Selbstachtung: Wenn alles andere wichtiger ist als der Respekt vor dir selbst

Selbstachtung

Vor einiger Zeit ergab es sich durch Zufall, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben die Dschungelsendung gesehen habe. Und ehrlich gesagt war ich ziemlich schockiert über das, was ich gesehen habe. Die Teilnehmenden tun dort Dinge, die ihnen eigentlich zuwider sind. Sie werden von der Kamera in Positionen dargestellt, die man als Zuschauer im Grunde noch nicht mal sehen möchte. Aber viele eben doch, denn dann kann man sich ja köstlich darüber amüsieren. Und die Moderatoren legen auch noch mal eine Portion drauf, indem sie sich über die Teilnehmenden lustig machen.

Mich hat das wirklich richtig erschreckt. Und ich fragte mich: Wie muss es eigentlich um den Respekt gegenüber sich selbst bestellt sein, wenn man sich so zum Affen machen lässt? Was muss eigentlich passiert sein, damit ich bereit bin, Dinge zu tun, die mir widerstreben? Wo ist da die Selbstachtung geblieben?

Dieses Thema hing mir dann noch ein paar Tage nach und ich habe mich irgendwann weitergefragt: Geht es uns nicht allen eigentlich ein bisschen so wie den Teilnehmenden im Dschungel? Geht es nicht vielen Menschen wie dir und mir im Alltag oft so, dass wir uns selbst keinen Respekt zollen? Uns und unsere Wünsche nicht genügend achten? Dass Menschen wie du und ich Dinge tun oder auch Dinge zulassen, die wir eigentlich nicht wollen oder die uns nicht guttun? Wo wir uns sozusagen auch ein bisschen zur Schau stellen als jemand, der wir in unserem Kern vielleicht gar nicht sind? Wo wir es also selbst zulassen, dass wir oder andere über unsere eigene Schmerzgrenze hinausgehen?

  • Wenn du von einer anderen Person tief verletzt wirst und du nimmst das einfach so hin. Denkst vielleicht sogar noch: „Na ja, da bin ich auch selbst schuld, weil …“
  • Wenn du krank bist und du dich trotzdem noch zur Arbeit schleppst.
  • Wenn du „ja“ sagst, obwohl du „nein“ meinst.
  • Wenn du dich über etwas, das jemand anderes getan hat und das mit dir selbst zu tun hat, tierisch ärgerst oder wütend bist. Und diesen Ärger einfach in dich hineinfrisst, anstatt die Angelegenheit zu klären.
  • Wenn du dir in Gedanken selbst den ganzen Tag böse Sachen sagst wie: „Das schaffst du eh nicht“, „Bist du doof, das hättest du doch merken müssen“, „Die Präsentation wird bestimmt ein Reinfall“ etc.
  • Wenn du nicht auf die Signale des eigenen Körpers hörst: Nicht ins Bett gehst, obwohl du müde bist. Deinen Körper stundenlang joggend durch den Wald schickst, obwohl die Muskeln schon nach Erholung schreien …
  • Wenn du in einer unglücklichen Beziehung bleibst, obwohl es dir alles andere als gut geht.
  • Wenn Mitmenschen dich unter Druck setzen und du gezwungenermaßen mitmachst, obwohl du es eigentlich nicht willst.
  • Wenn du dich nicht traust, deine Meinung zu sagen, weil du vielleicht meinst, sie sei eh nicht wichtig.
  • Wenn du einen Termin nach dem nächsten in deinen Kalender schreibst, so dass keine Zeit mehr für deine Erholung bleibt.

In all diesen Momenten achten wir uns selbst nicht genug. Wir nehmen uns und unsere Schmerzgrenzen sozusagen nicht wichtig, denn etwas anderes scheint noch wichtiger: das Gegenüber, die Arbeit, die Freunde, der Eindruck auf andere, die zu erbringende Leistung, die Anerkennung, … Alles wichtiger als wir selbst.

Das ist traurig. Verdammt traurig. Weil wir uns selbst schwächen, wenn wir nicht für das einstehen, was uns wichtig ist. Weil wir uns selbst nicht wichtig genug nehmen, wenn wir andere mit uns umspringen lassen, wie es ihnen lieb ist. Da sinkt unser Selbstbewusstsein Stück für Stück. Oder unser Körper wird immer schwächer, wenn wir ihn immer übergehen und ihm keine Ruhe gönnen. Und dann ist er irgendwann vielleicht zu müde, um noch aufzustehen.

