Persönliche Veränderung: Mit Mikroschritten zum Erfolg

Zusammenfassung 

Persönliche Veränderung fällt uns oft sehr schwer. Wenn wir uns z. B. vornehmen, gesünder zu leben, ordentlicher zu sein oder ein neues Hobby zu erlernen, dann gelingt uns das oft nicht auf Dauer.

Das liegt daran, dass wir von unserer Motivation abhängig sind, wenn wir etwas verändern wollen. Und dass wir uns oft zu große Schritte vornehmen, wenn wir etwas verändern möchten.

Die Methode der Mikroschritte kann hier eine sehr gute Hilfe bieten. Denn mit dieser Methode tun wir Dinge, ohne dass wir Motivation, Willenskraft oder Überwindung brauchen.

Ein Mikroschritt ist etwas, das …

  • du mindestens 1 Mal am Tag ausführen kannst,
  • dich weniger als 1 Minute Zeit kostet,
  • dich keinerlei Überwindung kostet.

Die Vorteile von Mikroschritten sind:

  1. Du schaffst dir täglich kleine Erfolgserlebnisse.
  2. Veränderung macht Spaß und tut nicht weh.
  3. Veränderung klappt wirklich.

Probiere es aus, brich dein Ziel in Mikroschritte herunter. Und baue maximal 3 Mikroschritte am Tag ein. Übe so lange, bis sie zu Automatismen geworden sind. Baue dann bis zu 3 weitere Mikroschritte in dein Leben ein.

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Kommentare

  • Danke für dieses Video! Oft genug habe ich schon ähnliche Tipps gelesen. Doch hier zeigt sich, dass die persönliche “Ansprache” viel besser wirkt. Ich werde es ausprobieren!

  • Es funktioniert wirklich! Ohne den Begriff “Mikroschritte” zu kennen, habe ich ein Vorhaben so umgesetzt; vor drei Jahren habe ich damit begonnen…
    Ziel: Armmuskeln kräftigen
    Mikroschritt: 10 Liegestütz morgens und abends (erst auf Knieen, inzwischen “richtige”, und auf 30 gesteigert)
    Aufwand: ging (und geht) gegen null – kein Gerät notwendig, und der Zeitaufwand ist geringer als drei Minuten Teeziehzeit
    Viel Erfolg allen Veränderungswilligen!

  • Schöner Beitrag!
    Was macht man aber, wenn eine Minute täglich auch am Anfang nicht ausreicht? Wenn man etwas am Stück für 30 oder 60 Minuten tun und am nächsten Tag zur Regeneration pausieren sollte? Bei vielen Sportarten ist das der Fall.

  • Mir gefällt der Beitrag auch sehr gut und daher würde mich eine Quelle für die Methode der Mikroschritte oder die Motivationskurve interessieren.

    Ich habe dies so ähnlich bei Vera F. Birkenbihl gehört als Mikro-Tätigkeiten.

    Wer kann mir da weiter helfen?
    Buch oder oder …

    Im kaschmirischen Tantra ähnelt der Weg zum Gewahrsein den Mikroschritten: so oft wie möglich am Tag (nur ganz kurz) in den Seins-Modus wechseln (atmen, wahrnehmen).

  • Lieber Matthias Rudolph, vielen lieben DANK für die Idee. Wie einfach!
    Ich werde es ausprobieren. In Geduld werde ich die letzten drei Jahre “geprüft” und ich denke darum geht es.
    Mein Sohn (4 Jahre) kann bedingt durch eine Behinderung noch nicht frei laufen. Wir üben und üben. Es sind immer ganz kleine Schritte, die uns jedoch irgendwann den großen Erfolg bringen werden.

  • Tolle Idee. Ich tappe nämlich immer wieder in den besagten Teufelskreis. Anfangs hoch motiviert, wenn dann meine Ungeduld siegt und es nicht klappt, lasse ich es wieder sein.
    Jetzt werde ich das mal (mikromässig, grins) anders machen.
    Vielen Dank für die Idee.

  • Video und Kommentare ergeben einen guten Mix, der mich anregt, mich zum ersten Mal auch einzumischen… Wahrscheinlich gibt es nicht wirklich eine Methode, die sozusagen für alle Lebenslagen passt – die kleinen Schritte (wie wir sie früher nannten) haben natürlich ebenso ihre Berechtigung wie die Frage nach der Motivation: intrinsisch oder extrinsisch? Das ‘hehre Ziel’ wäre die intrinsische, aber wo steht geschrieben, dass ihr nicht eventuell über eine extrinsische Motivation ‘auf die Sprünge geholfen’ werden könnte? Wie war das doch mit dem SEIN und dem BEWUSSTSEIN? Wer bestimmt was?

  • Ich glaube, das Problem ist oftmals (bei vielen Leuten – leider auch bei mir) – in manchen Dingen – u. a. die mangelde Unterstützung von “aus-sen”.

