Stellen Sie die richtigen Fragen?

Der Erfolgstrainer Anthony Robbins hat einmal gesagt:

“Derjenige ist am erfolgreichsten, der die besten Fragen stellt”.

Obwohl das vielleicht zuerst ziemlich banal klingt, hat diese Erkenntnis mein Leben nachhaltig beeinflusst. Ich habe angefangen

  • mir schriftlich immer wieder Fragen zu stellen, die mich weiterbringen,
  • meine Fragen zu verbessern und
  • gezielt und systematisch Antworten auf meine Fragen zu finden.

Und was soll ich sagen – es stimmt wirklich. Je besser meine Fragen werden, desto mehr bekomme ich von den Dingen, die ich mir wünsche.

Hier einige Beispiele für Fragen, die mich persönlich wirklich weiter gebracht haben:

  • Was brauche ich, um wirklich glücklich zu sein?
  • Was brauche ich nicht, um wirklich glücklich zu sein?
  • Wie kann ich meinen Lebensunterhalt mit Dingen verdienen, die mir wirklich Spaß machen?
  • Macht mich das glücklich? (Anzuwenden auf beliebige Dinge im Leben)
  • Was kann ich heute tun, um dieses Ziel zu erreichen? (Anzuwenden auf meine Ziele)

Jetzt wäre natürlich interessant zu wissen, was eine gute Frage und was eine schlechte Frage ist. Leider ist das nicht so einfach zu beantworten, denn das hängt sehr von Ihnen persönlich ab.

Als Daumenregel gilt vielleicht, dass die Fragen besser sind, die sich auf Ziele konzentrieren und weniger auf Probleme. Also eher Fragestellungen, die danach fragen, wie ein Ziel erreicht oder ein Problem gelöst werden kann und weniger darauf gerichtet sind, warum ein Problem existiert oder warum etwas gerade mir passieren muss.

Wenn Sie auch anfangen möchten, sich systematisch und regelmäßig Fragen zu stellen, dann könnten folgende Tipps nützlich für Sie sein:

Tipp 1 – Wenn Sie die Antwort auf eine Frage nicht sofort finden, dann geben Sie nicht auf. Manche Fragen können von so großer Bedeutung für unser Leben sein, dass es sich lohnt, Wochen, Monate, ja vielleicht auch Jahre danach zu suchen. Hier ist ein bisschen Durchhaltevermögen gefragt.

Tipp 2 – Schreiben Sie Ihre Fragen und Antworten auf. Schriftlichkeit hat viele Vorteile. Erstens sind wir dadurch konzentrierter bei der Sache und zweitens kann es auf diese Weise nicht passieren, dass wir Antworten vergessen, die wir schon einmal gefunden haben.

Tipp 3 – Versuchen Sie nicht schon im ersten Schritt die wahren und wirklichen Antworten auf Ihre Fragen zu finden. Stellen Sie zunächst einfach nur Vermutungen darüber an, was mögliche Antworten sein könnten und schreiben Sie auch diese Vermutungen auf. Dann nähern Sie sich Schritt für Schritt, solange, bis Sie die für Sie richtige Antwort gefunden haben.

Tipp 4 – Bleiben Sie bei der Suche nach Antworten locker und entspannt. Gehen Sie mit Leichtigkeit und einer Prise Humor an Ihre Suche nach Antworten. Je entspannter Sie sind, desto einfacher werden Ihnen die Antworten auf Ihre Fragen zufliegen.

Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt mit dem Frage & Antwort-Spiel zu beginnen. Schreiben Sie doch jetzt einmal eine Liste mit 7 Fragen auf, deren Antworten Ihr Leben nachhaltig verändern würden, wenn Sie die Antworten auf diese Fragen herausfinden würden.

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Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit dieser Übung und viele gute Fragen und Antworten, die Sie wirklich weiterbringen.

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Kommentare

  • wo ist ernes ?

  • Ralf Senftleben

    Thorsten, ein Buch nur darüber kenne ich nicht. Aber in dem Buch von Anthony Robbins “Das Robbins Power Prinzip” ist ein Kapitel darüber drin.

    Viele Grüße,
    Ralf

  • Gibt es dazu eigentlich auch ein gutes Buch?

    Grüße Torsten

  • Was mich manchmal wundert: es gibt auch Fragen, die ganz elementar sind, aber fast keiner stellt sie sich wirklich, geschweige denn forscht nach befriedigenden Antworten.

    herzliche Grüße

    Tobias

  • Ich denke es ist ein guter und intensiver Weg, sich selbst Fragen zu stellen und die Antwort in sich selbst zu suchen. Das bedeutet, meiner Aufassung nach, sich der Eigenverantwortung für die gestaltung des eigenen Lebens bewußt zu werden. Ich glaube, die individuelle Antworten sind oft so banal, dass man sich wundert warum man sie nicht schon früher gehört hat- aber auch hier gilt: der Weg ist das Ziel.

  • Das ist alles sehr richtig und ich bin darüber hinaus der Auffassung dass in irgendeiner Form viele Menschen diese Fragen für sich persönlich schon einmal gestellt haben und auch die Antworten darauf wissen, nicht exakt ausformuliert, aber in rudimentärer Form vorhanden.

    Wahrscheinlich wird es jedoch bei den wenigsten Menschen als “Akte” geführt, schriftlich mit Anlagen und oder auch als „Sachstandsbericht“ , obwohl doch die Vorteile offensichtlich sein müssten.

    Irgendetwas scheint uns davon abzuhalten.
    Ist es vielleicht so, das wenn es ins Detail geht ,oft die Befürchtung aufkommt ein Fass aufzumachen, das nachher keiner wieder schließen kann?

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