Die Glücksformel – 7 Variablen für das Glück

Ich weiß gar nicht, ob du es wusstest, aber ich habe ja in einem anderen Leben Informatik studiert. Und ich bin in meinem Herzen wahrscheinlich immer noch ein Computermensch. Ich habe es mit Zahlen, mit systematischen Abläufen und vor allem auch mit Formeln.

Deswegen bastele ich mir für meinen Hausgebrauch immer mal wieder Formeln, um mir bestimmte Sachverhalte zu verdeutlichen.
Eine Formel für ein gutes Leben ist für mich zum Beispiel:

Glückliches Leben = Versorgung + Sicherheit + Liebe + Gesundheit + Erfolg + Autonomie + Sinn.

Zu einem guten Leben gehört für mich dazu, dass unsere Grundbedürfnisse erfüllt sind (= Versorgung), dass man für sich und seine Lieben ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen im Kühlschrank hat.

Zu einem schönen Leben gehört für mich auch dazu, dass man ein gewisses Maß an Sicherheit spürt, damit man nachts gut schlafen kann. Die meisten Menschen sehnen sich nach Stabilität. Wir wollen wissen, dass wir unseren Job morgen noch haben, dass unser Partner bei uns bleibt und dass wir auch morgen noch gut versorgt sind. Sicherheit ist für die meisten von uns wichtig, um uns gut zu fühlen. Und solange man es mit dem Sicherheitsstreben nicht übertreibt, ist der Wunsch nach Sicherheit auch eine gute Sache.

Die Liebe … ja, die gehört zweifelsfrei zu einem guten Leben dazu. Dabei meine ich hier nicht nur die körperliche oder romantische Liebe. Das ist auch wichtig, ist aber nicht alles. Was auch noch in diesen Bereich gehört, sind gute Freunde, ein gutes und unterstützendes soziales Umfeld. Anerkennung zu geben und Anerkennung zu bekommen. Lieben und geliebt werden. Vielleicht ist das sogar der Sinn des Lebens.

Dann haben wir die Gesundheit. Das ist vielleicht das unscheinbarste Element in der Glücksformel. Zumindest so lange, bis man krank wird und bemerkt, was eine gute Gesundheit wirklich bedeutet. Natürlich kann man auch glücklich sein, wenn man krank ist. Aber wenn wir uns fit und vital fühlen, ist es um Längen einfacher.

Zu einem guten Leben gehört auch der Erfolg. Damit meine ich nicht, ein dickes Auto vor der Tür zu haben. Ich meine damit, dass wir in der Lage sind, unser Leben selbst zu bestimmen und zu beeinflussen. Erfolgreich ist der, der so lebt, wie er gerne leben möchte. Erfolgreich ist der, der in der Lage ist, kraft des eigenen Handelns seinem Leben die gewünschte Richtung zu geben.

Die Autonomie ist noch ganz neu in meiner Formel und ich bin vor kurzem erst im Buch „Drive“ von Daniel Pink darauf gestoßen. Ich habe mein Leben lang nach Autonomie gestrebt und dieses Streben ist so sehr in mich eingebaut, dass ich es glatt übersehen habe. Also … Autonomie … das ist das Gefühl, selbst bestimmen und gestalten zu können. Autonomie bedeutet, auch sein eigenes Ding machen zu können. Und Menschen brauchen eine gewisse Autonomie. Immer nur nach der Pfeife der anderen zu tanzen, macht unzufrieden.

Und zuletzt haben wir den Sinn in der Formel. Wenn du dir die Sterbekurven der Versicherungen anschaust, siehst du einen großen Ausschlag kurz nach dem Rentenalter. Wenn Menschen ihre Arbeit und damit auch ihre Aufgabe im Leben verlieren, dann nimmt sie das so sehr mit, dass überdurchschnittlich viele Menschen offensichtlich daran sterben. Sinn ist das Gefühl, zu wissen, wohin man gehört und wozu man da ist. Sinn ist das Gefühl, gebraucht zu werden, und das Gefühl, eine Aufgabe zu haben. Und ohne Sinn fehlt uns etwas.

Glückliches Leben = Versorgung + Sicherheit + Liebe + Gesundheit + Erfolg + Autonomie + Sinn.

Das ist meine Formel für ein gutes Leben. Und mir ist natürlich klar, dass die Formel eine große Vereinfachung der Wirklichkeit ist.

Die Formel ist für mich ein Modell, das mir erlaubt, über das Thema Glück und Zufriedenheit nachzudenken. Und sie erlaubt es mir auch, meine Kraft auf die Dinge zu fokussieren, die für mich wichtig sind.

Wie sieht das bei dir aus? Wie sieht deine Formel für Glück und Zufriedenheit aus?