Wie ist das bei dir? Wie steht es um deine Selbstachtung? Gehst du immer respektvoll mit dir selbst um? Oder gibt es Momente, in denen dir das nicht gelingt? Was sind das für Momente?

Respektvoll mit sich selbst umgehen, die eigenen Grenzen achten und sich dafür einsetzen, dass sie nicht überschritten werden. Nicht einfach, aber so unheimlich wichtig für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben.

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Über Barbara Pötter

Barbara Pötter ist Sozialpädagogin, Coach für psychosoziale Beratung und Schreiberin.

Nachdem sie knapp 3 Jahre bei Zeitzuleben als Redakteurin und Kursleiterin mitgewirkt hat, hat sie in Konstanz am Bodensee ihr eigenes Unternehmen aufgebaut.

Unter www.stadtlandfreund.de bietet sie nun Veranstaltungen für Menschen an, die neue Leute kennenlernen möchten und gleichzeitig die Stadt und das Umland besser erkunden wollen. Damit greift sie ein Thema auf, das sie auch hier bei Zeitzuleben aus persönlichen Erfahrungen heraus sehr beschäftigt hat und das viele Menschen in ihrem Leben immer wieder berührt.

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Kommentare

  • Bitte – konkret – wie setzt man sich Grenzen? Wie macht man das? Ich versuche es und falle jedes Mal auf die Nase: die Menschen werden dann noch unverschaemter.

  • Ich finde zu diesem Thema ein Gedicht von Charlie Chaplin sehr passend und dies sagt meiner Meinung nach sehr viel aus und lässt einen sich spüren und weich werden, es ist oftmals vieles viel einfacher, als wir DENKEN!

    “Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    konnte ich erkennen,
    dass emotionaler Schmerz und Leid
    nur Warnung für mich sind,
    gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
    Heute weiß ich , das nennt man
    “Authentisch-Sein”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich verstanden,
    wie sehr es jemanden beschämt,
    ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
    obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
    noch der Mensch dazu bereit war,
    auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
    Heute weiß, das nennt man
    “Selbstachtung”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich aufgehört,
    mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
    und konnte sehen, dass alles um mich herum
    eine Aufforderung zum Wachsen war.
    Heute weiß ich, das nennt man
    “Reife”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich verstanden,
    dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
    zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
    und dass alles, was geschieht, richtig ist
    – von da konnte ich ruhig sein.
    Heute weiß ich, das nennt sich
    “Selbstachtung”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich aufgehört,
    mich meiner freien Zeit zu berauben
    und ich habe aufgehört,
    weiter grandiose Projekte
    für die Zukunft zu entwerfen.
    Heute mache ich nur das,
    was mir Spaß und Freude bereitet,
    was ich liebe
    und mein Herz zum Lachen bringt,
    auf meine eigene Art und Weise
    und in meinem Tempo.
    Heute weiß ich, das nennt man
    “Ehrlichkeit”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich mich von allem befreit
    was nicht gesund für mich war,
    von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
    und von allem, das mich immer wieder hinunterzog,
    weg von mir selbst.
    Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”,
    aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    habe ich aufgehört,
    immer recht haben zu wollen,
    so habe ich mich weniger geirrt.
    Heute habe ich erkannt,
    das nennt man “Einfach-Sein”.

    Als ich mich wirklich
    selbst zu lieben begann,
    da erkannte ich,
    dass mich mein Denken
    armselig und krank machen kann,
    als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
    bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
    diese Verbindung nenne ich heute
    “Herzensweisheit”.

    Wir brauchen uns nicht weiter
    vor Auseinandersetzungen,
    Konflikten und Problemen
    mit uns selbst und anderen fürchten,
    denn sogar Sterne knallen
    manchmal aufeinander
    und es entstehen neue Welten.
    Heute weiß ich,
    das ist das Leben!”

  • Jesus sagt: “Liebe deinen Nächsten wie DICH selbst!”
    Und ich sage: “Vergiss DICH nicht. Du bist genauso wichtig und wertvoll wie dein Nächster!”

    Gesegnete Weihnachten DIR und deinen NÄCHSTEN.

