Wie kann ich lernen, mutiger zu werden?

Kennst du deine Werte? Deine Stärken und Schwächen?
Weißt du, was dich glücklich macht? Und welche Gedanken dich steuern?

Wenn nicht, dann …→ hier klicken

Fehlender Mut ist für viele Menschen die Mauer zwischen sich und einem selbstbestimmten und erfüllten Leben.

"Ich würde ja gerne…, aber mir fehlt einfach der Mut."

Mut, was ist das eigentlich? Ist Mut die Abwesenheit von Angst? Ich glaube nicht. Mutig sein bedeutet, dass mir etwas wichtiger ist als meine Angst und dass ich trotz meiner Angst handele.

Wenn ich Angst vor dem Wasser habe und mein Kind gerade ertrinkt, überwinde ich meine Angst und springe trotzdem ins Wasser. Das Leben meines Kindes wiegt stärker als meine Furcht.

Denken wir das einmal weiter: Solange die Angst vor einer Sache größer ist als die Wichtigkeit, die Sie der Sache beimessen, solange tun und ändern Sie nichts. Wenn aber die Angst geringer wird oder die Wichtigkeit in Ihrem Empfinden größer, dann kommen Sie ins Handeln und tun etwas für Ihr Glück. Das ist wie eine Waage. Auf der einen Seite liegt die Angst und auf der anderen, die gefühlte Wichtigkeit Ihres Ziels.

Ausgehend davon haben wir zwei Möglichkeiten:

  1. Die Angst kleiner machen.
  2. Die empfundene Wichtigkeit des Ziels erhöhen.

Das hört sich gut an, klingt aber noch ein bisschen akademisch. Ok, die Angst kleiner machen. Wie macht man das? Ein Weg dazu ist, die eigenen Ängste wieder und immer wieder sehr logisch und sehr kritisch zu betrachten und zu schauen, was davon wirklich begründete Sorgen sind und was eher unbegründete Ängste ohne Substanz sind. Dazu finden Sie hier ein nützliches PDF-Formular.

Wenn Sie sich auf diese Art regelmäßig mit Ihren Ängsten beschäftigen, ändern Sie nach und nach Ihre Gedanken. Ihre Gefühle werden dann bald nachziehen. Das dauert ein bisschen, aber es lohnt sich.

Auf der anderen Seite können Sie versuchen, eine Sache für Sie wichtiger zu machen, damit Sie den Mut aufbringen zu handeln. Wie geht das?

Ein Weg dazu ist, sich selbst ganz gezielt und am besten schriftlich klarzumachen, welche Vorteile Ihr Vorhaben für Sie hat und welche Nachteile es mit sich bringt, wenn Sie es nicht angehen.

Hier können Sie gezielt nach Vor- und Nachteilen für Ihr Gefühlsleben, Ihren Beruf und Ihre Familie suchen. Auf diese Art und Weise machen Sie sich klar, wie wichtig ein Ziel wirklich für Sie ist. Schreiben Sie also auf:

  • Wenn ich hier endlich handele, dann hat das folgende Vorteile für mich…
  • Wenn ich hier nicht handele, dann hat das folgende Nachteile für mich…

Am besten ist es, wenn Sie an beiden Seiten gleichzeitig arbeiten. Also wenn Sie Ihre Ängste kleiner machen und gleichzeitig die Wichtigkeit Ihres Vorhabens erhöhen. Damit nehmen Sie sich selbst im besten Sinne selbst in die Zange und bringen sich zum Handeln.

Das ist Selbstcoaching in Vollendung.

Auch interessant?

Wie viele Sterne bekommt der Beitrag von dir?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (22)
Loading...
 

Teilen macht Freude und Freunde:

 

Das eigene Leben besser machen

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Kommentare

  • mir fällt da grade noch ein Aspekt ein:

    wo hindert die Angst mich, mein volles Potenzial zu entfalten oder das zu erleben, was ich erleben möchte? Das sind die Ängste, die ich betrachten sollte. Wenn ich Angst vor’m Bungee-Jumpen habe, aber kein Streben, das mal gemacht zu haben, ist es eine Angst, die mich nicht einschränkt.
    Wenn ich aber das Gefühl habe, mich durch einen Bungee-Jump selbst erleben zu wollen, dann hindert mich die Angst. Und dann sollte ich sie angehen und überwinden. Natürlich auch wieder total subjektiv.

    Ich bin letztes Jahr trotz eines Flug-Unfalls, den ich vor ein paar Jahren hatte, im Motorkunstflug mitgeflogen. Ich wollte es unbeding erleben und es war eine große Überwindung. Und es hat sich gelohnt! Heute würde ich wieder ohne eine so große Angst ins Flugzeug steigen und es nochmal machen und mit Sicherheit wieder total genießen.
    Wer aber Angst vor dem Fliegen hat und dieses Bedürfnis nicht verspürt, mal im Kunstflug mitzufliegen, würde vielleicht meine Überwindung der Angst sogar nicht als diese bezeichnen sondern sagen: wie leichtsinnig, übermütig oder unnötig, in dieses Flugzeug zu steigen.
    Jemand wiederum, der gar keine Angst vor dem Fliegen hat, ist auch nicht mutig, wenn er ins Flugzeug steigt. Auch wenn er jemand anderem durchaus so vorkommt.

