Tipps für mehr Resilienz: So stärkst du deine Psyche

Resilienz

Ein Todesfall, eine schwere Erkrankung oder die unerwartete Kündigung: Jeden von uns trifft mal eine Krise im Leben.

Wie gut du mit solchen Krisen und Rückschlägen umgehen kannst, wie gut du sie psychologisch verarbeitest, das bezeichnen Psychologen als „Resilienz“.

Die Resilienz ist also so etwas wie dein psychologisches Immunsystem. Und so wie es Unterschiede bei der Krankheitsabwehr gibt, gibt es auch Unterschiede in der Resilienz.

Jeder Mensch kann unterschiedlich gut mit solchen Krisen und Einschlägen im Leben umgehen. Forschungen zeigen das sehr deutlich.

Manche Menschen mussten schon sehr viele heftige Krisen im Leben überstehen und sind daran trotzdem nicht zerbrochen. Andere Menschen konnten sich von ihrer ersten Krise im Leben nie wieder so richtig berappeln.

Wieso gibt es diese Unterschiede? Was machen die resilienten Menschen anders, wieso können sie Krisen besser überstehen? Was sind konkrete Tipps, damit ich mein psychologisches Immunsystem stärken kann?

Dazu haben wir hier bei Zeit zu leben schon so einige Beiträge veröffentlicht, über die du dir im Folgenden einen guten Überblick verschaffen kannst:

1. Was kann ich tun, um meine Resilienz zu stärken?

In dem Beitrag Resilienz: Wie du Krisen besser überstehst geht es darum, welche Faktoren deine Resilienz positiv beeinflussen. Und du findest hier Tipps, wie du deine Resilienz praktisch stärken kannst.

2. Wie gehe ich konstruktiv mit einer frustrierenden oder unangenehmen Situation um?

Im Beitrag: Resilienz: 4 Möglichkeiten, miese Situationen zu überstehen zeigen wir dir 4 Ansätze, wie du mit Misserfolg oder Rückschlägen konstruktiv umgehen kannst.

3. Was kann ich tun, wenn die Krise gerade ganz akut ist?

Wenn du gerade mittendrin steckst in einer sehr schweren Situation, dann brauchst du oftmals nur noch eins… Kraft!

Hier findest du 11 kleine Impulse, die dich ein bisschen aus dem Loch holen.

Und hier findest du weitere 63 Tipps, um besser drauf zu sein und Kraft zu tanken.

Gute Entscheidung = Gutes Leben

Eine gute Entscheidung ist eine Wahl, die du hinterher nicht bereuen musst. Mit Herz und Verstand. Systematisch. Alles Wichtige berücksichtigen. Deine Entscheidung in 7 Tagen.

4. Wie kann ich das Leid ertragen?

Das Leid ertragen: Wie machen das andere Menschen bloß? Ein wenig Trost findest du vielleicht in den inspirierenden Gedanken vom Dalai-Lama und von Viktor Frankl hier aus dem folgenden Beitrag: Ein bemerkenswerter Ansatz, um mit Leid umzugehen

5. Wieso ist es trotz allem auch wichtig, Schmerzen in meinem Leben zuzulassen?

Das Gegenstück zur Resilienz ist psychologisch betrachtet die Verletzlichkeit.

Wieso es sehr wichtig ist, Schmerzen in deinem Leben nicht zu vermeiden und mit deiner eigenen Verletzlichkeit einen konstruktiven Umgang zu finden, das erfährst du im Beitrag: Wieso Verletzlichkeit dir ein erfüllteres Leben schenkt

6. Was hat Resilienz mit meinem Selbstbewusstsein und meinem Selbstwertgefühl zu tun?

Selbstbewusstsein und ein starkes Selbstwertgefühl sind wichtige Grundsäulen für eine starke Psyche. Wie du mehr Selbstbewusstsein aufbauen kannst, dein Selbstwertgefühl stärkst und mit den Widrigkeiten des Lebens besser umgehen kannst, erfährst du in unserem Projekt: Innere Stärke

7. Wie denken resiliente Menschen über Rückschläge und Krisen?

Hier findest du eine kleine Geschichte, die das Denkmuster resilienter Menschen sehr gut auf den Punkt bringt.

Resilienz lässt sich erlernen

Wenn du diese Artikel-Tipps liest, dann hast du danach einen umfassenden Überblick zum Thema Resilienz. Und zugleich bekommst du eine Sammlung von Tipps, was du konkret tun kannst, um deine psychologische Widerstandskraft zu stärken.

Also lies doch mal rein und such dir ein oder zwei Tipps aus, die du für dich konkret umsetzen möchtest! Denn Resilienz ist eine Fähigkeit, die sich trainieren lässt.

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Kommentare

  • Was mir in diesem Beitrag und auch in dem verlinkten mit dem Titel “Posttraumatisches Wachstum” auffällt, sind die aufgezählten Ausgangslagen mit “echten” persönlichen Krisen, wo jeder normale Mensch sofort Verständnis für die jeweilige Ausnahmesituation aufbringen kann. Wer hat nicht an der Trennung von einem geliebten Menschen oder einem Jobverlust zu knabbern? Menschen mit fehlendem Selbstbewusstsein oder Angststörungen scheitern aber häufig an den ganz alltäglichen Dingen. Und es sind nach meiner Beobachtung gerade diese für Normalos ganz unproblematischen Situationen, die für diese Menschen höchst problematisch sind – weil sie genau dort eben klar erkennen können, dass sie nicht wie andere sind. Und da greifen viele der Tipps schlichtweg nicht. Andererseits habe ich Verständnis dafür, dass ihr hier keine Fernpsychotherapie betreiben wollt und eher die “Norm”fälle behandelt. Aber die Abgrenzung finde ich schon wichtig, weil wenn solche Leute die Tipps anwenden und es nicht klappt, es sie noch mehr runterzieht.

    • Mathias Rudolph
      Mathias Rudolph schreibt am 7. September 2017

      Hallo Ismir,

      “Menschen mit fehlendem Selbstbewusstsein oder Angststörungen scheitern aber häufig an den ganz alltäglichen Dingen”

      Ja, das stimmt. Aber auch diese Menschen können das trainieren. Nichts anderes wird z.B. in einer Verhaltenstherapie gemacht.

      Viele Grüße

      Mathias

  • Das kommt gerade zur richtigen Zeit. Alle eure Beiträge sind lesenswert. LG Karin

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