Eine kreative Methode, um Sorgen und andere belastende Gedanken loszulassen

Ein Coaching ist dir zu teuer? Dann sei clever und hilf dir selbst!

Viele von euch kennen sie bestimmt auch: Monstergedanken. Oder? Monstergedanken sind negative Gedanken, die uns kaum noch loslassen. Immer wieder kehren sie in unseren Kopf zurück. Bleiben dort einige Zeit. Verhindern, dass wir fröhlich sind. Dass wir konzentriert arbeiten können. Dass wir in der Lösung unserer Probleme weiterkommen.

Aber was hilft uns, diese Monstergedanken loszuwerden?

Dazu habe ich heute mal eine ganz kreative Idee für dich: unser kleines Gedankenmonster! Dieses Gedankenmonster ernährt sich von Monstergedanken. Das heißt, wenn es keine Monstergedanken mehr zu essen bekommt, dann verhungert es. Und das wollen du und ich doch wohl nicht verantworten, oder?

Vielmehr ist das doch eine tolle Win-win-Situation. Wir wollen unsere Monstergedanken loswerden. Und das Gedankenmonster braucht sie zum Überleben. Damit es gesund und munter bleibt. Also füttern wir doch unser kleines Gedankenmonster mit unseren Monstergedanken :-)

Mir persönlich gefällt diese Vorstellung. Ja, zugegebenermaßen: Sie ist sehr verspielt. Aber mir hilft es, so manch einen Gedanken besser loszulassen. Und es hilft mir, die ganze Sache nicht allzu ernst zu nehmen, sondern vielmehr mit einer Prise Humor. Dann kann ich sagen: „Ja, mein kleines Gedankenmonster, du bekommst ja schon was zu essen.“ Und so schreibe ich meinen Monstergedanken auf einen Zettel und füttere mein kleines Monster damit. Ein erster kleiner und kreativer Schritt, belastende Gefühle und Gedanken loszulassen. Und wenn diese Monstergedanken dann ein bisschen weniger in meinem Kopf herumspuken, dann fällt es mir oft leichter, auch Lösungen für mein Problem zu finden.

Das möchtest du auch? Dann gestalte dir mit Hilfe unserer Vorlage dein eigenes kleines Gedankenmonster. Drucke dir einfach die bunte Vorlage auf festem Papier aus. Oder gestalte dir die weiße Vorlage nach deinem eigenen Geschmack.

Dann brauchst du nur noch eine Schere, Kleber und einen Teefilter aus Papier und schon ist das Gedankenmonster fertig. Aber sieh selbst in der Anleitung.

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Über Barbara Pötter

Barbara Pötter ist Sozialpädagogin, Coach für psychosoziale Beratung und Schreiberin.

Nachdem sie knapp 3 Jahre bei Zeitzuleben als Redakteurin und Kursleiterin mitgewirkt hat, hat sie in Konstanz am Bodensee ihr eigenes Unternehmen aufgebaut.

Unter www.stadtlandfreund.de bietet sie nun Veranstaltungen für Menschen an, die neue Leute kennenlernen möchten und gleichzeitig die Stadt und das Umland besser erkunden wollen. Damit greift sie ein Thema auf, das sie auch hier bei Zeitzuleben aus persönlichen Erfahrungen heraus sehr beschäftigt hat und das viele Menschen in ihrem Leben immer wieder berührt.

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Kommentare

  • Ich bin neu hier und war ehrlich gesagt überrascht über den Ton der ersten beiden Kommentare. Das mal beiseite geschoben, kann ich den Grundgedanken eines Gedankenmonsters nur verteidigen. Ich habe – schon etwas her ;) – im Studium ein Seminar zur Kriminalpsychologie besucht. Die Themen waren schon sehr harter Tobak.. und wir haben als erstes (!) Techniken gelernt, wie wir mit unseren negativen Gedanken (welche uns allen jede Woche nachgingen) umgehen und das war sehr ähnlich dem Gedankenmonster hier. Ob man den Hausmüll entsorgt und dabei einen negativen Gedanken mit wegwirft oder unter der Dusche die negativen Gedanken weggespült, einen Brief schreibt oder ähnliches, der Grundtechnik ist immer gleich und funktioniert. Ich wende diese Technik nunmehr seit über 15 Jahre auch auf andere Bereiche an und bin sehr dankbar um dieses Wissen. Das Monster ist einfach eine kreative Variante davon, find ich gut! Weiter so.

