Selbstannahme-Challenge 2017

Das Geschenk

blumenstrauss

Ein alter Mann saß in einem Bus. In seinem Arm hielt er einen wundervollen Blumenstrauß.

Ein junges Mädchen konnte ihren Blick nicht von der Blumenpracht lassen. Immer wieder schaute sie zu den bunten Blüten und lächelte scheu.

Kurz vor der nächsten Haltestelle stand der Mann auf und ging zu dem Mädchen. Er reichte ihr den Strauß und sagte: „Ich habe gesehen, dass du diese Blumen liebst. Sie sind eigentlich für meine Frau. Aber ich denke, meine Frau würde gerne, dass du sie bekommst. Ich gehe jetzt zu ihr und erzähle ihr, dass ich dir die Blumen geschenkt habe.“

Das Mädchen nahm den Strauß mit einem nun strahlenden Lächeln.

Als der alte Mann ausstieg, sah sie ihm noch nach. Und er verschwand durch ein Tor, welches zu einem kleinen Friedhof gehörte.

Aus dem Englischen übersetzt und leicht geändert,
gefunden in „Chicken-Soup for the Soul“

 

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Kommentare

  • Vermutlich hat es das Herz des alten Herrn gefreut, dass er die Blumen jemandem schenken konnte. Und ihm etwas wärmer- und sei es nur ein erstaunten Lächeln entgegenbrachte…..Ich kann mir vorstellen wie er nachher zum Grab ging und seiner Frau erzählte dass er ihre Blumen verschenkt hat…Und er das Gefühl gehabt hätte sie lächeln zu sehen.

  • Ich finde Schnittblumen schon traurig. Noch trauriger, dass viele kaufbare Blumen bei uns irgendwo in Afrika angebaut wurden, dort wertvolles Wasser verschwendeten und dann auch noch per Flugzeug nach Deutschland gebracht wurden. Ein konsumistischer Irrsinn.

    Und die junge Frau wird sich in dem Moment auch nicht mehr so gefreut haben, als sie bemerkte, dass sie Friedhofsblumen geschenkt bekam.

  • Eine tolle Geschichte …

  • In dieser Geschichte empfinde ich viel Liebe. Ist es doch das schönste etwas geschenkt zu bekommen ohne eine Gegenleitung erbringen zu müssen.
    Auch etwas geben zu dürfen aus eigenen tiefsten Bedürfnissen ohne in Erwartung gehen zu müssen etwas zurück zu bekommen.
    Wieviele Ostergeschenke sind mit den Erwartungen verknüpft gewesen??? Schade
    l.G.Katrin

  • Mir hat auf dem Wochenmarkt mal ein Blumenverkäufer einen ganzen Strauß Rosen geschenkt mit den Worten „einer Frau muss man Blumen schenken“ – das war das Schönste, was ich bisher von einem Fremden erlebt habe, es hatte mir den ganzen Tag erhellt und hatte so gespürt, dass ich lebe und gesehen werde.

    Liebe Grüße
    Katharina

  • Die Geschichte deckt sich mit meinem Kredo: Die Menschen zu Lebzeiten zu beschenken und sich um sie zu kümmern, so gut es geht. Wenn ein geliebter Mensch auf dem Friedhof liegt, hat er nichts mehr von Blumen, Tränen und Besuchen an seinem Grab. Soweit meine Meinung! Das zeigt die Geschichte auch deutlich.

    Frohe Ostern allen von

    Barbara

  • …gebt mir dir blumen zu lebzeiten….

    sehr sehr schön.

  • Naja, dann war es halb so schlimm. Blumen für eine Lebende ist doch besser als für eine Tote….

  • Danke für dieses Geschenk!

    Nach dem Lesen, hane ich Tränen in den Augen.
    Es berührt mich zutiefst.

    … und ich finde es einfach wunderbar.

