Trainingskarte: „Ja“ sagen

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Das Leben ist oft schön und oft auch schmerzhaft. Und Lebenskunst ist vielleicht,

  • die schönen Augenblicke bewusst und in vollen Zügen zu genießen
  • und so gut, wie es geht, mit Veränderungen oder den frustrierenden und schmerzhaften Erfahrungen umzugehen.

Und was den Umgang mit Veränderungen und frustrierenden und schmerzhaften Situationen angeht, da gibt es eine Regel:

„Je mehr ich mich innerlich gegen die negative Erfahrung wehre und je mehr ich Nein zu dem sage, was ist, desto größer und länger mache ich den Schmerz.“

Es ist zum Beispiel schon schmerzhaft genug, verlassen zu werden oder den Job zu verlieren. Aber wenn ich nicht wahrhaben will, was passiert ist, dann hilft das nicht. Oder Sie können auch die ganze Zeit vor sich hinbrubbeln: „Das ist nicht richtig, das hätte nicht passieren sollen, das Leben ist unfair, Person X ist ein A***.“ Das ist menschlich. Aber tatsächlich vergrößern Sie Ihr Leiden damit nur.

Der beste Weg in so einer Situation? Einfach „Ja“ zu dem zu sagen, was passiert ist. Das bedeutet nicht, dass man es gut finden muss. Und das bedeutet auch nicht, dass man keine Maßnahmen ergreifen sollte, um das eigene Leid zu lindern oder um die doofe Sache wieder rückgängig zu machen. „Ja“ zu sagen bedeutet, nach vorne zu schauen. „Ja“ zu sagen bedeutet nur, dass wir akzeptieren, dass passiert ist, was eben passiert ist. Und es bedeutet, dass wir aufhören, auf einer emotionalen Ebene gegen die Wirklichkeit anzukämpfen. Denn gegen die Wirklichkeit zu kämpfen ist ja bekanntlich ein Kampf, der nicht zu gewinnen ist.

„Ja“ sagen zu können, ist offensichtlich eine schrecklich nützliche Sache. Und wie kann man lernen, öfter „Ja“ zu sagen? Dabei hilft Ihnen vielleicht unsere neue Trainingskarte.

  • Laden Sie sich die Karte herunter und drucken Sie diese aus, am besten auf etwas festerem Papier. Vielleicht laminieren Sie sich die Karte sogar.
  • Dann lassen Sie die Karte dort liegen, wo Sie automatisch oft draufschauen.
  • Oder Sie hängen sich die Karte an die Wand.
  • Und dann üben Sie … sagen Sie oft und gerne „Ja“.

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Kommentare

  • Diese Trainingskarte “Ja” sagen war genau das Richtige für meine momentane Situation. Sie hilft dabei das zu akzeptieren, was man sowieso nicht ändern kann…
    Danke dafür, wie auch für viele andere hilfreiche und interessante Artikel und Gedanken und Karten.
    Verena

  • Ich finde die Karte auch total super.

    Bei mir ist es so, dass ich im Moment merke, dass ich vor einiger Zeit mal anders war. Besser gelaunt, optimistischer, selbstbewusster…

    Und als ich die Karte gelesen habe, ist mir geradezu wieder “eingefallen”, dass ich früher auch viel häufiger einfach “ja” zu den Dingen gesagt habe.

    Ich habe gerade eben auf einer anderen Coachingseite noch etwas ähnliches gesehen. Da ging es darum auch die Seite an sich zu akzeptieren, die man weniger mag, weil sie auch zu sich gehören.

    Im Grunde ein “Ja”-Sagen zu sich selbst. :-)

  • Sicher hat jeder schon einmal erfahren, dass es nicht so einfach ist “Ja” oder “Nein” zu etwas zu sagen. Ich habe solche Dinge schon oft erlebt.

    Durch meine Yogatätigkeit gelingt es mir immer mehr, das Leben so anzunehmen wie es ist, und das macht mich richtig glücklich.

    Alles Liebe

    Ute

  • Hallo Ralf,

    statt “Es ist, wie es ist” könnte man auch folgende Formel benutzen: “Ich will, was ist!”.

    Schöne Grüße

    Armin

    PS: Vielleicht ist das, was ist, das beste, was gerade (für unser Wachstum) passieren kann.

  • Guten Abend

    Ich habe die Trainingkarte herunterladen, zweimal gelesen und werde es morgen wieder tun. Allein mir fehlt der Glaube. Ich habe jetzt zum xten Mal eine Enttäuschung mit einer Frau erlebt. Jedesmal habe ich mir Hoffnungen auf eine Beziehung gemacht und jede Frau wollte nur Freundschaft. Warum wiederholt sich das “Spiel” ständig?

