Worum es hier wirklich geht!

Die 11 wirkungsvollsten Selbstcoaching-Methoden --> Zeig sie mir!

Worum geht es hier bei „Zeit zu leben“ eigentlich?

Unser Motto lautet „Das Leben in die Hand nehmen“. Aber was bedeutet das genau?

Hier finden Sie unsere ganz persönliche Definition. Das Leben in die Hand zu nehmen bedeutet für uns, dass man:

  • als Mensch wächst (Persönlichkeitsentwicklung),
  • ein werte-orientiertes und sinnvolles Leben führt,
  • sich selbst immer weiter und besser kennen lernt,
  • die Opferrolle hinter sich lässt,
  • Verantwortung für sich und seine Umwelt übernimmt,
  • eine gewisse psychologische Flexibilität entwickelt
  • und vor allem: dass man aktiv wird und handelt.

Was meinen wir mit den einzelnen Punkten? Lassen Sie uns uns das bitte im Detail erklären:

Persönliches Wachstum

Wir finden es wichtig, dass man als Mensch nicht stehenbleibt in seiner Entwicklung, sondern dass man seine Stärken stärkt und an den Punkten arbeitet, mit denen man sich selbst das Leben schwer macht (Persönlichkeitsentwicklung). Es geht darum, dazuzulernen, seine wunden Punkte zu heilen und zu sich selbst zu finden.

Dazu gehört auch,

Ist das ein einfacher Weg? Nein, eher nicht. Wobei es mit der Übung leichter wird. Und nach einiger Zeit ist man infiziert. Dann will man es gar nicht mehr anders. Dann wird Wachstum zum wunderbaren Selbstzweck.

Werte & Sinn

Wir glauben, dass Menschen einen Sinn und eine Aufgabe brauchen und leiden, wenn sie keinen Sinn in ihrem Leben finden.

Du kannst deine Probleme lösen.

Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut. Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

Wir brauchen etwas, das uns begeistert, eine Aufgabe, eine Leidenschaft oder ein tolles Hobby. Man kann auch etwas für andere tun, sich in den Dienst einer Sache stellen oder für etwas kämpfen, das einem am Herzen liegt.

Wir glauben, dass es Menschen gut tut, wenn sie für etwas stehen und für etwas einstehen.

Oft hört man: Ich muss erst meine Probleme lösen und erst wieder gesund werden, dann suche ich mir eine Aufgabe. Erstaunlicherweise ist das Fehlen von Sinn und einer Aufgabe genau der Auslöser des Problems oder der Krankheit. Deswegen möchten wir Sie dazu ermuntern, sich eine sinnstiftende Aufgabe zu suchen, auch oder gerade, wenn es Ihnen (noch) nicht gut geht.

Wer hier mehr wissen will, kann einmal nach dem Begriff „Logotherapie“ nach Viktor Frankl recherchieren – ein höchst spannender Ansatz.

Selbsterkenntnis

Wenn man sein Leben in die Hand nehmen will, muss man zwangsläufig den wichtigsten Akteur in diesem Spiel besser kennenlernen: sich selbst.

Selbsterkenntnis hilft einem enorm dabei, mit allen möglichen Herausforderungen des Lebens, mit anderen Menschen oder den eigenen Stimmungen besser klarzukommen. Und die Selbsterkenntnis hört auch nie auf. Je mehr man über sich selbst herausfindet, desto spannender wird es.

Hier fasziniert uns vor allem die Methode des Voice Dialogue.

Aber es geht auch einfacher, indem man sich einfach Fragen stellt, wie:

  • „Wer bin ich?“,
  • „Was kann ich gut?“
  • oder „Wo liegen meine Engpässe auf dem Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit?“.

Raus aus der Opferrolle

Das ist das Thema, bei dem viele mit den Zähnen knirschen.

Es geht um die Frage: „Empfinde ich mich als Opfer in diesem Leben oder als Macher und Gestalter?“

Wer sich als Opfer anderer Menschen, der Umstände, seiner Krankheit, der Politik oder der Wirtschaft sieht, der schwächt sich allein durch diese Einstellung und schadet sich damit selbst.

Nicht falsch verstehen: Natürlich wird vielen von uns übel mitgespielt. Manchmal kommen wir einfach auch unter die Räder größerer Entwicklungen, über die wir wirklich keinerlei Einfluss haben. Manchmal haben wir durch unsere Taten und Unterlassungen selbst unseren Anteil an unseren Schwierigkeiten gehabt. Und oft können wir wirklich überhaupt nichts dafür.

Aber es hilft ja nichts: So ist das Leben nun mal. Es geht an dieser Stelle nicht darum, wer Schuld an meiner Misere hat. Es geht darum, wie ich es erreiche, dass es mir wieder besser geht. Hier ist Pragmatismus gefragt.

