Wer bist Du?

Wer bist du
Die 11 wirkungsvollsten Selbstcoaching-Methoden --> Zeig sie mir!

Es war einmal eine Frau, die im Koma lag. So lag sie lange. Doch dann erschien es ihr, als sei sie schon tot, als wäre sie  im Himmel und stände nun vor einem Richterstuhl.

“Wer bist du?” fragte eine Stimme.

“Ich bin die Frau des Bürgermeisters” antwortete die Frau.

“Ich habe nicht gefragt, wessen Ehefrau du bist, sondern, wer du bist.”

“Ich bin die Mutter von vier Kindern.”

“Ich habe nicht gefragt, wessen Mutter du bist, sondern wer du bist.”

“Ich bin eine Lehrerin.”

“Ich habe auch nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern wer du bist.”

“Ich bin Christin.”

“Ich habe nicht nach deiner Religion gefragt, sondern wer du bist.”

Und so ging es immer weiter. Alles, was die Frau erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf die Frage “Wer bist du?” zu sein.

Irgendwann erwachte die Frau aus ihrem Koma und wurde wieder gesund. Sie beschloss nun herauszufinden, wer sie war.

Und darin lag der ganze Unterschied.

              (nacherzählt nach Anthony de Mello, gefunden in:
Gelassenwerden. – Herder, 1996)

 

Du interessierst dich für das Thema Achtsamkeit?

Wundervoll! Denn wenn du deine Achtsamkeit steigerst, wirst du deinen Alltag entspannter, freudvoller und wacher erleben.

Und wie man das hinkriegt, darüber schreiben wir demnächst hier.

Falls du dich dafür interessierst, trag dich hier für unseren kostenlosen Achtsamkeits-Verteiler ein.

Einfach deine E-Mail eintragen und auf „Anmelden“ klicken:


Brauchst du noch mehr Lesestoff? Dann ... klick dich hier weiter

Auch interessant?

Wie viele Sterne bekommt der Beitrag von dir?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (56)
Loading...
 

Teilen macht Freude und Freunde:

 

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Kommentare

  • Auch ich lag einmal für zwei Wochen im Koma. Es gab Probleme nach einer Bypass-OP…. Durch die Medikamente / Opiate hatte ich viele und starke Träume. Sie beschäftigen mich bis heute. In einem Traum hatte ich großen Hunger. Mir gegenüber vom Bett saß plötzlich ein Indianerhäuptling, er hatte die typische Adlernase, schaute streng und rauchte seine Pfeife. Er fragte mich: Was ist der Sinn des Lebens? Erst wenn du die Frage richtig beantwortest, bekommst du etwas zu essen. Ich wand mich hin und her und überlegte und mit jeder für ihn falschen Antwort, wurde der Rauch aus seiner Pfeife dunkler…. ganz verzweifelt war ich. Der Raun war fast schwarz mit Rauch. Irgendwann rief es aus mir heraus “einer für alle. Alle für einen”, alleine sind wir nichts” Der Rauch wurde hell und der Indianer verschwand.

  • Dein Kommentar hat mich zum Nachdenken angeregt. Zum einen, weil ich Ablehnung als sehr hartes Umgehen mit einem Teil meiner Selbst empfinde und zum anderen nicht an ein göttlich Gegebenes glaube. Vielleicht hilft auch diese Sicht in manchen Situationen: Ich sehe ein Ego nicht als getrennten Zuflüsterer. Eher wie einen inneren Freund, dem ich zuhören kann, den etwas bewegt und das er loswerden möchte. Und wenn er mir immer wieder ständig in den Ohren liegt, suche ich mit ihm andere Möglichkeiten, wie seine Bedürfnisse erfüllt werden. Das hilft mir, mich selbst und meine Vielfalt zu erkennen.

  • Wer bin ich? Im Moment bin ich oder vielmehr lebe ich das, was mein Ego mir den ganzen Tag so zubrüllt oder zuflüstert. Ich denke, dass dies das ist, was die meisten Menschen tun. So lange ich nicht mein wahres Selbst lebe, indem ich das Ego ablehne, bin ich nur ein Schatten meines göttlichen wahrhaftigen Wesens.

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

Mehr über uns und unsere Philosophie gibt es hier