Probleme endgültig lösen

Probleme loesen

Ich weiß. Genauso wie ich hast du keine Probleme ;-)

Aber falls dir mal ein Problem begegnet. Nur hypothetisch. Für den Fall ist das hier eine ganz typische Problemlösungs-Herangehensweise.

Und zwar:

  1. Suche die Ursache des Problems.
  2. Schalte die Ursache aus.
  3. Freue dich, dass alles wieder gut ist.

Diese Vorgehensweise wird häufig im Ingenieurwesen oder im Qualitätswesen eingesetzt.

Gerade bei menschlichen Problemen bringt diese Strategie allerdings einige Schwierigkeiten mit sich.

  1. Wir kennen die Ursache oft nicht und bekommen sie auch nicht heraus (Unklarheit).
  2. Manchmal ist ein ganzes Bündel an Ursachen verantwortlich und ich weiß oft nicht, welche der Ursachen jetzt wichtig und welche unwichtig sind (Verwirrtheit).
  3. Manchmal glauben wir eine Ursache zu kennen, diese hat aber leider so gar nichts mit unserem Problem zu tun (Sündenbock).
  4. Wir können die Ursache oft nicht ausschalten, wenn sie außerhalb unseres Einflussbereichs liegt. Oder wenn sie sich in der Vergangenheit befindet (Ohnmacht).

Einige Beispiele:

  • Meine Eltern sind die Quelle meines Schmerzes, weil sie mir nie Liebe gezeigt haben (Ohnmacht).
  • Die Wirtschaft wird immer härter, stressiger und druckvoller und deswegen habe ich jetzt einen Burnout (Unklarheit und Ohnmacht).
  • Mir geht es doch eigentlich gut und trotzdem fühle ich mich einsam und mein Leben ist irgendwie leer (Unklarheit).

Was in solchen Fällen oft besser zur Problemlösung funktioniert, sind lösungsorientierte, systemische, selbstverantwortliche Fragen.

Diese Fragen funktionieren besser, weil sie bei uns selbst ansetzen. Und das ist ja bekanntlich oft der einfachste Ort, an dem ich wirklich etwas bewegen und verändern kann:

Die Fragen lauten:

  • Was genau ist mein Problem? Was sind die beweisbaren, objektiven Fakten? Was sind die Gefühle?
  • Wenn ich in 10 Jahren davon erzähle, wie ich das Problem erfolgreich und dauerhaft gelöst habe: Wie lautet dann meine Geschichte?
  • Wenn mein Problem durch ein Wunder einfach weg wäre, woran würde ich dann zuerst merken, dass ich dieses Problem nicht mehr habe? Und wie kann ich mich auf diese kleine Veränderung gezielt zubewegen?
  • Welche Art Mensch hat dieses Problem nicht? Was wäre ein kleiner erster Schritt, so ein Mensch zu werden und es zu genießen?
  • Was denkt, kann, tut, weiß oder besitzt ein Mensch, der dieses Problem nicht hat? Was wäre ein kleiner erster Schritt, so ein Mensch zu werden und die Reise maximal gut zu finden?

Solche schrägen Fragen bringen dich meistens eher aus der Problemwelt heraus. Jedenfalls oft schneller als die Frage: „Wer hat Schuld?“ oder „Was ist die Wurzel des Bösen?“.

Falls dir mal ein Problem über den Weg läuft, dann

  1. schreibe diese Fragen von oben auf einen Zettel,
  2. knülle den Zettel zu einem Ball zusammen und
  3. bewirf dein Problem mit dem Ball.

Oder du denkst einfach mal tief über die Fragen nach. Das geht auch.

Alles Gute.

Ralf

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