    Also: Familie, Freunde etc., die einen (gesteckten) Plan “kleinreden”/ ein eventuelles Scheitern “unken” und einem somit den Mut/ Motivati-on nehmen.

    In solchen Situationen bedarf es anderer Leute, die an einen/ die (ge-steckten) Pläne glauben und zum Erfolg “pushen”.

    Ich schreibe seit meinem achten Lebensjahr Geschichten/ Gedichte (meist für bestimmte Anlässe und für mir nahestehenden Menschen), habe aber noch nie was eingereicht (etwas einzureichen getraut).

    Die Gründe sind vielschichtig:

    Erstens gab es in meiner Biografie eine Zeit, in der ich mich vor dem Mobbing meiner Klassenkameraden (und die waren mit mir alles ande-re als zimperlich) hinter meinen Geschichten “verschanzt” habe – sie waren mein einzig verlässlicher Schutz!

    Zweitens rechne ich mir (gegenüber meiner studierten Konkurrenz) kaum Chancen aus, einen Verlag zu finden, OHNE mir gleich eine Ab-sage zu “fangen”.

    Drittens wüsste ich auch nicht, WO (bei wem) ich meine Geschichten einreichen kann/ soll – schwarze Schafe gibt es – leider – in allen Berei-chen.

    Zum anderen gab es -vor knapp zwei Jahrzehnten – eine Situation, wo sich mir jemand als Verleger ausgegeben hat.

    Allerdings war er – meiner Ansicht nach – zu jung, zweitens war allein die Vorstellung viel zu schön um wahrzusein und drittens: Woher weiss ich, ob er mir keinen Stuss erzählt (um sich einfach nur des Kon-takt wegen) interessant zu machen versucht.

    Zum andern kommt erschwerend hinzu, dass ich den Beruf des “Verle-gers” für einen “geschützten” Beruf gehalten habe (also: ein Beruf, den nicht jede/r nach maximal dreijähriger Lehre ausüben kann und einer akademischen Ausbildung bedarf – z. B.: Arzt).

    Ausserdem fehlte mir das nötige Wissen, um ihn zu testen!

    Als ich einmal mit einer Freundin (ihres Zeichens: Juristin) unterwegs war, gab sich ein Typ als Jurist aus.

    Doch eigenartigerweise konnte er die Begriffe wie “Besitz”, “Eigen-tum”, “gutgläubiger Eigentumser-werb”, “arglistige Täuschung”, “höhe-re Gewalt” oder den Unterschied zwischen Berufung und Revision er-klären.

    All das gehört zum täglich Brot eines jeden Juristen – egal, ob Anwälte oder Richter!

    Damit war klar: Er wollte sich nur auf Kosten eines Berufsstandes inte-ressant machen.

    Das wäre, als wenn ein Gynäkologe die Vagina im Knie verorten würde!

    Darum habe ich dem Typen den Verleger nicht ganz abgekauft.

    In meinen Geschichten gibt es so manche Figur, von der ich mir (vom Charakter) oftmals wünschte, dass es sie in “Echt” gäbe!

    So jemand ist Rebecca Miller-Johnson – die beste (Kindheits-)Freundin von Joycelyn Barker.

    Joycelyn kam als Findelkind zum Farmersehepaar Hoss und Melissa Barker. Hoss findet sie, als er seine Rinderherde auf eine andere Kop-pel treiben will.

    Da seine Frau Melissa (auf natürlichen Weg) nicht schwanger werden kann (den Grund dazu habe ich ausgelassen), ist die Adoption der Klei-nen sofort beschlossene Sache.

    So wächst Joycelyn bei den Barkers wohlbehütet auf. Trotz des entbeh-rungsreichen, kargen Landleben vermisst sie nichts – weder als Kind, noch als Teenie.

    Auch geht sie ihnen klaglos bei der Landarbeit (was da so allgemein hin “anfällt”) zur Hand.

    Trotzdem wird Hoss sehr schnell bewusst, dass Joycelyn nicht wirklich für das Landleben geschaffen ist und später die lärmende, pulsieren-de Großstadt brauchen wird.

    Später studiert sie mit ihrer besten Freundin (die sie von frühester Kindheit an begleitet) in New York Literatur und Journalismus.

    Rebecca bedauert zutiefst, dass Joycelyn sich vehement ihre literari-schen Werke einzureichen weigert (auch hier habe ich den Grund of-fen gelassen).

    So ersinnt sie eine List: Sie bittet Joycelyn, etwas von ihr lesen zu dür-fen. Allerdings belässt sie es nicht allein beim Lesen, sondern reicht es in ihrem (Joycelyn’s) Namen ein, und verhilft ihr über Nacht zu literari-schen Ruhm.

    Doch eingeblendet wird eine andere Szene: Joycelyn ist mit ihrem Ka-ter – einem Mischling aus Perser und Karthäuser blau – daheim.

    Diesen hat sie vom kalifornischen Long Island.

