Selbstwertgefühl entsteht nicht nur im Kopf!

Wir wollen uns doch alle wertvoll, richtig und gut fühlen, oder? Das Gefühl, als Mensch nicht viel wert zu sein, ist sehr, sehr unangenehm. Das fühlt sich überhaupt nicht gut an.

Glücklicherweise können wir ja einiges tun, um das eigene Selbstwertgefühl zu steigern.

Zum Beispiel:

  • Sich immer wieder bewusst machen, dass wir alle nicht perfekt sind und dass jeder Mensch seine Fehler und Schwächen hat.
  • Sich selbst nicht so viel mit anderen vergleichen.
  • Die eigene Einmaligkeit erkennen und würdigen.
  • Sich die eigenen Stärken und Vorzüge regelmäßig ins Bewusstsein rufen.
  • Und damit aufhören, sich selbst zu mobben. Also nicht mehr unhöflich und respektlos mit sich selbst zu reden. Und sich nicht mehr selbst ständig kritisieren und fertigmachen.

In vielen Fällen reichen diese Ansätze aus. Gerade, wenn ich einfach nur ein unrealistisch negatives Bild von mir selbst hatte, ist es oft genug, meinen eigenen Fokus wieder geradezurücken.

Manchmal aber finden wir vielleicht wirklich nur wenige positive Dinge, auf die wir gerade stolz sein können. Oder Dinge, wo wir sagen können: “Hey, das hast du gut gemacht!”

In diesem Fall gibt es einen einfachen Trick, um unser Selbstvertrauen und unser Selbstwertgefühl wieder ein bisschen aufzupolstern.

Das geht so:

  1. Überlegen Sie sich, was Sie heute ganz konkret tun könnten, um stolz auf sich selbst zu sein und um zufrieden mit sich zu sein.
  2. Dann tun Sie genau das.
  3. Und wenn Sie es getan haben, sagen Sie selbst: “Gut gemacht!”.

Denn genau das ist es, was unseren Selbstwert nährt. Wenn wir aktiv werden und dann zu uns sagen können: „Hier kannst du stolz auf dich sein. Hier hast du etwas erreicht. Gut gemacht. Weiter so!”

Die Idee ist hier übrigens nicht, sich riesige Projekte vorzunehmen. Es reichen am Anfang ganz kleine Aufgaben. Einen Schrank aufräumen. Einen Spaziergang um den Block, wenn man sonst nur auf dem Sofa hängt. Ein Telefonat machen, das man schon eine Weile vor sich hergeschoben hat. Und wenn Sie dann etwas Routine darin bekommen haben, können Sie sich auch anspruchsvollere Vorhaben vornehmen.

Das Prinzip lautet: Klein anfangen. Langsam steigern.

Setzen Sie sich also morgens für einige Minuten hin und überlegen Sie sich:

“Was will ich heute ganz konkret tun, damit ich stolz auf mich und zufrieden mit mir sein kann?”

Am besten schreiben Sie sich die Antworten auf diesen Frage auf. Dann bekommt Ihr Vorhaben mehr Triebkraft.

Es vielleicht endlich angehen. Es ist vielleicht Zeit. Das Richtige zu tun. In kleinen Schritten ist es am einfachsten. Ernährung. Gewicht. Gesundheit. Produktivität. Bewegung. Beweglichkeit. Was es auch ist: Du kannst die Sache in die Hand nehmen und es in unserem Training in kleinen Schritten schmerzfrei angehen. Dein Erfolgserlebnis. (Start: Montag 25.9 – letzte Anmeldemöglichkeit: Mittwoch 27.9.)

Ich rede hier übrigens nicht von der Idee, ein Erfolgstagebuch zu schreiben. Also sich im Nachhinein zu überlegen, was man heute alles gut gemacht hat und das dann festzuhalten. Das ist auch gut. Aber die eigenen Erfolge gezielt zu planen und umzusetzen, ist noch wirksamer. Das gibt uns ein Gefühl von Einfluss und Kontrolle über unser Leben.

