Welcher Job passt zu mir? So findest du deinen persönlichen Traumjob!

Traumjob

Die 11 wirkungsvollsten Selbstcoaching-Methoden: Das Selbstcoaching-Programm

Endlich Wochenende! Endlich Bergfest! Endlich Feierabend! Endlich Urlaub! Oh nein, schon wieder Montag :-(. Noch 4 Stunden, dann ist Feierabend …

Komm schon, wer kennt das nicht?

Allgemein gilt doch: Arbeiten ist scheiße, anstrengend und macht keinen Spaß. Das zu glauben und so auch zu kommunizieren, ist quasi Vorschrift. Jammern über den Job gehört zum guten Ton.

Es gilt: Wir MÜSSEN arbeiten. Schließlich brauchen wir die Kohle. Und es ist ja auch ziemlich unangenehm, dem Staat oder anderen auf der Tasche zu liegen. Und dann muss man halt da durch. Bis wir dann endlich 67 sind (hoffentlich „nur“ 67) und endlich, endlich machen können, was wir wollen.

Es geht auch anders

Schade, wenn du so denkst. Und schade, wenn es dir selbst so geht. Denn dann hast du einfach noch nicht den richtigen Platz in deinem Arbeitsleben gefunden.

Arbeiten kann nämlich Spaß machen. Es kann erfüllend sein. Es kann etwas sein, worauf du dich freust. Unsere Arbeit kann der Ort sein, an dem wir auf andere Menschen treffen, die wir mögen. An dem wir uns selbst immer wieder neu herausfordern können. An dem wir etwas für uns und unser Leben lernen. An dem wir das, was wir können, so einbringen, dass wir anderen Menschen helfen. An dem wir vielleicht sogar Dankbarkeit erfahren und positives Feedback bekommen.

Diese Jobs gibt es – ich habe selbst so einen! :-)

3 wichtige Voraussetzungen, um an einen Traumjob zu kommen

Das Ding ist: Die wenigsten machen sich auf die Suche nach ihrem Traumjob. Typisch ist es doch eher, dass man irgendwie in einen Job rutscht und auf der Stelle hocken bleibt. Kündigen kommt eigentlich nur in Frage, wenn es gar nicht anders geht. Wenn der Leidensdruck schon extrem heftig ist oder irgendwelche äußeren Umstände dafür sorgen, dass man den Job nicht mehr ausüben kann.

Und warum ist das so? Ich glaube, es liegt in den meisten Fällen daran, dass wir einfach nicht an uns selbst glauben. Vielmehr haben wir Gedanken, wie:

  • Man kann froh sein, überhaupt einen Job zu haben.
  • Ich bin zu alt, um noch etwas Neues anzufangen.
  • Selbstverwirklichung ist was für Träumer.
  • Die guten Jobs bekommen auch nur diejenigen, die schon gute Startbedingungen und Beziehungen haben.
  • Ich bin zu schlecht in dem, was ich tue.
  • Arbeit macht grundsätzlich keinen Spaß, egal wo und wie.
  • Ich brauche das Geld und gehe lieber keine Risiken ein.
  • Mit meinen Qualifikationen ist einfach nicht mehr drin.
  • usw.

Ja, mit so einem Mindset bleibt man natürlich dort, wo man gerade ist.

Hier ist tatsächlich unser Kopf und unsere Glaubenssätze der weitaus größere Verhinderer als unser Alter oder unsere Qualifikationen. Und diese blockierenden Gedanken, die wir da haben, haben mit der Realität so gut wie gar nichts zu tun.

Es gibt Menschen in hohem Alter, die glücklich im Job sind. Es gibt Traumjobs, für die man kein Studium braucht. Es gibt Jobs, die vielleicht nicht gut bezahlt sind, die sich aber voll bezahlt machen, weil du im Gegenzug einfach an Lebensqualität gewinnst, wenn du glücklich in deinem Job bist und Spaß an deiner Arbeit hast. Und es sind vielleicht nur Kleinigkeiten, die deinen aktuellen Job zu einem Traumjob machen könnten.

Die wichtigsten Voraussetzungen für deinen persönlichen Traumjob sind nicht deine Qualifikationen, dein Alter, dein Aussehen oder sonst was, sondern …

  1. Du darfst dich nicht mit einem Job zufriedengeben, der dir nicht gefällt.
  2. Du musst daran glauben, dass es auch für dich möglich ist, einen super tollen Job zu haben.
  3. Du musst dich aktiv auf die Suche nach dem Job machen, der wirklich zu dir passt.