    Nach dem Suizid eines sehr wichtigen, langjährigen Freundes musste sie den Kopf freikriegen und war nach Long Island gereist, um auf an-dere Gedanken zu kommen.

    Auf der dortigen Strandpromenade tummelten sich viele herrenlose Samtpfoten, die ausser sich selbst niemand gehörten.

    Dieser Perser-Karthäuser Blau-Mischling schien ähnlich einsam zu sein wie sie selbst, suchte immer ihre Nähe und ist ihr während ihres ge-samten Aufenthalts nie von der Seite gewichen.

    Als ihr Urlaub irgendwann zuende ist, entscheidet sie sich nach länge-rem Ringen mit sich selbst (ihrer Entscheidung: Zurücklassen oder Mit-nahme) schlussendlich doch für seine Mitnahme. Denn sie spürt: Ihn zurückzulassen käme einem seelischen Mord gleich.

    So nimmt sie den Perser-Karthäuser Blau-Mischling mit in ihre Woh-nung in New York-Manhattan, welche in einem der oberen Stockwerke gelegen ist.

    Eines herrscht bei ihnen ein fürchterliches Unwetter wie man es allge-mein hin assoziiert: Starkregen, Donnern, Blitze …

    …kurz: Ein Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür wirft!

    Wer nicht zwingend rausmuss, bleibt – allein schon im eigenen Interes-se – daheim!

    In dieser unwirklichen Situation schellt ihr Telefon.

    Der Anrufer droht mit seinem Suizid – zu springen.

    Ihr ist klar: Sie kann ihn nicht DIREKT nach seinem Aufenthaltsort fra-gen, da er sonst sehr wahrscheinlich tatsächlich springt.

    Also kann sie ihn nur indirekt mit Fragen zu seinem näheren Um-feld “einkreisen” (was ist zur Linken/ zur Rechten in Sichtweite).

    Schlussendlich holt sie ihn vom Dach vom Empire State Building und nimmt ihn unter ihre Fittiche.

    Er staunt nicht schlecht, als er sieht, WER ihn unter seine Fittiche nimmt. Denn in seiner völligen Verzweiflung hatte er auf seinem Han-dy nur irgendwelche Ziffern gedrückt.

    Joycelyn ist eine echte Powerfrau, die ich mir echt zur Freundin wün-schen würde.

    Momentan schreibe ich an den “Weltenspringern”.

    Zu dieser Geschichte hatte mich ein TV-Werbespot (ich glaube für ein Auto) inspiriert: Im besagten Spot hat ein Typ eine (handelsübliche) Türklinke (wie sie allgemein hin in sämtlichen Häusern zu finden ist), die er überall anbringen und wo durchgehen kann.

    Da habe ich mir die Frage gestellt: Was wäre, wenn es diese Klinke in “echt” gäbe?

    Als Frau könnte man lästige Verfolger abhängen, in dem man völlig un-vermittelt in einem Baum/ einer Litfasssäule einer Straßenleuchte o-der im “Blauen” verschwindet.

    Wetten, die Typen trauen sich nicht, zur Polizei zu gehen?!

    Oder: Man müsste über eine bestimmte Zeitepoche ein Referat schrei-ben und könnte sich in die fragliche Zeit “beamen”. Das wäre besser als jede Fachliteratur!

    Oder: Das Schmuddelwetter geht einem auf den Zeiger. Man bringt die Klinke an einem Werbeplakat (z. B. Seychellen oder sonst wo, wo es in jenem Moment warm ist) an – Tür auf, Tür zu – schon ist man da!

    Oder: Man ist in einer drögen DB (Dienst-Besprechung) “gefangen” und könnte sich wohin “ausklinken”, wo man in jenem Moment viel lie-ber wäre! …und kurz vor DB-Ende wäre man wieder zurück und würde alles – ohne nähere Kenntnis über den DB-Inhalt – “abnicken”.

    Oder man könnte sich in Filme (die vor der eigenen Geburtszeit ge-dreht worden sind)/ Lieblingsliteratur “schleusen” oder längst verstor-bene Familienangehörige (die man nicht mehr hat kennenlernen kön-nen, da sie lange vor der Geburt von einem verstorben sind – egal, ob auf “natürlichem” Weg oder von Schicksal wegen wie Krankheit, Unfall oder “Pech” – da man zur falschen Zeit am falschen Ort war)/ Idole be-suchen/ kennenlernen.

    Ein solcher Familienangehöriger ist (in meinem Fall) mein Opa väterli-cherseits, welcher bereits 1970 verstarb, während ich erst 1972 gebo-ren bin.

    Wenn ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn erblich ist, ist dieser von ihm auf mich “abgefärbt”, denn zu Lebzeiten war er als Jurist tätig.

