Sie müssen überhaupt nichts!

Müssen tut man eigentlich gar nichts, außer sterben. — Volksweisheit

Ich kann mich erinnern, dass mein Opa das immer gebrummt hat, wenn ich zu ihm gesagt habe: “Du musst mal mitkommen” oder “Du musst mir jetzt ein Eis kaufen”. Müssen tut man eigentlich gar nichts, außer sterben.

Damals fand ich den Spruch doof :-) Aber heute gehört er zu meinen Lieblingssätzen. Warum? Weil er uns darauf hinweist, dass wir frei sind in unserem Willen und frei sind in unseren Entscheidungen. Wir müssen nichts. Wir denken nur oft, wir müssten.

  • Ich muss die Steuererklärung abgeben, sonst bekomme ich eine Ordnungsstrafe.
  • Ich muss morgen zur Arbeit gehen, sonst verliere ich meinen Job.
  • Ich muss meinen Rasen mähen, weil sonst die Nachbarn reden.

Vordergründig werden die meisten von uns dazu nicken. Klar, es gibt leidige Sachzwänge im Leben, den kann man sich schlecht entziehen.

Wenn wir diese Sachzwänge aber genauer unter die Lupe nehmen, stellen wir oft fest: Niemand von außen zwingt uns.

Wir haben bewusst oder unbewusst das Angenehme (gutes Verhältnis mit den Nachbarn) gegen das Unangenehme (Rasen mähen) abgewägt und unser Abwägen hat ergeben: Ich nehme das Unangehme in Kauf, damit ich etwas Gutes bekomme oder unangehme Konsequenzen vermeide. Das ist kein Zwang. Das ist eine Entscheidung.

Viele gehen täglich zu einer Arbeit, die sie hassen, weil sie dafür ein Einkommen bekommen und weil es unbequem wäre, sich beruflich noch mal zu verändern. Das Gute (das Einkommen und die Bequemlichkeit) wiegt schwerer, als der unangenehme, ungeliebte Job.

Wer in dieser Situation steckt, hat sich so entschieden und niemand hat ihn gezwungen. Niemand muss morgens zur Arbeit gehen. Niemand zwingt einen dazu. Aber die Konsequenz wäre, dass man dann kein Einkommen mehr hätte, das wollen die meisten Leute eben auch nicht.

Trotzdem nehmen viele Menschen diese Situation als Zwang wahr und fühlen sich hilflos und ohnmächtig. Obwohl es die eigene Entscheidung ist.

Diese Sichtweise ist natürlich höchst unbequem, weil sie die Verantwortung für unsere Situation auf uns selbst zurückwirft.

Man ist natürlich so gut wie nie nur alleine Schuld an der eigenen Situation, aber man hat zumindest selbst bewusst oder unbewusst durch das eigene Handeln oder auch durch Unterlassung zur eigenen Situation beibegetragen.

Wer diese Sichtweise verinnerlicht, hört auf zu müssen und fängt an zu wollen. Aus Zwängen werden plötzlich bewusste Entscheidungen und aus Ohnmacht wird das Gefühl, dass ich Einfluss auf mein Geschick habe.

Wirklich müssen tut man eigentlich gar nichts, außer sterben. Aber Sie können und dürfen ganz viel. Sie können wählen. Es ist Ihre Entscheidung.

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Kommentare

  • Kann man sich das Müssen abtrainieren? Ich will lernen (muss nicht), alles zu hinterfragen. Nach langen Jahren des Dahinsiechens als Opfer der Umstände wurde mir heute an den Kopf geworfen, ich sei zu sehr auf mein eigenes Leid fixiert, statt Mutter zu sein. Das hat gesessen! Dieser Beitrag kommt genau im richtigen Moment. Nur schon das Gefühl, dass es wirklich meine Entscheidung war, keine Entscheidung zu treffen, klärt einiges… Jetzt noch die Entscheidungen anpacken, erwachsen werden, lernen die Folgen einer Entscheidung auf mich zu nehmen.
    Danke für die grossartigen Inputs!

  • Ich habe auch oft irgendwas gemacht nach dem Motto “ich muss ja” und kam irgendwann auf die Überlegung – Prioritäten zu setzen. Das ich eben nicht alles muss. Angefangen von “meinem Mann das Frühstück machen für die Arbeit”, nee, das macht er auch selbst bis hin zur Torte backen für den Basar. Nee, da waren genug Torten und ich habe anders geholfen. Oder im Job habe ich auch NEIN gesagt, nach langer Überlegung, das ich nicht sofort JA sage beim Einspringen für andere. Nein, alles MUSS man nicht müssen – man sollte schon überlegen.

