Motivation durch Selbsterkenntnis

Du kannst deine Probleme lösen. Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut.
Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

Sich selbst motivieren können ist eine sehr, sehr nützliche Fähigkeit. Es gibt nun mal diese Aufgaben. Diese Aufgaben, die wir tun sollten, weil sie gut für uns wären, und zu denen wir uns trotzdem nicht aufraffen können. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Ihnen da spontan so eine ungeliebte Aufgabe einfällt, die Sie gerade ein bisschen verfolgt :-)

Wie wäre es jetzt, wenn Sie sich selbst austricksen könnten, so dass Sie unangenehme, aber notwendige Aufgaben einfach erledigen würden?

Das geht tatsächlich.

Aber dazu ist erst einmal eine kleine Dosis Selbsterkenntnis notwendig. Sie müssten zuerst beleuchten, was genau Sie in der Vergangenheit trotz Unlust ins Handeln gebracht hat. Und was Sie im Gegenzug eher demotiviert.

Oder anders gesagt: Sie müssten Ihre ganz persönlichen Motivations- und Demotivationsfaktoren herausfinden. Und sobald Sie diese erkannt haben, können Sie dieses Wissen gezielt einsetzen, um sich zum Handeln zu bringen.

Was ich immer interessant finde, ist, dass wir alle ganz unterschiedliche Motivationsfaktoren haben. Während sich zum Beispiel viele Menschen durch äußeren Druck motivieren lassen, bekommen andere unter Druck gar nichts mehr auf die Reihe. Oder dem einen fällt es im Team ganz einfach, loszulegen. Und andere starten eher richtig durch, wenn sie alleine arbeiten können.

Jeder von uns hat andere Motivationsfaktoren. Deswegen helfen allgemeingültige Motivationstipps oft nicht, weil eben jeder von uns anders tickt.

Bei mir hilft Druck zum Beispiel besonders gut, insbesondere Termindruck. Letzte Woche stand bei mir auf der Aufgabenliste, dass ich noch einen Anstellungsvertrag fertig machen musste. Und sagen wir mal so: Diese Art von Aufgaben gehört nicht zu meinen Lieblingstätigkeiten. Dementsprechend habe ich diese Vertragsgeschichte auch schon gut eine Woche vor mir hergeschoben.

(Finde deinen Kompass - Wie du herausfindest, wo es für dich langgehen soll im Leben …)

Als es mir dann mit mir selbst zu bunt wurde, habe ich einfach zum Telefon gegriffen und einen kurzfristigen Termin mit meinem Anwalt gemacht, um dann den Vertrag durchzusprechen. Und weil ich ja schlecht ohne Vertrag bei meinem Anwalt auftauchen kann, habe ich mich dann am gleichen Tag hingesetzt und die Sache hinter mich gebracht.

Das ist ein Trick, mit dem ich mich selbst ins Handeln bringe. Ich setze mir einen Termin und treffe eine Verabredung mit einem anderen Menschen, dass ich die Aufgabe bis dahin erledigt habe. Und weil ich nach außen natürlich nicht als unzuverlässig dastehen möchte, erledige ich es dann.

So nutze ich also das Wissen um meine eigene Motivationsstruktur, um mich selbst bei doofen, aber notwendigen Aufgaben ins Handeln zu bringen.

Und das können Sie auch machen. Jetzt ist nur die Frage:

Was genau sind Ihre Motivationsfaktoren? Was treibt Sie an? Was bringt Sie ins Handeln? Wann starten Sie durch, auch wenn Sie zu der Aufgabe eigentlich keine Lust haben?

Hier habe ich mal einige gängige Umstände und Faktoren gesammelt, die uns Menschen motivieren oder demotivieren könnten. Schauen Sie sich die Liste doch mal durch und überlegen Sie, was davon auf Sie zutreffen könnte.

