Wie dir eine Mastermind-Gruppe helfen kann, ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben aufzubauen

Mastermind-Gruppe
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Hilfreich, wenn du deine Probleme aus eigener Kraft lösen möchtest.

Mastermind-Gruppen kennst du vielleicht aus dem beruflichen Bereich. Man nennt sie auch Erfolgsteams.

Teil einer Mastermind-Gruppe zu sein, kann dich deinen Zielen schneller, mit mehr Spaß und Kreativität näher bringen. Denn in der Gruppe triffst du dich mit Gleichgesinnten in regelmäßigen Abständen, um an deinem ganz persönlichen Entwicklungsziel zu arbeiten. Außerdem hilfst du den anderen aus der Gruppe, ihre Ziele besser zu erreichen.

Das macht Spaß, bringt dir neue Impulse und macht dich erfolgreicher. Selbst Menschen, die nicht so viel Lust auf Gruppen haben, gefällt eine Mastermind-Gruppe oft sehr. Denn es geht nicht um Small Talk und Geselligkeit, sondern um knallharten Input und Themenorientierung.

Die Mastermind-Gruppe ist im Idealfall sowas wie ein gut geölter Motor, der die Entwicklungsprozesse aller Gruppenmitglieder am Laufen hält.

Wenn es gut läuft, gibt dir eine Mastermind-Gruppe

  • die nötige Motivation, um an deinen Zielen dranzubleiben
  • Ideen, auf die du alleine nicht gekommen wärest
  • Wissen, das du so ohne weiteres an anderer Stelle nicht bekommen würdest
  • Ermutigung, deine Ziele zu verfolgen, auch wenn es mal holperig wird
  • gemeinsame Freude und Wertschätzung für deine erreichten Erfolge

Wichtig: Mastermind-Gruppen sind nicht nur für berufliche Entwicklungsthemen ein echter Gewinn. Auch, wenn es darum geht, dass du dein Leben bewusst gestaltest, kann eine Mastermind-Gruppe dich auf ein neues Level heben.

Ob es darum geht, abzunehmen, mehr Sport zu machen, eine Fähigkeit zu erwerben, sich bei Stress besser zu regulieren, oder auch darum, eine Beziehung besser zu führen … bei all dem und noch viel mehr kann eine Mastermind-Gruppe einen echten Unterschied machen.

Was ist eine Mastermind-Gruppe?

Kurz zusammengefasst:

Unzufrieden im Job?

Projekt Traumjob
Morgens aufstehen und sich auf die Arbeit freuen. Die Kollegen als Freunde betrachten. Und den Sinn in den eigenen Aufgaben entdecken. Ja, das gibt es wirklich! Den einen Job, der wirklich zu dir passt. Zu deiner Persönlichkeit, zu deinen Stärken und deinen Vorlieben -> Hier gehts lang

Eine Mastermind-Gruppe:

  • ist ein Zusammenschluss Gleichgesinnter
  • trifft sich in regelmäßigen Abständen live oder virtuell
  • besteht im Optimalfall aus 3–7 Personen (wenn es zu viele sind, werden die Treffen zu lang)
  • folgt bei ihren Treffen einem strukturierten Ablauf
  • ist eine Gruppe, in der jedes Gruppenmitglied an seinem übergeordneten Ziel arbeitet

Wie laufen die Treffen der Mastermind-Gruppe ab?

Mastermind-Gruppen arbeiten besonders gut zusammen, wenn sie eine Struktur haben, hinter der alle Gruppenmitglieder stehen und der sich alle einvernehmlich unterordnen. Am besten gelingt das, wenn alle die Struktur als nützliches Hilfsmittel erleben.

Du kennst es: Wenn du mit Freundinnen oder deinen Freunden über ein Problem sprichst, geht es oft wild durcheinander. Wirklich gute Lösungen kommen so selten zustande. Ist auch okay. Denn in einer Freundschaft geht es ja auch nicht darum, seine Entwicklungsziele zu verfolgen. Anders in einer Mastermind-Gruppe. Da ist ein guter Ablauf extrem wichtig. Dazu später noch mehr.