  • Habe den Spruch auch meinem Sohn öfters vorgekaut, bis er mich dann ausbesserte mit: Bevor man sterben muss, muss man erst mal gezeugt werden!
    War zuerst sehr verblüfft, aber für mich ist auch das stimmig. Aber wenn man mal im Spiel drin ist, hat man immer die Wahl

  • Beim “Müssen” geht es meist um Zwänge, um innere oder äußere.
    Ich muss atmen, trinken, essen, schlafen u. a. m., will ich überleben. Will ich in Gemeinschaften nicht benachteiligt, bestraft oder ausgeschlossen werden, nicht isoliert leben, muss ich meist bestimmte soziale Normen, Erwartungen erfüllen, kann ich vermutlich nicht in jeder Situation völlig unabhängig, selbstbestimmt entscheiden. Meine Handlungs- und Entscheidungsfreiheit wird durch Mitmenschen und Verhältnisse begrenzt. Ich kann beispielsweise (noch) nicht “beliebig” im Weltraum umherreisen.
    Je nach konkreter Situation kann ich es mal als in meinem eigenen Interesse oder dem eines größeren Ganzen liegend empfinden, mich lieber ein- bzw. unterzuordnen – oder lieber bestimmten Zwängen auf diese oder jene Weise zu entgehen, mögliche unangenehme Konsequenzen zu riskieren.
    Es heißt, man habe das Recht, Fehler zu machen und sich für nicht schuldig zu halten, wenn man bereit (und fähig) sei, die Verantwortung für die Fehler zu übernehmen. Schuldig werde nur, wer grob fahrlässig oder bösartig (mit bösem Willen) Schaden zufüge.

    Epikur: “Zwang ist kein Übel; aber es besteht kein Zwang, unter Zwang zu leben.”
    Goethe: “So eigensinnig widersprechend ist der Mensch: zu seinem Vorteil will er keine Nötigung, zu seinem Schaden leidet er jeden Zwang.”
    Schopenhauer: “Nur wenn man allein ist, ist man frei. Zwang ist der unzertrennliche Gefährte jeder Gesellschaft, und jeder fordert Opfer, die um so schwerer fallen, je bedeutender die eigene Individualität ist.”
    Ralph Waldo Emerson: “Was wir am nötigsten brauchen ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, was wir können.”

  • Ich habe meine bisherigen 45 Jahre damit verbracht zu müssen. Damit ich endlich endlich von meinen Eltern Anerkennung erhalte. Jetzt ist es mir egal was sie von mir halten, ich setze gesunde Grenzen und auf einmal wird es besser. Habe meinen “Muss”-Job (sicher unkündbar im öffentlichen Dienst) nach 21 Jahren gekündigt, womit ich bei sehr vielen Menschen auf Unverständnis gestoßen bin. Ich fühle mich so viel freier und habe bereits nach 2 Monaten schon wieder einen (hoffentlich besseren, den ich erst antrete) erfüllenden Platz gefunden.

    Ich mache endlich Türen zu damit sich neue öffnen können

  • … und noch ein hilfreicher Spruch (immerhin für mich!) von Aldous Huxley:

    “Das Geheimnis des Glücks liegt darin, gern zu tun, was man ohnehin tun muss. ” – oder im Sinne des Beitrags von Ralf: …gern zu tun, was man sich entschieden hat zu tun.

    Euch allen einen schönen Sonntagsgruss aus der frühlingshaften Schweiz :-)

  • schöner Beitrag und in meinem Leben seit Jahren hoch aktuell.
    Mein Leitsatz: Muss verdirbt die Lust – und ich bin ein lustvoller Mensch und lebe das auch aus.
    Mir rutscht das Wort “ich muss” immer seltener aus dem Mund (in der Sprache ist es einfach aus der Kindheit übernommen). Wenn ich kurz überlege und mir die Konsequenzen bewusst werde, kann und will ich frei entscheiden.
    Zwang ist für mich etwas anderes. Z.B. der Zwang in Deutschland, einer Krankenkassenversicherung beizutreten, was ich z.B. ablehne. Seit sehr langer Zeit (seit 1999) lebe ich frei, mit den Konsequenzen einer Nichtversicherung. D.h., wenn ich einen Arzt brauche, was sehr selten vorkommt, bezahle ich meine Rechnung selbst – Voraussetzung hierfür ist natürlich ein gesunder und achtsamer Umgang mit sich selbst, körperlich und psychisch. Das heißt auch, Warnsignale ernst zu nehmen und Wandel und Veränderungen zuzulassen und sich im Gleichgewicht zu befinden.
    Und zum Satz: Ich muss gar nichts, außer sterben.
    Auch sterben müssen wir nicht, sondern: Wir WERDEN sterben, dass liegt in der Natur und hat nichts mit Willen oder Zwang zu tun, genauso wie z.B. das atmen.