    Gruss Antonius

    • Birgit

      Hallo Antonio,
      so aus “dem Bauch raus” hab ich den Gedanken, dass du den Kumpel ausstrahlst und deswegen auch den Kumpel (oder Freund) anziehst. Vielleicht bist du zu freundinnenhaft verständnisvoll..
      Aber spontan hab ich grad keine Idee wie du daran arbeiten könntest.. vielleicht weiß das jemand anders??
      liebe Grüße und viel Erfolg
      von Birgit

  • Hallo Kirsten,

    so geht es mir auch. Vom Kopf her ist es mir klar, dass es besser ist, die Situation anzunehmen. Mein JA war auch die richtige Entscheidung. Nur der Bauch fängt manchmal noch an zu grummeln. Vielleicht gibt der Bauch nach einiger Zeit Ruhe. Ich würde es mir wünschen.

    Gruß
    Daggi

  • Hallo, die Karte kommt wie gerufen. Gerade erst gestern mußte ich ja sagen, es ist mir sehr schwer gefallen, aber es war die richtige Entscheidung. Vom Verstand her ist es okay. Wie bekomme ich nun Verstand und Gefühl in Einklang? Emotionen können das Leben manchmal ziemlich schwer machen!

    Liebe
    Grüße Kirsten

  • Einen schönen Sonntag wünsche ich allseits.

    Prinzipiell find ich den Gedanken negative oder belastende Situationen anzunehmen, in dem ich JA sage, sehr gut. Denn gerade wenn wir in unseren Emotionen feststecken, ist eine ablehnende Haltung sicher nicht förderlich. Wobei es auch immer auf die individuelle Situation ankommt. Bei Trauerarbeit muss ich einen gewissen Prozess durchlaufen, um am Ende wieder “gesund” heraus zu kommen. Hierbei wäre ein JA für den Betroffenen völlig unverständlich und würde eher Wut und Aggressionen hervorrufen.
    Die Trainingskarte “Ja” sagen ist gut aufbereitet, wobei ich den ersten Punkt, wo das “noch schlimmer” rot hervorgehoben ist, weglassen. Denn hier wird der Fokus wieder auf negative Verstärkung gelenkt.
    In diesem Sinne ein “JA” zu Euren Newslettern und Eurer Arbeit.

    Lg Gabriele

  • Danke für die wunderbare Trainingskarte. Ja zu sagen zu der Situation wie sie ist, hilft ungemein. Heute ist meine Tochter wieder zum Studieren ins Ausland geflogen. Ich bin voller Trauer und vermisse sie sehr. Mich mit meinem Schmerz zu akzeptieren, fällt mir jedes Mal schwer. Ich übe, Ja zu meinem Schmerz und Trauer zu sagen. Mit jedem Mal gelingt es besser.

    Schönen Sonntag
    Noelani

  • Guten Morgen zusammen,

    also mir kommen diese Anstösse zum JA – Sagen gerade recht, da ich dazu neige, Situationen zu zergrübeln, bis aus einem ‘Fön eine Waschmaschine’ geworden ist. Am Ende habe ich keines von ‘beidem’. Kurz und prägnant: Ja, so ist es! Damit werde ich nun in einer aktuellen Situation meinen ‘Verstandeskasper’ einmal überraschen. ‘JA’ auch zu meinen dazugehörigen Emotionen zu sagen, denn auch diese wollen ‘angenommen’ werden, damit sie nicht wie bockige, kleine Kinder immer wieder in meinem Denken herumgeistern, und ohne dass ich mich dafür schäme oder schuldig fühle. ‘JA’ – Danke erst mal.

    Liebe Grüsse
    Regina P.

  • Guten Morgen und DANKE,
    genau mein Thema – immer wieder, Loslassen “Ja”-Sagen will gelernt sein.
    Meine Strategie gegen mein sinnloses Ankämpfen gegen Dinge, die ich sowieso nicht ändern kann, ist Schreiben, das sortiert die Gedanken und ich lege einfach ab, was mich geärgert hat. Manchmal tut aber auch das Versinken im Selbstmitleid erstmal richtig gut :)!

    Ich sage auch “JA” zu mir, ich bin wie ich bin und ich lerne täglich dazu – gut zu wissen, das ich wachsen kann, besonders an den Situationen, die mich aufregen!Denn das konfrontiert mich mit den Dingen die noch “unfertig” sind.
    Und wie oft in meinem Leben sind Ärgernisse und unangenehme Vorfälle die Türöffner für ganz andere Wege, neue Möglichkeiten!
    Schönen Sonntag :)

  • Guten Morgen,
    das mit dem “ja” sagen ist nicht immer leicht. Dazu mein Weg, wie ich zu dem “ja” gekommen bin.