Aber zunächst: Wie wirst du überhaupt Teil einer Mastermind-Gruppe?

Wie kommst du an eine Mastermind-Gruppe?

Falls du gefragt wirst, ob du an einer Mastermind-Gruppe teilnehmen möchtest, prima :-). Dann brauchst du dir keine Gruppe mehr zu suchen. Und eine Struktur, wie Termin, Ablauf usw., gibt es womöglich auch schon.

Viel wahrscheinlicher ist, dass du dir selbst eine Mastermind-Gruppe suchst.

Eine Mastermind-Gruppe finden

Um eine Gruppe zu finden, nutze alle Möglichkeiten, die du auch sonst nutzen würdest, um an eine Information, einen Rat oder an Gleichgesinnte zu kommen. Ein erster wichtiger Schritt: Sprich darüber, dass du so eine Gruppe suchst. Erzähl anderen z. B. von diesem Artikel und vielleicht ergibt sich ganz automatisch eine Konstellation, die sich zu einer Mastermind-Gruppe ausbauen lässt.

Such in den sozialen Netzwerken nach Gruppen. Sowohl virtuell als auch analog ;-). Sprich Menschen an, bei denen du vermutest oder dir vorstellen kannst, dass sie einer Gruppe angehören.

Womöglich willst du aber auch selbst eine Mastermind-Gruppe gründen. Das kann eine tolle Erfahrung sein. Außerdem kannst du deine Vorstellungen stärker mit einfließen lassen. Denn du entscheidest, wen du dabeihaben möchtest und wen nicht. Außerdem macht es Sinn, vor dem Gruppenstart gewisse Grundvoraussetzungen (Termin, Ablauf, …) festzulegen. Auch die kannst du selbst bestimmen, wenn du eine neue Gruppe ins Leben rufst.

Falls du also selbst eine Gruppe gründen möchtest, kann dir Folgendes ein wenig helfen, Stolpersteine zu vermeiden und euerem Erfolgsteam einen guten Start zu ermöglichen.

Eine Mastermind-Gruppe gründen

  • Mach dir bewusst, welchen gemeinsamen Nenner alle Gruppenmitglieder teilen sollten. Zum Beispiel: ein selbstbestimmtes, passgenaues und gutes Leben führen, sich selbstständig machen, beruflich vorankommen, sich um seine Gesundheit kümmern, einen Partner finden. Welches Thema brennt dir unter den Nägeln? Wobei möchtest du schon länger unbedingt vorankommen?
  • Leg fest, was dir bei der Mastermind-Gruppe wichtig ist: Möchtest du dich mit der Gruppe lieber virtuell oder persönlich treffen? Welche Termine passen für dich gut (abends alle zwei Wochen am Dienstag, jeden letzten Samstagvormittag im Monat?). Wenn du selbst eine Gruppe ins Leben rufst, kannst du dich an deinem Wunschtermin orientieren.
  • Mach dir eine Liste möglicher Kandidaten. Geh dein Adressbuch durch, denk auch an Menschen, die du bislang nur oberflächlich kennst, Bekannte von Bekannten, Teilnehmer an Fortbildungen, Menschen, mit denen du auf einem Kongress Visitenkarten getauscht hast.
  • Frag Personen von deiner Liste, ob sie Interesse an so einer Gruppe haben. Mach direkt bei dieser Anfrage deutlich, was genau du dir vorstellst. Berücksichtige dabei vor allem auch deine terminlichen Vorstellungen. Denn wenn ihr terminlich nicht übereinkommt, habt ihr so gut wie keine Chance, dauerhaft zusammenzuarbeiten.
  • Mach bei der Suche nach deinen Gleichgesinnten unbedingt deutlich, was genau eine Mastermind-Gruppe ist und wie ihr arbeiten wollt. Mit klaren Aussagen kann man Missverständnissen vorbeugen. Je klarer allen ist, wie es laufen wird, desto weniger Stolpersteine legen sich euch in den Weg.
  • Wenn du ein oder zwei Personen gefunden hast, die Interesse haben, könnt ihr starten. Häufig haben diese dann auch noch eine Idee, wer außerdem mitmachen möchte.