    Ich wünsche allen einen freien und erholsamen Sonntag. Und die, die sich entschieden haben, zu arbeiten oder anderes zu erledigen, viel Spaß und Freude an diesem schönen sonnigen und warmen Tag im März.

  • Geht wohl in die Richtung (Zitat von I. Kant): “Ich kann, weil ich will, was ich muss”. Ich denke, darin steckt sehr viel Wahrheit.

    Schönen Sonntag euch allen!!

  • Rudolf Steiner: Philosophie der Freiheit.

    Hier auf die Alltagstaugliche Version reduziert. Vielen Dank! Sehr schön und vor allem sehr schwer, z.B. wenn man gefangen in seinen Gefühlen ist – wie mache ich mich davon so frei, daß ich entscheiden kann?

  • Herrlich genau mein Ding ich lebe es schon sehr lange in der Arbeitswelt manchmal anstrengend aber es klappt wenn Mann dann Verantwortung für seine Entscheidung übernimmt.Das Gefühl der Freiheit ist unbeschreiblich.Ich wünschen allen ganz viel Mut es einfach auch mal auszusprechen,ich muß nicht’s schönen Sonntag noch

  • Es ist mittlerweile hinlänglich bekannt, dass das Konstrukt des “freien Willens” eine Utopie ist!

    Aber wenn’s “hilft”… :-/

  • Ja ich sehe das auch so wie @ Herr Ralf Senftleben.

    Wenn ich mich nicht entscheide bezahle ich einen hohen Preis, weil ich dann die Konsequenzen nicht tragen will.

    Gut, dass ich eine bin die sofort Entscheidungen trifft und auch durchführe.

    • Michael schreibt am 8. März 2015

      Ich finde, sich nicht zu entscheiden ist im weitesten Sinne auch eine “Entscheidung” (meist aus Unsicherheit) – zumindest muss ich mir darüber im Klaren sein, dass ich dabei auch die Konsequenzen tragen muss.

      An dieser Stelle möchte ich meine persönliche Erfahrung mitteilen…
      …lange, sehr lange war dieser Satz “Ich muss gar nichts, außer sterben” ein Leitsaz in meinem Leben, in dem ich sehr oft “keine” Entscheidungen getroffen hatte. Somit traf das “Leben”, das “Schicksal” oder wer auch immer die Entscheidungen für mein Leben.
      Vor ungefähr zwei Jahren besuchte ich einen Lehrgang, in dem ich einer der wichtigsten Erkenntnisse erfahren durfte. Mein Leitsatz hat sich erweitert: “Ich muss gar nichts, außer sterben UND ich muss mit den Konsequenzen meines Handelns leben” ….. und da hat es bei mir “Klick” gemacht -> auch eine Entscheidung NICHT zu treffen ist eine Art Entscheidung …. und zieht unweigerlich Konsequenzen mit sich ….

  • “Ich muss gar nichts”
    ABER
    oft glauben wir, wir müssten etwas..

  • Wir müssen uns für das Leben entscheiden. Ansonsten wären wir Selbstmörder. Dieser ” Lebenszwang” wird von einigen schamlos ausgenutzt. Sie erschaffen menschenunwürdige Lebensverhältnisse.
    Lohnsklaverei, Ghettoisierung armer Bevölkerungsschichten, Repressionen,
    Apartheid, Despotismus, Diktatur, Fremdherrschaft, Gottesgnadentum, Imperialismus, Kolonialismus, Militärherrschaft, Monarchie, Parteienherrschaft, Rassismus, Reaktion, Tyrannei, Bürokratismus, Despotismus, Gewaltherrschaft, Kontrolle, Machtpolitik, Schreckensherrschaft, Terror, Totalitarismus, Unterdrückung, Versklavung, Willkür, Absolutismus, Krieg, Zwangsenteignung, Todesstrafe, Folter, Ausrottung, Holocaust, Massaker, Massenmord, Polizeistaat Völkermord, Freiheitsstrafe, Überwachung, sind doch keine frei erfundenen Konstruktionen. Sie werden ausgeführt und richten sich gegen die vom Autor postulierte Freiheit. Hier werden milliarden Schiksale verhöhnt. Zynischer geht nicht!

  • danke für den text :)

  • Müssen? Nein! Ich darf! Ich darf morgens aufstehen, ich darf meinen Tag mit dem beginnen, was mir gut tut, ich darf zu meinem Arbeitsplatz gehen, usw. Immer bin ich auch frei zu entscheiden, ob ich “darf” oder “muss”. Es gehört zu meiner inneren Einstellung zu den Dingen.
    Wenn ich mich entscheide etwas zu tun oder etwas zu lassen, dann trage ich die dazugehörigen Konsequenzen.
    Dass ich erkenne “Ich muss sterben”, sagt für mich aus: Du, Mensch, bist einem Höheren Willen unterworfen.

