Träum doch mal wieder

Träum doch mal wieder

Weißt du, was mich immer ein bisschen traurig macht? Wenn Menschen ihr Leben verschenken, weil sie sich nicht trauen, das zu tun, was sie im Inneren wirklich wollen. Weil sie es sich selbst nicht erlauben, weil sie Angst haben oder weil sie einfach zu bequem sind …

Und dann gibt es Menschen, die auf dem Weg zu ihren Träumen sind oder ihre Träume bereits leben. Ich finde ich es jedes Mal wieder höchst inspirierend, wenn ich mit solchen Menschen zu tun habe. Zum Beispiel der Sachbearbeiter, der sich gerade selbstständig in einem Bereich gemacht hat, der ihm wirklich am Herzen liegt. Oder die junge Mutter, die sich einen Pferdehof auf dem Land kauft und sich dort eine Existenz aufbaut. Oder der Ingenieur, der anfängt an seinem ersten Roman zu schreiben. Oder die Karrierefrau, die für ein Jahr mit ihrer ganzen Familie nach Singapur geht, um dort zu arbeiten und die Welt kennenzulernen. Oder der Unternehmensberater, der sich vornimmt, mit dem Motorrad einmal um die Welt zu fahren. Das sind für mich moderne Helden, die uns allen zeigen, was möglich ist.

Diese Menschen können stundenlang über ihre Träume erzählen und was sie daran am meisten begeistert und sie übertragen ihre Energie und Begeisterung damit auf ihre ganze Umgebung. Oder sie strahlen so von innen, dass man einfach gerne in ihrer Nähe ist. Und was mich auch an diesen Menschen fasziniert: Sie regen sich nur selten über die ganzen Nickeligkeiten des Lebens auf, an denen sie sowieso nichts ändern können. Nicht weil sie immer besonders positive Menschen sind, sondern eher weil sie ihre Kraft und Energie einfach für das Verwirklichen ihrer Träume benötigen und sich deswegen lieber auf das konzentrieren, was sie gerne haben möchten.

Träume zu haben und auch etwas dafür zu tun – das ist für mich das beste Rezept für ein erfülltes Leben. Und für mich ist die Vorstellung ziemlich schlimm, mit 80 Jahren auf sein Leben zurückzuschauen und über sich selbst enttäuscht zu sein, weil man es nicht einmal versucht hat oder weil man vielleicht Angst hatte, was XY wohl zu den eigenen Träumen und Sehnsüchten sagen würde …

Träume geben unserem Leben Sinn und Bedeutung, denn wenn ich Träume habe, weiß ich wofür ich lebe. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir uns selbst Probleme erschaffen, damit unser Leben wenigstens mit irgendetwas gefüllt ist, so wie manche Kinder Mist anstellen, damit sie wenigstens irgendeine Form von Aufmerksamkeit bekommen. Wer Träume hat, dem kann das nicht passieren, denn Träume füllen uns aus und lassen weniger Platz für unnötige Probleme und Dramen.

Träume geben uns auch Klarheit, und wer Träume hat, dem fällt es einfacher, sich an den Weggabelungen des Lebens für “Rechts” oder “Links” zu entscheiden. Denn im Zweifelsfall ist die Richtung die richtige, die einen näher an die eigenen Träume heranführt.

Du merkst schon, dass ich ein bisschen parteiisch bin, was die Frage angeht: “Brauchen Menschen Träume?” Aber ich habe einfach beide Seiten erlebt, und ich weiß, wie mein Leben aussieht, seitdem ich mir zu träumen erlaubt habe. Und du kannst mir eines glauben: Meine Träume erschienen mir am Anfang wirklich vollkommen unrealistisch. Heute sind meine Träume von damals Realität und ich habe natürlich wieder neue Träume.

Ich glaube fest daran, dass es gut für uns ist, wenn wir uns Träume erlauben und wenn wir unseren Sehnsüchten folgen. Deswegen möchte ich dich jetzt dazu einladen, für einen kurzen Augenblick in diese Richtung zu denken:

  • Wovon träumst du?
  • Wonach sehnst du dich?
  • Was würde dein Leben reicher, voller und erfüllter machen?
  • Was fehlt dir im Augenblick noch und wie würde eine Situation aussehen, in der du in allerbester Weise das bekommen hast, was dir im Augenblick noch fehlt?

Erlaube dir also jetzt, bewusst zu träumen. Und erlaube dir auch, vorsichtige, kleine Schritte in Richtung deiner Träume zu machen. Einen kleinen Schritt nach dem anderen. Vielleicht erlaubst du es dir auch, auf dem Weg die eine oder andere Ängstlichkeit hinter dir zu lassen und aus dem ein oder anderem Problem herauszuwachsen, so dass du dich hinterher erstaunt fragst, wie dieses Problem-Thema jemals eine Rolle für dich gespielt hat.

Träume, denn das Leben ist einfach zu wertvoll, um es nicht voll auszunutzen.

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Kommentare

  • Susanne Fiss-Quelle schreibt am 26. September 2016 Antworten

    Schöner Artikel :-) Diesen kraftvollen Satz daraus habe ich gerade in meine Zitate-Sammlung aufgenommen: “Träume füllen uns aus und lassen weniger Platz für unnötige Probleme” – Quelle: Ralf Senftleben. Vielen Dank für dieses schöne Bild.

