Problemlöser

Problemlöser

Ein Problemlöser muss in der Lage sein, Lösungsideen zu produzieren. Also Wege zu finden, WIE du ein Problem lösen kannst.

Denn meistens gibt es nicht nur einen Lösungsweg.

Es gibt die offensichtlichen Lösungswege.

Es gibt weniger bekannte Lösungen.

Es gibt einfache Lösungswege.

Es gibt schwere Arten, das Problem zu lösen.

Aber am wichtigsten: Es gibt Lösungswege, die funktionieren, und welche, die funktionieren nicht. Entweder funktionieren sie grundsätzlich nicht. Oder sie funktionieren für mich in meiner speziellen Situation nicht.

Du merkst schon, die Sache ist kompliziert.

Und ein Problemlöser kann damit umgehen. Weil er angesichts eines Problems die richtigen Fragen stellt.

Fragen wie beispielsweise:

  • Wie sieht eine gelungene Problemlösung für mich aus?
  • Was will ich anstelle des Problems?
  • Was sehe ich für Lösungsmöglichkeiten?
  • Kann ich das Problem in einem Schritt komplett lösen, oder sollte ich mich lieber schrittweise rantasten?
  • Welche Kriterien muss mein Lösungsweg erfüllen?
  • Was habe oder kenne ich für „Ressourcen“, also Fähigkeiten, Freunde, Heimvorteile, Beziehungen, Einrichtungen oder Organisationen, die mir beim Finden des Lösungswegs helfen könnten?
  • Wie verhindere ich, dass ich die erstbeste und oft erstaunlich schlechte Lösung wähle?
  • Wie verhindere ich, dass ich mich in der Lösungssuche zu lange verheddere?
  • Welche der Lösungen funktioniert wahrscheinlich für mich am besten und am schnellsten?

Solche Fragen.

Du siehst schon, ein guter Problemlöser ist viel mit dem Kopf unterwegs. Er denkt nach. Er nutzt seinen Verstand. Denn oft ist das Bauchgefühl oder die Intuition nur Angst oder Bequemlichkeit.

Was nicht heißt, dass man nicht auch nachspüren soll, ob eine Lösung die richtige ist.

Aber hier würde ich mein Bauchgefühl immer kritisch hinterfragen, ob es nicht nur ein innerer Widerstand oder die Angst vor Veränderung oder vor unerwünschten Konsequenzen ist.

Das ist es also, was ein Problemlöser auch noch braucht: Ideenreichtum, einen klaren Kopf und die Bereitschaft, die eigene Intuition zu nutzen, aber auch zu hinterfragen.

Problemlöser zu sein ist eine Fähigkeit, die du lernen und trainieren kannst. Eine Fähigkeit, die dein Leben unendlich besser machen kann. Eine Fähigkeit, die dich aktiver, selbstbestimmter und glücklicher werden lässt. Eine Fähigkeit, die dir dabei hilft, mehr Geld zu verdienen, wenn du das willst.

Und eine Fähigkeit, die dich oft zu einem gern gesehenen Menschen macht.

Weil Probleme sich vor dir verstecken, wenn du um die Ecke kommst.

Ich wünsch dir diese Fähigkeit auf eine Art, die perfekt zu dir als Mensch passt und die dein Leben einfach besser macht.

Ralf

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Kommentare

  • Könnte man Problemlösender auch als Coach bezeichnen?

    • Bodo Hille schreibt am 17. Oktober 2017

      Coaches bedürfen der Fähigkeit, hilfreiche Fragen zu stellen, das allein reicht allerdings bei weitem nicht aus als Handwerkszeug oder gar um die Rolle eines guten Coaches auszufüllen.

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