Umgedacht

Umgedacht

Heute eine coole Technik.

Eine Technik, mit der du auf neue Ideen kommen kannst. Oder mit der du dich selbst befreien kannst, wenn du gedanklich feststeckst.

Die Technik funktioniert so:

  1. Du nimmst dein Thema. Das, worüber du dich aufregst. Das, was dir Sorgen macht. Das, womit du dich selbst unter Druck setzt.
  2. Du fragst dich nur mal hypothetisch: „Was wäre, wenn das komplett falsch wäre, was ich da denke? Was wäre, wenn es genau umgekehrt wäre?“

Also was wäre, wenn nicht der andere der Arsch ist, sondern ich?

Was wäre, wenn es genau falsch ist, mir hier selbst wegen dieser Sache solchen Druck zu machen?

Was wäre, wenn nicht ich schuld bin, sondern derjenige, wegen dem ich mich schuldig fühle?

Auf solche Fragen muss man sich natürlich einlassen. Und ich will damit nicht sagen, dass immer das Gegenteil von dem wahr ist, was ich denke. Das wäre ja auch traurig.

Aber wenn ich feststecke in meinen Gedanken oder Gefühlen, dann kann das daran liegen, dass ich die Welt zu eng sehe oder dass ich die Wahrheit nicht erkennen kann oder will.

Einfach mal ausprobieren.

Ich wünsch dir viel Entspanntheit an den richtigen Punkten.

Ralf

 

Dieser Beitrag stammt aus meiner E-Mail-Serie. Wenn er dir gefallen hat, dann kannst du dich hier für den kostenlosen Verteiler anmelden und ich schicke dir von Montag bis Freitag neue Gedanken und Erfahrungen aus meinem Leben. Unterhaltsam, inspirierend, auf den Punkt.

Wie findest du diesen Beitrag?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (10)
Loading...
 

Das eigene Leben besser machen

Endlich, endlich, endlich diese eine Sache bewältigen

Das Selbstcoaching-Programm zeigt dir, wie du deine Probleme aus eigener Kraft löst. Damit du diese Sache hinter dir lassen kannst.

Verbessere deine Lebensfreude durch Wissenschaft

15 einfach umzusetzende Tricks und Vorgehensweisen, mit denen du deine Lebensfreude in kleinen Schritt verbessern kannst.

Finde deine Klarheit, deinen Fixstern, deinen Kompass.

Mit diesem Selbstlernkurs findest du mehr über dich heraus, als du vorher für möglich gehalten hast. Auf eine gute Art. Finde deinen Kompass

Auch interessant?

Kommentare

  • Was fällt mir hierzu ein? Mahatma Gandhi fällt mir ein. Es gibt viele Wege, mit den Schwierigkeiten und Herausforderungen des Lebens umzugehen. Wichtig ist nicht der Weg, sondern das Ziel. Ich begegne jemandem, der eine andere Meinung hat als ich, vielleicht sogar diese Meinung radikal und somit eingeschränkt vertritt. Ich kann dieser Meinung, diesem Menschen aus dem Wege gehen; ich kann aber auch versuchen, seine Meinung zu verstehen – nicht teilen! Ich versuche seine Haltung hinter seiner Meinung zu erkennen. Ich gehe so wie Gandhi es tat, offen fragend, mit Interesse und Respekt auf diesen Menschen zu und wenn ich es ernst meine, dann kann es mir geschehen, dass der andere seine dogmatische Haltung erkennt und sich ein wenig öffnet. Wenn ich ihm zuhöre, warum sollte er mir nicht zuhören? Ich habe oft, sehr oft erlebt, dass Menschen durch respektvolles Verhalten eines anderen ihre Haltung zumindest für den Zeitraum des Gesprächs geändert und zugehört haben. Das ist doch schon verdammt viel; wenn ich dem anderen aus dem Weg gehe, ändere ich wahrscheinlich nichts. Aber vielleicht habe ich die Chance verpasst, ein spannendes Gespräch zu führen oder vielleicht sogar (mich) für andere Perspektiven zu öffnen. Sie müssen ja nicht die meinen werden, aber ich kann sie verstehen lernen.
    Konfrontation erzeugt Konfrontation, Gewalt erzeugt Gegengewalt, Umgehen erzeugt keine Veränderung und Respekt und Achtung erzeugt sehr oft Respekt.
    Ein kleines Büchlein, das ein paar Ideen Gandhis beschreibt heißt: ‘Wut ist ein Geschenk’ und geschrieben hat es der Enkel Mahatma Gandhis, Arun. Nicht jeder ist ein Gandhi, aber jeder kann ein stückweit so denken und handeln.
    Ich wünsche einen wunderschönen friedlichen und gelassenen Sonntag, Rainer