  • An alle,
    lest mal das Büchlein “Einreden” von Anselm Grün und Ihr werdet feststellen, daß das viel Ähnlichkeit mit der Methode hat, natürlich auf einem anderen Niveau.
    Oder die ganz einfachen “Gedankenstopps” in der Psychotherapie.
    Dies Monster ist einfach ganz schlicht und bildhaft. Für denjenigen, der es so braucht, super o.k. – für den, der es anders braucht: Einfach nicht machen. Danke für die humorvolle Idee – ist ein süßes Kerlchen ;-)

  • Hallo liebes Team, endlich wieder ein Beitrag der so richtig aufmischt. Schön – denn jeder kann sich doch nehmen was für ihn passt. Und ich bin sicher, dass es viele Leser gibt, die damit etwas anfangen können. Wer sein inneres Kind (danke Maren ;-) ) noch beherbergt und pflegt kann mit spielerischen Methoden eben mehr anfangen. Andere vielleicht ein bisschen weniger. Wir haben früher die Monstergedanken auf Zettel geschrieben, verbrannt und die Asche in den Wind gestreut. Wer etwas wirklich loslassen wollte, bei dem hat´s auch geholfen. Meine Erfahrung: es liegt NIE an der Methode allein sondern eher an der Einstellung zum Problem. Mancher braucht seine Monster auch für seine Seele – denn ohne sie wäre das Leben doch zu einfach…und das kann doch nicht sein. Nochmal: Einstellungssache! Ich bastle mir jetzt ein richtig grausliches Monster und stelle es in den Garten! Danke liebes ZZL-Team für Eure ganze Arbeit!

  • Hallo zusammen,

    ich finde es erschreckend was hier geschrieben steht. Nein, nicht im Artikel, sondern in den Kommentaren. Ich glaube ich habe bei ZZL sehr viel gelesen die letzten Jahre inklusive den Kommentaren… aber so eine Reaktion…..kannte ich bisher nicht und kann ich nur mit Kopfschütteln kommentieren!!!

    Dahinter stecken nach meinen eigenen Erfahrungen dann Leute die es super toll gefunden hätten, wenn hier ein Link zu einem vermeindlichen “Top-Coach” gestanden hätte der für ein Therapie-Seminar anderthalb tausend Euro verlangt hätte und man am Ende lernt wie man seine Problemgedanken durch ‘Reinigendes Schreiben’ besser loslassen kann…ist genau dasselbe…dort wäre es der Burner gewesen…hier ist es kindisch. Nur soviel: Ich hatte etwas das mich monatelang belastet hat…ich habe es irgendwann als Brief aufgesetzt und wollte auch weiter damit arbeiten, daher legte ich ihn ins Regal…..doch zum weiter bearbeiten kam es nicht denn seit er da liegt habe ich von diesem Thema Ruhe! Und ob man dies Gedankenmonster nennt oder Schreibtherapie oder sonst wie….am Ende zählt der Erfolg!

    Danke ZZL-Team!

  • Ja, das sind alles liebe Nettigkeiten-Antworten, nach dem Motto: trallala, alles halb so schlimm. Nur wenn Jemand im Tal sitzt wird er nicht plötzlich sagen: ach wie schön, jetzt bastel ich mir mal so ein nettes Mönsterchen.
    Ich habe einige “Coaches” in “echt” erlebt, da denke ich auch manchmal, nehmen die mich jetzt auf den Arm? Die schießen aus dem Boden wie Unkraut und da kommen die immer gleichen Überlebenssprüche und…. chaka – du schaffst das!…ganz so einfach ist es nicht…. aber das ist ja hier auch keine Therapieecke…sondern Alltagspsychologie…und nicht die Schlechteste.

  • Ich finde solche Ideen nicht nur erfrischend, sondern durchaus sinnvoll und anwendbar. Die Gedanken, wie man was am Besten in den Griff bekommen könnte, werden – so finde ich – schließlich immer komplizierter. Diese witzige Anregung ist endlich mal was simples. Man muss nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schießen . Vielleicht bringe ich mein Gedankenmonster mit (Über-)Füttern ja endlich zum Platzen :-).

