6 Gründe: Wieso aufräumen und entrümpeln so schwer fällt

Fällt dir Aussortieren, Entrümpeln oder Ausmisten leicht?

Kannst du gut Dinge wegwerfen, die kaputt sind, für die du aber irgendwann mal – vielleicht auch viel – Geld bezahlt hast?

Verschenkst du gerne Dinge, die dir nicht mehr gefallen oder die du nicht mehr gebrauchen kannst?

Falls deine Antwort „Ja“ lautet: prima. Dann freue dich darüber. Du brauchst den Beitrag dann jetzt nicht unbedingt weiterzulesen :-)

Wenn du dich aber schwer damit tust, Dinge, die du nicht magst oder nicht mehr gebrauchen kannst, wegzutun, dann befindest du dich in allerbester Gesellschaft. Das geht ganz vielen Menschen so. Bestimmt weißt du das auch aus Gesprächen im Bekanntenkreis oder unter Kollegen. Denn vielen Menschen fällt es schwer, auszusortieren, sich wirklich von Dingen zu trennen oder manches wegzuwerfen.

Was ist überhaupt das Problem?

Es gibt viele gute Tipps und Ideen, wie man mit dem Ausmisten anfängt und welche Kriterien man anlegen sollte, damit das mit dem Aussortieren funktioniert. Die meisten Tipps sind wirklich gut und hilfreich. Sie sind nützlich. Trotzdem funktionieren sie oftmals nicht so einfach. Weil es nämlich gute Gründe gibt, die uns daran hindern, diese Tipps zu beherzigen und anzunehmen.

Diese Hinderungsgründe sind für viele von uns entscheidend, wenn wir mit dem Aussortieren und Wegtun nicht weiterkommen. Deswegen geht es in diesem Beitrag darum, genau diesen Gründen ein Stück mehr auf die Spur zu kommen.

Schaue dir die folgenden typischen Hinderungsgründe einmal an. Denn wenn du dir bewusst machst, was dich daran hindert, auszumisten oder auszusortieren, dann kann es dir in Zukunft leichter fallen, mit dem Aussortieren wirklich weiterzukommen. Also deinen Keller in der Tat zu entrümpeln oder es zu schaffen, dass in deinen Schränken mehr Ordnung und Übersichtlichkeit herrscht.

Hinderungsgrund 1: Ausmisten kann schmerzhaft und schwierig sein

Es gibt Menschen, denen fällt es leicht, auszusortieren, Dinge wegzugeben und sich von alten Sachen zu trennen. Aber es gibt eben auch viele Menschen, die damit Probleme haben. Für die es eben nicht nur eine Frage der Motivation ist, anzufangen.

Denn Auszumisten ist wirklich schwierig und keine leichte Aufgabe. Wenn wir aber von uns erwarten, dass Ausmisten leicht sein muss, hindert uns das in vielen Fällen daran, mit dem Ausmisten anzufangen oder es durchzuziehen. Weil wir uns dann z. B. schämen oder selbst verurteilen, dass es uns eben nicht leichtfällt.

Ein erster Schritt, mit dem Aussortieren weiterzukommen, besteht also darin, sich einzugestehen, dass es einem schwerfällt. Dass es weht tun kann, Dinge wegzutun. Denn dann weißt du, dass du eine Hürde überwinden musst, um dein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Diese Hürde zu überwinden gelingt leichter, wenn man sich zunächst eingesteht, dass sie da ist.

Wenn du diese Hürde überwinden möchtest, entscheide dich doch ganz bewusst dafür, die Erwartung, dass Aussortieren und Entrümpeln leicht sein sollten, loszulassen. Für dich ist es nicht leicht. Und das ist in Ordnung so.

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Hinderungsgrund 2: Aussortieren konfrontiert mich mit meinen Glaubenssätzen

Wir alle haben so genannte Glaubenssätze. Das sind Aussagen, die wir für wahr halten. Häufig auch, ohne sie je hinterfragt zu haben.

Man erkennt sie gut an Formulierungen wie z. B.

„Ich/man muss …“

„Ich/man kann aber doch nicht …“

„Ich/man darf nicht …“

Glaubenssätze bezüglich des Aussortierens wären zum Beispiel:

  • Man darf keine Geschenke weiterverschenken.
  • Man muss behalten, was man sich einmal für teures Geld gekauft hat. Auch wenn man es weder mag noch benutzt.
  • Man kann doch nicht Dinge, an denen Erinnerungen hängen, wegwerfen.
  • Man darf nicht wegwerfen, was jemand anderes mit viel Mühe gebastelt oder gebaut hat.

In vielen Fällen lohnt es sich, seine Glaubenssätze übers Aussortieren zu hinterfragen. Häufig stellt man dabei fest, dass sie einem nicht weiterhelfen, sondern eher im Weg stehen.

Frage dich also:

  • Welche Glaubenssätze habe ich?
  • Welche Gedanken hindern mich daran, Dinge, die ich eigentlich nicht mehr brauche und auch nicht mag, wegzugeben?
  • Wie richtig finde ich diese Gedanken?
  • Sind diese Glaubenssätze sinnvoll oder nützlich für mich?
  • Lohnt es sich, an diesem Glaubenssatz festzuhalten, oder kann ich ihn jetzt loslassen?

Wenn du bei der Reflexion über diese Fragen dahin gekommen bist, dass es keinen Sinn macht, an deinem Glaubenssatz festzuhalten, dann probiere doch einmal zumindest an einem Gegenstand aus, wie es ist, dem Glaubenssatz ganz bewusst zuwiderzuhandeln. Wirf eine Kleinigkeit weg, bei der es dir ein Glaubenssatz eigentlich verbietet. Wie fühlt es sich an? Im ersten Moment? Nach ein paar Stunden? Nach ein paar Tagen? Nach einem Monat? Höchstwahrscheinlich wirst du feststellen, dass es völlig in Ordnung ist, diese eine Sache aussortiert zu haben – was für ein befreiendes Gefühl!

Hinderungsgrund 3: Es hat Geld gekostet

Vielfach fällt es schwer, Dinge auszusortieren, weil man vielleicht einmal viel Geld für sie bezahlt hat. Womöglich hat man das Gefühl, den Wert dieser Sachen mit Füßen zu treten, wenn man sie weggibt oder sogar wegwirft. Es fühlt sich dann womöglich so an, als würde man das Geld selbst wegwerfen, das man dafür einst ausgegeben hat.

Dabei hat man das Geld eigentlich in den meisten Fällen dafür bezahlt, dass dieser Gegenstand einen ganz bestimmten Dienst erweist. Zum Beispiel eine Küchenmaschine, die einem die Arbeit erleichtert. Oder ein Fahrrad, das einem Freude macht und einen von einem Ort zum anderen bringt. Sind diese Dinge dann kaputt, veraltet, verrostet oder aus anderen Gründen nicht mehr zu gebrauchen, erfüllen sie diesen Dienst nicht mehr. Oder jedenfalls nicht mehr so, wie man es sich wünscht und vorstellt.

Den Wert, den sie einmal hatten, haben sie dann auch nicht mehr. Kann man sie dann nicht guten Gewissens weggeben?