Wenn Sie unzufrieden mit Ihrem Leben sind, dann gibt es eine zentrale Frage:

„Worauf wollen Sie Ihre Aufmerksamkeit und Energie verwenden?“

Ich kann mich darauf konzentrieren, wie schwer ich es habe, wie gemein die anderen sind, wie fies die Welt ist und dass ich ja doch nichts machen kann. Damit gebe ich mich und mein Leben auf, ich mache mich selbst zum Opfer und ich zementiere damit meine Handlungsunfähigkeit und Ohnmacht. Natürlich macht das niemand mit Absicht oder aus Blödheit. Natürlich nicht. Das spielt aber keine Rolle – die Wirkung ist die gleiche.

Ich brauche einen neuen Job!

Aber welchen? Was kann ich? Was will ich? Welcher Job passt wirklich zu mir? Wo finde ich die guten Jobs? Fragen über Fragen. Antworten findest du hier: Projekt: Traumjob.

Die bessere Alternative: Ich konzentriere mich wieder und wieder darauf, was ich selbst tun kann, um meine Situation zu verbessern. Das ist oft schwer, anstrengend und kostet Überwindung. Aber es setzt auch plötzlich Energie frei. Etwas zu unternehmen fühlt sich 1000x besser an, als sich ohnmächtig und hilflos zu fühlen. Und man kann immer etwas tun, wenn man konsequent nach Lösungen sucht und systematisch die eigenen Möglichkeiten ausreizt.

Dadurch nehme ich automatisch mein Leben in die Hand und werde zum Macher. In Abwandlung des Spruchs von J.F.Kennedy:

“Fragen Sie sich nicht, was die Politik, die Wirtschaft und andere für Sie tun können. Sondern fragen Sie sich, was Sie selbst für sich tun können.”

Noch anders gesagt: Erwarten Sie nicht von den anderen oder der Welt um Sie herum, dass sie sich ändert. Ändern Sie etwas. Ändern Sie sich.

Nehmen Sie Ihr Leben in die Hand.

Eigenverantwortung

Die Opferrolle zu verlassen, bedeutet Eigenverantwortung zu übernehmen. Damit meinen wir, dass es zuallererst die eigene Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass es einem gut geht. Und dass man sich darüber bewusst ist, dass man Teil eines Systems ist, dass man mitgestalten kann. Ob das nun in der eigenen Familie, in der Firma oder in der Gesellschaft ist. Mehr dazu, was wir unter Eigenverantwortung verstehen, finden Sie in diesem Beitrag.

Psychologische Flexibilität

Mit psychologischer Flexibilität meinen wir, dass man in der Lage ist, die Welt und sich selbst mit etwas Abstand zu betrachten. Dazu gehört, dass man sich nicht mehr von seinen eigenen Gefühlen kidnappen lässt. Oder dass man weiß, dass man nicht seine Gefühle oder Gedanken IST, sondern noch deutlich mehr.

Das bedeutet auch, dass man bewusster wird und seine eigenen Gefühle und Gedanken immer mehr von außen betrachten kann. Und dass man nicht immer nur um sich selbst kreist. Oder dass man sieht, dass auch andere Probleme haben und man nicht der einzige ist, der Probleme hat.

Und eine Prise Humor ist auch hilfreich :-)

Aktiv werden und handeln

Kommen wir zu dem Punkt, der unsere Philosophie am meisten widerspiegelt:

Jammere nicht, sondern tue was!

Mal jammern ist natürlich gut als Psychohygiene. Aber nicht als Dauerlösung.

Wenn etwas in Ihrem Leben nicht so ist, wie Sie es sich vorstellen, dann tun Sie etwas dagegen.

Wollen Sie etwas? Dann tun Sie etwas dafür.

Ist das einfach? Selten!

Gibt es meistens Sachzwänge und gute Gründe, alles beim Alten zu belassen?

Na klar gibt es die.

Oft heißen diese Gründe: Sicherheit, Bequemlichkeit, Angst oder die Erwartungen der anderen.

Handeln Sie trotzdem. Wenn sich etwas ändern soll, dann müssen Sie aktiv werden, in Bewegung kommen und etwas ändern. Anders geht es nicht.

Das sind die Pinzipien, mit denen wir bisher in unserem Leben exzellent gefahren sind. Das sind die Dinge, die wir für wichtig und richtig halten. Dafür stehen wir.

Und das ist es, worüber wir hier auf diesen Seiten schreiben.

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Das eigene Leben besser machen