  • Cooler Artikel! Selbstachtung ist wirklich essentiell für so vieles im Leben. Auch, wenn es uns hauptsächlich darum geht, andere Leute zu respektieren. Denn wie sollen wir Andere respektieren, wenn wir nicht einmal Respekt vor uns selbst haben? Liebe Grüße, Joh

  • Es ist oftmals bedauerlich, was Menschen machen, um im Gespräch zu bleiben (nicht in Vergessenheit zu geraten)!

    Aber manchmal kann es einem (der eigenen Seele) besser tun, einfach mal “abzu-tauchen” (“von der Bildfläche verschwinden”).

    Man ist für die (seine) Welt (in diesem Moment) nicht “greifbar”. Um so schöner ist dann das Wiedersehen mit denen, von denen man sich (vorübergehend) “ausge-klinkt” hat.

    So was meine ich auch mit mentaler “Atem-/ Ruhepause”: Einfach mal Fünfe gera-de sein lassen, nicht sich (von anderem/n) stressen lassen.

    Oftmals kann es nicht schaden, auf seinen Körper zu hören, wenn er einem sagt, dass er dies/ das/ jenes partout nicht will (weil man vielleicht psychisch kaputt gin-ge).

    Auch das wird von vielen “Leittieren” (also: Führungskräften) “ausgeblendet” – mit bekannten Folgen – (ignoriert).

    Sicher will auch ich nicht immer gleich fehlen nur wegen einem Husten/ Halskratzen bleibe ich nicht gleich daheim.

    Daheim bleibe ich nur mit 40° C Fieber und dicker Grippe. Einerseits, weil zum einem (in einem solchen Fall) meine Arbeitsqualität leidet. Mir unterlaufen zu viele (vermeidbare) Fehler. Das hat eine unnötige Doppelarbeit (auch für andere Arbeitskollegen) zufolge.

    Zum anderen will ich die dann noch gesunden Kollegen nicht anstecken!

    Krank nehme ich auch keine Termine (bei Behörden) wahr!

    Überhaupt sind mir diese (Selbst-)Darsteller (z. B. Robert Geiss mit seinem arroganten Gehabe) zutiefst zuwider.

    Auch wenn ich meinen Mitmenschen nichts Schlechtes wünsche: Man stelle sich vor, die (Geiss’ens) würden nach Hartz IV “herunterrutschen”. Dann kämen die aber ordentlich ins Rotieren!

    Darum finde ich diese als Werbe-Träger völlig deplatziert. Es ist ein Schlag ins Gesicht aller, die jeden Cent dreimal oder öfters umdrehen müssen mit der Frage:

    Ist die Limo/ das Brötchen noch “d’rin” oder muss ich es mir schon verkneifen?

    M. E. nach sollte jemand für diese werben, die zuvor nicht das “dicke” Geld hatten und sich das redlich “erarbeitet” haben.

    • Helmut schreibt am 15. Mai 2016

      Hallo Saskia,
      danke für deinen Beitrag dem ich überwiegend zustimme.
      Eine Frage sei gestattet:
      Bist du dir sicher, zu wissen, woher die Geissens ihren Reichtum haben? Ob sie ihn nicht selbst erarbeitet haben? Ihren Teil, vielleicht auf andere, aber auch ehrliche Art und Weise, dazu beigetragen haben?
      Bitte nicht falsch verstehen, ich meine damit die Geissens nur als Beispiel für Menschen mit Geld.
      Kann Neid vielleicht auch dazu beitragen die eigene Sicht zu trüben? Macht sich Robert Geiss tatsächlich zum “Affen”? Du empfindest sein Auftreten arrogant. Oder ist er vielleicht durch seine Arroganz authentisch, weil er zu dem steht, was er tut? Vielleicht wirkt er auf manche arrogant, weil er sich eben nicht verbiegt?
      Wie gesagt, ich bin weder der Verfechter noch der Fürsprecher der Geissens oder anderer Menschen mit Geld und Macht.
      Aber vielleicht kann man das Eine oder Andere für sich daraus lernen, was jemanden persönlich weiterbringen kann?
      Und wenn es nur ein selbstbewussteres Auftreten ist. Weil man vielleicht der gelernt bekommen hat: “Bescheidenheit ist eine Zier!”
      Und …, fährt man immer gut damit?
      Viele Grüße
      Helmut

  • Hallo,

    ein wirklich guter und “wahrer” Artikel. Ich denke, dass ein erster guter Schritt hin zur Selbstachtung die Beschäftigung mit dem Wort selber sein kann.

