Sommeruni 2017

Die Weisheit des Universums

Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.

Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre.  Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.

Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: „Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen.“

Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.

(Verfasser unbekannt)

 

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Kommentare

  • Ich habe es wieder gefunden: Konferenz der Götter
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  • Die Weisheit ist – für keinen von uns – faktisch „greifbar“.

    Sie reift und resultiert aus früheren Erfahrungen, aus denen man (für seine Zukunft) entsprechenden Konsequenzen gezogen hat.

    Jeder definiert die Weisheit (für sich) anders:

    Die einen betrachten die „Hochbetagten“ (Senioren) – für sich – als wei-se. Sie haben viel erlebt, so manches (Unangenehme) durchgestan-den, sind aus Krisen, Miseren etc. psychisch gefestigter/ emtional ge-reifter hervorgegangen.

    Andere „idealisieren“ für sich Menschenrechtler, Widerständler oder Querdenker als „weise“ (weise Personen).

    Darunter fallen dann Leute wie der Jurist Gandhi („Wer den Weg der Weisheit geht, stolpert nicht!“), der Theologe Dietrich Bonhöffer (mit Ende 30 im KZ Flossenbürg umgekommen, Verfasser vom „Von guten Mächten wunderbar geborgen“) oder der Physiker Galileo Galilei, der die damals vorherrschende Ansicht, dass die Erde eine Scheibe sei, wi-derlegte.

    Als „weise“ werden auch Leute empfunden, die bestimmte Dinge ganz prägnant auf den Punkt bringen, ihren Mitmenschen sprichwörtlich aus der Seele sprechen, deren Gedanken adäquat zum Ausdruck brin-gen.

    Diese Weisheit ist an kein (bestimmtes) Alter gebunden. Sie kann aus (entsprechenden) Erfahrungen resultieren.

    Beispielsweise: Wenn sich Leute per sé immer die Schwächeren grei-fen, um vor anderen ihre physische Stärke zu profilieren, doch – emoti-onal gesehen – sind sie faktisch die größeren Schwächlinge sind, kann man sagen „Ein Ast ist leicht zu brechen! Aber um einen Baum umzule-gen bedarf es noch ein ganzes Stück mehr!“ (Ich habe mich schon immer so plastisch ausgedrückt!)

    Denn diese Leute würden sich niemals gleichstarke oder stärkere Geg-ner suchen. Das hätte für sie ein eventuelles Remis oder eine Niederla-ge zufolge! Darum nehmen sie sich grundsätzlich die Schwächeren, von denen der geringste Widerstand zu erwarten ist.

    Doch was, wenn man in die Situation seiner Opfer gerät?

    Beispielsweise drangsaliert/ schickaniert man Gehbehinderte oder Rol-lifahrer (egal, ob manuell oder elektrisch) bis auf ’s Äusserste.

    Aber plötzlich sitzt man z. B. mit einem Gipsbein im Rollstuhl oder muss an Krücken gehen! Dann findet man sich in der Position seines favorisierten Opfers wieder!

    Auf einmal erlebt man, wie es ist, auf derartige Weise gehandicapt zu sein – auch wenn das Handicap „nur“ zeitlich begrenzt ist.

    Das Opfer dagegen hat mit seiner/ ihrer Schwerbehinderung (im Ex-tremfall) bis zu seinem/ ihrem letzten Tag zu tun (so denn dem nicht o-perativ abgeholfen werden kann)!

    Sie kriegen den Spiegel ihres moralisch nicht vertretbaren (Fehl-)Ver-halten „vorgehalten“.

    Im Idealfall ziehen sie für sich (positive) Konsequenzen – in dem sie für ihr(e) Leben(squalität) dankbarer sind, wacher durch die Welt gehen, anderen davon berichten und ihrem Leben eine neue (bessere) Rich-tung geben können.

    Aber vor allem sind sie sich bewusster: Es gibt andere, denen es – aus welchem Grund auch immer – deutlich schlechter geht als mir!

    Das meine ich auch mit dem „Blick über den eigenen Tellerrand“!

    Oder ich habe mich mal mit einer Seniorin (dürfte damals gut Ende 70, vielleicht Anfang 80 gewesen sein) unterhalten, die über ihre (ihrer
    Ausdrucksweise) „überschüssige“ Zeit klagte, dass sie damit nichts anzufangen wisse.

    Ich erzählte ihr von meinen Eltern, die – obwohl schon lange in Rente – noch heute die VHS (mein Vater)/ die Uni (meine Mutter) besuchen, dass mein Vater einen Englischkurs extra für Senioren besucht und meine Mutter Arabisch lernt.

    Ihren Einwand, als ich ihr von meinem Square Dance Tanzen erzählte, dass sie zu alt sei, sich sowas „Hochkompliziertes“ (ihr O-Ton) anzueig-nen, widersprach ich mit dem Argument, dass die älteste Square Dan-cerin in meinem Square Mitte 80 war.

    Da gingen ihr die Argumente aus. Dem konnte sie nichts mehr entge-gensetzen.

    Ich sagte ihr: Gegen den Verlust der physischen Mobilität lässt sich nicht immer was machen. Aber wer mental „mobil“ bleibt, hat eine ganz andere (bessere) Lebensqualität.

    Es gibt ein Sprichwort, das das ganz prägnant auf den Punkt bringt:

    Ein rollender Stein setzt kein Moos an.