  • Hallo,

    ich finde die Idee gut. Mein Sohn hat einen Sorgenfresser als Kuscheltier. Da gibt es viele verschiedene von. Den darf ich auch ab und zu mal benutzen…

  • Hallo!
    Auch ich finde das Bild vom Gedankenmonster sehr plastisch und absolut erfrischend. Und ob eine Methode funktioniert oder nicht, liebe Heide-Rose, hängt auch davon ab, mit welcher Art von Gedanken oder Einstellung wir sie belegen, und ob wir sie überhaupt ausprobieren. Ich glaube, jeder Mensch ist einzigartig, und so funktioniert bei einem diese, und beim anderen jene Methode. Wie Henry Ford schon gemeint hat: “Ob du glaubst, dass du etwas schaffst, oder ob du glaubst, dass du etwas nicht schaffst: du wirst immer recht behalten…”

  • also ich habe auch bei dem Beitrag geschmunzelt.

    Ich werde es mal ausprobieren, ich habe mir oft schon einige Gedanken oder auch einige wichtige Sachen aufgeschrieben, hat gewirkt.

    Ich habe meistens niemanden, mit dem ich manche Themen oder Gedanken anvertrauen könnte oder auch will.

    Macht weiter so.

    Gruß Petra

    • Hanni

      Hallo Petra,

      deine Antwort hat mich so angesprochen und getröstet:
      ….”ich habe meistens niemanden…” So geht es mir oft auch, obwohl ich einen Partner habe und auch Freundinnen.
      Den Partner will man nicht mit allem belasten (das gefällt ihm ja auch nicht), die Freundin weiß oft alles besser (meine Erfahrung), meine beste Freundin (Seelenfreundin) ist plötzlich und unerwartet verstorben.
      So nehmen die Monstergedanken manchmal überhand.
      Ich werde versuchen, diese Methode anzuwenden, warum soll das nicht bei mir auch klappen.

      Danke an dich und Ralf,
      Hanni

  • Euer Beitrag ist äußerst erfrischend und nimmt den Problemen die Schwere. Danke für diese gute Idee.
    Ich lese Euren Newsletter seit mindestens 5 Jahren und bin immer wieder positiv angetan.
    Macht einfach weiter so.

  • Herzlichen Dank an’s ZZL-Team. Die Vielseitigkeit an Möglichkeiten, Hürden zu nehmen wird durch diese Seite (ZZL) deutlich. Wer mal richtig festhängt im Leben, fragt nicht danach, ob es ein Gebet an Gott, ein inneres Gespräch mit einem Engel, ein Freund, eine besondere Situation oder ein Gedanken-Monster ist, das einen wieder auf die Beine bringt. Ein Perspektivwechsel, der uns in’s Handeln bringt, ist Gold wert. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die große Veränderungen bringen – und wenn man nur die Worte anders betrachtet (vom Monster-Gedanken zum Gedanken-Monster). Ja, es ist schlicht. Und genau darin liegt die Genialität. Der Zweck heiligt die Mittel? Wichtig ist doch nur, das wir wieder (etwas) in Harmonie, in Fluß kommen. Nimm das Wort “enttäuscht” aus dem ersten Kommentar. Ich finde Enttäuschung gut, weil ich von Täuschung befreit werde und klar sehe. Gebt der Sache einen hochtrabenderen Namen als Gedanken-Monster. Es ist Psychohygiene.
    Danke an ZZL für die Kreativität! Macht weiter so!

  • Ich kann nur der Vorschreiberin Connie Recht geben: “Na aber Hallo…so unfreundlich muss man nicht auf die Idee reagieren!! Wenn es nicht gefällt, läßt man`s eben!” Genau! Warum so bösartig? Es gibt immer die eine oder andere Methode die einem nicht zusagt. Und gerade bei “Monstergedanken” sollte man es vielleicht mit etwas mehr Humor versuchen!

  • Total super- finde ich das Gedankenmonster! Spipierisch mit sowas umzugehen möchte ich eher auch tun- nur aber- wenn die negative Gedanken da sind- ist es schwer etwas. Lustig zu machen..vielleicht sollte ich ” einen symboischen Monstergegenstand ” immer mitbringen(Geschmück oder so?) so dass ich mir einfacher daran erinnern könnte- und einfach die Prosedüre ausführen? Vielen Dank fürs Newsletter!!!

  • Sehr humorvoll und soo wundervoll kindlich leicht!!!!
    Dankeschön für die Idee!
    Das innere Kind lebt. Egal welches Alter der soo ernsthafte “Erwachsene”
    hat, der nach “Anspruchsvollerem” sucht….
    Sucht mal schön! Wer sucht, der findet…vielleicht…irgendwann…
    Sucher suchen immer! nicht nur zu Ostern.