    Oh, beim Stöbern im Netz habe ich einen sehr tollen Spruch dazu gefunden:

    Tretet an die Kante.
    Wir könnten Fallen.
    Tretet an die Kante.
    Sie ist zu hoch!
    TRETET AN DIE KANTE!
    Und sie traten vor,
    und er gab ihnen einen Stoß,
    und sie flogen!

    (Christopher Logue)

    schönen Sonntag :)

  • danke Claudia :)) schöne Worte. Das ist wirklich der richtige Weg, mit der Angst umzugehen. Ich muss sie nicht “wegdenken” oder bekämpfen sondern einfach nur anschauen und annehmen. Leichter gesagt als getan. Aber alles ist ein Prozess… ;)

    Und ich glaube auch, wo ganz viel Angst ist, ist auch ganz viel Mut. Oder: je größer die Angst, desto größer der Mut! Es gibt nichts ohne einen Gegenpol. Und wer nie ängstlich war, muss auch nicht mutig sein. Von daher sind wir wahrscheinlich mutiger, als viele anderen ;))

    Sowieso: man betrachtet sich oft als ängstlicher, als man ist! Neulich meinte mal jemand zu mir, er fände mich ziemlich mutig. Ich war total verdutzt…

    Und spirituell gesehen ist Angst sowieso eine Illusion. Es gibt sie nicht. Sie ist quasi ego-gemacht. Vom Kopf erschaffen… jedenfalls die Art von Angst, die ich meine. Ich meine nicht die instinktive Reaktion auf Gefahr. Das ist was anderes.

    Von daher: raus in die Welt :) (ich spreche mir mal Mut zu….)

    schön ist auch der chinesische Spruch von Günther :) danke!

    @Fiorina: dir wünsche ich ganz viel Spass in Australien, ganz viele tolle Eindrücke und Erlebnisse und ganz viel Wachstum und Weiterkommen!

    Eine gute Freundin sagte mal: wer sich auf den (spirituellen) Weg gemacht hat, lebt kein bequemes Leben auf dem Sofa… ja so ist es wohl ;) und wir würden es ja auch nicht anders wollen, oder?

    Schönes Wochenende und euch allen ganz viel Mut :))

    Lena

  • Besonders wieder gefunden habe ich mich heute in den Beiträgen von Lena und Florinda. Angst loszulassen, Angst etwas Neues, Unbekanntes zu wagen, Sicherheiten aufzugeben, sich ins Unbekannte stürzen. Aber doch genau zu wissen, in mir will eine ganz starke Macht eine Veränderung – so wie bisher möchte ich nicht mehr weiter machen, meine Lebenssituation ist zwar nicht schlimm, aber sie befriedigt mich nicht und ich hätte gerne etwas mehr Erfüllung.

    Ich bin in einem Entscheidungsprozess heraus aus der Situation einer Angestellten hin zu einer Selbständigkeit als Heilpraktikerin PT, ggf. mit Pferden zu arbeiten und/oder mit meinem Freund auszuwandern. Doch das macht mir die größte Angst (kleiner Exkurs zur Angst: ich unterscheide dabei gerne die konkrete Angst z.B. vor’m Fliegen, Fallschirmspringen, Höhenangst, Phobien etc. von den “subtilen” Ängsten, welche bei Veränderungen der eigenen Situation – in Planung oder bereits eingetroffen – entstehen. Die Angst vor dem Sicherheitsverlust, Verlust der Kontakte, Verlust der Heimat, Loslassen, innere Sicherheit verlieren etc.).

    Nun es gibt da zwei Sprüche, die mir immer wieder die Sicht “reinigen”: “Wo die Angst ist, ist der Weg”. Und neuerdings “die Angst zeigt uns, wo unsere größte Sehnsucht liegt”. Also ist die Angst doch eigentlich mein Freund, weil sie mir einen Weg weist. Das macht es jetzt nicht wirklich einfach :-))), aber ich muß meine Angst nicht mehr bekämpfen, ich will sie nicht bewußt kleiner machen, sondern mich ihr zuwenden, um sie zu fragen: “was willst du mir zeigen?” Dabei wird meine innere Haltung automatisch weicher und ich schelte mich auch nicht für meine Angst. Dabei ist es weniger der kongnitive Weg, der “Angst” den Schrecken zu nehmen, sondern der “emotionale” Weg, der Angst die Hand zu reichen. Alleine dadurch verliert sie an ihrer Macht.

