Problemlöser sind die Superhelden unserer Zeit


Ich weiß nicht, wie es dir geht. Aber ich habe jede Menge Probleme.

Kleine Probleme. Und auch große Probleme.

Da wären die Probleme im Garten (steht ständig unter Wasser und wir finden niemanden, der die Hecke so schneidet, dass sie hinterher nicht zerlaust aussieht). 

Probleme mit meinem Gewicht (würde gerne 6 kg weniger wiegen).

Probleme mit meiner Gesundheit (meine Schulter tut oft weh). 

Probleme mit bestimmten Familienangehörigen (Familie kann man sich nicht aussuchen).

Probleme im Geschäft (bin halt nie zufrieden). 

Das Problem, dass mein Klavierspielen gerade keine Fortschritte macht. 

Und, und, und.

Nicht falsch verstehen. Die Liste mit den Dingen, die in meinem Leben großartig sind, ist 100x länger.

Aber ich habe eben auch meine Probleme. So wie wahrscheinlich die meisten von uns.

Und soll ich dir etwas sagen?

Ich finde das nicht schlimm, dass ich Probleme habe.

Denn ich bin ein Problemlöser und habe deswegen eine ganz bestimmte Einstellung Problemen gegenüber.

Probleme geben deinem Leben Sinn und Würze

Ich sehe Probleme als Herausforderung. Als eine Art Prüfung für meine Klugheit und Geschicklichkeit.

Probleme kitzeln meinen Ehrgeiz. Ich will sie lösen. So wie manche Leute Sudokus. Nicht nur um mein Leben besser zu machen. Sondern auch um zu zeigen, dass ich es kann.

Und es gibt sehr, sehr viele Gründe, mit dieser Einstellung durchs Leben zu gehen.

Denn diese Einstellung führt zu einem aktiven und zutiefst selbstbestimmten Leben. Weil du Probleme meistens nicht erst groß werden lässt. Weil du sie löst, wenn sie noch klein und bewältigbar sind.

Als Problemlöser führst du ein Leben nach deinen Wünschen und deinen Regeln. Wenn dir etwas nicht gefällt, dann nimmst du das in die Hand und änderst etwas.

Du bist mit dieser Einstellung auch auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt. Chefs lieben selbstverantwortliche Problemlöser, weil diese ihr Leben einfacher machen.

Problemlöser zu sein ist zum Teil eine Einstellung, aber auch ein Satz von Fähigkeiten.

Darum geht es in diesem Beitrag. Es geht darum, wie du ein Problemlöser werden kannst, indem du bestimmte Einstellungen und Fähigkeiten trainierst und in deinem Leben kultivierst.

Denn es ist eben toll, ein Problemlöser zu sein. Das macht dein Leben besser, schöner, aufregender. Und vor allem selbstbestimmter.

Der Weg des Problemlösers

Ein Problemlöser zu sein ist ein bisschen wie ein Weg.

So wie du sagst: der Weg des Kriegers. Oder: der Weg des Mönches.

Problemlöser haben eine bestimmte Art, an die Welt heranzugehen. Sie haben einen Kodex. Problemlöser haben einen bestimmten Blick auf die Welt. Als Problemlöser hast du eine Reihe von Prinzipien, Einstellungen und Sichtweisen.

Lass uns diese Einstellungen mal beleuchten.

Einstellung 1: Chancenblick

Probleme sind Chancen, dein Leben besser zu machen. Probleme sind nicht böse oder nervig oder ätzend. Probleme sind einfach nur unerwünschte Zustände, an denen du dich austoben kannst. 

Deswegen denkt ein Problemlöser: Probleme sind, wie sie sind, aber nicht mehr lange.

Einstellung 2: Handlungsbacke

Durch Jammern, Klagen und Stammtischgerede löst du kein Problem. Manchmal kann es guttun, sich mal Luft zu machen. Aber wenn du dich dabei erwischst, dass du dir immer wieder und wieder Luft machen musst, ist die Zeit zum Handeln gekommen. 

Problemlöser sind das Gegenteil von Jammerbacken. Sie sind Handlungsbacken. Ein Problemlöser nimmt die Dinge in die Hand. Ein Problemlöser will und muss etwas tun. Er kann es nicht gut aushalten, wenn die Leute die ganze Zeit nur rumheulen. 

Deswegen denkt ein Problemlöser: Hör auf zu jammern, ich nehme das jetzt in die Hand.

Einstellung 3: Lösungsblick

Nicht zu lange analysieren. Lieber anfangen, ausprobieren und erste kleine Schritte gehen.

