Wie du besser für dich selbst einstehst (Teil 5)

Du kannst deine Probleme lösen. Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut.
Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

 „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen.“

Kennst du diesen Spruch? Das ist ein ganz, ganz wichtiger Satz auf deinem Weg, mehr für dich selbst einzustehen.

Hier kannst du dir diesen Spruch als gestaltetes Poster herunterladen:

Poster hier herunterladen

Download Poster: Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen. nur für Bezieher unseres kostenlosen Newsletters:

Wir schicken kein Spam • Du kaufst nichts, wenn du dich registrierst • Du kannst dich jederzeit wieder abmelden. • Alles easy!

Ja, fast jeder neue Anfang, durch den wir etwas verändern wollen, bringt tolle Ergebnisse.

Hier findest du die anderen Teile der Beitragsreihe:

Beitrag, Teil 1
Beitrag, Teil 2
Beitrag, Teil 3
Beitrag, Teil 4

Ich hoffe, du hattest auch schon die ersten kleinen oder gar schon großen Erfolge in den letzten Wochen, wo du mehr für dich selbst eingestanden hast. Vielleicht hat schon der Wunderfilm bewirkt, dass du ein klitzekleines bisschen selbstbewusster aufgetreten bist als sonst. Vielleicht hast du eine erste kleine Lösung erfolgreich umgesetzt. Oder du hast akzeptiert, dass sich manch ein Wunsch einfach nicht erfüllen lässt. Oder du bist einem Widerstand auf die Schliche gekommen, der dir öfters mal im Weg rumliegt. Wenn dir davon nur ein einziger Schritt gelungen ist, dann ist das ganz toll! Sei stolz auf sich!

Doch manchmal wird es auch den ein oder anderen Moment geben, in denen dein Vorhaben nicht so funktioniert, wie du dir das vorgestellt hast. Weil du vielleicht gerade einen schlechten Tag hattest. Oder weil dein Gegenüber nicht so reagiert hat, wie du dir das gewünscht hättest. Dann stellt sich Enttäuschung ein, vielleicht auch Wut, Ärger oder Frust.

Diese Momente sind normal. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wenn wir etwas in unserem Leben ändern möchten, dann braucht das Zeit und Geduld.

Aufstehen oder liegen bleiben?

Und wenn wir hinfallen, etwas also nicht so klappt, wie wir uns das vorstellen, dann ist eben die Frage, wie wir damit umgehen wollen. Wir können sagen: „Das fordert mich zu sehr, das kann und möchte ich gerade nicht.“ Das ist in Ordnung. Das hast du ja hier schon gelernt ;-)

Oder wir können uns sagen: „Ja, das ist jetzt nicht super gelaufen. Aber ich übe ja auch noch. Ich darf mich jetzt kurz ärgern und enttäuscht sein. Aber dann versuche ich es nochmal anders. Weil ich es mir selbst wert bin. Deswegen richte ich jetzt meine schief sitzende Krone und gehe weiter.“

Stolpersteine gibt es auf jedem Weg, den wir gehen. Immer wieder und wieder. Wichtig ist dabei nur, dass wir unser Ziel im Blick halten. Dass wir uns bewusst machen, warum wir tun, was wir tun. Wenn du also gestolpert oder gar hingefallen bist auf deinem Weg, mehr für dich selbst einzustehen, dann mache Folgendes:

  1. Mache mit deinem konkreten Ziel den Wunderfilm, um dich wieder mit deinem Ziel zu verbinden. Um es vor Augen zu sehen. Um zu spüren, wie es sich anfühlt, wenn du dein Ziel erreicht hast. (Teil 1)
  2. Nimm dir deine Unterlagen, die du hier erarbeitet hast. Schau auf das, was du erreichen willst. (Teil 2) 
  3. Schau auf deine Liste mit den möglichen kleinen Schritten zu deinem Ziel. Möchtest du die gleiche Taktik noch einmal ausprobieren? Oder möchtest du eine andere Idee umsetzen? (Teil 3)
  4. Überprüfe, ob ggf. gerade Widerstände am Werk sind, die dich daran hindern, dein Ziel zu erreichen, und entscheide ganz bewusst, wie du mit ihnen umgehen möchtest. (Teil 4)

Wenn du diese Schritte immer wieder machst, dann wirst du dich selbst sehr viel besser kennenlernen. Du wirst immer besser wissen, was du nicht willst und wo du eindeutig zu dir stehen möchtest.