Falls der Punkt „Es hat Geld gekostet“ es dir schwer macht, Dinge wegzugeben, frage dich z. B.:

  • Welchen Wert hat dieser Gegenstand heute noch für mich?
  • Welchen Wert gewinne ich, wenn ich den Gegenstand weggebe oder wegwerfe? (Zum Beispiel mehr Platz oder dass ich mich weniger ärgere, wenn ich immer wieder diesem Gegenstand begegne)
  • Ist das, was ich durch das Aussortieren gewinnen könnte, nicht vielleicht wertvoller für mich als der Wert dieses nicht mehr zu gebrauchenden Gegenstandes?

Um auszuprobieren, wie es sich anfühlt, etwas ehemals „Wertvolles“ wegzutun, hier ein kleines Experiment: Kaufe dir etwas Schönes: ein Kleidungsstück, ein Buch, eine CD, etwas Dekoratives. Bevor du das neue Teil auspackst, suchst du ein anderes Teil in deiner Wohnung und wirfst es weg. Zum Beispiel: ein altes Paar ausgeleierter Socken, ein Buch, das du ohnehin nie mochtest, eine CD, die du nicht mehr so gerne hörst, oder eine Deko, an der du dich sattgesehen hast. So spürst du, wie es ist, etwas mittlerweile Wertloses zu verabschieden und damit Raum für neue schöne Dinge zu schaffen.

Hinderungsgrund 4: Beim Aussortieren begegne ich belastenden Erinnerungen 

Manch ein Karton oder Dachboden wird nicht geöffnet oder aussortiert, weil sich mit dem Inhalt belastende Erinnerungen verbinden. Man möchte gar nicht mehr daran denken, was in diesem Karton ist. Oder mit welchen Erinnerungen man diese Gegenstände verbindet. Vielleicht sind es Erinnerungsgegenstände aus einer schmerzhaft zu Ende gegangenen Beziehung oder Dinge, die einen an eine schwere Zeit erinnern.

Falls dieser Punkt für dich wichtig ist, frage dich:

  • Möchte ich immer wieder über diese Dinge stolpern oder sie vielleicht doch lieber ein für alle Mal aus dem Weg räumen?
  • Kann es mir irgendeinen Vorteil bringen, mich mit diesen belastenden Erinnerungen noch ein letztes Mal auseinanderzusetzen? Wäre eine Ausmistaktion dann nicht genau der richtige Weg dafür?
  • Habe ich diesen Karton nicht doch irgendwie immer im Hinterkopf? Belastet er mich vielleicht die ganze Zeit unbewusst? Wäre es womöglich besser, sich jetzt einmal bewusst damit auseinanderzusetzen und ihn dann auch aus dem Weg und aus dem Kopf zu haben?

Ein erster guter Schritt, sich seinen belastenden Erinnerungen zu stellen, kann in einer gedanklichen Übung bestehen. Probiere aus, wie es sich anfühlt, dich alten Erinnerungen zu stellen. Erlebe dabei, dass du die unguten Gefühle, die damit einhergehen, aushalten kannst. Denke dazu für einen kleinen Moment an eine unangenehme Erinnerung. Stelle dir die vergangene Situation vor, spüre die Gefühle, die hochkommen. Und nach ein, zwei Minuten steigst du wieder aus deiner Erinnerung aus. Stehe auf, mache irgendetwas vollkommen anderes: Rufe jemanden an, schreibe eine E-Mail oder sortiere Wäsche. So erfährst du, dass du belastende Erinnerungen aushalten kannst.

Hinderungsgrund 5: Etwas wegzutun, kann andere enttäuschen

Vieles steht in Kellern, Schränken oder auf Dachböden, weil wir uns nicht trauen, es wegzuwerfen. Wir könnten andere enttäuschen, wenn wir Geschenke, Selbstgebautes oder Gebasteltes entsorgen. Was ist, wenn Tante Erna fragt, wieso die „schöne“ Vase, die sie zur Hochzeit geschenkt hat, nicht mehr auf der Fensterbank steht?

Falls das für dich ein Punkt ist, frage dich:

  • Fällt mir eine gute Antwort ein, mit der ich leben kann, wenn ich auf das fehlende Stück angesprochen werde?
  • Finde ich eine Lüge in dem Fall okay? Kann ich sagen: „Die Vase ist runtergefallen und kaputtgegangen“?
  • Wie würde es sich anfühlen, die Wahrheit zu sagen? „Ich mochte die Vase nicht mehr, deswegen habe ich sie weggetan.“
  • Wie wichtig ist es mir, andere nicht zu enttäuschen? Komme ich damit klar, wenn jemand anderes mal enttäuscht von mir ist?

Oft geht es bei diesem Punkt gar nicht darum, ganz real jemanden zu enttäuschen. Manche Menschen, bei denen man das Gefühl hat, sie zu enttäuschen, sind womöglich schon lange tot. Zum Beispiel, wenn es um die Tischdecke der Oma geht, die Oma als junges Mädchen von Hand bestickt hat. Oder um Opas alten Hammer, den er dem Enkel irgendwann einmal überlassen hat. Versteh mich nicht falsch: Hängst du an der Tischdecke oder dem Hammer, dann behalte die Erinnerungsgegenstände. Wenn dich ein Gegenstand jedoch nervt und du nichts Positives damit verbindest, darfst du ihn auch wegtun. Probiere es vielleicht einfach einmal aus. Und tu erstmal nur etwas ganz Kleines weg, bei dem du zwar ein schlechtes Gewissen verspürst, das aber nicht zu bedeutsam ist.

Hinderungsgrund 6: Aussortieren bedeutet, ein Risiko einzugehen

Wenn Menschen sich schwer damit tun, etwas wegzutun, geht es in ganz vielen Fällen um mögliche Befürchtungen. Man denkt zum Beispiel:

Wenn ich dieses Ding wegwerfe oder weggebe, dann könnte etwas Unangenehmes passieren.

Zum Beispiel:

  • Ich könnte es später bereuen.
  • Ich könnte es doch noch einmal brauchen.
  • Es könnte ein schlechtes Omen sein.

Natürlich kann man versuchen, sich nach allen Richtungen abzusichern. Sich gut zu überlegen, ob man seine Entscheidung später bereuen könnte. Sich klarzumachen, dass es purer Aberglaube ist, wenn man das Glück einer Beziehung daran hängt, dass man seine Hochzeitsgeschenke nicht wegwerfen darf.

Dennoch bleibt beim Aussortieren immer ein Risiko. Denn jede Entscheidung, etwas wegzuwerfen oder wegzugeben, ist immer einen Entscheidung. Und Entscheidungen bergen grundsätzlich das Risiko, dass die andere Option im Nachhinein besser gewesen wäre.

Es kann sein, dass man später bereut, seine alten Tagebücher und Briefe weggeworfen zu haben.

Es kann sein, dass man die dritte Tortenplatte vielleicht doch irgendwann noch einmal gebrauchen kann.

Es kann sein, dass die Beziehung in die Brüche geht und einem der Partner vorwirft, die Orchidee, die man zur Hochzeit geschenkt bekommen hat, auf dem Gewissen zu haben.