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Kommentare

  • Möchte euch die Gedanken die sich mir da beim Lesen eurer Formeln und Berechungen der Glücksicherstellung so kommen auch gerne mitteilen .

    Man sagt Glück kann man nicht greifen und fassen .
    Es ist “wie a´Vogerl´” . Frei.

    Allein das Wort glücklichsein trägt doch schon alles in sich .

    GLÜCK-l-ich-SEIN ….für mich bedeutet das ” das Glück ich zu sein ” in jedem Moment meines Lebens . Ohne messen zu müssen ob nun in guten oder schlechten Zeiten .

    liebe Grüße
    ich ;D

  • Gelassenheit und den “Dingen” vertrauen.
    Das Leben hat immer recht.
    Seit ich mich darauf verlasse häufen sich die glücklichen Zufälle, wie z.B.die Entdeckung eurer Seiten .
    Dafür endlich mal ein herzliches :DANKE

    Ohne die kleinen und großen Katastrophen wüssten wir unser GLÜCK wohl gar nicht zu schätzen.

    Dieses Grundvertrauen gibt mir seit über einem Jahr ungeheuer Kraft.

  • Nun war ich mal wieder auf der interessanten Glücksseite und sehe dein Angebot, liebe/r Phönix, deinen ,,Senf” dazuzugeben…. sorry, Senf paßt mal gerade nicht zu Galaktoburiko -:). Das ist eine griechische Nachspeise aus Grieß, Zucker, Eier…. Im allgemeinen bin ich kein großer Dessert-Fan, weil ich mir beim Vor- und Hauptgericht schon zuviel auflade…. Dazu kommt, dass die meisten Restaurants bis in die Oberklasse wenig kreativ sind. Aus der Packung kann ich mir selber was holen. Nun dachte ich, ich bekäme es auch hin…. war nicht, kein Anfängerglück!
    Zu dem Nützlichmachen…. Ja, das finde ich gut, das Leben ist Geben und Nehmen…. Alors, bei Livemocha.com kannst du viele Sprachen lernen (bis zu einem bestimmten Level). Dafür (freiwillig und kostenlos) korrigierst du in deiner Muttersprache die Deutschlernenden aus aller Welt. Macht Spaß und bringt mich wieder mit meiner schon besser beherrschten Muttersprache in Kontakt….. und auch mit interessanten Menschen….
    So, du Phönix….. mach was draus…
    Ich denke, die Namensnennung der Sprachplattform wird Ralf verkraften -:).
    Ein schönes Wochenende.

  • Meine Formel ist:
    Autonomie (= Gesundheit) + Sinn (= Liebe +Erfolg) = Glück (ist unabhängig von Versorgung und Sicherheit)
    Wenn ich auf gesundem Weg meine innere Stabilität erreiche, wenn ich mich nicht mehr zwischen Plato und der „Idee“ und Aristoteles und der „Materie“ entscheiden muss, dann bin ich glücklich! Genau dann, wenn Ausschließlichkeit und Bewertung nicht mehr das Leben bestimmen, wenn der klassische Konflikt zwischen Geist und Seele ausgestanden ist, dann ist die Zeit reif für Glück! Und, grundlos glücklich sein …. macht süchtig!

  • Ich glaube eine Glücksformel in dem Sinn
    kann es nicht geben.
    Jeder definiert Glück ja anders.Für mich jedoch ist wichtig zu sagen,Manche rennen dem Glück immer hinterher und merken gar nicht,daß es schon da ist.Glück ist einfach daß du lebst und zufrieden mit deinem Leben bist und dich einfach treiben lässt.Wenn dich etwas stört liegt es bei dir selbst es zu ändern oder Dinge die du nicht ändern kannst so zu nehmen wie sind.Unsere innere Stimme wird uns dabei helfen.
    Gesundheit ist dabei ein sehr wichtiger Faktor aber auch eine Krankheit kann man als Chance sehen.Wenn man dies alles beherzigt,sollte man da nicht glücklich sein?

  • Hi,

    das, was Ralf über diese 7 wichtigen Dinge geschrieben hat,
    finde ich sehr gut.
    Gewisse “Merksätze” speichere ich mir auch im Handy ab, um
    mir solche wichtigen Dinge öfters mal wieder in Erinnerung zu bringen.

    “GLÜCK”, dieses Wort habe ich diese Woche mehrmals sehr intentiv
    und häufig gedacht.