  • Danke der Artikel ist ein super Verstärker für meine großen Träme, die ich Schritt für Schritt umsetzte.

  • Prima Text, der anregt, über die eigene Situation nachzudenken. Blöd nur, wenn ein solcher Text als Rückhalt oder Legitimation benutzt wird, ohne Rücksicht auf andere irgendwelche Ideen für sich selbst umzusetzen. Wenn deshalb Kinder und Familie auf der Strecke bleiben, weil Mama nur noch zur Selbstverwirklichung unterwegs ist. Weil die Antwort dann ist “da steht aber, dass es mir nur so gut gehen kann!”. Und es allen anderen schlecht geht. Auslegungsweise für eigenen Egoismus. Nicht kompromissbereit. Mittel zum Zweck. Egoismus legalisiert. Schade, dass es Menschen gibt, die solch spannende Texte für sich so auslegen…

  • @Imma

    Ja, das verstehe ich. Es scheint so, als wäre ich in der wartenden Position und Du in der anderen g.
    –>Ja, das ist richtig: Ich bin derjenige, der entscheiden muss (müsste)…

    Natürlich wartet keine ewig, aber manche doch viel länger als andere. Wer zu schnell aufgibt, der war es dann gar nicht wert.
    –> Auch richtig. Aber wie langen, kann nur die betreffende Person selbst entscheiden. Und das so eine Situation alles andere als befriedigend ist, ist glaube ich klar.

    aber auch das soll nicht eine Ewigkeit bedeuten….
    –> Was ist “nicht eine Ewigkeit?”: 1 Woche, 1 Monat, 1 Jahr…?

    Und ich rede hier nicht von einem halben Jahr oder so.
    –> Sondern? Würde mich sehr interessieren…;-)

    Grüße,
    Ingolf

  • Ich finde den folgenden Satz wunderbar:
    “Gebt acht auf eure Träume, sie könnten wahr werden!”

    Vor einem Jahr begann ich davon zu träumen, in 5 Jahren nach Ägypten zu gehen, dort zu leben und in deutschen oder/und englischen Schulen, Universitäten zu unterrichten.

    Ich hatte so intensive Wachträume geträumt und begonne, dafür Kontakte aufzubauen, dass ihc bereits jetzt konkrete Unterrichtsangebote erhalte. Ich bin überglücklich darüber und werde wohl nicht erst in 5 JAhren meinen Traum auch leben.

    Vielleicht sollten wir hinzufügen:
    “Träume deine Lebensziele und mach alle Lebenstüren auf, dass die Träume sich auch erfüllen können. Wenn alle Türen offen stehen können die Helfer für deine Träume zu dir kommen und mit dir diese Träume verwirklichen. Vielleicht träumen sie gerade ähnlihce Träume.”

    Genau das ist mir passiert: Ich fand durch “Zufälle” andere Menschen, die ähnliche Träume haben und wir gehen nun den Weg zum Ziel unserer Träume gemeinsam.

    Und noch ein Spruch:
    Zufall ist, was zufällig fällt.
    Das las ich einmal in einem Seminarhotel und es passt acuh zu den Träumen, die wir haben.

    Ich wünsche allen, die hier vorbeikommen, dass sich ihre Träume auf so wundersame Weise erfüllen, wie es gerade meine Träume tun

    Alles Liebe aus Wien
    Sylvia

  • @Ingolf

    Ja, das verstehe ich. Es scheint so, als wäre ich in der wartenden Position und Du in der anderen *g*. Natürlich wartet keine ewig, aber manche doch viel länger als andere. Wer zu schnell aufgibt, der war es dann gar nicht wert. Wenn jemand wartet, dann zeigt es auch, dass sie/er es ernst meint. Zuviele geben zu früh auf. Drängen lassen sollte man sich nicht, man sollte sich die Zeit nehmen – aber auch das soll nicht eine Ewigkeit bedeuten….

    Ja, dann hoffe ich mal für uns, dass es lohnt! Meine Karten stehen eigentlich ganz gut, die Frage ist nur, wie lange ich noch die Geduld aufbringen kann. Und ich rede hier nicht von einem halben Jahr oder so.

    Grüße, Imma

  • Hallo zusammen,
    ich schreibe diese Zeilen aus meinem “Traumhaus” in Süd-Frankreich. Diesen Traum habe ich über 10 Jahre geträumt und in dieser Zeit die finanziellen Voraussetzungen Step by Step dafür geschaffen.
    Ebenso habe ich davon geträumt, mit 55 Jahren aus dem stressigen Berufsalltag auszusteigen und nur noch das zu machen, was mir Spaß macht, ohne mir von sogenannten Vorgesetzten die Richtung vorschreiben zu lassen.
    Jetzt träume ich davon, übers Internet meine Lebenserfahrungen möglichst vielen Menschen durch meine Coachingbriefe und kostenlosen Newsletter zukommen zu lassen.
    Diese Art des Schreibens war auch ein lang gehegter Traum von mir, den ich jetzt lebe.
    Ich denke, Träumen oder Wünschen, ohne dafür einmal selbst die Verantwortung zu übernehmen und auch zielorientiert ausdauernd dafür zu arbeiten, geht selten auf.
    Ich kann jedem nur empfehlen im Sinne des Ursprungsartikels Träume zu formulieren, schriftlich auszuarbeiten und Schritt für Schritt umzusetzen.
    Das geht auch mit erst einmal nicht so rosigen finanziellen Ausgangssituationen. Wenn jemand allerdings selbst nicht an seine Ziele glaubt, dann wird er doch wohl kaum erwarten dürfen, dass dann Andere daran glauben und ihn durch Kredite etc. unterstützen.
    Viele Menschen geben einfach viel zu früh auf. Oft sogar, bevor sie überhaupt angefangen haben.
    Dabei, was kann denn passieren? Nicht realisiert haben diese Leute ihren Traum doch bereits. Es kann doch nur besser werden!
    Herzliche Grüße aus dem Süden
    Jürgen Gräbel

