63 Tipps, um besser drauf zu sein

Die 11 wirkungsvollsten Selbstcoaching-Methoden --> Zeig sie mir!

Wenn du etwas möchtest, musst du manchmal einfach nur höflich fragen oder bitten.

Deswegen habe ich die Leserinnen und Leser meines täglichen Verteilers vor ein paar Tagen gebeten:

Schreib mir deinen BESTEN Tipp, um deine Gefühlswelt wieder in die richtige Spur zu bringen.

Daraufhin sind mir die Mails nur so um den Kopf geschwirrt.

Also habe ich den Käscher rausgeholt und einige davon eingefangen.

Hier kommen sie.

Die Tipps meiner ganz großartigen Leserinnen und Leser.

Los geht es.

Was hilft dir, wenn du schlecht drauf bist?

    1. Ein Gespräch mit meiner Freundin.
    2. Das Lesen von Krishnamurti.
    3. Den Hund oder die Katze streicheln = Bauchknoten lösen. In schweren Fällen Pferde putzen (Hinweis der Redaktion: Wenn kein Tier sondern nur der Partner da ist, tuts auch der Partner)
    4. Raus gehen an die frische Luft. Auch bei –15 Grad. Einfach Augen zu machen und nur noch hören.
    5. Akzeptieren was ist (Siehe auch unser Kurs Belastendes Loslassen)
    6. Innerlich oder auch real symbolisch eine Tasse Tee oder einen Kaffee für meine schlechte Laune mit auf den Tisch stellen.
    7. Sich klarmachen: Ich kann nicht 24h und immer wieder nur topspitzenmässig gut, wertschätzend und versöhnlich drauf sein (Die Redaktion sagt: Weiser Gedanke)
    8. 5 Minuten am Stück laut meckern, rummosern und sich beschweren, über alles und jeden. Was und wer generell und überhaupt und sowieso alles grad top doof, völlig bescheuert, abtörnend frustrierend und definitiv nicht ‘der Burner’ ist. Das aber bitte ohne Unterbrechung und am Stück! Da werden 5 Min schonmal ganz schön lang… Die Hardcore-Version: 10 Minuten.
    9. Akkordeon spielen. Musik zu machen, ist für mich der allerbeste Therapeut, den es gibt.
    10. Wenn ich nicht gut drauf bin mach ich Zumba. Durch das Tanzen und Springen werde ich so richtig Happy und kann alle Agressionen abbauen. Wenn ich dafür keine Zeit hab und Auto fahre,dann singe ich zu meiner Lieblingsmusik ganz laut. Ich Schrei mir allen Frust aus der Kehle.
    11. Ich gehe spazieren. Vorzugsweise alleine in meinem Lieblingswald. Dann singe ich ein schönes Lied. Hilft garantiert.
    12. Entweder auf den Hometrainer im Keller (im Winter). Auf das Fahrrad steigen im Frühling, Sommer, Herbst, solange es das Wetter zulässt. Oder ich nehme meine Kamera und mache einen Spaziergang.
    13. Musik… ich singe laut. Zur Not auch auf dem WC.
    14. Sich regelmässig zu bewegen, ist für mich auch eine gute Art, dem “schlecht drauf” vorbeugend entgegen zu wirken.
    15. Ich bin bei Gefühlen aus der Vergangenheit daran, mir anzugewöhnen, den Moment oder das Gefühl, so bewusst wie möglich wahr zu nehmen, und nicht sofort so reagieren, wie gewohnt.
  1. Dunkle Wolken werden durch Qi Gong vertrieben. Wenn man sich denn aufrafft… Das ist das Problem: Unzufriedenheit macht faul. Der innere Schweinehund wird davon gut genährt und auf Sieg getrimmt! Da hilft dann nur ein Blick ins Lieblingsbuch: Carnegie’s “Sorge dich nicht, Lebe”. Zeitlos gut und für jede Situation was dabei-immer wieder lesenswert! (Auch die Redaktion ist großer Fan von Qi Gong)
  2. Mein Tipp gegen schlechte Laune ist Musik. Ein schönes Lied, mit dem man etwas positives verbindet.
  3. Ich singe lauthals Karaoke Songs aus YouTube mit oder trällere laut bei Songs aus dem Radio mit.
  4. Ich gehe mit meinem Hund spazieren.
  5. Ich fange an zu staubsaugen.
  6. Pranayama (Atemmeditation) hilft.
  7. Ich rufe einen mir innig geliebten Menschen an. Da wird mir gleich warm ums Herz und bin wieder froh.
  8. Thay-Schnaufen: 1. Schnaufe tief ein und sag: Oh, mein Grummeln, ich seh dich 2. Schnaufe tief aus: Ich bin für Dich da, wie Eltern für´s Baby
  9. Künstlich lachen, lach-yoga-like,
  10. Jemandem eine Freude machen. Vielleicht einem Obdachlosen einen Kaffee kaufen, einer alten Person bei irgendwas helfen, Kinder zum Lachen bringen..
  11. Mit dem Rennrad hoch in die Berge fahren…..
  12. Manchmal kündige ich dem Gute-Laune-Zwang und gebe mich der Melancholie hin, höre traurige Musik und zünde eine Kerze an. Eine warme Dusche oder ein warmer Tee helfen zur Entspannung. Und manchmal wird aus der schlechten Laune dann eine schöne friedliche Ruhe.
  13. Was bei mir hilft: Meine Oldies Songs laufen lassen (auch wenn ich gerade dann eigentlich gar keine Lust drauf habe und lieber Trübsal blasen würde).
  14. In einer guten Minute schreib auf einen Zettel alles auf, wofür du dankbar bist. Egal ob materialistisch oder nicht. Gut ist, wenn auch nicht käufliche Dinge draufstehen.
  15. auf der Arbeit knallroten Lippenstift auftragen (Hinweis der Redaktion: Männer, vorsicht!).
  16. Tanzen gehen und unbedingt sich von einigen Männern sagen lassen, dass man unglaublich gut aussieht.
  17. Ein Bild in Öl malen und in Farbe versinken.
  18. Ein Gedicht über Piraterie oder so lesen oder eines schreiben.
  19. Eine Partie Schach spielen, das leert den Kopf und säubert/räumt auf.
  20. Ich werde erst einmal eine Weile still und wenn das nicht hilft, spiele ich Klavier oder Akkordeon und zwar mit viel Gefühl. Das befreit.
  21. Mal wieder alles so, wie es eigentlich nicht sein sollte? Dann…Augen zu und tanzen.” Ich dreh die Musik dann richtig auf.
  22. Ein Stück Schokolade.
