Wochenreflexion – dein Motor für ein selbstbestimmtes Leben 

Wochenreflexion
Ein Coaching ist dir zu teuer? Dann sei clever und hilf dir selbst!

Die Woche lief wie geschmiert. Ohne lästige Hindernisse auf dem Weg.

Unwichtig das Gelaber der Nachbarn. Kein Problem mehr, den Ausknopf am Fernseher zu finden. Auf Youtube wirklich nur das gucken, wozu er gekommen war.

Der Fokus war klar. „Ich weiß, was ich will. Und ich mach das auch.“

Das war neu.

So neu wie sein wöchentliches Ritual. Ein heiliges Ritual. Ein Ritual, das er, komme, was wolle, durchziehen würde. Weil es das Wichtigste war, was er in diesem Moment tun konnte.

Sein wöchentlicher Boxenstopp: die Wochenreflexion.

Seitdem er sich jede Woche die Zeit für einen kurzen, aber intensiven Blick zurück nahm, lief es einfach besser.

Was hatte sich geändert?

Der Boxenstopp: die Wochenreflexion

Einmal die Woche am Freitag nahm er sich Zeit für den wichtigsten Menschen in seinem Leben. Für sich selbst.

In dieser Zeit stellte er sich ein paar Fragen.

Jede Woche die gleichen.

Langweilig wurde das nicht.

Denn es ging um die spannendste Sache im Leben.

Nein, das nicht …

Es ging jedes Mal um ihn selbst. Sein Leben. Seine Lebenszeit, die verging. Unwiderruflich. Tag für Tag.

Diese kurze Zeit mit sich selbst war das beste Invest seit langem. Vor allem besser als die blöden Aktien, die er letztes Jahr gekauft hatte.

Er richtete sich aus: auf die nächste Woche. Auf das, was er mehr als andere wollte.

So zu leben, wie er es gut findet. Ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Wichtig: Der Boxenstopp war nicht zum To-do-Listen-Schreiben oder Philosophieren gedacht.

Es ging um harte Fakten. Um eine Bilanz mit Soll und Haben. Und diese Bilanz brachte ihm immer wieder ein fettes Grinsen ein.

Denn diese Bilanz fiel immer öfter zu seinen Gunsten aus.

Oberste Regel: Rhythmus

Das Wichtigste von allem: Der Boxenstopp musste stattfinden. Immer. Und wenn es nur die 5 Minuten auf dem Klo waren, die er garantiert jeden Freitag hatte.

Die Fragen mussten gestellt, beantwortet und der Fokus für die kommende Woche ausgerichtet werden.

Deswegen war das Grundgerüst der wöchentlichen Reflexion kurz. Sehr kurz. So kurz, dass es auch zwischen „Ich ruf gleich zurück“ und „Schatz, holst du die Kinder ab?“ passte.

Ein Coaching ist dir zu teuer?

Dann sei clever und coach dich selbst!

Sollte jeder machen, dachte er. Jedenfalls jeder, der sein Leben selbstbestimmt leben will.

Denn jeder kennt den Feind eines selbstbestimmten Lebens: den Alltag. Die gefräßigste, alles verschlingende Schlange. Dieses hohle Geräusch, wenn alles weggesaugt wird, was wirklich wichtig ist. Gruselig und zum Glück zum größten Teil Vergangenheit.

Denn er war sich über seine wichtigsten Ziele klar geworden.

Und die verfolgte er jetzt. Die Wochenreflexion, sein persönlicher Boxenstopp, war dabei das Herzstück. Denn mit ihr:

  • blieb er dran
  • ging er jede Woche die notwendigen Schritte, um selbstbestimmt zu handeln
  • behielt er seine Fortschritte im Blick
  • konnte er sich ständig verbessern

Sein Blick fiel auf seine Wochenreflexion.

Und falls du, lieber Leser, liebe Leserin, auch mehr Fokus und Selbstbestimmung willst … könnte ja vielleicht sein. Dann starte am besten gleich jetzt mit deiner Wochenreflexion.

 

Der Boxenstopp – Die Wochenreflexion

Entscheide dich für einen regelmäßigen Termin, den du garantiert jede Woche einhältst, und beantworte dir folgende Fragen in deiner Wochenreflexion. Schaff dir dazu ein schönes Eintragbuch an oder nimm deine Textverarbeitung. Oder du machst deine Notizen in einem Ringbuchblock und heftest sie in einen Ordner ein.

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So flexibel wie du 

Dies ist eine Idee für eine Wochenreflexion. Am besten startest du direkt mit ihr. Und wenn du merkst, dass dir etwas fehlt, wenn du dir gerne jede Woche noch andere Fragen beantworten möchtest oder wenn du etwas ändern willst, dann ändere es.

Auch das gehört zu einem selbstbestimmten Leben.

Bau dir selbst die Werkzeuge, die du dazu brauchst.