Probleme sind oft wie ein schwarzes Loch. Sie lassen alles Positive und alle Hoffnung verschwinden. Probleme hypnotisieren uns, so dass wir nicht mehr wissen, wo rechts und links ist.

Deswegen ist es wichtig, in das Problem an sich nicht zu tief einzutauchen. 

Außer bei ganz einfachen Dingen kannst du das Problem meistens sowieso nicht verstehen. Weil Probleme komplex und systemisch sind. Das heißt, es gibt meistens viele Wechselwirkungen und Verstrickungen, die du durch eine Analyse gar nicht herausbekommst.

Deswegen hat sich die Formel bewährt:

Konzentriere dich 10 % auf die Analyse und 90 % auf die Lösung.

Versuche also das Problem einigermaßen zu verstehen, ohne dich von ihm zu sehr vereinnahmen zu lassen.

Und dann fange an, kleine Verbesserungen zu planen und umzusetzen. Fange schnell an zu handeln.

Und dann, im Prozess des Handelns, lernst du mehr über das Problem als durch die Analyse. Die Wirklichkeit erkennst du eher im Tun als im Denken.

Oft erkennst du die wahre Lösung erst im dritten oder vierten Versuch, das Problem zu lösen. Aber das bekommst du nur im Handeln und Experimentieren heraus. Zumindest, wenn du die Wirkung deines Handelns bewusst und offen wahrnimmst.

Deswegen denkt ein Problemlöser: Hey, lieber schnell ins Handeln kommen. Um schon mal Kleinigkeiten zu verbessern. Um das Ganze besser zu verstehen.

Einstellung 4: Zielorientierung

Gute Problemlöser sind lösungsorientiert. Sie denken in möglichen Lösungen und Verbesserungen.

Sie fragen nicht: Wie bekomme ich das Problem weg?

Sie fragen stattdessen: Was will ich anstelle des Problems und wie komme ich da hin?

Sie wissen, dass die Lösung nicht zwingend das Gegenteil des Problems darstellen muss.

Die Lösung für Stress muss nicht mehr Entspannung sein. Vielleicht ist es mehr Sinn und das Setzen von Prioritäten.

Die Lösung für Angst ist nicht Angstfreiheit. Vielleicht ist es eher, mutiger zu sein oder die Angst aushalten zu lernen.

Die Lösung für Unzufriedenheit ist nicht Zufriedenheit, sondern vielleicht eher Vereinfachung oder eine sinnvolle Aufgabe zu finden oder mehr Miteinander in mein Leben zu bringen.

Problemlöser spielen oft über die Bande. Sie versuchen das Problem als größeres System zu verstehen. Und sie überlegen, was im System fehlt und wo man am einfachsten und wirkungsvollsten etwas ändern kann.

Einstellung 5: strategische Faulheit

Problemlöser sind faul. Sie wollen das Problem gelöst haben, aber mit dem geringstmöglichen Aufwand.

Das müssen sie, denn sie haben eine Menge Probleme zu lösen und da können sie nicht bei jedem Problem in Schönheit sterben.

Deswegen ist ein Problemlöser oft ein Fan des 80/20-Prinzips. Sie versuchen also den Punkt zu finden, der mit dem geringsten Aufwand den größten Schritt in Richtung Lösung verspricht.

Hier helfen Fragen wie:

  • Welche meiner Lösungsideen/Lösungsschritte hat die größte und beste Wirkung?
  • Welche meiner Lösungsideen/Lösungsschritte ist zwingend notwendig und welche ist nur nett oder vielleicht hilfreich?
  • Wenn ich nur 2 meiner Lösungsideen/Lösungsschritte umsetzen könnte, welche würde ich wählen, um am zügigsten voranzukommen?

Ein Problemlöser denkt also: Wie löse ich diese Sache möglichst klug und mit so wenig Kraft wie möglich?

Das sind typische Einstellungen eines Problemlösers. Diese Einstellungen helfen einem Problemlöser, geschickt durch den Wald aus Problemen, Herausforderungen und Lösungen zu navigieren.

Die Fähigkeiten des Problemlösers

Aber Problemlöser haben auch bestimmte Fähigkeiten, die ihnen helfen. Also Werkzeuge und Hilfsmittel, die ihnen in ihrem Job helfen.

Welche Fähigkeiten sind das?

Fähigkeit 1: Energiemanagement

Das Leben eines Problemlösers ist anstrengend. Viel Nachdenken. Viele Dinge ins Rollen bringen. Mit Menschen reden. Manchmal Konflikte aushalten.

Das zehrt.

Deswegen können gute Problemlöser gut mit ihrer Energie haushalten.