Und hier die Liste mit den Motivationsfaktoren:

  • Anderen zuschauen – oft bekommen wir Lust auf eine Tätigkeit, wenn wir andere dabei beobachten, wie sie diese Sache tun.
  • Alleine handeln – fällt es Ihnen einfacher, etwas anzufangen, wenn Sie es alleine tun dürfen, statt es mit anderen tun zu müssen?
  • Gemeinsam mit anderen – oder können Sie eher beginnen, wenn Sie die Sache mit anderen Menschen gemeinsam angehen?
  • Neues tun/experimentieren – haben Sie größere Lust, anzufangen, wenn Sie etwas noch nie getan haben? Und wenn Sie experimentieren, dazulernen und ausprobieren können?
  • Sich auskennen – oder können Sie eher durchstarten, wenn Sie die Sache schon 10-mal erfolgreich getan haben?
  • Gute Vorbereitung – brauchen Sie eine gründliche Vorbereitung, bevor Sie guten Gewissens loslegen können?
  • Lösbare Aufgaben – motiviert es Sie, wenn Sie eine Aufgabe für einfach lösbar halten?
  • Schwierige Aufgaben – oder motivieren Sie eher Herausforderungen, also anspruchsvolle und schwer lösbare Aufgaben?
  • Wettkampf und Konkurrenz – reizt es Sie, wenn Sie gegen andere antreten und wenn Sie sich beweisen können?
  • Miteinander und Kooperation – oder motiviert Sie eher das Miteinander, Teamwork und das Gefühl, Teil eines Teams zu sein?
  • Gutes Gefühl bei der Aufgabe – müssen Sie sich während der Aufgabe wohlfühlen, um zum Weitermachen motiviert zu sein?
  • Sich durchbeißen müssen – oder motiviert es Sie, wenn Sie sich selbst überwinden und sich durchbeißen müssen?
  • Anerkennung/Gefallen wollen – fangen Sie an, weil Sie anderen etwas beweisen, es jemandem zeigen oder jemandem gefallen wollen? Oder motiviert es Sie, wenn Sie Lob und Anerkennung bekommen?
  • Belohnung – starten Sie einfacher, wenn eine Belohnung winkt, sobald Sie die Aufgabe erreicht haben?
  • Bestrafung – oder lassen Sie sich einfacher von einer möglichen Bestrafung oder negativen Konsequenz motivieren, die folgt, wenn Sie die Sache nicht erledigen?
  • Nahe Termine – motiviert es Sie, wenn die Zeit zur Aufgabenerfüllung langsam knapp wird?
  • Zeit haben – oder motiviert es Sie eher, wenn Sie ganz viel Zeit haben und ganz in Ruhe an der Sache arbeiten können?
  • Die Aufgabe an sich – gibt es bestimmte Aufgaben, zu denen Sie grundsätzlich motiviert sind? Wenn ja, was macht die Aufgaben aus und wie können Sie die bestimmte Qualität dieser geliebten Aufgaben auf ungeliebtere Aufgaben übertragen?
  • Sinn – bringt es Sie einfacher ins Handeln, wenn Sie sich den Sinn und Zweck der Aufgabe klarmachen? Wenn Sie also das „Warum?“ kennen?
  • Bestimmte Umstände – gibt es sonst noch bestimmte Umstände, die es Ihnen einfacher machen, ungeliebte Aufgaben zu erledigen? Wenn ja, was sind das für Umstände?

Es gibt natürlich noch viele weitere Motivationsfaktoren. Vielleicht machen Sie sich mal in Ihrer Vergangenheit auf die Suche nach den Dingen, Umständen und Faktoren, die Sie durchstarten lassen.

Und sobald Sie Ihre persönlichen Motivationsfaktoren gefunden haben, können Sie diese Faktoren nutzen, um sich selbst ins Handeln zu bringen. Brauchen Sie zum Beispiel Sinn, um ins Handeln zu kommen, dann fragen Sie sich, warum Sie etwas tun wollen. Oder erledigen Sie Dinge am besten im Team, dann bitten Sie einen Freund oder eine Freundin um Hilfe.

Sobald Sie Ihre Motivationsfaktoren kennen und sobald Sie sie nutzen, kann Sie praktisch nichts mehr stoppen.

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Kommentare

  • Ich habe mir die Motivationskriterien alle mal untereinander geschrieben,hintendran eine Kategorie von 1-10 gemacht und es für mich bewertet , danach habe ich bei der Zahl 5 die Tabelle geteilt und habe nun eine -/+ Auflistung , wo bin ich schwach im Umsetzen und wo bin ich stark…….. das hat mir gerade selbst richtig gut getan.
    Für mich ist es so , dass ich es dann gut schaffe , wenn ich es ohne meinen Schweinehund anpacke, denn der lässt mich immer einwenig träumen, und zögern und trödeln oder lenkt mich ab.
    Danke für die Auflistung,lieber Ralf.