Ich rede auch nicht von einer Todo-Liste, auf der Sie notieren, was Sie alles erledigen müssen. Es geht hier darum, einige Punkte aufzuschreiben, die Sie heute tun wollen, um stolz auf sich sein zu können. Das ist ein großer Unterschied.

Es gibt bei dieser Idee allerdings einige kleine Stolperfallen:

Stolperfalle 1: Sich zuviel vornehmen. Nehmen Sie sich keine zu großen “Das macht mich stolz”-Ziele für Ihren Tag vor. Und nehmen Sie sich nicht zu viele Dinge vor. Überfordern Sie sich nicht. Sonst bewirken Sie genau das Gegenteil von dem, was Sie vorhatten und Ihr Selbstwertgefühl sinkt. Am besten ganz klein anfangen, und langsam steigern. Und nehmen Sie sich nur Dinge vor, die Sie realistischerweise erreichen können.

Stolperfalle 2: Nicht konkret genug sein. Nehmen Sie sich nur Dinge vor, bei denen 100% klar ist, was Sie tun werden. Also nicht: “Heute ernähre ich mich besser.” Das kann alles Mögliche bedeuten und Sie können am Ende des Tages nicht klar sagen, ob Sie es nun erreicht haben oder nicht, weil das Vorhaben zu schwammig und wenig messbar formuliert ist. “Heute esse ich einen Apfel” dagegen ist konkret und messbar. Entweder Sie haben den Apfel gegessen oder nicht.

Stolperfalle 3: Nie zufrieden sein. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Erfolge auch wirklich würdigen und anerkennen, auch wenn sie klein sind. Sagen Sie NICHT so etwas wie: “Ach, das war ja gar nichts.” Jeder Erfolg zählt, auch die kleinen. Und wenn Ihnen Ihre selbstgestellten Aufgaben zu einfach fallen, dann steigern Sie einfach den Schwierigkeitsgrad. Aber langsam und vorsichtig.

Noch einmal zusammengefasst: Wenn Sie Ihr Selbstwertgefühl ein bisschen aufpolstern wollen, dann:

  • Nehmen Sie sich jeden Tag ein paar machbare und konkrete Dinge vor, die Ihnen das Gefühl geben, dass Sie stolz auf sich sein können. Schreiben Sie diese Dinge auf.
  • Dann tun Sie diese Dinge entschlossen. Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Vorhaben nicht vergessen oder verdrängen können.
  • Und dann seien Sie stolz auf sich und zufrieden mit sich und klopfen Sie sich selbst auf die Schulter.

Ist ganz unkompliziert. Man muss es nur machen. Wie nahezu alle Tricks, funktionieren sie nur, wenn man sie regelmäßig, am besten sogar täglich macht.

Was könnten Ihre Punkte für heute sein, auf die Sie stolz sein könnten?

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Die Abkürzung? Ist das realistisch? Schmerzfreie Veränderung (fast) ohne Willenskraft und Selbstdisziplin Gewicht. Gesundheit. Produktivität. Bewegung. Beweglichkeit. Was es auch ist: Mit unserer neuen Methode lernst du, wie es geht Dein Erfolgserlebnis. (100% Geld-Zurück-Garantie. Start: Montag 25.9 – letzte Anmeldemöglichkeit: Mittwoch 27.9.)