  23. Eine Runde ums Feld hinter unserem Haus spazieren. Dabei die Natur aufmerksam wahrnehmen. Den Nebel, den Sonnenaufgang, die Vögel…wenn es keine so eisigen Temperaturen wie jetzt hat, laufe ich die Strecke barfuss…herrlich! Fokussiert, erdet, massiert wahrscheinlich die Akkupressurpunkte.
  24. Einen Witz lesen und herzhaft lachen.
  25. Dieses Video bei Youtube anschauen.
  26. Trampolinspringen, nur mit hochwertigen Gummi nicht mit Stahlfedern, ist gelenkschonender.
  27. Inne halten, in mich reinfühlen, wahrnehmen und dann schauen was ich mir jetzt Gutes tun kann. Sich dann Zeit dafür nehmen.
  28. Mir hilft Singen oder Summen oder Klingen oder Grunzen – einfach mit der Stimme etwas von sich geben, wozu ich gerade Lust habe, super gut, mich in eine andere, bessere Stimmung zu bringen. Ich bevorzuge meistens Melodien, nicht Geräusche, aber manchmal brauche ich auch einfach dieses archaische Laute.
  29. Ich höre, summe, tanze – innerlich oder in echt – Walzer. Der 3/4 -Takt bringt mir gute Laune und ich stelle mir vor, über das Tanzparkett zu schweben. … Ok, ist vielleicht eher was für die älteren und eher weiblichen Semester…
  30. Wenn ich so richtig schlecht drauf bin gehe ich duschen und stelle mir vor das negative wird von meinem Körper runter gespült!
  31. Falls es mir nicht gut geht und die Stimmung gegen Null geht, gehe ich in den Zoo. Wenn ich die Tiere beobachte, und ich wieder neue Verhaltensweisen an ihnen entdecke, welche mich oft zum Lachen bringen, dann ist die Welt für mich wieder in Ordnung und ich habe ein paar Stunden “Urlaub” genossen.
  32. Ich meditiere. Wenn ich in eine Meditation gehe, mit der Absicht, den Grund herauszufinden für meine schlechte Laune, gelingt mir das. Und wenn ich den Grund kenne, kann ich die Ursache ändern bzw. transformieren.
  33. Ich mache “The Work”.
  34. Wechselatmung, wie sie im Yoga gelehrt wird – hilft schnell und man kann es überall machen.
  35. Um meine Gefühlswelt wieder zum Leuchten zu bringen, singe ich – aus vollem Bauch und vollem Hals, mit Leib und Seele. Nach 10 Minuten ist alles einfach nur noch schön :-)
  36. Ich nehme ein Blatt Papier zur Hand und schreibe mir den Frust von der Seele und im Anschluss wenn alles aufgeschrieben ist, verbrenne ich das…dies erleichtert Körper, Geist und Seele enorm… (Mehr solche Tipps gibt es in unserem Tagebuchkurs.)
  37. Lachen like “Drei Chinesen mit dem Kontrabaß” – hahaha, danach alle weiteren Vokale (e,i,o,u), Umlaute (ä,ö,ü), Diphthonge (au, ei, eu) durch – bis man über den Blödsinn wirklich lachen muss. Ich komme meist nicht weiter als bis zum “i”.
  38. Mundwinkel nach oben ziehen – also lächeln- stimuliert im Hirn die Produktion von Glückshormonen, also erst so tun und dann wirklich glücklicher sein.
  39. Mantra aufsagen: “es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen”. Dann heißt meine Devise : Anzünder / Lichtblick / Feuerzeug suchen.
  40. Für den Fall, dass sich mein Gemüt verdunkelt habe ich mich vorbereitet und zu Zeiten als es mir gut ging, mir Momente in meinem Handy notiert oder Fotos gemacht, die mich mit diesem Moment verbinden.
  41. Für mich sind Fahrrad fahren und Musik machen die zwei allerbesten Heilmittel gegen schlechte Laune! Entweder alleine mit dem Rad raus aus der Stadt und über Landstraßen und Waldwege oder mit Akkordeon, Klavier, Gitarre gemütlich zu Hause die Gedanken ziehen lassen (Die Redaktion fragt sich, warum sie kein Akkordeon hat, wenn das so gute Laune macht).
  42. Wenn ich schlecht drauf bin, räume ich auf. Irgendwie räumt sich das Hirn dann auch gleich auf, jedenfalls fühle ich mich meist wieder strukturierter und mehr im Fluss.
  43. Wenn es einmal gar nicht geht sitze ich an meinem Tisch und schaue hinaus auf die 2 Palmen vor meinem Buero Fenster (Die Redaktion pflanzt auch Palmen vor dem Fenster, ob das was wird)
  44. Mantra aufsagen im Kopf, ganz schnell. Hab ich aus einem Buch von Herrn Dr. Strunz. “Ich binfroh und heiter, Glück ist mein Begleiter.” Dieser kindlich einfache Spruch bring einem zum Lächeln.
  45. Ich mache ca. 10 min. Entspannung. Z.B. mit einem vorgesprochenen Text. Darin muss folgendes vorkommen: “Im Moment, in diesen 10 Minuten, gibt es nichts für mich zu tun. Dies ist Zeit für mich. Dies ist Zeit, die ich mir selbst schenke.”
  46. Mache ich mir einen Tee und kümmere mich um MICH (Selbstliebe, denn ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben).
  47. Um mich auf die Spur zu bekommen, habe ich meine 6 “L” (die ich fast jeden Morgen unter der Dusche durchgehe): 1) Ich lächle (weil die Grinsemuskeln auch dem Gehirn “gute Laune” suggerieren). 2) Ich liebe (und denke nach, wen ich aktuell besonders lieb habe. Das ist mal die Frau, die Tochter, die Katze oder was ganz anderes). 3) Ich lobe (manchmal mich, weil Eigenlob eigentlich gar nicht stinkt, oft auch andere). 4) Ich lerne (weil es jeden Tag was zu lernen gibt, z.B. auf deiner Website). 5) Ich lebe (und bin dankbar, dass mein Körper funktioniert). 6) Ich leuchte (weil ich strahlen will, positiv sein will, andere Menschen animieren will) (Hinweis der Redaktion: Mein persönlicher Lieblingstipp).
  48. Arbeit mit Symbolen und Bildern: Verteilt in Wohnung und Büro und nur für mich verständlich und greifbar: ein Zettel mit einem Fragezeichen an der Wand heißt für mich: Hallo, was ist los/warum? Eine Karteikarte in der Tasche, die mir sagt, Nicht unterkriegen lassen. Ein Bild mit einer Spirale, die mir den ewigen Weg des Vorankommens zeigt.

