Nun haben Sie eine Menge Schlüsselwörter gesammelt. Die stehen recht unstrukturiert auf verschiedenen Ästen Ihres Mind Maps – ein ziemliches Chaos vermutlich.
Was machen Sie nun damit? Sie erstellen eine Ordnung. Dafür nehmen Sie ein neues Blatt Papier und schreiben wieder in die Mitte das zentrale Thema – im Beispiel ist das das Wort "Notizen". Und daran zeichnen Sie wiederum einige Hauptäste.
Auf die Hauptäste kommen nun Oberbegriffe. Sie haben durch das erste Mind Map einen guten Überblick über Ihr Thema bekommen, so dass Sie relativ leicht geeignete Oberbegriffe finden werden.

Zu jedem Oberbegriff können Sie dann mit weiteren Zweigen die dort passenden Wörter anhängen – Sie erhalten so eine systematische Baumstruktur, die nach Themen oder Schwerpunkten sortiert ist. In unserem Beispielfall wären die folgenden Oberbegriffe zum Thema Notizen denkbar: Zweck, Art und Probleme. Und hieran hängen Sie dann weitere Begriffe und ggf. an diese auch wieder andere Begriffe.
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Stellen Sie sich Ihren eigenen Vorrat an allgemeinen und immer wieder verwendbaren Oberbegriffen zusammen.
Fast immer eignen sich folgende Oberbegriffe, um eine Struktur in ein Thema zu bekommen: Zweck, Einsatzgebiet, Probleme, Lösungen, Beispiele etc. Sie können aber auch die sogenannten sechs W-Fragen als Hauptäste nehmen: Was? Wer? Wann? Wo? Warum? Wie?. Entscheidend ist allein, dass Sie die Struktur Ihres Mind Maps verstehen. Sie sollen schließlich mit den Aufzeichnungen etwas anfangen können. Vielleicht brauchen Sie auch gar keine Struktur und es reicht Ihnen, die einzelnen Äste unsortiert wild wuchern zu lassen. Wie sortiert Sie Ihr Mind Map brauchen, liegt auch an dem jeweiligen Verwendungszweck.
Wir hatten es bereits zu Beginn gesagt: die Aufteilung von Schritt 2 und 3 dient vor allem der Übung für Einsteiger. Geübtere können ihre Mind Maps auch schon von Beginn an strukturieren, wenn Sie z.B. gleich Oberbegriffe im Kopf haben. Bei völlig neuen Themen fällt das nicht immer leicht. Wenn Sie von Anfang an mit Oberbegriffen auf den Hauptästen arbeiten, achten Sie aber darauf, dass Sie dennoch offen für Schlüsselwörter bleiben, die nicht unter Ihre Oberbegriffe fallen. Sonst gehen Ihnen vielleicht wertvolle Gedanken und Verknüpfungen verloren. Sie können dafür immer einen Zweig "Sonstiges" eröffnen.
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