jetzt häufig im Wege, macht es wahrlich nicht angenehmer. Ich kann dennoch nicht anders.

      Und noch ein letzter Gedanke: Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass Wachstum für sich genommen nichts Gutes ist. Erst in dem Maße, wie die Umwelt davon profitiert, erhält es einen Wert.

    • Norman

      Hey Ismir,

      ich denke dieses Vertrauen, kann man auch als nicht christlich gläubiger entwickeln. Indem man an seine eigene “Sache” glaubt. Es muss ja nichts übernatürliches sein. Auch der Glaube an die Natur, kann meiner Meinung nach viel Vertrauen in das Leben schenken =)

      Was das Glück betrifft:

      Ich glaube nicht, dass es zwangsläufig mit der Intelligenz zusammenhängt. Intelligenz ist für mich schon länger kein Richtwert mehr um Menschen einzuordnen (davon will ich ohne hin ganz weg). Ich glaube es ist eine Frage der Tiefe und Bewusstheit. Auch sehr intelligente Menschen können ein sehr flaches und oberflächliches Leben am ballermann oder sonstwo führen. Augenscheinlich glücklich. Aber ich würde das nicht als wahrhaftes Glück bezeichnen. Dieses kommt nämlich meiner Meinung nach von innen und und dafür ist ein bewusster Lebensstil nötig.

      Ich denke, dass jeder, ganz egal welchen IQ er hat, ob er behindert oder krank ist, dazu in der Lage ist.

      Was mir auch aufgefallen ist: Dieses oberflächliche “Ballermann”-Glück ist sehr vergänglich. Kein Mensch möchte das länger als 2 bis 3 Wochen aushalten. Das wahre Glück aber vergeht nicht =)

      Als Konsequenz eines solchen bewussten Lebensstiles steht man natürlich oft als Außenseiter da. Da hast du völlig recht. Doch finde ich es manchmal gar nicht so schlecht, denn es besteht ja auch ständig die Gefahr sich wieder mit hineinziehen zu lassen, in diese Oberflächlichkeiten.

      Hmm.. interessanter Gedanke zum Wachstum. Klar – das Wachstum eines Krebsgeschwürs ist nicht förderlich, aber das persönliche Wachstum würde ich schon generell als erstrebenswert betrachten =)

      Liebe Grüße und auch dir eine schöne Woche!

      Norman

  • Hallo Norman,

    danke für den Beitrag! Ich finde auch, dass in Persönlichkeitsentwicklung enormes Potential steckt.
    Leider kommt es aus meiner Sicht vor allem in der Schule/Ausbildung zu kurz.

    Bei 2 Punkte bin ich allerdings anderer Ansicht.

    1) Es gibt keine bestimmte Marke, ab der man vollentwickelt ist – das sehe ich als Buddhist anders ;-)

    2) Es gibt keine “gute” oder “schlechte” persönliche Entwicklung & “Du musst Dich nicht fragen, ob du es “richtig” oder “falsch” machst –
    auch hier habe ich eine andere Ansicht, denke bspw. mal an Sekten und ihre Mitglieder. Die entwickeln sich doch auch, aus meiner Sicht aber meist negativ. Es bedarf nicht einmal so einer “extremen” Situation. Jegliche persönliche Entwicklung kann, meiner Meinung nach, auch in die “falsche” Richtung gehen.

    Aber was sind schon 2 kleine Punkte, die ich anders sehe bei der Vielzahl der angeführten :-)

    Bei folgendem Zitat musste ich schmunzeln “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” – wenn ich daran denke wie manche Menschen mit sich umgehen ist das ja schon fast eine Drohung ;-)

    lg
    Jürgen

    • Norman

      Hey Jürgen,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die tollen Ergänzungen!

      Ich sehe es auch so, dass in Schule und Ausbildung viel zu wenig Wert auf die individuelle persönliche Entwicklung gelegt wird. Zumindest eine Einführung oder Anleitung würde hier ja enormes Potential liefern. Und sei es nur die Vorstellung verschiedener Wege und Modelle.

      Aber Gott sei Dank, hat es jeder letzten Endes selbst in der Hand und kann es auch ohne Schule und Ausbildung angehen =)

      Über deine Kritik freue ich mich sehr!

      zu 1) Das ist natürlich Ansichtssache und soll und darf jedem selbst überlassen sein =) Mir persönlich nimmt es den Druck irgendein übergeordnetes “Ziel” erreichen zu wollen / sollen

      zu 2) Auch das liegt letztlich im Auge des Betrachters. “Gut” und “Schlecht” sind generell immer vom Standpunkt abhängig. So kann, was heute für mich schlecht erscheint, im Nachhinein ein wichtiger und somit “guter” Schritt in meiner Entwicklung sein. Manchmal muss man erst ein tiefes Tal durchqueren um einen Berg besteigen zu können =) Wer achtsam und aufgeschlossen ist, wird auch aus den vermeintlich “schlechten” Abschnitten “gute” Lehren ziehen können.
      Diese Sekten oder sonstigen extremen Erscheinungen, würde ich dann gar nicht so wirklich unter die individuelle persönliche Entwicklung rechnen, da sie unbewusst stattfindet. Es wird ja meist gefolgt und nicht hinterfragt.

      XD Dieses Zitat könnte man wohl wirklich als Drohung auffassen!

      Liebe Grüße

      Norman

  • Hey Norman!

    Wow, du bringst es so ziemlich auf den Punkt, warum ich mit vielen Menschen in meiner vorherigen Umgebung nicht mehr klar gekommen bin.

    Dieses “Ich tue nur etwas für andere und habe selber kein Ziel”, war irgendwann nicht mehr zu friedenstellend für mich.

    Ich wollte mehr. Ich will mehr. Ich will meine Ziele leben, erreichen und anderen Menschen mit meinen Talenten und Fähigkeiten helfen ebenfalls Großes zu vollbringen.

    Ich wollte nicht mehr im Hamsterrad leben und ständig, das tun, was andere mir sagen – ich wollte unabhängig entscheiden.

    Je klarer man in diesem Punkt für sich selber wird “Was will man im Leben erreichen?” und setzt das dann um, desto intensiver lebt man und glücklicher wird man.

    Man kommt plötzlich in einen Flowzustand, den man vorher wohlmöglich nicht kannte, alles läuft von alleine.
    Das pure Leben und Glück einfach.

    Das sollten wir alle viel mehr genießen und erkennen.
    Wir sollten lernen und wissen, was uns wichtig ist im Leben.

    Alles Liebe und mach weiter so!
    Jacky

    • Norman

      Hey Jacky,

      wie schön hier von dir zu lesen =) Danke für deinen wertvollen Kommentar!

      Ich sehe es genauso wie du – alles beginnt und endet bei einem selbst. Und das hat nichts mit Egoismus zu tun. Es ist eher eine Art Naturgesetz.

      Ich find’s sehr schön zu sehen, wie du deine Schlüsse daraus gezogen und auch dein Leben entsprechend eingerichtet hast… und natürlich, dass es dir damit so gut geht =) Zu erkennen was man will und braucht ist das eine… danach zu leben, das andere!

      Liebe Grüße

      Norman

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

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