    Ich stecke halt zur Zeit noch genau mitten drin und meine Prozesse laufen auf Hochtouren (ganz schön anstrengend…). Aber ich versuche mit meiner Angst zusammen heraus zu finden, wo denn meine tiefen Sehnsüchte liegen, und sie liegen genau da, wovor ich die Angst habe…

  • Wie kann man sich von dieser Angst befreien, wenn es um die Sicherheit eines Kindes geht und man nicht nur selbst betroffen ist?

    Keine einfache Frage, und ein schwerwiegendes Problem.
    Persönlich würde ich nach einem Berater bzw. Beratungsorganisation Ausschau halten, die kompetent erscheint. Das wird schon schwierig genug.
    Vielleicht kommst Du auch nicht mit nur einer Institution aus, da sowohl juritische, psychologische, menschlich-moralische wie auch pragmatische Askpekte ausgeleuchtet werden sollten.
    Aber einen Versuch scheint es mir wert zu sein. Darauf zu vertrauen, dass die Angst irgendwann weg ist, scheint mir zu unsicher zu sein.

  • Hallo,

    ich befinde mich auch gerade in einer Situation, die mir große Angst macht. Ich möchte mich von meinem psychisch kranken Freund trennen und habe Angst vor seiner Reaktion und dem, was danach kommt, weil es für mich absolut unberechenbar ist. Hinzu kommt, dass wir ein Kind zusammen haben und ich schliesslich auch die Verantwortung für das Kind trage.
    Wie kann man sich von dieser Angst befreien, wenn es um die Sicherheit eines Kindes geht und man nicht nur selbst betroffen ist?

  • Hallo Alice,
    auf welcher Ebene befindet sich die Diskussion denn Deiner Ansicht nach,und warum hat Angstbewältigung oder Mutzeigen nichts mit Ich-Bewußtsein und sich-ändern zu tun?

  • Ich habe diesen Artikel “Die Ratio allein bewegt überhaupt nichts” gelesen. Ich kann aus diesem Artikel nicht herauslesen, dass: “Danach scheint fraglich, ob die Ratio durch logisches und kritisches Denken und Refliktieren es vermag, diese Prozesse in dem Umfang einzuleiten, dass wirklich befriedigende Erfolge eintreten.” Ich habe den Eindruck, dass die Disskusion (Artikel) sich auf einer anderer Ebene bewegt und mit Erfolgen der Angstbekämpfung bzw. -steuerung nicht im Widerspruch steht. Aber vielleicht ist dies meine ANGEBORENE/ERLERNTE positive Lebenseinstellung?:-)

  • HALLO IHR MUTIGEN
    Sehr interessiert habe ich eure “Gespräche” gelesen. Und da fällt mir mein “Flugangsseminar” ein, das ich vor ca. 5 Jahren besucht habe. Ich gehöre zu denen, die es “geschafft” haben. Damit meine ich, dass ich jetzt ganz alleine Langstrecken fliegen kann. War vorher schlichtweg undenkbar. Doch weshalb sind so viele “Flugängstler” rückfällig? Weil sie in das Seminar gingen mit der Vorstellung “geheilt” zu werden. Danach war die Enttäuschung gross, als sich der Heilungseffekt nicht einstellen wollte. Denn leider ist es so mit der (Flug)Angst: Man kann sie nicht einfach “ausschalten”, sondern hat gelernt, wie man gegensteuern kann. Also sobald ich spüre, dass sie kommt, kann ich das “Gelernte” versuchen, umzusetzen. Ich kann dadurch die Angst mindern. Und dann stellt sich irgendwann das Erfolgsgefühl ein, denn ich bin in gewisser Weise wieder “Herr” oder “Frau” meiner selbst.
    Uff, vielleicht konnte ich etwas zum Thema beitragen.
    Grüsse euch alle ganz ganz herzlich und freue mich, euren Dialog weiter zu “verfolgen”
    Claudia

  • wie wär’s mit diesem chinesischem sprichwort:

    DER MUT IST DIE EDELSTE FORM DER ANGST

    viele grüße aus salzburg und eine schöne woche!
    günther

  • ich habe gerade erlebt, wie sehr folgendes dabei helfen kann, mutig zu sein:

    Gefordert zu werden! Und zwar von einem anderen Menschen, der mir eine Grenze setzt und sagt: So gehts nicht mehr weiter! Es muss sich jetzt was ändern!