    Oder meinen Uropa Paul Rüdiger (Rüdiger ist hierbei tatsächlich der Familiennamen) der zu Bismarck’s Zeit gelebt hat und als Sozialdemo-krat (die SPD hatte Bismarck unter Höchststrafe verboten, diese konn-ten sich nicht “offen” treffen – mussten also im Geheimen agieren und mussten jederzeit mit Knast rechnen) unter diesem keinen leichten Stand. Ähnliches Schicksal hatte er auch in der Zeit des Dritten Reiches!

    Vielleicht habe ich daher meinen (inneren) Widerstand, wenn etwas ge-gen meine Überzeugung (innere Haltung) geht. Wenn mir jemand sei-nen Willen (gegen MEINEN Willen) auf “Krampf” aufzudrängen/ durch-zudrücken versucht, muss er damit rechnen, dass ich DANN erst recht mache, was ICH will und für richtig halte!

    An einer ehemaligen Schule von mir gehörte Sport nicht zu den regulä-ren, sondern Wahlpflicht-Fächern. Meine Klassenlehrerin forderte uns auf, “am besten alle Sport” zu wählen. Ich habe aus Protest keinen Sport gewählt!

    Sie war stinkend sauer auf mich: Alle ihre Musterschüler hatten Sport gewählt – nur ich nicht! Aber ihr Ärger hat mich nicht die Spur interes-siert!

    Ich habe nicht den ultimativen Wunsch, von allen und jedem geliebt zu werden – zumal das eine Illussion ist, die viel zu schön ist, um wahrzu-sein!

    Allgemein bemühe ich mich um ein (zumindest) halbwegs vernünftiges Verhältnis. Wenn möglich, gehe ich den Nervensägen unter den Kolle-gen im weitestmöglichen Bogen aus dem Weg.

    Wenn DAS aber mal NICHT möglich ist (weil ich mit ihm/ ihr zusam-menarbeiten muss), habe ich mir die Philosophie zu eigen gemacht, dass ich mir sage: Denk’ dran: Du musst ihn/ sie weder liebhaben, noch heiraten!

    Sieh’ einfach nur zu, dass du die Zeit, die du mit ihm/ ihr verbringen musst, möglichst “unfallfrei” hinter dich bringst! Deine Freizeit gehört Leuten, die dir/ deiner Seele besser tun!

    Damit bin ich immer sehr gut gefahren!

    Aber um auf die Mikro-Schritte zurückzukommen: Oftmals können an-dere einen “mitreissen”.

    Stichwort Sport (egal, welchen): Wenn man sich einer Gruppe (z. B. einem Lauftreff) anschließt (und man seine Leute aufrichtig schätzt), ist mancher eher bereit, sich “mitreissen” zu lassen und dem inne-ren “Schweinehund” das “Futter” zu verweigern!

  • Hallo, Annette, ich bin ganz Deiner Meinung. Inhaltlich war der Beitrag super, aber die Vortragstechnik war nicht jedermanns/-fraus Sache. Auch nicht diese Geräusche bei den Texteinblendungen. Etwas mehr Ruhe beim Vortragenden hätte ihn noch überzeugender wirken lassen. Schöne Woche allerseits.

  • Ich fand den Beitrag sehr gut und interessant, vielen Dank dafür!

    Ein kleine Kritik habe ich allerdings: es liegt wohl an meiner nicht so guten Auffassungsgabe, aber mir war der Beitrag viel zu schnell gesprochen, und auch die Texteinblendungen waren mir zu kurz.
    Vielleicht hatte ich dieses Problem als einziger, aber vielleicht ja auch nicht…?

    Danke und viele Grüße.

  • Vielen Dank für die unterschiedlichen Kommentare.
    Vor allem die Überlegung, (von Chiyo) dass wir uns keine fremden Ziele setzen sollen, aber die Mikroschritte bei unliebsamen Alltagsaufgaben einsetzen können, ist für mich sehr wertvoll.
    Denn schnell hat man jemanden davon überzeug, dass es nur die richtige Technik braucht, um sein Verhalten zu optimieren, aber ob es überhaupt dem WIRK-lichen Willen meines Gegenübes entspricht, ist damit noch nicht geklärt.

  • Hallo Chiyo!
    Probier es halt einfach mal mit einem Vorhaben, vor dem dir nicht graut. Vielleicht findest du ja etwas leichteres, was du gerne verändern möchtest, aber noch nicht geschafft hast. Etwas, mit dem du dir eine Freude machen könntest, wenn du es angehst.
    Gib dem Beitrag und dir selbst halt einfach eine Chance.

    Ich finde den Beitrag recht interessant und werde es gleich mal ausprobieren – es gibt ja täglich soo viele Gelegenheiten. Es müssen ja auch nicht solche Vorhaben sein, die monatelang durchgeführt werden sollen.

    • Chiyo schreibt am 21. September 2014

      Hallo Theresia!