Sie spüren, wann es Zeit für eine Pause ist. Sie wissen, wann sie ihre Batterie wieder aufladen müssen. Und sie tun es dann auch.

Problemlöser sorgen gut für sich selbst. Weil sie wissen, dass sie niemandem mehr helfen können, wenn sie sich selbst ausbeuten und über die eigenen Grenzen gehen.

Deswegen haben Problemlöser ihre funktionierenden Mechanismen, um Kraft zu tanken. Sei es Sport. Meditation. Waldspaziergänge. Lange Wochenenden ohne Termine und Aufgaben. Regelmäßige Urlaube.

Gute Problemlöser haben es in dieser Hinsicht drauf. Sonst sind sie schnell ausgebrannte und sehr, sehr unzufriedene Problemlöser.

Fähigkeit 2: Unterscheiden können

Gute Problemlöser unterscheiden klar zwischen den Problemen, die sie lösen können, lösen sollten, lösen wollen.

Gute Problemlöser suchen sich ihre Kriegsschauplätze weise aus.

Sie lösen die wichtigen Probleme. Aber sie müssen nicht jedes Problem lösen.

Sie wissen auch, dass du manche Probleme löst, indem du den Problemen aus dem Weg gehst.

Manche löst du, indem du dich selbst änderst.

Andere löst du, indem du die Welt um dich herum veränderst, durch Gespräche, indem du Vorbild bist, indem du verhandelst oder indem du Dinge auf die Beine stellst.

Problemlöser unterscheiden auch zwischen ihren Angelegenheiten und den Angelegenheiten anderer.

Gute Problemlöser sind also tatkräftig, aber nicht aktionistisch.

Sie wissen, dass der beste Weg manchmal ist, nichts zu tun, abzuwarten oder andere ranzulassen.

Und ihre Erfahrung hilft dabei, zu entscheiden, wann was dran ist.

Fähigkeit 3: Distanz

Wie schon geschrieben: Probleme können einen emotional in eine hässliche, dunkle Welt voller Ärger, Frust, Hoffnungslosigkeit und Schmerz entführen.

Und in dieser Welt ist es schwer, einen klaren Gedanken zu denken. Geschweige denn klug und kraftvoll zu handeln.

Deswegen ist es wichtig, sich nicht in die dunkle Problemwelt hineinziehen zu lassen.

Oder einen Weg zu haben, sich zu schütteln und diese Welt zielsicher wieder zu verlassen.

Ein Weg dazu ist die Fähigkeit, Distanz zu halten.

Distanz zum Problem und zu seinen Auswirkungen.

Also einen ruhigen Kopf zu bewahren. Ein bisschen abgeklärt zu sein. 

Gute Problemlöser können das. Indem sie Probleme relativieren. 

Indem sie auch immer den Blick auf die guten und schönen Dinge in ihrem Leben halten. Und damit den schmerzhaften Tunnelblick auf das Problem verhindern, der einen denken lässt, die Welt würde aufhören, sich zu drehen.

Indem sie sich klarmachen, dass wir an Problemen wachsen und stärker werden.

Indem sie das Problem nicht als Gegner sehen, sondern als Herausforderung, als Rätsel, als Knobelaufgabe, die es zu lösen gilt.

Und indem sie Probleme NICHT größer und folgenreicher machen, als sie sind. 

Was Problemlösern hier auch wieder hilft, ist das Energiemanagement. Weil ich besser Distanz halten kann, je mehr Energie ich gerade habe.

Problemlöser können die Distanz zu einem Problem halten, damit sie vom Problem nicht emotional aufgefressen werden.

Fähigkeit 4: Teile und herrsche

Große Probleme sind oft wie ein Tritt in die Magengrube. Sie erscheinen uns unüberwindbar.

Was bei großen Problemen hilft, ist, diese in kleinere Einzelprobleme zu zerlegen.

Und genau das können Problemlöser.

Sie fragen sich im Angesicht großer, unüberschaubarer Herausforderungen:

  • Aus welchen Teilbereichen besteht dieses Problem?
  • Um welche groben Bereiche muss ich mich hier kümmern?
  • Mit welchem Bereich könnte ich anfangen?
  • Welcher Bereich hat wahrscheinlich den größten Einfluss auf das Problem? (Siehe das 80/20-Prinzip)

Und die wichtigste Frage des Problemlösers: 

Welche kleine Sache könnte ich heute machen, um ein klein wenig besser mit dem Problem zurechtzukommen? Oder um einer Lösung vielleicht 1 % näher zu kommen?

Fähigkeit 5: ein dehnbarer Kopf

Ein guter Problemlöser ist flexibel im Kopf.

