Welchen Wolf füttere ich?

Zu Beginn eine kurze Übung:

Halten Sie kurz inne und spüren Sie: Wie bin ich jetzt? Aufgeregt oder gelangweilt? Satt oder hungrig? Ist mir warm oder kalt? Habe ich Ruhe oder bin ich in Eile?
Schließen Sie kurz die Augen und spüren Sie das, was gerade da ist.

Und nun eine zweite Frage:
Denken Sie, dass Sie selbst dafür verantwortlich sind, was Sie empfinden? Glauben Sie, dass Sie selbst zu 100 Prozent beeinflussen können, wie es Ihnen geht?
Denken Sie kurz nach und schreiben Sie die Antwort gern auf.

Zwei Wölfe in unserem Herzen

Eine Indianerweisheit sagt, in unseren Herzen tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen.

Der eine Wolf ist böse. Seine Waffen sind Angst, Ärger, Neid, Eifersucht, Sorgen, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.

Der andere Wolf ist gut. Seine Waffen sind die guten Dinge, wie z. B. Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.

Stellen Sie sich Ihr Herz vor und die beiden Wölfe, die da wohnen. Wollen Sie wissen, welcher der beiden Wölfe gewinnt?

Die Antwort ist einfach. Es gewinnt der Wolf, den Sie füttern.

Wie ich mich fühle, ist meine Entscheidung

Ganz viele Menschen denken, dass Gefühle entstehen, weil uns etwas passiert. Ich bin zum Beispiel unzufrieden, wenn der Bus nicht pünktlich kommt und ich im Regen stehe. Oder ich fühle mich verärgert, weil meine Tochter nicht anruft. Doch unsere Gefühle entstehen vielmehr durch unsere Bewertung der Situation, in der wir uns befinden, und durch unsere Gedanken.

Das bedeutet, in gleicher Situation können zwei verschiedene Menschen komplett unterschiedliche Gefühle bekommen. Der Bus kommt nicht und ich werde gerade nass im Regen? Super, dann kann ich ja prüfen, ob meine Jacke wirklich so wasserabweisend ist, wie die Werbung das behauptet!

Zeitlich befristete Umstände sind nämlich keineswegs eine bleibende Realität, und vom Mond aus gesehen sind all diese Probleme sowieso klitzeklein. Stehen Sie an der Bushaltestelle im Regen, so ist es ganz und gar Ihre Entscheidung, welchen Wolf Sie füttern und ob Sie sich darauf fokussieren, wie ungerecht und traurig Ihr Leben ist, oder ob Sie sich darauf freuen, die nassen Schuhe auszuziehen und den Abend mit einer Tasse Tee und guter Musik ausklingen zu lassen.

Ich entscheide selbst, wie ich mich fühle. Jede einzelne Minute.

Schreib dich glücklich…

Es gibt eine bestimmte Art, ein Tagebuch zu schreiben. Eine Art, die dich wirklich voran bringt. Ein Tagebuch, das dich heilen kann. Pure Selbsterkenntnis. Und jede Menge Spaß: Projekt: Tagebuch.

Stärken stärken statt Schwächen schwächen

Die sind immer da, unsere beiden Wölfe. Sie schauen uns an, kämpfen um unsere Gunst. Stellen Sie sich vor, Sie laufen mit einer Taschenlampe im Dunklen und leuchten nur auf positive und fröhliche Objekte. Damit „füttern“ Sie nur den guten Wolf. Nehmen Sie all die netten und fröhlichen Objekte bewusst wahr! Entdecken Sie, wie viel Gutes in Ihrer aktuellen Situation präsent ist. Der andere Wolf ist immer noch da, doch er bekommt keine Aufmerksamkeit, kein „Futter“ und kann mich dadurch nicht ablenken.

Worauf ich mich fokussiere, das wächst, wird größer und stärker, wird zur Gewohnheit.

Füttere ich den bösen Wolf, wird dieser in mir präsent, mein Gesichtsausdruck und meine Körperhaltung folgen meinen Gedanken – und das steckt die Menschen um mich herum an. Denn wir Menschen, wir spiegeln das Verhalten des Menschen, der vor uns steht. Und wie reagieren Menschen auf jemanden, der mit einem Böser-Wolf-Gesichtsausdruck durch die Gegend läuft? Sind sie freundlich zu ihm? Geben sie ihm gern, wonach er fragt? Oder beißen sie zurück?