  • Im Leben kommt es meiner Meinung nach oft auf die jeweilige Sichtweise an.
    Ich kann sagen „Ich muss arbeiten“, oder auch sagen „Ich bin froh gesund zu sein um arbeiten zu können und ich bin froh einen Arbeitsplatz zu haben.“
    Dabei geht es um die gleiche Situation, mir der Sichtweise ohne „muss“, geht es mir persönlich wesentlich besser.

  • Meine Meinung:
    Was ist denn “müssen” anderes als der Ausdruck von Zwängen, die uns eingeschränkte Handlungsmöglichkeiten offen lassen, die manchmal auf nur eine Möglichkeit reduziert sind. Natürlich kann ich mir einreden, dass die Entscheidung zwischen Skylla oder Charybdis eine “Wahl” ist. Aber letztlich ist beides ein Abgrund. Es mag Menschen geben, die es aufgrund finanzieller Absicherung, moralischer Ungebundenheit, konsequentem Einzelgängertum oder kraftvoller Gesundheit nicht nötig haben, von außen gesetzte Zwänge ernst zu nehmen, aber es gibt sehr wohl Lebenssituationen, in denen man auch aus der Verantwortung für andere heraus (zum Beispiel bei Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen) in saure Äpfel beißen MUSS. Und dann grenzt eine Uminterpretation in eine Situation mit Wahlmöglichkeit in meinen Augen ein wenig an Selbstbetrug.

  • “Müssen tut man gar nicht außer auf dem Klo” lautet mein Spruch, der mir immer rausrutscht, wenn mir jemand sagt, Du/Sie musst/müssen dies oder jenes tun, oder etwas muss so und nicht anders getan werden.

    Die ersten Male habe ich geschämt, wenn mir dies rausrutschte, aber mit der Zeit habe ich festgestellt, dass dies für mich sehr befreiend ist. Es ist ein innerliches Aufatmen.

    Ich muss nämlich gar nichts, ich “darf” etwas tun, ich darf mich entscheiden, etwas so oder so zu tun, und ich fühle mich dann einfach gut und nicht unter Druck gesetzt.

  • “Müssen tut man gar nicht außer auf dem Klo” lautet mein Spruch, der mir immer rausrutscht, wenn mir jemand sagt, Du/Sie musst/müssen dies oder jenes tun, oder etwas muss so und nicht anders getan werden.

    Die ersten Male habe ich geschämt, wenn mir dies rausrutschte, aber mit der Zeit habe ich festgestellt, dass dies für mich sehr befreiend ist. Es ist ein innerliches Aufatmen.

    Ich muss nämlich gar nichts, ich “darf” etwas tun, ich darf mich entscheiden, etwas so oder so zu tun, und ich fühle mich dann einfach gut und nicht unter Druck gesetzt.

  • Also dass wir nichts müssen außer sterben ist wahr.Man kann dass sicherlich auch Wissenschaftlich erklären aber wenn unsere Entscheidungen unterbewusst getroffen werden und dass von unseren Gefühlen abhängt so sind es doch trotzdem wir die sie treffen da unsere Gefühle,unser Wesen doch die Dinge sind die uns ausmachen oder?
    Ich kann meine Gedanken dazu irgendwie noch nicht ganz Ordnen,irgendwie herrscht noch zu viel Chaos in meinem Kopf.Was vieleicht an mangelnder Lebenserfahrung liegt.Ich weis nicht

  • Hallo,

    ich finde diese Mail großartig! Ich hab erst vor ein paar Wochen glaubhaft versichert bekommen, dass ich überhaupt nichts muss. Klar, den Satz “Müssen muss ich garnichts, außer sterben” kenn ich auch schon ewig, nur war das bis vor kurzem für mich noch absoluter Unfug. Je länger ich jetzt weiß dass ich “dürfen” darf und nicht “müssen” muss, umso mehr verinnerliche ich es und Leute, das fühlt sich saugut an!!! :-)

    Also, danke nochmal für diesen schönen Artikel!

    Liebe Grüße von Antje

  • Ralf Senftleben
    Ralf Senftleben (von Zeit zu leben) schreibt am 4. Juni 2008 Antworten

    Hallo C., kurz zu der Geschichte mit dem Flachbildschirm. Das ist ein schönes Beispiel, weil es genau meinen Punkt illustriert:

    Nein, ich muss den Bildschirm nicht bezahlen. D.h. ich habe eine Wahl, es zu tun oder nicht zu tun. Ich könnte rausgehen, ohne zu zahlen, wenn ich mich dazu entscheiden würde.