Voraussetzungen, die Teilnehmer einer Mastermind-Gruppe mitbringen sollten

Hier noch die wichtigsten Voraussetzungen, die ihr als Mitglieder einer Mastermind-Gruppe mitbringen solltet:

  • Verlässlichkeit und Pünktlichkeit
  • sich einem strukturierten Ablauf unterordnen wollen und können
  • eine starke Motivation, wirklich an den eigenen Zielen zu arbeiten (also auch, raus aus der Komfortzone zu gehen, sich Herausforderungen zu stellen)
  • sich öffnen können (etwas von sich mitteilen wollen und können, sich auch mit Unsicherheiten und Problemen zeigen können)
  • geben können: freigiebig sein mit Ideen und Anregungen
  • nehmen können: Ideen anderer hören und annehmen können

Erfüllt jemand diese Voraussetzungen nicht, macht es für diese Person wenig Sinn, an einer Mastermind-Gruppe teilzunehmen. Schwierigkeiten sind vorprogrammiert. Der oder die ist deswegen nicht „doof“. Es kann sogar dein bester Freund oder deine beste Freundin sein oder werden. Aber für die Arbeit in einer Mastermind-Gruppe ist die Person vielleicht nicht geeignet. Und das ist auch völlig in Ordnung. Trefft euch zum Ausgehen, Kaffeetrinken oder verreist gemeinsam. Aber tut euch nicht zusammen, um innerhalb eines Erfolgsteams an euren Zielen zu arbeiten. Klingt hart, ist aber einfach nur ehrlich. Und, wenn du selbst merkst: Das ist nicht mein Ding, dann ist eine Mastermind-Gruppe vielleicht nichts für dich. Und auch das ist völlig in Ordnung ;-)

Habt ihr euch als Gruppe gefunden, müsst ihr noch einige Dinge vereinbaren und festlegen. Je klarer sich alle sind, was auf sie zukommt, desto reibungsloser kann eure Gruppe arbeiten. Es lohnt sich, an der Stelle ein wenig Aufwand zu betreiben.

Einen regelmäßigen Termin finden

Findet einen regelmäßigen Termin, an dem alle können. Zum Beispiel jeden 1. Mittwoch im Monat von 19 bis 21 Uhr. Oder alle zwei Wochen am Donnerstag von 10 bis 12 Uhr. Idealerweise hast du den Zeitrahmen schon bei der Zusammenstellung berücksichtigt. Die Gruppenmitglieder können sich dann darauf einstellen und den Termin langfristig einplanen. Außerdem kommt ihr auf diese Weise in einen guten Rhythmus. Und ein guter Rhythmus ist im Bereich Selbstentwicklung meist die halbe Wegstrecke zum Ziel.

Sorgt dafür, dass alle den Termin eurer Gruppe ernst nehmen. So ernst wie einen Facharzt-Termin, auf den man schon lange gewartet hat, oder einen Kundentermin, der für die geschäftliche Entwicklung wichtig ist. Den Termin wirklich ernst zu nehmen, ist so wichtig, weil viele Gruppen in den ersten Wochen und Monaten genau daran scheitern.

Der wirklich durchschlagende Nutzen einer Mastermind-Gruppe stellt sich erst ein, wenn man schon etwas geübter und vertrauter in der Zusammenarbeit ist. Dort erst einmal hinzukommen, ist eine der größten Hürden. Deswegen ist es so wichtig, dass ihr einen gut für alle passenden Termin findet und allen bewusst ist, wie wichtig dieser Termin ist.

(Kurz nachgefragt: Die Arbeit ist langweilig? Die Kollegen sind ätzend? Der Job ist eine ständige Quälerei? Dann …)

Einen guten Ort finden

Findet einen Ort, an dem ihr euch in Ruhe besprechen könnt. Trefft euch bei jemandem von euch zu Hause oder mietet einen Raum für die Zeit eurer Treffen. Wichtig: Ihr solltet für die Dauer des Treffens wirklich ungestört arbeiten können. Und falls ihr euch virtuell treffen wollt: Entscheidet euch für eine virtuelle Lösung. Beliebt sind Skype oder Google Hangouts.

