Steh zu deinen Fehlern

Du kannst deine Probleme lösen. Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut.
Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

Normalerweise kennen wir unsere “Fehler” ziemlich gut. Und weil wir unsere Fehler kennen und es in vielen Fällen trotzdem nicht hinbekommen, uns zu ändern, fühlen wir uns manchmal frustriert, machtlos, minderwertig, unfähig und unzulänglich. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich weiß nicht, wie das bei dir ist.

Wenn es dir auch so geht, dann möchte ich dir eines sagen:

Je mehr du dich deswegen schlecht fühlst und dir selbst sagst: “Ich sollte so und so nicht sein”, desto mehr verstärken du deine sogenannten “Fehler”.

“What you resist persist” (“Das, wogegen du dich wehrst, bleibt dir erhalten”)

Therapeutische Weisheit

Der erste Schritt, etwas zum Positiven zu verändern ist für mich, den bestehenden Zustand zu akzeptieren und “Ja” dazu zu sagen. Viele verwechseln hier allerdings “akzeptieren” mit “gutheißen”. In diesem Zusammenhang bedeutet akzeptieren aber für mich nur, sich Folgendes zu sagen:

“Im Augenblick gibt es etwas in meinem Leben, das ich mir anders wünschen würde. Und solange ich es nicht ändern kann, ist es, wie es ist und ich weigere ich mich, mich deswegen schlecht zu fühlen.”

Viele brauchen das schlechte Gefühl, um in die Puschen zu kommen. Aber solange dich dein schlechtes Gefühl nicht zu einer Änderung motiviert, hilft es dir keinen einzigen Schritt weiter, dich wegen deiner Fehler schlecht zu fühlen.

Es macht dich nicht glücklicher und es löst deine Probleme auch nicht – nicht heute und auch nicht morgen. Im Grunde ist es komplett nutzlos. Und deswegen ist es gut für dich, wenn du lernst, deine Fehler zu akzeptieren. Das ist der erste Schritt wirklich etwas zu verändern.

Wie kannst du damit anfangen? Das ist ganz einfach:

Schritt 1

Setze dich einmal ganz in Ruhe hin, nimm ein Blatt Papier zur Hand und schreib einfach alles auf, was du an dir selbst nicht magst und was du dir an dir selbst anders wünschen würdest.

Ein Beispiel:

  • Ich bin zu dick
  • Ich bin zu unattraktiv
  • Ich halte nichts durch
  • Ich bin vollkommen unkreativ
  • Ich bin zu unsicher
  • Ich kann mich nicht durchsetzen

Was genau ist es für dich?

Schritt 2

Ziehe breiten Strich unter deine Liste mit diesen ganzen Dingen, die du über dich selbst denkst und schreibe dann etwas in der Art:

“Ich bin wie ich bin. Nicht mehr und nicht weniger. Ich verzeihe mir selbst meine sogenannten schlechten Eigenschaften und akzeptiere, das ich so bin, wie ich bin. Nirgendwo steht geschrieben, dass ich perfekt sein muss. Ich kann auch glücklich und zufrieden leben, wenn ich nicht perfekt bin. Ich bin nun mal ein Mensch und Menschen sind nicht perfekt. Es gibt keinen einzigen, hat noch nie einen gegeben und wird auch nie einen geben. Und ich bin wegen meiner Fehler auch kein schlechter oder minderwertiger Mensch sondern habe einfach noch ein bisschen Entwicklungspotenzial. Ich bin wie ich bin. Nicht mehr und nicht weniger.”

Du musst diese Sätze natürlich nicht genau so übernehmen. Du kannst auch deine eigene Variante schreiben, in der du ausdrückst, dass du akzeptierst, dass du bist, wie du bist.

Tipp: Wie du lernst, dich selbst wichtig zu nehmen, Vertrauen in deine Fähigkeiten zu gewinnen und die Widrigkeiten des Lebens kraftvoll zu meistern … Wie geht das?