    Ich bezahle ihn aber trotzdem, weil ich die Konsequenzen nicht tragen will, wenn ich einfach so damit aus dem Laden spaziere würde (mal abgesehen davon, dass das auch “moralisch” nicht bringen würde).

    Und da, wo etwas verboten ist (z.B. Steuer hinterziehen oder illegal Filme oder Musik kopieren) und wo die Leute damit durchkommen, tun sie es ja auch.

  • ich möchte zu dem artikel nur eins sagen (schreiben g):

    rischtischhhhhh ;-)

    in diesem sinne einen wunderschönen tag an alle..
    ana (licht) und elexier (bedingungslose liebe)

  • an C:
    “Müssen Sie für Waren nichts bezahlen? Sind Sie frei davon, für alles, was Sie haben wollen, Geld bezahlen zu müssen?”

    Ich muß nicht immer bezahlen. Oft bekomme ich die Dinge geschenkt. Manchmal zu einem anderen Zeitpunkt. Mein Geldumsatz ist minimal, ich MUSS die Dinge aber auch nicht sofort haben. Sie kommen zu mir, wenn die Zeit reif ist. Geschenkt oder im Tausch – gegen Zeit, manchmal. Es gibt andere Währungen…. da steckt das Wort WAHR drin….

    ich schweife ab. Wir lernen, daß wir (bezahlen) müssen. Wir können aber anderes ausprobieren und NICHT erwarten, daß dann die Polizei kommt – denn es kommt immer nur das, was wir erwarten – und auch das (Erwarten) haben wir gelernt. Von wem? Das muss jeder selber wissen, wen er für sich als Lehrmeister haben will…

  • Stimmt !!
    Wir müssen nichts.
    ABER
    Andere müssen auch nichts.
    Insofern schweben wir alle in einem Nebel des Wollens und schöpfen aus dem Meer der Möglichkeiten.
    Für mein Gefühl fehlen hier aber Ecken und Kanten, die uns als Referenz für den Lebensweg dienen könnten.

    “Müssen” ist nur ein hirarchisches Wort ohne tieferen Sinn.

  • Hallo zusammen,

    ja, ich WILL auch schon eine Weile statt zu müssen. Eines meiner besten Bücher der letzten Jahre hat mir hier die Augen geöffnet. Je ein Kapitel über “eigentlich” ja, aber” “ich muß” und “man sollte”. Und seit dem ich ins Büro will und auch “einkaufen gehen will”, fühle ich mich viel freier. Es ist einfach ein tolles Gefühl, zu merken, ich habe eine Wahl. Und vieles sehe ich weniger verbissen und manchmal will ich dann eben auch nicht. Und kann dann abwägen, darf (oder muß *grins* dann dafür auch die Verantwortung übernehmen).
    In diesem Sinne!
    Andrea

  • @Guenther

    also im “Weltlichen“ ist, bis jetzt, nichts so sicher, wie der Tod. ~Muss~ man leben?

  • Müssen tut man eigentlich gar nichts, außer (er)leben. Gefällt mir besser, als jemand der auch nicht an den Tod glaubt. Danke für zeitzuleben !!

  • Ich denke, wenn jemand nur arbeiten geht, weil er einen Job braucht, dann ist das in Ordnung. Wenn jemand darin seinen Lebenssinn sieht, dann auch. Es gibt viele Wahrheiten.
    (Selbst)Verantwortung ja, nur es ist nicht immer alles so einfach wie man es manchmal gerne hätte.

  • Wenn ich in ein Geschäft spaziere, mir den Flachbildschirm, den ich schon immer haben wollte, unter den Arm klemme und ohne zu bezahlen zu verschwinden versuche, werde ich spätestens von der Polizei aufgehalten, man nimmt mir den Flachbildschirm wieder ab und bestraft mich. Und das Spielchen wiederholt sich solange, bis ich mich an die Regeln halte.

    Müssen Sie für Waren nichts bezahlen? Sind Sie frei davon, für alles, was Sie haben wollen, Geld bezahlen zu müssen? Und Gesetze gelten für Sie nicht?

    Sie müssen ja in einer tollen Welt leben.

    • Greencat schreibt am 2. April 2015

      Nein, ich MUSS für Waren nichts bezahlen. Aber ich kann abwägen: nehme ich die Konsequenzen in Kauf? Die wären z.B., dass ich dann auch nichts besitze. Ggf. ins Gefängnis muss. Will ich mich an die Spielregeln halten oder nicht? Ich will etwas haben. Ich will nicht ins Gefängnis. Also zahle ich. Weil ich es will.

