Nur nicht zu viel erwarten?

„Beschränkte Erwartungen führen zu beschränkten Erfolg.“

— Susan L. Willig

Zum Jahreswechsel haben wieder viele Menschen gute Vorsätze gefasst und verschiedene Ziele für das neue Jahr formuliert.

Nun gibt es immer wieder Leute, die darauf hinweisen, dass man sich nur nicht zu viel vornehmen soll, da man sonst enttäuscht sein könnte. Dass man lieber nur kleine Ziele angehen soll, da die großen Ziele eher unrealistisch sind. Dass vieles doch gar nicht möglich sei und dass es besser sei, sich mit dem zufrieden zu geben, was man schon hat.

Ich muss sagen, ich halte es in dieser Hinsicht eher mit Susan L. Willig. Ich glaube nämlich fest daran, dass wir in sehr vielen Bereichen vor allem durch unsere Zweifel und Ängste begrenzt sind und nicht durch die Realität.

Schauen Sie sich einmal in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis um: Was erreichen die Menschen, die sich nur wenig vornehmen? Und was erreichen die, deren Ziele groß und mutig sind?

Ich möchte nicht falsch verstanden werden – natürlich ist es wichtig, so gut auf sich aufzupassen, dass man sich nicht ständig überfordert und klar, vollkommen unrealistische Ziele können frustrieren. Aber ganz ehrlich: ich kenne weit aus mehr Menschen, die, was ihre Ziele angeht, zu vorsichtig sind, als dass ich solche kenne, die tatsächlich nach den Sternen greifen.

Von mir selbst kann ich nur sagen, dass sich immer wieder Ziele und Wünsche in mir bildeten, bei denen ich zunächst auch keine Ahnung hatte, wie ich die verwirklichen soll – aber ich wuchs und entwickelte mich mit ihnen mit. Gut, manches musste ich umformulieren oder ich merkte, dass es mir eigentlich doch um etwas anderes ging. Für viele Probleme, die ich im Vorfeld sah, gab es dann aber Lösungen, viele Bedenken verflogen beim Tun.

Alles in allem bin ich im Nachhinein froh über jedes Ziel, welches ich angegangen bin – auch wenn ich nicht alle 100%ig erreicht habe.

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Kommentare

  • Hi Christiane !
    Eine der besten Betrachtungen die ich heute lesen durfte. Vielleicht ist genau das eine Sicht unter vielen Perspektiven die es wirklich bringt.Habe ich auch ab und zu schon so gedacht wie du, aber vergesse es halt auch mal wieder.
    Der Focus auf höher, weiter, schneller ,besser oder einfach nur anders ist so wie alles gut und wichtig.
    Das Thema der frustierend nicht erfüllten Erwartung entsteht ja auch erst durch den schmerzlich empfunden Mangel unter anderem fehlender innerer Gelassenheit welche auch ein Zeichen fehlender Selbstliebe ist.
    Danke !

  • Ich finde, hier muss man einen deutlichen Unterschied machen zwischen Erwartungen an sich selbst und dem, was man in bezug auf Andere erwartet. Nach meiner Erfahrung tut es der inneren Gelassenheit gut, von Anderen möglichst gar nichts zu erwarten: Schön, wenn dann doch was kommt, aber kein Ärgern, wenn nicht.

    Betreffs der Erwartungen an sich selbst und die eigene Zukunft finde ich es mittlerweile recht krass, dass immer mehr auf “Ziele erreichen” und streben, streben, strampeln orientiert wird. Nichts dagegen, dass man z.B. beim Start eines neuen Projekts ungefähr weiß, wo man hin will – aber jenseits des Pragmatischen erscheint mir das allgemeine Streben doch schon als recht “Stress-geneigt”. Das zu tun, was das Herz einem sagt, dafür brauch ich keine großen Pläne und Ziele – und immer “in Erwartungen” zu leben, heißt ja auch, sich niemals glücklich und zufrieden zu fühlen, sondern ständig MEHR zu wollen.