Welcher Job passt zu mir? 3 Ideen, wie du den perfekten Job für dich findest

Okay, aber wie findest du nun heraus, welcher Job genau der richtige für dich ist bzw. wie dein Traumjob aussehen müsste?

Empfehlen würde ich dir da in erster Linie unser Projekt Traumjob. Da wirst du Schritt für Schritt durch den Findungsprozess geführt und hast am Ende sehr klare Job-Ideen entwickelt. Denn um den perfekten Job zu finden, braucht es eine ordentliche Portion Selbsterkenntnis und eine ebenso große Portion Kreativität.

Hier habe ich aber erstmal 3 konkrete Anregungen, wie du ein genaueres Bild von deinem Traumjob bekommen kannst:

Idee 1: Was willst du nicht – und was stattdessen?

Fangen wir gleich mal mit einer Übung aus unserem Projekt Traumjob an, „Der absolute Höllenjob“.

Bei dieser Übung nutzen wir die Tatsache, dass es uns Menschen oftmals schwerfällt, zu benennen, was wir uns wünschen. Viel leichter fällt es uns, zu sagen, was wir nicht wollen. Die Übung ist ganz einfach: Beschreibe deinen Höllenjob (vielleicht fällt dir das durch deinen aktuellen Job ja schon ganz leicht ;-)) und nimm dann das Gegenteil davon. Und zack, weißt du, was du dir wünschst.

Und damit das etwas leichter fällt, kannst du dich an den folgenden Kriterien orientieren:

Art des Betriebs: In was für einer Art von Betrieb will ich am allerwenigsten arbeiten? Was genau wäre so schlimm daran?

Und was wäre das komplette Gegenteil davon?

Einsatzort: Welcher Einsatzort wäre für mich der schlimmste, den ich mir vorstellen könnte? Was genau gehört dazu, damit es auch so richtig schlimm ist? Was genau wäre jeweils so schlimm daran?

Und was wäre das komplette Gegenteil davon?

Arbeitsumgebung: Wie sieht die schlimmste Arbeitsumgebung aus, die ich mir vorstellen kann? Was genau gehört dazu, damit es wirklich unerträglich schlimm ist? Was genau wäre so schlimm daran?

Und was wäre das komplette Gegenteil davon?

Tätigkeiten und Aufgabengebiete: Welche Tätigkeiten und Aufgabengebiete wären die reine Hölle für mich? Was müsste ich dann den ganzen Tag machen? Und was genau wäre jeweils so schlimm an diesen Tätigkeiten und Aufgabengebieten?

Und was wäre das komplette Gegenteil davon?

Branche: Die Arbeit in welcher Branche wäre für mich am allerschlimmsten? Und warum genau wäre es in dieser Branche so schlimm?

Und was wäre das komplette Gegenteil davon?

Arbeitszeiten: Wie sehen die schlimmsten Arbeitszeiten aus, die ich mir ausdenken kann? Und was genau wäre jeweils so schlimm an diesen Arbeitszeiten?

Was wäre das Gegenteil davon?

Entlohnung, Gehalt und Leistungen: Welche Art von Entlohnung wäre für mich die schlimmste, die ich mir vorstellen kann? Und was genau wäre so schlimm an dieser Entlohnung?

Was wäre das Gegenteil davon?

Kollegen und Vorgesetzte: Wie wäre der schlimmste Chef, den ich mir vorstellen könnte? Was habe ich für Kollegen in meinem Höllenjob? Was genau tun diese Kollegen, um mir das Leben zur Hölle zu machen? Und was genau wäre so schlimm an dieser Situation?

Was wäre das Gegenteil davon?

Betriebsklima: Wie ist das im schlimmsten aller vorstellbaren Berufe mit dem Betriebsklima? Wie genau gehen meine Kollegen mit mir und miteinander um? Und was genau wäre so schlimm an dieser Vorstellung?

Was wäre das Gegenteil davon?

Möglichkeiten zur Weiterentwicklung: Wie sind die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung in meinem Höllenjob? Was ist hier das Schlimmste, das ich mir vorstellen kann? Und was genau wäre so schlimm an dem, was ich mir ausgedacht habe?

Was wäre das Gegenteil davon?

Sonstige Bereiche, die dir wichtig sind: Was fällt mir noch alles ein, das zu einem wirklich schrecklichen Höllenjob dazugehört? Was würde am allerschlechtesten zu mir passen? Welche Art von Beruf würde mein Leben in seinen Grundfesten erschüttern? Was genau würde mich kaputtmachen?

Und was wäre das Gegenteil davon?

