Tu Gutes und behalt’s für dich

In einem anderen Beitrag habe ich Ihnen ja von einer Unbekannten berichtet, die hier in Lüneburg mit Kreide positive Botschaften auf den Gehwegen hinterlässt. Und damit mir und anderen täglich eine kleine Freude macht. Hier können Sie den Beitrag noch mal lesen, falls Sie ihn noch nicht kennen.

Ich freue mich über diese Botschaften. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es dieser Person auch gut dabei geht, wenn sie ihre Botschaft auf dem Asphalt hinterlässt. Wenn sie darüber nachdenkt, wie sie anderen damit eine Freude macht. Und dass das so ist, ist sogar wissenschaftlich belegt.

Die Magie des Altruismus

Altruismus bedeutet, sich selbstlos zu verhalten. Das tun wir beispielsweise, wenn wir jemandem ganz uneigennützig einen Gefallen tun. Damit machen wir nicht nur denjenigen glücklich, dem wir den Gefallen tun, sondern uns selbst gleichzeitig auch. Forscher haben herausgefunden, dass altruistisches Verhalten unser eigenes Wohlbefinden steigert.

Das kann jeder nachvollziehen, der schon mal ein besonders schönes Geschenk für Freunde oder Verwandte besorgt hat … Die eigene Vorfreude auf die Reaktion des Beschenkten treibt uns manchmal schon ein Lächeln ins Gesicht und ist dadurch eine Belohnung für sich!

Die Heinzelmännchenübung

Vor einiger Zeit habe ich mal von einer ganz tollen Übung gelesen: der sogenannten Heinzelmännchenübung. Diese Übung ist ein ganz einfacher Weg, anderen und auch sich selbst etwas Gutes zu tun.

Dabei geht es darum, anderen anonym eine Freude zu bereiten. So wie die unbekannte Gehwegschreiberin hier aus Lüneburg oder eben auch die Heinzelmännchen, die unentdeckt im Hintergrund arbeiten.

Was könnte man anderen denn anonym Gutes tun?

Sie könnten beispielsweise:

  • jemandem, dem Sie schon immer mal Danke sagen wollten, eine anonyme Dankesnachricht schicken,
  • jemandem, den Sie gerne haben, anonym Blumen auf die Arbeit schicken,
  • jemandem einen Zettel mit drei lustigen Witzen am Auto hinterlassen,
  • jemandem, auf die dreckige Windschutzscheibe am Auto ein Herz malen,

Wenn ich nur darüber nachdenke, muss ich schon grinsen :-)

Der Spaß an der ganzen Übung ist, dass man sich nicht zu erkennen gibt. Und der „Beschenkte“ sich dadurch fragen muss, wer es gewesen sein könnte.

Der positive Nebeneffekt: Der Beschenkte läuft dadurch vielleicht für eine Zeit lang mit einem wohlwollenderen Blick durch die Welt. Denn er wird sich immerzu fragen, wer ihm die Freude bereitet haben könnte. Und seinen Fokus dadurch auf die positiven Seiten seiner Mitmenschen lenken.

Bei dieser Übung gibt es nur 2 Regeln zu beachten:

  1. Bleiben Sie anonym! Verraten Sie nicht, dass Sie es waren. Sonst verliert die Übung viel von ihrem Zauber.
  2. Egal was Sie tun, denken Sie vorher mehrfach darüber nach, ob Ihre Nachricht auch anders rüberkommen könnte, als Sie es meinen. Tun Sie nur Dinge, die absolut eindeutig sind und nicht falsch verstanden werden können!

Die zweite Regel ist sehr wichtig. Denn anonyme Nachrichten, die nicht absolut eindeutig sind, können auch ganz schnell nach hinten losgehen. So kann ein mehrdeutig formulierter Zettel am Auto schnell mal ganz falsch interpretiert werden und dafür sorgen, dass sich jemand beobachtet oder verfolgt fühlt … Bitte bedenken Sie das immer. Ansonsten sind der Fantasie aber keine Grenzen gesetzt :-)

Vielleicht haben Sie selbst ja auch eine Menge schöner und kreativer Ideen, wie Sie jemandem anonym eine Freude bereiten können. Wir würden uns freuen, wenn Sie gemeinsam mit uns Ideen sammeln und sie hier unter dem Beitrag in den Kommentaren veröffentlichen!

Probieren Sie es aus! Heinzelmännchen sein macht unglaublich Spaß :-)

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