  • große ziele – kleine ziele … spielt das eine rolle? denn das was für den einen ein großes ziel ist, wird vom anderen belächelt – und umgekehrt. weil jeder nun mal seine eigenen schwierigkeiten, schwächen – aber auch möglichkeiten und stärken hat.

    geht es nicht eher darum, zu tun, was man möchte? was allerdings voraussetzt, dass man weiß, was man möchte … und das auch konsequent lebt.

    oder sehe ich da was falsch?

  • Um mal auf das eigentliche Thema zurückzukommen: kann man sich zu viel vornehmen? Die Ziele zu hoch stecken? oder zu viele Ziele setzen?

    Ich meine ja und stimme mit der Autorin nur teilweise überein. Ok, wenn man sich in geistigen Grenzen bewegt, wird man vermutlich nur kleine Fortschritte erreichen. Aber große Ziele sind nicht per se erfolgreicher oder glücklich machender. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass ein Ziel mit den geeigneten Mitteln gepaart ist, dieses auch zu erreichen. Habe ich genügend Energie, um wirklich an der Erfüllung meines Ziels dranzubleiben? Wie gehe ich mit Phasen der Schwäche um? Wie leicht oder wie schwer lasse ich mich durch Schwierigkeiten oder Widerstände von meinem Ziel abbringen?

    Darin besteht meiner Meinung nach die große Kunst. (Die ich nicht beherrsche)

    Viele Grüße

    Christine

  • Auch ich bin der Meinung, je höher man seine Ziele ansetzt, desto mehr wird man im Leben erreichen. Auch wenn manches Fernziel am Anfang unrealistisch erscheint, sollte man es nicht aus den Augen verlieren, denn im Leben ist alles möglich, wenn man zielgerichtet darauf hin arbeitet.
    Auf dem Weg dorthin sind die kleinen, kurzfristigen Zwischenziele die Motivation für noch Größeres.
    Aber beachtet bitte, dies ist wirklich ungemein wichtig, auch wenn es von manchen Menschen belächelt wird: Schreibt Eure Ziele, die Nahen wie die Fernen konkret nieder. Ich tue das jeden Tag nach getaner Arbeit, kurz bevor ich zu Bett gehe. So kann man auch besser kontrollieren, was habe ich schon erreicht und welche Schritte fehlen noch, um meinem Ziel näher zu kommen.
    Noch ein Tipp von mir persönlich. Nach dem Niederschreiben nehmt ein Buch zur Hand, das mit dem Erreichen des Zieles zu tun hat, lest einige Seiten und sellt Euch vor dem Einschlafen mit Hilfe von Selbstsuggestion vor, wie Euer Leben aussieht wenn Ihr das Ziel erreicht habt. Glaubt mir, man fühlt sich am nächsten Morgen, auch nach zu kurzer Ruhezeit fit für den Tag und kann weiter erfolgreich am Erreichen des gestellten Zieles arbeiten.

    Mit den besten Grüßen aus Oberfranken
    Norbert

  • liebe Frau Eva …
    Einen Menschen an sich zu binden heißt doch, sich an ihn zu klammern. Das kann nicht gut sein, denn stellen sie sich einmal vor,…
    Druck baut sich auf wenn man an etwas gebunden ist, man fühlt sich nicht wohl und man flüchtet.
    Aber wenn man dem, den man liebt sein Vertrauen schenkt und zeigt das man immer für ihn da ist, so ist das doch das Schönste Geständnis was die Liebe bietet.
    Vertrauen Sie Ihrem Herzen und lassen Sie los, auch wenn es hart klingt. Ein schönes Buch dazu “Das LoLa-Prinzip”, kann ich nur empfehlen.
    Ich wünsche allen, egal wer auch immer es sein mag, nur das beste für ihn oder sie. Es bringt mir die Gewissheit zurück und das Vertrauen.
    Ich wünsche Ihnen alles Gute … Ingrid

  • Liebe Tania,

    ja, das “Große Ziele setzen” steht oft dem Setzen von kleinen erreichbaren Dingen gegenüber. Will man den Erfolg in kleinen Schritten messen, oder sollte man Visualisieren, was im inntersten Raum an Gedanken und Wünschen vorhanden ist. Und dann braucht es auch kleine Schritte. Danke für deine Anregung, überhaupt nachzudenken über unsere Möglichkeiten und unsere wirkliche Unbegrenztheit.

