Die Kopfstand-Methode

Zusammenfassung

 

Wenn Sie für Probleme keine Lösungen mehr finden, weil Sie sich z.B. einfach gedanklich im Kreis drehen, dann lohnt es sich, seinen Blickwinkel kurzfristig zu ändern. Das ist mit der Kopfstand-Methode möglich. Mit ihr stellen Sie das Problem quasi auf den Kopf und betrachten es aus einer anderen Perspektive. Dadurch kommen Sie auf neue Lösungsideen.

In 6 Schritten erklären ich Ihnen, wie das genau geht:

  1. Formulieren Sie Ihr Problem als Frage.
  2. Stellen Sie die Ausgangsfrage „auf den Kopf“, kehren Sie sie also ins Gegenteil um.
  3. Sammeln Sie Antworten zur Kopfstand-Frage.
  4. Kehren Sie die Antworten aus Schritt 3 um, so dass sie Lösungen für die Ausgangsfrage bieten. Entscheiden Sie sich für eine Antwort zur Weiterarbeit.
  5. Konkretisieren Sie Ihr Vorhaben. Also bedeutet der Aspekt genau?
  6. Setzen Sie die Idee um.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren der Methode. Sie können dazu auch das Formular benutzen, das wir passend dazu erstellt haben. Und vielleicht haben Sie ja auch Lust, uns Ihre Erfahrungen in den Kommentaren mitzuteilen.

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Über Barbara Pötter

Barbara Pötter ist Sozialpädagogin, Coach für psychosoziale Beratung und Schreiberin.

Nachdem sie knapp 3 Jahre bei Zeitzuleben als Redakteurin und Kursleiterin mitgewirkt hat, hat sie in Konstanz am Bodensee ihr eigenes Unternehmen aufgebaut.

Unter www.stadtlandfreund.de bietet sie nun Veranstaltungen für Menschen an, die neue Leute kennenlernen möchten und gleichzeitig die Stadt und das Umland besser erkunden wollen. Damit greift sie ein Thema auf, das sie auch hier bei Zeitzuleben aus persönlichen Erfahrungen heraus sehr beschäftigt hat und das viele Menschen in ihrem Leben immer wieder berührt.

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Kommentare

  • Herzlichen Dank für die klare und humorvolle Darstellung dieser Methode! Ich setze sie immer wieder gerne in Seminaren oder im Coaching ein und erlebe dabei regelmäßig, dass meine Kunden sich schnell für diesen Ansatz öffnen und auf ganz neue Lösungsideen für Engpasssituationen oder angstbesetzte Probleme kommen.

    Ganz nebenbei hat die Methoden auch den Effekt, dass das ursprüngliche Problem durch das “auf den Kopf stellen” gar nicht mehr so bedrohlich wirkt, und es entsteht eine meist humorvolle Arbeitsatmosphäre. Sehr entscheidend finde ich bei dieser Methode -wie so oft im Leben-, sich für eine konkrete Lösung zu entscheiden, um sie dann auch wirklich umzusetzen ;-)

  • interessant … ich habe auch gute Erfahrung mit “ich mach das Gegenteil-Übung” gemacht. Es führt zu mehr Aufmerksamkeit, die oft im Alltäglichen und Gewohnten verloren geht.
    Ich denke mal, mit der Kopfstandmethode erzielt man auch eine bessere und genauere Aufmerksamkeit insbesondere hinsichtlich der Problemlösung.

  • Vielen Dank für diese einfache und anregende Methode. Ich bin die 6 Stufen gerade mit meiner Fragestellung durchgegangen und habe festgestellt, dass die Antwort schnell da ist – jedoch die Veränderung ja IMMER das Schwierige bleibt. Die Methode ist ein erster Schritt, die aus 6 Schritten besteht. Die eigentliche Arbeit ist das TUN. Und ich denke, genau da stoßen wir manchmal an unsere Grenzen; und manchmal siegt der innere Schweinehund. :-(

    Nochmals DANKE und ich freue mich auf weitere gute Denkanstöße.

    Erika Lindner

  • Ich liege hier bei 30° uff meiner Wolke (Couch) und habe das Video gesehen :-)
    Für mein aktuelles Thema, das sich wieder Panikattacken in mein Leben “geschlichen” haben, war das ein super Denkanstoss und ich habe direkt einen Zettel genommen und mir die Fragen aufgeschrieben. Naja und ganz ehrlich, als ich mein geschriebenes gelesen habe, musste ich schon schmunzeln. Dabei wurde mir direkt klar, das ich natürlich nicht mehr von meinen Ängsten haben will und mich auch in nichts mehr hineinsteigern möchte.
    In kurzer Zeit habe ich die Anregung verstanden, mir direkt positive Gedanken gemacht und das Gefühl, als sei mir ein Licht aufgegangen.

    Nun hoffe ich – nein ich glaube es auch – es umsetzen zu können.