Alles, was Sie meinen nicht zu können, nicht zu mögen, nicht zu haben – lassen Sie es im Dunklen. Halten Sie Ihre innere Taschenlampe stattdessen auf alles, was Ihnen gut gelingt und worin Sie bereits gut sind. Stärken Sie Ihre Stärken und zeigen Sie der Welt, wie großartig Sie als Person sind. Füttern Sie also den guten Wolf in sich.

Täglich den guten Wolf füttern

Die Formel ist simpel: Tun Sie es täglich. Holen Sie sich täglich ein Puzzleteil Ihres Lebens aus einer Situation, in der Sie sich großartig gefühlt haben. Atmen Sie tief ein und aus, bewegen Sie den Körper und merken Sie, wie die Gedanken von der Situation geflutet werden. Sie sind ganz und gar in diesem positiven Erlebnis.

Machen Sie es jeden Tag. Jeden Tag, an dem Sie sich großartig fühlen wollen. Es wird Ihnen nicht sofort gelingen, denn an dieser Stelle müssen sich erst mal „Muskeln“ bilden. Eins ist sicher: Je mehr Sie Ihre positiven Gefühle pflegen, umso stärker werden diese und umso häufiger spüren Sie sie.

So wie wir uns die Zähne putzen, können wir auch unsere Gedankenwelt reinigen, indem wir nur den guten Wolf füttern und ihn siegen lassen.

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Über Nadja Petranovskaja

Nadja Petranovskaja glaubt daran, dass wir Menschen einen Großteil unseres Potenzials nicht ausleben und nicht unser eigenes Leben leben. Die Klarheit darüber zu erlangen, wer wir sind und wozu wir fähig sind, hilft im beruflichen und im privaten Umfeld und ist Voraussetzung dafür, das Leben in Griff zu bekommen und unsere Träume und Projekte zu verwirklichen.

In ihrem Blog schreibt Nadja Petranovskaja über Produktivität und Selbstmanagement, über unsere Möglichkeiten und manchmal auch bloß über den Sinn des Lebens: http://petranovskaja.com/hi/

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Kommentare

  • Hallo und danke für den schönen Artikel,

    … auch ich füttere den “guten Wolf” sehr gerne und bin traurig, wenn der “böse Wolf” hinzukommt und dann manchmal doch das ganze Futter frisst :) …

    Ein Text, den ich vor einigen Jahren geschrieben habe, passt vielleicht zu manch einem Kommentar hier, wenn es um die rosarote Brille geht:

    Es ist die selbe Zeit deines Lebens, ob Du sie weinend oder lachend verbringst – Du hast die Wahl, jederzeit! :)

    Ich glaube, es geht auch in der Geschichte mit dem Wolf nicht um die rosarote Brille – sondern vielmehr um die WAHL, wie wir mit Situationen umgehen möchten. Also nicht, um einen Krieg oder sonstige Ausbeutung “schön zu reden” “gut zu finden” … , sondern darum, wie gehe ich emotional damit um, DASS es so etwas gibt.

    Liebe Grüße
    Patricia Lynn Bennett

  • Ich finde,daß das Thema und die Kommentare total super sind -und wie wahr!Das Thema kann nur lauten-“füttere den weißen Wolf sowie den schwarzen -und du bis eins mit dir-und mußt dich nie selbst verleugnen.
    Alles Gute und Liebe
    Dorli

  • Am Sonntag mittag mal was zum Augenzwinkern ;-). Wenn ich das so lese, dann tut mir glatt der “böse Wolf” leid und ich denke, der braucht auch sein Futter.

    Und jetzt zum provozieren: Warum sollte ich den Menschen immer positiv begegnen? Wenn man sich umsieht, bekommt man ganz viel negatives zurück.

    Ich würde und möchte NUR den Menschen “Gutes” tun, die es auch verdient haben. Der Rest kann mich mal, ehrlich gesagt, denn der nimmt auch keine Rücksicht!

