So meditiere ich …

Vor kurzem hat mich Michael gebeten, ich möchte doch mal ein bisschen was über meine Meditationspraxis erzählen.

Michael, mach ich doch gerne.

Meditation … unendliche Weiten.

Wir schreiben das Jahr 1988 und ich mache meine ersten meditativen Erfahrungen …

… mit Silva Mind Control. Einfach mal googeln. Das ist auch eine Art Meditation. Nur wusste ich das damals noch nicht.

Dann habe ich eine Zeitlang autogenes Training gemacht. Auch eine Form von Meditation.

Über die Jahre habe ich so viele verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Ich kann das gar nicht alles aufzählen.

Ich finde es faszinierend, dass du dich hinsetzt, deine Aufmerksamkeit nach innen richtest.

Und nach einer Weile merkst du plötzlich, wie dein ganzer Körper und dein Geist auf eine andere Ebene wandert.

Wie deine Atmung sich verlangsamt.

Wie du plötzlich an nichts mehr denkst.

Oder wie du einen klaren Blick auf deine Gefühle und Gedanken bekommst.

Wege aus der Einsamkeit

Oder wie man es schafft, echte Freunde zu gewinnen und dadurch ehrliche Nähe und Miteinander zu spüren: Dein Projekt: Wege aus der Einsamkeit.

Oder wie du Zugang zu Dingen in dir bekommst, die du im normalen Alltag nicht hast.

Über die Jahre habe ich immer auf die ein oder andere Art meditiert. Aber nie richtig regelmäßig.

Doch seit 2 Monaten habe ich eine feste Routine daraus gemacht. Jeden Tag mindestens 20 Minuten.

Das hat mein Meditieren noch einmal auf eine komplett neue Ebene gehoben.

Zum Beispiel bin ich jetzt innerhalb einer Minute in einer tiefen Trance. Die Übung machts.

Und ich merke, wie ich durch die Regelmäßigkeit im Alltag noch einmal deutlich entspannter und auch leistungsfähiger geworden bin.

Ich arbeite noch schneller und konzentrierter.

All das schreibe ich meiner neuen Meditationsroutine zu.

Ich meditiere jetzt auch regelmäßiger, weil ich eines meiner großen Probleme mit der Meditation gelöst habe:

die Langeweile.

Nur meinen Atem zählen für 20 Minuten.

Hey, das geht nicht. Das bekomme ich nicht gut hin.

Ich bekomme es schon hin, aber es macht mir keinen Spaß.

Und dann mache ich es eben nicht so oft.

Mittlerweile habe ich eine Art Baukastensystem an Meditationssegmenten.

Ich zähle für 1 Minute meine Atemzüge.

Oder ich stelle mir für 1 bis 2 Minuten vor, wie ich vorbeiziehende Wolken beobachte.

Oder ich erzähle mir selbst eine Geschichte.

Oder ich denke an gar nichts.

Oder ich befrage mein „Unbewusstes“.

Oder ich überlege mir, wofür ich dankbar bin.

Oder ich zähle einfach und stelle mir vor, wie ich die Zahlen an ein Flipchart schreibe, während ich zähle.

Oder, oder, oder …

Ich reihe all diese Bausteine nach Lust und Laune aneinander. Dabei kommt eine auf mich zugeschnittene Meditation heraus, die mir niemals langweilig wird.

So mache ich das.

Ein Hoch auf veränderte Bewusstseinszustände. Meditation: billiger als Drogen.

Ralf

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Kommentare

  • Lieber Ralf,

    ich kann Deine Erfahrungen sehr gut nachvollziehen. Vor kurzem habe ich den Tipp bekommen, 5 Minuten morgens und abends zu meditieren. Seitdem mache ich das morgens und auch mal zwischendurch (abends höre ich mir eine Entspannungs-CD an). Witzigerweise werden es dann auch mal 10 Minuten und mehr, aber ganz ohne Zwang und Druck. ich beobachte mal meinen Atem, mal meinen Körper, mal mein aktuelles Gefühl und mal stelle ich mir eine Vergebungssituation vor. Das Schöne ist, dass ich relativ schnell runterfahre.

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