  • vielen lieben Dank für den Newsletter, wieder genau zur richtigen Zeit.
    Die Vorredner/innen haben alle recht, jeder hat seine eigenen Hemmschwellen, immer die gleichen. Vieles läuft im Kopf ab. Es gibt auch das, daß man vor lauter gern tun, keines richtig intensiv macht, weil ja dann die anderen schönen Sachen nicht zum Zug kommen, oft auch aus Zeitmangel. Bei Vollzeitjob bleibt nur noch die abendl. oder WE-Freizeit. Wenn man mehrere Sachen gerne macht oder pflegen will, muß man die Wahl treffen. Bei mir führt das auch manchmal zu Frust, weil ich weiß, treffe ich mich mit Freunden, fehlt die Zeit zum Malen, Musik üben usw. Oder auch einfach rausgehen in die Natur.
    Mache ich die zeitintensiven letztgenannten Dinge, fehlt mir der freundschaftliche soziale Außenkontakt usw. Kennt das jemand?
    Aber wie schon hier gesagt, es gibt nur eine Möglichkeit, tun und einfach anfangen. Der berühmte erste Schritt ist das Zauberwort. Auch bei mir. Oft überliste ich mich selber, indem ein bißchen herrichte, beim malen z.B. Wassertöpfe hole, Papier, mit dem Pinsel einfach in Farbe tauche ohne großes Planen. Ein gutes Mittel ist auch erst mal Musik einlegen und einfach Tanzschritte machen, so komme ich in Stimmung und Laune… oder Schuhe an und draußen flott gehen oder Laufen, das macht den Kopf frei von blöden Gedanken und Grübeleien und man kommt in Fluß.
    In diesem Sinne wünsche ich uns allen Kraft und Freude den diesen ersten Schritt zu tun. Wir wissen doch, daß wir dann richtig happy sind und selbstbewußt.

  • Ja, der Termindruck ist momentan mein bevorzugter Motivationsfaktor.
    Da mein Abgabetermin erst in sechs Monaten ist (oder schon in sechs Monaten), werde ich zusätzlich andere Möglichkeiten zur Motivation nutzen müssen.

    Danke für die Auflistung.

    Viele Grüße
    Lucia Henke

  • Passt auch bei mir wieder punktgenau. Danke für die aufmunternden Worte.

  • hallo ralf,

    wieder eine einfache, bewährte art von dir , dinge bewusst zu machen.

    allein diese zusammenstellung der verschied. motivationsfaktoren motiviert in der liste die eignen faktoren anzukreuzen, und so immer vor augen zu haben, und sich klar zu machen, was einem tatsächlich bisher aktiviert hat.

    ich wusste zwar von meinen motivationsfaktoren, aber deine einfache zusammenstellung hilft, weil alle beieinander sind, jeweils herauszusuchen welcher faktor denn in einer bestimmten situation besonders motiviert aktiv zu werden.

    die verschied. persönlichen motivationsfaktoren haben nämlich in verschied. situationen unterschiedl. motivationskraft.
    da ist es sehr hilfreich, wenn man mal die liste durchgeht, und sich den entsprech. faktor raussucht.

    gruß,
    dieter.

  • Hallo Ralf! Herzlichen Dank für die neue Wochenausgabe. Bin immer wieder begeistert und freue mich jede Woche über deine wertvollen Botschaften die ich hier erhalten darf. Alles Liebe, Arnold

  • Meine Motivationsfaktoren:
    – Joggen gehen. Danach bin ich immer gut gelaunt, entspannt und auf angenehme Weise körperlich “ausgepowert”. Gerade sonst anstrengende Kopfarbeit und länger am Schreibtisch sitzen fällt mir dann viel leichter.
    – Termine machen/verabreden (wie im Beispiel mit den Anwalt).
    – 5-Minuten-Regel: Nur 5 Minuten an einer ungeliebten Sache arbeiten. Oft wird dann aber automatisch mehr draus . Funktioniert bei mir besonders gut bei unliebsamen Hausarbeiten. Küche aufräumen? Och nö. Ok, ich wisch nur mal schnell den Tisch ab …. ;-)

    • Dieter

      hallo tanja,
      die 5-min.-regel u. joggen sind wirklich hervorragende strategien, um aktiv zu werden.
      ich praktiziere sie auch schon lange sehr erfolgreich.
      gruß,
      dieter.