    Herzliche Grüße

    Annemarie

  • Die Geschichte ist leider nicht schön.
    Die Frau wird verletzt sein, weil ihr Mann den Blumenstrauß nicht ihr schenkt, sondern irgendeinem Mädchen.
    Das Mädchen könnte das Gefühl haben, dass sie für den Mann attraktiver/begehrenswerter erscheint als seine Frau, der sie sich nun überlegen fühlen könnte. Kein gutes Signal für die Entwicklung des Mädchens.
    Das Mädchen sollte den Blumenstrauß nicht bekommen, sondern die Gelegenheit nutzen, eigene Wünsche zu entwickeltn, z.B. „Ich möchte auch mal von einem Mann, der mich liebt, einen schönen Blumenstrauß geschenkt bekommen“. Das als Wunsch wahrzunehmen bringt sie zu ihren eigenen Bedürfnissen. Dafür muss man nichts bekommen, das für einen anderen bestimmt war.

    Die Frau zu Hause hat für den Mann wahrscheinlich jahrelang viel getan – und soll sich nun freuen, dass er den Blumenstrauß kurzerhand verschenkt hat???

    Die Geschichte ist absoluter Schrott.

    • Claudia schreibt am 5. April 2015

      Liebe Laloba,

      kannst du dir vorstellen, deine Meinung zu ändern, wenn du die Geschichte noch einmal liest? Am Ende der Geschichte geht der Mann direkt zu seiner Frau, aber nicht nach Hause, sondern auf den Friedhof.
      Der Mann war auf dem Weg seiner verstorbenen Frau Blumen ans Grab zu bringen.

      Wünsche dir und allen anderen eine schöne Zeit
      Claudia

    • Briedi schreibt am 5. April 2015

      Hallo Laloba,
      also ich war mal einkaufen und mein Mann rief mich an. Ich sagte ihm, ich bin gleich zu Hause – da meinte er, nein, er wollte nur wissen, wie lange ich bräuchte, weil um die Ecke ein LKW liegen geblieben ist und er noch helfen gehen wollte! Dafür liebe ich meinen Mann!!!!
      Wenn mein Mann mir erzählen würde, dass er einem jungen Mädchen die Blumen geschenkt hat, weil ihn etwas berührt hat, wäre ich stolz.
      Und ich kann mir ehr vorstellen, dass dieses Mädchen erlebt hätte, gesehen und wahr genommen worden zu sein. Dass jemand etwas Gutes tut, ohne eine Gelegenleistung dafür zu erwarten. Und wer soetwas mal erlebt hat, dem fällt es leichter, ebenfalls umsichtig durchs Leben zu gehen und Wünsche und/oder Bedürfnisse von anderen wahr zu nehmen und wenn möglich zu erfüllen.
      Ich würde meinen Mann in den Arm nehmen und ihm sagen
      „Dafür liebe ich Dich“….

    • Laloba schreibt am 7. April 2015

      Sagen Sie mir Bescheid, wenn Ihr Mann Blumen holen geht. Ich würde ihm dann gerne mal über den Weg laufen … natürlich nur wegen der Blumen

    • Laloba schreibt am 7. April 2015

      Liebe Claudia,
      ich bleibe dabei, die Blumen sollten für die (verstorbene) Frau sein, nicht für jemand Anderen.
      Viele Grüße

  • Vielen Dank für diese schöne Geschichte. Sie hat mich sehr berührt.
    Ich habe an meinen Vater, der vor 2 Wochen verstorben ist, und
    fast jeden Tag an das Grab meiner Mutter ging, erinnert. Bei dem
    Lied von Johnny Hill „Rosen für Mama“ bekomme ich eine Gänse=
    haut.
    Ich wünsche Allen ein schönes Osterfest.
    Liebe Grüße
    Berthold W.