Dieses Risiko beim Aussortieren lässt sich nicht komplett vermeiden. Aber auch dabei helfen wieder ein paar Fragen:

  • Wie groß ist das Risiko ganz realistisch betrachtet?
  • Was wäre das Schlimmstmögliche, was eintreten könnte?
  • Käme ich damit zurecht? Wäre das auszuhalten?

In den meisten Fällen kommt man zu dem Schluss, dass eine Ausmistaktion womöglich mehr Chancen bietet als das Risiko, das man damit eingeht. Einfach, weil du ja nicht leichtfertig entscheiden musst. Du kannst dich an bestimmten Kriterien orientieren. Und so eine wohlüberlegte Aussortierentscheidung fällen.

Dafür haben wir hier die Checkliste: Aussortieren, Ausmisten und Entrümpeln für dich.

Wenn du jetzt deine Hinderungsgründe ein wenig unter die Lupe genommen hast, hast du vielleicht Lust bekommen, einen Ausmistversuch zu starten.

Nur zu. Denn du kannst dir selbst zugestehen, dass es alles andere als einfach ist und dass du aber auch den Mut entwickeln kannst, deine persönlichen Hinderungsgründe zu überwinden. Wenn du möchtest und das willst. Und zwar nur dann.

Vielleicht hat dir die Auseinandersetzung mit deinen Hinderungsgründen auch gezeigt, dass du wirklich gute Gründe hast, deine Dinge zu behalten. Sie eben nicht wegzugeben und auszusortieren. Auch das ist völlig in Ordnung. Dann triff ruhig die bewusste Entscheidung: Es bleibt jetzt so, wie es gerade ist. Zumindest im Moment. Und quäle dich nicht weiter mit Gewissensbissen, nur wegen der paar Kartons im Keller oder der überfüllten Schubladen ;-)

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Kommentare

  • ich empfehle wirklich jedem, einfach mal ordentlich auszumisten. Das ist deutlich besser, als den Keller vollzustellen, nach dem Motto “aus den Augen aus dem Sinn”.

    Ich bin 24 und habe letztens 15 Umzugskartons aus meiner Kindheit aus meinem Elternhaus abgeholt. Nunja, wenn man 15 Umzugskartons in eine Studentenbude stellt, ist diese voll.
    Also ging das große Ausmisten los. Am Ende blieben 2 Kisten übrig. Davon viele alte Briefe und Tagebücher. Da mich altes, miefendes Papier stört und ich nicht diese ganzen Altlasten bei jedem Umzug in der Hand haben möchte, fing ich an, alle Bücher und Briefe zu fotografieren. Das geht schnell und die Fotoqualität ist mit einem gewöhnlichen Handy auch unschlagbar gut. Übrig blieben ein paar wenige Dinge, die in ein kleines Kistchen passen.

    Weiter ging es mit den alten Schulsachen. Ein 1,5m hoher Papierturm. Was will man damit. Die eine 1+ in Mathe und die eine 6 in Franzsösisch: Abfotografieren, Papier weg. Den Rest sowieso weg.

    Die Sachen werden auf zwei Festplatten kopiert – eine lagert außer Haus, sodass selbst bei Naturgewalten und Brand keine Information verloren geht. Sogesehen ist das also ein Upgrade.

    Ansonsten, was so Sachen wie Kleidung angeht. Einfach weg, was man lange nicht getragen hat. Ich könnte auch nochmal die “coolen” Shirts anziehen, die ich vor 10 Jahren getragen habe. Mit 24 kommt das aber eher schlecht.

    Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Eine helle, nicht zugestellte Wohnung. Wie will ich vorwärts denken, wenn ich neben dem Bett 2m papierne Altlasten habe und einen Kleiderschrank voller Mist den ich ohnehin nie wieder anziehen werde? :)

  • Wie viele Dinge kauft man, die man nicht braucht? Alle diese Konsumgüter kosten Geld, für das man Lebenszeit aufwenden muss, denn das Geld will ja irgendwie verdient werden. Diese Dinge brauchen Platz in Schränken oder Regalen. Das Mobliar für den unnützen Tand kostet ebenfalls Geld und damit Lebenszeit und Platz,für den wir arbeiten müssen. Oftmals handelt es sich um Dinge, die noch nicht mal schön, ja sogar seelenlos sind, da aus Massenproduktion. Inzwischen bin ich bei 50qm Wohnfläche angelangt und sie wirkt als wäre sie 70qm gross. Nichts hat mich in den letzten Jahren glücklicher gemacht, als die Trennung, von Dingen die ich nicht brauche

  • Vielen Dank für den interessanten Artikel. Durch ein gründliches Ausmisten ist nicht nur die Wohnung vom Müll befreit sondern auch der Kopf von diesem unangenehmen Gefühl, welches immer da ist, wenn man unbedingt noch etwas zu erledigen hat.

  • Ich kann ausmisten auch gar nicht gut – erstens tuts weh und zweitens kostets Zeit ;-) Beim letzten großen Ausmisten haben wir eine Firma unter junkbusters.de bestellt, die unser ausgemistetes Zeug in Tüten abgeholt hat und sich auch darum kümmert, eventuell noch brauchbares Zeug an gemeinnützige Organisationen zu geben. Fand ich ne ganz gute Lösung! LG!

  • Es ist tatsächlich so, dass man viele Dinge aus so vielen Gründen behält – und viele redet man sich einfach nur ein.
    Ich zum Beispiel bin ein Bücher-Liebhaber! Durch und durch. Ich habe über Jahre meine Bücher nicht loslassen können. Dann habe ich angefangen, die die ich nie soo gern mochte in Kisten zu packen. Vor ein paar Wochen habe ich mich daran gemacht, sie zu verkaufen. Es bringt ab einem gewissen Punkt einfach nichts mehr, die Sachen nur rumstehen zu lassen – und man kauft ja auch immer wieder neue Sachen (in meinem Fall vor allem Bücher) nach. Ich wollte meine Bücher dann schnell loswerden, und habe sie über einen Preisvergleich verkauft, über den man zum meist bietenden Anbieter im Internet (dazu zählen Ankäufer, die die Sachen zu Festpreisen ankaufen) weitergeleitet wird. Das war für mich am unkompliziertesten und ich habe so noch am meisten Geld rausholen können.
    Viel Erfolg allen beim ausmisten!
    Liebe Grüße,
    Camelia

  • SUPER!
    vielen herzlichen Dank für die wertvollen Tipps und diese Webseite.

    Ich finde einfach kein vernünftiges System um meine ganzen Unterlagen in den Griff zu bekommen und diese auch schnell wieder zu finden.

    Wollte mir die Checkliste downloaden aber finde diese nirgends.

    Gibt es die Checkliste nicht mehr?

    • Joachim Kalisch schreibt am 29. Juni 2017

      Hallo Ivica Sacer,

      Ich weiß nicht ob Ihre Anfrage noch aktuell ist, wenn Sie die Checkliste zum Ausmisten & Entrümpeln meinen, die gibt es hier zu downloaden:

      https://www.zeitzuleben.de/checkliste-aussortieren-ausmisten-und-entruempeln/

      Für Schriftverkehr, habe ich mir letztes Jahr ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) als Software zugelegt. Damit habe ich meinen ganzen Schriftverkehr digitalisert und kann innerhalb meiner digitalen Datenbank ganz leicht alle Unterlagen ohne langes suchen wiederfinden.