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Kommentare

  • Hallo, ich möcht euch vorerst alle schön grüßen. Möchte eingangs gleich vorausschicken, dass ich vor ein paar Tagen zum 66ten Mal die Sonne umkreist habe (oder umgekehrt). Damit will ich keinesfalls sagen, dass ich auch nur IRGENDJEMANDEN von euch ein Yota voraus habe. NICHT DIE JAHRE IM LEBEN ZÄHLEN, SONDERN DAS LEBEN IN DIESEN JAHREN! 80 zu sein heißt noch lange nicht, das Leben er-lebt zu haben. Ich war neben meiner Tätigkeit als Auslandskorrespondent fast vier Jahre Kriegsberichterstatter. Täglich “durfte” ich erfahren, wie facettenreich das Leben sein kann. Abertausende Tote…leblose, zerstückelte, geschändete Körper…Babies, Greise…haben mich eine kleine Ewigkeit lang durch meine Albträume begleitet! Irgendwann habe ich -vermutlich zum Selbstschutz- aufgehört, die Sinnhaftigkeit dieses Seins zu hinterfragen. 6 Monate in Lhasa (Tibet) in einem Kloster, habe ich versucht, einem PTBS zu entgehen. Leid, Angst, Enttäuschungen, Demütigungen, Mord, Vergewaltigungen, Zweifel, Hoffnungslosigkeit…zwischendurch ein paar zaghafte Fragen…bis nurmehr ein großes Fragezeichen in mir war…und dann – war auch das weg; das alles in rasenden Abläufen und dennoch jenseits von allem Zeitgeschehen…lassen dich nicht mehr denken; und das war auch gut so, sonst wäre ich vermutlich dem Wahnsinn verfallen. In diesen 6 Monaten -eine Entscheidung, geboren aus der Wahrscheinlichkeit(?), nie mehr FÜHLEN zu können- ist es mir successive gelungen, einen ‘Weg’ zu finden, im Hier & Jetzt mich selber wieder ER-leben zu können. Natürlich führen mich ALLE Wege nach Rom – jedoch nur dann, wen Rom mein Ziel ist. Zwei Himmelsrichtungen – zwei (meist) grundverschiedene Arten, mit Leben umzugehen…es zu fühlen…wieder spüren können, dass du ein Teil vom Ganzen bist…ein wichtiger…ohne dich wäre der Lebensfluss nicht mehr im Gleichgewicht…du spürst das unbeschreibliche Gefühl, wenn die Sonne in dir wieder zu scheinen beginnt…wie schön es ist, wieder oder zum ersten Mal LIEBEN zu können; dazu jedoch bedarf es, einen Weg zu gehen…bewußt – und wenn er dir noch so steinig erscheinen mag…doch je mehr Blockaden, Hindernisse, Schwierigkeiten du zu überwinden imstande bist, umso stärker wirst du…du spürst, wie dein Selbstvertrauen…dein Selbstbewußtsein zu wachsen beginnt…du kommst dir -zeitlos- immer ein Stück näher; das Ziel bist DU! Dich erkennen und lieben zu können…dich als ein wertvolles Teil dieses gesamten Seins zu erkennen, lässt dich den Menschen neben dir spüren…und ihn lieben. Ich werde nie behaupten, dass das Leben an sich schön ist – es gibt kein Licht ohne Dunkelheit, keinen Berg ohne Tal, kein Groß ohne Klein…keine Liebe ohne Hass. Wir werden keine Naturgesetze außer kraft setzen können – doch wir sind mit einem freien Willen gesegnet…und werden uns immer die Möglichkeit bewahren, zwischen zwei ‘Seiten’ entscheiden zu können. Ich würde gerne die gesamte Welt friedvoller gestalten wollen…es wird mir NIE gelingen! Die Geschichte hat sehr wohl einige einzelne Menschen nicht vergessen, die vieles in diese Richtung in Gang gesetzt und auch verändert haben- Mahatma Ghandi, Mutter Teresa, Nelson Mandela, Martin Luther King (der Marsch nach Washington – Rassengleichheit), Jesus, Mohammed, Buddha, Dalai Lama….und noch einige; dennoch… wenn du ein Loch zuschüttest – machst du ein anderes auf! Und wenn dir dieses Jammertal manchmal noch so trist und düster erscheinen mag, dann darfst du nie vergessen: Sobald du das Hamsterrad verlassen hast, um den einzig wahren Weg zu finden, dann bist du auf dem Weg zu dir – UND JE NÄHER DU DIR KOMMST…WIRST DU AUCH DAS SCHÖNE IN DIESEM SEIN -nicht nur erkennen- SONDERN AUCH FÜHLEN….UND DU SPÜRST DIE KRAFT DES GUTEN, WENN ES DEIN HERZ ERWÄRMT…DANN BIST DU ANGEKOMMEN!

  • lieber Ralf Senftleben,
    Du sprichst mir ganz aus dem Herzen ! Wow! Obwohl ich nicht mehr die allerjüngste bin,versuche ich mein Leben nach den genannten Punkten in die Hand zu nehmen. Diese Punkte sind für mich immer wieder kritisch zu hinterfragen. Nur durch Selbstkritik kommt man menschlich weiter und sieht den Balken im eigenen Auge.
    Vielen Dank für diese Unterstützung.