    Mir hilft es wenn ich mir klar mache, dass dieser so “tolle” Begriff eigentlich nur folgendes aussagt: “Achte auf dich selbst” – Und wenn man damit beginnt fallen aus meiner Sicht schon einmal viele “Ansprüche” an sich selber zunächst von einem ab.

    Ist ja so, dass viele Selbstachtung verstehen, dass Sie ab nun in der Sonne 2 Stunden Yoga machen müssen. MÜSSEN und natürlich JEDEN TAG (ja, ich übertreibe bewusst).

    Immer wenn ich auf das achte was in mir ist und ich merke das ich mich “bei-was-auch-immer” nicht wohl fühle “achte” ich auf “mich selbst” und frage mich wo der Grund für das Unwohlsein sein könnte.

    Und danach überlege ich mir

    …. ob es mir grundsätzlich widerstrebt (dann lasse ich es und versuche auch nicht zu überlegen ob das okay ist. Es ist okay!)

    …. oder ob es mehr mit meiner Tagesform zu tun hat. (Dann mache ich es meist und fühle dann auch gut).

    Natürlich gelingt mir das nicht immer aber es ist für mich ein richtig guter erste Schritt…

    Gruss
    Markus

  • Guten Abend!

    Leider kommt es in der heutigen Gesellschaft immer häufiger dazu, dass Menschen bereit sind, sich “zum Affen zu machen”. Das hat womöglich damit zu tun, dass sich die Welt digitalisiert hat und nun die Möglichkeit besteht, sich selbst publik zu machen bzw. sich selbst zu vermarkten – der Zugang dazu ist somit erleichert. Meiner Meinung nach hat das viel mit der Unsicherheit sich selbst gegenüber zu tun. Wenn ich mit mir zufrieden bin, selbstsicher bin, mich selbst liebe und schätze, muss ich Anerkennung und Aufmerksamkeit nicht auf mich ziehen, indem ich mich selbst bloß stelle und Dinge mache, hinter denen ich nicht stehe.
    Weiters möchte ich noch sagen, dass der Körper der Tempel der Seele ist, indem sie ein Leben lang wohnt. Deswegen ist es vorrangig wichtig, unseren Körper zu pflegen. Das hängt natürlich auch mit unserer Psyche zusammen. Denn wenn wir uns mental keine Erholung oder Auszeit gönnen, schlägt das früher oder später auf den Körper. Diese Probleme können sich dann in der Dauer und/oder in der Intensität steigern. So sollte der Mensch sich selbst immer achten (und auch AUF SICH ACHTEN), denn wenn ich mich selbst nicht achte, wie kann mich dann jemand anders achten?
    Guter Artikel zu einem wichtigen Thema!

    Liebe Grüße,
    René Klampfer

  • Guten Tag,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag.
    Ja, die Frage der Selbstachtung und Selbstwertung ist sehr wichtig. Was ich persönlich bei solchen Beiträgen vermisse, ist der Abgleich mit der Realität. Damit meine ich offene Fragen wie:
    – wie achte ich mich selbst und schone mich bei Bedarf, wenn 80-jährige Mutti krank wird und gepflegt werden muss, die Heizung den Geist aufgibt, der Chef wieder einmal ausrastet, das Auto in die Werkstatt muss …. ?
    Wenn die Kinder dann auch noch mal was anstellen, dann kann ich mir Achtsamkeit und Selbstachtung vornehmen bis ich grün werde – es ändert nichts an der Tatsache, dass in dieser Konstellation mein Ruhebedürfnis nun mal nach hinten geschoben werden muss.
    Selbst wenn ich Prioritäten setze, diszipliniert to-do-Listen abhacke, Aufgaben delegiere, mich gesund ernähre und mir Zeit zum Schlafen/Ausruhen nehme… mein Körper ist kein Mechanismus, das ich an- und ausschalten kann per Knopfdruck und wir leben nun mal in einer komplexen Welt. Überspitzt gesagt: Ich könnte auch mich krank schreiben lassen, oder kündigen… oder Mutti sagen, dass es MIR grade nicht passt, dass sie jetzt pflegebedürftiger geworden ist. Man kann auch kalt duschen, wer braucht schon warmes Wasser…, zu Fuß 12 km zur Arbeit laufen, Autofahren ist eh doof. Kinder beim Jugendamt abgeben…. Ironie aus.
    Alles ist möglich, aber auch machbar? Auch im Sinne der Selbstachtung die ja auch unsere Wertnormen widerspiegelt. Meine Selbstachtung verbietet mir meine Arbeit auf andere abzuwälzen, meine Selbstachtung sagt mir – steh´auf, es wird schon wieder besser werden und bis dahin mach´ einfach weiter. Meine Selbstachtung sagt: ich verdiene mir meinen Lebensunterhalt selbst, weil ich es kann und gerne tue…usw…
    Warum tue ich das alles? Weil ich nicht nein sagen kann…? Hmm, das bezweifle ich.