    • Chris schreibt am 28. September 2016

      Fantastisch! Ich kann es mir so richtig vorstellen, Sie in der Natur, einen Krug perlendes Wasser, gerade am Überlegen, welchen hilfreichen Tipp Sie einem Menschen geben können, der gerade vor einem Scheideweg steht und sich unsicher ist, ob, wenn er diese Schritte wählt, nicht zuvielen Menschen vor den Kopf stößt. Nicht, dass man diesem noch Unschlüssigen puren Egoismus nachsagt.
      Ich wertschätze Menschen wie Sie sehr, die gut zu sich sind und wissen, wie man sich erst gut tut und mut dieser Kraft anderen Energie spenden kann!
      Alles Gute, Gesundheit und Gelingen!
      LG, Chris

  • Hallo Leute, möchte euch heute an meinem Traum teilhaben lassen, den ich mir in diesem Jahr verwirklichen werde. Meine Leidenschaft ist Musik und Tanzen. Mein Traum war immer schon, irgendwann einmal auf einer Bühne zu stehen und zusammen mit anderen Leuten z. b. so wie Michael Jackson in einer Formation zu tanzen bzw. in einem Gospel-Chor mitzusingen. Vor rund 1 Woche habe ich nun für mich beschlossen, dass ich diesen Traum bis Ende dieses Jahres verwirklichen werde. Habe schon mit einigen Tänzern und Sängern gesprochen, die mich dabei tatkräftig unterstützen. Wir werden deshalb mit ca. 30 – 40 Tänzern und Sängern eine rund 2-stündige Show mit einfühlsamen Songs (Wie im Himmel, Titanic, Sister Act, Abba, Angel usw.) sowie fetzigen Tänzen (Michael Jackson, Dirty Dancing, Saturday Night Fever usw.) vor rund 500 Leuten auf die Beine stellen. Die Hälfte des Eintrittspreises werden wir dem SOS-Kinderdorf übergeben, dies ist ebenfalls schon ein längerer Traum von mir. Ihr seht also, alles ist möglich, man muss nur ein inneres Feuer entzünden. Und ihr könnt mir glauben, in mir brennt es lichterloh, trotz meiner mittlerweile 47 Jahren.
    Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.
    Alles Liebe für euch und eure Träume – Werner. [Werbelink entfernt]

  • 9 Monate Coach in Deutschland:
    – Menschen weiterbringen – Erfahrungen sammeln – Erfolge sehen – helfen Träume zu realisieren

    3 Monate Leitung Jugendwindsurf- und tanzschule auf Korsika
    – ganz anderer Wind im wahren und im übertragenen Sinne

    Mein gelebter Traum:
    Ich mach beide gerne, fahr gerne hin, komm gerne zurück.

    Lebt Euren Traum, wenn Ihr es nicht lebt, machts keiner!

    Herzliche Grüße aus München
    Claudia Kimich

  • @Imma

    Ich sage: Folge Deinem Herzen und du wirst glücklich sein…

    Dem stimme ich grundsätzlich voll zu!
    Nur lässt sich das nicht immer eindeutig und in einer bestimmten (für mich relativ kurzen) Zeit sagen, da viel zu viel “dranhängt”. Und da Menschen – und in dieser Situation Menschen, die für einen ganz bestimmte Gefühle haben, nicht “ewig” warten, tut sein Übriges…

    Grüße,
    Ingolf

  • @ Ingolf

    Tja, und ich beziehe es auf meine derzeitige Situation und die ist halt ganz, ganz speziell und nochmals anders. Denke also, man kann die Fragen eben nicht pauschal beantworten, sondern immer auf die Situation bezogen. Und ja, hier ist keine Liebe mehr da – keine romantische – hier hat jemand eine Lebens- und Identitätskrise.

    Natürlich soll man sich bei Trennungen nicht zu leicht machen, aber wer bitte macht es sich zu leicht? Ich kenne kaum welche. Ich selbst habe meine hinter mir und das waren Jahre. Aber nicht jede Beziehung soll gerettet werden – sagen auch Paartherapeuten, manche sollen sich wirklich trennen. Darum werden auch nicht alle Goldhochzeit oder was weiß ich was (ich werde ja nie heiraten) feiern.

    Ich sage: Folge Deinem Herzen und du wirst glücklich sein…

  • Es freut mich sehr, dass zu diesem Thema hier so breit diskutiert wird!