  • Hallo ihr lieben,
    auch ich kann sagen das ich durch euch auf mich aufmerksam geworden bin .
    Ich bin aus der Opferrolle rausgetreten und fange an mein Leben in die Hand zu nehmen.
    Nach langer Zeit des Leidens ist es mir gelungen mich anzunehmen und mich selbst zu erkennen und lege alte Ängste ab die ich erkannt habe kurzum wollte ich sagen das Ihre geschichte Worum es geht meine Geschichte sein könnte. Ich bin 37 und 2 fache Mutter und habe es trotzdem geschafft nach langer Zeit endlich mein Leben zu leben (gesunder Egoismus)

    Ihr macht das Suuupper.
    Danke Claudia

  • Wow, was für ein kraftvolles statement! Bei der Gelegenheit einen ganz herzlichen Dank für all die guten Beiträge, die mich jetzt schon einige Jahre begleiten und so einiges angestoßen haben. Danke auch dafür, dass ihr es immer wieder wagt, eure Überzeugungen offen darzulegen; ihr gebt da etwas sehr wichtiges von euch, finde ich. Danke für die Energie, die ihr dafür sicherlich immer wieder braucht. Und ein ganz spezielles danke für eben diesen Newsletter, der mich mal wieder voll ins Mark getroffen und gleich mit mehreren Beiträgen berührt hat.

  • Danke liebe Petra für deinen Kommentar. Danke auch an “isnichwichtig”,und “metamorgen” —
    Das, was das Wichtigste ist, nämlich zu handeln, in Bewegung zu kommen bzw. zu bleiben erscheint mir zur Zeit als das Schwierigste. Auch ich finde mich nach langen Jahren des Sorgens und “Handelns” für andere im “Nichtstun” wieder, bin mit Angst, Zweifeln konfrontiert und habe das Gefühl, nicht in Bewegung zu kommen … vor allem dein Kommentar, liebe Petra macht mir Mut, dies als notwendige Phase zu betrachten und Vertrauen zu entwickeln, dass auch ich wieder ins Handeln, diesmal für mich, meine Bedürfnisse und meine Werte komme … und mit den Worten von “metamorgen” meine Quelle wiederfinde und aus ihr schöpfen kann …

  • Hallo zusammen,

    wie vor mir schon gesagt wurde: Top Newsletter, eiine schöne zusammenfassung um sich alles nochmal zu Gemüte zu führen.

    Es stimmt, Gewohnheiten zu ändern ist schwer, aber auch nur, weil Menschen (zumindest bei meinen Freunden) Angst vor dem Neuen haben. Neues strahlt Unsicherheit aus. Es sei denn, man ist nicht alleine. Das ist auch der Grund glaube ich, warum Menschen ohne/mit geringen soziale Kontakteso verkümmern: Sie trauen sich nicht. Auch von der Sorte habe ich Bekannte, ach was soll ich denn so ganz allein/ohne Partner?

    Bei mir ist das Problem glaub ich nicht mal die Gewohnheit, eher der berühmte “Teufelskreis”. Ich möchte gerne einen anderen Job machen, etwas was mich erfüllt (und es ist mir nicht ganz so wichtig was ich verdiene, solange ich leben kann, ich möchte etwas machen was wichtig ist, was menschen hilft.). Aber dann werde ich gefragt, was willst du denn machen? Was kannst du denn? Und meine Antwort:…nichts? 1.Punkt: Selbstvertrauen. Wie soll ich mich also gut verkaufen? Ok, versuchen wir also herauszufinden was ich kann. 2. Punkt: Selbsterkenntnis: Ich finde nichts, zumindest nichts was ich gebrauchen könnte beruflich.
    Usw.

    Dann habe ich Gott sei dank eure Seite entdeckt! Man merkt leider, dass sich der Faden immer weiter zieht und man irgendwann in einem Knäuel aus Knoten sitzt und verzweifelt versucht irgendwo dran zu zubbeln um die knoten zu lösen. Durch euch aber, bekommt man Anregungen (!) die Knoten systematisch zu lösen.

    Danke

  • Lieber Ralf,
    ich lese “euch” schon ein paar Jahre und finde die Seite und den Newsletter immer wieder einfach super.
    Dieser Artikel bringt alles auf den Punkt – das finde ich hervorragend!
    Vielen Dank für eure wirklich gute Arbeit seit Jahren und macht bitte weiter so.
    Danke

  • Ein herzliches Hallo Ralf,

    …und schon wieder so ein gutes Thema – Tanja und Du – ihr seid ein gutes Gespann *freu*!

    Mir fällt da ein Zitat ein “wenn du etwas erleben möchtest was du noch nie erlebt hast, mußt du etwas tun was du noch nie getan hast”!
    Mein Gesundheitsberater hat zu mir mal gesagt, dass sich erst was bewegt wenn ich aktiv werde und er hatte recht. Ich kannte viele Jahre die Vogel-Strauss-Methode sehr gut, hatte gehofft, dass sich von alleine was zum positiven verändert – das tat es nicht! Erst als ich aktiv wurde hat sich mein Leben verändert. Anscheinend brauchte ich erst mal die Erlaubnis, mich um mich und meine Bedürfnisse kümmern zu dürfen – erwachsen sein zu dürfen.

    Petra danke für den Satz: “Gewohnheiten sind sehr langlebig” ich denke da genau so.

