Was kann ich tun, um mehr von dem zu bekommen, was ich will?

Wollen Sie etwas in Ihren Leben ändern? Hier finden Sie 3 Ideen dazu, die für mich persönlich wunderbar funktionieren.

(1) Klarheit schaffen

Wenn wir unser Leben in die Hand nehmen möchten, besteht der erste Schritt immer darin, Klarheit zu schaffen. Zuerst muss ich herausfinden, wo ich im Augenblick stehe und wo ich so ungefähr hinmöchte. Wenn ich meinen Wünschen und Bedürfnissen näher kommen will, muss ich diese Wünsche und Bedürfnisse natürlich erst mal kennen.

Logisch? Schon. Aber trotzdem lassen viele Menschen diesen Schritt aus. Sie investieren statt dessen viel Zeit und Energie in Ziele, die gar nicht ihre eigenen sind. Beruf, Haus, Kinder, Studium, Karriere – alles keine schlechten Sachen, wenn man sie wirklich will. Vieles wollen wir aber gar nicht selbst, sondern wir verfolgen die Ziele einfach, weil es alle anderen auch tun.

Genauso viele Menschen strampeln sich ab, nur um einen Zustand aufrecht zu erhalten, der ihnen überhaupt nicht gut tut. Der Sicherheit wegen. Aus Angst vor Veränderung.

Es hilft nichts: Wenn ich etwas ändern will, muss zuerst herausfinden, WAS ich ändern will. Dabei können Ihnen die folgenden Fragen helfen:

  • Wo möchte ich hin?
  • Wovon möchte ich mehr und wovon weniger?
  • Was ist die größte Quelle von Frust und Schmerz in meinem Leben?
  • Was will ich anstelle dessen?
  • Was brauche ich, um glücklich und zufrieden zu sein?

(2) Kleine Schritte gehen

Die meisten von uns sind ungeduldig. Wenn wir etwas wollen, dann wollen wir es heute und wir wollen gleich alles. Also nicht nur ein Stück Schokolade, sondern gleich die ganze Tafel. Diese Einstellung ist menschlich, aber sie führt oft dazu, dass wir im Leben letztenendes gar nichts bekommen.

Wenn wir unser Leben in die Hand nehmen wollen, ist es deswegen in den meisten Fällen besser, viele kleine positive Veränderungen durchzuführen, wieder und immer wieder. Es ist besser, weil nahezu alle Menschen im Gehirn einen Teil haben, der sich mit allen Mitteln gegen zu große Veränderungen wehrt und diese Veränderungen unbewusst sabotiert. Und je größer die Veränderung, desto größer die inneren Widerstände dagegen.

Deswegen sind kleine Schritte so nützlich, um unter dem Radar dieses Veränderungs-Verhinderers in uns zu bleiben.

Fragen die einem hier helfen:

  • Wovon möchte ich mehr?
  • Was wäre ein ganz kleiner, schmerzfreier, nahezu anstrengungsloser Schritt, um mehr davon zu bekommen?
  • Wie kann ich mich daran erinnern, diesen Schritt auch wirklich zu gehen?
  • Wie kann ich mich daran erinnern und dafür sorgen, dass ich mir diese Fragen erneut stelle, sobald mein erster kleiner Schritt erledigt ist?

Wenn Sie sich in einem endlosen Zyklus diese Fragen wieder und wieder stellen und in kleinen Schritten vorangehen, werden kleine Wunder passieren und Sie werden immer mehr von dem bekommen, was Sie sich wünschen.

Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich?

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(3) Innere Konflikte auflösen

Das eigene Leben in die Hand zu nehmen, das bedeutet auch, die eigenen Probleme aktiv anzugehen und zu lösen.

Die meisten von uns sind ja ziemlich gute Problemlöser und wir können Probleme zielsicher aus der Welt schaffen. Aber es gibt für so ziemlich jeden von uns bestimmte Probleme, bei denen wir feststecken und wieder und wieder scheitern. Manchmal sogar über Jahre hinweg.