    Das Zitat von Jörg Zink gefällt mir gut:
    “Nicht auf Träume und Vorhaben, nicht auf Träume und Wunschbilder kommt es an, sondern auf den schrittweisen Weg auf dieser Erde. Denn die Kraft Gottes gehört den Geduldigen.” (zitiert von Rubyluchs am 18.01.2009 21.59)

    Ich weiß nicht, ob ich nicht – ganz persönlich, auf meine Situation bezogen – zu ungeduldig war mit mir selbst, aber auch mit meiner Frau, der Situation etc.
    Innehalten, lieber einen Schritt zurücktreten, Ruhe walten lassen und gucken, ob das Neue (in dem Fall “die Neue”) wirklich das neue Leben bedeutet. Sicher gibt es da den Vorwurf, “wenn man es nicht ausprobiert, kann man es nie wissen…!” Mag sein, dass andere hier “mutiger” wären, wenn das Alte nicht mehr so reizvoll erscheint. Aber das Gefühl später einmal, die Chance nicht ergriffen zu haben, im bestehenden Träume zu verwirklichen – die macht mich kaputt bzw. würde mich kaputt machen.

    Und das hat nichts damit zu tun, wie Kathy schreibt:
    “Ich finde es traurig, dass manche hier so zynisch wirken, als hätten sie resigniert und ihre Träume wirklich aufgegeben.”
    Und da schließe ich mich Isabel an:
    “Aber wie gesagt, ich denke nicht jeder Traum muss umgesetzt werden, um ein erfülltes und glückliches Leben zu führen. Nur ausgehen, sollten die Ideen und Träume nicht, das wäre zu schade…”

    Es tut mit etwas leid, das Ganze nur auf meine derzeitige Situation zu beziehen (Trennung, aber nicht endgültig). Aber das beschäftigt mich halt seit Monaten…
    Ute schreibt noch sehr passend.
    “Einen Partner zu verlassen, den man ja vermutlich auch einmal als Traumpartner empfunden hat, um sich mit einem neuen Traumpartner zu verbinden, sollte man sich nicht zu leicht machen…” Genau das ist es, was ich empfinde.
    “Es sich nicht zu leicht machen” ist etwas, das ich gewiss nicht tue (meine “Neue” meint dann immer, ich würde es mir zu schwer machen).

    @ Imma:
    “Was und wem nützt es, in der alten Beziehung – die unglücklich und unzufrieden macht – zu verbleiben, wo sich doch neue Chancen eröffnen?
    –> Da ist die Schlüsselfrage, was wirklich unglücklich macht. Also letzlich die Frage: Beziehungskrise oder Lebenskrise?

    “Es nützt weder einem selbst, noch dem alten Partner (oder will er, dass man ihn nicht mehr liebt und trotzdem mit ihm zusammenbleibt?) noch den Kindern.”
    –> Wenn das so wäre, würde ich nicht so darüber nachdenken.
    Wenn überhaupt keine Liebe mehr da wäre, meine ich.

    “Damit ist wirklich keinem geholfen, alle sind unglücklich. Vor allem Frauen nehmen sich viel zu oft zurück – es ist an der Zeit, auch mal IHR Leben zu leben!!”
    –> Wie ist das zu verstehen? Sollte jetzt die Ehefrau sagen, “so jetzt ist Schluss…” oder die andere (neue) Partnerin auf ihr Recht bestehen, mit mit leben zu wollen?
    Auch mit dem Wissen, dann bei der endgültigen Beendigung einer Ehe mitzutun?

    Fragen über Fragen…
    Aber träume hab’ ich trotzdem, auch wenn manche nur kurze Zeit “real” waren.

    Liebe Grüße,
    Ingolf

  • Also ich bin der Meinung, dass wir unser Leben selbst erschaffen, und uns mit nichts arrangieren oder abfinden müssen. Träume sind das was das Leben noch wundervoller, noch strahlender macht. Sie zeigen einem in welche Richtung der Weg des Herzens geht.
    Ich finde es traurig, dass manche hier so zynisch wirken, als hätten sie resigniert und ihre Träume wirklich aufgegeben. Ich bin zwar noch jung, aber ich kann mich mit vielen der angesprochenen Sorgen identifizieren – und trotzdem habe ich auf einmal so viel Mut, seit ich weiß, was ich wirklich möchte.
    Natürlich muss man auch auf andere achten, sonst bekommt jeder Traum einen bitteren Beigeschmack, doch lebt ja jeder für sich, und sollte sein Leben nicht für andere verschwenden, denn schließlich hat JEDER ein Leben bekommen.

    Ich denke, dass man, wenn man wirklich mit dem Herzen dabei ist, alles bewältigen kann, niemanden verletzt und für jeden die allerbeste Lösung bei herrauskommt.

    Ganz liebe Grüße von einer ewigen Optimistin, die Rosamunde-Pilcher-Filme nicht leiden kann, aber das Leben liebt

  • Ja, ich habe auch schon davon geträumt, in Spanien eine Finca mit großem Olivenhain zu kaufen und dort Schritt für Schritt eine Existenz aufzubauen. Nur habe ich die Mittel nicht, ein Grundstück zu kaufen. Schwerbehindert durch Krebs bin ich dankbar, in einem ziemlich sicheren Job aufgehoben zu sein, in dem ich meine Neigungen zwar nicht immer entfalten kann, der mir aber trotz Teilzeitarbeit noch ermöglicht, ein bescheidenes Leben zu führen. Auf dem Land würden sich meine erforderlichen Behandlungen auch nur schwer realisieren lassen. Manchmal m u s s man sich eben doch arrangieren mit dem was ist.