    Ich wünsche ALLEN hier Kraft und gute Freunde für den langen und oft beschwerlichen Weg zu sich selbst.

    viele Grüße aus Bayern von Rita

  • Guten Morgen zusammen, hallo Ralf

    in allem was ihr schreibt kann ich mich wiederfinden, finde ich Denkanstöße, Vorschläge und Übungen die mir helfen können mich weiterzuentwickeln, mein Leben bewusster zu leben, wirklich für mich verantwortlich zu sein, mein Leben so zu verändern dass ich mich wirklich wohlfühle, mich nicht mehr von anderen abhängig mache.
    Nur: Aber all diese Denkanstöße und Übungen bringen mich nicht wirklich weiter wenn ich mich selbst nicht im JETZT lieben kann, wenn ich mich selbst im JETZT nicht annehmen kann, wenn ich quasi “immer darauf warte ‘besser’ zu sein, ‘anders’ zu sein um mich selbst lieben zu können, um mich annehmen zu können und um angenommen und geliebt werden zu können”.
    Egal ob ich in der Opferrolle stecke – ich bin es wert mich selbst zu lieben und geliebt zu werden.
    Egal ob ich die Verantwortung für mein Leben grade übernehme oder nicht – ich bin es wert mich selbst zu lieben und geliebt zu werden.
    Ich muss nicht erst anders sein damit ich mich/man mich lieben kann.
    Es ist schwer zu erklären, aber oftmals wenn ich spirituelle Bücher oder den Newsletter las oder wenn ich mit anderen Menschen diskutierte, hatte ich das Gefühl “ja, wenn ich all das kann, wenn ich die Verantwortung selber übernehmen kann, wenn ich aus der Opferrolle schlüpfen kann, wenn ich….., dann kann ich mich selbst lieben, dann kann man mich lieben, dann bin ich es ‘wert’ geliebt zu werden”. Ich habe damit die Liebe zu mir selbst an Erwartungen geknüpft.
    Gerade in den letzten Tagen und Wochen spürte ich unbändigen Zorn und Wut in mir. Ich wollte endlich begreifen, endlich meinen inneren Frieden, endlich ich sein, nicht mehr nur hören und lesen was ich tun soll um mich wohl zufühlen und um eigenverantwortlich zu handeln, sondern einfach sein dürfen wie ich bin. Einfach nur geliebt werden wie ich bin und mich selbst lieben – egal wie ich grade bin.
    All die Ratgeber sind tolle Lebenshilfen, vieles das ich lesen und erfahren durfte, bewirkte vieles in mir, dennoch ist – so empfinde ich es – das Wichtigste, sich in jedem Moment selbst annehmen und lieben wie man ist, die Selbstliebe nicht davon abhängig machen wie man sich entwickelt, was man lernt, was man umsetzen kann. Einfach nur sich selbst lieben!
    Ich wünsche euch allen dass ihr euch im Jetzt/in jedem Moment selbst lieben könnt – egal wie ihr grade drauf seid, ob wütend, lustig, traurig, verletzt.
    Alles Liebe
    Anneliese

  • Auf den Punkt. Respekt für diesen Newsletter!

  • Liebe Petra, Liebe isnichwichtig,

    Eure Erfahrungen und Gefühle kann ich am ehesten nachvollziehen.
    Denn, solange jedes Leben “In der Spur” verläuft, sich Ziele und Wünsche erfüllen lassen, dann, ja dann ist ja Alles ganz einfach und das können ja Alle nachmachen.

    Aber, so einfach ist das nicht für die Menschen, die lange Zeit glaubten ihr Leben im Griff zu haben, und plötzlich kommt Alles gaaanz anders, als man es eigentlich möchte!
    Das ist eine völlig andere Situation, wie der Normalfall!

    Dann funktioniert das “Handeln” und “Sich den Gegebenheit anpassen” und dergleichen erst einmal NICHT!

    Kraft, Antrieb und Vorstellungskraft können abhanden kommen und glücklich sind die Menschen, die die Quelle wiederfinden.

  • Hallo Zusammen,

    ich finde die heutige Ausgabe besonders interessant und toll, es ist so zu sagen, des Pudels Kern.

    In den letzten Jahren habe ich viele verschiedene Bücher zu diesen Themen gelesen und die heutige “Pfingst-Ausgabe” ist eine Zusammenfassung meiner gesamten wichtigsten Erkenntnisse.

    Für mich habe daraus die Ableitung “SIZE” gebildet und sie steht nicht nur zufällig für den englischen Begriff der Größe.

    SIZE bedeutet:

    S=Selbstbewußtsein/-verantwortung
    I=Initiative ergreifen
    Z=Zielorientierung
    E=Emotionale Stabilität

    S
    Man/frau muss sich erst selbst (mehr) bewußtsein (=Selbstbewußtsein) was man kann aber auch nicht, zu seinen Stärken und Schwächen stehen, zu seinem eingen Profil. Erst dann kann man für dieses Ich Verantwortung übernehmen (Selbstverantwortung), darauf aufbauend kommt die Lebensverantwortung (Verantwortung für sein Leben, seine Familie, Freunde, Kollegen) und die Umweltverantwortung (für seine Mitmenschen, Umwelt).