(Selbstbewusster werden. Vertrauen in dich selbst haben. Und mutig für deine eigenen Bedürfnisse einstehen → Projekt: Innere Stärke.)

Und dieser Prozess, den du hier kennengelernt hast, kann dir in deinem Leben immer wieder weiterhelfen. Denn damit hast du jetzt ein Instrument, das du auch in anderen Lebenslagen nutzen kannst, um mit Problemen umzugehen.

Probiere diese Vorgehensweise doch auch mal mit anderen schwierigen Situationen aus. Und du wirst merken, wie du Probleme in Zukunft immer besser und besser bewältigen kannst. Und dadurch immer weiter wächst. So dass du sagen kannst: Ja, ich weiß, was ich will, und ich weiß auch, wie ich mich dafür einsetzen kann.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Freude beim Wachsen. Denn du weißt jetzt, wie es geht ;-)

Über Barbara Pötter

Barbara Pötter ist Sozialpädagogin, Coach für psychosoziale Beratung und Schreiberin.

Nachdem sie knapp 3 Jahre bei Zeitzuleben als Redakteurin und Kursleiterin mitgewirkt hat, bietet sie nun in Konstanz am Bodensee persönliches Coaching an.

Wenn du dir also gerade persönliche Veränderung wünschst, vor einer wichtigen Herausforderung stehst, deine Beziehungen zu anderen Menschen verbessern möchtest oder, oder, oder…, findest du bei Barbara Unterstützung.

Auch interessant?

Wie viele Sterne bekommt der Beitrag von dir?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (20)
Loading...
 

Teilen macht Freude und Freunde:

 

Das eigene Leben besser machen

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Kommentare

  • Vielen Dank für die anregenden Ausführungen und vor allem auch für das Poster. Vielleicht kann man auch eine weibliche Version erstellen, würde mich sehr freuen.

  • Auch von mir herzlichen Dank für die tolle Inspiration!

  • Danke für die tolle Inspiration!

  • Wunderbar!
    Immer wenn ich früher was für mich wirklich Wichtiges erreichenwollte, sagte ich zu mir: ich kann, ich will und ich werde das Ziel erreichen.
    Wo ist sie nur geblieben, diese Zielstrebigkeit und diese Unbekümmertheit der jungen Jahre? Aber nun!

  • Genau so ist es ! Entscheiden will ich leiden – oder aus der Opferrolle raus gehen. Vor 20 Jahren stand ich vor der gleichen Entscheidung und ich entschied, dass es ab sofort nur noch aufwärts gehen könne. Ziel anvisiert und bin “gelaufen”. Mein Comic war: bin von Betonplatte fast erschlagen, liege darunter und belle: nichts kann mich aufhalten und stehe auf ! Je mehr ich diese Vorstellung hatte, umso stärker wurde ich. Daraus resultierte, dass versucht wurde mich zu mobben und “klein und gefügig” zu behalten. Doch daraus wurde nichts. Heute begleite ich Mobbing-Opfer und für mich ist ein gesundes Selbstwertgefühl der Schlüssel. Lieber selbstbewusst mit gerader Haltung durchs Leben gehen, im Wissen, dass man manchmal auch einiges verpasst bekommt, als durchs Leben nur gebeugt zu gehen. Selbstliebe und das Selbstwertgefühl gehören zusammen, lassen wir uns dies bitte nicht nehmen.

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

Mehr über uns und unsere Philosophie gibt es hier