    Mit lieben Grüßen und herzlichem Dank für deinen Newsletter
    Heide

  • Hallihallo,

    die neue Newletter von Tania habe ich mit großem Interesse gelesen. Vielen Dank für den schönen Beitrag. ich kann dem voll und ganz beipflichten. Warten auf den Traummann kann ich hingegen nicht empfehlen. Ich denke aber daß es im Leben durchaus Ziele gibt, die uns den Traumpartner für ein Weilchen vergessen lassen. Das soll nicht heißen dass man den Menschen, den man liebt vergessen soll, sondern vielmehrt sich einen Lebensinhalt suchen der über die Partnersuche hinausgeht. Und das funktioniert ganz sicher. Denn was würden wir tun, wenn wir ganz sicher wären? Einem Ideal von uns selbst hinterher träumen? Oder vielmehr die Dinge anpacken und jetzt handeln und jetzt leben. Der Rest ergibt sich dann ganz von selbst.

    Viele Grüße
    Angelika

  • Es ist interessant, die vielen unterschiedlichen Meinungen und Ansichten zu lesen. Natürlich können beschränke Ziele auch nur zu beschränkten Ergebnissen führen, weil sich der Mensch schon zu Beginn seines Weges damit eingrenzt. Wenn ich meine Ziele setze, brauche ich eine Vision.Ein Ziel, das ich nie Erreichen werde, aber die vielen Ziele, die ich brauche, um dieser Vision immer näher zu kommen, kann ich mit viel Fleiß, eigenem Denken und einem festen Glauben daran erreichen. Meine positive Ausstrahlung könnte auch reichen, einen anderen mir sympatischen Mitmenschen anzuziehen. Nichts ist unmöglich Eva.Freundliche Grüße

  • Liebe Sibille,

    aber es geht doch nicht darum Zeit zu verschwenden, sondern das zu tun was das Herz einem sagt. Und wenn das Herz möchte, dass man auf jemanden wartet – dann ist das doch keine verschwendete Zeit.
    Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sich ein Herz niemals irrt, und das man ALLES, wirklcih alles erreichen kann, wenn man nur auf seine innere Stimme hört und ihr auch folgt.

    Wer weiß das schon, vielleicht lernt man in dieser Zeit des Wartens und der oberflächlichen Trauer, Dinge die einem sonst zu lernen nicht möglich gewesen wären. Also lieber in einer solchen Situation bleiben, bis man weiter über sich selbst hinaus wächst, und sich etwas verändert, als sich etwas aus dem Herzen reißen, was dorthin gehört.

    Ganz liebe Grüße

    PS: ich fand die Sprüche/ Zitate über Ziele tief berührend. Dankeschön

  • Ich denke mit dem was Sie schreiben haben Sie vollkommen Recht. Wir alle arbeiten nach dem Gesetz der Anziehung! Was wir denken und fühlen das strahlen wir aus. Bei Zielen ist das ähnlich. Wenn ich mir ein Ziel gesetzt habe und auch meine Gefühle und mein Denken sich so verhalten als hätte ich dieses Ziel bereits erreicht, so kommt das Gesetz der Anziehung ins Spiel.

    Mein Satz dazu lautet: Denke groß und werde groß!

  • Hallo!
    Auch ich bin der Meinung, daß es viel zuwenig Menschen gibt, die sich selbst was zutrauen.
    Wieviele Menschen in meinem näheren sozialen Umfeld wurde als Kind eingeimpft; “Vorsichtig/ sei mit deiner sicheren Arbeitsstelle zufrieden/ besser nicht soviel Investieren und dann verlieren….”
    Und dabei bleiben sie mMn. in ihrem Denkmuster gefangen.
    Auch wenn wir für solche Freunde eher als Freaks bezeichnet werden, es gibt vieles, daß wir ausprobieren möchten.
    Nichts ist unmöglich!

