14.01.2019

In welcher Phase deiner Veränderung bist du?

Es gibt verschiedene Phasen, bevor ich etwas ändere.

Phase 1: Es ist doch alles o. k. Obwohl es das nicht ist. Meine Freunde sehen es. Ich kann es noch nicht sehen. Verdrängung, blinde Flecken und Schutzmechanismen eben.

Phase 2: Ich werde unleidlich. Ich weiß nicht warum. Vielleicht beginne ich an allem rumzumeckern. Oder ich werde krank. Die Menschen um mich herum fangen an, sich Sorgen zu machen.

Phase 3: Ich weiß, ich muss etwas ändern. Wenn ich Glück habe, weiß ich auch was. Aber ich traue mich nicht. Wegen der Unsicherheit. Wegen der Schuldgefühle. Wegen des Geldes. Oder einfach, weil ich noch keine gute Alternative habe.

Phase 4: Kabummmm. Die Krise ist da. Die Veränderung ist da. Weil ich zusammengeklappt bin. Weil der Schmerz zu groß geworden ist. Oder weil sich eine Alternative offenbart hat. Jetzt gilt es, neu zu sortieren. Zu verhandeln. Grenzen zu setzen. Und vielleicht auch Abbitte zu leisten. Denn nicht alle finden meine Veränderung toll.

Der Trick ist, es nicht zur Krise kommen zu lassen. Indem man in Phase 3 Sicherheiten schafft, Schuldgefühle bewältigt, kreative Lösungen findet und sich proaktiv gute Alternativen sucht.

Klappt nicht immer. Aber je bewusster du durch die Welt gehst, desto einfacher ist es.

Ralfs täglicher Kalender für alle, die mehr wollen vom Leben.