Eine Gesamtzeit festlegen

Einigt euch auf eine Gesamtzeit der Treffen. Eine gute Richtschnur ist, die Zahl der Teilnehmer mal 20–25 Minuten zu nehmen. Dann vielleicht noch einen kleinen Puffer drauf und ihr habt eure Gesamtzeit. Ob man nach der Sitzung der Mastermind-Gruppe noch zum Quatschen zusammenbleibt, kann durchaus offengelassen werden. Aber für das Treffen selbst solltet ihr euch einen Anfangs- und Endzeitpunkt setzen. So arbeitet ihr konstruktiv und fokussiert.

Ein paar Punkte helfen, dass eure Treffen erfolgreich ablaufen.

Die Zeit im Blick

Für jedes Treffen bestimmt ihr jemanden, der auf die Zeit achtet: einen Zeitnehmer. Das kann immer dieselbe Person sein, aber auch jedes Mal jemand anderes aus der Gruppe. Diese Person hat die Aufgabe, darauf zu achten, dass die Redezeiten eingehalten werden. Das ist so wichtig, weil sich dann keiner zurückgesetzt fühlen wird. Vernachlässigt ihr bei der Zeiteinteilung eine gerechte Verteilung, kommt es leider schnell zu einem Ungleichgewicht.

Es gibt in jeder Gruppe Menschen, die dazu neigen, mehr Raum und Zeit als andere einzunehmen. Das ist generell auch gar nicht schlimm. Denn wir sind ja zum Glück alle unterschiedlich. Schwierig wird es nur, wenn Gruppenmitglieder benachteiligt werden. Das Risiko, dass sich unterschwellig Frust oder Unlust einstellen, ist einfach zu groß. Daher solltet ihr unbedingt auf eine gleichberechtigte Verteilung der Redezeiten achten. Und der Zeitnehmer sollte sich nicht scheuen, darauf zu dringen, die Zeiten auch einzuhalten.

Erhöht den Nutzen eurer Treffen

Macht euch Notizen. Ihr profitiert davon, wenn ihr eure Gedanken und Ideen, auch die Hinweise, die ihr bekommt, aufschreibt.

Noch effizienter kann die Gruppe arbeiten, wenn sich jeder im Vorfeld des Treffens bereits Gedanken macht, welche Frage oder welches Problem beim nächsten Mal Thema sein soll und dieses der Gruppe dann auch bereits vorab mitteilt. Wissen die anderen im Vorfeld Bescheid, können sie sich bereits Gedanken über mögliche Lösungen und Ideen machen.

Haltet euch zwischen den Treffen auf dem Laufenden. Gerade wenn sich die Mastermind-Gruppe nicht so häufig trifft, z. B. nur monatlich oder 14-täglich, lohnt es sich, zwischendurch in Kontakt zu bleiben. Wenn ihr euch verpflichtet, der Gruppe einen wöchentlichen Zwischenstand über die erreichten Schritte mitzuteilen, kann das eure Umsetzungskraft stark erhöhen.

Beim ersten Treffen solltet ihr euch etwas mehr Zeit lassen. Reihum berichtet jeder von euch den anderen von seinem übergeordneten Ziel. Übt an dieser Stelle bereits den Umgang mit Zeitfenstern. Legt vorab fest, wie lange jeder Zeit hat, von sich und seinem Ziel zu sprechen. Was wollt ihr erreichen? Wieso ist es euch wichtig?

Zur Orientierung kann es helfen, wenn ihr diese Ziele für alle zugänglich notiert. So muss man nicht nachfragen, sollte man doch mal etwas vergessen haben. Und ihr minimiert das Risiko, euch auf Nebenschauplätzen zu verzetteln. Ein Entwicklungsprozess profitiert davon, wenn man sich immer mal an seinem übergeordneten Ziel ausrichtet. Eine oftmals sinnvolle Frage: „Dient das, was ich hier mache, wirklich meinem übergeordneten Ziel?“ Eine Frage, die durchaus auch ein Gruppenmitglied einem anderen stellen kann.

