Was wollen Sie in der Welt sehen?

"Niemals in der Welt wird der Hass durch den Hass vertrieben. Niemals wird unter den Menschen die Gewalt durch Gegengewalt beendet. Niemals können wir Verletzungen durch Rache und Vergeltungen wiedergutmachen. Es bleibt uns nur der Weg der Versöhnung, der Weg des Loslassen und der Verzeihung. Dies ist die tiefe Weisheit des Lebens."

— Buddha

Es ist auffällig, dass Menschen oft versuchen, etwas im Leben wegzubekommen, in dem sie mehr davon in die Welt setzen. Wenn uns jemand doof anmacht, poltern wir meist zurück. Wenn wir betrogen werden, überlegen wir bei der nächstbesten Gelegenheit, wie wir uns einen Vorteil verschaffen können. Wenn wir verletzt werden, lassen wir unseren Frust bei jemand anderem aus.

Dieses Verhalten scheint zutiefst menschlich zu sein. Und vielleicht gerade deshalb ist es sinnvoll, diese Automatismen zu durchbrechen. Denn fühlen wir uns gut damit, wenn wir wütend auf jemanden sind? Wenn wir unversöhnlich sind und Rachepläne schmieden? Wenn wir genau das machen, was wir eigentlich ablehnen? Nein, tun wir nicht.

Ich erwische mich z.B. immer wieder selbst, wie ich aggressiv reagiere, wenn mich jemand auf der Straße schneidet oder mir die Vorfahrt nimmt. Dann schimpfe ich wie ein Rohrspatz noch viele Kilometer hinterher und nehme die schlechte Laune vielleicht sogar noch mit, wenn ich aus dem Auto steige. Und damit setze ich noch mehr von dem in die Welt, was ich nicht will.

Immer öfter gelingt es mir allerdings, meine Wut loszulassen und dieser Person innerlich einen schönen Tag zu wünschen. Und dann fühle ich mich so viel besser, als wenn ich auf meinem Recht und meiner Wut bestehe – ich kann dann nach so einer Sache sogar richtig gute Laune bekommen!

Wir müssen es gar nicht so hoch aufhängen, wie es in dem Buddha-Zitat klingt… – das Prinzip Negatives eben gerade nicht mit Negativem, sondern mit etwas Positivem zu beantworten, können wir im Kleinen in unserem Alltag umsetzen. Ich bin mir sicher, dass es dazu bei jedem von uns unendlich viele Gelegenheiten gibt.

Überlegen Sie doch gleich einmal, wie Sie das nächste Mal reagieren möchten,

  • wenn Ihnen jemand einen Parkplatz vor der Nase wegschnappt,
  • wenn Sie merken, dass Sie 20,- EUR verloren haben,
  • wenn Ihr Kollege Sie wegen eines Fehlers anranzt,
  • wenn Ihr Partner zu spät kommt
  • und…. und… und…

Sie können weiterhin automatisch mit negativen Gefühlen reagieren oder einfach mal einen netten Gedanken oder ein positives Gefühl für den anderen testen. Probieren Sie es aus und nehmen Sie bewusst wahr, wie Sie sich dann fühlen.

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