      Das mit dem “Grauen” vor dem Klavierspiel habe ich ja nur aus dem Video aufgegriffen, um zu verdeutlichen, wie unsinnig manche Vorhaben sind. Wenn mir etwas derart zuwider ist, dass ich mich selbst zu winzigen Schritten zwingen muss, stimmt eindeutig was nicht – und ich persönlich würde so etwas garantiert nicht in meiner Freizeitgestaltung unterbringen.
      Wenn ich wirklich für etwas brenne, entstehen bei mir eigentlich keine Motivationslöcher. Es kommt lediglich manchmal vor, dass ich zuviel auf einmal will, aber dann sinkt nicht meine Motivation, sondern einfach nur meine Kraft – und dagegen hilft vor allem, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Wenn ich Klavier spiele, ist es eher so, dass ich mich bremsen muss, nicht stundenlang zu üben und darüber andere Dinge zu vergessen. ;)

      Liebe Grüße,
      Chiyo ^_^

  • Hm.. das werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Nur leider hilft es mir gerade nicht, denn das Finanzamt wartet nicht, bis ich in Mikroschritten meine Sachen erledigt habe. :-(
    Da bleibt mir jetzt nur.. Augen auf und durch und danach in Mikroschritten dafür sorgen, dass es nicht mehr zu einem solchen Chaos kommt. Ich werde berichten. Danke auf alle Fälle, der Tipp ist sicherlich sehr gut!

  • Super Idee / Methode.

    Mir hilft es, von alten Gewohnheiten die gute Absicht herauszufinden, zu würdigen – das kann z. B. die Überforderung sein. Ein sehr großes Ziel zu verfolgen bringt neue Anforderungen. Genuss darf sein, wenn man Schokolade isst oder ein Glas Wein trinkt…

    Mit diesen Mikroschritten steuert man das selber.

    Viel Erfolg an alle!

  • Seit langem kenne auch ich dieses “ewige Rauf und Runter”, grad wenn es um`s Aufräumen geht. Auf die Idee alles in kleine Schritte einzuteilen bin ich auch gekommen, nur vermutlich waren diese kleinen Schritte noch zu groß. Denn die Motivation fehlte dafür recht schnell, die nötige Zeit auch. Die Idee mit den Mikroschritten finde ich deshalb grandios.
    Auch ich werde heute noch beginnen.

  • Sehr guter Beitrag, Matthias! Danke!
    Ich probiere heute gleich einen Mikroschritt und freue mich jetzt schon auf diesen Versuch :-)

  • Ich mache das zur Zeit bereits mit einer Meditation. Diese dauert täglich zwischen 5 und 15 Minuten. Ich schaffe die 5 Minuten mittlerweile immer, da es keine Ausrede gibt dieses nicht zu tun.
    Auch ein paar Qi Gong Übungen lassen sich so problemlos in den Tagesablauf einflechten.

  • Herzlichen Dank !!!!
    Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich kenne dieses ewige Rauf und Runter. Man freut sich wenn man etwas geschafft hat und möchte es auch gerne so beibehalten, doch ehe man sich versieht ist das alte Chaos wieder da. Ich werde heute noch mit meinem ersten Mikroschritt beginnen.

  • Beim einen dauerts länger ,bei einem anderen gehts schneller.