Der hängt nicht an bestimmten Lösungsansätzen oder Methoden.

Ein guter Problemlöser nutzt das, was funktioniert. Und was nicht funktioniert, damit hört er auf.

Dabei hilft, dass du ein möglichst kleines Ego hast. Dass es dir nicht wichtig ist, Recht zu behalten.

Denn Recht zu behalten und das Problem zu lösen sind zwei Dinge, die sich oft ausschließen.

Ein Problemlöser glaubt nicht an DEN richtigen Ansatz, DIE richtige Methode.

Er wechselt seine Strategie, seinen Ansatz, seine Methode, wenn er bei der Lösung des Problems nicht die Wirkung erzielt, die er sich versprochen hat.

Dabei hilft dem Problemlöser, dass er genau auf die Wirkung seines Tuns schaut. Und er redet sich die Wirkung seines Tuns nicht schön. Er schaut genau hin, ob sein Ansatz funktioniert. Er überprüft seine Ergebnisse. Und er ist hier ehrlich mit sich und anderen.

Und weil sein Ego klein ist, kann er auch zugeben, wenn er auf dem Holzweg war.

Das ist ja auch nicht schlimm, denn er versucht dann einfach einen anderen Weg.

So lange, bis das Problem gelöst ist.

Fähigkeit 6: Terriermentalität

Ein guter Problemlöser verbeißt sich ins Hosenbein des Problems und lässt erst wieder los, wenn das Problem gelöst ist.

Das Problem wird nicht zur Normalität erklärt und ist ja eigentlich gar nicht mehr so schlimm.

Das Problem wird nicht durch ein einfacher zu lösendes Problem ersetzt.

Das Problem ist und bleibt jeden Tag im Fokus des Problemlösers. Und er tut jeden Tag etwas dafür, um das Problem zu lösen.

Ein bisschen Wahnsinn ist schon dabei. Aber auf eine gute Art.

Das waren für mich die wichtigsten Fähigkeiten eines Problemlösers.

Kommen wir nun zum Beipackzettel. Zu den Risiken und Nebenwirkungen.

Risiken und Nebenwirkungen

Die folgenden Risiken und Nebenwirkungen sind bei Problemlösern bekannt:

Manche Problemlöser machen sich die Welt zu schwer. Man muss nicht aus allem ein Problem machen. Es gibt genug Probleme, die wichtig sind. Da muss man wegen der unwichtigen kein Fass aufmachen. Manche Dinge sind unperfekt, o. k. Ja, manchmal sind die unperfekten Dinge sogar viel schöner.

Manche Problemlöser neigen dazu, sich zu viele Probleme gleichzeitig vorzunehmen. Und darüber schaffen sie es oft, gar keine Probleme zu lösen. Weil sie ihre Kraft zu sehr streuen. Weil sie von allem ein bisschen, aber nichts richtig machen. 

Manche Problemlöser sind groß darin, die Probleme der anderen zu lösen, aber sie vergessen sich selbst dabei. Immer erst für sich selbst sorgen, dann für die anderen. Nur wenn du stark und in Balance bist, bist du ein guter Problemlöser.

Manche Problemlöser missbrauchen auch die Probleme anderer, um sich vor den eigenen Problemen zu verstecken. Als Verdrängung. Weil es immer einfacher ist, für die anderen etwas zu machen als für sich selbst.

Und wenn du diese Risiken auf dem Schirm hast, tappst du da ja nicht rein. Bewusst machen. Ändern. Schritt für Schritt.

Sei ein Superheld

Superhelden sind seit 70 Jahren modern und beliebt. Superman. Batwoman. Spiderman.

Aber die wahren Superhelden sind die vielen Problemlöser, die es auf der Welt gibt.

Ich möchte dich durch diesen Beitrag dazu einladen, dich der Truppe anzuschließen. 

Werde ein Superheld. Werde ein Problemlöser. Für dich. Für deine Familie. Für deine Firma. Für deine Nachbarschaft, deine Gemeinde, deine Stadt.

Denn wir brauchen mehr Superhelden, die die Welt ein bisschen besser machen.

