Wie viel wiegt das Leben?

Ein Schüler kam zu einem weisen alten Mann. „Herr“ sprach er mit schleppender Stimme „das Leben liegt wie eine Last auf meinen Schultern. Es drückt mich zu Boden und ich habe das Gefühl, unter dem Gewicht zusammenzubrechen.“

„Mein Sohn“ sagte der Alte mit einem liebevollen Lächeln „das Leben ist leicht wie eine Feder.“

„Herr, bei aller Demut, aber hier musst du irren. Denn ich spüre mein Leben wie eine Last von tausend Pfunden auf mir. Sag, was kann ich tun?“

„Wir sind es selbst, die uns Last auf unsere Schultern laden.“ sagte der Alte, immer noch milde lächelnd.

„Aber…“ wollte der Junge einwenden.

Der alte Mann hob die Hand: „Dieses „Aber“, mein Sohn, wiegt allein tausend Pfund.“

Tania Konnerth aus: Leben kann so einfach sein

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Kommentare

  • Hallo,
    ….manchmal wiegt eine Feder soviel wie ein Stein (kommt eventuell auch auf die Größe an ;) )….. manchmal berührt ein Stein federzart und wiegt die Schwere auf.
    In jedem Fall ist ein gleich Gewicht zu fühlen und beschreibt groß artige, unbeschreibliche Momente…
    :-) …und Danke.

    Sabine

  • Es klingt mir schon ein bisschen nach „victim blaming“. Nicht immer sind wir es, die entscheiden, welcher Last wir auf uns nehmen. Meistens werden wir eher von anderen „beladen“. Wenn wir das ändern könnten, wäre vielleicht das Leben für uns alle leicht, wie ein Feder. Wer glauben möchte, dass Leid unbedingt dazugehören muss, gerne. Aber bitte ohne mich.

  • Hallo Tania,

    meiner Meinung nach geht es nicht darum das Leben leicht wie eine Feder oder schwer wie ein Stein zu erleben, sondern bei beiden Seiten die Mitte im Blick zu haben. Es kann nicht immer „Himmel hoch jauchzend“ sein und auch nicht „zu Tode betrübt“. Beides ist wichtig, um mich wieder der Mitte, der Realität anzunähern, meine Wachtumspotential dadurch zu leben, dass ich Hindernisse überwinde und mir auch im Glück klar mache, dass dies, wie alle anderen, ein vergänglicher Zustand ist.

    Hier auf dieser Erde leben wir in der Dualität und zwar immer!!! Das gilt auch für schweres und leichtes Leben. Wie könnte ich mich entwickeln, Erkenntnisse gewinnen und mein Bewusstsein schärfen, hätte das Leben nicht ein paar kleine und große Herausforderungen für mich versteckt? Ich habe gelernt sie zu lieben und bin bereit, sie in Richtung Feder zu entwickeln! Das hilft mir, zu erleben, dass die Geschenke größer sind als die Herausforderung! Ein langer Lernprozess, und jetzt mit 67 Jahren beginnt es langsam leichter und leichter zu werden. Das ist das größte Geschenk, das ich mir für’s Alter wünschen und erhoffen kann!

    Danke für die Anregungen die ich durch diesen Newsletter immer wieder bekomme!

    Herzlichst Inge-Jule

  • Sofern Gott überhaupt etwas „will“ – auf Grund des uns gegebenen freien Willens beobachtet er nur – wünscht er sich, dass seine Kinder glücklich sein mögen. Das geht nur über Liebe und Mitgefühl. Der/die Einzelne kriegt das relativ leicht hin, bei Zweien wird es doppelt (weil zwei Beteiligte) so schwer. Je größer die Gruppe wird, desto mehr Arbeit für das einzelne Mitglied bleibt. Auch wenn die Erde zur Wintersonnenwende 2012 den Übergang in das Sternzeichen des Wassermanns gemacht hat, wird es noch geraume Zeit dauern, bis „die Gesellschaft“ diesen Wechsel im Bewusstsein mitgemacht hat und wirklich glücklich ist.

  • Wenn man etwas zu leicht nimmt, kann man sich dabei einen Bruch heben, bzw. einen Bandscheibenvorfall bekommen. Meiner Meinung nach ist es so.
    Ein anderes Beispiel.
    Ich fahre in den Urlaub. Natürlich hat mein Fahrzeug Zugladungsgrenzen. Ich benötige aber bestimmte Dinge damit ich auch mein Ziel erreiche. Geld, Karte oder Navi etc.
    Dann gibt es Dinge die ich gerne hätte. Schlauchboot wäre schön, aber vielleicht kann ich mir lieber ein Boot mieten. Wenn ich natürlich ganz spartanisch losfahre ( Badehose und Angelhacken) könnte ich auch überleben, hätte aber keinen schönen Urlaub.

    Ich denke im Leben ist es ähnlich. Ich brauche Dinge, und kann es mir nicht leisten diese zu verlieren. Deshalb nehme ich es auch nicht leicht, wenn diese Dinge verloren gehen.

    Mein Vater hätte auch gerne ein leichtes Leben gehabt. Aber ein Herr Hitler hatte da etwas gegen.

    Also zurück zur Realität. Wir können die Last verringern, indem wir überprüfen was wir wirklich brauchen. Wenn uns aber jemand etwas mit Gewalt auf den Rücken legt, können wir es nicht verhindern.

  • Guten Tag,

    auch mir gefällt diese kleine Geschichte!
    Jeder, der ein bisschen dem „Twen-Alter“ entwachsen ist, weiß, dass Höhen und Tiefen zum Leben dazu gehören.
    Wie man/frau mit diesen unterschiedlichen Stimmungen umgeht; diesen auch manchmal eine Weile unterliegt, das ist jedoch individuell verschieden.
    Unsere Stimmungen sind ja oftmals eine Reaktion auf schwerwiegende äußere Ereignisse – auf Schicksalsschläge, die man selber nicht beeinflussen konnte. Ich gehöre seitdem (leider) ein bisschen mehr zu der Sorte Mensch, die zwischen „himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt“ schwanken und sich dadurch das Leben durch viele „ABER“ schwer machen. Habe mir jedoch in den letzten Jahren „einen Notfallkoffer“ zugelegt, damit ich das Schöne im Hier-und-Jetzt möglichst schnell „wiederfinden“ kann.
    So leicht wie eine Feder wird das Leben dadurch nicht, ist aber auch lange nicht mehr so schwer wie ein Stein!

  • Guten Morgen und
    hallo liebbe Tanja, ich liebe deine Art Anregungen immer wieder über das Leben nachzudenken. Es erscheint mir richtig, dass das Leben manchhmal leicht wie eine Feder aber auch manchmal schwer wie ein Stein zu sein scheint.Verbunden mit Höhen und Tiefen.Ganz so schwerelos wie eine Feder geht gar nicht! Wir Menschen kennen Freud und Leid und können trotz eines Leidens mit Freuden leben lernen.Liebe Grüße von Marita

  • Hallo Tania,

    sehr schöne, kleine Geschichte! :)

    Und ich glaube fast jeder kann sich hier wieder erkennen. Es ist ziemlich leicht sich das Leben mit den verschiedensten Erwartungen oder negativen Glaubenssätzen schwer machen.

    Das Leben ist, was wir daraus machen!

    Beste Grüße

    Stefan

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