In den allermeisten Fällen steckt dann hinter diesem Problem ein ungelöster, innerer Konflikt. Damit meine ich, dass Sie zwei Dinge gleichzeitig wollen oder brauchen, die sich gegenseitig widersprechen.

  • Ich will leckeres Essen und Süßigkeiten genießen, aber ich will auch schlank sein.
  • Ich will beruflich erfolgreicher sein, ich will mich aber auch nicht so anstrengen.
  • Ich will neue Freunde kennenlernen, aber ich will auch nicht aus dem Haus raus.
  • Ich will ein aufgeräumtes und sauberes Zuhause und ich will mich nicht mit Hausarbeiten beschäftigen.

Solche sich widersprechenden Ziele führen nicht selten dazu, dass wir jahre- oder sogar jahrzehntelang mit einer Sache kämpfen, ohne sie jemals in den Griff zu bekommen. Mal ist es besser, dann fallen wir wieder zurück in unsere alten Muster. Und unser Frust wird größer und größer.

Oft ist es schon viel wert, diese inneren Konflikte überhaupt erst einmal als solche wahrzunehmen und diese zu akzeptieren. Dadurch verschwinden nicht wenige der Konflikte schon von alleine.

Häufig sind auch die Gedanken, die zu unserem inneren Konflikt führen irrational. D.h. nicht die Realität erzeugt den Konflikt, sondern nur unsere etwas verschrobene Sichtweise auf die Realität. In diesem Fall können Sie die Gedanken hinterfragen, die zu dem inneren Konflikt führen. Hier hilft zum Beispiel die Methode TheWork. Durch das systematische Hinterfragen des Konflikt kann sich dieser auflösen und wir sind frei.

Fragen, um inneren Konflikten auf die Spur zu kommen:

  • Mit welchen Problemen kämpfe ich schon lange?
  • Was will ich anstelle des Problems und warum bekomme ich es nicht hin?
  • Gibt es hier zwei Ziele, die sich gegenseitig widersprechen? Welche?

Ich hoffe, diese 3 Ideen helfen Ihnen dabei, mehr von dem zu bekommen, was Sie sich wünschen. Viel Glück dabei.

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Kommentare

  • Hallo Ralf
    Ja, alles beginnt mit Klarheit: Was will ich überhaupt? Wo stehe ich? Wenn man nicht weiß, wo man steht kommt man auch nirgendwo hin. Das ist wie mit einem Navi. Erst mal wissen, wo man ist …
    Viel Erfolg, Ulrich

  • Hallo Ralf,
    zwei Seelen schlagen ach in meiner Brust … – und vermutlich trifft das auf sehr viele Menschen zu.
    Wie oft möchte man “das Eine”, ohne “das Andere” endgültig loszulassen, selbst wenn man schon länger erkannt hat, das es einem nicht (mehr) gut tut. Aber es ist halt vertraut.
    Der Artikel von Ralf war super, der Kommentar von Stephan ebenfalls. Ich werde darüber heute noch ein bisschen nachdenken.
    Wünsche allen Lesern noch einen schönen Sonntag – Gertrud T.

  • Hallo Ralf,

    was für ein großartiger Artikel!
    Du hast mir wieder einmal vor Augen geführt dass es nicht möglich ist etwas “neues” zu haben ohne das “alte” loszulassen.

    (…Ich will beruflich erfolgreicher sein, ich will mich aber auch nicht so anstrengen.
    •Ich will neue Freunde kennenlernen, aber ich will auch nicht aus dem Haus raus…)

    Ich bin sogar der Meinung das man mit dem neuen immer scheitern wird solange man sich vom alten nicht komplett gelöst und losgelassen hat. Solange wie man sich immer eine Hintertür offen hält um zum “alten” zurück zu kehren wird das neue Unternehmen scheitern oder zumindest nicht so erfolgreich verlaufen wie es könnte.