    In einer Situation, in der ich verzweifelt war und mich aus meiner Trauer nicht befreien konnte fragte mich ein Freund:
    “und was ist nun so gut an dem was passiert ist?” –
    zunächst schlug meine Trauer in Wut um, “wie was – daran soll etwas gut sein?”
    “Ja”, sagte er, lass uns doch mal überlegen…
    und siehe da, nach einigem Überlegen fand ich auch positive Aspekte und konnte die Trauerphase gut überwinden.
    (Dank an Dierk)
    Seitdem ist dies für mich eine zentrale Frage wenn mir etwas passiert, das Wut oder Trauer auslöst – “Was ist gut daran?”

    Liebe Grüße
    Ben

  • JA
    aus meinem Herzen ein Ja dazu.

    Alles Liebe Rose

  • Guten Morgen zusammen,

    vielen Dank für die Bearbeitung dieses Themas. Es ist gerade genau mein Ding, dass ich mal wieder einen aussichtslosen Kampf kämpfe – dabei läßt sich an der Realität nun mal nichts ändern. Meinem Kopf ist das durchaus bewußt – vielleicht wird er mit der Trainingskarte “ja “klappen, dass ich die Dinge so akzeptieren kann wie sie nun mal sind. Ich bin gespannt.
    Liebe Grüße
    Barbara

  • Guten Morgen,

    richtig, akeztieren, was geschehen ist und die dazugehörigen Emotionen wahrnehmen und nach Lösungen suchen.
    Um nicht weiter zu grübeln, sich nicht weiter in negativer Stimmung versinken zu lassen, veruche ich als erstes raus aus der Situation.
    Wie?
    1- Bewegung (geistig und körperlich): schöne Musik hören, die mich an gute Zeiten erinnert. Spazieren gehen und gezielt aufmerksam die Natur beobachten.
    2- Mich mit Freunden verabreden
    3- Ich habe so ein Werkzeug, das mir hilft, negative Denkmuster zu stoppen. Dabei hilft der Gedanke daran, dass die Art und Weise, wie ich denke, in meinem Gehirn zu einer gebahnten Strasse von neuronalen Netzwerken wird. Und ich will nur selbstbestimmte, ressourcenvolle neuronale Netzwerke:-)))
    Ich stelle mir die Fragen:
    Was kann ich jetzt machen?
    Welche Möglichkeiten habe ich?
    Was soll verändert werden?
    Was will ich wirklich?
    Also lösungsorientiert denken.
    Einfacher gesagt als getan, doch das ist machbar, wenn ich an mich und meine Fähigkeiten glaube.

    Schönen Sonntag wünscht Euch
    Soheila

  • Guten Morgen Ralf,

    wenn Unangenehmes widerfährt, dann auch diesen Moment des eigenen Lebens erleben.

    Richtig und kräftig drüber ärgern und es dann gut sein lassen.

    Ich ärgere mich lieber fünf Minuten feste über ein Malheur, als ein ganzes Leben einer vermeintlich verpassten Chance nachzutrauern oder ein geschehenes Missgeschick immer und immer wieder “durchzuleben”.

    Nur es muss sein und hilft mir selbst weiter. Nur an Misslungenem kann ich wachsen und lernen – landläufig Erfahrung genannt. Dies kommt einfach mit der Erfahrung und nicht so hopp-la-hopp von heute auf morgen.

    Ich vermisse im Darstellen des Wechsel von “nein” zu “ja”, etwas den Biss und Leichtigkeit. Der Ansatz ist gut – Geschehenes als solches akzeptieren und es in gleicher Lage – jetzt mit der neu gewonnenen Erfahrung – besser machen oder besser eine gleiche Lage vermeiden.

    Niederschreiben hilft manchmal den eigenen Frust zu meistern; und Meister sollen wir doch sein.

  • Ich find die “Trainingskarte-ja-sagen” nicht so überzeugend wie die “Trainingskarte-nein-sagen”. Aber dies kann auch von meinen Empfinden, meinen Emotionenen, meiner Stimmungslage oder anderes “bestimmt” sein. An der “Trainingskarte-nein-sagen” überzeugen mich auch die kurzen pregnanten Sätze, die schneller erlernbar und anwendbar sind.

    • marianne barlian

      hallo Bianka,

      wo finde ich die Trainingskarte “neine Sagen”?

      lg
      marianne

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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