  • ICH DARF

    das ist mir erschreckend
    und dankbar
    deutlich geworden

    nach dem Buch “Schmetterling und Taucherglocke”

    darüber, dass ich mich bewegen und leben darf

  • Ich hatte mal eine Kollegin die mindestens im jeden 2. Satz das Wort “du musst” drin hatte. Ihr Lieblingswort und mein absolutes Hass-Wort. Bei diesem Wort sehe ich absolut ROT.
    Einmal habe ich dann zu ihr gesagt: “Ich muss nur 6 Sachen im Leben. a)Sterben b)Atmen c)Essen d)Trinken e)aufs Klo f)Schlafen und sonst nichts”
    Verstanden hat sie mich nicht und geholfen hat es auch nichts.
    Dann sagte mir eine Freundin, dass auch ich dieses Wort häufiger im Gebrauch habe. ???. Vielleicht ist es mir deshalb immer so sauer aufgestoßen. Spiegelbild.
    Es ist schon überraschend was man so tagtäglich für Wörter im Standardgebrauch hat und das noch nicht mal merkt.

  • Ja, meinen Rasen mähen müsste ich auch und ein wenig schäme ich mich wirklich vor den Nachbarn. Aber ich versuche mir im Moment nicht so viel daraus zu machen und ich glaube, sie versstehen mich sogar.
    Ich habe vor einem Jahr meine Job aufgegeben, weil ich in den 11 Jahren zurvor 8 Operationen hatte. Irgend etwas wollte mir mein Körper “sagen”, aber ich habe immer nur mit einem halben Ohr hingehört. Dann wurde mir ganz “zufällig” eine tolle Abfindung angeboten. Davon habe ich mir jetzt ein altes Haus gekauft und nun mache ich, was ich will. Nur dumm, dass ich hier eigentlich mit meinem Freund wohnen wollte, der mich auch finanziell unterstützt hat. Nur ist der im April an Krebs gestorben. Also habe ich mir alles von der Seele geschrieben und daraus ist ein Buch entstanden; “Was der Tod uns über das Leben lehrt”. Nun brauchte ich aber ein wenig weitere Motivation und ich wollte eigentlich im Internet nach einigen Affirmationen für mehr Erfolg suchen. Da fand ich dann plötzlich so viele, dass daraus ein neues Buch entstanden ist: “365 Worte für den Erfolg – gesammtelte Zitate erfolgreicher Menschen”. Irgendwie scheint das mein neuer Weg zu werden und vor allem es macht Spaß. Ich hoffe jetzt nur noch, dass ich davon auch bald leben kann…

    Herzliche Grüße von Johanna

  • Hallo Ihr Lieben!

    Also den Spruch von Stephan find ich so gut, den muss ich hier einfach noch mal schreiben:

    “Mögen hätt’ ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut.”

    Ist das was typisch schwäbisches? ;-)

    In meiner Kindheit hab ich oft den Spruch gehört: “Kinder die was woll’n kriegen was auf die Boll’n” und deshalb hab ich mich oft nicht getraut. Heute erlaube ich mir nicht nur, einen freien Willen zu haben. Ich vertraue auch darauf, dass meine Entscheidungen immer die richtigen sind … und es funktioniert!

    Sonnige Grüße aus dem Taunus schickt Euch

    Walburga

    • eva schreibt am 8. März 2015

      Liebe Walburga,

      der Spruch ist typisch bayrisch: von Karl Valentin.

      Liebe Grüße

  • Guten Tag,

    müssen tut man eigentlich gar nichts, außer sterben.

    Mein Lieblingssatz, den ich mir immer leise sage, wenn meine Chefin mal wieder meint, wass ich alles in welcher Qualität leisten muss. Sie sagt dann immer “wir müssen” und meint damit mich. Inzwischen weiß ich, dass es genügt, wenn ich 80 % meiner maximalen Leistung bringe. Sie ist damit zufrieden und sucht sich noch andere Mitarbeiter über deren Rücken sie versucht nach oben zu steigen. Hat allerdings viele Jahre gedauert, bis ich verstanden habe, dass ich auch noch Energie für mein Leben nach dem Job brauche.
    S.

  • Hallo zusammen

    Den Satz “Ich muss gar nichts, ausser irgendwann einmal sterben” hat meine Oma und auch meine Mutter mir in meiner Kindheit oft gesagt. Kommt mir doch sehr bekannt vor :o)

    Und mein Mann ist da das beste Beispiel:
    Er hat von seinem Vater (Landwirt) als Kind gesagt bekommen,
    er SOLL Landmaschinenmechaniker werden, damit er, wenn nötig, die Maschinen zu Hause in der Landwitschaft selbst reparieren kann.
    Mein Mann fing also die Lehre an….aber es war absolut nicht SEIN wunsch!Er fühlte sich nicht ganz wohl in dem Beruf. Da war dann eben auch der Satz: “Entweder du gehst arbeiten oder es gibt kein Geld.”