  • Mein Motivationssatz lautet immer :
    Was ich mir von ganzem Herzen wünsche , geht auch in Erfüllung .
    Es gibt eine ganz bersondere Kraft , die mich dahin zieht , wo ich hingehöre , ich muß allerdings auf meine innere Stimme hören ,und kann mich dann in die richtige Richtung bewegen.

  • ich finde es auch nicht “blöd” darauf zu hoffen oder zu warten, bis ein Mensch den man liebt, den weg zu einem findet.
    dabei ist von Bedeutung zu wissen, was der grund dafür ist weshalb “Warten” angesagt ist.
    Ich liebe enen Mann der sich nicht wirklich entscheiden kann, weil er schon mal eine Fehlentscheidung getroffen hat und in der Angst gefangen ist solchen Fehler wieder zu begehen.
    Ich erlebe mit ihm ständiges Hin und her und es braucht viel Kraft und Verständnis und vor allem Liebe, die Hoffnung nicht aufzugeben, dass er eines Tages seine Zweifel aufgibt.
    ich glaube in solch einem Fall ist es richtig, die Seele entscheiden zu lassen und sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Lieber die Zeit mit hoffen verbringen als mit Hoffnungslosigkeit.
    liebe Grüße Sanne B.

  • Für mich gibt es Unterschiede zwischen Träumen und Zielen.
    Vielleicht grundsätzlich erklärbar mit dem Zitat:
    Ein Ziel ist ein Traum mit einem “fixen” Endzeitpunkt.
    oder mit:
    Traum – Wunsch des Selbst – macht mich glücklich
    Ziel – Wunsch des Egos – macht mich erfolgreich

    Und dann gibt es noch, was wir eigentlich selbst nicht wirklich wollen, sondern eher wollen um andern zu gefallen, oder uns so anerzogen wurde.
    Darauf bin ich beim Schreiben der Geschichte
    mit dem Wanderer gestossen.
    http://www.e-stories.de/view-kurzgeschichten.phtml?15205

    Herzliche Grüsse aus der sCHweiz – Franz

  • Bisher habe ich keine Vorsätze oder Ziele am Anfang eines neuen Jahrs gefasst, weil ich genau wusste, dass ich sie nicht erfüllen bzw. erreichen kann.
    In diesem Jahr bin ich aufgrund einer doch recht langwierigen Krankheit, deren Ursache bisher noch nicht gefunden wurde, ans Haus “gefesselt”, das heißt: ich darf nicht arbeiten gehen, soll mich schonen usw. So habe ich natürlich mehr Zeit über Ziele und Vorsätze nachzudenken. Nicht zuletzt wegen der Krankheit, komme ich zum Ergebnis, dass ich mein Leben so nicht mehr weiterführen möchte mit all der Hektik, Stress, den Problemen, die zum großen Teil gar nicht meine sind, die ich mir aber zu meinen eigenen mache.
    Konkrete Vorsätze oder Ziele habe ich mir nicht gesetzt, sondern eher zwei “Leitlinien” mit den Überschriften:
    Eile mit Weile (ein altes Sprichwort, das sicher doch eine Bedeutung hat) und “Simplify your life”.
    Beides habe ich auf einem Blatt notiert und an die Pinwand gehängt, an der ich mehrmals täglich vorbeigehe.
    Jedes Mal, wenn mir auffällt, dass ich davon abweiche, ergänze ich die Leitlinie um konkrete Ziele, die ich dann nicht mehr aus den Augen verliere.
    Beispiel: “Eile mit Weile”: Alles in Ruhe erledigen, sich nicht von äußeren Zwängen, Terminen unter Druck setzen lassen, auch mal Nein sagen, wenn ich eine Sache nur unter großem Stress erledigen könnte, einen Schritt nach dem anderen machen, nicht mehr als zwei oder gar mehr Dinge gleichzeitg machen (auch wenn Frauen das angeblich können), ich kann und will es nicht mehr, da meine körperliche Gesundheit darunter leidet.
    “Simplify your life”: hier geht es zunächst um ganz banale Dinge wie z.B. wenn ich ein neues Teil (Kleidungsstück, Buch usw) kaufe, werde ich dafür zwei alte Teile “entsorgen”. Oder Probleme, die ich nicht lösen kann, Dinge, die ich nicht selbst ändern kann, werde ich von meiner “Lebensfahne” streichen bzw gar nicht erst darauf schreiben.