  • Hallo Tanja,

    Wenn ich die Jahre zurückschaue, waren immer die grossen Träume die die mich zu einem befriedigenden Ziel gebracht haben. Eigenes Haus, gute Anstellung und relativ früher Unruhestand. Heute habe ich ein Einkommen das weniger als die Hälfte ausmacht, das ich als berufstätiger bezogen habe, und trotzdem zufrieden.
    Zu den Träumen gehört m.E. ein gewisser Realitätsbezug. Sich freuen an dem was man hat, und nicht ärgern was einem fehlt.
    Im Ruhestand ist es ähnlich wie im Berufs- oder Aktivleben. Vielmals denkt man, ach das ist zu spät, es lohnt sich nicht mehr. Meistens sind die eigenen Gedanken die grössten Hindernisse für ein positives Weiterkommen. Ich bin seit Anfang ein eifriger Leser Eurer Website. Die Kurse Intensivkurs Gehirn und Selbstcoaching haben mich gelehrt immer wieder andere Sichtweisen zu akzeptieren und an den kleinen und grösseren Träumen konsequent dranzubleiben.
    Die Kunst, den Becher mehr halb voll, statt halb leer zu sehen ist meist das Entscheidende. Ich träume weiter, und sehe jeden Tag die wunderbaren Dinge die die Natur fertigbringt.
    Herzlichen Dank für die vielen tollen Gedanken jede Woche.

    herzliche Grüsse vom Bodensee

  • Hallo Sabine,

    deinem Beitrag kann ich aus ganzem Herzen nur zustimmen.
    Viele Grüße aus Dresden

  • Also, ich glaube nicht, dass man unbedingt Träume haben MUSS, nur weil das hier suggeriert wird. Ich habe keine Träume und bin trotzdem glücklich. Deshalb gebe ich auch Ingolf recht, der die ganze Sache eher nüchterner und realistischer sieht. Sicher gibt es Menschen, denen Träume wichtig sind und ich finde das auch ganz toll, aber es gibt auch Menschen, die nicht unbedingt Träume brauchen und denen es trotzdem gut geht, weil sie eine gewisse innere Zufriedenheit gefunden haben. Somit hat die ganze Sache auch etwas mit Toleranz zu tun – in jede Richtung.

  • Hi Tanja,

    das ist ja alles schön und gut, aber….

    ich habe auch von einem Pferdehof geträumt, als junge Mutter, und hätte mir gerne eine Existenz aufgebaut. Aber woher das Geld nehmen??? Kredit als alleinerziehende Mutter ohne Sicherheiten? Njet…

    Auch wäre ich gerne gereist. Als Karierrefrau sicher möglich. Als Normalofrau hingegen….

    Klar soll man träumen, weil man daraus einiges an Kraft schöpfen kann. Aber wenn Träume ständig unerreichbar sind, ziehen sie eher Kraft ab und es wird hart, nicht verbittert zu werden.

    Es wäre schön, es würde mal jemand Träume aufschreiben für all die Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger, die, weil das System nun mal so ist, nicht als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt sind. Das habe ich selbst erlebt, und es ist auch als halbwegs intelligenter Mensch, als den ich mich betrachte, schwer, sich da nicht runterziehen zu lassen, ein Selbstwertgefühl zu behalten oder Träume zu haben oder sie zu entwickeln oder sie gar umzusetzen. Wenn das jemand könnte, mit realistischen Chancen – wir hätten mindestens die Hälfte weniger Arbeitslose.

    Ja, diejenigen, die ihre Träume umsetzen, sind sicher moderne Helden. Und Helden gibt es nicht wie Sand an der Ostsee. Otto/Elsenormal gehört nicht zu den Helden. Welche Träume soll er/sie haben? Wenigstens eine einfache Arbeit zu bekommen? Wenigstens soviel Geld zu haben,daß die Kinder nicht Klamotten aus der Kleiderkammer tragen müssen? Ich bin nicht drastisch. Das ist Alltag in Mecklenburg (nicht an der relativ reichen Ostseeküste).

    Kurz, ich bin da doch etwas ernüchtert. Natürlich bin ich der Meinung, man soll ruhig etwas träumen, und wenn man davon ein wenig realisiert bekommt – prima. Mehr nicht.

  • “Nicht auf Träume und Vorhaben, nicht auf Träume und Wunschbilder kommt es an, sondern auf den schrittweisen Weg auf dieser Erde. Denn die Kraft Gottes gehört den Geduldigen”.

    Dieser Spruch von Jörg Zink begleitet mich im Moment. Er plädiert für die Unermüdlichkeit und den Glauben daran, dass sich das dranbleiben lohnt. Mein Ziel ist derzeit, meine Abschlussarbeit zu einem guten Ende zu bringen.
    Ich muss aufpassen, dass ich mich vom wissenschaftlichen Anspruch nicht entmutigen lasse und weiterhin meinen Traum von der Selbständigkeit hege und pflege.