  • Danke für den Artikel und die Erinnerung…ich gehöre zu den Menschen, die tendenziell immer eher das Problematische sehen und denen es gut tut, auch die andere Seite immer wieder sehr bewusst in den Focus zu rücken…Und ich denke, dass es sicher immer und in jeder Situation gut ist, die ‘Segnungen’ nicht aus dem Blick zu verlieren und es ist wunderbar, dass es Menschen gibt, denen das ganz oft gelingt. Dennoch gibt es manchmal Situationen, wo ich eine ‘erweiterte Variante’ vermisse. Ich denke an eine Bekannte, die gerade – nach Monaten allerschlimmster Schmerzen, dem körperlichen Verfall, dem zurücklassen müssen ihrer Lieben, mit Metastasen durchzogen, gestorben ist. Viel zu jung, mit einem Sohn, der das alles überhaupt nicht fassen kann….
    Und ja, natürlich kann man jetzt sagen, dass sie doch zufrieden sein darf, dass da liebende Menschen an ihrem Bett waren, ihr über Monate beigestanden haben und natürlich könnte man diese todkranke Menschen ermutigen, das, was irgendwo noch heil ist, zu sehen und zu finden, aber ihnen zu sagen, den Lichtstrahl nicht auf das Dunkle zu richten, kommt mir doch zu einfach vor, denn der Schmerz, die Angst, die Wut sind ja auch da, sind im Körper tief verankert und vielleicht wäre es dann auch gut und wichtig (auch im Sinne von Schattenarbeit) sich diesen Gefühlen zuzuwenden, sie – die ja genauso berechtigt sind, zu fühlen, wahrzunehmen, zu integrieren, ohne sie aber zum Alles-bestimmenden zu machen und mehr als nötig zu ‘bebrüten’….
    Was heißt, den Lichtstrahl nur auf den guten Wolf zu richten, wenn man eine Biopsie hatte und auf das Ergebnis wartet? Hoffen…, klar, aber alles andere verdrängen/nicht anschauen? Der Angst keinen Raum geben, sie im Dunkeln lassen? Ich glaube nicht, dass man sie ‘wegmachen’ kann, indem ich den Lichtstrahl nicht dahin richtet, sie wird im Innern weiter wirken….

    Grundsätzlich finde ich den ‘Wölfe’ – Ansatz sehr gut und dienlich und im positiven Sinne absolut lebensverändernd – aber wie er in Extremsituationen des Lebens friedvoll anzuwenden ist, das darf ich noch lernen ;) – und wäre durchaus nicht abgeneigt, dazu auch mal einen Artikel zu lesen ;)…es gibt da ja sicher einiges (Viktor Frankl usw.) aber ich persönlich komme immer wieder an meine Grenzen und auch in Wut, wenn ich unvorstellbares Leid sehe (wie oben beschrieben) und dann jemand zu dem Sterbenden der Angst hat und leidet sowas sagt wie: du musst halt nur den Lichtschein auf den richtigen’ Wolf’ richten und du fühlst dich gut (was ja auch eine gewisse ‘Selbst-schuld’ implizieren würde, wenn es jemanden im Angesicht seines nahenden Todes und unerträglicher Schmerzen dennoch schlecht geht… war er doch scheinbar nicht willens oder in der Lage, auf den richtigen Wolf zu setzen…)

    Ich denke – ich weiß, was Sie meinen und worauf Sie hinaus wollen, aber ich denke, es ist auch immer wichtig, umsichtig mit (allgemeinen)Empfehlungen zu sein….

  • Langfristig ist das Gute stärker als das Böse weil das Böse bloß der Mißbrauch des Guten ist.

    Zitat: Kdnl. Ch. Schönborn

  • “Alles, was Sie meinen nicht zu können, nicht zu mögen, nicht zu haben – lassen Sie es im Dunklen. Halten Sie Ihre innere Taschenlampe stattdessen auf alles, was Ihnen gut gelingt und worin Sie bereits gut sind. Stärken Sie Ihre Stärken…”
    Ja, das ist richtig, doch wie wäre es noch einen Schritt weiter zu gehen und zu gucken, was ist das Gute an der Situation etwas nicht zu haben? Oder wie kann ich das, was ich nicht kann, entwickeln?
    Dieser Blick neutralisiert die emotionale Bewertung. Es ist gut, erst einmal vom Negativfocus, ‘das Glas ist halb leer’, in ‘das Glas ist halb voll’ zu wandeln. Mit dieser entwickelten Kompetenz, in zwei Richtungen zu schauen, sind Sie bald in der Lage, das Glas als ‘gefüllt’ zu erkennen und selbstverantwortlich die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten. Diese Sicht schließt übrigens die Ursprungsgeschichte nicht aus und vermittelt meiner Meinung nach auch eine gewisse Neutralität den Gefühlen gegenüber. Hier die Geschichte, so dass es jeder für sich selbst “bewerten- rosarot oder schwarz” ;)) kann:
    “Schweigend saß der Cherokee Großvater mit seinem Enkel am Lagerfeuer und schaute nachdenklich in die Flammen. Die Bäume um sie herum warfen schaurige Schatten, das Feuer knackte und die Flammen loderten in den Himmel.

    Nach einer einer gewissen Zeit meinte der Großvater: „Flammenlicht und die Dunkelheit, wie die zwei Wölfe die in unseren Herzen wohnen“.

    Fragend schaute ihn der Enkel an.