      Es gibt verschiedene Anbieter und auch kostenlose DMS-Software-Lösungen.
      Falls Sie das interessiert, würde ich Ihnen empfehlen einfach mal nach DMS zu googlen.

      Freundliche Grüße
      Joachim Kalisch

  • Die Gründe, warum man doch nicht ausmistet und die Sachen behält, sind sehr gut erläutert. Bei mir kommt trotzdem alles weg, was ich nicht mehr brauche. Manchmal allerdings erst beim 2. oder 3. Anlauf.

  • Ich kenne das Problem mit dem ausmisten und wegschmeisen auch. Sehr schwer tu ich mich mit Papieren, da weis ich immer nicht so recht wie lang man z.B. Bankunterlagen; Steuererklärung u.ä. aufheben muss bzw. sollte.

    Bücher habe ich ein ganze Menge, aber in der Zwischenzeit gehe ich her und leihe mir von Freunden und in der Bibliothek, da ich festgestellt habe, dass ich sie i.d.R. nur einmal lese und sie dann nur noch rumstehen, das gleiche mit DVD´s.

    Verschenken von nicht mehr benötigten Sachen ist grundsätzlich keine schlechte Idee, allerdings habe ich mich schon mehrfach über Mitmenschen geärgert, die mir Sachen “geschenkt” haben, die völlig abgenutzt waren, die nicht in meine Wohnung passten (Lampe einer Freundin z.B.), nur damit sie sie nicht selber wegschmeissen musste. Eine Bekannte hat mir mal ein Buch von sich geschenkt, dass ich schon immer mal lesen wollte, aber nicht hatte. Von da an habe ich ständig Ihre alten Schicken bekommen, die mich allesamt nicht interessiert haben. Und als ich was sagte, dass Sie mich nicht als Mülleimer benutzt soll, war sie noch sauer, den sie wollte mir ja nur was gutes tun und wenn ich es nicht will kann ich es ja wegwerfen. Ich habe Ihr dann Ihre ganzen Bücker wiedergegeben. Mir war dann egal was sie damit gemacht hat.
    Verschenken von nicht mehr gebrauchten Sachen an sich finde ich gut, aber nur wenn die beschenkte Person es wirklich brauchen kann und auch in Maßen und nicht in Massen!

  • Die wichtigsten, Briefe kommen in eine kleine Kiste, die lese ich auch! Sehr schöne Briefe habe ich auch zurückgeschickt und mitgeteilt was sie mir bedeuteten,…mit wunderschönen positiven Rückmeldungen!

    Weggeben mit dem Vertrauen, dass Andere es jetzt besser brauchen können. Ich habe oft erfahren: wenn ich auf der einen Seite weggebe, kommt woanders Etwas, was ich gerade brauche.

    Was ist mir wirklich auch emotional wichtig? Ich persönlich hänge an Kleidungsstücken und Fotos. Auch Kleidung, die ich lange nicht getragen habe, behalte ich oder ändere sie.

    Weniger shoppen, das macht nicht glücklich!!
    Überlege 3x ob du das WIRKLICH brauchst!

    Überlegen: was passiert mit den Sachen, wenn ich morgen sterbe?

  • Jetzt hatte ich Zeit mal alle Kommentare durchzulesen, höchst interessant!!
    Ich kenne all die Gefühle, die mit ausmisten verbunden sind:
    – es könnte mal was wert sein! Brauche ich das Gefühl das Super-Gesch

  • Ich nehme jedes Jahr einen neuen Anlauf auzumisten, und am Ende ist es weniger als sich im laufe des Jahres an neuen Sachen angesammelt hat. Seit meiner Kindheit bin ich Sammler, und hab immer im Hinterkopf “es könnte ja später mal etwas Wert sein!”. Ich hatte mal ein Blechauto, das wurde später in einer Sammlerzeitschrift für einige Hundert € angeboten! Leider hatte ich es schon als Kind auf dem Flohmarkt verkauft für Pfennige. Wenn ich jetzt mein altes “Spielzeug” durchwühle, denke ich immer, warte nochmal 10 Jahre, dann kann ich es vielleicht bei e-bay für einen guten Preis verkaufen!
    Ich weiß wirklich nicht mehr wo ich anfangen soll.
    Bei Klamotten hab ich weniger Probleme, immer wenn ich etwas neues zum Anziehen kaufe, kommt ein altes Kleidungsstück in die Altkleidersammlung.

  • Auch tue mich sehr schwer mit ausmisten und wegwerfen, und vieles was hier gesagt und geschrieben wurde, finde ich auch wirklich hilfreich. Aber ein Aspekt, der vor allem die in den 50er und 60er Jahren Geborenen betrifft, kommt hier wie häufig auch anderswo immer noch viel zu kurz: die Kriegsfolgen. Meine Eltern haben durch den Krieg alles verloren, ihre Heimat und ihren gesamten Besitz. Ich bin damit aufgewachsen, dass nichts weggeworfen wurde, weil alles noch für irgendwas zu gebrauchen war bzw. weil kein Geld da war, um alles immer neu zu kaufen. Neuanschaffungen gab es nur selten, und die wurden dann auch gebührend gewürdigt und hielten viele viele Jahre. (Und nebenbei bemerkt: auf gar keinen Fall wurden Lebensmittel weggeworfen!)

    Ich selbst gebe übrigens alles was noch einigermaßen gut ist an unsere örtliche Katzenhilfe, die das auf Flohmärkten verkauft und damit einen Teil ihrer Finanzierung sicherstellt. Katzenhilfe-Vereine erhalten nämlich keinerlei öffentliche Förderung und sind nur auf Spenden angewiesen.

  • Es gibt hinter dem sinnlosen Anhäufen von Dingen noch einen ganz wichtigen Grund, der hier zu kurz kommt: Angst! Meine beste Freundin hortet und sammelt, seitdem ich sie kenne (schon seit frühester Kindheit). Die Sachen sind ihr Schutzschild, sie geben ihr Sicherheit. Natürlich ist das keine echte Sicherheit, aber das verdrängt sie einfach. Ich hab schon so oft versucht ihr dabei zu helfen sich zu befreien, aber sie wehrt sich mit Händen und Füßen und irgendwann hab ichs aufgegeben. Jetzt muss ich dabei zusehen, wie sie sich mehr und mehr eingräbt, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie schränkt sich selbt furchtbar damit ein, denn diese ganzen Sachen lähmen sie. Eigentlich würde sie gerne mal umziehen, aber keine Wohnung ist ihr gut genug, was natürlich daran liegt, dass sie davor graut den ganzen Krempel einzupacken. Man kann kaum atmen in der Wohnung, so vollgestopft ist alles. Wenn sie auch nur 3 Tage verreist hat sie Klamotten für 14 Tage mit, wenn man sie drauf anspricht leugnet sie es, als würde sie die ganzen Sachen gar nicht sehen. Sie will es einfach nicht wahrhaben, da kann man nix machen.