Schritt 3

Mache dir das, was du unter Schritt 2 geschrieben hast immer wieder klar. Am besten täglich über einen Zeitraum von mehreren Wochen. Übe diese Einsicht so lange, bis sie dir in Fleisch und Blut übergegangen ist. Und immer, wenn du merkst, dass du dich wegen einer deiner sogenannten Fehler schlecht fühlst, dann mach dir klar, was du unter Schritt 2 geschrieben hast.

Übung macht den Meister.

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Kommentare

  • Genau so ist es,sich selbst annehmen ist das A&O im Leben.Ich konzentriere mich lieber auf meine Stärken…..

    Gruß Jens

  • Hallo!
    Durch die Kommentare aus 2007 fühle ich mich getröstet. Einmal den Hinweis darauf, dass wir ja in einer Gemeinschaft leben (sollten) und damit unsere Stärken und Schwächen gegenseitig ausgleichen können und dann den Hinweis darauf, dass Fehler auch liebenswürdig sein können (wenn man sie denn auch zugibt) und es langweilig wäre, wenn wir perfekt wären.
    Ich schließe mich der Meinung von Tanja an, dass dies ein sehr aktuelles Thema ist! Ohne Selbstannahme gelingen persönliche Veränderungen nicht, wie soll das auch gehen – mit einem Kritiker im Kopf, der ständig meckert? Zur Zeit versuche ich, meine aufkommenden Gedanken zu erkennen und da finde ich interessant, was Ayya Khema (buddhistische Nonne) dazu sagte: “…den (schlechten) Gedanken kühl begrüßen, ´ach, da bist du ja schon wieder´”, also keinen Widerstand entgegenbringen (und damit Energie verschwenden), sondern sich auf etwas Positives konzentrieren (wobei ich hier noch am Ausprobieren bin)…
    Liebe Grüße und viel Erfolg beim Sich-Verzeihen und Sich-Annehmen!
    Claudia

  • Das Thema ist zwar aufgewärmt, aber höchstwahrscheinlich immer brandaktuell. Ich lese den Newsletter also bereits zum 2. Mal und kann somit bestätigen, dass es genau so funktioniert. Und nicht anders: aufmerksam ansehen, anerkennen und dann erst ist eine Änderung möglich.

  • Ich habe mir die Sache auch mal von einer anderen Seite angesehen und mich gefragt:
    “Möchte ich einen perfekten Partner haben?”
    Für mich lautet die Antwort NEIN. Ich fände es äusserst langweilig und sogar ärgerlich. Was sollte ich mit so einer Person anfangen ? Ich wäre stets neidisch und vielleicht sogar wütend, weil ich es nicht bin und vermutlich oft den kürzeren ziehen würde. Wie sollte ich denn gegen eine perfekte Person ankommen ? Dagegen wäre ich doch wertlos…
    Ausserdem kommt mir das so unmenschlich vor, so abnormal und eben langweilig.
    Wenn ich nun davon ausgehe, dass mein Partner das ebenso sieht (und davon bin ich überzeugt ;-), wäre es ja eigentartig, wenn ich an mich die Erwartung hätte, perfekt sein zu müssen.
    Ausserdem können wir schlicht nie perfekt sein und das ist auch gut so, denn das lässt uns ja auch Entwicklungsmöglichkeiten. Was sollten wir denn noch lernen, wenn wir schon alles könnten ? Wofür wären wir dann hier ?
    Das “sich entwickeln” und lernen im Leben und aus dem Leben ist etwas vom spannendsten. Oft auch am anstrengendsten. Man kann stolz auf sich sein, wenn man zurücksieht und erkennt, was man alles schon überstanden ist, woran man gewachsen ist, was man gelernt und für Erfahrungen gesammelt hat. Erfahrungen – positive wie negative – machen uns stärker, bringen uns weiter.
    Wären wir perfekt, würde uns das entgehen…

  • Lieber Ralf,
    danke für den wunderbaren Anti-Perfektionismus-Plan!
    Das mit dem vollkommen annehmen steht auf meinem Jahreszieleplan! Ich möchte es unbedingt lernen, mich UND alle anderen so annehmen zu können, wie ich und die anderen sind. Dazu passt ein grosses Herz und viel Liebe! Und das wünscht sich eigentlich jeder, den ich kenne.
    Alles Liebe wünscht
    Hildegard