    M.H.D

  • Die Begeisterung meiner Vorredner kann ich nicht so ganz nachempfinden. Das hat mehrere Gründe.
    Um es mal an dem Beispiel aus dem Video festzumachen – was soll uns dazu motivieren, unsere Ernährung umzustellen? Der eigene Wille? Nein, ganz und gar nicht. Wir folgen gewissermaßen nur einem “Werbeversprechen”, in diesem Fall den Schwärmereien eines Kollegen, der mit seinem Erfolg und seiner damit verbundenen Leistungsfähigkeit prahlt. Offenbar befinden wir uns gerade selbst in einem eher mittelmäßigen bis schlechten Zustand, da kann sowas schon mal für einen kurzen Moment erleuchtend wirken. Ginge es uns hingegen gut, wären wir für die Botschaft vermutlich kaum empfänglich.
    So weit, so gut – wir wollen uns natürlich auch besser fühlen und folgen dem Kollegen auf seinem Motivationspfad. Doch irgendwann merken wir, dass wir gar keine eigene Motivation entwickelt haben. Statt von innen heraus, kam sie lediglich von außen, was letztlich auch zu dieser hübschen Sinuskurve führt. Es ist nichts anderes als der Konflikt zwischen dem, was wir durch äußeren Einfluss wollen, und dem, was unserer wahren Natur entspricht. Womöglich könnten wir statt einer Portion Obst und Gemüse fünf essen, aber die Frage ist, ob wir das wirklich selber wollen, oder ob man uns nur von außen suggeriert, dass wir es gefälligst zu wollen haben. Diese beiden Motivationsarten (ich nenne sie mal die ehrliche und die trügerische Motivation) unterscheiden sich zu Anfang kaum. Wir wollen etwas und beginnen mit der Umsetzung. Doch allzu oft ist der Wille dazu nicht auf unseren eigenen Mist gewachsen. Uns fehlt es nicht an WillensKRAFT, sondern am WILLEN selbst. Das Idealbild des ernährungsbewussten Kollegen verblasst, die Motivation schwindet – und dann kommen die Gewissensbisse ob des eigenen Versagens. Vielleicht kauft man sich dann irgendeinen Ratgeber, um sich erneut zu motivieren, und das Spielchen beginnt von vorne. Das ist zumindest meine persönliche Interpretation des Sachverhalts.
    Das Beispiel mit den Mikroschritten greift das Problem noch einmal perfekt auf. Ist das Klavier für mich eine solche Horrorvorstellung, dass ich mich zwingen muss, wenigstens eine (!) Minute am Tag zu üben, kann es doch nicht im Sinne des Erfinders sein, dass ich überhaupt Klavier spiele! Wer die ehrliche Motivation besitzt und sein Instrument liebt, kann darüber nur den Kopf schütteln. Wenn ich wirklich spielen will, spiele ich und achte gar nicht auf die Zeit. Langfristige Motivation entsteht nicht dadurch, dass man sich zwingt mit “Ich sollte jetzt…”, oder “Alle anderen tun doch auch…”, oder “Wenn ich jetzt schon wieder versage, dann…”, sondern durch Hingabe und eine tiefe Verbindung zu dem, was man tut. Das gilt nicht nur für das Erlernen eines Instruments oder die Ernährung, sondern einfach für alles.
    Natürlich müssen wir auch Dinge tun, wo uns keine wirkliche Option bleibt – im Job, in der Schule oder im Haushalt. Wo Hingabe nicht erzwungen werden kann, ist eine Herangehensweise mit Mikroschritten eine durchaus sinnvolle Möglichkeit, sich ungeliebten Tätigkeiten zu nähern. Noch besser ist es allerding, herauszufinden, warum eine bestimmte Tätigkeit überhaupt so hartnäckig gemieden wird. Nicht selten ist es möglich, ein Problem direkt an der Wurzel zu packen, um das Motivationsloch dauerhaft zu vermeiden.

    Einen schönen Sonntag wünscht
    Chiyo ^_^

    • Kirstin schreibt am 14. September 2014

      Hallo Chiyo!
      Mit deinen Anregungen sprichst du einen wichtigen Punkt an…dennoch sehe ich hier 2 verschiedene Themen. Manchmal gibt es Dinge, die einem am Herzen liegen, wo man aber nicht genau weiß, wie man anfangen soll. Ich mache es mal konkret an einem Beispiel aus meinem Leben. Ich fühlte mich zuhause oft unwohl, weil es so chaotisch und unaufgeräumt war und dann bekam ich einen Anfall – vorzugsweise im Urlaub -und verbrachte Tage damit, aufzuräumen, nur um kurz danach, wieder die übliche Unordnung vorzufinden. Hier hat niemand gesagt, ich ‘müsse’ mehr Ordnung haben, es hat mich selber gestört, aber ich war einfach überfordert, es war zu viel und fühlte sich an, als wenn ich es ‘niemals hinbekommen würde’. Dann habe ich ein System gefunden (für alle, die ein ähnliches Thema haben: ‘Flylady’), wo es eben gerade darum geht, in kleinen Schritten (hier heißen sie Babysteps) vorzugehen und so ist es nun, einige Monate später tatsächlich der Fall, dass mein Zuhause sehr aufgeräumt und sauber ist und ich mich jeden Tag daran erfreue. Ohne diese Babysteps (die mich zwar Überwindung kosteten – tgl. 15 min mit Timer :) -aber immer noch so waren, dass man es aushalten konnte :))…hätte es vermutlich (wie schon all die Jahre vorher) nicht geklappt. Will damit sagen, dass man manchmal durchaus Ziele hat, die man nicht umgesetzt bekommt, obwohl sie einem aus sich selbst heraus am Herzen liegen, einfach, weil man sich zu viel vorgenommen hat und zu ungeduldig ist…

      Einen schönen Sonntag dir und allen!
      LG Kirstin

    • Michael schreibt am 15. September 2014

      Genau das frage ich mich auch manchmal. Wenn es mir keinen Spaß macht und ich nicht von selbst mit Elan rangehe, dann ist es vielleicht fremdbestimmt. Aber oft kommt der Spaß doch beim ausprobieren. Kleine Einheiten geben doch eine gute Einstiegshilfe.
      Und ich kann manchmal ein kleines verzogenes Gör sein, dass überhaupt keine Lust zu gar nichts hat und den ganzen lieben langen Tag nur zuhause sitzen möchte, Youtube-Videos anschauen, Chips und Schokolade essen und mit niemandem reden. Ich bin dann schon froh, wenn ich mich aufraffe etwas zu unternehmen.
      Italienisch lernen macht mir zeitweise auch gar keinen Spaß. Am Anfang war es spannend, weil ich mich darüber freute ein paar Sätze sprechen zu können. Dann wurde mir, wie bei allen Sachen, die man lernt, bewusst, wieviel ich noch nicht weiß und wie lange es wohl dauert, bis ich mich gut in dieser Sprache unterhalten kann und einige Nuancen besser kennenlerne. Beim letzten Italienurlaub war es dann motivierend als ich sah, dass ich doch mehr verstehe als ich denke und auch schon besser sprechen kann.
      Leider habe ich im Leben immer wieder viele Sachen sausen lassen, weil ich nicht die Geduld für dieses Erfolgserlebnis hatte.