    I
    Ich bin mir selbst der Nächste. Nur ich kann mein Leben verändern, in die Bahnen lenken, die ich für besser halte. Natürlich kann ich den Wind nicht bestimmen, aber ich kann die Segel setzen. Mehr agieren, statt reagieren. Niemand kann mich angehen für meine eigene Meinung, diese ist auch niemals falsch, das es ja MEINE Meinung ist. Ich muss auch für meine Meinung einstehen, dieses ist sicherlich nicht immer opportun, aber es stärkt mein Profil.
    Ich sage immer öfters meine Meinung, z.B. in jeder Gesprächsrunde, egal ob privat oder geschäftlich sage ich meine Meinung. Denn ich weiß, niemand kann mir dafür den Kopf herunterreißen, aber jeder wird auf meinen Kopf aufmerksam ;-)
    Dadurch schärfen wir unser Profil für die Anderen, dann können diese uns einschätzen, wissen woran sie sind und wir sind “weder Fisch noch Fleisch” oder “lauwarm”.

    Z
    Wir brauchen in unserem Leben Ziele, egal ob privat oder geschäftlich. Getreu dem Motto “Der Weg ist das Ziel”.
    Diese Ziele sollten weder zu groß oder zu klein sein, eine gesunde Mischung aus Erreichbarkeit und Anstrengung.
    Diese Ziele brauchen nicht irgendwelche finanzielle Ergebnisse bewirken (z.B. noch geschäftstüchter sein um mehr Geld zu verdienen) sondern können auch mit den kleinen Dingen des Lebens zu tun haben (z.B. jemand ein Kompliment machen, “ich nehmen mir für Dich Zeit…”)

    E
    Hierunter subsumiere ich einen gewissen Ausgleich zwischen Körper, Geist und Seele. Sportliche Aktivitäten, Bewegung in der freien Natur, mehr Genießen (Essen, Trinken, Entspannung – einfach das ganze Leben bewußter erleben), angeregte Gespräche, Ausgehen mit Freunden, eine Aufgabe/Hobby haben und sich nicht ins “Schneckenhaus” verkriechen, mit Freunden oder seinem Partner(in) auf emotionaler Ebene sein, sich lieben, geborgen fühlen.

    Alles zusammen kann die menschliche Größe (SIZE) ausmachen.
    Das ganze liest sich jetzt recht einfach und schnell, aber es umzusetzen kann Jahre, vielleicht gar Jahrzehnte dauern, aber auch hier gilt: Der Weg ist das Ziel.
    Der erste Schritt sind Sie nun gegangen, indem Sie diese Zeilen gelesen haben…:-)

    In diesem Sinne, herzlichen Dank für die regelmäßigen tollen Erkenntnisse,

    Viele Grüße und “Just do it!”

    Markus

  • hallo zusammen, inzwischen ist es mir auch freude und bedürfnis mich mit euch auszutauschen.
    ihr macher erinnert mich an die krieger des lichts.
    ich habe vor kurzem krass erfahren was das eigentlich bedeutet. diese kraft und zuversicht und auch den zorn.
    jederzeit zu sagen, ich bin verantwortlich,das braucht mut.
    ich finde, ein wichtiger schritt dabei ist sich als opfer zu sehen, ich war entsetzt darüber, was mir angetan wurde.dann habe ich- aufgegeben-. ich kann das noch nicht besser beschreiben.und dann habe ich eine unglaubliche freude erfahren, ein gefühl und gedanken der einheit. und dann erwachte ein furchtbarer zorn und jetzt bin ich ein krieger und erlebe zorn und verantwortung und liebe zugleich. das ist sehr spannend und wieder geht es um ballance.ich habe angefangen tai chi zu lernen und obertonsingen und ich werde ein seil im garten zwischen zwei bäume spannen um darauf zu laufen.

  • Eigentlich will ich nur schreiben, dass ich diesen Artikel als einen der besten Artikel empfinde, seit ich hier bin. D. h. nicht, dass andere nicht auch gut bis sehr gut waren.
    Ich möchte einfach nur einmal schreiben, dass Ihr sehr gute und hilfreiche Arbeit leistet und mich dafür bedanken.
    Viele Grüße
    Eva

  • Alle diese angeführten Gründe “etwas zu tun oder nichts zu tun” kenne ich sehr gut. Jedoch bin ich nun in der glücklichen Situation, mehr und mehr alles so annehmen zu können wie es ist und auch einmal “nein” zu sagen, um meine Bedürfnisse zu erfüllen. Und dies alles durch meine regelmäßige Yoga-Arbeit und Meditation.
    Liebe Grüße
    Ute M. Mertes

  • Ich habe gelernt das Leben einfach so zu nehmen wie es ist und trotzdem dabei meinen Humor und meinen Optimismus nicht zu verlieren. Das gelingt mir ganz gut. Ich habe eine wunderbare Frau, mit der ich seit fast 25 Jahren verheiratet bin, eine schöne Wohnung mit einem netten Vermieter, zur Zeit noch einen Kater und kein Auto. Ich schreibe Software, manchmal ein Buch oder einen Artikel und arbeite auch als Dozent. Daneben kümmere mich ehrenamtlich um Schwerstbehinderte, Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (nach Schlaganfall oder nach einem Unfall). Diese Tätigkeit, die ich nur ein paar Stunden in der Woche ausübe, befriedigt mich mehr als die ganze geldbstimmte Arbeit. Ich kann jedem nur empfehlen, einmal mit einem Menschen im Rollstuhl einkaufen oder Eis essen zu gehen. Das ist eine hochinteressante Erfahrung.