    Um das ganze abzukürzen: Jeder hat (aus seiner Biografie resultie-rend) seine eigenen und ganz unterschiedliche Weisheiten in sei-nem „Gepäck“/ seiner emotionalen „Schatztruhe“, was einem von nie-mand genommen werden kann – nicht mal vom gierigsten/ übereifrig-stens Gerichtsvollzieher!

    • Mahira schreibt am 18. Februar 2017

      Sehr treffend formuliert !

  • Ein zärtlicher Gott hat insgeheim einen Hinweis hinterlassen, um dem Mensch zu helfen: „Kenne dich selbst!“

  • Wir Menschen sind so dumm und denken der Dalai Lama, Nelson Mandela, Mutter Teresa oder Papst Franziskus wären schon mit ihrer Weisheit geboren worden. Aber Weisheit ist kein Zustand der einen plötzlich ereilt oder angeboren wird. Weisheit ist die Fülle aller Erfahrungen die ein Mensch in seinem Leben macht. Darum sind es auch die alten Menschen, die gebeugten Menschen, die faltigen Menschen, die zufriedenen Menschen, die leise lächelnden Menschen, welche wir als besonders weise empfinden.
    „Wer sich an die Weisheit des Herzens hält und sie als Autorität anerkennt, was braucht der noch andere Autoritäten.“

  • Der Schlüssel im Herzen
    Als Gott die Welt schuf, waren die Menschen noch alle bei ihm in seinem himmlischen Reich. Aber Gott wollte, dass sie sich auf die Erde begaben, die er für sie bestimmt hatte. „Was können wir tun,“ fragte der Erzengel Gabriel, „damit sie nicht immer hierher zu uns in den Himmel kommen? Sie sollen dort bleiben, wo sie hingehören – auf der Erde.“
    Gott und die Erzengel berieten. Der Engel Michael sagte: „Wir müssen den Himmel verschliessen.“ – „Aber wo lassen wir den Schlüssel?“ fragte Gabriel.
    „Wir müssen ihn verstecken,“ sagte Michael. „An irgendeinem Ort, wo die Menschen ihn nicht finden.“ Einer der Engel schlug vor: „Wir können den Schlüssel im Meer versenken.“ Darauf Gott: „Ich kenne die Menschen. Sie werden ihn finden.“

    Ein anderer Engel: „Dann verstecken wir ihn im Schnee der höchsten Berge.“
    Gott: „Sie werden ihn finden.“ Der Engel Esezechiel, der auch ein moderner Engel ist: „Wir schiessen ihn in den Weltraum.“ Gott: „Sie werden ihn finden.“
    Da meldete sich Gabriel: „Ich hab’s gefunden. Wir verstecken den Schlüssel im Herzen der Menschen.“
    Darauf Gott: „Ja, lass uns das tun, sie finden ihn leichter im Meer und im Weltraum, als im eigenen Herzen, aber wenn sie ihn dort finden, dann sollen sie ihn auch benützen dürfen.“

    Gott hat uns im Herzen den Schlüssel der Liebe anvertraut.
    Den Schlüssel zum erfüllten, glücklichen Leben
    und zum Tor des himmlischen Reiches.
    Benützen wir ihn!
    (Für Sie zusammengestellt von Sr. Marie-Josèphe)
    Dezember 2005

    HAST DU DEINEN SCHLÜSSEL GEFUNDEN….?

    EINEN LIEBEVOLLEN SONNTAG WÜNSCHT IHN RJA

  • Guten Morgen,
    wie so oft am Sonntag in der Frühe freu ich mich über die schönen, spannenden Texte des Newsletters von Euch.
    Heute hatte ich besondere Freude mit der Geschichte, die mir wohl vertraut ist, die ich aber vergessen hatte.
    Es ist übrigens eine alte Geschichte aus der Sufi Tradition und sie stammt aus dem Geschichtenschatz der Elsa von Kampenhöfner die um die Jahrhundertwende 1899 -1900 in Alexandrien (heute Istanbul) gelebt hat und dort orientalische Geschichten gesammelt hat. Die hat sie verbotenerweise aufgeschrieben. Was gut war, denn ansonsten währe dieser „Schatz“ sicher verloren gegangen.
    Also, DANKE für die Erinnerung und allen einen hübschen Sonntag.
    Verregnete Grüße aus Garmisch Partenkirchen Sarah Croé

  • Die Geschichte gefällt mir sehr gut ;) Wie sagt man im Volksmund so schön? Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Man sucht nach seiner Brille, obwohl sie auf der eigenen Nase sitzt ;)

    Ist es nicht lustig, dass wir erst alle Weltmeere und Gebirge der Welt (sowie andere Planeten unseres Sonnensystems) erkunden müssen, bevor wir unsere eigenen Tiefen erkunden?

    Das Schöne ist, dass jeder Mensch selbst entscheiden kann, wo er sucht.

    • Guillermo El Oso schreibt am 16. März 2014

      …super Gedanke Micha! Das erinnert mich an die Goldgräber. Die graben, buddeln und sieben aber die wenigsten finden! Warum, weil sie selbst entscheiden wo sie suchen. Ich finde es besser die Götter nach der Weisheit des Universums zu Fragen, Sie kennen sie ja! Wer weis was ich sonst noch so in mir finde ;-)…

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