    Warum setze ich mich überhaupt mit diesem Beitrag auseinander und schreibe so viel?
    – Weil ich viele Sachen nicht machen würde, wenn sie nicht notwendig wären, sind es aber. Also mache ich weiter und nenne es nicht mal Selbstaufgabe. Sondern Selbstverständlichkeit.

    Liebe Grüße

    Anna M.

    • Susanne schreibt am 1. Februar 2016

      Hallo Anna,
      sicher kann man für andere etwas tun und dabei auch an sich selbst denken. Denn wenn man sich selbst vergißt und nur noch auf andere achtet, geht man “drauf”. Dann kann man gar nichts mehr und Kinder, Mutter & Co. können von einem selbst keine Hilfe mehr erhalten.

      Gruß Susanne

    • Friederike Baier-Magin schreibt am 6. Februar 2016

      Liebe Anna,
      Kinder sind ein schönes Beispiel, weil sie dir spiegeln, wenn es dir nicht gut geht. Dann sind sie unruhig und probieren Grenzen aus – du bist dann für sie kein sicherer Boden, sondern schwankender Grund, was ihnen Angst macht. Man kann ihnen wunderbar erklären, dass Mama es gerade nicht gut geht und ein wenig Zeit für sich braucht. Man kann im selben Raum bleiben, wenn sie klien sind, und Übungen machen, die einem gut tun. Kinder schauen dann erst, machen es nach und finden das gut – ein gutes Beispiel zum Nachahmen. Fauchen und in die Luft gehen ahmen sie auch nach – aber das ist nicht so gut, oder?

    • Lilo schreibt am 19. Dezember 2016

      Liebe Anna, wie wohltuend Ihr Beitrag mir tut!!! Theorie u. Praxis.
      D A N K E ! Weiterhin soviel Klarheit, Realitätsbezug, Kraft u. Durchhaltevermögen auf Ihrem Weg mit guten Gedanken wünscht Lilo

  • Ich gucke das Dschungelcamp nicht, aber ich habe in diesen Beiträgen jetzt gelesen, dass es Menschen gibt, die sich genauso fühlen, wie die die im Camp mit “spielen”. Das ist unfassbar! Das ist doch alles nur Show – die werden hoch bezahlt für das, was sie tun und je “besser” sie rüber kommen, um so mehr Kohle und Publicity gibt es. Das hat doch nichts mit dem wahren Leben zu tun?! Eine Bekannte von mir lässt keinen Teil aus – sie will einfach wissen, wie weit die Bewohner gehen, wie weit ihre Schauspielkunst geht. Das der eine oder andere Mal an seine Grenzen kommt, wird ihn wahrscheinlich selbst überraschen. Für alle die mal im Camp waren, ist es eine tolle Erfahrung. Ich in mir sicher, dass auch viele, die nur vor dem Bildschirm sitzen, gern dabei sein würden – und für so viel Geld allemal. Ich nehme das Dschungelcamp jedenfalls nicht ernst und setze das schon gar nicht auf mein Leben um. Für alle, die hier ihre Meinung gesagt haben und sich darin wiederfinden ist das Dschungelcamp aber eine gute Sache, wie ich sehe und ein großer “Persönlichkeitsgewinn” – so soll es sein. Ich hätte gar nicht gedacht, dass diese Sendung zu etwas “gut” ist.

    • martina schreibt am 1. Februar 2016

      Nur kleine Randinfo : Martina und martina sind zwei :-)

  • Ich will nur sagen „meine Betrachtungsweise“
    Der Aussage gerade und aufrecht durchs Leben gehen…stimme ich fast zu, mir persönlich klingt aber das ICH muss gerade und aufrecht.. zu sehr durch , auch das Gegenüber sollte man so denken lassen und dann hat man eine Ebene, sozusagen. Nicht immer möglich, ich weiß, aber sehr oft. Ich habe gelernt, beide sollen wann immer es geht mit einem Yes Gefühl aus der Situation gehen. Das funktioniert wenn man den Satz mit Offenheit, Liebe und Fröhlichkeit vervollständigt. Sitz mal mit einem fröhlichen, gut gelaunten Menschen länger in einem Raum und schau was mit dir passiert oder sollte wenn noch alles gut ist bei dir.

