Träum doch mal wieder

Träum doch mal wieder

Weißt du, was mich immer ein bisschen traurig macht? Wenn Menschen ihr Leben verschenken, weil sie sich nicht trauen, das zu tun, was sie im Inneren wirklich wollen. Weil sie es sich selbst nicht erlauben, weil sie Angst haben oder weil sie einfach zu bequem sind …

Und dann gibt es Menschen, die auf dem Weg zu ihren Träumen sind oder ihre Träume bereits leben. Ich finde ich es jedes Mal wieder höchst inspirierend, wenn ich mit solchen Menschen zu tun habe. Zum Beispiel der Sachbearbeiter, der sich gerade selbstständig in einem Bereich gemacht hat, der ihm wirklich am Herzen liegt. Oder die junge Mutter, die sich einen Pferdehof auf dem Land kauft und sich dort eine Existenz aufbaut. Oder der Ingenieur, der anfängt an seinem ersten Roman zu schreiben. Oder die Karrierefrau, die für ein Jahr mit ihrer ganzen Familie nach Singapur geht, um dort zu arbeiten und die Welt kennenzulernen. Oder der Unternehmensberater, der sich vornimmt, mit dem Motorrad einmal um die Welt zu fahren. Das sind für mich moderne Helden, die uns allen zeigen, was möglich ist.

Diese Menschen können stundenlang über ihre Träume erzählen und was sie daran am meisten begeistert und sie übertragen ihre Energie und Begeisterung damit auf ihre ganze Umgebung. Oder sie strahlen so von innen, dass man einfach gerne in ihrer Nähe ist. Und was mich auch an diesen Menschen fasziniert: Sie regen sich nur selten über die ganzen Nickeligkeiten des Lebens auf, an denen sie sowieso nichts ändern können. Nicht weil sie immer besonders positive Menschen sind, sondern eher weil sie ihre Kraft und Energie einfach für das Verwirklichen ihrer Träume benötigen und sich deswegen lieber auf das konzentrieren, was sie gerne haben möchten.

Träume zu haben und auch etwas dafür zu tun – das ist für mich das beste Rezept für ein erfülltes Leben. Und für mich ist die Vorstellung ziemlich schlimm, mit 80 Jahren auf sein Leben zurückzuschauen und über sich selbst enttäuscht zu sein, weil man es nicht einmal versucht hat oder weil man vielleicht Angst hatte, was XY wohl zu den eigenen Träumen und Sehnsüchten sagen würde …

Träume geben unserem Leben Sinn und Bedeutung, denn wenn ich Träume habe, weiß ich wofür ich lebe. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir uns selbst Probleme erschaffen, damit unser Leben wenigstens mit irgendetwas gefüllt ist, so wie manche Kinder Mist anstellen, damit sie wenigstens irgendeine Form von Aufmerksamkeit bekommen. Wer Träume hat, dem kann das nicht passieren, denn Träume füllen uns aus und lassen weniger Platz für unnötige Probleme und Dramen.

Träume geben uns auch Klarheit, und wer Träume hat, dem fällt es einfacher, sich an den Weggabelungen des Lebens für “Rechts” oder “Links” zu entscheiden. Denn im Zweifelsfall ist die Richtung die richtige, die einen näher an die eigenen Träume heranführt.

Du merkst schon, dass ich ein bisschen parteiisch bin, was die Frage angeht: “Brauchen Menschen Träume?” Aber ich habe einfach beide Seiten erlebt, und ich weiß, wie mein Leben aussieht, seitdem ich mir zu träumen erlaubt habe. Und du kannst mir eines glauben: Meine Träume erschienen mir am Anfang wirklich vollkommen unrealistisch. Heute sind meine Träume von damals Realität und ich habe natürlich wieder neue Träume.

Ich glaube fest daran, dass es gut für uns ist, wenn wir uns Träume erlauben und wenn wir unseren Sehnsüchten folgen. Deswegen möchte ich dich jetzt dazu einladen, für einen kurzen Augenblick in diese Richtung zu denken:

  • Wovon träumst du?
  • Wonach sehnst du dich?
  • Was würde dein Leben reicher, voller und erfüllter machen?
  • Was fehlt dir im Augenblick noch und wie würde eine Situation aussehen, in der du in allerbester Weise das bekommen hast, was dir im Augenblick noch fehlt?

Erlaube dir also jetzt, bewusst zu träumen. Und erlaube dir auch, vorsichtige, kleine Schritte in Richtung deiner Träume zu machen. Einen kleinen Schritt nach dem anderen. Vielleicht erlaubst du es dir auch, auf dem Weg die eine oder andere Ängstlichkeit hinter dir zu lassen und aus dem ein oder anderem Problem herauszuwachsen, so dass du dich hinterher erstaunt fragst, wie dieses Problem-Thema jemals eine Rolle für dich gespielt hat.

Träume, denn das Leben ist einfach zu wertvoll, um es nicht voll auszunutzen.

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