    Das fühlt sich zwar erstmal scheußlich an, weil man denkt: “jetzt ist der auch noch gegen mich”, aber es liegt in dieser Forderung auch die Aussage, dass ich diesem Menschen wichtig bin, dass er mich unterstützt, und vor allem gibt diese Forderung eine Stabilität, wo man sich richtig hineinbegeben kann und die sich viel sicherer anfühlt als das indifferente nichts-tun, das vorher da war!
    Und damit kann ich mir jetzt immerhin schon vorstellen, dass es vielleicht ja doch möglich wäre was zu ändern…

    und zu den 20%, die der Mensch angeblich “nur” ändern kann: das ist gut möglich, aber wenn ich diese 20% auf meine größten Problem-Themen anlege, bin ich hinterher der glücklichste Mensch den man sich vorstellen kann! Selbst wenn 80% unverändert sind! (ich will ja schließlich ICH bleiben ;-) )

    Hans

  • zur Frage, ob Menschen sich ändern können:

    Ich glaube auch, wie oben bereits erwähnt, dass sich grundsätzlich zu fast allen Themen einleuchtende Argumente wie auch empirische Belege für Pro ODER Contra finden lassen, sowohl bei einfachen Dingen wie auch bei komplizierten wie der menschlichen Psyche.

    Vielleicht liegt die Wahrheit, wie so oft, irgendwo in der Mitte. Wenn ich nur mal bei mir selber nachforsche, kann ich zumindest guten Gewissens behaupten, dass sich Menschen durchaus verändern können… aber dabei auch irgendwie diesselben bleiben :)

    Meine eigene große Veränderung betrifft wahrscheinlich am meisten auch die Themen Mut und Angst.
    Wenn ich zurückschaue, lebte ich mein Leben früher auf einer Grundbasis von Angst… und erst als ich anfing, meine Bedürfnisse nach Sicherheit (Vertrauen in andere, Selbstwirksamkeit etc.) nach und nach zu erfüllen, wurde ich zunehmend mutiger.

    Wer etwas ändern will und es will einfach nicht klappen mit dem Mutig-sein, ist vielleicht noch nicht soweit, weil andere, vorrangige Bedürfnisse noch nicht ausreichend gestillt sind.

  • an Lena:

    Ich kann deine Zweifel (was Australien anbetrifft) so gut verstehen!
    mir ging es genau so wie dir!
    ich wusste plötzlich nach jahrelangem Traum nicht mehr, ob ich die Reise noch wollte, (grade weil ich so viel gelernt hab und eben auch das hier zu schätzen weiß).
    Mein Bedürfnis nach Sicherheit ist auf einmal so stark, das “lieber behalten” als loslassen ganz genauso!
    Man weiß ja nicht was kommt etc..
    (auf der andren seite: das weiß man ja so oder so nie..)

    und es ist ein ewiges hin und her: soll ich fahren oder bleiben?

    ich hab für mich jetzt klar gemacht:
    die priorität für meine Reise hat sich geändert, aber und trotzdem: ich tue es!
    ich kann ja immer zurückkommen! zu jeder Zeit! wenn
    es mir nicht gefällt (nach maximal einem Jahr
    komm ich sowiso zurück, weil das visum ja nicht länger gültig ist).
    aber: wenn ich das jetzt nicht mache, dann werd ich mir in ein paar jahren vllt in den hintern beißen und denken “hätt ich doch nur”…
    außerdem hört man so viel positives von Leuten, die da waren, da MUSS doch einfach auch was dran sein, oder?
    un das finde ich nur heraus, indem ich es mir selber anschaue, ein bild von mache.
    und dann kann ich hinterher sagen,
    wies mir gefallen hat.
    wenn ich aber hierbleibe und doch immer wieder davon träume- früher oder später-
    werd ich es nie wissen, vllt/wrschl eine illusion von etwas schaffen, das es so gar nicht gibt und das würde doch an mir nagen! falls ichs mir zu gut ausmale genauso wie falls ichs mir zu schlimm vorstelle.

    was mir wirklich hilft ist der gedanke:
    Es ist ja nicht für immer! ich probiere es!
    und man wird durchs ausprobieren ja nie dümmer!
    ich habe hier mein “nest” zu dem ich immer zurückkehren kann, wann ich möchte!
    ich kann mir ein paar wünsche erfüllen, das ist eine möglichkeit, für die ich sehr ich dankbar bin!
    und: was kann denn schlimmstenfalls passieren?
    ich bin davon überzeugt
    ich werde immer eine Lösung finden!

    ich weiß ja nicht wo du beruflich stehst, aber wenn du zur zeit ohnehin unsicher bist wies weitergehen soll,
    dann kann es ja sein, dass du dort neue ideen bekommst.

    ich wünsche dir, wie auch immer du dich entscheidest
    alles gute!

    Vielleicht schreibst du mir ja mal, oder, wenn du möchtest,
    schreib ich dir mal von australien aus eine mail.