    • Thomas schreibt am 23. April 2014

      Der Punkt ANGST ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Das Grundgefühl der Angst fesselt uns an die Dinge weil sie Sicherheit vorgaukeln, die sie niemals nicht bieten können. Die Angst äußert sich subtil, etwa, dass man auch die Erinnerung wegwirft ;-) oder mit dem Weggeben eines Gegenstandes jemanden verletzt oder der Umwelt schadet weil es ja noch benutzt werden könnte. Alles gute Argumente am Alten und Bewährten festzuhalten.

      Wenn wir aber feststellen, dass wir nicht die Dinge sind und selbst die Erinnerungen bleiben obwohl das mit der Erinnerung verbundene Objekt weiterzieht, dann wird es leicht. “Schwer” ist nur der erste Schritt. Was mit persönlich sehr half, war das Buch “Leben statt kleben” von Birgit Medele. Da ist Feuer drin, dass es einem in den Fingern kribbelt loszulegen, durch die Wohnung zu ziehen und Dinge zu suchen die weg können. Hat bis heute nicht aufgehört und das Gefühl der Freiheit nimmt immer mehr zu. Es gibt auch eine Reihe guter Blogs zum Thema wo man sich häppchenweise Inspiration holen kann.

  • Liebe Nicole Alps,
    liebe Zeit-zu-Leben-Leser,
    der Artikel spricht mir aus der Seele, besonders die emotionalen Aspekte, Hintergründe und Glaubenssätze. Bei mir stapelt sich auch immer mehr und das Weggeben fällt mir schwer. Außerdem habe ich festgestellt, dass es immer mehr Zeitschriften und Bücher zu den Themen gibt, die mich interessieren (und von denen, die ich habe, ich mich nicht trennen mag).
    Momentan blockiert mich vor allem die Frage, was mache ich mit den aussortierten Dingen: Soll ich einen “Keller-/Wohnungsflohmarkt” machen oder doch einfach nur an die Kleiderkammer des Roten Kreuzes hier im Ort abgeben? Wohnungsflohmarkt habe ich zwar schon mal gemacht, doch es war sehr viel Aufwand und das Ergebnis war angesichts der Menge eher mau. Mit Ebay kenne ich mich nicht aus. Oder doch an die Kleiderkammer abgeben (die haben bisher alles genommen, was ich Ihnen gegeben habe – auch Getränkeregal oder überzählige scharfe Messer.)

    Schwierig finde ich es, wenn ein Gegenstand gegensätzliche Gefühle auslöst z.B. ich habe mich über ihn gefreut als ich ihn bekam, mittlerweile ist das Verhältnis zum Schenkenden getrübt bzw. es gibt auch negative Gefühle ihm gegenüber – was soll ich damit machen?

    Schön ist es, wenn der aussortierte Gegenstand direkt in andere Hände geht und sich der Beschenkte darüber freut, weil er ihn braucht. Funktionierende, gut erhaltene Gegenstände in den Müll zu werfen, finde ich nicht gut.

    Eine Anleitung gibt das Buch “Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert” von Marie Kondo aus dem rororo-Verlag. Sie plädiert dafür, nur die Dinge zu behalten, die den Besitzer glücklich machen und gibt Tipps für verschiedenene Bereiche – Kleidung, Erinnerungen, Zeitschriften etc. Allerdings schreibt sie immer vom Wegwerfen.

    Vielleicht ist das Wort “Entsorgen” auch gut, das bedeutet: ich habe dann eine Sorge weniger…

    Frohe Ostern wünscht Ihnen allen
    Sonja

  • Was ich an diesem Beitrag vermisse, bzw. was mir im Moment die größere Bauchschmerzen bereitet ist tatsächlich unsere Wegwerfgesellschaft. Und das Gefühl das der Müll nicht richtig entsorgt wird bzw. es selbst bei Verkaufsportalen oder auf einem Flohmarkt nicht los zu werden ist. Einfach verschenken und weitergeben würde ich sehr gerne tun, wenn ich weiß es wird wirklich genutzt. Ansonsten bleibt das Gefühl andere mit meinem Müll zu zu müllen? Wir haben doch alle viel zu viel. In welchen Müll gehört was? Soll ich die Gegenstände in die Bestandteile auseinander nehmen? Oder alles zum Restmüll oder Sperrmüll – es tut mir in der Seele weh und das macht das ganze noch viel schwieriger – aber ich bleibe dran und freue mich hier vielleicht noch ein paar Tipps mehr zu bekommen. In diesem Sinne – fröhliches minimalisieren ;-)

    Einen schönen Ostermontag

    • Eva schreibt am 22. April 2014

      Schön, dass der Beitrag gerade an Ostern erscheint. Geht es bei diesem christlichen Fest (und der Zeit davor) nicht auch um Sterben und Loslassen und um Verwandlung und die Kraft des Lebens. Diesen Grundgedanken greife ich auf und übertrage ihn in meinen Alltag. Auch ohne besondere Ausmistaktionen versuche ich, Dingen, die für mich “in dieser Form” nicht mehr nützlich sind oder keinen Wert (mehr) haben, einem anderen Nutzen zuzuführen. Dem Zeitgeist entsprechend heißt dies “upcycling”.
      So wird aus alten T-shirts (in Streifen geschnitten und mit viel Kreativität verwebt) ein neuer Flickenteppich fürs Bad oder die Küche. Die einmal “schöne Vase” erhält einen neuen Anstrich, der zum heutigen Farbkonzept meiner Wohnung passt, und wird wieder benutzt. Die Schubladen der Uraltkommode vom Speicher werden aufgemöbelt und dienen jetzt als Regale für Bücher. Der löcherige Korb ohne Henkel wird mit Sommerblumen bepflanzt und bereitet mir -zumindest einen Sommer lang- noch Freude. Dann hat er wirklich ausgedient und ich kann ihn guten Gewissens wegtun (vielleicht sogar zerkleinert auf den Kompost). Googeln Sie mal, sie werden eine Vielzahl von Plattformen finden mit Ideen und Anregungen …
      Sicher, bei Elektro-Kleingeräten wird es schon schwieriger. Aber auch dafür findet sich noch eine sinnstiftende Verwendung: ich gebe sie frei für neugierige Kinder (Enkel, Schüler) zum Auseinandernehmen und zum Erforschen, wie sie gebaut sind, wie sie funktionieren, wozu die Einzelteile dienen etc., ein echtes “hands-on” ohne Bedenken etwas kaputt zu machen. Mehr als ein junger Mensch hat dadurch schon Interesse an Technik entwickelt.
      Gewiss, mit diesem Verhalten rette ich nicht die Welt. Das brauche ich aber auch nicht. Für mich ist es ein Schrittchen in die richtige Richtung – wider das bloße Wegwerfen und gut für meine Seele. Dass ich mir darüber hinaus immer wieder die Fragen stelle: “Was brauche ich wirklich” oder “Wieviel ist genug”, bleibt davon unbenommen.

    • Katrin schreibt am 26. April 2014

      Vielen Dank Eva, welch ein wunderschöner Beitrag!