    – als ich endlich eine Ärztin gefunden habe, die versteht,
    die mich endlich VERSTEHT, mir helfen kann und nicht nach
    “Schema F” arbeitet
    – als ich vor 2 Tagen bei Glatteis mit dem Rücken auf die Kante
    einer Steintreppe gefallen bin und nach den ersten
    Schocksekunden, als ich wieder klar denken konnte, meine Beine
    BEWEGEN und langsam AUFSTEHEN konnte
    – nach diesem Sturz, das (bessere) Bewusstsein hatte,
    * hier im Büro im Warmen zu sitzen, nette Kollegen, einen
    netten Chef zu haben
    * es zu genießen, zu Hause von meinem Hund freudig erwartet
    zu werden, in der Lage zu sein, sein Fell zu streicheln und
    mit ihm spazieren zu gehen
    * meinem Lebensgefährten wieder näher gekommen zu sein und
    bewusster zu merken, wie schön es ist, daß jemand da ist,
    der mich nach dem Sturz in den Arm genommen hat und mit mir
    (vor Erleichterung) geweint hat, der sich Sorgen macht und
    dem ich wichtig bin
    * bewusster zu merken, daß es doch Freunde gibt, die anrufen
    (vieles wird mit der Zeit so selbstverständlich).

    Das war ziemlich viel “Gefühl”, aber das ist -so finde ich-
    etwas sehr Wichtiges in der Welt….

  • Mmmh, also irgendwie finde ich diese Diskussion zum Teil ganz schön erschreckend. Warum macht man sich Gedanken über eine Glücksformel???? Warum ist das wichtig? Gibt das Sicherheit? Irgendwie ersteht bei mir der Eindruck, dass eine Glückformel das Glück berechenbar machen soll, so dass ich dem Unglück nicht ohnmächtig ausgeliefert bin. Aber funktioniert so das Leben? Wir all die Glücksfaktoren in einen Topf und du wirst glücklich sein. Du musst nur dies tun… Ich tue mich mit dieser Einstellung schwer. Wird man automatisch glücklich, wenn bestimmte äußere Umstände gegeben und Bedürfnisse erfüllt sind? Ist Glück in diesem Sinne machbar??? Und viel interessanter: Warum macht man sich darüber so ernsthafte Gedanken???? Vielleicht liegt da der Schlüssel;-)

    Liebe Grüße
    Dirk

  • Sehr geehrte Community:

    Hier ist meine Glücks-bzw. Erfolgsformel!
    Dazu muss ich aber sagen, dass ich Diese aus einem Buch habe! Einem sehr schlauen Buch…

    “Dein WORT soll WAHRHEIT sein, dein GEDANKE – WEISHEIT, und deine HANDLUNG – LIEBE”

    Jaja, ich weis und höre eure schlussfolgernden Gedanken: Klingt ja einfach! ABER: glaubt mir, dass ist es sicher nicht.

    Achtung: Wenn ihr diese EINFACHE Formel anwendet wird sich euer Leben verändern! Deshalb Vorsicht mit dem was man ändern will!

    Ich wünsche euch trotzdem viel Erfolg!

  • Wir können im Aussen nur finden , was wir im Innern schon verwirklicht haben…

  • Hallo,

    gute Methode. Die Formel ist wie ein Bild und wird gut eingeprägt:-)

    Für mich ist bestimmend, wie meine Beziehung zu mir selbst ist: “Liebe dich selbst, dann kannst du jeden heiraten, den du willst.”
    :-)))

    Mit besten Wünschen
    Soheila

  • Ich weiß: Glück = Leistung + Hoffnung

  • Ich habe mir vor einer Weile die Frage gestellt: “Was antwortest Du der guten Fee, wenn sie denn dereinst kommt, und Dir nur einen Wunsch gewährt ?”

    Ich dachte zunächst “Immer glücklich sein !” wäre die bestmögliche Antwort. “Damit hast Du alles andere abgehandelt.”

    Daher danke für die Formel, denn Sie bestätigt diese Idee.

    Aber wer weiss, ob ich dann in einen Stein, eine Ameise, einen ganz schlichten Menschen, einen Baum oder eine Schneeflocke verwandelt würde ?

    Daher suche ich weiter nach der Top Antwort, und philosophiere zeitgleich warum die oben Genannten glücklicher sein könnten als ich…

  • Mein Glücks Rezept:
    Ein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen

    – Beruf
    – Familie
    – Gemeinschaft
    ..und mir selbst !

    Hört sich einfach an, ist es aber nicht da diese 4 Kategorien
    meistens ungleich verteilt sind…

  • Die richtige Balance im Leben zu finden ist eine unserer Lebensaufgaben. Ich habe mir dafür eine kleine Software für mein Handy geschrieben, mit der ich immer meine derzeitig gelebten Prioritäten (Lebensbereiche) anschauen und über sie nachdenken/reflektieren kann. Mir hilft das sehr, vor allem weil ich die Software in Situationen nutzen kann, wo ich zwischendurch einfach mal 5 Minuten Zeit habe, da ich mein Handy fast immer dabei habe.