  • Hallo ,ihr interessanten menschen

    Schwächen schwächen-Stärken stärken:Angst kleiner machen ,das Thema überzeugender verinnerlichen…genau mein dreh und angelpunkt. ich empfinde, dass das ein praktikabler weg ist und ich keinen kenne, den man sonst gehen könnte.schön, sich das mal wieder klar machen zu können.

    wieviel prozent oder nicht-zeitverschwendung,darüber nachzudenken(für mich) – es gibt nichts gutes-es sei denn, man tut es-

    durch diesen druck, den ich mir selber mache, höre ich unterhaltungen anders zu und beteilige mich nur, wenn das Reden in Aussagen übergeht.
    ich erlebe mich im moment in einer scheinbaren erbarmungslosigkeit, die mein leben ändert:
    unter dem motto:taten will ich sehen, treffe ich aktive menschen, die mich lehren durch die überwindung ihrer prägungen mutig zu erscheinen.
    es ist für mich ein abwerfen von massregeln, die mich befreien.also mut erlebe ich tatsächlich als gradmesser dafür, wie wichtig mir mein leben ist, bevor ich nicht mehr daran teilnehmen kann.

    machen wir weiter und bleiben wir heiter…
    in herzlicher verbundenheit ute

  • lieber gustav,

    was du schreibst, hat mich berührt. es ist eine gangart, die mir gelegen kommt. (hat da ja sicher jeder so seine eigene.)

    die unterscheidung zwischen wichtig und unwichtig, zwischen sorgen und ängsten … eine der herausforderungen.

    mich begleitet durch diese tage u.a. ein buch von luise hey: liebe statt angst. mich begleitet da nämlich so ein gedankenmuster, dass sorglosigkeit etwas oberflächliches beinhaltet. dabei empfinde ich mich nicht als sorglos – aber als optimistisch (meist).

    oh ja – es ist gerade eines meiner themen!

    danke auch an ralf, für’s erneute aufgreifen.

    einen schönen sonntag noch

    claudia

  • Ich setze mal bei Petra an….
    Das Problem erkannt zu haben, setzt(für mich) schon eine Menge Mut voraus.
    Die Angst- handeln zu können, ist im Moment vielleicht einfach nur Vorsicht vor Schlimmeren.

    Das Schlimme an der Angst ist ja, dass sie so leise ist. Sie kann schweigen, schleichen und sich unsichtbar machen.
    Und meist kommt sie auch nicht allein. Sie hat oft noch zwei, drei Schwestern bei sich, die uns nicht handeln lassen.

    Wenn ich meine Angst vor der Trennung überwunden habe, dann kommt die Angst vor der Veränderung, die Angst vor der Einsamkeit, die Angst vor dem Versagen, die Angst vor…..

    Komm ich grad wie ein Angsthase rüber?

    Allen noch einen angstfreien Sonntag

  • Hallo,

    ich finde es neben allen bislang schon genannten Überlegungen und Anregungen zum Thema Angst noch wichtig, dass man sich in angstbeladenen Situationen klarmacht, dass einem die subjektive Wahrnehmung & die Fantasie “die Hölle heiß macht”. Wenn man versucht die Situation als aussen stehender zu betrachten erkennt man eher die Chancen oder Risiken ganz sachlich und betrachtet die Situation nicht mit der “Angstbrille” auf der Nase :0)
    Mir hilft in solchen Situationen tief durchatmen, nicht denken und einfach machen.

    Ich wünsche allen noch einen schönen Tag :0)

  • Das sind alles sehr interessante Denkansätze.
    Meine Erfahrung ist (und die Letzte habe ich erst vor zwei Tagen gemacht)das man Angst und Mut gleichsetzen kann mit Erfahrung,schon gemachten und neuen Erfahrungen.Manchmal schwindet die Angst bei mir schon dadurch das ich mich wertefrei mit dem bezüglichem Thema auseinandersetze, und wenn die Zeit da ist wird dann die Handlung und die Einsicht vor der Angst stehen.
    Ein einfaches Beispiel das ich selbst ausprobierte: Ich war im Freizeitpark und sah eine Freizeitattraktion,einen Freefall-Tower,ein Turm an dem Sitzreihen angebracht sind die in eine Höhe von knapp 100 Meter hinaufgezogen werden um dann in einem feführten freien Fall wieder gen Erde zu fallen.Ich hatte vor der Fahrt so eine Angst damit zu fahren,mein Herz rutschte fast in meinen linken Zehen. Doch ich wollte mich durch diese Fahrt selbst erfahren,wollte wissen,spüren wie ich mich dabei fühle und mich dadurch selbst neu erfahren.Bei der “ersten “Fahrt war ich sehr verkrampft, hatte Schwindel und Angst und dies hielt auch bei der Abwärtsfahrt an.Dann wollte ich es genauer wissen,kann ich selbst und bewusst meine Gefühle und meine Angst steuern? Bei der “zweiten” Fahrt war ich schon wesentlich entkrampfter und ich bekam auch etwas von den äußeren Eindrücken mit.”Dritte” Fahrt, ich konnte mich vor der Fahrt vollkommen entspannen,hatte keine Angst mehr und auch meine körperlichen Symptome waren verflogen,dadurch konnte ich ganz frei und voller Freude die letzte Fahrt geniesen.
    Der Geist,die Seele und auch der Körper “lernt” bei jeder Situation dazu, negativ wie auch positiv.

