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Achtsamkeit

Forscher schätzen ja, dass so zwischen 90 % und 98 % unserer inneren Prozesse unbewusst und automatisch sind.

Man könnte sagen, dass wir für uns selbst blind, taub und gefühllos sind.

Wer das ändern will, trainiert seine Achtsamkeit.

Achtsamkeit bedeutet, bewusster in uns hineinzuschauen, hineinzuhören, hineinzufühlen.

„Oha, ist das da Ärger, was ich fühle? Spannend.“

„Junge, ich habe gerade ganz kalte Hände und mein Herz schlägt, das muss Angst sein.“

Achtsamkeit ist auch, die Dinge in meiner Umgebung genauer mitzubekommen.

Das Gras unter meinen Füßen bewusst zu spüren. Mir die kleine Blume am Wegesrand genauer anzuschauen. Den Geschmack des Apfels ganz genau auf der Zunge zu ergründen, statt ihn einfach nur runterzuschlingen.

Achtsamkeit und Bewusstheit kannst du aber auch noch auf einer höheren Ebene erleben, wenn du über dich und deine Muster im Leben nachdenkst. Also das, was dir immer wieder begegnet.

„Ich gerate immer unter Stress, wenn meine Schwiegereltern da sind. Was genau macht mir hier Stress?“

„Fange ich immer an, an meinem Mann rumzunörgeln, wenn ich Ärger im Büro hatte?“

„Suche ich mir wirklich immer die Typen aus, die so sind wie mein Vater?“

Auch das ist Achtsamkeit.

Und Achtsamkeit fühlt sich gut an. Denn Glück liegt oft im bewussten Wahrnehmen der vielen guten Kleinigkeiten im Leben. Und es ist auch ein schönes, erfüllendes Gefühl, wenn du dir selbst näherkommst, wenn du dich selbst mehr spürst, wenn du dich selbst besser verstehst.

Achtsamkeit ist eine der Möglichkeiten, wie du dein Leben besser machen kannst, ohne dass du etwas Konkretes ändern musst.

Es geht einfach nur darum, das, was ist, intensiver und wacher zu erleben.

Du brauchst dazu keinen neuen Job. Auch nicht mehr Geld. Du musst nicht positiver und optimistischer werden. Du musst dazu nicht ins Yoga-Studio.

Achtsamkeit bedeutet einfach nur, immer öfter genauer hinzuschauen, hinzuspüren, hinzufühlen. Achtsamkeit bedeutet, dir mehr Zeit zu lassen. Öfter stehen zu bleiben. Den Augenblick auf dich wirken zu lassen.

Ein weiterer Seiteneffekt, wenn du deine Achtsamkeit stärkst.

Dadurch vergrößerst du auch deine Vernunft, dein Mitgefühl und deine Willenskraft. Aber das ist eine Geschichte für später.

Es lebe die Achtsamkeit, das bewusste Erleben, das klare Sehen, Hören und Spüren.

Ich wünsch dir irgendwas, was du gerade brauchen kannst.

Ralf

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Kommentare

  • Eine ganz einfache Achtsamkeitsübung die ich sehr oft beim Spaziergang anwende, ist die 5,4,3,2,1 Übung. Im ersten ‘Durchgang mache ich mir fünf Dinge die ich sehe bewusst, dann fünf Dinge die ich höre und dann fünf Dinge, die ich spüre. Anschließend vier Dinge die ich sehe, höre, spüre usw. bis ich bei einer Sache angekommen bin. Ich nehme dadurch bewusster meine Umgebung und mich selbst wahr. Probiert es aus. Macht Spaß und ist total einfach. Euch allen noch einen wunderschönen Sonntag. Ich gehe gleich nach draußen, um das phänomenalen Wetter zu genießen. L. G. Silvia

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