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Kommentare

  • Hallo,

    Ich habe den newsletter bekommen, wollte ihn aber dieses Mal gar nicht lesen. Also blieb er ungeöffnet.
    Heute ist mir ganz bewußt der letzte Besuch bei meiner Tante eingefallen. Ich habe sie besucht und nach einer bestimmten Zeit kommt noch jemand sie besuchen. Als der neue Besuch uns begrüßt und kundtut ob er nicht stört, sagte meine Tante: “Nein, sie (ich) wollte gerade gehen.” Obwohl vorher davon keine Rede war, gab ich ihr recht und verabschiedete mich.
    Als ich nun vor dem Computer mich mit diesem Gedanken beschäftigte und mir klar war, daß meine Tante sehr oft dieses Verhalten an den Tag gelegt hatte und wie sehr ich mich als Kind deshalb immer wertlos fühlte. Wenn meine Tante alleine stand, kam ich ihr gerade recht, erspähte sie jemanden anderen, wies sie mich sofort zurück und sprach mit jemanden anderen.
    Als jetzt dieser Schmerz hochgekommen ist, sehe ich das ungeöffnete mail von Ralf und sage zu mir selbst: mal schauen ob mir dieses mail etwas dazu sagen kann. Und siehe da – was lese ich:Das Gefühl, als Mensch nicht viel wert zu sein, ist sehr, sehr unangenehm. Das fühlt sich überhaupt nicht gut an.
    Das ist jetzt ein gutes Zeichen, mich mit diesem Thema intensiv auseinanderzusetzen um mir endlich meinen Wert zuzugestehen.
    Vielen Dank für diese Anregungen, die ich jetzt umzusetzen versuche.
    Alles Liebe
    Tori

  • Dank Ralf, für die lieben Worte. Der Bericht hat mir wieder gezeigt, wie ich mich selber oft runtermache. Meine Fehler sind fast unverzeihlich, dagegen Fehler anderer halb so schlimm. Warum habe ich das Mitgefühl mehr mit anderen dann mit mir selbst. Ich bin noch nicht bei dem zweiten Teil des Bibelspruches: Liebe deinen Nächsten, w i e d i c h s e l b s t !~!

    Alles Liebe, Christiane

  • An Henriette und Tobi

    Werner scheint ein Schweizer zu sein: wenn wir in der Schweiz “zügeln”, dann wechseln wir die Wohnung (umziehen, siedeln).

    Danke an die Tanja und Ralf, es ist immer wieder eine stärkende Freude, eure Beiträge zum Wochenstart zu lesen und diese auch zu beherzigen.

    Allen wünsche ich eine gute Zeit mit vielen “Ich-klopfe-mir-selbst-auf-die-Schulter”!

    SunnySeaSue

  • Hallo, liebes Zeit-zu-leben-Team und liebe Leser,
    interessanterweise hat mich das Thema “Selbstwert” gerade heute in einer Meditation sehr beschäftigt, BEVOR ich euern Beitrag gelesen habe. Es tut natürlich immer gut, Dinge zu tun, die man sich schon lange vorgenommen hat und es tut gut, das Ergebnis dann auch bewusst wahrzunehmen und sich daran zu freuen. Dennoch hat dies mit Selbstwert aus meiner Sicht nichts zu tun. Ich selbst habe einen anderen Ansatz, einen der die Bewertung von dem, was ich tue, mit welchem Ergebnis ich es tue und ob ich überhaupt etwas tue, außen vor lässt.
    Mein und eines jeden anderen Menschen Wert ist gegeben, ist da. Es gibt nichts, keine Leistung, keine äußerliche Erscheinung und auch keine Fähigkeit, die Einfluss auf den Wert eines Menschen hat. Der Wert des Menschen ist unabhängig davon. Es ist die Bewertung, die uns Probleme bereitet, die uns schlecht fühlen lässt – und auch eine “gute” Bewertung birgt bereits das schlechte Gefühl in sich: Bin ich jetzt nur etwas wert, weil ich etwas geleistet habe, das anerkannt wird? Ganz gleich, ob von mir selbst oder von anderen. Jeder kennt das “Loch” nach einer großartigen Leistung. Es kommt genau daher, dass man den eigenen Wert mit der Leistung in Zusammenhang bringt.
    Liebe Menschen, ihr zäumt das Pferd von hinten auf! Hört auf mit dem Bewerten, das braucht ihr nicht! Freut euch an den von euch erreichten und erwünschten Ergebnissen, aber macht nicht gedanklich und damit auch emotional euren WERT davon abhängig! Ihr seid so oder so WERT! Ihr müsst nichts dafür leisten! Öffnet euch für dieses wunderbare Gefühl des Wertseins und alles, was zu leisten ihr Lust habt, wird euch leicht und fröhlich von den Händen gehen, denn ihr spürt dann tief innen, dass euer Wert unabhängig von dem Ergebnis eurer Leistung ist. Dann seid ihr erst FREI.
    Alles Liebe für alle Leser!
    Edeltraut Engel