Einigt euch zu Beginn eures Erfolgsteam-Starts unbedingt auf einen strukturierten Ablauf. Dieser Ablauf ist das Herzstück eurer Mastermind-Gruppe. Er gibt euch Orientierung, sorgt dafür, dass ihr effizient an euren Zielen arbeitet, dass keiner benachteiligt wird. Er hilft euch, euch zu fokussieren. Und das kann man gar nicht hoch genug schätzen.

Wie läuft ein reguläres Treffen ab?

Dies ist ein Beispiel für einen möglichen Ablauf euerer Mastermind-Gruppen-Treffen. Man kann den Ablauf auch anders gestalten. Empfehlenswert ist es, sich für die ersten 3–5 Treffen auf einen Ablauf festzulegen und diesen zunächst durchzuziehen. So könnt ihr Erfahrungen sammeln und dann eine fundierte Entscheidung treffen, was ihr womöglich ändern möchtet.

1. Klärt, wer dieses Mal die Zeit im Blick behält.

2. Macht eine erste kurze Runde, in der jeder kurz sagt:
a) Ich hatte mir letztes Mal vorgenommen: …
b) Ich habe es erreicht/Ich habe es nicht erreicht.

3. Dann geht es ans Eingemachte. Jeder hat gleich viel Zeit. Zum Beispiel 20 Minuten. Der Zeitnehmer behält die Uhr im Blick. Dazu könnt ihr auch einen Timer stellen. Einen neutraleren Zeitnehmer gibt es nicht ;-)

Innerhalb dieses Zeitraums:

  • Die Frage, Herausforderung, das Problem wird beschrieben. Zum Beispiel: „Ich bin unzufrieden mit meinem Job. Ich möchte neue Ideen und Möglichkeiten sehen, was ich noch tun kann. Bitte gebt mir eure Ideen.“ Oder: „Mein Unternehmen soll besser laufen. Ich möchte, dass ihr mit mir brainstormt, welche Geschäftsfelder ich noch aufbauen könnte.“
  • Die anderen fragen nach und es wird sichergestellt, dass die Gruppe verstanden hat, worum es dem, der dran ist, geht. Zum Beispiel: „Bist du unzufrieden mit deiner Tätigkeit? In deinem Team? In deinem Unternehmen?“
  • Die anderen aus der Gruppe geben Tipps, Hinweise, bieten Lösungsvorschläge. Zum Beispiel: ein Studium machen, in einem anderen Unternehmen bewerben, über eine Selbstständigkeit nachdenken. Oder: „Du könntest dich nicht nur an Endkunden wenden, sondern evtl. in Richtung B2B gehen.“
  • Wer dran ist, hört zu. Wichtig: Es geht nicht um das Diskutieren der Vorschläge. Diskussionen fressen Zeit und sind in diesem Moment überhaupt nicht sinnvoll. Der Nutzen der Gruppe besteht darin, unterschiedliche Hinweise und Ideen zu bekommen. Was man damit macht, steht auf einem anderen Blatt. Gegebenenfalls fragt derjenige, der dran ist, nach, wenn er etwas nicht verstanden hat. Oder bittet um weitere Ideen: Zum Beispiel: „Selbstständigkeit wäre eine Option, aber was? Habt ihr Ideen, was ich machen könnte?“ Die Gruppe kann dann neue Anregungen beisteuern. Zum Beispiel: „Du bist doch so ein Hundenarr und verstehst auch echt viel davon, mach doch eine Hunde-Tagesstätte auf.“ Nochmal, weil es so wichtig ist und viele in diese destruktive Falle tappen: kein Verzetteln, Diskutieren und Kaffekränzchengequatsche.
  • Der, der dran ist, fasst zusammen, was er mitnimmt und legt sich idealerweise fest, was er bis zum nächsten Mal tun möchte. Zum Beispiel: „Für mich kommt ein Stellenwechsel in Frage und die Idee mit der Selbstständigkeit finde ich auch spannend.“ Um den konkreten nächsten Schritt geht es in der Abschlussrunde.
  • Dann ist der Nächste an der Reihe. In dieser Weise geht es reihum, bis alle dran waren.
  • Es ist wichtig, bei der Zeiteinhaltung konsequent zu sein. Die Gruppe wird dauerhaft nur für alle zufriedenstellend arbeiten können, wenn es ein gutes Gleichgewicht im Nutzen für alle gibt. Sonst entsteht Unzufriedenheit und die Gruppe droht zu zerbrechen. Seid geduldig mit euch. Denn der Umgang mit solchen Zeitfenstern muss oft erst gelernt werden. Wichtig ist, die Zeitfenster dennoch beizubehalten. Auch, wenn jemand mal nicht „fertig“ wird. Auch wenn man nur dazu kommt, seinen komplizierten Fall zunächst darzustellen, kann das durchaus schon hilfreich sein. Denn so gewinnt man ja mehr Klarheit und das ist bereits ein Nutzen an sich. Ein Kompromiss kann darin bestehen, einen kleinen Puffer einzubauen, sodass alle noch kurz ihre Hinweise geben können. Die Betonung liegt auf „kurz“. Die Einhaltung der Zeitfenster zwingt zur Fokussierung. Das kann für viele eine enorm positive Erfahrung sein.