    Mein Mann wurde volljährig (nach 1 1/2 Jahren Lehre) und hat gesagt: “Nein, ich möchte LKW fahren!”, hat seine Lehre abgebochen und eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer begonnen.
    Er ist heute noch mit Leib und Seele in seinem Wunschberuf.
    :o)

    Es gibt eben doch nicht immer nur 2 Möglichkeiten der Auswahl. ;o)

    Liebe Grüße
    Nina

  • Ich habe mich im Herbst letzen Jahres zum Beispiel dafür entschieden, meine Arbeitsstelle zu kündigen. Ich war festangestellt bei der Kirche und hätte bis an mein Arbeitsleben dort bleiben können. Aber ich habe mich dagegen entschieden. Und das, obwohl ich nichts anderes hatte. Alle Sicherheiten aufgegeben. Aber es war eine sehr bewusste Entschediung!
    Und auch wenn ich heute manchmal nicht richtig weiß, wie es weiter gehen soll, ich habe diese Entscheidung noch nie bereut und lächele (mit mir), immer dann, wenn ich sie mir wieder bewusst mache.

    Zu manchen Entscheidungen gehört eben auch etwas Mut.

    Aber eigene, bewusste Entscheidungen tragen sich leicht!

  • Ja, ich finde das Thema auch wunderbar: “ich muss gar nichts, außer sterben…und das weiß ich noch nicht mal sicher!” Das ist mein Spruch.
    Vor vielen Jahren habe ich mal eine Weisheitsgeschichte gelesen. Darin war es so, dass derjenige um den sich die Geschichte drehte, immer mindestens zwei Möglichkeiten hatte. Wenn der Wecker klingelt, kann ich aufstehen oder liegen bleiben. Wenn ich aufstehe, kann ich frühstücken oder duschen.
    Wenn ich liegen bleibe, kann ich Ärger bekommen oder muss mich danach mehr beeilen.
    Und selbst der Mensch in der Wüste ist frei in seiner Entscheidung ob er lieber den Tod durch Verdursten oder das hergeben seines Vermögens wählt. Klar, eine Entscheidung die den meißten Menschen nicht schwer fallen wird (hin zum überleben), aber auch dies IST eine Entschediung!

    Und ich finde es super gut, dass ich mindestens immer diese zwei Möglichkeiten habe.

  • Der heutige Artikel ist mir aus der Seele geschrieben!
    Es ist ja so bequem, immer alles auf ‘Müssen’ zu schieben. Ja, ich empfinde das auch so, wir entscheiden selber. Es ist schon richtig, manchmal sind es Entscheidungen zwischen ‘Pest oder Cholera’, aber es sind Entscheidungen! Wie oft habe ich mich schon in die Nesseln gesetzt, wenn ich in Diskussionen die Frage gestellt habe: Mußt Du wirklich? Oder hast Du Dich dafür entschieden? Und wie oft habe ich dann kurze Zeit später einfach meinen Mund gehalten, als ich gemerkt habe, daß meine Gesprächspartner mit der Fähigkeit zur Selbstverantwortung nichts anfangen konnten. Schade, denn das hilft dazu (jedenfalls mir), mich nicht als Spielball der Umstände zu fühlen. Und das allein ist schon ein gutes Gefühl! Finde ich jedenfalls…

  • liebe tanja!

    mein lebensmotto: leben und leben lassen !
    den menschen annehmen, wie er ist.
    so lebe ich seit 7O jahren positiv und problemlos.

    danke vielmas für die wunderschönen e-mail`s

    liebe grüße
    hermine

  • Hallo,
    wir haben immer gesagt, müssen muß man garnichts, außer zur toilette zu gehen.

  • Hallo,
    genauso siehts bei mir auch aus. Nur dürfen hab ich mich nicht getraut.Wenn man dann noch prügel angedroht bekommt…und du dich dann noch nicht einmal wehren darfst, vielleicht in form von karate kursen um stärker zu werden.Jaa bei anderen hab ich immer die guten ratschläge

  • Hallo und guten Tag zusammen,

    bei solchen Gedanken, da fällt mir immer wieder dieser Spruch ein:

    “Mögen hätt’ ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut.”

    sommerliche grüße von Stephan

  • Ich kann machen, was ich will (und den Preis bezahlen), aber leider nicht wirklich entscheiden, was ich wollen soll. Z.B. kann ich faul herum hängen wollen und das dann auch tun, mir aber nicht vormachen, etwas anderes (Nützlicheres) zu tun.
    Also kann ich nur von GLÜCK sagen, dass mich meine Wille, keine öden Arbeiten zu verrichten, lebenslänglich davon abgehalten hat, länger als 1 Monat einen ungeliebten Job zu machen! :-)

  • Hallo

    ja, unsere Großeltern hatten bereits ein großes Bündel an Weisheit in der Tasche. So klingen die Worte vergangener Zeiten noch bis heute…

    Erstaunlich – meine Omi wurde 1897 geboren – das viele Menschen diesen klugen “Alten” so wenig Gehör – ihren Weisheiten so wenig Aufmerksamkeit schenken, kann man doch erfahren wie viel Wahrheit in wenigen Worten liegen kann.