    Hier fällt mir ein guter Freund ein mit dem ich gestern gesprochen habe. Er wird im April für mind. 1 Jahr nach Argentinien gehen um sich dort ein Unternehmen aufzubauen.
    Nun kämpft er damit seinen bisherigen Job komplett aufzugeben (Es würde für ihn auch die Möglichkeit bestehen 1 Jahr Urlaub zu nehmen – Dem stimmt der Arbeitgeber zu)

    Wenn er letzteres tut, so lässt er sich eine Hintertür offen – Wenn das Unternehmen sich nicht so entwickelt wie erhofft kann er ja jederzeit zurück nach Deutschland um in seinem alten Job weiter zu arbeiten.
    Aber so geht er innerlich schon davon aus dass das neue Unternehmen scheitern wird.

    Mann kann nicht beides haben! Mann kann nicht an der Sicherheit des bisherigen (Jobs) festhalten und mit Vollgas ein neues Unternehmen aufbauen. Solange man das versucht wird man feststellen dass das alte einem festhalten und zurückhalten wird.

    Verbrennt Eure Schiffe! Dann führt kein Weg mehr zurück und Ihr MÜSST erfolgreich werden.
    (Erfolg ist hierbei für jeden etwas anderes (Job, Beziehung… Wie Ralf oben schon erwähnte)

    Und nochmal vielen vielen Dank für den super Artikel Ralf.

    Euch allen noch einen schönen Sonntag und morgen einen super Start in die neue Woche… :)

    Bis dann…
    Stephan

  • Hallo Ralf,

    was für ein großartiger Artikel!
    Du hast mir wieder einmal vor Augen geführt dass es nicht möglich ist etwas “neues” zu haben ohne das “alte” loszulassen.

    (…Ich will beruflich erfolgreicher sein, ich will mich aber auch nicht so anstrengen.
    •Ich will neue Freunde kennenlernen, aber ich will auch nicht aus dem Haus raus…)

    Ich bin sogar der Meinung das man mit dem neuen immer scheitern wird solange man sich vom alten nicht komplett gelöst und losgelassen hat. Solange wie man sich immer eine Hintertür offen hält um zum “alten” zurück zu kehren wird das neue Unternehmen scheitern oder zumindest nicht so erfolgreich verlaufen wie es könnte.

    Hier fällt mir ein guter Freund ein mit dem ich gestern gesprochen habe. Er wird im April für mind. 1 Jahr nach Argentinien gehen um sich dort ein Unternehmen aufzubauen.
    Nun kämpft er damit seinen bisherigen Job komplett aufzugeben (Es würde für ihn auch die Möglichkeit bestehen 1 Jahr Urlaub zu nehmen – Dem stimmt der Arbeitgeber zu)

    Wenn er letzteres tut, so lässt er sich eine Hintertür offen – Wenn das Unternehmen sich nicht so entwickelt wie erhofft kann er ja jederzeit zurück nach Deutschland um in seinem alten Job weiter zu arbeiten.
    Aber so geht er innerlich schon davon aus dass das neue Unternehmen scheitern wird.

    Mann kann nicht beides haben! Mann kann nicht an der Sicherheit des bisherigen (Jobs) festhalten und mit Vollgas ein neues Unternehmen aufbauen. Solange man das versucht wird man feststellen dass das alte einem festhalten und zurückhalten wird.

    Verbrennt Eure Schiffe! Dann führt kein Weg mehr zurück und Ihr MÜSST erfolgreich werden.
    (Erfolg ist hierbei für jeden etwas anderes (Job, Beziehung… Wie Ralf oben schon erwähnte)

    Und nochmal vielen vielen Dank für den super Artikel Ralf.

    Euch allen noch einen schönen Sonntag und morgen einen super Start in die neue Woche… :)

    Bis dan…
    Stephan

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