Der absolute Höllenjob

Fällt es dir schwer, die Übung so zu machen? Dann kannst du dir hier Ausgabe 2 aus unserem Projekt Traumjob kostenlos herunterladen. Dort findest du noch eine genauere Anleitung, Beispiele und ein Formular zum Ausfüllen.

Traumjob-Ausgabe hier herunterladen

Download Traumjob-Ausgabe hier herunterladen nur für Bezieher unseres kostenlosen Newsletters:

Wir schicken kein Spam • Du kaufst nichts, wenn du dich registrierst • Du kannst dich jederzeit wieder abmelden. • Alles easy!

 

Fertig? Super! Dann bist du schon einen großen Schritt weiter. Denn wenn wir auf der Suche nach einem Traumjob sind, müssen wir schon ein genaueres Bild davon haben, was einen tollen Job auch für uns ausmacht. Und genau das hast du durch die Höllenjob-Übung bekommen.

Idee 2: Nutze deine Stärken

Ein Job macht dann Spaß, wenn man die eigenen Stärken und Vorlieben voll ausleben kann. Wenn du genau das machst, was du gut kannst und damit anderen oder zumindest dem Unternehmen helfen kannst. Wenn dir die Arbeit leicht von der Hand geht, weil sie deinen Fähigkeiten entspricht und deine Schwächen überhaupt keine Bedeutung haben. Ja!

Aber welches sind deine Stärken?

Da haben wir Menschen ja gerne mal Scheuklappen auf … wir sehen immer nur unsere Schwächen und unsere Stärken finden wir nur sehr mühsam.

Deshalb gehen wir in unserem Projekt Traumjob einen kleinen Umweg – über unsere großen und kleinen Erfolgsgeschichten. Das sind all die kleinen und großen Dinge, die wir irgendwann mal geschafft haben. Spanisch gelernt, ein schönes Bild gemalt, einen Rhabarberkuchen gebacken, eine Website gebaut, eine Hochzeit organisiert, einem Freund über eine schlimme Zeit geholfen, den Umsatz der Firma gesteigert … all das sind Erfolgsgeschichten, die nur durch unsere Fähigkeiten bzw. Stärken zum Erfolg geworden sind.

An dieser Stelle wird das aber etwas zu detailliert. Deshalb habe ich hier ein paar einfache Fragen (auch aus unserem Traumjob-Kurs) für dich, die du für ein Interview mit einem guten Freund/deiner Partnerin/Familie nutzen kannst. Denen fällt es nämlich oftmals erstaunlich leicht, die Fähigkeiten und Stärken zu sehen, die wir gar nicht bei uns wahrnehmen:

  • Was kann ich deiner Meinung nach am besten?
  • Was kann ich, was du z. B. nicht so gut kannst?
  • Wo bin ich deiner Meinung nach besser als der Durchschnitt?
  • Wann und wo hast du schon einmal erlebt, dass ich etwas besonders gut gemacht habe?
  • Was ist deiner Meinung nach meine herausragendste Fähigkeit?
  • Welche Probleme, glaubst du, kann ich besonders gut lösen?
  • Habe ich dich schon einmal durch etwas, was ich kann, beeindruckt? Was war das?

Was kannst du gut, welches sind deine Stärken? Wenn du einen Job suchst, der wirklich zu dir passt, dann solltest du das auf jeden Fall herausfinden. Denn welcher Job macht schon Spaß, in dem wir uns ständig abmühen müssen und der so überhaupt nicht unseren Fähigkeiten entspricht?!

Wichtig: Überlege dir auch, welche Stärken du auch beruflich nutzen möchtest. Nur weil ich den besten Kuchen der Welt mache, heißt das ja noch lange nicht, dass ich auch gerne beruflich backen möchte …

Idee 3: Wem könntest du helfen?

Was jetzt tun mit den Stärken, die du gerade herausgefunden hast? Frag dich doch mal:

Wem nützt das etwas?

Es muss ja nicht immer der Job von der Stange sein. Die klar abgegrenzten Ausbildungs- oder Studienberufe. Es gibt so viel mehr als das Normale. Und da kommst du viel eher drauf, wenn du nicht in der Jobbörse durch die alphabetisch geordneten Berufe stöberst, sondern einfach mal ganz anders überlegst, wie du dich und deine Fähigkeiten einbringen kannst.

Letztlich ist es ja so: Du tust etwas und jemand anderes bezahlt dich dafür.

Deshalb überlege jetzt mal ganz frei:

  • Wem könntest du mit deinen Stärken von Nutzen sein?
  • Wer braucht so etwas, was du kannst?
  • Wie kann man aus dem, was du kannst und gerne machst, Geld machen?
  • Wer hat etwas davon, dass du genau diese Fähigkeiten hast?
  • Wer würde dich dafür bezahlen, dass du das machst, was du gut kannst?
  • Wem hilfst du mit deiner Fähigkeit?