    Es ist für mich ein großes Kunststück, Taum und Wirklichkeit miteinander zu verbinden.
    Einerseits bewundere ich Menschen, die klare Träume und Ziele haben und diese auch konsequent und mit viel Willenskraft verfolgen.
    Andererseits ist mir dieses Heldentum manchmal sehr zuwider. Es scheint, als seien nur die starken, mutigen, außergewöhnlichen Menschen, die es zu etwas gebracht haben, etwas besonderes geleistet haben, der Anerkennung der Gesellschaft wert. Hier stellt sich mir die Frage, worauf es dem Träumenden ankommt: auf die Anerkennung von außen oder auf den tiefsten inneren Wesenskern, der nach der Erfüllung einer tiefen Sehnsucht drängt.

    Was ist mit den ängstlichen, verzagten, gewöhnlichen Menschen, die sich täglich darum bemühen, ihren Alltag zu bewältigen?
    Vielleicht ist alles eine Frage der Sichtweise und der Umstände: für die eine Frau ist ein eigenes Atelier der größte Traum, für die andere, dass sie noch Mutter werden kann und für wieder eine andere, dass sie und ihre Familie in Frieden in ihrem Land leben können.

    Ich persönlich zähle mich zur Zeit eher zu den Ernüchterten, Ent-Täuschten, die versuchen, mit Mut und Zuversicht ihre kleinen Schritte im realen Alltagsleben zu gehen. Große Träume und Wünsche wage ich gerade nicht anzugehen, obwohl ich den Glauben an deren Erfüllung noch nicht ganz verloren habe.

  • Ich findes es traurig, wenn Menschen wie Ralf S. über andere Urleilen, sie würden Ihr leben vergeuden. Niemand steckt in einem anderen drin, niemand weiß, wie er fühlt und was er alles durchgmacht hat und wodurch er geprägt wurde. Was für den einen nur ein wenig Mut braucht, kann für einen anderen unüberwindlich erscheinen. Ich habe mir vor 5 Jahren einen langen Träum erfüllt und mich Selbsstängig gemacht. Ich habe immer noch Existenzängste, die mich zur Verzweifelung bringen und mir oft jede Lebensfreude nehmen, bis hin zu körpelichen Symtomen wie heftigen Magenschmerzen. Die Ursache sind traumatische Erlebnisse aus meinen ersten Lebenswochen. Seit Jahren nutze ich jede Möglichkeit, um daran zu arbeiten und sie Schritt für Schritt aufzulösen. Ich weiß nicht vieviel Jahre ich noch brauche und ich kann auch nicht aufgeben. Dann würde ich mich selbst verraten, denn ich liebe meine Arbeit als Feng Shui-Beraterin, die nur selbstständig möglich ist.
    Ich kann gut verstehen, wenn andere diesen Schritt nicht machen und nur davon träumen.

  • Zum Thema Träume fallen mir 2 Sprüche ein, die mir beide sehr wichtig sind:
    “Am schnellsten gehen Träume in Erfüllung, wenn du aufwachst.” und
    “Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.”

    Ich bin sehr glücklich, dass ich letztes Jahr gewagt habe, die Augen aufzumachen und systematisch meinen Traum zu erfüllen: Jetzt bin ich nicht mehr verbeamtet und mit Maulkorb kastriert, sondern selbstständig und frei. Und eben sehr glücklich.
    Träume verwirklichen geht, aber nicht blindlings.

  • …kann es sein, daß die Verfasserin des Eingangartikel zu viele Rosamunde-Pilcher-Filme gesehen hat? (Reiterhof, Weltreise etc.)
    Danke Ingolf, Du sprichst mir aus der Seele!

  • Träume?
    Die hatte ich auch einmal, früher.Vielleicht waren sie ein paar Nummern zu groß für mich.Sei es die liebevolle Partnerschaft, die Arbeit, die auch Berufung ist oder einfach die Lebensweise, die zu mir passt. Heute ist von meinen Träumen nichts mehr übrig geblieben.Ich habe viel eingesetzt, immer wieder von vorn angefangen und trotzdem nicht das erreicht, was ich mir erträumt habe.Es ist für mich immer schön, zu lesen, das andere ihre Träume Wirklichkeit werden lassen. Aber irgendwie ist mir das nicht gelungen. Schade!

  • Das Thema finde ich äusserst spannend, denn die Träume sind es, die uns in Bewegung bringen, die uns motivieren. Wenn man sich dann noch vergegenwärtigt, dass sich JEDES Potential durch beständiges trainieren vergrößern lässt, dann bekommt man eine Ahnung von den riesigen Möglichkeiten, die JEDEM offenstehen.
    Wichtig ist ein systematisches und planvolles Vorgehen, eine ehrliche Analyse, wo ich zur Zeit stehen will, wo ich hinwill und welche Schritte zu gehen sind.
    Aus den Träumen erwächst die Leidenschaft und daraus die Kraft, sich in die gewünschte Richtung schrittweise fortzubewegen. Das gibt der Fügung die Möglichkeit, unterstützende einzugreifen.
    Ich habe auf diese Weise eine Ökosiedlung gegründet, in der ich auch heute lebe, obwohl ich zum Startzeitpunkt überhaupt kein Geld zur Verfügung hatte.
    Das Thema Visionen verwirklichen finde ich so zentral, dass ich auf der Suche nach Übertragungsmöglichkeiten und ein phantastisches Werkzeug gestossen bin, dass auch in Führungsetagen der Wirtschaft eingesetzt wird, denn die Menschen dort bekommen ihre Kraft aus den gleichen Prinzipien wie wir alle.