  • Ein interessanter Beitrag, den ich sehr schätze. Die Betrachtung ist schwarz-weiß, wenn ich das mal so betrachten darf.
    In gleicher Weise kann über eine Methode,wie das 6-Hut-Denken ein Problem oder eine Fragestellung aus sehr unterschiedlichen Weisen betrachten. Auf diese Weise gelangt der ohnehin zweifelnde Anwender der Methode nicht in den mentalen Zugzwang, sich ausschließlich mit der Kontroversen zu befassen. In höchster Wahrscheinlichkeit liegt die Wahrheit oder Wirklichkeit weder auf der eigenen, noch auf der kontroversen Seite. Beides sind nur Sichtweisen auf das selbe Thema (gefühlt einzige Ausnahme dürften einfache mathematische Gleichungen sein, selbst bei wenig komplexeren kann es auch hier mehrere Lösungen geben – welche ist dann richtig?).
    Ein multiplerer Ansatz verhindert, dass man in die nächste Zwickmühle der Gefühle und Meinungen gerät, oder?

    Ein ganz anderer Gedanke dazu: Die kontroverse Seite kann von “Bulldozern” geführt werden, Leute, die auf Gedeih und Verderb ihre Seite durch- und umsetzen. In dieser Methode (nicht vergessen, die ich für sehr wirkungsvoll halte!) wird von einer Seite gefordert, dass sie sich die Gegenpartei quasi aus dem Gegnerlager ansieht. Der kontroverse Partner wird aber darauf pfeifen, sich auch nur die Idee zueigen zu machen, sein Gegenüber zu beleuchten oder zu verstehen.
    Also: Nur ein gefühlvoller Mensch wird sich dieser Methode bedienen, und wird somit sofort in die Verteidigung geschickt. Es wäre schön, wenn Sie noch den nächsten Schritt angehen, wie daraus die Stärke des Widerstandes oder die konsequente Neuausrichtung ergibt. Schließlich, als Bild, kann man einen Wald niederbrennen, durch den man sonst nicht durchgehen kann, oft viel besser tritt man einen Schritt zur Seite, richtet seinen Kompass anhand der neuen Informationen (nicht nur schwarz-weiß, sondern möglichst aus vielen Perspektiven betrachtet) neu aus und umgeht diesen Wald. Und ja, manchmal muss man dazu durch das Nachbartal. Aber was denken Sie, wie ihr Gegenüber schauen würde, wenn Sie von der anderen Seite ein freundliches “Auf Wiedersehen” winken, während der Kontroverse noch versucht zu verstehen, warum er auf einmal völlig unwichtig für Sie geworden ist .

    Letztlich hat eine mir gewogene Person mir gesagt: “Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Wildsau dran schabt?”

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Hausregeln: Wir lieben Kommentare :-) Auch kritische Anmerkungen. Solange sie respektvoll, fair, höflich und konstruktiv sind. • Und bitte, bitte, bitte kein Marketing in irgendwelcher Form (auch nicht für kostenlose Angebote) • Und bitte unter dem eigenen Namen schreiben (nicht als "Versicherungsvergleich" oder "Wasserbetten"). • Die Fotos neben den Kommentaren funktionieren übrigens über Gravatar. Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.