4. Abschlussrunde:

Jeder sagt kurz, was er sich konkret für das nächste Mal vornimmt. Eventuell kann man noch einen Punkt ergänzen: „Wofür bin ich heute besonders dankbar?“ Zum Beispiel: „Ich bringe meine Bewerbungsunterlagen auf den neuesten Stand und suche 3 Unternehmen heraus, bei denen ich richtig Lust habe, mich initiativ zu bewerben. Außerdem schreibe ich 3 Leuten auf XING, dass ich nun ernsthaft auf Stellensuche bin. Die Idee mit der Selbstständigkeit muss ich sacken lassen. Ich nehme mir nächste Woche 2 mal 1/2 Stunde Zeit, um mich damit intensiv zu befassen. Ich bin heute besonders dankbar dafür, dass ich auf eine ganz neue Idee (das mit der Selbstständigkeit) gekommen bin.“

Im Idealfall hat jeder von euch neue und interessante Impulse bekommen. Vielleicht auch nur ein Stück mehr Klarheit gewonnen. Garantiert bringt dich dieser regelmäßige Fokus auf deinem Weg zu deinen Zielen voran. Du richtest dich mit deiner Mastermind-Gruppe ganz automatisch regelmäßig auf dein Ziel aus. Du setzt öfter um, was du dir vornimmst. Du stärkst dein Selbstvertrauen und deine sozialen Kompetenzen. Du erfährst Neues und anderes durch die Auseinandersetzung mit den Zielen deiner Mitstreiter und trainierst deine Lösungsorientierung und Kreativität. In eine gut funktionierende Mastermind-Gruppe gebt ihr alle viel von euch hinein und bekommt in der Summe mehr heraus.

Denn eine Mastermind-Gruppe kann dein Motor sein,

  • um die richtigen Prioritäten zu setzen
  • um herauszufinden, was dir wirklich wichtig ist
  • dass du die richtigen Dinge tust
  • dass du dich überwindest, wenn es nötig ist
  • dass du auf Ideen kommst, auf die du alleine nicht gekommen bist
  • dass du ehrliches Feedback bekommst (wenn du es willst)
  • um an deinen Zielen dranzubleiben
  • deine Erfolge wahrzunehmen und wertzuschätzen
  • dich zu motivieren, wenn dir die Motivation fehlt
  • dich an das zu erinnern, weshalb du mit einem Vorhaben gestartet bist

Trau dich. Sei mutig und nutze die Chance, die dir eine Mastermind-Gruppe geben kann. Du hast nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Denn sehr, sehr viele Menschen, die ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen, die mehr erreicht haben, als sie sich früher erträumt hätten, nutzen Mastermind-Gruppen. Und vielleicht ja auch bald du :-)

Mich interessiert: Für welche Ziele könntest du dir vorstellen, in einer Mastermind-Gruppe mitzumachen? Schreib einen Kommentar.

Und wenn du schon Teil einer Mastermind-Gruppe bist oder warst, schreib in den Kommentaren: Was lief gut? Was lief nicht so gut? Würdest du es weiterempfehlen?

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Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

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