    [Werbelinks entfernt]

    Falk Münchbach

  • Ein Gruß an alle,

    mehrmals habe ich den geschützen Bereich verlassen und etwas Neues begonnen. Die Entscheidungen waren nicht leicht und haben Zeit in Anspruch genommen. Wenn man etwas wirklich will, kann man sehr viel ereichen. Selbst wenn man auf dem Weg manchmal Angst vor der eigenen Courage hat.
    Ich bin froh, dass ich den Mut zur Veränderung letzten Endes aufgebracht habe.
    Jedem von euch wünsche ich den Mut, auf ein wichtiges Ziel zuzugehen. Es ist ein gutes Gefühl, etwas getan zu haben, was man wirklich erreichen wollte.
    Sibille

  • Hallo Liebe Leute ,
    ich denke , wenn ich keine Träume mehr habe , ist das Leben wohl vorbei , aus Träumen werden Wünsche , aus Wünschen werden
    Pläne , aus Plänen werden Taten .
    Jedenfalls bringt mich die Hoffnung oft dahin , bringt meinem Leben Kraft und Die Stärke auch im Alltag , um die manchmal schwerden Tage zu überstehen und mein ZIEL nie aus den Augen zu verlieren .
    liebe Grüße von Chris

  • Ich finde es gut, worauf Ingolf hinweist – seinen Traum ohne Rücksicht auf die Gegebenheiten zu leben, kann zerstörerisch sein. Beispiele aus meinem Umfeld: Das Traumauto einfach per Kreditaufnahme zu kaufen, ohne ein festes Einkommen zu haben führt in die Schuldenfalle und blockiert über Jahre ein selbstbestimmtes Leben. – Den Traum, Kinder haben zu wollen sich erfüllen, und später wegen eines neuen Traumes sie sich selbst zu überlassen, um auf Weltreise zu gehen, sehe ich – auch wenn die Kinder inzwischen Jugendliche sind – als sehr problematisch an. Einen Partner zu verlassen, den man ja vermutlich auch einmal als Traumpartner empfunden hat, um sich mit einem neuen Traumpartner zu verbinden, sollte man sich nicht zu leicht machen. Oft lässt sich in professionellen Gesprächen die Situation klären und neue Wege finden. Es muss nicht im dauerhaften Leidensdruck enden!
    Dem gegenüber erlebe ich im Freundeskreis mehrere Goldhochzeitsfeste von Paaren, die sich “zusammengerauft” haben und die Schwächen und Eigenarten des Partners mit Humor akzeptieren – und damit einem möglichen Leidensdruck die Spitze nehmen.
    Träume ja! Sie sind wichtig, lebensnotwendig, geben dem Leben Glanz, Kraft, Vorfreude – was weiß ich noch alles.
    Aber mir scheint, sie sind nicht gleichermaßen sinnvoll, ihre Verwirklichung anzustreben. Den Begriff “Verantwortung” mit im Blick zu behalten, könnte vielleicht ein Kriterium sein?

  • Achte auf Deine Träume – sie könnten in Erfüllung gehen..
    Als Kind 12 Jahre habe ich mir immer gewünscht, daß ich in einem Holzhaus wohne an einem kleinen Wald ~ jetzt sitze ich in einem Holzhaus hintern Haus ein kleiner Teich dahinter ein Wäldchen! Ein langer Weg bis hierher über Brasilien, Großstadt
    und jetzt mit 64 ist mein Traum Erfüllung geworden ich gestalte mein Leben nach eigenen Regeln mache kreative Holzarbeiten ( besser die Rente damit auf) und habe endlich angefangen zu schreiben war auch immer ein Traum ganz langsam versuche ich mein Leben zurück zu verfolgen und aufzuschreiben ich träume : es wird mir gelingen kann wahr werden!

  • Oh ja! Wenn ich meine Träume nicht hätte!!! Der Artikel spricht mir aus der Seele.
    Träume sind mein Motor, beflügeln mich im Alltag und und machen mein Leben bunt, auch wenn es manchmal eintönig oder grau erscheint.
    Auch finde ich den Punkt, dass Träume nicht immer zu realisieren sind sehr spannend. Ich glaube nämlich, dass das gar nicht notwenig ist. Vielmehr soll die Flamme in mir brennen, um es poetisch auszudrücken.
    Ich habe mir Träume erfüllt, obwohl die Umstände (Geld, Ratschläge, innere Unsicherheit, schlechte Ratschläge etc.) dagegen srachen.
    Und ich stellte fest, dass es viel einfacher war als zuvor gedacht! Auch wenn das Endergebnis oder der Verlauf während der “Traum-Realisierung” vollkommen anders aussieht, als zuvor gedacht, ist es nach meiner Erfahrung den Versuch alle mal wert. Aber wie gesagt, ich denke nicht jeder Traum muss umgesetzt werden, um ein erfülltes und glückliches Leben zu führen. Nur ausgehen, sollten die Ideen und Träume nicht, das wäre zu schade.

