Mutmacher für alle Eltern

"Traut euch, Eltern zu sein: Vom Abenteuer, Familie zu leben" von Helena Harrysson. – Weinheim: Beltz, 2010. – 192 S. – ISBN-10: 3-4078-5914-7. – ca. 18,- EUR (gebunden)

"Traut euch, Eltern zu sein" – hier ist der Titel Programm. Die Schwedin Helena Harryson, selbst Mutter von sechs Kindern sowie Pädagogin, Beraterin, Coach und Rektorin, hat einen wirklichen Mutmacher verfasst. Einen wohltuenden Mutmacher, der Eltern sehr viele kluge und hilfreiche Denk- und Handlungsanregungen schenkt.

Der Hauptteil besteht aus Ausführungen zu den verschiedenen Altersabschnitten:

  • Die allererste Zeit. 0-1,5 Jahre
  • Wenn das Kind plötzlich "nein" sagt. 1,5-3 Jahre
  • Wenn das Kind "Ich" sagt. 3-5 Jahre
  • Wenn das Kind sich auf Abenteuer begibt. 6-12 Jahre
  • Der Durchbruch. Der allererste Schritt ins Teenageralter

Darüber hinaus gibt es noch Kapitel zum Thema "Geschwister", "Gefühle", "Nähe" u.a.

Die einzelnen Kapitel sind weniger ratgeber-mäßig aufgemacht, als dass sie ein bisschen wie persönliche Briefe an die Leserschaft wirken. Die Autorin schreibt in der direkten Ansprache und wählt das "du". Das wirkt aber zu keinem Moment belehrend, sondern es schafft eine schöne Verbindung. In ihrem Nachwort schreibt Helena Harryson: "Ich möchte euch dazu inspirieren, euch zu trauen, die Kinder als einen Teil eurer eigenen Entwicklung und eures eigenen Reifeprozesses zu sehen. Es gibt keine statischen und perfekten Eltern oder Menschen. Aber aus den allermeisten Fehlern, die du machst, kannst du etwas lernen, und dies kann dich motivieren, es beim nächsten Mal anders zu machen."

Als Leser/in fühlt man sich gesehen und verstanden. In jedem Satz wird das positive Anliegen der Autorin deutlich – einfach nur ein bisschen zu helfen. Auch ohne selbst Kinder zu haben, habe ich viele Weisheiten und Einsichten aus dem Buch gewinnen können.

Fazit: Ein wohltuendes und sehr persönliches Buch für alle Eltern.

Bewertung: PunktPunktPunktPunktPunkt

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Kommentare

  • @Alraune: schade, dass Du Deine Elternschaft so negativ erlebst. Ich bin, wie Luna, der Ansicht, dass Du auch ohne große finanzielle Mittel Deinen Kindern eine tolle Jugend bieten kannst. Man muss nur den Kindern früh genug klar machen, dass der ganze Konsum nicht alles ist. Und die verstehen das auch! Ich habe meine beiden auch alleine großgezogen und das Geld war oft knapp. Meine Kinder haben aber auch früh gelernt, dass Mama eben in der Woche arbeiten musste. Dafür habe ich mir an den W.-Enden und im Urlaub ganz viel Zeit für die Kinder genommen. Da musste dann eben mal zu Hause alles liegen bleiben – darunter hat, denke ich, niemand gelitten. Ich trage auch heute noch, nachdem meine Kinder älter geworden sind, und ich mir auch andere Dinge leisten kann, oft Kleider aus dem Second-Hand Laden und kaufe viele Dinge auf dem Trödel. Was ist so schlimm daran?? Ich glaube, das was Dich so bedrückt, ist Dein Gefühl, den Kindern nicht so viel bieten zu können. Mach Dich davon mal frei. Du kannst Deinen Kindern so viel mitgeben, auch ohne Geld.

  • Ich bin seit über vier Jahren alleinerziehend (und zwar “ganz” allein, da ist weder Kindsvater noch jemand anderes zur Ablösung/Vertretung)…..
    Und wir waren auch HartzIV Empfänger….
    Wer etwas will sucht Wege – wer etwas nicht will Gründe!!!!
    Ein für mich stark machendes Motto.
    Ich arbeite inzwischen Teilzeit und kaufe mit viel Spass und meinem Sohne gerne in Second-Hand Läden und auf Flohmärkten, gerne Kleidungund Spielzeug aus zweiter Hand, dafür kaufen wir lieber richtig gute Lebensmittel. Nach allen mir bekannten Umfragen gibt es kaum Kinderkritik wegen mangelder finanzieller Mittel, es geht oft um qualitative Zeit die Eltern mit ihren Kindern verbringen….
    miteinander spielen, lesen, basteln, malen, rausgehen und die Welt entdecken ist keine Frage des Geldes.

  • Mutmacher für alle Eltern

    Kluge Mutmacher! – sind in der heutigen Zeit, mit ihren vielen Herausforderungen, nicht nur Eltern und Paaren, die Eltern werden oder solche, die es nicht werden möchten, willkommen.

    Ein Elternschaft ist mit vielen Entscheidungen verbunden.

    ECOPOP ist eine Umweltorganisation, die sich dafür einsetzt, dass gesunde Lebensgrundlagen und Lebensqualität auch für kommende Generationen erhalten bleiben und macht aufmerksam auf die weltweit stets ansteigende Bevölkerungszahl.

    Leider interessiere ich mich erst seit kurzer Zeit für dieses brisante Thema – bestimmt sind weltweit viele Organisationen tätig, die zum Denken und Überdenken anregen und für ein bewusstes Ja oder Nein zur Elternschaft beizutragen vermögen.

    Edith

  • In Schweden mag das alles gehen. In Deutschland Kinder zu haben, dazu womöglich alleinerziehend, ist definitiv der Schlüssel zu Hartz-IV und Armut. Und ist damit für einen selbst garantiert, daß man sich schlecht und schuldig fühlt, weil man den Kindern nichts bieten kann, Klamotten aus dem An- und Verkauf kauft und Fahrräder für die Kinder auch nicht drin sind. Es sei denn, man bastelt sich welche vom Sperrmüll zurecht. Dazu der Streß und die blöde Anmache von der ARGE, Ein-Euro-Job-Angebote, die man ablehnen muß und sich dafür gute Begründungen aus den Fingern saugen muß… inzwischen kann ich nur sagen, Leute traut euch lieber nicht, Kinder zu kriegen… es sei denn, ihr seid abgesichert.

    Das “Wie” des Kinderhabens, sprich die ERziehung, ist wirklich das Wenigste.

    Also Leute, traut euch lieber nicht, Kinder zu kriegen.

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