    Liebe Grüße
    Ursula

  • Ja Heide,

    ich habe die Wahl. Um so besser, wenn meine Einstellung, meine Überzeugung aus dem Müssen ein Wollen machen kann.

  • Naja Irmy,

    dann hast du aber auch gewählt – und schon ist es kein “Muss” mehr.

  • Wenn ich eine Notwendigkeit, einen Sinn sehe, wähle ich leichter das “Muss.“ Oder mit Immanuel Kants Worten ausgedrückt:

    ~Ich kann, weil ich will, was ich muss.~

  • Natürlich hat jeder von uns zu unzähligen Gelegenheiten die freie Wahl. Und nicht nur die Wahl zwischen schwarz und weiß. Viele Menschen vergessen die Grautöne, welche zwischen den beiden Extremen zu finden sind.
    Also; es gibt der Möglichkeiten Viele, laßt sie uns ergründen. Jeder kann in seinem Leben, so viele Dinge frei entscheiden, denkt mal drüber nach.

  • Ralf Senftleben
    Ralf Senftleben (von Zeit zu leben) schreibt am 30. Mai 2008 Antworten

    Gut, wenn man mal das drastische Beispiel mit dem Verdurstenden nimmt, das würde ich persönlich auch eher unter Zwang einordnen, weil das eigene Leben auf dem Spiel steht.

    Aber wie oft stehen wir im Leben vor solchen Altertnativen.

    Und wie oft sind es die alltäglichen Probleme, bei denen wir uns selbst vormachen, wir hätten keine Wahl.

    Und selbst wenn wir uns zwischen zwei unangenehmen Dingen entscheiden, ist es immer noch eine Wahl. Wir entscheiden, ob nun bewusst oder unbewusst ist egal, wir sind es, die die Entscheidung treffen.

    Und was die meisten auch vergessen ist, dass es neben “in einem ungeliebten Job bleiben” und “Kein Einkommen” auch noch viele, viele andere Wahlmöglichkeiten gibt. Auch hier können wir uns entscheiden und ich wage mal vorsichtig die Behauptung, dass wir selten so viele berufliche Weiterbildungs- und Lernmöglichkeiten hatten, wie in der heutigen Zeit.

    Und das die neuste Gehirnforschungs-Ergebnisse die Geschichte mit dem freien Willen einschränken, das stimmt. Wobei die Ergebnisse ja oft nur sagen, dass unsere Gefühle uns stärker beeinflussen, als unser Verstand und dass selbst wenn wir denken, dass wir rational entscheiden, eigentlich unser Gefühl die Entscheidung schon getroffen hat ist und wir uns dann hinterher eine rationale Begründung ausdenken. Aber das passiert ja trotzdem in *uns* und ist deswegen *unsere* Entscheidung.

    Hier zu sagen: Ich war’s nicht, mein Gehirn hat’s getan, das zieht für mich nicht :-)

    Und auch Gefühle lassen sich näher betrachten, an die Oberfläche bringen, umtrainieren (so wie man es z.B. bei der rational emotiven Verhaltenstherapie sehr erfolgreich macht) und damit sind wir wieder beim freien Willen :-)

  • Sicherlich haben wir in gewisser Weise die Wahl, aber wenn man genauer hinsieht, ist diese Wahl oder diese Entscheidung eine zwischen Pest und Cholera, eine Entscheidung eine ungeliebte Arbeit weiter zu machen oder eine schlechtere Einkommenssituation zu habe.

    Der Preis für bestimmte Entscheidungen kann unerträglich hoch sein. Ich möchte es mal vergleichen mit einem verdurstenden in der Wüste, dem man Wasser für seine gesamten Ersparnisse anbietet. Ich denke es ist klar, wie er sich entscheiden wird, aber von freier Entscheidung würde ich persönlich da nicht mehr sprechen.

    Von freier Entscheidung würde ich eher sprechen, wenn ich zwischen Kirsch- und Apfelkuchen wählen kann, unter der Vorraussetzung, dass ich Kuchen mag und ihn nicht essen muss.

    Noch eine Anmerkung zu der Annahme das wir frei sind in unserem Willen. Das ist nur begrenzt richtig. Neuere Ergebnisse der Hirnforschung (Wolf, Singer) schränken das in einer nicht unerheblichen Anzahl von Fällen ein.

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