    Ein lieber Gruss von Kerstin

  • Belastende Gedanken aufzuschreiben und abzulegen, ist schon immer eine Möglichkeit gewesen, sie nicht ständig mit sich herum zu tragen. Man hat nicht immer jemand, dem man sie mitteilen könnte. Unsere Last ist oftmals schon schwer genug. Wenn man sie geteilt hat, wie auch immer, fühlen wir uns vielleicht erleichtert, auch wenn sie immer noch präsent ist.
    Das “Gedankenmonster” ist eben eine spielerische Art, mit Belastendem umzugehen, und das nicht nur für Kinder, sondern auch für diejenigen, die sich das innere Kind bewahrt haben.

  • Hallo… seit einiger Zeit erhalte ich den Newsletter von zeitzuleben. Alle bisherigen Beiträge gefallen mir sehr gut. Aus meiner Sicht sehr praxisnah und schnell und einfach im Alltag zu integrieren. Auch der spielerische Umgang mit Monstergedanken finde ich gut. Sollten wir nicht alle mal wieder ein bischen spielen? Sollten wir uns nicht viel häufiger an unsere Kindheitstage erinnern? Ich glaube, dass spielerisch und einfach, oft die besten und nachhaltigsten Ergebnisse darstellen. Ich wünsche allen ein frohes Osterfest

  • Beim lesen vom Beitrag ist mir eine lächeln über die Lippen gehuscht und meine Stimmung hat sich für ein Bruchteil verändert. Es sind die simplen Sache in dieser Welt die Sie farbiger fröhlicher und spannender machen und ich kann nur Gutes vom Newsletter Team abgewinnen und wünsche allen schöne Ostern und weiterhin viel tollen Geschichten und Impulse. Danke und beste Grüsse aus der Schweiz.

  • Na aber Hallo…so unfreundlich muss man nicht auf die Idee reagieren!! Wenn es nicht gefällt, läßt man`s eben, oder hat eine bessere Idee?
    Es gibt doch schon sooo viele Strategien und diese spielerische Herangehensweise löst vielleicht durch Humor schon etwas von den Monstern auf;-)
    In grübelerischen Momenten ist doch oft eh am wichtigsten u auch am schwersten , dass man ins Tun kommt um den Kreislauf zu durchbrechen. Und wenn man es dann schafft sich aufzuraffen, ist es nicht so wichtig “was” es ist sondern “dass” man etwas tut.
    Das ist zumindest meine Erfahrung.
    Allen ein schönes Oster-WE

    • Annemarie

      Hallo Connie,

      danke für Deinen Beitrag!
      Ich seh’s genauso.

      Herzliche Grüße
      und einen schönen Ostermontag

      Annemarie

  • ja, es kommt spielerischen oberflächlich daher. Aber ich selber kann der ganzen Übung ich ja Tiefe geben.
    Wenn ich die Suche nach den Monstergedanken mit einem inneren Prozess verbinde, besteht die Möglichkeit, das sich ganz neue und unerwartete Gedanken melden.
    Wenn ich diesen Monstergedanken dann einen guten Ort gebe, habe ich Abstand und kann mit den Gedanken arbeiten.
    Im Focusing heißt diese Technik ” Freiraum schaffen”. Ob nun dieser guter Ort ein Papiermonster ist oder ein Päckchen oder ein Liegestuhl am Strand, das kann nur der “Besitzer” der gedanken entscheiden. Mit den Kindern bastele ich tatsächlich manchmal solche Papiermonster.

  • Hallo,
    ich finde, das könnte für Kinder gut funktionieren, ich werde es bei Gelegenheit ausprobieren.

    An die Quatsch schreiber: Es gibt auch andere Gelegenheiten und Situationen, in denen etwas funktionieren könnte. Etwas auszuprobieren schadet nicht – oder seid Ihr das Zentrum der Welt?

  • Warum nicht mal spielerisch an dieses, ja eh schon so ernstes Thema rangehen?
    Ich finde die Idee ganz witzig und es ergibt sich beim ausprobieren vielleicht eine neue Sichtweise.
    Es ist nur eine andere aber sicherlich nicht schlechtere Herangehensweise.
    Humor killt Widerstand

  • Also was soll denn dieser Beitrag. Absoluter Quatsch.
    Da gibt es andere Methoden – effektive – und nicht einen solchen Shit., Entschuldigung – muss schon sagen, was soll denn das denn ?

  • Enttäuschend, da doch sehr schlicht und weit unter dem Niveau, die diese Seite einst hatte…

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

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