  • Hallo, DANKE für das Teilen…
    Inhaltlich, erinnerte sie mich nachhaltig an eine ähnlich’berührende Geschichte, die ich vor Jahren Sri-Lanka erlebte…

    Unser Kleinbus und andere Reiseteilnehmer fuhren einen serpentinenreichen Berg hinauf…Ein alter einheimischer Mann, lief den Berg geradelinig und abbkürzend nach oben…Nach jeder Wegebiegung stand er siegreich da- hielt seinen Blumenstrauss wie eine Siegestrophähe hoch und lächelte uns freudvoll zu…
    Irgendwann begann ich über diesen alten Mann nachzudenken…
    Seine Handlungsweise rutschte etwas tiefer in meine Seele hinein-
    und ich ließ es geschehen…

    Endlich erreichten wir den Gipfelpunkt des Berges- als dieser alte Mann – wie aus dem NICHTS an der Busfensterreihe stand…
    Sein Gesicht strahlte- wie die Sonne es kaum besser kann…
    Er winkte mit seinem Blumenstrauss den er die ganze Zeit schon in seinen Händen hielt- uns zu…
    Vollkommen berührt, sagte ich zu meinem damaligen Partner , er möge diesem Alten etwas Geld- oder etwas anderes geben…Wir öffneten eines der Busfenster- der alte Mann näherte sich uns- wir streckten ihm etwas Geld und Nahrung entgegen- und immer wieder, suchten wir das Gespräch- aber alles was dieser Mann wollte, war, uns seine Blumen zu schenken…
    Wieder und wieder sprachen wir ihn an, bis uns aufgefallen war, daß dieser alte Mann weder sprechen‘ noch hören konnte…
    In dem ich das erkannte, lächelte er immer weiter- und teilte seine Blumen aus…Mir liefen die Tränen- mein Brustkorb weitete sich-
    und das darin liegende Herz bebte in seinem mitfühlenden Rhythmus.
    Wir ALLE, wurden danach etwas leiser – unsere Gesichter waren verändert, sie zeigten weichere Züge- und die Augen schauten glanzvoller in die Welt…
    Ja, dieser Mann verkörperte für mich etwas absolut GÖTTLICHES-
    eben aus dieser einzigartigen
    “ TAUBSTUMMEN FREUNDLICHEN MENSCHENGESTALT heraus “

    Allen- einen sonnigen Ostertag!
    A-M

    • Anna schreibt am 5. April 2015

      Liebe A-M Kania, war die Eingangsgeschichte schon sehr berührend, so hat mich Deine Geschichte noch viel tiefer berührt. Vielen, vielen Dank für das Teilen mit den Lesern dieser Seite!!
      Frohe Ostern!
      Anna

    • Barbara schreibt am 6. April 2015

      HalloA-M Kania, das ist manchmal die Magie im Leben. Deine Geschichte hat auch mich total berührt und erinnert mich daran, vor allem die leisen Menschen zu beachten und nicht immer an Profit zu denken.

      Frohe Ostern wünscht allen

      Barbara

  • es ist eine schöne Geschichte die mir tränen in die Augen brachte, da ich diese, in einem buch gelesen habe, was ich geschenkt bekam. es hat was sehr christliches. und es sind noch weitere schöne Geschichten in diesem buch, das buch heißt „typisch! kleine Geschichten für andere Zeiten“, ich wünsche, eine schöne Osterzeit und viel Spaß beim lesen.

  • Sehr anrührend und voller Empathie – quasi unter dem Motto: TÄGLICH EINE GUTE TAT!
    Allen ein frohes und mit sich selbst zufriedenes Osterfest!!!!

  • So eine ähnliche Geschichte erzählt Jonny Hill in seinem Lied „Rosen für Mamma“ auf YouTube zu hören.
    Einen schönen Tag
    andreas

  • Eine sehr schöne Geschichte, kurz, einfach und doch so bedeutend.

  • WoW, das ist eine unglaublich schöne Geschichte.
    DANKE und für mich passt sie perfekt zum Ostergedanken.
    Habt alle einen feinen Tag
    Sarah

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