So … in diesem Beitrag findest du eine ausgefeilte Ausbildung in Sachen Gefühlsmanagement.

Durchlesen.

Auch ruhig mehrmals.

Inspirieren lassen.

Nachmachen.

Alles Gute für Euch alle, da draussen an den Bildschirmen, Handys oder Tablets.

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Kommentare

  • Nr. 64: Niemals den “Blick über den eigenen Tellerrand” vernachlässigen! Er zeigt, dass es uns oftmals (angesichts der größten Widrigkeiten) immer noch am besten (er)geht!

  • Wunderbar, vielen Dank für die vielen Anregungen. Ins Herz geschlossen habe ich die Nr. 40. Danke dafür. Ich sehe den Tag heute mit ganz anderen Augen.

  • Hallo Ralf,

    schönen Dank für die Sammlung. Einiges werde ich sicher anwenden. Ich möchte einen Punkt hinzu fügen der zu Punkt 8 Passt. (Hier musste ich echt lachen. Sich und seine Sorgen selber ein wenig ins Lächerliche zu ziehen hilft oft):

    64) Wenn ich mal wieder schlecht drauf bin weil ich es nicht hinbekomme und mich ärgere dass nix besser wird einfach nur weil ich das will versuche ich das Gegenteil: Ich mache die Augen zu und versuche es nur durch meine Gedankenkraft alles in Sekundenbruchteile noch viel viel schlimmer zu machen. Das klappt auch nicht. Und wenn ich mir klargemacht habe, dass ich das alles selber in der Hand habe bin ich oft wieder motiviert etwas für mich zu tun.

    Danach bin ich dann schon wieder besser drauf weil mir klar ist, dass mir niemand was böses möchte. Nicht mal die ganze Welt….

    :-)

    Gruss
    Markus

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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