Wer weiß …?

Wer weiß
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Ein alter Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn auf einer kleinen Farm. Sie besaßen nur ein Pferd, mit dem sie die Felder bestellen konnten und kamen gerade so über die Runden.

Eines Tages lief das Pferd davon. Die Leute im Dorf kamen zu dem alten Mann und riefen “Oh, was für ein schreckliches Unglück!” Der alte Mann erwiderte aber mit ruhiger Stimme: “Wer weiß…, wer weiß schon, wozu es gut ist?”

Eine Woche später kam das Pferd zurück und führte eine ganze Herde wunderschöner Wildpferde mit auf die Koppel. Wieder kamen die Leute aus dem Dorf: “Was für ein unglaubliches Glück!” Doch der alte Mann sagte wieder: “Wer weiß…, wer weiß schon, wozu es gut ist?”

In der nächsten Woche machte sich der Sohn daran, eines der wilden Pferde einzureiten. Er wurde aber abgeworfen und brach sich ein Bein. Nun musste der alte Mann die Feldarbeit allein bewältigen. Und die Leute aus dem Dorf sagten zu ihm: “Was für ein schlimmes Unglück!” Die Antwort des alten Mannes war wieder: “Wer weiß…, wer weiß schon, wozu es gut ist?”

In den nächsten Tagen brach ein Krieg mit dem Nachbarland aus. Die Soldaten der Armee kamen in das Dorf, um alle kriegsfähigen Männer einzuziehen. Alle jungen Männer des Dorfes mussten an die Front und viele von ihnen starben. Der Sohn des alten Mannes aber konnte mit seinem gebrochenen Bein zu Hause bleiben.

“Wer weiß…, wer weiß, wozu es gut ist?”

Verfasser unbekannt, gefunden in:  “Way of the Peaceful
Warrior”  von Dan Millman,dt:  Der Pfad des friedvollen Kriegers

 

 

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Kommentare

  • Sehr schöne Geschichte! Amüsant und voller Wendungen! Es ist wahr: In vielen Pannen des Lebens liegt oft auch ein Vorteil. Oft erkennt man das zu dem Zeitpunkt natürlich nicht, sondern erst im Nachhinein! Für mich bedeutet diese Geschichte etwas gelassener mit negativen Ereignissen umzugehen bzw in einer negativen Erfahrung auch Mal das Positive (die positive Folge) zu sehen!

  • Es beweist, dass wir unser Schicksal nicht immer in der Hand haben. …und das ist auch ganz gut so!

    Natürlich ist es nicht schön, wenn man scheitert/ eine Beziehung zerbricht (egal, wie lange diese ging).

    Doch nachher stellt sich die Frage: Wäre ich dort (in einem anderen Ort) wirklich glücklich geworden? Wie lange hätte(n) ich (wir) das falsche Spiel (vor den anderen/ uns) aufrechterhalten können (wollen)?

    Nur weil sich einer sexuell anders “orientiert” (homosexuell wird), ist er/ sie nicht automatisch ein schlechterer Mensch.

    Wichtig ist, dass man in aller Freundschaft auseinandergeht und sich eine “Basis” (aufrecht)erhält, den Kontakt zu pflegen.

    Ich werde (z. B.) nicht bei Ross Antony landen können (da er schwul ist), aber deshalb heisst es nicht gleich, dass ich mich mit ihm blendend verstehen (unterhalten) kann!

    Wenn mein Partner sagen würde, dass dieser (RA) schwul sei, würde ich ganz trocken antworten: “Das weiss ich! Darum bedrängt er mich ja auch nicht – ganz im Gegensatz zu DIR! Im Gegenteil zu Dir hört er mir zu und wir kommunizieren auf ‘Augenhöhe’!”

    Das wäre eine (argumentive) “Waatsche”, die sitzt!

    In allen Fällen entscheidet das Schicksal unser Weiterkommen/ Ausscheiden.

    …oder um mit John Lennon abzuschließen: Leben ist das, was stattfindet, während du dabei bist, andere Pläne zu machen!

  • auch dann sollte man nicht mit aller Kraft gegen den Strom schwimmen, bzw, den Weg des größten Widerstandes gehen. Entweder das Leben unterstützt einen bei seinem Ziel, oder es ist das falsche Ziel, in meinen Augen. Wenn ich mir die wirklich richtigen (für mich) Ziele setze, fließt das Leben mit mir. Wenn ich etwas nur mache, weil ich meine, es zu wollen, oder anderen zuliebe, legt mir das Leben regelmäßig Steine in den Weg. Das sehe ich aber als Anlass, zu hinterfragen, ob ich wirklich in die richtige Richtung laufe.

    Genau so mit Unglücksfällen. Als sich vor gut 5 Jahren meine Freundin nach vielen Jahren von mir getrennt hat, ist für mich die Welt untergegangen. Heute bin ich glücklicher, als ich mir ihr je hätte werden können. Nicht alles, was auf den ersten Blick eine Katastrophe ist, ist es auch wirklich.

  • Ja, ja immer schön abwartet. Wer weiss fuer was das gut ist!
    Mag sicher ab und zu stimmen, aber wenn man im Leben weiter kommen will…ein bisschen weiter als weiter…???

    • Treppacker

      Damit ist kein Fatalismus gemeint, sondern die Macht des Schicksals. Du weißt nie wofür deine negativen Erfahrungen noch gut sind.

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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