    Was den Dschungel Klamauk betrifft, ja mei muss ich nicht verurteilen, da sind viele sehr erfolgreich raus gekommen. Wenn ich hier mit Menschen anderer Nationen darüber rede, die sehen das als typisch deutsch an. In den anderen Ländern ist es Unterhaltung und Spaß für die einen, die anderen schalten aus.

    Ehrlich gesagt, diese Menschen haben nicht so ganz unrecht, auch hier klingen die Beiträge zu dem Thema so Depri (nicht despektierlich gemeint) und mal unter uns Betschwestern, wir nölen hier schon extrem an allem und jeden. Ja in Deutschland ist alles geregelt, für alles gibt es Gesetze nur privat fehlt uns etwas der Halt, die einem haben Gott, andere etwas anderes im Herzen und wenn da nix ist ja dann…. und jetzt zeigen die auch noch im Fernseher diese bösen Sachen. Erniedrigung ist etwas anderes.

    Es gibt richtige Sachen im Leben wo das Aufregen angebracht ist, aber da, und das sehe ich immer wieder, schauen wir gerne weg.

    Hoffe meine Worte kommen jetzt nicht so gaga rüber, ich finde eure Worte deshalb nicht falsch.

    • Anja schreibt am 5. Februar 2016

      Na ja, ich denke schon, dass Sendungen wie diese ein Ausdruck einer Kultur sind, der die Selbstachtung als Ganzes abhanden gekommen ist. Erhöhte Sensibilität für Grenzverletzungen ist nicht unbedingt was Schlechtes.

  • Mich spricht die Perspektive an, dass unsere Kultur ein Scham- und Verletzlichkeitstabu-Problem hat. Und wer nicht zum Chef sagen kann, dass er nicht öffentlich bloßgestellt werden möchte, macht halt Schwächeren in seinem Leben Druck – oder erlebt es als Empathie-Ersatz, wenn Leute im Reality TV bloßgestellt werden.

  • Tja, hätte ich vor der Antwort den NL weitergelesen, wären ebensolche Tipps gekommen!

  • Danke für den Beitrag!
    Was mir ein bißchen fehlt, ist ein Buchtipp dazu, wie ich das besser machen kann, auf mich zu achten!

  • Ich habe nach einer Therapie immer mehr gelernt, auf mich zu achten. Und Vieles hat sich nach der Zeit automatisiert. Ich bin trotzdem immer noch nicht ganz angekommen, aber es wird immer besser. Die Achtsamkeit hat mir dabei geholfen. Ich bin Jemand, der viel Zeit für sich braucht, manchmal auch nur, um Musik zuzuhören. Aber ja, ich war vor Kurzem krank, und der Arzt hatte mich krank geschrieben, und ich bin zur Arbeit, weil da so viel zu tun ist… Ich weiß aber genau, das war falsch, es zu tun… Also, es gibt noch Arbeit, aber das schaffe ich schon! :-)

  • Dem letzten Satz von Martina gebe ich recht – aber nur dem letzten: “Leben ist geil!” Jawohl!
    Aber was heiß leben? Sich ohne äußere Not verbiegen und verletzen lassen? Jeden inneren Sicherheitsabstand aufzugeben und mit sich machen lassen?

    Leben ist geil!
    Gelebt werden ist Scheiße!

    Wenn ein TV-Crashkurs in Würdelosigkeit solche Einschaltquoten bringt und solche Diskussionen auslöst, hat das mit unserer Alltagsrealität zu tun. Es ein Spiegelbild, nur wenig verzerrt. Und zeigt uns, dass im täglichen Leben die Zumutbarkeitsgrenzen wohl noch nicht erreicht sind. Mir scheint, die für Körper und Geist gesündeste Weise, durch leben zu gehen, ist gerade, ausgestreckt, mit aufrechtem Gang; es ist nur nicht immer die bequemste.