    • Chiyo schreibt am 18. September 2014

      @Michael:

      Okay, wenn man tatsächlich darunter leidet, gewissermaßen “unproduktiv” zu sein, ist das natürlich nicht schön. Andernfalls würde ich mich schon fragen, was daran so schlimm sein soll, daheim im Internet zu surfen, lecker Schoki zu essen und mit niemandem zu reden. Für mich klingt das nach idealer Freizeitgestaltung. ;)
      Die Frage ist jetzt, leidest du wirklich darunter, oder leidest du nur darunter, irgendein Klischee zu bedienen, das vielleicht gesellschaftlich verpönt ist? So in etwa das Bild “fauler, verfressener Computerjunkie”. Dann würde es mich nicht wundern, dass deine Motivation, eine Fremdsprache zu erlernen, eher bescheiden ist, denn du würdest es dann ja quasi nur tun, um eben nicht als faul und unproduktiv zu gelten.
      Falls du es aber tatsächlich aus eigenem Antrieb tust und eigentlich überhaupt nicht gerne zu Hause rumsitzt, muss der Grund ein anderer sein, wenn es mit der Motivation nicht klappen will. Das lässt sich allerdings aus der Ferne schlecht beurteilen.
      Übrigens finde ich nicht, dass man ständig irgendwelchen Erfolgserlebnissen nachjagen sollte, um glücklich zu sein. Ich lernte einmal durch Zufall einen buddhistischen Mönch kennen. Der tat eigentlich nichts anderes, als dazusitzen und zu meditieren. Trotzdem war er der zufriedenste Mensch, dem ich jemals begegnet bin. Ich könnte mir vorstellen, dass er Veränderungen niemals erzwingen würde, sondern dass sein Leben eher einem Fluss gleicht, der sich ohne Einwirkung von außen seinen Weg sucht. Es ist nur meine eigene Interpretation, aber ein Fluss, der von außen fremdgesteuert wird, wird zum Kanal, der all seine Natürlichkeit verliert. Außerdem bleibt der Fluss immer in Bewegung, auch wenn er an manchen Stellen so langsam dahinfließt, dass man meinen könnte, er stehe still. Ich denke, es ist klar, was ich damit sagen möchte.
      Hab kein schlechtes Gewissen, nur weil dein Leben nicht so verläuft, wie andere es gerne hätten. Untersuche immer zuerst, ob es wirklich dein Begehr ist, etwas zu verändern. Dein Lebensglück sollte niemals in der Hand von anderen liegen.

      LG, Chiyo ^_^

    • Binchy schreibt am 18. September 2014

      Hi,

      Ziele, die man sich setzt, sollten natürlich nicht fremdbestimmt sein, sondern letztlich aus einem selbst heraus geplant werden, auch wenn die Anregung von außen kommen kann. Das ist ja ein Merkmal für erfolgreiche Arbeit an Zielen: man sollte sie selbst aus sich heraus wollen und definieren. Halbgare Gedanken und laue Vorsätze wie: ich sollte man und ich müßte eigentlich bringen einen nicht weiter, auch nicht mit Mikorschritten.

      Aber selbst bei Dinge, die man gerne machen möchte und die man gerne beherrschen möchte wie eine Fremdsprache oder auch klavierspielen gibt es Anfangshürden, den ersten Schritt aus der Faulheit hinaus in die Aktivität. Das hat dann nichts mit Fremdbestimmunge zutun auch nicht damit, dass man es selbst nicht will. Sondern es ist oft nur dieser Anfangsschritt, der einem schwerfällt, manchmal gepaart mit der Angst, es nicht zu schaffen und sich zu überfordern. Und es ist toll, eine Fremdsprache zu sprechen und Bücher in ihr zu lesen, aber Vokabellernen macht oft weniger Freude, ist aber natürlich notwendig. Da könnten Mikroschritte helfen.

      Ich selbst mache das oft so, dass ich mir kleine, zählbare Einheiten vornehme bei Dingen, die ich ungerne mache, aber machen muss wie Ablage, Aufräumen. Das mache ich nicht nach Minuten, sondern z.B. 10 Dinge wegräumen, kleine Pause wie am Computer spielen oder 10 SAchen Ablage pro Tag oder ähnlich.