    Vielleicht hilft sie euch ja auch dabei.
    Sie ist kostenlos erhältlich und heisst “Balance Your Life”.

    Viele Grüße,
    Mirko Paschke

  • Und doch ist die Erfüllung kein Garant für das Erleben von Glücksgefühlen! Denn gerade in Zeiten in denen es uns gut geht und wir autonom, versorgt, satt und zufrieden sind entstehen Wünsche und Sehnsüchte. Wer also wirklich glücklich sein will, muss Aufmerksam sein, dem Moment eine Chance geben, mit allen Sinnen durchs Leben laufen, sich überraschen lassen…

    Grüße aus der Glücksfabrik

  • Sich nicht von anderen Diktieren zu lassen, was man ihrer Meinung nach machen sollte, um Glücklich zu sein,sondern selber mit Neugier hinter das Glück zusehen, um aus eigener Erfahrung satt zu werden,das ist wahres Glück selbst der Darsteller zu sein in seinem Leben, und nicht andere für einen Agieren zu lassen.!!!

    Lebe was du bist und sei wer du auch sein willst.!!!

    Auf das das Glück dir glückt.!!!

    Alles Liebe Andreas Stolkmann

  • „Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein!“
    (Voltaire)

    Wenn ich mich an dem Wenigen erfreue, das ich besitze,
    anstatt Woche für Woche Verlustangst getrieben zum Discounter zu rennen, um mir diese ach so wichtigen (scheinbaren) Sonderangebote zu holen,
    und tagsüber bewusst die kleinen positiven Momente und Erlebnisse wahrnehme, dann bin ich wunschlos glücklich.

    Wenn ich mich abends frage:”Worüber habe ich mich heute gefreut?”.
    Mich morgens frage:”Wem kann ich denn heute mal eine Freude bereiten?”.
    Und wenn nicht jemand anders, wie wäre es dann mit mir selbst?
    Denn nur aus einem vollen Brunnen kann man Wasser schopfen!

    Und die wertvollsten Geschenke, die ich zu vergeben habe, sind:
    Anteilnahme, Zuwendung, Verständnis, Vertrauen, Liebe, Freundschaft.
    (lässt sich vielleicht noch fortsetzen?)

    Und ja: Glück ist auch, mir Woche für Woche bei ZeitzuLeben Inspirationen abzuholen.
    Danke Tania und Ralf!

    Viel Glück für euch
    Tobias

  • Meine Formel ist weit einfacher und ich wage auch zu behaupten effizienter, denn all Deine Faktoren hängen ohnehin ursächlich zusammen. Als Beispiel: Mit Liebe kann man keine Mitwesen töten (lassen), lebt also vegan und ist damit automatisch gesund.
    Meine Formel also:
    artgerecht Leben = lebenslang dauergesund = lebenslang dauerglücklich
    Mehr davon auf meinem blog.
    Liebe Grüße vom
    payoli

  • Spannende Diskussion, die ihr hier “angezettelt” habt. Mich erschreckt es eher, Glück in eine Formel zu “pressen”, vor allem, wenn ich dann lese, bei Multiplikation wird das Ganze Null, sobald mir ein Element fehlt…
    Dennoch ist es sicher ein interessanter Ansatz und Gedankenanstoß – und ich merke, dass meine Definition von Glück aus vielen einzelnen Glücksmomenten besteht, der bewussten Wahrnehmung genau dieser vielleicht winzigen Momente (kann ein unerwartetes Lächeln, ein nettes Wort, ein dampfender Kaffee…sein). Und für mich gehört die Dankbarkeit für mein Leben mit all seinen Höhen und Tiefen auf jeden Fall dazu. Und genau in diesen Zeiten der Tiefen habe ich für mich gelernt, dass Glück mehr ist – oder weniger – als eine Addition von durchaus wichtigen Werten. Glück ist in solchen Zeiten, Freunde zu haben oder die Kraft zu spüren, dass ich auch durch das dunkelste Tal gehen kann. Und danach, wenn ich wieder mehr Licht sehe, dann ist Glück auch, für diese schwierige Zeit und die Lernerfahrungen dankbar zu sein.

    Vielleicht kann ich all dies in einen Begriff fassen, der mir unglaublich wichtig geworden ist: Wertschätzung. Selbst- und Fremdwertschätzung, Wertschätzung dessen, was war und ist.

    Ich danke euch allen für die vielen Gedanken und dir, Ralf, für den Impuls, uns mit unserem Glück auseinander zu setzen.

    Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Abend und viele Glücks-Momente.
    Monika

  • Hallo Ralf
    Lange bevor es Internet mit allen möglichen Foren gab,
    hatte ich Erwartungen, Ziele und Wünsche für meine Zukunft.Mein größtes Problem war – immer genug Zeit zu haben. Zeit kommt aber in Deiner Formel leider gar nicht vor. Kannst Du auf Zeit verzichten? ;-))
    1.Dein Logo: Es ist jetzt Zeit zu leben müßte
    eigentlich heißen: Nimm Dir Zeit zu leben.
    2.Schwierig ist für mich “Glückliches Leben” aus
    der Formel zu errechnen. Glück zu haben oder zu
    erleben ist von Fall zu Fall eine Momentaufnahme
    die allenfalls zur Zufriedenheit beiträgt.
    3.Versucht man nach Prioritäten zu sortieren fällt
    auf,daß die Anordnung und Addition nur individuell
    zur Person und dem damit verbundenen = (Iststand)zu
    einem nachvollziebaren Zwischenergebnis führen
    kann.
    FAZIT: Ich habe kein glückliches Leben. Aber ich bin zufrieden und das macht mich ( nicht mein Leben) glücklich. Meine Prioritäten:
    °Zeit zu leben-ich muß mich nicht mehr leben lassen.
    °Gesundheit°Autonomie°Lebenssinn°Versorgung°Sicherheit°Liebe°Erfolg.
    … in dieser Reihenfolge für die die jüngeren Generationen noch ein weiter Weg. Gruß Sternschnuppe

  • Danke Ralf! Spannendes Thema!
    In meiner subjektiven, bunten, eigenen Welt…
    ist Glück eher das Genießen von besonderen Momenten /
    eindrucksvollen Augenblicken, was auch immer das
    gerade sein mag! Für mich mehr Herz und Bauch statt Kopf!
    ” D`ont worry… be happy! ” :-) Klaus!

  • Keine schlechte Idee, “glückliches Leben” in eine Formel einzufangen! Jeder gute und erfüllende Tag, jedes gute und erfüllte Jahr sind für mich die Bausteine zu einem glücklichen Leben.Und da gehören sicher die in dieser Formel aufgezählten Dinge dazu. Aber wie sagt doch ein altes Sprichwort: Jeder ist seines Glückes Schmi(e)d!

  • Der Aspekt maßvoll darf nicht fehlen.

    Schönes Wochenende

  • Bei der Aufzählung und manchen Kommentaren läßt eine Wohlstandsgeseelschaft grüßen,deren historische Sonderstellung wir für normal halten. Ihr Ende ist absehbar und das bedeutet, wir müssen uns aufs Neue fragen, was ist, wenn weder ( die immer scheinbare!)Sicherheit von Versorgung noch Gesundheit noch Frieden ( was Sie, lieber Ralf, erst gar nicht erwähnen, aber der ist nicht selbstverständlich!)gewährleistet sind. Antworten darauf geben alle großen Weisheitsbücher dieser Welt. die Endlichkeit des Lebens bedenken, auf das wir klug werden, und diese Klugheit ist vielleicht die eigentliche Basis von Glück?

  • ∑ (Glückliches Leben) =

    2πr – eingehüllt in einen kreis aus dach + arbeit (=π) + {wärme + liebe menschen (r)}
    + liebe {∑ aus selbst- und fremdliebe und der fähigkeit zu lieben2}
    + kreativität, fantasie, abenteuer
    + die im alltag gelebten werte gefühlte Werte
    + freiheit und sicherheit halten sich die waage
    + viele heftige glücksmomente (stärke x anzahl)
    + dankbarkeit3

    – katastrophen und schicksalsschläge

  • Hallo,

    ein interessanter Ansatz und eine tolle Diskussion.
    Da jeder Mensch unterschiedlich ist, sind sicherlich auch die Formeln bei dem einen länger (beinhalten mehr Punkte) oder kürzer.
    Wer wenig hat, wird sich schon durch ein wenig mehr glücklicher fühlen. Einem anderen (der mehr hat) wird sich bei der gleichen “Menge” unglücklicher fühlen.

    Mein erster Ansatz war auch, die Formel statt per Addition mut Multiplikation anzuwenden. Vielleicht ist es aber die Addition von Werten (je Bereich) die zuvor mit einem Faktor (0-10) multipliziert wurden.

    Letzten Endes ist das Messen von Glück jedoch eher etwas, was uns unglücklich macht. Wer es noch nicht kennt, dem empfehle ich in diesem Zusammenhang das Buch/Hörbuch “Hectors Reise: oder die Suche nach dem Glück” von Francois Lelord

    Also lieber doch keine Formel?