  • Hallo,

    Mut etwas zu verändern setzt für mich auch vorraus, dass es nötig ist um glücklicher zu werden.

    Ich brauche zur Zeit gaaanz viel Mut, denn ich bin nicht glücklich in meiner Beziehung. Das zu erkennen ist schon schwer.

    Jetzt heißt es für mich zu verdeutlichen: Sag ich JA zu mir und eventuell einem glücklicherem Leben oder Sag ich JA zu ihm und lebe unglücklich wie bisher weiter.

    Wenn da nur nicht diese Hoffnung: ER könnte sich ja noch ändern, wäre…. Er tut es nicht, weil er keinen Anlass sieht.

    Eigentlich ganz einfach und trotzdem fühlt es sich gerade nicht gut an.

    Petra

  • hallo zusammen,

    interessantes Thema heute, oft kommen die (Zufall?) genau passend zu meiner Situation…. leider stecke ich im Moment total in der Angst. Kurz zusammengefasst: mein Job gefällt mir schon lange nicht mehr bzw. in den letzten Monaten ist es sogar so schlimm, dass der dauerhafte Stress richtige Stress-Symptome bei mir auslöst, Herzstiche, Kreislaufprobleme, gehetzt-fühlen, zittern, etc…die Liste ist lang. Da muss sich also was ändern.

    Und seit Jahren schon habe ich Gedanken an eine Auszeit (Australien vielleicht, oder Südamerika) im Kopf…
    Jetzt habe ich den ersten Schritt gemacht, meine Wohnung gekündigt und gehe vorerst übergangsweise zu meinen Eltern zurück. Intention war, ein bisschen Geld zu sparen und mich in Ruhe um alles Weitere zu kümmern. Aber grade jetzt, wo der erste Schritt gemacht ist, fühlt sich alles falsch an!

    Das blöde an guten Ratschlägen ist ja auch, dass sie meistens recht einfach durchführbar bzw. umsetzbar sind, wenn es einem grade gut geht. Ist grade aber alles schlecht, findet man oft keinen “Pack-an” dran.

    Loslassen ist eh ein großes Thema von mir und grade sagt alles in mir nur “ich will nicht weg, meine schöne Wohnung, der Blick vom Balkon, der Park nebenan…” seltsam. Da ist kein Streben mehr nach Freiheit, nach Neuem, nach ein bisschen Abenteuer, nach Ferne etc…. Es ist einfach nur so, als hätte ich alles falsch gemacht.

    Naja, trotzdem werde ich mal versuchen, eine Liste zu schreiben, mit den Vorteilen des Handelns (nach Australien gehen) und den Nachteilen des Nicht-Handelns. Obwohl mir grade auf anhieb 10 Punkte fürs “Tatenlos hocken bleiben” einfallen würden. Naja, niemand hat gesagt, dass der Weg der Selbstverwirklichung auch der einfachste und bequemste ist….

    Hoffe, in den nächsten Tagen bekomme ich wieder mehr Klarheit! Danke für die Mail. Wünsche euch allen einen schönen Sonntag.

    Lena

  • “Der Habich ist ein besserer Vogel als der Hättich.”

    Wer hat nicht schon gehört oder gesagt:

    Ach, hätt ich damals doch nur auf mein Gefühl gehört und … gemacht!
    Seufz

  • ich glaube, dass man unterscheiden sollte zwischen Angst und Sorgen. Sorgen kann man bewusst kleiner machen. Angst nicht. Ganz im Gegenteil: Wenn ich mir die Angst bewusst vornehme, wird sie größer und mächtiger.

    Theoretisch klingt das gut: Angst kleiner machen und die Dinge vor denen man Angst hat, wichtiger nehmen und so mutig vorangehen.
    Doch das Gegenteil ist der Fall: Je mehr Bedeutung ich einer Sache verleihe, umso größer wird die Angst, dass es nicht klappt oder dass man verliert, was man hat: Arbeit, Lebenspartner, Gesundheit….

    Irgend ein schlauer Mensch, dessen Namen ich nicht mehr erinnere, hat gesagt, dass man wichtiges mit Leichtigkeit und unwichtiges mit Ernsthaftigkeit angehen sollte.

    Darin liegt für mich der Schlüssel zum mutigen Handeln: im Loslassen der Bedeutung dessen, was Angst auslöst. Wenn ich Angst davor habe, einen Menschen zu verlieren, den ich liebe, kann ich ihn nur innerlich freigeben. Sonst wird die Angst übermächtig und blockiert jeden liebevollen Umgang miteinander.