    Ich hatte früher, wenn es mir schlecht ging, oft einen Wahrnehmungswechsel gemacht. Wir sind dann in ein Planetarium gefahren und haben uns die Sterne angesehen. Und wenn man die Größe des Universums mit seinen eigenen Problemen vergleicht, werden diese sehr schnell relativ – und zwar relativ klein. Heute erreiche ich das Gleiche durch mein Ehrenamt.
    Ich habe einmal Lohn wie folgt definiert.
    Lohn besteht aus:
    1. Innere Anerkennung
    2. Äußere Anerkennung
    3. Finanzielle Anerkennung

    1. Innere Anerkennung
    Das ist die Befriedigung, die ich für mich selbst aus einer Tätigkeit oder einem Verhalten ziehe. Ich tue etwas, was mir Spaß und Freude bereitet oder etwas, was für mich sinnvoll ist – also einen tieferen Sinn hat.

    2. Äußere Anerkennung
    Das ist das ehrliche Lob, das Feedback von anderen für etwas, was ich tue. Die meisten Menschen arbeiten eher für Anerkennung als für Geld – ganz einfach weil sie soziale Wesen sind.

    3. Finanzielle Anerkennung
    Das ist das Geld, daß ich für eine Tätigkeit bekomme. Es ist im Grunde auch eine Form äußerer Anerkennung. Sie hat nur den Nachteil, daß sie nicht persönlich ist. Ich betrachte z.B. Geldangebot von Freunden, für die ich etwas getan habe, als Beleidigung.

    Alle drei Formen der Anerkennung treten immer gemeinsam auf. Wer mit Menschen arbeitet und sich für sie wirklich interessiert (was bei den meisten Managern nicht der Fall ist), weiß, daß Geld nicht alles ist. Für mich sind Menschen, die ihr Leben nur auf Geld ausrichten, psychisch krank. Das Schlimme ist, sie glauben, daß auch alle anderen so denken. Und da ihnen die Wahrnehmung für die eigene und fremde Anerkennung fehlt, kompensieren sie es mit Geld und Statussymbolen. Sie haben keine emotionale Kompetenz! Und gerade deshalb sind sie skrupellos und gelangen so in die Führungspositionen der Gesellschaft.

    Wir Menschen sind soziale Wesen in einer kapitalistischen Kultur. Daher brauchen wir Geld, um existieren zu können (Wohnen, Schlafen, Essen,..). Aber wir brauchen auch eine Anerkennung für unser Dasein, sowohl aus uns selbst oder von anderen. Menschen sterben, wenn sie keinen Sinn finden, sie vollbringen wahre Wunder, wenn sie ihren Sinn haben.

  • Danke Petra. An genau der Stelle stehe ich. Wenn man vorher wüßte, wie das Leben in die Hand zu nehmen ist und was daraus resultiert, wäre man schlauer. Um es besser zu haben und endlcih aus der Hartz-IV-Scheiße rauszukommen, bin ich umgezogen, weil ich woanders Arbeit bekommen habe (habe also gehandelt! und natürlich gedacht, ich hätte gut gehandelt). Mit dem Erfolg, daß mein eines Kind überhaupt nicht klargekommen ist mit der Situation und der neuen Schule, auch Suizidgedanken hatte, ich selbst auch nicht zufrieden bin und leider kaum mehr Geld habe als vorher, dafür keinen Freundes- oder Verwandtenkreis mehr, ich habe mein Hobby aufgegeben – es war eine Scheißidee.

    Jetzt bin ich wieder an derselbsen Stelle, aber ich habe aufgegeben zu kämpfen. Wofür? Jetzt bin ich tatsächlich dabei, das Leben – konträr zum Artikel – nicht mehr in die Hand zu nehmen. Bin fast soweit, mit allem aufzuhören, auch mit der Arbeit, und das Leben einfach so laufen zu lassen. Weniger Geld kanns schon nicht mehr sein, aber ggf kann sich meine Zufriedenheit erhöhen, indem ich hier wieder wegziehe. Und mir eingestehe, daß ich gescheitert bin.

    Ich wollte nie Opfer des Lebens sein aber tatsächlich fühle ich mich jetzt so.

    Petra, Du hast es klar beschrieben. Danke!