    Viele Grüße und weiterhin viel Spaß
    Oliver Rumpf

  • Glückliches Leben…..

    = Versorgung +
    Gerade bringt mir meine Frau einen heißen, duftenden Kaffee
    Die Rente ist schon auf meinem Konto gebucht

    = Sicherheit +
    Ich sitze gemütlich im sonnendurchfluteten (bezahlten)
    Wintergarten
    Unsere Nachbarn sind nicht immer einfach, wie ich, aber friedlich, wie ich

    = Liebe +
    Vielleicht ruft heute eines unserer fünf Kinder an – oder ich sie
    Habe schon im Internet kostenlos Deutschaufgaben korrigiert – manche bedanken sich
    Schatz, willst du noch einen Kaffee?

    = Gesundheit +
    Da hatte der Himmel anderes mit mir vor – jedenfalls nicht auf Dauer
    Erkenntnis: Verhindert nicht ,,Wachstum” oder gerade nicht

    = Erfolg +
    Vor ein paar Tagen habe ich unter Herzkloppen die schon lange wackelnde Steckdose erneuert
    Der ,,sichere” Wintergarten merkt, wie ich auch, schon das Alter.
    Habe mir Mut geholt und einen Handwerker geholt.
    Vermute, sein Osterbraten ist ihm durch mich gesichert.
    Habe Zutrauen zu ihm, zu meinem Doktor weniger…
    Beim Kaffee meiner lieben Frau eben war auch mein Erstlingswerk ,,Galaktoburiko” dabei…. ging in die Hose
    Wer’s gut kann, möge mir’s mitteilen…

    = Autonomie +
    Das wollte ich schon, da konnte ich das Wort weder sprechen, noch lesen, noch war es in meiner Sozialisation gegeben/vorgesehen (Vater, Mutter, 4 Brüder, einige Lehrer, Lehrmeister, na, meine Frau hats auch 56 Jahre lang e weng versucht, doch bei ihr war das mit dem Töpfchen wohl anders oder eben ihre Gene, der Herr Kaplan (ein bißchen an mir rumgemacht hat er auch).
    Fängt ja schon – nach Freud – mit dem Töpfchen an.
    Da geht der Kampf, wer’s Sagen hat los….
    Hier schreibe ich wohl für die ,,Pampers-Generation” -:).
    Interessant für die Entwicklungspsychologen…. Hat mich in der Hinsicht eher stark gemacht, als gebrochen.
    Umgekehrt läufts leider auch.
    Es war mir nur nicht so bewußt.

    = Sinn
    Hat sich mir noch nicht so erschlossen.
    Sorry, lieber Ralf, ich meine, da hast du auch e weng gepasst…
    Ist ja auch individuell. Heute kann und darf man sich sowas auch erlauben und leben.
    Vielleicht hat der liebe Frankl recht/Recht (habe nachgeschlagen, war mal ein – bezahlter – Sinn -:) – geht heutzutage beides… Also Frankl sagt, dass das Leben den Sinn hat, den man ihm gibt.
    Er hats an sich erlebt und ist damit uralt geworden… Voila.
    Danke dir lieber Ralf (und wer noch daran beteiligt ist) für die sonntäglichen wertvollen Anregungen.
    Wir könnten mal zusammen einen Rosso trinken oder paßts nicht in den Lebenssinn…. Bei mir bassts.

    • Sternschnuppe schreibt am 31. Januar 2011

      Hallo Pegasuswriter … Wissen ist Macht…
      Fragen macht nicht dumm.
      Die Neugier treibt mich nachzufragen: + ERFOLG
      „Dein Erstlingswerk ,,Galaktoburiko”
      ging beim Kaffee in die Hose. Wer’s gut kann…
      WAS gut kann? möge mir’s mitteilen…
      Erkläre den Titel oder was schief gegangen ist, möglicherweise gibt’s Vorschläge!
      Gruss Sternschnuppe

    • Pegasuswriter schreibt am 31. Januar 2011

      Einen schönen Tag für Dich liebe Sternschnuppe.
      Ja, eine Hilfe bei Galaktoburiko ist mir lieber, als manche idealisierte oder intellektualisierte Definition von Glück…. oder Links, die mir dann mithilfe dieses Forums mein Glück vermitteln wollen.
      Über Deine Hilfe wäre ich glücklich.
      Wenn wir das hierüber machen können…. OK. Wie weiß ich nicht. Du?
      Gruss Pegasuswriter

    • Phönix schreibt am 2. Februar 2011

      Lieber Pegasus,

      sehr erfrischend, Ihr Beitrag. So sollte ich es immer tun: Ideale, oder intellektuelle Überlegungen auf meine konkrete Situation im Hier und Jetzt übertragen.