    • Adi schreibt am 15. April 2016

      Hallo Iotta,

      das mit der Wegwerfgesellschaft finde ich auch immer sehr schlimm, wobei ich das aus einer anderen Perspektive sehe. Seitdem ich versucht habe auszumisten, alte Dinge zu verkaufen etc. und dabei mitbekomme habe, wie wenig man für seine ehemals für teuer Geld gekauften Sachen bekomme bin ich vorsichtiger beim Einkaufen geworden. Gerade weil man jetzt mitbekommen hab wie stark der Preisverfall ist und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass es doch nur rumsteht (man schaue sich nur mal die überquellenden Angebote vieler ebay Kleinanzeigen Benutzer an).

      Wegen dem Wegschmeißen als Müll selber folgendes: Ich denke solange Müll richtig entsorgt wird ist es das beste was passieren kann. Sprich auch giftfreisetztenden Müll wie Batterien, etc achten, Müll zum Werkststoffhof bringen. Einfach beim lokalen Entsorger informieren. Und im besten Fall wird es im Recycling genutzt und das ist immer noch besser als wenn es im Speicher Staub zieht.

      Viele Grüße

  • Wie wahr.

    Mir hat auch der frühere Artikel bei Euch (https://www.zeitzuleben.de/1192-werfen-sie-einfach-ballast-ab/) bereits sehr geholfen und insbesondere der Tipp von Hydrotom mit den Videos / Digitalaufnahmen.

    Im Buddhismus – habe ich letztens irgendwo gelesen – braucht es Entscheidungen, damit die Energie im Universum fortlaufend fließen kann. Viel Krempel bedarf immer wieder vieler Entscheidungen und selbst wenn man sagt, das bleibt erstmal, hat man’s doch auf Wiedervorlage (Entscheidung vertagt) – das hält auf, verbraucht und staut Energie, weshalb man sich ja auch nicht wirklich toll fühlt. Also, Entscheidungen zügig treffen und Energien fließen lassen – macht das Leben deutlich angenehmer.

  • @Kerstina: Danke für die Anregung wegen der Kraft der Sprache. Bei manchen Sachen ist es dennoch so, dass es “klebt” wenn man nur daran denkt. Dafür kann der Begriff “ausmisten” dann durchaus richtig sein. Und das sind gar nicht so wenige.

    Aber ist stelle fest, dass der Gedanke “welche Sachen bekommen nun ein neues Zuhause” schöner ist.
    Denn wenn ich “ausmiste” habe ich ja vorher im Dreck gelebt.
    Und das tun die wenigsten, die diesen Artikel lesen.

    Wenn es heißt “wir sind nur Gast auf Erden” – dann gilt das auch für einen Großteil der Dinge, die bei uns wohnen.

    Viel zum Nachdenken – danke Kerstina – und danke auch an die Autoren

    Ich wünsche allen ein frohes Osterfest
    LG
    Christine

  • Mich beschöftigt dieses Thema schon einige Zeit; die Schränke gehen kaum noch zu, der Keller ist übervoll und die kleinste Lücke ist vollgestopft.
    Das belastet mich auch sehr, aber bei mir sind es zum einen die Glaubenssätze. viel mehr aber das Wissen, was dass alles mal gekostet hat!
    Ich habe schwere Depressionen, merke auch mit jedem weiteren Kauf, dass es mir wieder schlechter geht, aber mich von “Erinnerungen” zu trennen, oder Dingen die man ja noch brauchen könnte, das geht gar nicht.
    Und dieser Bericht zeigt mir wieder einmal mehr, dass es aber der Weg ist, um auch im Kopf und in der Seele frei zu werden! Oft bekomme ich nämlich keine Luft und mag auch niemanden in meiner Wohnung haben; es ist zwar sauber, aber “voll”!

    Also hoffe ich, diesmal einen Weg für mich zu finden, das Chaos und die unnützen Erinnerungen loszuwerden.,
    Lg Saskia

    • Marina schreibt am 24. April 2014

      Liebe Saskia,
      sei achtsam und gnädig mit Dir, fang langsam an. Es gibt Lebens – Phasen, die fordern Langsamkeit, Achtsamkeit. Erinnern heißt: in die Vergangenheit gehen. War es da besser? Dann geh in die Vergangenheit, reflektiere, Schublade für Schublade, der Schmerz gehört manchmal auch dazu, dann kannst Du irgendwann, – wenn die Zeit reif ist – auch wieder befreit in die Zukunft gehen.
      Viel Glück, Marina

  • Ich achte privat wie beruflich auf die KRAFT DER SPRACHE und möchte dies allen Lesern noch mitgeben. Auf die Glaubenssätze achten oder sie überhaupt erst mal kennen zu lernen, ist eine sehr wichtige Persönlichkeitsarbeit. LOSlassen und Raum schaffen für Neues ist wichtig. Ich habe erlebt, dass ich mich dann wirklich freier und leichter fühle und besser atmen kann. Und ich miste nur meinen Pferdestall aus, aber nicht meine Schubladen, denn da ist kein Mist sondern alte Unterlagen oder Gebrauchsgegenstände, Geschenke, Kleidung usw.
    Ich räume aus und gebe gerne weiter, somit ist mir und anderen geholfen. Wegwerfen und ausmisten finde ich achtlos. LG Kerstina

    • SAbine Förster schreibt am 21. April 2014

      Hi Wolf, ja, finde ich auch sehr wichtig. Worte haben Macht und wenns nicht passt wehrt sich unser Gefühl dagegen.

  • Ich hatte mir schon vor Wochen für die Ostertage das große Ausmisten vorgenommen… angefangen habe ich auch.
    Dann das große Chaos vor leeren Schränken. Alles liegt mitten im Raum….
    Aufräumstarre bekommen und heute doch lieber in der Sonne auf dem Balkon gesessen und meine e-Mails gelesen.
    Da lese ich diesen Artikel und merke, dass ich mich wieder mal vor dem Ausmisten drücken wollte. Die e-Mail kam zur rechten Zeit, habt herzlichen Dank. Ich mache jetzt weiter !

  • Ich habe den Artikel meiner Frau zum Lesen gegeben. Jetzt bin ich mal gespannt, ob er was bewirkt.

    Leider denke ich, dass das wieder mal vergeblich war und ich die Tinte hätte sparen können.

    Ich weiß ja, dass …
    Ich müsste ja, aber …
    Du sitzt ja in dem Zimmer. Ich kann dann nicht in Ruhe aussortieren. Sag wann, ich gehe dann raus.
    Ok.
    Und wieder ist ein Jahr rum.

    Wie oft habe ich schon angedroht, alles in einen blauen Sack zu entsorgen. Nutzt nichts.

    Liebe Nicole, manchmal hilft nur eines …

  • Ich habe noch einige Kleidungsstücke, die ich nicht mehr trage, aber behalte, weil ich sie an sehr schöne Zeiten verknüpfe. Sie wegzuwerfen fühlt sich an, als würde ich die gute Zeit selbst wegwerfen. (verrückt, ich weiß ;) )
    Vielleicht ist es auch eine gute Idee, daraus etwas neues zu basteln, z.B. eine Patchworkdecke?! Das macht doch Spaß, die Dinge zu transformieren!