Falls du dich übrigens gerade fragst: „Ja, wohin will ich eigentlich? Wie sieht ein selbstbestimmtes Leben überhaupt aus?“ Dann finde erst einmal heraus, wie du dir dein richtig gutes Leben aufbaust

Und beantworte dir vielleicht eine Frage: Was würde sich in deinem Leben ändern, wenn du dich jede Woche auf das Wichtigste für dich konzentrieren würdest?

Schreib mir dazu doch was in den Kommentaren. Ich bin gespannt, welche Veränderungskraft die Wochenreflexion in deinem Leben haben könnte.

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Kommentare

  • Danke für diese weitere gute Idee. Ja, was würde sich ändern für mich, wenn ich mich daran hielte? Auf alle Fälle wäre ich zufriedener mit mir und damit auch für mein Umfeld besser zu genießen.

  • Man/Ich denkt ja, vorausgesetzt man weiß dass es notwendig ist, dass man das ja auchmal eben so mit dem Wochencheck hin bekommt. Ja, teilweise läuft das gedanklich jeden Tag im Hintergrund.
    Aber als ich das Gefühl hatte, so wie im Augenblick, nicht schnell, nicht nachhaltig genug vorwärts zu kommen, hat mir dieser Beitrag klargemacht dass es eben nicht mal so nebenher geht und ich habe den Wochencheck jetzt endlich in meinen Wochenrythmus eingebaut.
    Vielen Dank Frau Alps für den leichten “Tritt”.

  • Ich mache soetwas ähnliches, aber am Anfang der Woche. Das nenne ich die “5-Boss-Minuten”. Das bedeutet, ich bin der Boss meines eigenen Lebens und es ist ein heiliges Ritual, mich Anfang der Woche für 5 Minuten hinzusetzen und mir ganz ähnliche Fragen zu stellen und mir selbst zu beantworten. Es ist sinnvoll, sich auch am Ende der Woche ebenfalls 5 Minuten zu nehmen und zu überprüfen, was daraus geworden ist, was ich mir am Anfang der Woche vorgenommen habe. Sehr guter Beitrag!!!!

  • Sehr spannend! Ich habe grad vor 2 Wochen begonnen jeweils am Sonntag die nächste Woche zu planen d.h. schauen welche Termine habe ich und daneben eine To do Liste. Super Idee diese Fragen noch dazu einzuplanen. Danke vielmals für die super Vorschläge und Tipps :-) Bin begeisterte Leserin des sonntäglichen Mail.

  • Gefällt mir sehr gut, ich glaube dass das ein sehr gutes Wekzeug ist.
    Meine Frage ist, was mit dem übergeordneten Ziel gemeint ist. Das eine große Lebensziel? Eine Sache die ich mir vornehme, weil ich sie endlich umsetzen möchte, weil mir die Baustelle auf die Nerven geht? Sitze ich dann möglicherweise vor mehreren dieser Wochenrückblicke, für jedes Ziel einen?
    Würde mich freuen, wenn du das noch kurz erläutern könntest, liebe Nicole, wie es gedacht war. Dankeschön.

    • Nicole Alps

      Hallo Kerstin,

      gute Frage :-)

      Das übergeordnete Ziel ist etwas, das du unbedingt im Blick behalten möchtest. Vielleicht das Ziel, das dir im Moment am allerallerwichtigsten ist. Das Ziel, dass dir die meiste Freude, den größten Erfolg gibt oder dir vielleicht auch einen starken Leidensdruck nimmt.

      Dabei kann es um ganz unterschiedliche Ziele gehen: Einen neuen Job (endlich den Traumjob) zu finden, die Steuererklärungen der letzten 3 Jahre machen, die Partnerschaft verbessern, mehr Ordnung in die Wohnung bringen, ein bessere Gefühlsregulation entwickeln, mehr Wohlfühlmomente in den Alltag zu bringen oder oder oder.

      Mehrere Ziele würde ich mit der Wochenreflexion nicht in den Blick nehmen. Meiner Erfahrung nach ist “Verzetteln” eines der großen Risiken, wenn es um unsere Ziele geht. Konzentriere ich mich hingegen auf ein Ziel wirklich, ist das ein wenig wie ein Turbo-Antrieb und ich erreiche mein Zeil deutlich schneller und leichter.

      Natürlich haben die meisten von uns verschiedene Baustellen, an denen wir arbeiten. Dafür haben wir ja meist schon unsere gewohnten Strukturen und Prozesse.

      Der große Nutzen der Wochenreflexion: Sie nimmt in all diesen Prozessen eine Sonderstellung ein, weil sie dieses eine Ziel über Wochen im Fokus hält. Dadurch habe ich mehr Schubkraft, an diesem Ziel wirklich konsequent zu arbeiten und das bringt mich schneller und leichter voran.

      Aber auch hier gilt: Probier es aus. Finde heraus, wie dir die Wochenreflexion am besten hilft. Und wenn du magst … ich freu mich über deinen Erfahrungsbericht. :-)

      Lieben Gruß
      Nicole

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

Mehr über uns und unsere Philosophie gibt es hier