    Daraufhin begann der alte Cherokee seinem Enkel eine sehr alte Stammesgeschichte von einen weißen und einem schwarzen Wolf zu erzählen.

    „In jedem von uns lebt ein weißer und ein schwarzer Wolf. Der weiße Wolf verkörpert alles was gut, der Schwarze, alles was schlecht in uns ist. Der weiße Wolf lebt von Gerechtigkeit und Frieden, der Schwarze von Wut, Angst und Hass.

    Zwischen beiden Wölfen findet ein ewiger Kampf statt, denn der schwarze Wolf ist böse – er steht für das negative in uns wie Zorn, Neid, Trauer, Angst, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Schuld, Groll, Minderwertigkeit, Lüge, falscher Stolz und vieles mehr

    Der andere, der weiße Wolf ist gut – er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Freundlichkeit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Wahrheit und all das lichte in uns.

    Dieser Kampf zwischen den beiden findet auch in dir und in jeder anderen Person statt, denn wir haben alle diese beiden Wölfe in uns.“

    Der Enkel dachte kurz darüber nach und dann fragte er seinen Großvater, „Und welcher Wolf gewinnt?“

    Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst.

    Nur bedenke, wenn du nur den weißen Wolf fütterst, wird der Schwarze hinter jeder Ecke lauern, auf dich warten und wenn du abgelenkt oder schwach bist wird er auf dich zuspringen, um die Aufmerksamkeit zu bekommen die er braucht.

    Je weniger Aufmerksamkeit er bekommt, umso stärker wird er den weißen Wolf bekämpfen. Aber wenn du ihn beachtest, ist er glücklich. Damit ist auch der weiße Wolf glücklich und alle beide gewinnen. Das ist die große Herausforderung eines jeden von uns… das innere Gleichgewicht herzustellen.

    Denn der schwarze Wolf hat auch viele wertvolle Qualitäten – dazu gehören Beharrlichkeit, Mut, Furchtlosigkeit, Willensstärke und großes intutives Gespür, Aspekte, die Du brauchst in Zeiten, wo der weiße Wolf nicht weiter weiß, denn er hat auch seine Schwächen.

    Du siehst, der weiße Wolf braucht den schwarzen Wolf an seiner Seite. Beide gehören zusammen. Fütterst du nur einen verhungert der andere und wird unkontrollierbar. Wenn du beide fütterst und pflegst wird es ihnen gut tun und ein Teil von etwas Größerem, das in Harmonie wachsen kann.

    Füttere beide und du musst deine Aufmerksamkeit nicht auf den inneren Kampf verwenden müssen. Und wenn es keinen inneren Kampf gibt, kann man die innere Stimme, der alles wissenden Führer hören, die dir in jeder Situation den richtigen Weg deutet.

    Frieden, mein Sohn, ist die Mission der Cherokee, ist das Leben. Ein Mann, der den schwarzen und weißen Wolf in Frieden in sich hat, der hat alles.

    Ein Mann, der in seinen inneren Krieg gezogen wird, der hat nichts. Dein Leben wird davon bestimmt, wie du mit deinen gegnerischen Kräften umgehst. Lass nicht den einen oder anderen verhungern, füttere sie beide und beide gewinnen.“”

    • Kirstin schreibt am 24. August 2014

      Danke für diese ‘Komplettierung’…leider habe ich sie erst gelesen, als ich meinen Kommentar unten schon geschrieben hatte :)….so fühlt es sich für mich ganz stimmig und richtig an ….

      Einen schönen Sonntag – an alle (natürlich)!

    • Elisabeth schreibt am 24. August 2014

      Die Ursprungs-Geschichte finde ich um einiges besser. Unser Kantonswappen ist zwar schwarz-weiss, aber ich liebe die schwarz-weiss-Betrachtungen nicht so. Da habe ich zu viele Situationen erlebt, wo einfach schwarz gemalt wurde. Manchmal wäre ich froh, wenn sich der schwarze Wolf weniger zeigen würde, vor allem mit Günther, dem inneren Schweinehund. Versuche, den weissen Wolf etwas mehr zu füttern.