  • Frohe Ostern Allerseits,
    auch für mich kommt das Thema wie gerufen, da ich mich schon länger mit dem Problem beschäftige. Doch bis jetzt erfolglos…..
    Der Artikel hat mir Klarheit gebracht. Ich muss mich meiner Verschwendungssucht stellen und das ist nicht einfach! Wenn ich sehe wofür ich all mein Geld ausgegeben habe, wird mir schlecht, und daher will ich da am liebesten gar nicht hingucken.Doch es muss sein!!!
    Ich werde es in Angriff nehmen.

  • Ich bin gerade dabei 50% meiner Sachen zu entsorgen und vielleicht helfen meine Strategien. Manche sind allgemein und manche individuell.

    Meine verhinderer sind denke ich primär: Könnte ich noch mal gebrauchen und es ist zu schade zum weg werfen.

    1. Ich habe die Art des Weggebens deligiert. Bedeutet ich erfahre für das Einzelstück nicht ob eBay, Spende oder Müll. (Für mich eine riessen Erleichterung)

    2. Ich frage mich und sage mir die folgenden Dinge.
    – Brauch ich das JETZT wirklich?
    – Bin ich bereit für das Einlagern Geld zu zahlen. (Individuel? Ja, aber vorstellen kann sich das jeder.
    – Kann ich mir das noch mal Kaufen? Bzw. das kaufe ich mir bei Bedarf einfach neu.
    – Der Klassiker: War die letzte Benutzung mehr als ein Jahr her?

    3. Ich entscheide sehr schnell in dem ich ungeordnet in Umzugskartons für weg damit werfe. Einiges auch direkt in sehr grosse Müllbeutel

    Ach und das klare Ziel ist such nicht schlecht.

    • Elisa schreibt am 20. April 2014

      Lieber Axel,
      danke für das Teilen deiner Strategie. Besonders Punkt 1 hat mich neugierig gemacht: an wen hast du das Weggeben delegiert? Das wäre für mich auch genau die richtige Lösung…
      Schöne Ostertage,
      Elisa

  • Was ich beim Wegwerfen oder Weggeben ganz ganz entscheidend finde, ist dass es in Liebe, Dankbarkeit und Respekt (vor mir und dem Gegenstand) geschieht. Ich sage: “Danke, dass du in meinen Leben warst, jetzt brauche ich dich nicht mehr und ich bin frei.”

    Das ist meistens mein Satz. Euch fallt bestimmt was Passendes ein.
    Frohe Ostern!

    • joy schreibt am 20. April 2014

      hallo andy, danke dir für diese kleine aber sehr wertvolle anregung :)
      frohe ostern!
      joy

    • Kerstin schreibt am 20. April 2014

      Lieber Andy-vielen Dank für diese Kirsche auf dem (Artikel) Sahnehäubchen!
      Bin gerade am Ausmisten und die Gegenstände gehen bereits seit einigen Tagen an Einrichtungen, die sie noch einer sinnvollen Verwertung zuführen…
      Lieben Räumgruss
      Kerstin

    • Monika schreibt am 20. April 2014

      Danke Andy, das ist eine gute Idee. Wollte schon lange mich von vielen Dingen trennen, doch eben die im Artikel beschriebenen Gedanken schwirrten in meinem Kopf. Ich probiere zu mir zu sagen; alles was ich die letzten zwei Jahren nicht gebraucht habe und mir nicht abggegangen ist, dass kommt weg, entweder verschenkt oder verkauft.

      Frohe Ostern

    • SAbine Förster schreibt am 21. April 2014

      Hi Andy, das wars! danke für den letzten Schubser.

  • Ausmisten ist und tut (mir) gut! Mein Problem liegt da schon viel mehr bei meinen gesellschaftlichen Glaubenssätzen… Wir sind eine Wegwerfgesellschaft… Und da will ich nicht dazu gehören!!! Es ist aber leider auch so, dass viele Leute lieber Neues kaufen, als Gebrauchtes geschenkt anzunehmen… Also horte ich weiter…. Hmmmm… Ich wünsche allen viel Erfolg! Mir auch :-)

  • Vielen Dank für den guten Beitrag. Ich miste regelmäßig aus, manchmal auch Dinge welche ich später wieder gebrauchen könnte. Nur von meinen Büchern zu trennen fällt mir sehr schwer.

    Frohe Ostern

    Helen

  • Hinderungsgrund 4a:
    Beim Aussortieren begegne ich wertvollen (!) Erinnerungen.
    Bei unserem Umzug habe ich die anderen Gründe halbwegs überwunden , aber dieser blieb (mit Recht, finde ich).
    Dazu ein paar Gedanken:
    – Dinge in Kartons packen und im Keller verschwinden lassen. Es wird sich zeigen, was einen am meisten fehlt – und man kann es wieder holen.
    – Nicht alles in der Wohnung haben – Dinge austauschen
    (z.B. Urlaubsmitbringsel)
    – Von einer Kategorie nur einige Exemplare ‘stellvertretend’ aufheben
    (z.B. Sport-Pokale)
    Sorry, das hier ist ein Plädoyer fürs Aufheben (für’s GEZIELTE Aufheben!)

    • Katrin schreibt am 22. April 2014

      Eine tolle Möglichkeit, die Erinnerungen zu behalten, gibt es noch: Ein Foto von dem Gegenstand machen, das Foto aufbewahren und den Gegenstand verschenken, verkaufen…

      Fotos nehmen viel weniger Platz weg!

      Vieleicht erst mal mit einem Gegenstand ausprobieren, wie sich das anfühlt?

  • Das paßt jetzt gerade in meine Situation. Umbruch-Aufbruch -Neuordnung -loslassen. Ich finde den Text sehr unterstützend hilfreich. Danke

  • Es geht hier wirklich um das Materielle ausmisten ? Damit habe ich keine Problem, da meine Wohnung nicht weiter wächst, und ich es gerne ordentlich habe ( ich bin tatsächlich zu faul zum Suchen ), bin ich radikal und schnell. Ich bin Praktiker und Kopfmensch. Aber den geistigen Müll zu entfernen, das fällt mir wesentlich schwerer. Erschwerend kommt hinzu das ich ein fast übernatürliches Gedächtnis habe, aber nur in Bezug auf Erlebnisse. Ich kann mich sogar an Träume vor dreißig Jahren erinnern. Eine vierstellige Geheimnummer ist da schon schwieriger für mich. Manchmal kann ich nicht einmal den Einkaufszettel abarbeiten weil mich der Jammerpop von Kaufland nervös macht, anderseits schlage ich meinen Schachcomputer, während mein Nachbar, drei Meter von mir entfernt (bei offenem Fenster ) Rasen mäht. Dieser angesammelte geistige Müll verhindert genauso das sich wiederfinden wie die Suche nach Gegenständen in der materiellen Welt durch Unordnung erschwert wird. Nun, da ich das Problem erkannt habe, werde ich mich am Ostermontag einmal ausführlicher damit beschäftigen. Ostern ist ja auch nicht dafür da um sein Motorrad auszufahren.