  • Zügeln wird wohl bügeln sein :-)
    Und nur weil die Frau sich irgendwas einbildet hat das noch lange keine Allgemeingültigkeit.

    Viele Grüße
    Tobias (der sich auch mal wieder kleine Ziele setzen sollte)

  • Hallo Werner,

    mir geht Ihre Formulierung “Meine Frau hat mich nach 33 Jahren Ehe verlassen, weil sie sich nochmals selbstverwircklichen will.” nicht mehr aus dem Kopf. Heißt das, dass man erst sich selbst verwirklichen kann, wenn man sich von seinem Ehepartner trennt?

    Und was meinst Du mit zügeln ?

    Beste Grüße, Henrike

  • hallo in die runde,

    ich lenke mich gerne ab, mit der suche nach erklärungen, ob mein verhalten “richtig” war. da geht es in erster linie darum, heruaszufinden, ob ich für mich richtig gehandelt habe, quasi in meinem interesse. ich weiss oft nicht, wie ich etwas haben/machen will, weil mir aus angst vor fehlentscheidungen der mut fehlt, festzulegen, was ich will. ich kämpfe seit jahren einen konflikt aus, der mit dem tod meines vaters zusammen hängt. immer wieder glaube ich voranzukommen, dann wieder löst sich alles/dieses gefühl in luft auf, weil das gegenüber mit allen gesammelten informationen und aussagen meinerseits umgeht, und diese zu ihrem vorteil auslegt. ich habe das gefühl gegen windmühlen zu arbeiten und mich inzwischen entscheiden, “loszulassen”, und mich nicht mehr so reinzusteigern. das tut mir psychisch gut, auf der “erfolgsebene” hat es bis jetzt nichts geändert. nachwievor ein tanzen um den heissen brei. würde an dieser auseinadersetzung nicht viel geld hängen, würde ich es abhaken und das gegenüber gewähren lassen. habe alles versucht erfolgstagebuch, positive affirmationen, mir ein guter freund zu sein, aber die unsicherheit, ob ich damit richtig liege weckt mich jedes mal morgens auf und ich habe das gefühl ich MUSS endlich handeln und ein lautes STOPP geben. das bezieht rechtliche schritte mit ein, und ob die mich voranbringen, daß weiss ich nicht. flüchte mich in alle möglichen ansätze der wahrheitsfindung und finde doch keinen roten faden. würde gern mal auf den tisch hauen, aber mein berater beschwichtigt mich immer wieder, die nerven zu behalten, und dem gegenüber so zu begegenen, wie es mit mir umgeht. mir fällt es ganz schwer das richtig und falsch – meiner sichtweise, handlung, verhaltensweise – einzuschätzen.