  • Wunderbar auf den Punkt gebracht! Nur den guten Wolf füttern. Werde den Artikel auch weiterreichen. Bis dann und Gruß

  • Hallo,
    mir hat der Artikel gut gefallen. Ich fand es am Anfang auch schwierig immer nur den guten Wolf zu füttern, aber wenn man es eine Zeitlang
    versucht, geschieht es schon fast unbewußt. Auch finde ich nicht, dass
    man das Negative nicht sehen will, man schenkt ihm nur nicht mehr so viel Beachtung und hat viel mehr Energie zur Verfügung.
    Liebe Grüße, Roswitha

  • Danke für den anschaulichen Beitrag, habe ihn mir ausgedruckt und lege ihn griffbereit, damit ich in Situationen nachlesen kann wo ich spüre, dass ich gerade mal wieder den falschen Wolf füttere…

  • Liebe Nadja,
    mir hat der Artikel gut gefallen. Ich habe ihn ausgedruckt, deinen Namen dabei gelassen und gebe ihn an meine Schüler weiter. Da ich gerade ein Training mit Langzeitarbeitslosen mache, ist die Geschichte mit den zwei Wölfen perfekt für diese Menschen.
    Ich persönlich liebe die Neutralität, die “Farblosigkeit” wie Ismir Übel es sehr gut beschrieben hat. Denke, das es je nach Wissensstand und Situation sehr hilfreich sein kann. DANKE schön und einen feinen Restsonntag an @lle hier. Sarah

    • Nadja Petranovskaja schreibt am 5. September 2014

      liebe Sarah, danke für deine Rückmeldung! Ich habe mich sehr darüber gefreut :)

  • Ihr Beitrag mit dem Wolf -füttern hat mir sehr gut gefallen, ja es spiegelt sich so manches im Leben, man fühlt sich wirklich besser wenn man immer denn guten Wolf füttert, und das Umfeld ist dann auch positiver gestimmt, jeder hat es in der Hand wie man sich fühlt.
    Man muss es nur zulassen.

  • Dieser Vergleich mit dem “Wolf füttern” gefällt mir sehr. Ich weiß sehr wohl was negative Gedanken mit mir anrichten können. Leider gelingt es mir noch nicht sehr gut mich mehr darauf zu konzentrieren den guten Wolf zu füttern, aber ich arbeite daran.
    Den “guten Wolf” zu füttern erscheint mehr jedenfalls leichter zu sein, als in positiven und negativen zu denken.
    Danke dafür.

  • Mir gehen diese ganzen Alles-Positiv-Seher-und-Motivierer einfach nur auf den Keks. Man muss wirklich nicht ständig alles nur negativ sehen, aber ein wenig Realismus hat noch nie geschadet – und dazu gehört eine neutrale Sichtweise, bzw. das Betrachten der positiven wie auch der negativen Aspekte. Alles in rosa zu tünchen ist letztlich genauso doof wie ständig in schwarz zu malen. Es lebe die Farblosigkeit!

    • Sarah Croé schreibt am 24. August 2014

      Hallo Ismir,
      kann dich gut verstehen. Mir geht dieses Gesäusel über “positives Denken” schon lange auf den Keks. Bedenke aber bitte, das es Menschen gibt und davon nicht wenige, denen ein solches Beispiel einfach hilfreich ist. Für mich hat das dann was mit Respekt zu tun.
      Nette Grüße
      Sarah

    • Susanne schreibt am 25. August 2014

      Hallo,
      jaja und da ist er schon wieder, der Wolf… welcher? mal nachdenken :)
      Zum Einen: Immer alles durch die rosa Brille zu sehen, ist nicht wirklich die klügste Lebenseinstellung. Über eine stark befahrene Straße zu laufen ohne zu schauen aus der Überzeugung heraus, dass einem nix passieren kann, könnte schief gehen.
      Doch die Dinge, die im Leben daher kommen, tagtäglich, in kleinen oder in großen Portionen, da habe ich schon sehr wohl die Entscheidungsfreiheit, ob ich die schwarze, farblose oder rosa Brille aufsetze. Es ist immer die eigene Entscheidung. Und Ismir Übel, du hast dich ja auch entschieden, wie du den Beitrag betrachtest…

  • Das ist echt ein toller Beitrag und kann wahrscheinlich vielen auch helfen.
    Ich kann leider meine Gefühle weniger kontrollieren. Ich kann sie teilweise beeinflussen, in dem ich wenn es mir schlecht geht was schönes mache oder Schokolade esse.

    Leider habe ich aber weniger Kontrolle über die Schwankungen, weil ich unter der Persönlichkeitsstörung Borderline leide und es öfters ein “Kampf der Gefühle” ist. Leider wenig zu steuern und durch Einflüsse und umdenken nicht immer änderbar.

  • Beate Schmitz-Rundholz schreibt am 20. August 2014 Antworten

    Toller Beitrag, einfach und verständlich erklärt….um mich täglich an den guten Wolf zu erinnern und meine Gedanken in die positive Richtung zu lenken. Danke schön.
    Beate

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