  • Lieber Ralf,
    danke für den wunderbaren Anti-Perfektionismus-Plan!
    Das mit dem vollkommen annehmen steht auf meinem Jahreszieleplan! Ich möchte es unbedingt lernen, mich UND alle anderen so annehmen zu können, wie ich und die anderen sind. Dazu passt ein grosses Herz und viel Liebe! Und das wünscht sich eigentlich jeder, den ich kenne.
    Alles Liebe wünscht
    Hildegard

  • Ich verfolge diese Seite schon seit langer langer Zeit; hab versucht mir so manchen Tipp und Ratschlag hier zu Herzen zu nehmen und mich selbst, als auch meine mich umgebende Umwelt mit anderen Augen zu sehen.

    Nicht umsonst heißt es ja, damit du weißt, was oder wie ein anderer fühlt, musst du auch erst mal in seinen Schuhen .. eine gewisse Strecke gegangen sein. Wie wahr.

    Doch gerade jetzt bei diesem Thema .. ich weiß nicht. Vielleicht mag es daran liegen, dass ich sowieso ein Schwarzseher bin, aber es fällt mir momentan leider nicht leicht – mich so zu nehmen wie ich bin. Da hilft mir das “Schön reden” meiner achsovielen Fehler einfach nicht hinweg. Im Detail ist es leider so, dass ich mich festgefahren fühle. Egal was ich noch mache .. es erzeugt nur das Gefühl, dass ich vor Jahren vielleicht Entscheidungen getroffen und Dinge getan hab, die an der jetzigen Situation (mit)schuld sind und somit auch nicht mehr ausgemärzt werden können (aber vielleicht wollen?)

    Als mich heute Früh jemand gefragt hat, wie es mir denn so ginge .. kam mir nur ein “Ja, man “lebt” dem Tod entgegen” aus dem Mund. Also so richtig und wirklich macht “es” keinen Spaß mehr..aber das sollte es doch oder?

    Nun denn, ich wünsche Ihnen allen noch einen schönen Montagabend.

    mfg Alex

  • Mir sind zwei Gedanken gekommen beim Lesen:

    1. Ja, es ist schwierig, zu akzeptieren, dass ich bin wie ich bin.
    Und dass ich das vielleicht in kleinen Schritten verbessern kann, nicht aber ALLES SOFORT ändern.

    Am besten gelingt es mir, wenn ich mir – ähnlich wie Brigitte fast ganz oben – klar mache, dass es so vieles gibt, was ich kann, vielleicht sogar besser kann als andere. Und dass ich dahinein auch einen Gutteil meiner Zeit stecke.

    2. ist mir aber auch der Gedanke gekommen: Machen wir es nicht auch bei anderen so wie bei uns selber?

    Auch bei anderen sehen wir das, was sie können, entweder nicht oder nehmen es als “selbstverständlich” hin. Und deshalb stellen wir oft auch an andere Forderungen, sie sollten sich ändern, sprich verbessern. Das kann, oft sogar wohlwollend, an sie gerichtet sein oder oft auch nur im Stillen für uns.

    Ralf, danke für deinen Denkanstoß!
    Heide

  • Mich wundert immer wieder, dass Menschen davon ausgehen, dass es über haupt “perfekt” gibt. Ich will damit sagen: der Satz sollte nicht heissen, dass es keinen perfekten Menschen gibt, sondern dass “perfekt” an sich eine Erfindung des menschlichen Intellekts ist und es in Wirklichkeit keinerlei Perfektes gibt. “Perfekt” ist an sich eine Illusion.

    Nichts auf dieser Welt ist perfekt. NICHTS. Genauso wie nichts GERECHT ist, oder OBJEKTIV – auch so eine Perversion menschlichen Denkens.

    Wer definiert “schön”, wer “dick”? Das sind alles gedankliche Gebilde, die wir uns selbst machen. Scheinbare Normen, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden.

    Wer da mal drüber nachdenkt, wird mit sich zufriedener, weil er/sie einfach nur IST.