    Sicher wird das sehr schwer fallen, aber die Ziele habe ich (fast) immer vor Augen an der Pinwand, so dass ich sie nicht vergesse.

    Es wäre schön, wenn von Seiten der Redaktion nach einigen Monaten die Aufforderung käme, einmal Bilanz zu ziehen, wie es um die Erreichung der Ziele bei den einzelnen steht.

  • Man muss nach den Sternen greifen, damit man wenigsten über die Baumwipfel hinauskommt.
    Von wem die Worte stammen weiß ich nicht, kann sie aber aus eigener Erfahrung bestätigen. Und dann das große Ziel zerlegen. Einen Kuchen isst man ja auch nicht in einem Stück.

  • Zu diesem Thema passt wohl ein Wort von Hermann Hesse: “Damit das Mögliche entsteht, muss immer das Unmögliche versucht werden”.

  • Hallo lieber Ralf! ;-)

    Danke für diesen tollen Beitrag – und ich gebe Dir recht:
    Wer nur kleines vom Leben erwartet, wird auch nur kleines bekommen. Und wer wirklich grosses erwartet, wird es auch bekommen!! ;-))
    Nur fühlen sich viele Menschen anhand solcher grossen Ziele “überfordert” oder denken, schöner Traum, aber das werd ich ja sowieso nicht erreichen…
    Deswegen bin so ein grosser Freund von “Babysteps”. Das grosse Ziel vor Augen, jedoch einfach immer einen Schritt nach dem anderen… ;-) Weil dieses Thema so wichtig ist, hab ich dazu in diesem Jahr sogar schon 2 Podcasts gemacht, in denen ich genau erkläre, wie es funktionieren kann:
    Sich grosse Ziele setzen – und trotzdem erreichen… ;-)
    Wenn Du Lust hast, kannst Du ja mal reinhören! ;-)

    [Werbelinks entfernt]

    Ganz liebe Grüsse und einen schönen Sonntag! :-)

    André

  • Z wie Zone der Bequemlichkeit verlassen
    I wie Interesse zeigen. Geschäftlich wie privat
    E wie Entscheidungsfreudig
    L wie Loben. Wann habe ich das letztemal jemand gelobt?

  • Hallo,
    ich glaube, man muss bei dieser Zielsetzung sehr genau hinsehen.
    Wenn ein Paar wegen äußerer Hindernisse (noch) nicht zusammen kommen kann, ist es ein realistisches Bestreben, die Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
    Bei Eva geht es aber darum, auf einen Mann zu hoffen, der nicht an einer Beziehung mit ihr interessiert ist.
    Ich habe selber vor vielen Jahren in einer solchen Situation gestanden.
    Ergebnis: Viele Jahre lang habe ich die Möglichkeiten einer realistischen Beziehung mit einem anderen Mann blockiert!!!
    Vor solchem Warten kann ich nur warnen.
    Viele Grüße,
    Sibille

  • @sara

    Also, ich denke nicht, dass irgendjemand hier an manipulative Spielchen gedacht hat. Und ich denke nicht, dass man es pauschal sagen kann, wenn man doch nichts von den Hintergründen weiß. Und ein “passives Abwarten” ist es trotz fehlender Manipulation nicht. Es gibt eben viele Hürden. Stell dir vor, zwei können nicht zusammen sein, weil der eine Deutsche ist und der andere Türke. Da entstehen viele Konflikte. Oder lebt der eine im Ausland und hat keine Möglichkeit hier zu sein. Oder einer ist in einer Ehe noch gefangen. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten – warum nicht als Ziel, dass diese Hürden einmal überwunden werden, wenn doch die Gefühle da sind? Ein Ziel, ein Traum kann alles sein und eben nicht nur 13 kg abzunehmen. Von solch einem Ziel muss man nicht träumen, das ist ja ziemlich sicher, dass es klappt, wenn man sich an alles hält (Ernährung, Sport, etc.) Nun ja, POSITIVES DENKEN und so kommt man dem näher….