Du kannst gut mit Pflanzen? Dann nutze deinen grünen Daumen und such dir einen Job, bei dem du genau damit punkten kannst. In einer Gärtnerei, bei einem Landschaftspfleger, mach dich selbstständig als professionelle Gartenhelferin, lass dich bei einer reichen Familie einstellen, deren Garten du pflegst, bau Obst und Gemüse an und verkaufe es auf dem Wochenmarkt …

Du bist sehr gründlich und detailorientiert? Dann überlege dir, wo es vielleicht jemanden braucht, der nochmal mit einem guten Auge über die Dinge schaut. Zum Beispiel beim Korrigieren von Texten. Oder in einem Luxushotel, wo es Menschen gibt, die die frisch gereinigten Zimmer nochmal checken, bevor der nächste Gast kommt. Oder im Controlling, falls du es mit Zahlen hast …

Letztes Beispiel: Du schreibst gut und gerne? Dann frag dich: Für wen könnte das von Nutzen sein? Vielleicht könntest du bei einer Zeitung oder Zeitschrift mitarbeiten. Du könntest Blogger werden. Du könntest ein Buch schreiben. Du könntest Ghostwriter werden. Du könntest Sitzungsprotokolle schreiben, Werbetexter werden, du könntest Rezensionen bei amazon schreiben …

Hach ja, das macht richtig Spaß, so ein bisschen Brainstorming zu betreiben. Setz dich doch am besten auch mit Freunden zusammen und denk dir ein paar coole Jobs aus, die eventuell passen könnten.

Und nun?

Jetzt hast du – falls du die 3 Ideen umgesetzt hast – vielleicht schon ein bisschen klarer, wie der Job ausschaut, der wirklich zu dir passt. Was dir grundsätzlich wichtig an einem Job ist (Höllenjob-Übung), was du gut kannst (Nutze deine Stärken) und wofür du deine Fähigkeiten auch gut einsetzen könntest (Wem könntest du helfen?).

Das ist natürlich nur der Anfang. Vielleicht ein bisschen Inspiration, die dafür sorgt, dass du wirklich etwas änderst und dich traust, nach einem – deinem! – Traumjob Ausschau zu halten.

Wenn du es ernst meinst und bereit für den Traumjob bist, dann möchte ich dir noch diese drei weiterführenden Hilfen empfehlen:

  1. Life-Work-Planning-Seminare: Die sind zwar etwas teurer, aber wirklich hilfreich, wenn es darum geht, den richtigen Beruf für sich selbst zu finden.
  2. Unser Projekt Traumjob: ist natürlich auch großartig und zudem noch wesentlich günstiger als die Life-Work-Planning-Seminare ;-). Auch hier wirst du dich, deine Persönlichkeit, deine Vorlieben, deine Fähigkeiten, deine Werte und alle möglichen Jobvorlieben genau analysieren und am Ende ein sehr klares Bild von deinem Traumjob bekommen. Und natürlich geben wir dir da auch noch ein paar Tipps mit auf den Weg, wie du dann auch einen solchen Job bekommst bzw. selbst entwickeln kannst.
  3. „Durchstarten zum Traumjob“ von Richard Bolles: ein super Buch, das ebenfalls bei deinen Vorlieben, Stärken und deiner Persönlichkeit ansetzt. Mit vielen nützlichen Tipps, wie du den Job findest, der wirklich zu dir passt. Gibt es übrigens auch für Jugendliche: Was ist dein Ding?

Es gibt tolle Jobs, von denen du noch nicht mal ahnst, dass es sie gibt. Und auch du kannst einen Job haben, in dem du dich wohlfühlst und mit dem du Spaß hast. Also trau dich und mach dich auf den Weg. Es lohnt sich, versprochen!

Noch Zeit und Lust zu stöbern?

Dann stöber dich durch unsere besten Beiträge zum Thema …

Auch interessant?

Wie viele Sterne bekommt der Beitrag von dir?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (14)
Loading...
 

Teilen macht Freude und Freunde:

 

Das eigene Leben besser machen

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Kommentare

  • Das ZZL-Projekt Traumjob hatte mir ganz gut gefallen. Es kamen gute Impulse. Meinen Traumjob habe ich aber immer noch nicht (nach fast 3 Jahren). Denn wie soll man auch seinen Traumjob finden, wenn man keine Ahnung hat, dass es ihn gibt.

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

Mehr über uns und unsere Philosophie gibt es hier