      Das übt mich, statt Hybris zu entwickeln in meiner Demut zu bleiben, es übt mich, mit dem sehr zufrieden zu sein, was ich habe, statt immer noch mehr zu wollen.

      Es übt mich, nicht zu vergessen, dass Glück im Alltäglichen und im Kleinen gefunden sein will.

      Ihre Aussagen zeugen von einer großen Lebeserfahrung und einem Menschen, der sich in seinem Leben schon recht viele Gedanken gemacht hat.

      Übrigens versuche auch ich jeden Tag aufs Neue, meinem Leben einen Sinn zu geben. Sinnvolles Dasein kann ja auch gemessen werden an dem Grad des Nutzens, den man für andere darstellt, nicht? Finde ich gar nicht schlecht, wenn man die eigenen Interessen nicht aus dem Auge verliert.

      Wo kann man denn anderen die Deutschaufgaben korrigieren? Vielleicht kann ich mich ja nützlich machen… Wäre froh um einen Tipp.

      Neugierig bin auch ich geworden: was ist Galaktoburiko? Darf auch ich meinen Senf hinzugeben?

      Herzliche Grüße

      Phönix

  • Wenn Glück und Zufriedenheit nur gegeben sind, wenn alle Elemente der persönlichen Glücksformel stimmig sind, dann ist das vielleicht ein unerreichbares Ziel. Menschen, die mit dem Beginn ihrer Rente vor dem Nichts stehen, weil sie plötzlich keine Arbeit mehr haben, denen geht nicht der Lebenssinn mit der Arbeit verloren – ihnen wird bewusst, dass sie es versäumt haben ihrem Leben einen anderen Sinn als Arbeit zu geben.
    Wirklich glücklich und zufrieden bin ich, wenn ich das, was mir im Moment gegeben ist, aus vollem Herzen wahrnehmen, annehmen und genießen kann. Wenn ich mir keine Gedanken darüber mache, ob in meiner Glücksformel vielleicht irgendetwas fehlt oder ein Aspekt nur wenig Punkte bringt.
    Auch wenn ich krank bin kann ich glücklich sein.
    Entscheidend für mich ist der Umgang mit dem, was mir im Leben begegnet. Und die Zeit und Muße dafür, diese Dinge aufzunehmen, zu wertschätzen und das Gute wachsen zu lassen.
    Mich immer wieder auf neue Dinge einzulassen, bewusst zu spüren, was tut mir gut und so mein Leben eigenverantwortlich auf bedeutsame und sinnvolle Weise zu gestalten. Das bedeutet für mich Glück und Zufriedenheit.

    • Sternschnuppe schreibt am 30. Januar 2011

      Niniel! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen,
      wenn Du mit dem Nichts den fehlenden Lebensinhalt
      und nicht die finanziellen Apekte meinst.
      An der heutigen Unterversorgung vieler Bürger,die geglaubt haben, im Alter von der erarbeiteten Rente leben zu können, sind die Politiker ohne Rücksicht auf Parteibuch, nicht ganz unschuldig.
      Gruß Sternschnuppe

  • Glück ist: sein, der ich bin.

    Danke für das Thema. Allen Segen *INGO* :-)

  • Guten Morgen,

    die Idee mit der Formel ist nicht ganz neu. Maslow hat sie auch schon gefunden und sie Bedürfnisspyramide genannt.

    Ich persönlich finde, dass Erfolg überbewertet wird und der “Erfolgsdruck” macht doch eher unglücklich. In Ihrer Formel (bzw. der Erklärung) setzen Sie Erfolg und Autonomie gleich. Von daher ist es hier auch einfach, Erfolg zu streichen.

    Auch bei der Sinnfrage, kann ich so nicht mitgehen. Es wird uns doch nur anerzogen, dass Arbeit unserem Leben Sinn gibt. Alles hat den Sinn, dem wir ihm geben.

    Ihrer Formel fehlt, in meinen Augen, die Zeit bzw. das Zeithaben, die Ruhe. Wer keine Zeit hat, hat kein Leben.

    Ich persönlich brauche zum glücklichen Leben eben die Zeit, um das zu machen, was ich möchte (manchmal auch muss) und die Ruhe, um das zu tun, was nicht sein muss, aber schön ist. …und manchmal möchte ich auch einfach nichts tun…

    …zeitfrei, sinnfrei, zielfrei…

    Leben leben.

    • Maria Sartori-Plebani schreibt am 30. Januar 2011

      Aber: Was ist Zeit?
      Zeit ist eben Leben.
      Das wird leicht übersehen, denn: wenn wir überhaupt keine Zeit mehr haben, dann sind wir… tot.