    Vielen Dank und allen einen schönen Sonntag

    und auch Danke für die tolle Idee mit dem Formular

  • Zweiter Versuch ;-)

    Ich hab die Kopfstandmethode auf einem Seminar zum Thema Humor in der sozialen Arbeit kennen- und liebengelernt. Da blieb es aber bei den ersten Schritten.
    Ein Beispiel: Die Klientin ruft gefühlte hundert mal am Tag an. Die Frage: Wie schaffe ich es, dass sie weniger oft anruft. Kopfstandfrage: Wie schaffe ich es, dass sie mich noch öfter anruft. Und dann wurden Vorschläge gesammelt.
    Und genau das hab ich dann umgesetzt. Ich hab sie in der Früh angerufen und gesagt: “Sie wissen, Sie können mich ab jetzt erreichen” und wieder aufgelegt. Ich hab kurz vor der Mittagspause angerufen und gesagt: “Fünf Minuten bin ich noch da, rufen Sie mich bitte zurück.”
    Ich hatte plötzlich einen totalen Spaß an ihren Anrufen. (Sie selbst und ihre Anliegen habe ich aber sehr wohl ernst genommen). Was passiert ist: Nach ein paar Tagen hat sie, als ich sie angerufen hab und gesagt hab, dass ich mir Sorgen mache, weil sie nicht anruft, gemeint: “Aber ich brauch ja gar nichts.”

    Eine Kollegin hat, um zu erreichen, dass das Zimmers ihres Kindes noch chaotischer aussieht als bisher, kurzerhand das Zimmer als Abstell- und Bügelzimmer benutzt. Und siehe da – das Kind hat reagiert!

    Mag sein, dass das nicht immer funktioniert, aber die anderen Methoden, die man vorher ausprobiert hat, haben ja auch nicht funktioniert, was soll also schiefgehen?
    Auf jeden Fall eine sehr lustvolle Methode, Probleme zu lösen.

    • Falco schreibt am 3. August 2014

      Da redest du wohl von einer anderen Methode.

  • Vielen lieben Dank für den humorvollen, sehr eingehend gestalteten Lösungsvorschlag.
    Der macht es einem nahezu unmöglich, sich selbst auszuweichen ;-)

  • Sehr gute Methode vor allem in festgefahrenen Situationen, bei denen “immer der andere Schuld hat”.

  • Danke vielmals an das Team von “Zeit zu leben” und hier speziell an
    Barbara Pötter.
    Ich habe wieder eine Anregung mehr um dies in die Tat selbst umzusetzen oder umsetzen zu lassen von Coachingnehmern.
    Liebe Grüße
    Helge Schmidt

  • und warum ist mein beitrag jetzt weg?

    • Friederike schreibt am 3. August 2014

      Schreib in doch nochmal, hab keinen von dir hier gelesen? Vielleicht ist er unterwegs verloren gegangen?

  • Ich trage zur Zeit Ideen für einen Workshop zusammen, in dem ich meinen Mitarbeitern den Servicegedanken, also das serviceorientierte Handeln, näher bringen kann. Ziel soll dabei sein, dass wir dadurch eine Positivunterscheidung zu anderen erzielen. Denn wer nur das liefert was vereinbart ist, ist austauschbar. Zudem bin ich davon überzeugt, dass Serviceorientierung auch einfach nur respektvoller und wertschätzenender Umgang in Verkleidung bedeutet. Und Serviceorientierung kann unsere Gesellschaft nicht genug erfahren..

    Ich finde, dass diese Methode ein guter Start für so ein Workshop sein kann.

    Danke für den Gedankenanstoß :)

  • Die Methode ist kreativ und einfach – zu einfach? Das Beispiel mit der Qualität einer Beziehung halte ich für viel zu komplex, um es durch diese Kopfstand-Methode auch nur annähernd “in den Griff zu bekommen”.

    Für viele Personen ist es schwierig, Ziele richtig zu formulieren und gescheitert wird meistens an der richtigen Umsetzung oder / und an einer kontinuierlichen Verbesserung.

    Wenn sich Paare auseinandergelebt haben, warum auch immer, bleibt es ein komplexes Thema, um zu retten, was zu retten ist. Eine Trennung könnte die bessere Lösung sein.

  • Den Blickwinkel auf den Kopf zu stellen bzw. zu verändern ist grundsätzlich ganz wichtig. Allein mit Gedanken bzw. Worten ist es aber so eine Sache. Auf den Kopf gestellt im bildlichen Sinne bzw. das Imaginieren des Gegenteils ist aber sehr erfolgsversprechend.

  • Interessante Methode, doch dabei entsteht ganz schnell die Gefahr in negativen Glaubenssätzen zu verharren. So gut wie die Methode sein mag, birgt sie auch eine Gefahr in sich! Wer es anwendet sollte sich auf jeden Fall korrekt an die Anweisungen halten. Lg

  • Das ist eine interessante Methode, zu der ich mit gerne das Formular herunterladen möchte, aber beim Klick auf den Link kommt die Aussage, dass ich keine Rechte dazu habe ….
    :-(

    • Barbara Pötter
      Barbara Pötter schreibt am 29. Juli 2014

      Hallo Beate,
      das ist super, dass Sie uns da direkt schreiben. Da war tatsächlich der Fehlerteufel unterwegs ;-) Jetzt funktioniert der Link aber wirklich :-)
      Viel Spaß beim Ausprobieren!
      Lieben Gruß,
      Barbara

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