    Schönen Sonntag
    Gustav

  • Hallo Ralf,
    vielleicht habe ich mich etwas missverständliche ausgedrückt: Ich bin überhaupt nicht dagegen etwas Neues auszuprobieren, ganz im Gegenteil, nur das bringt einen persönlich weiter.
    Ich sehe die Sonne auch nicht hinter den Wolken, das Leben meint es gut mit mir und mein persönlicher Drang mich zu verändern hält sich in Grenzen, ich gefalle mir so, wie ich bin.
    Ob das mein persönliches Umfeld auch so sieht, weiß ich nicht, aber das ist für mich zweitrangig. Meine Intention, mich mit diesen Dingen zu beschäftigen ist die reine Neugier.
    Auch so eine Eigenschaft, die man nur schwer ändern kann, wenn man es denn überhaupt will.

    Genauso wenig geht es mir um einen Zeigefinger, weder einen pessimistischen noch einen fatalistisch. Auch Ermutigung ist gut, da wo sie angebracht ist.
    Leider ist es aber auch oft so (hier auf der Seite von Zeit zu leben allerdings viel viel weniger) das bei Ratschlägen oder auch Empfehlungen ein subtiler aber dennoch enormer Druck auf Menschen ausgeübt werden kann, die dieses Ziel dann nicht erreichen. Die möchten ihr Leben perfekt gestalten und meistern, schaffen es nicht oder nicht auf Anhieb, fühlen sich als Versager und meinen noch allein dafür verantwortlich zu sein. Ich denke, so können auch Opfer produziert werden.

    Wie Herr Roth auf genau 20% kommt sagt er nicht. Ich habe dies einem Spiegel Gespräch auf Seite 18ff. entnommen. (Spiegel-Wissen Nr. 1, 2009, Mein Ich – Das Geheimnis einer besonderen Beziehung.

    Das Gespräch ist überschrieben mit „Die Ratio allein bewegt überhaupt nichts.“ Der Philosoph Richard David Precht und der Hirnforscher Gerhard Roth über das Ich-Bewußtsein, die Willensfreiheit und die Schwierigkeit, sich zu ändern.

    Ein aus meiner Sicht sehr interessantes Gespräch. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass die Herren nicht Wissen, wovon sich sprechen.
    Roth gründete 1989 das Institut für Hirnforschung an der Universität Bremen und forschte vor allem über die neurobiologischen Grundlagen der kognitiven und emotionalen Verhaltessteuerung bei Wirbeltieren. Er bestreitet in seinem Standardwerk, Fühlen Denken Handeln u. a. dass es den Freien Willen des Menschen so gibt, wie ihn viele verstehen.

    Precht ist Philosoph und Wissenschaftspublizist und vielen vielleicht als Autor des Bestsellers „Wer bin ich, und wenn ja, wie viele“ bekannt.
    Auch sein neues Buch „Liebe ein unordentliches Gefühl“ schein in der Medienlandschaft ein enormes Echo zu finden.

    Bei Beiden habe ich nicht den Eindruck, ihre Ausführungen seien ideologisch motiviert.
    Aber noch einmal:
    Ausprobieren ist besser als ignorieren. Nur nicht enttäuscht sein, wenn es nicht so klappt, wie man es sich vorstellt. Das sollte man gelassen hinnehmen und nicht als Makel sehen.

  • Ich möchte mich der Aussage von Ralf Senftleben anschließen.

    100 Prozent geht natürlich nie, jedoch wenn man wirklich etwas will, dann kann man es auch erreichen. Da spielen Erziehung, Ausbildung in der Jugendzeit, Gesellschaft etc. keine Rolle.

    Entscheidend ist für mich die Begeisterung und die Ausdauer, mit der man ein Ziel verfolgt. Mit Prozentzahlen, die sich auf Verhalten beziehen, bin ich auch immer sehr vorsichtig, da ich die Basis nie kenne.

    Wenn man sich eine neue Fähigkeit oder ein neues Verhalten antrainieren möchte, zählen einzig und allein die Wiederholungen.
    Wenn man, so hab ich einmal an anderer Stelle gelesen, 10.000 mal eine Fähigkeit trainiert, so wird man darin Meister und kann daraus eine Erwerbsquelle machen.
    Die genaue Zahl ist hier nicht entscheidend, die große Anzahl ist sicherlich richtig.

    Wie ich an dieser Stelle früher schon einmal geschrieben habe, sollte man sich niemals in eine Opferrolle fallen lassen, wenn man sein Leben auf eine erfolg-reiches-Leben ausrichten möchte. Aussagen von irgendwelchen “klugen Leuten”, die mir als Entschuldigung dienen helten mir nicht weiter.
    Keinen Erfolg habe ich schon….
    Wenn ich ins Handeln komme, kann es besser werden. Ob es besser wird, weiß man vorher nie, aber man weiß vorher immer, dass, wenn es besser werden soll, muss es anders werden.
    Schönen Sonntag. Ich gehe jetzt ans Meer.
    Jürgen Gräbel

  • Hubert, ich habe es an mir selbst und an anderen immer wieder anders erlebt. Man kann durch systematisches Selbst-Training eine Menge bewirken und diese oben postulierten 20% ausweiten. Nicht in einer Woche. Aber wenn man über mehrere Jahre dranbleibt, dann ist sehr viel Menge möglich.