      Dein Beispiel mit dem Buddhisten läßt einen zwar nachdenken, aber es ist in unserer westlichen Welt nicht allzu leicht umzusetzen. Wer einen normalen Alltag mit Geldverdienen, Familie, Freunde hat, wer ab und zu emails liest, hier schreibt und diveres anderes tut, wird schwerlich einfach nur sitzen können und nichts tun und nichts erwarten. Dazu muss man sich aus unserer Welt hier entziehen, dann wäre das möglich.

      Ich denke, es gibt einen gesunden Mittelweg zwischen dem Hetzen und dem Hinterherhecheln nach Erfolg und immer neuen Zielen und dem gelassenen Genießen von Schritten, die einem zu einem selbstgewählten Ziel bringen. Es ist die Art, wie wir Dinge tun und Ziele verfolge, die meiner Meinung nach den unterschied macht. Und ja, Meditation ist eine sehr gute Methode, um Gelassenheit zu üben und zu sinnieren, was wirklich wichtig ist.

      schöne Grüße, Binchy

  • Grandios!
    Vielen Dank für diese plakative Erläuterung, WARUM es sinnvoll ist, seine Ziele in Mikro- und nicht Makroschritten erreichen zu wollen. Das nimmt auch ein wenig von dem Druck raus, den ich mir häufig selbst mache, wenn ich etwas erreichen möchte.
    Gerade in der letzten Woche habe ich erstmals mit jemandem von einem “Erfolgsteam” Kontakt aufgenommen und es ist geplant, uns in der übernächsten Woche zu treffen, bevor wir “in medias res” gehen… Bin ja mal gespannt, wie´s weitergeht.

  • Lieber Mathias Rudolph,

    vielen Dank für diese klare Darstellung darüber, wie wir Entwicklung durch unser Zutun ermöglichen können.
    Klasse!
    Ich lebe bereits in diesem Prozess, doch Dein Beitrag hat die Erkenntnis darin nochmal verstärkt.
    Echt super.

  • Wunderbar. Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren.
    Wie schon andere berichtet haben, scheitert es bei mir auch
    an der Ungeduld.
    Ich werde mir eine Liste machen mit allen Projekten, die mir
    jetzt so im Kopf rumschwirren und dann -wie empfohlen- drei
    heraussuchen. Hab ich nicht irgendwo gelesen, dass aus drei Wochen
    Wiederholungen eine Gewohnheit wird ?

  • Super Video!!!

  • Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich habe über diese Methode auch schon soviel gehört, doch schliesslich ist es dann doch immer die eigene Ungeduld, die alles torpediert. Als ich das Video sah, dachte ich, dass es mir nie gelingt regelmäßig Italienisch zu lernen. Ab und zu habe ich Phasen, wo ich für ein paar Tage hintereinander jeden Tag 30 Minuten lerne. Dann kommt ein Tag etwas dazwischen, oder ich fühle mich nicht so gut und schon ist das neue Ritual unterbrochen. Täglich eine Minute zu lernen erscheint mir da ein recht unbedeutender Schritt.

    Ich glaube, wenn ich mich an diese Methode wage, ich mir gleichzeitig auch versprechen muss wirklich nur einen Mikroschritt zu machen. Ansonsten setze ich mich wieder für längere Zeit hin und habe am nächsten Tag den Anspruch genauso viel zu machen oder sogar mehr. Das es nur darum ging einen Mikroschritt zu machen, habe ich dann schon wieder vergessen. ;-)

  • War heute auch auf dieser unteren Seite der Kurve. Ich bin unzufrieden im Beruf und möchte mich gerne selbstständig machen. Habe auch schon genaue Ideen wie ich meinen Berufswunsch umsetze, aber ich nehme mir immer zuviel auf einmal vor und dann kommt das Projekt irgendwie immer ins Stocken. Das Frustriert. Danke daher für diesen Beitrag! Ein Mikroschritt nach dem anderen….

  • Wie witzig, gerade heute auf dieses Video/diese Worte zu stossen! Ich war gestern Abend am unteren Ende der Kurve, und dementsprechend demotiviert, desillusioniert und von mir selbst enttäuscht. Der innere Schweinehund sass vor seiner Hütte und hat fett über mich gegrinst. Nun, ich werde also seine Kette Glied für Glied, Minute für Minute, wieder aufbauen, ihn dranlegen, und dahin kommen, wo ich hin wollte. Manchmal sorgt der große Kürbis ja doch für einen…z.B. in dem einem so ein Video im richtigen Moment zugeleitet wird.

  • Danke, Mathias Rudolph! Ein Super-System, klingt total plausibel, und werde ich ab morgen für mein zweitschwierigstes Vorhaben (für das ich aber eh schon motiviert bin, und andere persönliche Ziele hab ich zur Zeit nicht; das schwierigste Vorhaben lasse ich wie empfohlen und wohlweislich erstmal für später) verwenden. 1-mal am Tag 1 Minute Klavierspielen – jetzt wo ich nach 18 Jahren Klavier-Mangel endlich wieder eines habe.

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