Was mir guttut, wenn´s mir schlecht geht (Wanda Dammann)

„Was mir guttut, wenn’s mir schlecht geht. Wenn meine Seele Hilfe braucht“ – von Wanda Dammann – Freiburg i. B.: Kreuz Verlag, 2012 – 180 S. – ISBN: 978-3-451-61121-6 – 14,99 €

Fast jeder kommt mal in eine Situation, in der es ihm richtig schlecht geht. Eine ausgewachsene Lebenskrise, eine schwierige Trennung, das Gefühl, einfach nicht mehr weiter zu können, oder auch ein Schicksalsschlag, wie der Tod eines nahestehenden Menschen. All das kann dazu führen, dass man sich nach Hilfe sehnt. Und sich fragt: Was kann mir jetzt bloß helfen? Was kann ich machen, damit ich mich nicht mehr so hilflos, traurig oder verzweifelt fühle?

In dem Buch „Was mir guttut, wenn’s mir schlecht geht“ findet man eine Fülle möglicher Antworten auf diese Fragen. Es will helfen, einen wohltuenden Umgang mit allem Schrecklichen zu entwickeln, das einem widerfahren kann. Sodass man sich in einer schweren Situation selbst stärken und ermutigen kann. Dabei geht es nicht darum, die schlechten Gefühle unbedingt wegzubekommen. Oft ist es ja wichtig, belastende Gefühle erst einmal auszuhalten und durchzustehen. Und auch dafür hat die Autorin hilfreiche Anregungen.

Beeindruckend ist die große Bandbreite an Tipps, Handlungsmöglichkeiten und Anregungen, die das Buch vorschlägt. Es gibt konkrete Hilfestellungen, wie man z.B. einen ermutigenden Brief an sich selbst (Erinnerungsbrief) schreiben kann, seinem Körper etwas Gutes tut oder sich mit Freunden trifft, ohne sich zu überfordern. Dabei bleibt die Autorin nicht bei oberflächlichen „Wellness-Tipps“ stehen, sondern thematisiert auch eine große Bandbreite problematischer Gefühle. So gibt sie auch praktische Hinweise für Menschen, die einsam sind und darunter leiden. Oder hat Ideen, was sich ganz konkret tun lässt, wenn man sich zeitweise wie abgeschnitten von sich selbst fühlt. Also im wörtlichen Sinne neben sich steht.

Ein großer Vorteil dieses Ratgebers ist, dass er dem Leser ganz kleine Schritte aufzeigt, mit denen sich viel bewegen lässt. Man muss nichts Großes bewirken, um sich besser zu fühlen oder mit einer schwierigen Situation zurechtzukommen. Es ist nicht notwendig, ein ganzes Konzept zu befolgen, sondern jeder kann sich aus dieser gut gefüllten Selbsthilfe-Sammlung auswählen, was für ihn vielleicht passen könnte. Die lebensnahen Beispiele machen Mut, die Tipps und Anregungen wirklich auszuprobieren. Und auch wenn man an seiner Situation gerade nichts ändern kann, die Last schwer auf den Schultern liegt oder sich ein Abgrund vor einem auftut: Mit diesem Buch kann jeder ein paar kleine Schritte gehen, um sich selbst ein kleines bisschen besser zu fühlen. Sodass die Last leichter zu tragen ist.

Besonders gut gefallen hat mir der liebevolle und freundliche Ton der Autorin. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, einer ganz besonders verständnisvollen Freundin gegenüberzusitzen. Einer, die mir in einer schwierigen Zeit geduldig zuhört. Bei der es einfach in Ordnung ist, so zu sein, wie ich mich grad fühle. Und die mir hilft, das Bestmögliche für mich zu tun. Sodass ich mir selbst guttun kann, auch wenn ich gerade sehr verzweifelt bin und es mir richtig schlecht geht. Auf diese Weise hilft einem das Buch schon beim Lesen, innerlich ruhiger zu werden.

Ein wunderbar hilfreicher Ratgeber, den man einem lieben Menschen, der gerade vom Leben besonders gebeutelt wird, auch als Geschenk mitbringen kann.

Bewertung: PunktPunktPunktPunktPunkt

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