  • hallo in die runde,

    ich lenke mich gerne ab, mit der suche nach erklärungen, ob mein verhalten “richtig” war. da geht es in erster linie darum, heruaszufinden, ob ich für mich richtig gehandelt habe, quasi in meinem interesse. ich weiss oft nicht, wie ich etwas haben/machen will, weil mir aus angst vor fehlentscheidungen der mut fehlt, festzulegen, was ich will. ich kämpfe seit jahren einen konflikt aus, der mit dem tod meines vaters zusammen hängt. immer wieder glaube ich voranzukommen, dann wieder löst sich alles/dieses gefühl in luft auf, weil das gegenüber mit allen gesammelten informationen und aussagen meinerseits umgeht, und diese zu ihrem vorteil auslegt. ich habe das gefühl gegen windmühlen zu arbeiten und mich inzwischen entscheiden, “loszulassen”, und mich nicht mehr so reinzusteigern. das tut mir psychisch gut, auf der “erfolgsebene” hat es bis jetzt nichts geändert. nachwievor ein tanzen um den heissen brei. würde an dieser auseinadersetzung nicht viel geld hängen, würde ich es abhaken und das gegenüber gewähren lassen. habe alles versucht erfolgstagebuch, positive affirmationen, mir ein guter freund zu sein, aber die unsicherheit, ob ich damit richtig liege weckt mich jedes mal morgens auf und ich habe das gefühl ich MUSS endlich handeln und ein lautes STOPP geben. das bezieht rechtliche schritte mit ein, und ob die mich voranbringen, daß weiss ich nicht. flüchte mich in alle möglichen ansätze der wahrheitsfindung und finde doch keinen roten faden. würde gern mal auf den tisch hauen, aber mein berater beschwichtigt mich immer wieder, die nerven zu behalten, und dem gegenüber so zu begegenen, wie es mit mir umgeht. mir fällt es ganz schwer das richtig und falsch – meiner sichtweise, handlung, verhaltensweise – einzuschätzen.

  • Ralf und Tanja treffen immer ins Schwarze! Ich denke das hängt mit einem bewußtesn Leben zusammen. Ein wahrhaftiges Leben, das sowohl Höhen als auch Tiefen gespürt hat.

    Und weil mein Innerer Schweinehund und ich da nicht immer genau hinschauen, lese ich jeden Sonntag, was es heute wieder an Wahrheit gibt, die ich weiß und die ich aber nicht konkretisiere und mich damit drum herum drücke.

    So lasse ich mich quasi gedanklich und mental befruchten und bin sehr dankbar. Herzlichen Dank!

    Meine Selbstbewutseinstat war heute 1500 m Schwimmen. Das mag für viele Menschen nichts bedeuten. Aber für mich ist das ein sehr großer Fortschritt!

    Alles Gute!

    Geißlein

  • Es funktioniert wirklich. Man sollte sich nur viel öfter auch die kleinen Dinge bewußt machen und nicht nur vor einem Berg von Arbeit stöhnen. Ich bin zum Beispiel heute sehr zufrieden mit mir, daß ich die Bügelwäsche sofort erledigt habe und nicht wieder das Bügelbrett eine Woche lang rumsteht. Kleiner Trick dabei: Ich habe mir eine tolle Dampfstation gekauft und endlich mal dieses alte, kleckernde 08/15 Ding entsorgt. Wenn ich schon so leidige Sachen wie das Bügeln erledigen muß, dann soll es wenigstens Spaß machen. Bin auf jeden Fall heute sehr stolz auf mich, meinen inneren Schweinehund besiegt zu haben. Gutes Gefühl!!!

  • Mein Vorhaben für heute:

    “Heute esse ich einen Apfel”

    Die Äpfel sind alle alle
    und die Geschäfte zu!
    Und nu?

    Esse ich eine Birne!
    Sind noch da!

    Flexibilität ist manchmel auch ganz gut!

    L + L

    Volker

  • hallo ralf,

    wieder hast du in allen dingen recht, nur zum erfolgstagebuch, dass ich und viele mitstreiter schon seit langem erfolgreich führen, und dadurch eine massive steigerung des pos. denkens und des selbstvertrauens erfahren haben, eine ergänzung.

    weil das regelmässige führen eines erfolgstagebuchs eine beachtliche steigerung des selbstvertrauens bewirkt, hat das automatisch zur folge, dass man ganz locker seine erfolge plant, und relativ schnell umsetzt, weil man sich wegen der vielen bereits erlebten erfolge als erfolgreichen menschen “sieht”.

    das erfolgstagebuch führen und das planen und erfolgreiche umsetzen von aktivitäten sind eine zwansläufige ergänzung.

    ich habe mit dieser strategie erfolgreich u.a. mit erwerbslosen (auch akademikern) ehrenamtlich gearbeitet.

    bei diesen menschen ist das selbstvertrauen ganz stark geschädigt.es wurde wieder verbessert, die leute wurden aktiver und erfolgreicher, und fassten neuen mut.

    die einfache strategie des erfolgstagebuchschreibens ist eine erfolgsgeschichte.

    ich freue mich auf viele anfragen und rückmeldungen.

    liebe grüsse aus münchen,
    dieter.