  • Hallo, die Denkrichtung ist mir nicht neu, nur zur Umsetzung braucht es oft einen neuen Anstoß!
    Und zu Ingolf: ich bin über 50, habe 4 Kinder im Alter von 28,27,20 und 10 Jahren. Da ist doch klar, daß ich mich “zurücknehmen mußte”, aber es geht auch um “realistische Ziele”, denn die aussicht, nun anderes beginnen zu können, wenn die Kinder soweit sind, ist auch ein Traum, der mich getragen hat. UND: Ich habe ebenso aus Verantwortuing immermal “um-geträumt” Das schadet nicht.

    Aber ein Satzn ist ganz wichtig aus dem Text: Wenn ich weiß, wo ich hin will, kann ich an Weggabelungen besser entscheiden!
    Mein Beispiel: ich war arbeitslos, wollte ein Projekt anschieben und es war zäh, Geld, Mitstreiter, Verantwortungsträger … Dann bekam ich eine gut bezahlte einjährige Anstellung angeboten und nu, ausgerechnet jetzt kommt das Projekt ins Rollen! Was tun? die Stelle ist sicher, beim Projekt noch vieles unklar …
    Also: Netzwerk von Mitstreitern aufbauen und Träumen, nach dem Jahr ins Projekt mit einsteigen zu können!

    Ich bin Sehr dankbar für solche Newsletter, auch wenn ich vieles schon weiß! Es bestärkt und schubst mal wieder an, die Dinge positiver anzugehen!!!

    Herzlichen Dank deshalb allen, die daran Anteil haben!
    Gabriele

  • Hallo Ingolf,
    ich gebe dir in bestimmten Dingen Recht, aber man muss ach nach vorne blicken, die Chance nutzen, klar ein Kredit, Geld sowieso spielt immer ein Rolle, wenn es die nicht gäbe die ständig unsere Fixkosten wollen, dann müssten wir nicht jeden Tag unseren Job erledigen. Aber du bist nicht alleine, auch ich bin da etwas vorsichtig, würde auch gerne noch soviel machen und mir fehlt oft der Mut dazu, aufzustehen und einfach das zu tun, worauf ich Lust habe. Jedoch ich versuche es und das solltest du vielleicht auch tun.
    lieben Gruß auf der Suche nach deinen Träumen

  • @ Ingolf

    Was und wem nützt es, in der alten Beziehung – die unglücklich und unzufrieden macht – zu verbleiben, wo sich doch neue Chancen eröffnen? Es nützt weder einem selbst, noch dem alten Partner (oder will er, dass man ihn nicht mehr liebt und trotzdem mit ihm zusammenbleibt?) noch den Kindern. Damit ist wirklich keinem geholfen, alle sind unglücklich. Vor allem Frauen nehmen sich viel zu oft zurück – es ist an der Zeit, auch mal IHR Leben zu leben!!

  • Das mag grundsätzlich alles richtig sein, doch glaube ich nicht, dass es nur an einem selber liegt, ob ich meine Träume leben kann.
    Ich kann nicht (einfach) mein Traumobjekt kaufen (Pferdehof, Haus o.ä.), wenn ich noch nicht mal einen kleinen Kredit bekomme… Ich kann nicht einfach meinen Job aufgeben und meinen “Traumjob” machen, wenn ich monatliche Mindest-Fixkosten habe und ein sicheres und festes Gehalt brauche…Ich kann nicht (einfach) mit einem Menschen zusammensein wollen, der mir in meiner momentanen privaten Situation als “Traumpartner” vorkommt, dass aber auf Kosten der alten Beziehung (z.B. Ehefrau/Familie).
    Ist das alles nur “Angst”, “Bequemlichkeit” oder Selbstbegrenzung…? Ich glaube nicht.
    Ich weiß, da kommt dann: “Dann ist der Leidensdruck noch nicht groß genug!” Mag sein, aber es hat wohl auch etwas damit zu tun, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen (nicht egoistisch sein), sich zurücknehmen zu können, Verantwortung zu übernehmen etc.

    Grüße,
    Ingolf

  • Ein wirklich toller Artikel!!!

    Ohne Träume keine Ziele – wie trist wäre mein Leben…

    Bin dankbar dafür, dass ich letztes Jahr einen ersten Schritt getan habe, um einen meiner Träume zu verwirklichen. Ich hatte Angst davor – aber nun, zurückblickend, bin ich so froh, dass ich es gewagt habe.

    Herzlichen Dank für diesen Artikel, der mir aus dem Herzen spricht :-)

    Sandra

  • Hallo aus Hannover,

    nach Monaten des stillen Teilhabens schreibe ich heute meinen ersten Kommentar:

    Träume sind sinnvoll – machen können sie keinen Sinn.

    Bitte nicht noch mehr Anglizismen/ völlig unmögliches Deutsch, es gibt schon genug davon.

    Ein großes Lob muss ich noch loswerden, ich finde auf Ihrer Seite immer wieder interessante Anregungen/ Sichtweisen, die mich inspirieren. Vielen Dank!

    Herzliche Grüße aus Hannover,
    Yvonne
    (die sich schon große Lebensträume erfüllte und glücklich darüber ist)

  • Wow.

    Sehr schön geschrieben.
    Ich beginne danach zu leben und merke wie sich in mir was verändert. Das ist so ein schönes Gefühl.

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