  • Eine Traum verwirklichen, ein Ziel verwirklichen ist nur möglich, wenn man einen Traum umsetzt, an ihm arbeitet. Wenn man Wege sucht ihn zu verwirklichen, wenn man lernt sich ihm in Schritten zu nähern, in kleinen Schritten in grossen Schritten, je nach Situation, je nach Gelegenheit. Was unternehmen Sie um sich ihrem Traum zu nähern? Was können Sie unternehmen, was möchten Sie unternehmen? Wie machen Sie das? Warum machen Sie das?

    Versuchen Sie doch einmal an Ihrem Traum zu arbeiten. Geben Sie Antworten auf die obenstehenden Fragen und Ihr Traum wird schnell viel konkreter.

    Hoffentlich klappts. Wünsche viel Erfolg

  • Mmhh…ist es wirklich ein “Ziel” wenn man sich wünscht oder davon träumt, mit jemandem einmal zusammen zu sein, respektive, dass dieser Mensch einen einmal als Partnerkandidat/in ansieht? Ich bin mir da nicht sicher. Als Ziel hätte ich nun eher Dinge verstanden, wie “eine Million in den nächsten 7 Jahren verdienen”, “endlich befördert werden”, “13 kg abnehmen”, “alle Harry-Potter-Romane in 3 Monaten durchlesen”, also Dinge, die stark vom eigenen Handeln abhängen und nicht von den emotionalen Entwicklungen einer anderen Person. Es sei denn, ich möchte mich manipulativer oder anderer aktiver Verführungstechniken bedienen, aber bei einem passiven Abwarten würde ich es eher nicht als wirkliches “Ziel” verstehen. Was die “Größe” des Zieles betrifft, so habe ich für mich persönlich festgestellt, dass wenn ich einen Weg sehe, der plausibel vom Jetzt zum Dann führt, und ich Etappenziele definieren und erreichen kann, dann spricht nichts gegen große Ziele.
    @Eva/sunshine: Ich wünsche Euch aber, dass Ihr Glück habt, und sich Euer Wunsch erfüllt, oder Euch das Leben mit einem neuen Menschen zusammenbringt, der Euch die gleichen positiven Gefühle entgegenbringt, wie Ihr ihm.

  • Liebe(s) Glückskind!
    Danke für deinen wunderschönen Eintrag. Er hat mich zu Tränen gerührt (Ja, ich habe momentan etwas nah am Wasser gebaut ;-)), mir aber auch wieder viel, viel Mut gemacht. DANKE und alles Liebe und Gute für dich!
    Eva

  • Das mit dem: Jemand an sich binden/mit jemand einmal eine Beziehung haben, beschäftigt auch mich. Ist auch mein Wunsch. Bei uns ist es aber so, dass wir uns lieben, aber diese Liebe (noch) nicht ausgelebt wird. Viele Hürden. Ist es hier ganz hoffnungslos zu hoffen und zu warten? Denke nicht, denn die Voraussetzung (die Liebe) ist schon mal gegeben. Man glaubt aber gar nicht, dass es dennoch nicht so einfach ist – tja, so ist das Leben.

  • Ich finde das absolut nicht blöd. Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation und denke, so lange man sich als großartig genug empfindet und den Mut hat so lange zu warten, bis auch der andere das erkennt ist das ein schönes Ziel. Es geht ja nicht darum, sich jemanden an den Hals zu schmeißen, sondern nur zu wissen, was man will, und dadurch genug Geduld zu haben. Außerdem weiß man bei Zielen doch nie, ob sie nun erreicht werden können oder nicht. Das ist ja gerade das Mutige daran. Ich schaue was mein größter Traum ist, und traue mir zu, diesen zu verwirklichen. So einfach ist das.
    Und wie vorher schon gesagt wurde, man muss ein Ziel nur angehen, ob man es wirklcih umsetzt ist ja noch das Andere. Kehrt man also auf halbem Weg um, war man ebenfalls mutig genug zu seinen Entscheidungen, Wünschen und Träumen zu stehen.

