Zurück auf Los

Zurück auf los

Unser Alltag hat die Fähigkeit, uns zu hypnotisieren.

So viele kleine Dinge, Nickeligkeiten, Ablenkungen, die jeden Tag auf uns einprasseln.

Da passiert es schnell, dass wir den Blick für das Wesentliche verlieren.

Deswegen finde ich eine besondere Frage ganz fürchterlich praktisch. Die Frage lautet:

„Was will ich damit eigentlich erreichen?“

Mit dieser Frage kannst du dich aus dem Dschumm des Alltags wieder in höhere, bewusstere Sphären hieven.

  • Ich surfe gerade seit 2 Stunden sinnlos im Internet. Was will ich eigentlich damit erreichen?
  • Ich maule gerade die Kinder an, weil sie nerven. Was will ich eigentlich damit erreichen?
  • Ich sitze gerade bei Tante Folonia, die ich nicht mal ein bisschen mag. Was will ich eigentlich damit erreichen?
  • Ich gehe zu dieser Sitzung und penne gleich ein. Was will ich eigentlich damit erreichen?
  • Ich habe mir gerade dies oder jenes gekauft. Was will ich eigentlich damit erreichen?

Diese Frage ist ein Weg zu weniger Autopilot, weniger schlechten Gewohnheiten, weniger Weg des geringsten Widerstands. Dafür mehr Kopf, mehr Bewusstheit und mehr Wahlfreiheit.

Denn oft hast du keine gute Antwort auf die Frage „Was will ich eigentlich damit erreichen?“.

Das ist dann einer der goldenen Momente, wo du das Steuer deines Lebens in die Hand nehmen und etwas ändern kannst.

Das ist so, als ob du zurück auf Los gehst, und noch einmal neu durchstarten kannst.

Das wünsche ich dir: Mehr von dem, was gut funktioniert, und weniger von dem, was keinen Sinn ergibt.

Ralf

Dieser Beitrag stammt aus meiner E-Mail-Serie. Wenn er dir gefallen hat, dann kannst du dich hier für den kostenlosen Verteiler anmelden und ich schicke dir von Montag bis Freitag neue Gedanken und Erfahrungen aus meinem Leben. Unterhaltsam, inspirierend, auf den Punkt.

Wie findest du diesen Beitrag?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (20)
Loading...
 

Wenn deinem Leben gerade etwas fehlt ...

Kostenlos mitmachen. Eine außergewöhnliche, unterhaltsame und inspirierende Email-Serie. Rund um die Liebe, den Lebenserfolg, Geld und die Kunst, sich selbst nicht im Weg zu stehen.

Auch interessant?

Kommentare

  • oh ja, dass werd ich dann mal programmieren und mich öfter fragen, wenn ich mal kurz davor bin mich “zu verlaufen” ;-)

    @Izmir
    ich nehm die ernsthafte Frage an … ja, kann passieren, Depressivität ist aber m.E. nur eine Seite…von der berühmten Medaille….
    für Vermeidung kann man auch Ablenkung sagen
    wer hat dir das beigebracht – angeboren ist sowas nicht ;-)
    manchmal bekommen wir einfach unbemerkt zu viel auf die Schultern gepackt – später packen wir automatisch immer ein Päckchen mehr auf

    wenn wir nichts tun können wir in der sache wenig falsch machen – aber auch nichts erledigen – wobei ich mittlerweile sage “falsch” geht nicht “richtig” aber auch nicht – eher passend oder unpassend in der Zeit, am Ort, usw.

    lass dich nicht aufhalten gaaaannnz klein anzufangen lg

  • Liebe Ismir Übel

    Darum geht es doch gerade.
    Menschen verändern etwas/sich nur aus zwei Gründen:
    weil sie etwas Schmerzhaftes/Unangenehmes vermeiden wollen oder sich einen Lustgewinn bzw. gute Gefühle davon versprechen.

    Die Frage nach dem “eigentlich” ist DIE Zauberfrage in fast allen Lebensbereichen.
    In Konflikten, Gesprächen, Kontakten, Planungen, Wünschen.

    Sie verhindert, in Sackgassen zu laufen, macht Kopf und Herz frei für Wahrnehmungen der augenblicklichen Situation, des eigenen Standortes und des
    Standortes der anderen.
    Gibt man darauf den Scheinwerfer, sieht man auch den Weg.

    Wenn das bereits schmerzhaft ist, ist es um so dringender, die “Eigentlich-Beleuchtung” einzuschalten.

  • Wenn ich mir diese Frage zu oft stelle, werde ich depressiv. Das meine ich jetzt nicht lustig, sondern ernsthaft. Für jemanden, der sich häufiger Vermeidungshandlungen hingibt, kann das nämlich sehr schmerzlich sein.

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Hausregeln: Wir lieben Kommentare :-) Auch kritische Anmerkungen. Solange sie respektvoll, fair, höflich und konstruktiv sind. • Und bitte, bitte, bitte kein Marketing in irgendwelcher Form (auch nicht für kostenlose Angebote) • Und bitte unter dem eigenen Namen schreiben (nicht als "Versicherungsvergleich" oder "Wasserbetten"). • Die Fotos neben den Kommentaren funktionieren übrigens über Gravatar. Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.