  • gut auf den Punkt gebracht – klasse!
    danke schön! diesen Blog_artikel werde ich meinen Studierenden weiter empfehlen!

  • Sehr guter und notwendiger Hinweis auf die Selbsterkenntnis: “Jeder von uns hat andere Motivationsfaktoren. Deswegen helfen allgemeingültige Motivationstipps oft nicht, weil eben jeder von uns anders tickt.” Danke auch für die tolle Liste häufiger Motivationsfaktoren.

  • Ach die liebe Steuererklärung…………. wenn ich denn dann mal anfange, macht es mir sogar Spaß. Aber bis ich anfange, das kann dauern und da mache ich dann den Termin mit meinem Steuerberater und habe ich ja einen Grund, die Belege alle schön zuzuordnen und der Reihe nach einzuheften. Welche Emotion der Vermeidung dahinter steckt? Da brauche ich für mich auch noch mehr Achtsamkeit und Bewußtsein, das zu definieren, aber es hilft mir, mir konkret dazu Gedanken zu machen. Sehr wahrscheinlich liegt das ganz tief und braucht halt eine gewisse Zeit, um hoch zu kommen. Und da wir über Emotionen keine Kontrolle haben, erwischt es uns meist ungünstig. Letztlich aber genau zum richtigen Zeitpunkt :-)Was gelöst ist, ist gelöst.
    Vielen DANK für den Artikel!

  • Find ich gut,
    aber wie motiviere ich mich, wenn mein Unterbewußtsein sich fürchtet in den Konflikt zu gehen und aus diesem Grund bestimmte Situationen oder Aufgaben gemieden werden? Erst wenn der Druck sehr groß wird, diese Aufgabe erledigt wird, es aber eigentlich dafür schon zu spät ist, oder wertvolle Zeit mit unnötigen Druckgefühlen verloren ging..

    • Karin Lohner

      Mit einem Frühwarnsystem:
      Wozu vermeide ich?
      Wo liegt die Angst genau?
      Was ist der Preis der Vermeidung?
      Welchen kleinen Schritt kann ich trotzdem jetzt sofort tun?

      Wo die Angst sitzt, da geht’s lang und der aktiv gemachte, kleine Schritt ist die einzige Möglichkeit der wirksamen Angstreduzierung.

    • Dieter

      hallo watertime,
      bei ralfs liste ist doch sicher auch eine strategie dabei, die dich motiviert an das entsprech. problem heranzugehen.
      geh doch mal in ruhe die liste durch.
      gruß,
      dieter.

    • Doris Maas

      …wer in den Frieden will, muß durch den Konflikt hindurch…also einfach anpacken und erledigen…

      Wenn “es” erledigt ist, spürt man die Erleichterung/Befreiung…dieses Gefühl mit auf den Weg nehmen zur nächsten Aufgabe…

      Mache ich das “oft genug”, wird es ein Programm und wird das Gegenteil der Aufschieberitis und ich bin dann ein Meister im Erkennen von wichtigen Aufgaben und ein Meister im SofortErledigen…

      Das Schöne ist, ich gewinne ein leichtes fröhliches Lebensgefühl, weil ich selber in der Lage bin, meine Angelegenheiten zu meistern, und das gibt mir Rückgrat und Selbstbewusstsein…

      LG Doris

  • Danke, wieder ein schöner Anstoß am Sonntag morgen. Und wer noch einen Schritt weitergehn will, macht sich auch Gedanken über die Motivationslagen von den Mitmenschen. Das vereinfacht einiges zusätzlich. Oft geht man davon aus, das es doch logisch sei, so und so handeln zu wollen. Dem ist jedoch meist mit nichten so. Eine sehr interessante Herangehensweise, trotz der berechtigtenn _Kritik, hat dazu Steven Reiss. Ich finde, durch die Relfektion über andere, wird die eigene Motivationlage noch deutlicher.