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Kommentare

  • Vieles finde ich gut und wichtig an diesem Artikel.
    Aber ich möchte auf etwas eingehen, was mich stört. Es ist die Passage, wo es um das möglichst “kleine” Ego geht. Nun, ich lese da eine sehr negative Definition von “Ego” heraus, die ich nicht wirklich nachvollziehen kann. Vielleicht liegt es an einer mangelnden Begriffsabgrenzung? Ich finde, dass jemand, der sehr viel Ich-Stärke hat, auch viel entspannterdamit umgehen kann, wenn irgendetwas nicht funktioniert. Ich würde also lieber sagen: “Und weil seine Ich-Stärke groß ist, kann er auch zugeben, wenn er auf dem Holzweg war.”
    Es ist einfach meine Erfahrung: Je mehr ich mit mir selbst im Reinen bin, um so weniger bin ich darauf angewiesen, Recht zu behalten, um so entspannter kann ich damit umgehen, wenn es nicht gelingt. Für meine innere Stärke zu sorgen, halte ich für einen besseren Ansatz, als mir vorzustellen, ich müsste mein widerwärtiges “Ego” kleinhalten. So long

  • In einem Buch von Gilla van Delden hab ich eine schöne Definition gelesen.
    “Prob”en die das “Le”ben “m”eistert.

  • Der Artikel gibt mir richtig Schwung, mich auch der Truppe der “Super-Helden” anzuschließen. 10% Analyse, 90% Lösung; täglich das Problem bzw. die Aufgabe, die sich einem stellt, um 1% besser machen – da kann man doch gleich mal die Arme hochkrempeln. Danke!

  • Sehr sehr gut geschrieben und schön zusammengefasst auf was es wirklich ankommt. Das sind die wahren wichtigen Punkte/Einstellungen/Fähigkeiten, die richtig eingesetzt in der Praxis eine schöne, angenehme und für alle Beteiligten wertschöpfende Realität schaffen. Besten Dank für den Artikel.

  • Das Problem ist doch nicht individuelles Versagen. Jedenfalls nicht bei klugen Menschen mit Lebenserfahrung. Das Problem ist, das ausgerechnet diejenigen Problemlöser ( eigentlich sind es Problemmacher ) versagen die hoch bezahlt werden.

    Ok im Bereich Psychologie geht es um Probleme innerhalb unseres Machtbereiches. Aber es sind die Probleme außerhalb unseres Machtbereiches, die uns zu schaffen machen. Und wenn wir die nicht lösen können, dann ist freie Entfaltung etc. nicht mehr möglich.

    Meine Angelegenheiten mache ich doch mit Links. Wobei natürlich Beziehungen, Krankheiten und Tod anspruchsvolle Herausforderungen sind.

  • Go for it Superheld!

  • Super Artikel, auch für alle, die auf der Suche nach ihrer Berufung sind. Wir sind hier um unser volles Potential mit all unseren Talenten zu leben … Und meistens ist es so, dass wir damit Probleme lösen können.

    Schönen Sonntag
    Emanuela

  • Problemlöserin sein, ist eine tolle Sache. Jedoch nur, wenn man die Aspekte Selbstschutz und die Fähigkeit zu Relativieren im Griff hat. Der Beitrag adressiert das beides sehr ausgewogen, daher: 5 Sterne!
    Ich kenne viele Problemlöser (ich gehöre auch zeitweise dazu…), die sich auf die Arbeit für andere fokussieren, sich freuen, dass sie wieder ein Problem gelöst haben und irgendwann merken. Hoppla, und wo bleibe ich? Da hilft so ein Beitrag sehr.

  • Danke !!!!!

    Super guter Artikel. Sehr hilfreich.

    Mir geht es auch gerade wie Simone, ich checke das ich ein Problemlöser bin.
    Und endlich aufhöre Verantwortung für Probleme anderer zu übernehmen, die mich bloß in deren tiefen dunklen Sog ziehen.

    Jetzt lieber die Energie für mich und meine Lebensentwicklung nutzen, bewußt machen, was mich zufrieden macht (ich ja eigentlich schon lebe) und wonach ich mich wirklich sehne.

    Suche Problemlöser in Augsburg, bitte melden, falls hier jemand Gleichgesinntes ist.

  • Ich steckte vor kurzem in einer Phase, in der mich meine Probleme fast überwältigten. Doch ich bekam von mehreren Seiten Hochachtung und Bewunderung, wie ich damit umging. Da wurde mir bewusst, dass ich auch ein Problemlöser bin. Ich sehe es so: Das Leben stellt mir Aufgaben, und ich erledige sie. Seit dem mir das so bewusst ist, fühlt es sich nicht mehr so schwer an. Es macht mich stark.

  • Danke Danke Danke

    Dieser Artikel erinnert & bestärkt mich auf meinem Weg – das tut so gut : )

    Esther

  • Sehr schöner Artikel! Ich persönlich finde es toll, statt Probleme einfach “Aufgaben” zu sagen, die es zu lösen gilt. Somit geht man schon viel entspannter an die ganze Angelegenheit heran. Liebe Grüße, joh

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