    • Sonja schreibt am 21. April 2014

      Hallo Ulli,

      was den Lärm sprich die Geräuschkulisse in Geschäften angeht – ich bevorzuge mittlerweile die Geschäfte, in denen es keine Musik bzw. Lautsprecherdurchsagen gibt – sprich die Discounter.
      Wenn ich doch mal in Geschäften mit Geräuschkulisse einkaufe, dann stecke ich mir meine Spezial-Ohrstöpsel ein – sie dämmen zumindest fast 30 Dezibel und es ist viel ruhiger (habe ich grundsätzlich in meiner Handtasche dabei und nutze sie im Sommer am Strand). Ich habe sie bei einem Hörgerätegeschäft speziell für meine Ohren anfertigen lassen. Sie haben vor ein paar Jahren zwar 100 Euro gekostet, doch das Ergebnis ist unbezahlbar (auch wenn ich wünschte, sie könnten für noch mehr Ruhe sorgen :-) .
      Frohe Ostern wünscht Ihnen und allen anderen
      Sonja

    • Marina schreibt am 24. April 2014

      Hallo Ulli,
      Du bist gut im Träumen? Dann lade doch Dein Unterbewusstsein mal ein durch die Sprache der Träume mit Dir zu reden, gerade weil Du ein Kopfmensch bist. Heft und Stift neben das Bett und gleich nachts notieren. Für mich war das sehr erhellend.
      Nach Ostergrüße, Marina

  • Dieser Artikel ist sehr passend und kommt “wie gerufen” – Ich habe eine Stunde VOR dem Lesen bereits wieder einmal Einiges ausgemistet und weg geworfen – somit ist dieser Artikel sozusagen eine “Bestätigung”, dass es gut war …
    LOSLASSEN ist angesagt!
    Alles Liebe! Christine

  • Hallo und schöne Ostern :)

    für mich fehlen noch zwei Gründe nicht aufzuräumen: Einsamkeit und Bequemlichkeit..wie kann man das lösen?

    Ich stehe dazu..bin schon froh, dass ich mich damit akzeptieren kann/aushalten kann, dass ich manchmal “so” bin..Eure Marie

  • Hallo,
    ich kann nur bestätigen, dass Ausmisten total befreit. Ich bin von einer 1- Zimmer in eine 3 Zimmer Wohnung gezogen und wie viel Kram sich in der kurzen Zeit angesammelt hat (jetzt hab ich ja Platz!)…
    Dieses Ausmisten hat einen enormen Effekt der psychischen “Reinigung”, das sollte man nicht unterschätzen. Ich steh gerade vor einem beruflichen Ende bzw. Neuanfang; weiß aber nicht in welche Richtung ich gehen soll; es gibt nicht nur Plan B, es geht inzwischen bis Plan Z! An sich gut, aber ich fange an mich zu verzetteln.
    Beim Horten vieler unnützer Dinge ist das ähnlich. Bloß weil ich in 5 Jahren vielleicht mal ne Party mache, wo ich noch die zusätzlichen 12 Sektgläser gebrauchen könnte…ich kann sie mir vielleicht für den Tag einfach auch von jemand leihen.

    Das einzige, was ich zu bedenken geben möchte: schmeißt nicht einfach völlig intakte Gegenstände weg. Versucht sie zu verkaufen und falls Ihr das Geld nicht braucht, dann spendet entweder den Gegenstand oder das Geld, was ihr dafür bekommt. Das ist dann auch noch mal ein gutes Gefühl, was man beim Ausmisten bekommt.

    Schönen Frühjahrsputz :-)
    Moni

  • Wow, dieser Artikel durchleuchtet die Hintergründe für das Nicht-Wegwerfen so gründlich, dass ich endlich die wirklichen Ursachen für meine meist zaghaften Ausmistaktionen verstanden habe. Die gelernten Grundsätze blockieren mich oft. Ich werde sie nun kritisch und bewusst überdenken. Die Frage, was schlimmstenfalls passieren könnte, hilft mir dann für die endgültige Entscheidung! Danke, für diesen tolle Artikel!

  • Ein großes Danke Schön für diese Hilfestellung zu einem vielschichtigen Thema. Durch die Beleuchtung der Hintergründe die eigenen (gelernten) Glaubenssätze zu hinterfragen, das kommt für mich genau zum richtigen Zeitpunkt und ist der Denkanstoß, der mich noch gefehlt hat. Die ganz rationalen, sehr vernünftigen und auch ganz logischen Anweisungen (z.B. ein Jahr nicht mehr benutzt) werden so für mich jetzt bestimmt einfacher umsetzbar.

  • Mir fällt das Wegwerfen schwer: ich könnte es ja noch einmal brauchen. Mir ist es auch passiert: weggeworfen – jetzt hätte ich es doch “gebraucht”.
    Deshalb mein Glaubenssatz: du M U S S T das aufheben.
    Ich weiß, dass das falsch ist, aber trotzdem sammle ich.
    Mal gespannt, ob ich das ändern kann.

    • Susanne schreibt am 20. April 2014

      Geht mir genauso, ich werfe sehr schwer etwas weg. Ich dachte, als Schützegeborene bin ich Jägerin und Sammlerin. Bis ich fast erstickt bin. Im Büro in alten Akten, Zeitungsartikeln, Briefen aus längstvergangener Zeit. Und in der Wohnung, Staubfänger, alte Tagebücher, Klamotten. Auch ich dachte, wegwerfen ist falsch. Es sind Erinnerungen, es hat Geld gekostet, ich könnte es ja nochmal gebrauchen, im Büro die Frage, was muss ich 10 Jahre aufheben und wann genau darf ich es entsorgen… Der Artikel hier hat mich aufgeweckt. Denn wenn ich mir jetzt die Frage stelle, was kann schlimmstenfalls passieren, bevor ich etwas wegwerfe und ich es dann bewusst wegwerfe, ich glaube, damit kann ich gut leben und die Frage ob richtig oder falsch erübrigt sich dann. Denn zum Zeitpunkt des Wegschmeissens war es die richtige Entscheidung.

  • Danke für diesen hilfreichen Artikel. Stehe gerade vor einer Ausmistaktion. Und der Beitrag kommt wie gerufen!

  • Danke für die vielen verschiedenen Anregungen in diesem Artikel. Für mich persönlich war besonders das Hinterfragen meiner Glaubenssätze sinnvoll. Denn seit Ewigkeiten horte ich Erinnerungsstücke wie Sand, Muscheln, Steine u.v.m. aus vielen Urlauben und dachte mir immer, dass ich diese Dinge doch nicht entsorgen könne. In Wirklichkeit sind sie für mich jedoch bloß eine Last, Krempel in Tüten der meine Schränke verstopft, mehr nicht. Ich werde bis zum Ende der Woche einfach Lebwohl zu diesen ungeliebten Dingen sagen und mir dafür öfter meine Urlaubsfotos ansehen. :-) Vielen Dank!

    • Ulrike schreibt am 20. April 2014

      Mir ging es ganz ähnlich. Die Glaubenssätze waren es. Am wichtigsten war es, den Satz loszulassen: Das hat mir xxx geschenkt, das muss ich aufheben, weil ich xxx mag. Muss ich nicht. Ha! Und nun her mit dem Karton für die Caritas und dem Müllsack! :-) Vielen Dank!

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