  • mmmmh – alle Jahre wieder dieses Thema und ja, ich kenne niemanden, der sich diesem Thema stellen muß. Mit fortgeschrittenem Alter gönne ich mir immer mehr den Luxus, daß ich nicht den Aufgaben (geliebt oder ungeliebt) hinterher laufe, sondern ich handle angemessen. Habe ich Lust schaffe ich vor, manchmal auf den letzten Drücker und es ist gut wie es ist. Mich motivieren knifflige Aufgaben und immer wieder neue Aufgabenstellungen. Leider nimmt das seit Jahren kontunuierlich ab. Kein Problem, dann erfreue ich mich am hier und jetzt ohne die Fähigkeit zu verlernen mich im entscheidenden Moment wieder zu engagieren. Vielleicht ist es die Weisheit des zunehmenden Alters, die mich Gelassenheit lehrt und erkennen läßt mein Engagement oder Hilfe bei Lösungen durch zuhören oder reden anzubieten. Treiben lassen möchte ich mich nicht und getrieben werden schon gar nicht. Im Übrigen bedanke ich mich für die Denkanstöße, die ich sehr schätze.

  • Auch ich frage mich, wie diese Newsletter so oft zu meiner derzeitigen Situation passen. Muss bei mir auch noch einige unliebsame Dinge regeln, die ich aufgeschoben habe. Danke an Ralf… Die Newsletter gefallen mir immer wieder sehr gut.

    • Doris Maas

      …wir haben offensichtlich alle die gleichen Problemkreise und Hindernisse, wahrscheinlich passen deshalb die Empfehlungen “genau jetzt” so gut…LG Doris

  • ich weiß nich, wie dieser herr senftleben das macht.. schon wieder ein newsletter, der momentan genau zu mir passt: ich hab am 4.1. wieder damit angefangen, sport zu treiben. ich ernähr mich auch bewusster denn je!
    ich betreib hier intensives körper-tuning – in drei tagen sport getrieben (43min waldlauf; 30min pilates; 26min radfahren) – 1,9kg abgenommen, körperfettanteil um 0,6% reduziert.
    meine motivation? gesundheit/ fitness hat bei mir einen sehr sohen stellenwert! und ich hab endlich gerafft, dass ich so nich weiterleben kann (am 4.1. mit 105,5kg angefangen) und mich durchgerungen.. mein nächster punkt: infos, infos, infos.. statistiken, statistiken, statistiken..bücher, artikel.. essens -und trainings-tagebuch; im workout-forum registriert; intensiven kontakt mit jemandem, dermir eine große hilfe und sehr kompetent ist; sofortige erfolge.. das is so meine motivation.
    außerdem GENIESSE ich diese macht, so viel kontrolle über den körper zu bekommen, indem man genau regelt, was er bekommt – und vor allem, immer mehr wissen darüber zu bekommen, was zu mehr kontrolle führt.. das is das reinste tuning. als würd ich von normal-benzin auf super 95 upgraden (vielleicht kommt dann irgendwann noch super plus – aber übertrieben wird nich, ultimate 102 vertrau ich nich so.. )

    und ganz wichtig: das hat nichts mit stressmachen oder imho stumpfsinnigen neujahrsvorsätzen zu tun.. ich hab einfach so sehr lust dazu! :)

    • maria burger

      bravo mach weiter so dass ist die richtige einstellung bei dir hat es click gemacht un nur so geht es

  • Vielen Dank für die wertvollen Beiträge! Dieser passt wie angegossen zum Jahresanfang und den “guten” Vorsätzen. Schieberitis ist wirklich ein ekelhafter Erreger, der mit einem Unwohlgefühl verbunden ist, das keiner wirklich gerne hat. Mir hilft ganz besonders die Frage nach dem Sinn und dabei stelle ich mir die Frage “Wozu?” Da kommen wir rasch ins Nutzendenken und sind in die Zukunft gerichtet. Allein das Bild, wie ich mich fühlen werde, wenn es getan ist macht Lust aufs Handeln. Viel Freude bei Steuerklärung, Ablage, Ausmisten, Wegwerfen, Abnehmen, fällige Gespräche führen ……

  • Hallo Ralf,

    danke für deinen Newsletter. Er war goldrichtig für mich: Steuererklärung! Ich rufe morgen meinen Steuerberater an und mache mit ihm einen Termin aus; dann muss ich mich hinsetzen und meinen Teil dazu beitragen.
    Jetzt suche ich meine Motivationsfaktoren; ich bin gespannt, was mich als “Rentner” noch so alles motivieren kann.

    Herzlich aus Lauf an der Pegnitz
    Reiner

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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