    “Nichts ist schwieriger, und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!”
    Kurt Tucholsky

    • Franky schreibt am 1. Februar 2016

      Danke Tohuwab, das Tucholsky-Zitat ziert fortan die Pinnwand über meinem Schreibtisch! Zur Rückenstärkung und Ermunterung ;-)))

  • Ich bekennender Dschungel Fan, lese immer wieder solche Vergleiche und sehe das völlig anders.

    Warum machen die (wir) das?
    Die nehmen eine Rolle an, kennen die Bedingungen, und unterschreiben einen Vertrag. Das ist der Job. Gibt andere Jobs die schlimmer und erniedrigender sind. Zwei Wochen rumliegen, Essen was manch einer schon in Asien gesehen hat, das Viehzeugs welches inzwischen nur Randfunktion hat, Moderatoren die gerne Häme zeigen. Wenn schlimm dann vielleicht der Hunger, aber naja das kennen wir auch von uns. Warum nimmt man einen Job an? Geld, Promotion, Interessant werden für neue Jobs etc. Kariere Ziele das machen wir das machen die. Die Stars haben fast immer sehr viel Spaß an der Sache.

    Warum schauen wir das?
    Gladiatoren Spiele der Neuzeit? (Scherzle). Im Sessel genießen was in der Manege passiert, wie verhalten sich die Schauspieler in dieser Situation und lachen über die Zirkusdirektoren. Nebeneffekt man lernt so manchen neu kennen, die mit guter Kinderstube und die aus der unteren Schublade kommen. Die einen sind die Winner der Sache die anderen die Loser. Wie in unseren Jobs oder?

    Nicht immer alles so ernst nehmen, fängt genau hier an.
    Freude bringt uns und die Dschungel Stars in eine Win/Win Situation, denn Win/Lose ist oft selbstgestrickt. Nicht immer „oh wie grausam, nein wie abartig“ denken, dass ist im Leben überhaupt ein erster kleiner Schritt. All diese kleinen Dinge helfen uns die wirklichen Grausamkeiten zu ertragen. Leben ist geil.

  • Autsch. Ertappt und voll ins Schwarze getroffen. Ich bin in der Probezeit und es läuft einfach nicht. Ich bekomme seit Oktober nur gesagt, was ich falsch mache und diese Fehler werden auch nich in einer QMS Fehlerliste festgehalten, die dann der Chef vorgelegt bekommt. Ich fühle mich gemobbt , doch verharre in Schockstarre mit sehr viel Tränen, weil ich denke, ich muss doch Geld verdienen. Ich habe Angst, nichmal zu wechseln,hab ich doch diese Stelle angenommen, weil sie besser bezahlt war. Und es wird dann das zweite Mal sein, dass man mich innerhalb der Probezeit kündigt. Selbstbewusstsein ist gleich Null. Danek für diesen Beitrag !!

    • Anja schreibt am 1. Februar 2016

      Ich wünsche dir alles Gute! Bin selbst mal in verzweifelter Situation in so einer Grusel-Stelle gelandet. Habe es erst geschafft zu kündigen, als ich einen komischen (komplett harmlosen) Knoten in der Brust fand und aufwachte.

  • Die Sendung habe ich mir noch nicht angesehen. Vermutlich erwartet mich Fremdschämen auf höchstem Niveau. Das Thema Selbstachtung finde ich allerdings interessant. Oft lasse ich Dinge zu, die ich eigentlich nicht will. Hinterher ärgere ich mich über mich selbst. Vielleicht ist es eine Frage des Alters, aber ich bemerje, dass ich immer weniger bereit bin, “nein” zu sagen, wenn ich etwas nicht will. Das tut mir sehr gut.

  • “Die Würde des Menschen besteht in der Wahl” Max Frisch

  • Meiner Meinung nach erfüllt sich jeder mit seinem Verhalten Bedürfnisse. Und bei den einen steht finanzielle Sicherheit, Anerkennung, Aufmerksamkeit oder vielleicht auch Abenteuer eben vor Selbstachtung. Solange ich diese Entscheidung bewusst treffe spricht doch nichts dagegen

  • Für alle die , die Kinder haben:
    Achtet die Grenzen eurer Kinder und schützt sie vor Einflüssen, die deren emotionale Grenzen überschreiten. Nicht zu verwechseln damit, dass Kinder Grenzen brauchen, die wir Erwachsenen ihnen aufzeigen müssen.