  • Hallo, auch ich möchte mich einmal für die aufmunternden wöchentlichen Anregungen bedanken. Oft kommen sie gerade zu einem Zeitpunkt, wo man sie gebrauchen kann. Sie tun einfach gut.

  • Danke für diese immer wieder gut tuenden Worte.

    BIRGIT

  • Danke für die Anregung.Da fiel mir die Geschichte von den Glücksbohnen ein,die ein Mann sich morgens in die linke Hosentasche steckte und bei jedem freudigen Anlass ein Bohne nach der anderen in die rechte Hosentasche steckte und abends Bilanz zog über das,worüber er sich gefreut hat..Das könnte man so vielleicht auch mit dem machen,welchen Schritte man schon getan hat und abends abrechnen und sich freuen?

  • Ja, DAS ist wirklich eine gute Idee – ganz kleine Schritte! Ud dann auch als Erfolg werten. Ich kämpfe seit vielen Wochen mit “ich schaffe das alles nicht”, “alles”, das sind Stapel von Post, Fachzeitschriften, Dige, die überall herumliegen, weil ich soviel ausser Haus bin, Unkraut im Garten und vieles mehr – überall wohin ich schau, wenn ich nach der Arbeit heimkomme, ist Arbeit und ich komme mir vor wie Sisiphus. Manchmal weiche ich dem einfach aus, schreibe Geschichten oder Gedichte, nur um mich mit dem anderen nicht auseinander setzen zu müssen. Todo-Listen erschlagen und lähmen mich und ich weiss. Ich werde nie fertig. Dann fühle ich mich – im Vergleich mit anderen, wo es so schön aufgeräumt ist – als totale Versagerin und dan geht erst recht nichts mehr…
    Also auf: 3 kleine Ziele aufschreiben und umsetzen – jetzt gleich!
    Danke, Ralf!

  • Ich habe alle meine seit langem nicht mehr klassierten Papiere vorsortiert, jetzt warten sie darauf, in die Ordner abgelegt zu werden. Die kleineren Papierstösse (ohne Vereine, Privat allgemein)sind bis heute abend verstaut.

  • Diese Gedanken kommen gerade recht. Ich bin zur Zeit in einer sehr misslichen Lage. Meine Frau hat mich nach 33 Jahren Ehe verlassen, weil sie sich nochmals selbstverwircklichen will. Nach dem zügeln habe ich mir heute vorgenommen, mein Auto wieder in Ordnung zu bringen. Das ist mein heutiges Ziel, das ich messen kann.

  • Wie passend! Gerade hatte ich gestern Abend das erste konkrete Gespräch mit einem Freund zur gegenseitigen Unterstützung u.a. genau zu diesem Thema.
    Von deinem Artikel merke ich mir besonders das positive Selbstgespräch.
    Herzliche Grüße
    Tally

  • Na das passt ja wieder!!! :-)

    Ich hatte heute morgen schon etwas erledigt, das seit 2 Jahren (!) darauf wartete… War ein schönes Gefühl :-)

    Und nun mache ich gleich weiter damit, meine Kiste mit Papieren durchzusortieren und “auszumisten”, wieder was geschafft.

    UND ich koche gerade das Wunsch-Mittagessen für meine Kinder, die werden sich nachher auch richtig drüber freuen.

    Jaja, nur Kleinigkeiten, aber trotzdem schön, sich das mal so vor Augen zu halten. Danke für die Anregung!

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