    Außerdem 20% … wie hat er denn das gemessen?

    Eine der wichtigsten Eigenschaften des Unterbewusstseins ist ja, dass es … mmmhh… unbewusst ist und sich unserer Beobachtung entzieht.

    Da auf einen Wert von 20% zu kommen, finde ich interessant.

    Es ist doch so: Und es gibt für jede Linie der Argumentation einen Experten, der diese stützt. Genau wie es einen gibt, der das genaue Gegenteil stützt.

    Ich glaube an bestimmte Vorgehensweisen und habe erlebt, dass diese funktionieren.

    Andere glauben nicht an diese Dinge und haben vielleicht auch erlebt, dass sie nicht klappen. Manchmal haben sie auch einfach nur Vorurteile oder diese Dinge passen nicht ins eigene Weltbild, deswegen werden sie wegrationalisiert.

    Klappt eine Vorgehensweise für mich? Ein Experte kann darüber eine Meinung haben, kann es aber nicht wissen.

    Deswegen hilft nur eines: Ausprobieren, und schauen, ob es für einen selbst funktioniert. Und wenn ja, dann mehr davon machen. Und wenn nicht, etwas anderes versuchen.

    Deswegen finde ich es ja so wichtig, andere dazu zu ermuntern, neue Dinge zu wagen und zu versuchen. Wenn ich immer den pessimistischen, fatalistischen Zeigefinger hebe, dann stärke ich das Opfer in den Leuten (Ich kann ja doch nichts machen) und verstärke letztlich die Zustände, die ich wiederlich finde.

    Hier finde ich diese Frage aus den 68 sehr passend: Willst du Teil des Problems sein oder Teil der Lösung?

    Hubert, vielleicht einfach auch mal was Neues ausprobieren, vielleicht kommt dann die Sonne wieder hinter den Wolken vor :-)

  • Der Hirnforscher Gerhard Roth glaubt, dass ca. 20% unseres Verhaltens veränderbar sind. Der Rest unterliegt frühkindlichen Prägungen bzw. geschellschaftlichen Determinationen plus einem Rest, der wissenschaftlichen noch nicht erforscht ist.
    Danach scheint fraglich,ob die Ratio durch logisches und kritisches Denken und Refliktieren es vermag, diese Prozesse in dem Umfang einzuleiten, dass wirklich befriedigende Erfolge eintreten.
    Ich glaube schon, dass es in Teilbereichen gelingen kann, insbesondere dann, wenn diese Gedanken auf einen emotional fruchtbaren Boden fallen, also gefühlsmäßig unterstützt werden.
    Der Philosoph Precht sieht auch wenig Spielraum:
    Zitat:
    “Man kann seine Schwächen kultivieren, man kann über sie schmunzeln oder sogar lernen über sie zu lanchen. Viel mehr kann die Ratio nicht bewirken.” Zitatende.
    Aber sei es drum. Versuch macht klug. Versuchen wir uns mutig zu denken.

  • Mir helfen Sätze wie: “Mehr als Nein sagen kann er nicht.” – “Das Nein habe ich schon. Wenn ich nichts mache, bleibt es beim Nein. Nun mache ich mich auf den Weg, um mir ein Ja, oder wenigstens ein Vielleicht zu holen.” – “Die meisten Dinge kosten nicht das Leben, sondern nur Einsatz und Mühe.”

  • Meistens fürchten wir uns doch vor Ereignissen, die gar nicht eintreten, oder deren Eintrittswahrscheinlichkeit sehr, sehr gering ist.
    Oftmals werden uns auch von interessierten Seiten Ängste suggeriert, weil dadurch Geschäfte gemacht werden können. Ich denke nur an die Themen: Terrorismus, Schweinegrippe, Vogelgrippe, Waldsterben (redet heute keiner mehr darüber)etc.
    Wirklich Angst um Leib und Leben sollten wir statt dessen vor Fehlernährung, Bewegungsmangel und Autoverkehr haben. Dadurch wird unser Leben bedroht. Da können wir aber auch aktiv gegensteuern.
    Mir hilft sehr oft ein Satz, den ich vor vielen Jahren gelernt habe: “Nicht erreicht habe ich (Wunsch, Ziel, Termin…) schon, was kann schlimmstenfalls passieren, wenn ich handle? Ändert es etwas, wenn ich nicht handle?”
    Auch nicht handeln hat Konsequenzen.
    Also denken und dann handeln, es kann meistens nur besser werden.
    Jürgen Gräbel

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

Mehr über uns und unsere Philosophie gibt es hier