  • Für mich ist ein glückliches Leben einerseits sicher mit einer Formel wie hier beschrieben verbunden, jedoch denke ich dabei auch an die vielen “bewussten” Momente, die mir (m)ein glückliches Leben überhaupt klar werden lassen. Wenn mir erst gar nicht bewusst wird bzw. ist, wie viel “Glück” hatte und habe ich überhaupt, dann komme ich möglicherweise nicht auf eine Formel dafür. Will sagen, dass für mich die Bewusstheit unbedingt dazu gehört :-)) Diese Bewusstheit bekomme ich über den Fokus, was HABE ich und nicht was FEHLT mir. Und schon gehört ein gewisser Blickwinkel auch noch dazu, wie z. B. positives Denken. Hmmm – diese Liste/Formel ließe sich bestimmt noch erweitern . . .

  • Ich finde, diese o.g. Glücksformel muss und sollte erst einmal jeder/e in sich finden. Für mich ist auch noch Glück und dies würde ich mit zu der o.g. Glücksformel dazuaddieren, wenn man mich akzeptiert und annimmt wie mich Gott geschaffen und gewollt hat. Zur Glücksformel würde ich auch noch das “Für sich selbst sorgen”. (dies echt gelernt werden muss), mit dazu addieren. Multiplizieren würde ich in dem Fall nicht, da das Glück, die Glücksformel dann evtl. zu sehr vermischt und gemischt ineinander wird/werden kann, nicht mehr klar und deutlich somit ist und es dann schneller evtl. verschwindet als einen recht und lieb ist. Ich finde weiter, an der Glücksformel muss man täglich – Stück für Stück langsam arbeiten und diese Stück für Stück immer mehr und mehr aufbauen und wachsen lassen und sie auch pflegen. Das Glück, die Glücksformel “festhalten” , doch auch immer wieder von ständig und stetig von neuem loslassen und für sich prüfen und überprüfen.

  • Ich finde, Glück ist vor allem mit sich selbst im Reinen zu sein. Sich zu erlauben und sich zu trauen sich selbst zu spüren.

  • Lieber Ralf,du bist mutig,das “Glück” messbar zu machen.
    Ich denke, dass eine Formel ungünstig ist, denn dann müssten die einzeln zu addierenden Anteile 100% ergeben. Welchen Einzelteilen stehen dann wieviel zu?
    Der Gedankenansatz ist schon in Ordnung.Ich denke, dass jedes Individuum “sein” Glück empfindet, woraus es sich auch zusammensetzen mag und zu welchem Zeitpunkt diese Empfindung ensteht!
    Liebe Grüße an dich und an alle

  • Ich finde den Punkt Autonomie sehr wichtig, denn er beeinflusst mehr als uns bewußt ist alle anderen Punkte. Wen man da eingeschränkt ist, durch welche Umstände auch immer, sinkt unsere Lebensqualität um ein Vielfaches.Man ist praktisch mit unsichtbaren Ketten gefesselt.

    • Ellibelli schreibt am 30. Januar 2011

      Auch ich finde diesen Punkt sehr wichtig! Er hat etwas mit Vertrauen zu tun, denn ich möchte mich nicht fortwährend erklären müssen.

  • Ein guter Ansatz.. diese Formel.

  • Ich denke, dass die Elemente nicht addiert sondern multipliziert werden sollten. Denn wenn eines gleich Null ist, ist alles andere auch nichts Wert.

    Thomas

    • Renate schreibt am 25. Januar 2011

      @Thomas: Das klingt sehr radikal. Vielleicht könnte ich dem zustimmen, wenn der Faktor “Gesundheit” fehlen würde. Denn ohne Gesundheit ist alles nichts.

      Ansonsten finde ich die Formel so wie sie hier steht (als Addition) sehr nachdenkenswert und gut getroffen!

    • Sonja schreibt am 30. Januar 2011

      Guten Morgen!

      Ich – als Mathematikerin ;-) – stimme Thomas zu und nehme dabei für mich an, dass keines der Elemente null werden kann. Es kann das Ergebnis nur ganz klein machen, wenn es selbst ganz klein wird. Ein Element gleich null ist bei mir gleichbedeutend mit dem Tod. Aus allem anderen kann man wieder aufstehen, sich hochziehen, auch wenn es natürlich ungleich schwerer wird.

      Mit besten Grüßen und Wünschen für ein glückliches und ausgewogenes Leben,

      Sonja

    • Ludger schreibt am 30. Januar 2011

      @ Thomas: 1 x 0 = 0 aber 1 + 0 = 1
      Schließlich wird hier addiert und nicht multipliziert!

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