  • Ein weiterer Punkt für die Liste wäre:
    – ich lasse mich zu sehr von dem Glauben steuern, daß ich (irgendwann einmal) alles richtig machen kann,
    – daß ich mich so weit selbst optimieren kann, daß ich “richtig” funktioniere
    – und daß es Techniken bzw. Methoden gibt, die mir dabei helfen

    Der Weg dahin ist einseitig und wenig hilfreich, wenn er nur mit dem Verstand (also mit der Lektüre u Tipps der ZzL-Seiten) bewältigt wird.

  • Hallo an Euch,

    die Liste passt denke ich auf die meisten von uns. Das sind eben die üblichen Geschichten, die ja auch durch Werbung/Medien (zu dick / unattraktiv) gefördert werden und oder an die man früher oder später stößt.

    Viele Grüße,
    Ralf

  • Hallo Ralf!

    Ich muss schon sagen: auch meine Liste hast du in deiner Aufzählung zu 99 % getroffen. Einerseits “beruhigt” mich das, weil anscheinend diese (vermeintlichen) “Fehler” wohl häufig anzutreffen sind bzw. diejenigen sind, weswegen sich viele Menschen selbst “runtermachen”. Andererseits finde ich es ehrlicherweise ein wenig bedrückend, wenn als erstes in deiner Liste steht “Ich bin zu dick.” Gibt es denn in dieser Welt nichts mehr wichtigeres, als schlank und schön zu sein?? Ist nur dann das Leben einfach und schön? … nur mal so am Rande gedacht ….

  • Mann muss lieber auf alle Dinge positiv eingestellt sein!

  • Hallo Ralf,
    woher kanntest du meine Liste???
    Spaß beiseite: die Theorie ist mir klar und doch rutsche ich immer wieder in die Bewertung, statt im Fluss des Lebens zu bleiben, in dem ich eben bin wie ich bin.
    Und Sebastian, wenn andere dich auf Charakterschwächen hinweisen, ist das viel mehr eine Aussage über di Person, die es sagt. Du bist für die nur ein Spiegel. Nur wenn du den Drang loslässt dich krampfhaft verändern zu wollen, weil du so viele “Fehler” hast, wird sich plötzlich ein Weg zur Veränderung auftun. Denke und glaube ich.
    Wenn die Praxis des Loslassens nur nicht so schwierig wäre….Aber ich arbeite dran.

  • Hallo Sebastian,

    ja ein ganz klares JA. Es macht Sinn.

    Deine “Fehler” sind ja nicht deine Fehler weil du sie dir wünscht. Sie sind ein Teil von dir. Jetzt kannst du dich deswegen besonders schlecht fühlen und den Kopf in den Sand stecken oder du arbeitest daran sie zu mildern oder gar zu beseitigen. Das nennt sich Entwicklung. Entwicklung ist positiv.

    Es sollte dir klar sein, dass du nicht immer der sein kannst, den sich dein Umfeld und ich meine auch (d)eine Beziehung gerade wünscht.

    Ich versuche es vielen Personen recht zu machen, doch leider ist das vielen Anderen einfach egal. Sie fordern einfach immer nur mehr. Irgendwann ist es mir dann auch egal, was sie von mir denken. Im Kopf, leider nicht immer im Herzen. Ist das ein Fehler :-)

  • Sebastian, akzeptieren heisst nicht gutheißen und auch nicht resignieren.

    Akzeptieren ist für mich eher, dass ich sage:

    Es ist im Augenblick, wie es ist.

    Es ist vielleicht nicht hilfreich, um meinen Arbeitsplatz zu behalten oder um gut mir meiner Freundin auzukommen.

    Aber im Augenblick ist es so und ich ändere es nicht, indem ich mich deswegen schlecht fühle. Im Gegenteil.

    Je mehr Energie ich in das “Schlecht fühlen” oder in ein schlechtes Gewissen stecke, desto mehr Energie fehlt mir, bei der aktiven und zielgerichteten Lösung des Problems.

    Ich gebe es zu, das ist eine sehr “kopfmässige” Sicht der Dinge. Aber je mehr man sich solche Zusammenhänge klarmacht, desto mehr ändern sich auch die eigenen Gefühle und aus Ohnmacht wird Schritt für Schritt ein Gefühl, das eigene Leben unter Kontrolle zu haben.