    Ganz liebe Grüße :)

  • Irgendwie kann ich schwer ausdrücken, wie ich’s meine: Aber: Mein Ziel ist, geduldig darauf zu warten, dass ER vielleicht doch einmal eine Beziehung mit mir eingehen möchte. Blöd?

  • Mit meinem Posting meinte ich keinesfalls, jemanden – gegen seinen Willen – an sich binden zu wollen. Ich meinte eher darauf zu hoffen, dass er das irgendwann von selbst gerne tun möchte.

  • Ach so, als Zielsetzung würde ich das nicht betrachten wollen, denn wenn zwei Menschen eine Beziehung eingehen, basiert das doch im Normalfall auf gegenseitigem Interesse und insofern muß nicht eine Seite die andere “an sich binden”, weil das ja eh freiwillig (und gewollt) geschieht. So sehe ich das! :-)

  • Ich finde nicht, dass man einen Menschen an sich binden kann. Schon gar nicht, wenn derjenige keine Beziehung mit mir eingehen möchte. Aber in einer Beziehung “bindet” man sich doch irgendwie automatisch, oder nicht?! Weil man diese Verbindung mit einem Menschen möchte. Gruß, Frauke

  • Kann/Soll es eine ZIELSETZUNG sein, einen bestimmten Menschen an sich zu binden? Über diese Frage grüble ich schon lange, weil sie auch mich betrifft. Was meint ihr im Forum dazu? Ich freue mich über eure Meinungen. Danke! Eva

  • Mein großes Ziel ist seit drei Jahren, eine Beziehung mit einem bestimmten Mann einzugehen, der bisher leider nichts von mir wissen will. :-( Dennoch mag ich das Ziel nicht aufgeben, weil ich ihn über alles liebe und es mein sehnlichster Herzenswunsch, mein Lebensziel ist, mit ihm eine Familie zu gründen. Alle meine Freunde erklären mich für blöd, weil ich IHN nicht endlich abhake und vergesse. Ich will mein Lebensziel, IHN, nicht aufgeben. Denn wer kann mir heute mit 100%iger Sicherheit sagen, dass es wirklich nie etwas mit uns wird? Wer kann in die Zukunft schauen? Unerwartetes passiert doch immer wieder im Leben, oder?

  • Ja, ich glaube auch, dass die Zweifel und Ängste den Menschen im Weg stehen, die sie sich nicht an das herantrauen, was ihnen eigentlich vorschwebt. Würden sich Manche mit ihren Themen/Träumen/Vorstellungen/Wünschen genauer befassen, würden sicher Viele von ihnen feststellen, dass es realisierbar wäre (evtl mit ein paar Abstrichen oder Veränderungen). Dennoch: was bringt es einen persönlich weiter, wenn man sich auf den Weg macht, einen Wunsch umzusetzen, es kann lange dauern oder ganz schnell gehen, kann viel Schweiß bdeuten, aber das, was man sich vorstellt geschafft zu haben (und wenn auch nur halb!), das ist eine persönliche Herausforderung und schafft jedem eine große persönliche Weiterentwicklung, mal abgesehen davon, dass man stolz auf sich sein wird und das, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, stärkt ungemein das Selbstbewußtsein und das Selbstwertgefühl.

    Also, Leute, macht euch auf eure Wege, und wenn ihr nicht das erreicht, was ihr euch momentan vorstellt, so kann/wird schon ein Teilerfolg des Zieles eine große, positive Veränderung mit sich bringen.

    Ich bin selber einen großen Schritt gegangen, als ich beschloß ins Ausland, zu meinem damaligen Freund zu ziehen. Ich weiß noch, wie viele Leute damals sagten, dass sie nie den Mut hätten, das zu machen, es aber großartig fanden, dass ich es tat. Damals wußte ich noch nicht, was das alles für mich bdeutete und welche persönlichen Veränderungen für mich bereistanden – ich weiß nur, dass ich es WOLLTE und das hat ausgereicht, um mich auf den Weg zu machen und meinem Ziel näher zu kommen.

    Mutige Grüsse
    Frauke

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