  • Ja, Sie sprechen mir voll aus dem Herzen.
    Ich hatte das große Glück, dass ich schon als Jugendlicher mit Menschen in Berührung kam, die auch genau diese Philosophie vertreten.
    “Jeder ist seines Glückes Schmied” sagt schon ein altes deutsches Sprichwort und so ist es tatsächlich.
    Das Einzige, was man dazu tun muss, ist, dass man den Mut aufbringt, sich zu überlegen, was man in allen seinen sieben Lebensbereichen tatsächlich erreichen will. Welchen Sinn man seinem Leben geben will.
    Derjenige, das das nicht macht, wird immer Spielball von Menschen sein, die es für sich getan haben. Die dann andere für die Erfüllung ihrer eigenen Ziele einspannen.

    Sie haben recht, es ist nicht immer leicht. Wir sind aber auch nicht auf dieser Welt, um es immer leicht zu haben. Das Leben ist kein Ponyhof.
    Um so befriedigender ist es allerdings, wenn man wieder einmal etwas erreicht hat, was auf den ersten Blick als schwierig erschien.

    Das Leben ist eins, nämlich absolut gerecht. Es geschieht alles nach Ursache und Wirkung. Deshalb bin ich auch immer selbst verantwortlich für das, was mir geschieht. Jeder von uns legt jeden Tag, durch sein Denken und Handeln, die Ursachen dafür, was in der Zukunft geschieht.

    Das Gesetz der Resonanz wirkt immer. Wie ein Magnet ziehen wir alles in unser Leben, wofür wir Ursachen gelegt haben.

    Für mich ist Ihr Artikel eine wunderbare Untermauerung meiner seit Jahren gelebten und gelehrten erfolg-reichen Lebens-weise.

  • Ich hatte hatte alle guten Vorraussetzungen für ein gutes selbstbestimmtes Leben und durch mehrere WGs auch das Rüstzeug weiter auf meinem bequemen Weg von Unterstützenden zu gehen. Ein Sonntagskind, das Samstags geboren wurde, dennoch bin ich an den falschen Partner geraten – oder gerade deswegen. Mene beiden Kinder müssen meine Versäumnisse ausbaden. Erst als sie beide im Alter von 6 und 14 Selbsttötungsgedanken äußerten, wurde mir klar, dass ich nicht die Idiologie “Kinder haben Recht auf ihre Eltern” aufrecht erhalten konnte, konnte ich mich trennen.
    Erst vor einigen Wochen konnte ich für mich akzeptieren, dass die erste Stufe von Erholung “gar nichts tun” ist, sind meine freien Tage frei und ich bin stolz, wenn ich dennoch etwas von meiner Liste gemacht habe.
    Jahre habe ich damit zugebracht, von 7.00 bis 23.00 Uhr alles zu machen, was ansteht, auch als ich in Trauer war. Vollzeitjob und Kinder und Hauhalt. Schon am Boden liegend und um Hilfe bittend, hat mein Ex sein Machtspiel weiter geführt. Sozusagen am Boden liegend noch mal nachgetreten.
    Ich habe viel Ziet damit zugebracht, mich zu fragen, was waar dein Anteil daran. Erst als mir klar wurde, dass ich neben Vollzeitjob, Kindern, Haushalt und Garten gar keine Zeit hatte, mich zu erholen, wurde mir klar, dass ich mich gar nicht wehren konnte und keine Schuld auf mich laden musste, sind ganz viele Dinge für mein Wohlbefinden ohne mein Zutun passiert.
    Ich war vor meiner 18 jährigen Beziehung in dieser Welt zu Hause und bin es jetzt langsam wieder.
    Das hatte ich eher erwartet, aber es geling nur, wenn ich mich lasse, wie ich bin. Alt, müde und unausgeglichen, aber damit identisch. Seitdem ich das akzeptiere, läuft mein Leben besser, ich komme langsam aus der Sackgasse.
    Ich wollte mich verändern und habe gedacht, dsss ich nach der Trennung wieder da anknüfpen könnte, wo ich vor 20 Jahren war, aber es hat länger als drei Jahre gebraucht, um dahin zu kommen. Gewohnheiten sind sehr langlebig.
    Ich möchte allen Mut machen, die an dieser Schwelle stehen, es lohnt sich.
    Auch wenn ich noch nicht alles habe, was ich möchte. Meine Wohnung ist entlich mein zu Hause. Und ahin zu kommen war schwierig, aber mit meiner Entscheidung verbunden, etwas wirklich zu wollen.
    Das hat mich darin bestärkt, zu überlegen, was ich wirklich möchte – und es dann durchzuziehen.
    Handeln statt nur zu überlegen ist für mich da ein wichtiges Instrument geworden.

  • Ja, seit ich durch einen Freund auf eure Seite aufmerksam gemacht wurde, ist sie mir zum täglichen Begleiter geworden. Und ich kann sagen, ich habe seither mein Leben wieder in die Hand genommen, wobei das nicht heißt, das alles einfacher geworden ist, aber es ist wieder “mein Leben”. Dafür bedanke ich mich bei allen Beteiligten. Liebe Grüße, Angela

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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