    Und diese Kontrolle hilft dann, mit den eigenen Schwächen umzugehen und sich zu ändern. Aber Akzeptieren dessen “was ist” ist oft der erste Schritt.

    So ist das zumindest nach meiner Erfahrung.

    Aber vielleicht hat schon mal jemand gegenteilige Erfahrungen gemacht?

  • Hallo,

    ich finde den Artikel sehr interessant. Was ist denn allerdings mit Charaktereigenschaften/Fehlern, auf die andere Menschen einen selbst hinweisen? Das können natürlich nettgemeinte Ratschläge sein, aber oft sind es Probleme mit unseren Mitmenschen. In einer Beziehung, die darunter leidet, dass der Partner Fehler hat, die nicht mehr so ohne weiteres akzeptiert werden, stellt ein riesen Problem dar. Der Druck sich zu ändern wächst in dieser Situation enorm. Genauso könnte es sich mit Problemen auf der Arbeit verhalten. Macht es denn da nun auch Sinn seine Fehler zu “akzeptieren” !? Würde gerne mal eure Meinung dazu hören…

    Grüße

    Sebastian

  • Danke,

    der Text kam genau zum richtigen Zeitpunkt und trifft bei mir genau den Kern der Problematik.
    Einmal abschreiben reicht mir nicht, groß ausdrucken und mehrmals täglich langsam und gut betont lesen.
    Bisher war es immer relativ egal was ich erreiche, weil es nicht genug war, ich wusste zwar vom Kopf her das Perfekt sein nicht geht, aber Zufriedenheit wollte sich vorher trotzdem nicht einstellen. Immer etwas zu wenig, zu schlecht, Minderwertig.. das ist eine Pein und führt zu mehr so genannten schlechten Eigenschaften.

    Liebe Grüße,
    Teresa

  • ESWIL, genau so meine ich es. Wir Menschen sind nun mal nicht perfekt und haben Schwächen. Ich möchte mich deswegen nicht schlecht fühlen müssen aber trotzdem will ich mich weiterentwickeln und wachsen.

    Das ist das kleine Paradox, mit dem man hier leben muss. Aber es geht :-)

  • Ich möchte mich aber schon weiterentwickeln. Will damit sagen: mir nicht “nur” einreden zufrieden mit mir zu sein und das wars.
    Ich verstehe den Text oben so, dass ich mich nicht schlecht fühlen soll und auch mal eine oder mehrere Schwäche(n) zu haben. Manchmal ist es ja schon so, dass man sich wie ein häufchen Elend fühlt und dann hilft es bestimmt. Ich werde es jedenfalls versuchen. Mit stolzem Blick in den Spiegel schaun :-)

  • Wie soll das gehen? Perfekt sein, alles können?
    Nicht, dass es gar nichts gibt, was ich nicht so gut finde oder verändern möchte, aber wichtig ist doch wohl zuallererst, dass man sich wohl fühlt. Es gibt Dinge, die kann man gut, Dinge, die macht man gern und Dinge, die kann man eben nicht. Dafür leben wir ja in einer Gemeinschaft.
    Ich danke meinem Mann, der den Garten pflegt und mein Auto auf Hochglanz poliert, meiner Schwiegermutter, die wunderbare Torten backt, meiner Tochter, die Geschenke kreativ verpackt…
    Und alle sind froh, wenn ich organisiere, telefoniere, koche, etc.
    Es kommt darauf an, was man kann und gerne macht.

  • Hallo Zusammen !!

    Ich muss sagen, dass was Ralf da schreibt gefällt mir und ich habe mir das auch angeeignet. Seit ich angefangen habe mir jeden morgen zu sagen ich bin Erwachsen (ich bin 30) und ich muss nicht perfekt sein sondern bin im moment so wie ich bin. Und die anderen sind auch nicht perfekt.Gehts mir besser. Ich sage jeden Morgen zu mir du schaffst das…..und im moment klapp das ganz gut….hoffe es hält auch an.

    Wünsche allen noch einen Schönen Tag, und bei der momentanen Wetterlage ist das ja ein Traum !!!!
    juhu es wird Frühling ;o)

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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