Wichtige Erkenntnis mit 35

Erkenntnis mit 35

Ich weiß nicht, wie es dir damit geht.

Aber ich habe immer mehr Dinge auf meiner To-do-Liste, als ich erledigen kann.

Es gibt immer mehr mögliche Aufgaben, als du Zeit hast.

Denn deine Arbeit versorgt dich mit Aufgaben.

Deine Familie möchte, dass du Dinge erledigst.

Deine Freunde brauchen deine Hilfe.

Deine Wohnung oder dein Haus und Garten … ein ewiger Quell von Aufgaben.

Und dann gibt es ja noch dich selbst und deine Wünsche und Träume … auch hier entstehen eine Menge Aufgaben.

Und so wird deine Aufgabenliste immer länger und länger und länger und länger und dein schlechtes Gewissen immer größer und größer.

Wichtige Erkenntnis

Mit diesem Umstand habe ich ziemlich lange gehadert. Mindestens bis ich 35 Jahre alt war. Dann habe ich begriffen, dass das der Normalzustand ist.

Dass es IMMER mehr Aufgaben als Zeit geben wird.

Und dass ich mit noch so geschicktem Management daran nichts ändern werde.

Wenn du nicht koppheister gehen willst, musst du damit deinen Frieden machen.

Du musst dir selbst eingestehen: Du kannst das nicht alles schaffen.

Du musst Dinge unerledigt liegen lassen.

Du musst Dinge aufschieben.

Du musst Nein sagen zu neuen Aufgaben.

Und das alles idealerweise, ohne dich deswegen schlecht zu fühlen.

Du hast also IMMER mehr Aufgaben als Zeit. Zumindest, wenn du einen Job, Familie, Freunde und/oder eigene Ziele hast.

Jetzt stellt sich die Frage: Welche meiner 5125 offenen Aufgaben erledige ich denn nun zuerst?

Sei konsequent

Hier kommen wir zu deinen Prioritäten. Also zu der Frage, was dir selbst im Leben am wichtigsten ist. Und das ist eine Frage, die du dringend beantworten solltest. Denn sonst bist du im Sturm all der Aufgaben und Ablenkungen im Leben verloren.

Menschen, die keine Prioritäten haben, sind oft Spielball ihrer Lebensumstände.

Sie erledigen die Aufgaben, die am lautesten schreien. Die dringenden Aufgaben. Die Aufgaben von dem, der gerade am meisten Stress macht. Die Aufgaben, die am einfachsten sind.

Wer selbst keine Prioritäten im Leben hat, wird von anderen mit Prioritäten versorgt. Er ist damit ein bisschen wie eine Marionette. Die Fäden zieht jemand anderes.

Was sind also deine Prioritäten? Was ist dir am wichtigsten im Leben? Welcher für dich wichtigen Sache dienst du? Welcher wichtigen Aufgabe verschreibst du dich?

Wenn du das geklärt hast, wird es plötzlich einfacher, zu dem ganzen unwichtigen Kleinscheiß Nein zu sagen.

Dann kannst du dich in deinem Leben um die Dinge kümmern, die wirklich für dich wichtig sind. Wichtig für dich und die Menschen, die dir etwas bedeuten.

Ich wünsche dir wunderbare, lebensdienliche Prioritäten, die dich so richtig glücklich und zufrieden machen.

Ralf

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