  • Ich als Dschungelcamp-Verabscheuer war erschrocken, mich hier tatsächlich wiederzufinden. Viel zu oft sage ich zu mir selbst: Ich muss das machen. Dabei hat man doch eigentlich oft eine Wahl. Außerdem äußere ich oft meine Wünsche oder Ansprüche nicht, weil ich keine Umstände machen möchte. Wenn mich jemand um Hilfe bittet, sage ich fast immer Ja, weil ich das Gefühl habe, dass diese Person in dem Moment vor geht. Ich finde wichtig, auf seinen Körper zu hören und unterscheiden zu lernen, ob man sich kaputtmacht oder nur so weit an seine Grenzen geht, wie es wichtig ist, um zu wachsen.

  • Danke für Ihren sehr guten Beitrag. In vielen Dingen finde ich mich leider wieder, Es fällt mir außerordentlich schwer, für mich einzustehen, Große Angst lähmt mich. Ich bin froh, dass mir mein Verhalten oft auffällt, dies sehe ich als Fortschritt, um es zu ändern, zu erfahren, dass mir nichts passiert.
    Schönen Sonntag

  • Hallo zusammen,

    Selbstachtung ein großes Thema unserer Zeit! Soaps und Realityshows zeigen einen guten Querschnitt, wie es darum bestellt ist. Mit Offenheit hat das nichts zu tun, es ist Teil einer großen Machinery unserer Gesellschaft.

    Selbstachtung entsteht dann, wenn wir nicht einfach mit uns machen lassen, sondern in die eigene Kraft gehen, uns nicht verbiegen lassen, auch wenn wir mal nicht Mainstream sind … oder eben gerade dann.

    Danke für diesen Beitrag … Emanuela

  • Ich glaube wir und die Dschungelbewohner tun oder akzeptieren etwas, um etwas anderes dafür zu erhalten oder zu erreichen.
    Die Dschungelbewohner und wir tun wohl vieles um dafür Geld zu erhalten, oder vielleicht geht es um Anerkennung oder dem Druck des sozialen Umfeldes zu entsprechen.

    Wie weit wir da gehen, um gewisse Grenzen zu überschreiten, hängt dabei einerseits von unserem Selbstwertgefühl und Selbstachtung ab, aber es hängt wohl auch von anderen Faktoren ab.

    • Marina schreibt am 31. Januar 2016

      Hey Franz, besser könnte ich es nicht ausdrücken. Es ist ein Kompromiss um etwas Anderes/ja, meist Geld dafür zu erhalten. Was wir nicht wissen: diese C-Schauspieler sind ja oft sehr abgebrannt und gezwungen, sich irgendwie in die Öffentlichkeit zu bringen, da bringt man halt das Opfer sich selbst zu erniedrigen.
      Meine Mutter hatte 5 halbwüchsige Kinder alleine durch zu bringen und konnte sich den Job zum Geld verdienen nicht aus suchen und so geht es sicher vielen Menschen.
      Und dann gibt es auch noch das Schicksal. Unvorhergesehene Dinge passieren und ich habe keine Wahl.
      schönen Sonntag!

  • Der Beitrag ist wirklich gut, sehr gut sogar. Der Vergleich mit dem Dschungelcamp hat mir die Augen geöffnet. Ich dachte, ich hab überhaupt nichts mit den Teilnehmern gemeinsam, aber die angeführten Beispiele, wo man sich im Alltag selber verleugnet, sind das Dschungelcamp von vielen Menschen. Ob ich mich vor der Kamera zum Affen mache, oder mich bei der Arbeit oder privat wieder mal hinten anstelle – es kommt auf dasselbe heraus. Danke auf alle Fälle für den Beitrag, der mir durch die anschauliche Erklärung gut im Kopf bleibt.

  • Der Beitrag ist sehr treffend und wichtig. Viele Menschen gehen so mit sich um. Ich habe früher auch Dinge einfach “durchgezogen”, ohne auf meine Grenzen zu achten, ohne auf die Signale meines Körpers und meiner Seele zu achten. Irgendwann rächt sich das. Heute achte ich beruflich und privat gut auf mich und bin ausgeglichen, dankbar und zufrieden.

  • Leider ist es genauso wie hier gesagt und das über Jahre. Mit dem Resultat das ich jetzt in Psychotherapeutischer Behandlung bin und jetzt lerne mein Verhalten zu ändern, so das es mir gut tut.
    Danke für den Beitrag!

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